Deutlicher Wandel zum Negativen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das diesjährige Sommerfest hat mir gut gefallen.
Ich habe hier viele Jahre gerne gearbeitet und würde dies eigentlich auch weiterhin gerne tun.
Zudem gibt es viele engagierte und fachlich starke Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit sehr angenehm ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass ich keine Freude mehr an meiner Arbeit habe, weil ich den Eindruck habe, dass wirtschaftliche Kennzahlen inzwischen deutlich stärker im Fokus stehen als die Bedürfnisse der Mitarbeiter.
Verbesserungsvorschläge
Adequate Bereitstellung aktueller KI Modelle und Werkzeuge.
Vorgesetzte zu Entscheidungen befähigen und auch dahinterstehen.
Motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter fördern.
Sparmaßnahmen an den richtigen Stellen ansetzen, nicht nur da wo die Ausgaben hoch erscheinen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich aktuell als angespannt. Der Fokus auf Umsatz und Auslastung ist deutlich spürbar. Ich nehme wahr, dass der Einsatz von KI zunehmend erwartet wird. Gleichzeitig empfinde ich die bereitgestellten Werkzeuge und Rahmenbedingungen für eine effektive Nutzung als noch nicht ausreichend. Zudem habe ich den Eindruck, dass Zeit- und Kostendruck heute stärker gewichtet werden als Qualitätsansprüche, wodurch die Qualität der Arbeitsergebnisse meiner Wahrnehmung nach stark leidet. Insgesamt macht mir die Arbeit mittlerweile keinen Spaß mehr.
Kommunikation
Man wird in den Engage News und in den Update Meetings (Jour Fixe und Bereichsupdates) über wichtige Ankündigungen und Änderungen informiert.
Die Kommunikation zwischen den Fachbereichen, Führungskräften, dem Management und den Teams empfinde ich inzwischen als unzureichend. Im Vergleich zu früher nehme ich deutlich mehr Abstimmungsprobleme, widersprüchliche Entscheidungen und Informationslücken wahr, die aus meiner Sicht die effektive Zusammenarbeit erheblich beeinträchtigen.
Für mich sind Verantwortlichkeiten heute weniger klar erkennbar als früher. Mehrfach wurden Entscheidungen oder Maßnahmen zunächst freigegeben und anschließend wieder revidiert. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass einmal getroffene Entscheidungen nicht dauerhaft Bestand haben, was aus meiner Sicht zu Unsicherheit, Verzögerungen und vermeidbarem Mehraufwand geführt hat.
Kollegenzusammenhalt
In Gesprächen und aufgrund meines persönlichen Eindrucks nehme ich wahr, dass manche Kollegen über einen Arbeitgeberwechsel nachdenken.
Vorgesetztenverhalten
Obwohl Vorgesetzte als Führungskräfte oder Teamleiter bezeichnet werden, wirken ihre Entscheidungsspielräume auf mich inzwischen stark eingeschränkt. Dadurch nehme ich Vorgesetzte eher als administrativ als strategisch oder gestaltend wahr. Die Förderung motivierter Mitarbeiter erscheint mir nicht mehr ausreichend.
Arbeitsbedingungen
Ganz gut, je nach Laptopmodell. Die Bürostühle sind bequem, es gibt höhenverstellbare Tische, Ultrawide-Bildschirme im Büro und im Homeoffice.
Die Homeoffice-Regelung ist sehr flexibel und ermöglicht mir uneingeschränktes Arbeiten von zu Hause.
Die eingesetzte Antivirus-Lösung beeinträchtigt aus meiner Sicht meine Produktivität jedoch spürbar.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viele Nachhaltigkeitsmaßnahmen wirken auf mich eher symbolisch als strategisch in den Arbeitsalltag integriert.
Gehalt/Benefits
Vor dem Hintergrund der Sparmaßnahmen erscheinen mir manche Investitionen am Hauptstandort schwer nachvollziehbar.
Image
Ich nehme deutlich weniger positives Feedback wahr als früher. Mein persönlicher Eindruck ist, dass Frust und Unzufriedenheit zugenommen haben.
Karriere/Weiterbildung
Aus meiner Sicht werden Managementpositionen häufig stärker als klassische Fachkarrieren als Entwicklungsschritt wahrgenommen. Weiterbildungsmöglichkeiten sind vorhanden, müssen jedoch häufig eigeninitiativ gesucht werden. Gleichzeitig nehme ich einen starken Fokus auf Auslastung und Fakturierbarkeit wahr.

