118 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
118 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
118 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Schade. Die erste Hälfte des Weges lief in einem guten Rahmen: Rückmeldung 3 Wochen nach der Bewerbung, Gespräch eine Woche später. Das Gespräch mit HR und Fachabteilung war sehr angenehm und bot keine großen Überraschungen (was motiviert mich, was waren Erfolge usw.). Sowohl Unternehmen als auch Team empfand ich zudem als sympathisch, was grundsätzlich ja auch nicht schaden kann.
Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich perfekt auf die Stelle gepasst hätte, insofern habe ich nicht mit einer Zusage oder einem Weiterkommen gerechnet. Dennoch denke ich, dass es Wege geben sollte, einem Kandidaten dies mitzuteilen.
Danach blieb leider die angekündigte Rückmeldung aus. Nach 5 Wochen habe ich selber nachgefragt. Status: nichts entschieden.
Nun sind weitere 6 Wochen ins Land gezogen und ich habe nie wieder was von den Stadtwerken gehört. Ich denke mehr als 3 Monate nach einer Bewerbung darf man wenigstens eine Standard-Mail erwarten, fast zweieinhalb Monate nach einem persönlichen Gespräch erst recht. Eigentlich sollte eine Rückmeldung, im Zweifel eine Absage mit Gründen, keine zu große Erwartung sein.
Motivation, Erfolge
Eigentlich war alles top – bis auf die Rückmeldung nach dem ersten Gespräch: Die dauerte entgegen der Aussage im Gespräch nicht wenige Tage, sondern fast drei Wochen, und Informationen kamen erst auf Nachfrage. Beim zweiten Gespräch wiederum kam der Anruf direkt am selben Tag, wie versprochen.
Inhaltlich hat es in den Gesprächen ein bisschen daran gefehlt, die tatsächlichen Herausforderungen klarer zu formulieren – besonders im Bereich der fachlichen Anforderungen wäre es sinnvoll, diese tatsächlich als Voraussetzungen in die Stellenanzeige zu schreiben.
Insgesamt aber hatte ich zwei ausgesprochen wertschätzende Gespräche in sehr freundlicher Atmosphäre, und ich werde die Stadtwerke Düsseldorf AG trotz Absage in guter Erinnerung behalten.
Ich habe die Stadtwerke Düsseldorf in einem professionellen Auswahlverfahren kennengelernt:
- Telefoninterview, um festzustellen, ob es für beide Seiten grundsätzlich passt
- AC, in dem ich als Bewerber gefordert wurde, ich aber auch zahlreiche Möglichkeiten bekam, um mir eine Meinung vom Unternehmen und den handelnden Personen zu bilden
Ich denke, die Auswahl der Tests und die Fairness der Fragen sagen bereits einiges über die Unternehmenskultur aus. Der Eindruck, den die Stadtwerke Düsseldorf bei mir hinterließen, war sehr gut.
Das einzige, was vielleicht optimiert werden könnte, ist die Dauer des Entscheidungsprozesses. Denn als Bewerber möchte man immer zeitnah wissen woran man ist. Die Stadtwerke Düsseldorf erläuterten jedoch transparent, warum der Auswahlprozess etwas länger dauerte, so dass dieser Aspekt nicht wirklich kritisch zu sehen ist.
Es ist wichtig, dass ein Bewerber selbst offene Fragen stellt. Die Frage, wie sich das Unternehmen den optimalen Kandidaten für die vakante Position vorstellt, kann ein guter Auftakt sein, um ein Gefühl für die gelebte Unternehmenskultur zu erhalten.
Beim persönlichen Kennenlernen waren sowohl der Abteilungsleiter, als auch der übergeordnete Vorgesetzte anwesend. Für mich waren beide Gespräche durch einen offenen Austausch auf Augenhöhe in einer lockeren und angenehmen Atmosphäre geprägt. Neben fachlichen Fragen waren auch persönliche Interessen des Bewerbers Teil der Gespräche, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Zum Abschluss des zweiten Bewerbungsgesprächs wurde mir der zukünftige Arbeitsplatz gezeigt, wodurch ich einen sehr positiven Eindruck erhielt.
Alles in allem war der Bewerbungsprozess sehr wertschätzend und mit einer sehr vorbildlichen und zuverlässigen Organisation verbunden. Der Ablauf war eigentlich, wie es so üblich ist (Begrüßung, Vorstellung, Selbstpräsentation usw.). Für meinen Geschmack wurden etwas zu viele Fragen zu möglichen Verbesserungsvorschläge gestellt. Davon abgesehen, fand auch ich, dass es ein Gespräch auf absoluter Augenhöhe war und man ernsthaftes Interesse an meiner Person hatte, man hatte nicht das Gefühl, in einem Stressinterview zu sitzen. Abschließend kann ich sagen: Super-weiter so!
Kritikpunkt:
Ein (sehr kurzfristiges) Zweitgespräch fand ich persönlich für eine Sachbearbeiterstelle etwas überflüssig, zumal man bedenken muss, dass die meisten Bewerber berufstätig sind und eventuell eine lange Anreise vor sich haben. Es ist es auch trotz Gleitzeit nicht immer einfach, den Arbeitsplatz zeitig zu verlassen, oder einen Tag Urlaub/FZA zu nehmen.
Wenigstens eine Absage...
Unbedingt das tolle Niveau beibehalten!
Der Bewerbungsprozess war wertschätzend und mit einem sehr guten Zeitmanagement verbunden. Die Atmosphäre in den Gesprächen war sehr angenehm. Begonnen hat das Interview mit einer Vorstellungsrunde. Anschließend wurden Fragen zum Lebenslauf, zu den beruflichen Erfahrungen und zur Persönlichkeit gestellt. Es wurde Wert darauf gelegt, für beide herauszufinden, ob man zueinander passt.
Zur Verbesserung habe ich zwei kleine Anregungen:
Für beide Seiten würde ein vorgeschaltetes Telefoninterview / kurze Videokonferenz, um Rahmenbedingungen besser kennen zu lernen, hilfreich sein, insbesondere für berufstätige Bewerber mit langer Anreise.
Außerdem wäre im Bewerbungsprozess - neben dem Interview - vielleicht noch eine Case Study sinnvoll zu integrieren.
Mir fällt kein Verbesserungsvorschlag ein. Die vorherigen Terminabsprachen waren immer sehr entgegenkommend und mit schneller Rückmeldung verbunden.
Die Atmosphäre im Gespräch war sehr wertschätzend und angenehm und daher der Einstieg in das Bewerbungsgespräch leicht. Durch die vorherige Vorstellungsrunde und anschließende, gut vorbereitete Fragen fühlte ich mich stets gut aufgehoben. Insgesamt ein sehr offenes, transparentes Interview zum gegenseitigen kennenlernen und einschätzen.
So verdient kununu Geld.