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Unternehmenskultur

Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 57 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei Sysmex Europe die Unternehmenskultur als modern ein, während der Branchendurchschnitt leicht in Richtung modern tendiert. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 4,1 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 138 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
Sysmex Europe
Branchendurchschnitt: Medizintechnik

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
Sysmex Europe
Branchendurchschnitt: Medizintechnik

Die meist gewählten Kulturfaktoren

57 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Sich kollegial verhalten

    Umgang miteinanderModern

    58%

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    54%

  • Andere Meinungen respektieren

    Umgang miteinanderModern

    51%

  • Ziele mit Mitarbeitenden festlegen

    FührungModern

    49%

  • Mitarbeitenden Freiräume geben

    FührungModern

    49%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

2,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Arbeitsatmosphäre war für mich über längere Zeit zunehmend belastend. Auf Arbeitsebene gab es viele engagierte und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit gut funktioniert hat. Gleichzeitig war das Gesamtklima stark von Unsicherheit, wechselnden Prioritäten und einer aus meiner Sicht wenig verlässlichen Führung geprägt.
Besonders schwierig war für mich, dass Einsatz und Verantwortungsübernahme nicht ausreichend in Vertrauen, klare Perspektiven oder echte Entwicklungsmöglichkeiten übersetzt wurden. Dadurch entstand weniger eine Atmosphäre von Fairness und Förderung, sondern eher das Gefühl, funktionieren zu müssen, ohne dass klar war, wohin sich die eigene Rolle entwickeln kann.
Insgesamt gab es gute zwischenmenschliche Momente und fachlich spannende Themen, aber die strukturellen und kulturellen Belastungen haben die Arbeitsatmosphäre für mich deutlich überschattet.

2,0
KommunikationEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Kommunikation habe ich häufig als unklar und wenig verbindlich erlebt. Es gab zwar formale Meetings und Informationsformate, aber für die tägliche Arbeit, Priorisierung und persönliche Entwicklung waren die relevanten Informationen aus meiner Sicht oft nicht ausreichend transparent oder nicht konkret genug.
Entscheidungen, Zuständigkeiten und Erwartungen wurden nicht immer nachvollziehbar erklärt. Besonders bei Veränderungsprozessen, Rollenentwicklungen und strategischen Themen hätte ich mir deutlich mehr Offenheit, Klarheit und Verlässlichkeit gewünscht.
Dadurch entstand häufig Unsicherheit: Man wusste zwar, dass viel passiert, aber nicht immer, was das konkret für die eigene Arbeit, Verantwortung oder Perspektive bedeutet.

4,0
KollegenzusammenhaltEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Der Kollegenzusammenhalt war für mich einer der klar positiven Punkte. Auf Arbeitsebene habe ich viele engagierte, hilfsbereite und fachlich starke Kolleginnen und Kollegen erlebt.
Gerade im direkten Miteinander gab es viele Menschen, mit denen die Zusammenarbeit angenehm, respektvoll und verlässlich war. Das hat den Arbeitsalltag oft deutlich erleichtert und war für mich ein wichtiger Grund, warum ich trotz schwieriger Rahmenbedingungen lange motiviert geblieben bin.
Gleichzeitig konnte auch ein guter Kollegenzusammenhalt nicht vollständig ausgleichen, wenn Prioritäten, Entscheidungen oder Entwicklungsperspektiven von Führungsebene aus unklar blieben.

3,0
Work-Life-BalanceEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Work-Life-Balance war formal überwiegend in Ordnung. Arbeitszeiten, Urlaub und die grundsätzlichen Rahmenbedingungen waren aus meiner Sicht meist gut handhabbar. In dieser Hinsicht gab es durchaus positive Aspekte.
Einschränkend muss ich jedoch sagen, dass die Belastung weniger durch reine Arbeitszeit entstanden ist, sondern eher durch unklare Prioritäten, fehlende Perspektive und Reibungsverluste in der Zusammenarbeit mit Führung und Organisation. Dadurch wirkte Arbeit gedanklich oft länger nach, als es bei klareren Strukturen nötig gewesen wäre.
Insgesamt waren die formalen Rahmenbedingungen für die Work-Life-Balance gut, die tatsächliche Entlastung im Arbeitsalltag wurde aber durch die Unternehmenskultur und Führungsprobleme teilweise geschwächt.

2,0
VorgesetztenverhaltenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Das Vorgesetztenverhalten habe ich sehr unterschiedlich erlebt. Es gab einzelne Führungskräfte, die menschlich fair, unterstützend und fachlich gut waren. Diese positiven Erfahrungen möchte ich ausdrücklich nicht ausblenden. Insgesamt überwog für mich jedoch der Eindruck, dass Führung auf struktureller Ebene zu wenig klar, verlässlich und entwicklungsorientiert war. Entscheidungen und Erwartungen waren nicht immer nachvollziehbar, Prioritäten wechselten, und in wichtigen Entwicklungs- oder Veränderungssituationen fehlten mir Transparenz, Orientierung und echte Perspektive. Besonders schwierig war für mich, dass Engagement und Verantwortungsübernahme nicht ausreichend in Vertrauen, Mandat oder konkrete Weiterentwicklung übersetzt wurden. Dadurch entstand über längere Zeit der Eindruck, dass gute Arbeit zwar erwartet, aber nicht konsequent gefördert oder in klare nächste Schritte überführt wurde. Aus meiner Sicht hängt die Erfahrung stark davon ab, mit welcher Führungskraft und in welchem Bereich man arbeitet. Einzelne Vorgesetzte waren positiv, die übergeordnete Führungs- und Entscheidungskultur habe ich jedoch als deutlich verbesserungsbedürftig erlebt.

3,0
Interessante AufgabenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Aufgaben waren fachlich grundsätzlich interessant und vielseitig. Viele Themen boten sinnvolle Ansatzpunkte und hätten großes Potenzial gehabt.
Einschränkend war für mich jedoch, dass interessante Aufgaben nicht automatisch mit ausreichendem Gestaltungsspielraum, klarer Priorisierung oder einem echten Mandat verbunden waren. Häufig gab es viele parallele Themen, wechselnde Erwartungen und strukturelle Reibungsverluste, wodurch es schwieriger wurde, Projekte wirklich wirksam und nachhaltig voranzubringen.
Aus meiner Sicht lag das Problem daher weniger an den Aufgaben selbst, sondern eher daran, wie Verantwortung, Entscheidungsspielräume und Entwicklungsmöglichkeiten organisiert waren.