Enttäuschend.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Empathie, mehr Kommunikation und vor allem mehr Verständnis für die Mitarbeitenden würden hier einen großen Unterschied machen. Die hohe Fluktuation in der Agentur kommt nicht von ungefähr. Viele Probleme ließen sich bereits durch mehr Menschlichkeit, Wertschätzung und einen offenen Umgang miteinander lösen.
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsklima ist stark davon abhängig, wie die Stimmung in der Führungsebene gerade ist. Ist die Stimmung dort angespannt, wird der Frust leider häufig nach unten weitergegeben und an den Mitarbeitenden ausgelassen.
Image
Das positive Image nach außen wird hier sehr gepflegt, innerhalb der Agentur zeigt sich jedoch leider häufig ein anderes Bild. Mehr Schein als Sein.
Work-Life-Balance
Welche Work-Life-Balance? Freiwillige Mehrarbeit, unbezahlte Überstunden und die Möglichkeit zum Homeoffice erst nach längerer Betriebszugehörigkeit sprechen hier eine andere Sprache. Eine gute Work-Life-Balance sieht definitiv anders aus und wäre durchaus umsetzbar, wenn dies von der Führung auch entsprechend gewollt wäre.
Gehalt/Benefits
Durchschnittliches Gehalt. Benefits sind so gut wie keine vorhanden.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist hier wirklich positiv hervorzuheben. Man unterstützt sich gegenseitig, hält sich den Rücken frei und kann sich mit Problemen jederzeit an die Kollegen wenden. Dabei werden die individuellen Stärken jedes Einzelnen gesehen und wertgeschätzt, sodass man sich als Team gut ergänzt.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten ist leider sehr negativ hervorzuheben. Eine respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe findet kaum statt, ebenso fehlt es häufig an Anerkennung, Lob und Wertschätzung für die geleistete Arbeit. Mitarbeitergespräche werden schnell unangenehm und nehmen teilweise eine sehr persönliche Ebene an. Sachliche Kritik an der Arbeit wird dabei nicht selten zu persönlicher Kritik, die in einem professionellen Mitarbeitergespräch nichts zu suchen hat.
Auch Anmerkungen oder Kritik an der Agentur selbst werden häufig abgetan und finden sich anschließend nicht im Gesprächsprotokoll wieder. Wenn man schon in der ersten Arbeitswoche vor der Chefetage gewarnt wird, fördert das leider nicht das Vertrauen. Es entsteht eher das Gefühl, sich möglichst aus der Schusslinie zu halten, anstatt offen und ehrlich kommunizieren zu können.
Auch das Verhalten seitens der Personalabteilung lässt leider zu wünschen übrig.
Sehr schade – denn ein respektvoller, wertschätzender und konstruktiver Umgang zwischen Führungskräften und Mitarbeitern ist durchaus möglich.
Kommunikation
Die Kommunikation unter den Kollegen funktioniert in den meisten Fällen gut. Deutlich schwieriger gestaltet sich hingegen die Kommunikation mit den Vorgesetzten – teilweise ist sie sehr schlecht oder gar nicht erst vorhanden. Dadurch weiß man häufig nicht, woran man eigentlich ist. Zu Beginn wird zwar vermittelt: „Meine Tür steht immer offen, du kannst jederzeit mit Fragen kommen“, die Realität sieht jedoch leider oft anders aus. Auch wichtige Informationen zu Arbeitsabläufen, Kunden, Terminen und anderen relevanten Themen werden häufig nicht oder nur unzureichend kommuniziert. Vieles erfährt man daher erst über Umwege oder aus zweiter bzw. dritter Hand.
Fazit: Eine Kommunikationsagentur, die nicht vernünftig kommunizieren kann - hier gibt es viel Luft nach oben.