147 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
147 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
147 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Young Talents Bereich könnte ausgebaut werden
Sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Ich bekomme oft viele Aufgaben, aber kann immer offen kommunizieren über meinen Workload. Bei Sysmex wird es nicht langweilig!
Bei Sysmex wird es mir sehr einfach gemacht mein Studium und meine Werkstudententätigkeit zu vereinbaren. Keine Verbesserungsvorschläge! Flexible Arbeitszeiten, 40% im Büro wenn es möglich ist und viele weiteren Benefits
Gehaltliche Entwicklungsmöglichkeiten für Werkstudenten könnten gesteigert werden sind aber fair
Kollegen helfen und unterstützen sich gegenseitig zu jeder Zeit. Man kann sich zu jeder Zeit an seine Kollegen wenden
Sehr unterstützende und entwicklungsorientierte Führungskultur. Jederzeit ist die Führungskraft für mich ansprechbar, die Kommunikation verläuft sehr gut und die Feedbackkultur ist sehr offen und positiv
Sehr offene Kommunikation. Ich habe zu jeder Zeit das Gefühl alles offen und transparent ansprechen zu können. Außerdem wird mit den Mitarbeitenden sehr offen und klar kommuniziert. Auch bei besonderen Anfragen wird immer versucht eine Lösung zu finden, pro Mitarbeiter
Sysmex macht besonders seine Internationalität und Vielfältigkeit aus. Ich habe noch nie Diskriminierung mitbekommen
Als Werkstudentin konnte in der Vergangenheit noch nie so eigenständige und verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. Natürlich gehören genau so gut mal weniger interessante Aufgaben dazu. Insgesamt ist es aber sehr motivierend und spannend, da man in abwechslungsreiche spannende Projekte mit einbezogen wird
Friendly and welcoming atmoshere in the team
Flexible working hours, clear time tracking system
Good and honest relationships between team leads and teams
Transparent, open communication
Lots of space for initiative and creativity
Work-Life Balance ist unübertroffen. Noch nie ein Unternehmen erlebt, welches so flexibel mit Homeoffice und Präsenz ist. 2 Tage die Woche sind gewünscht, wenn man sich nicht gut fühlt oder es andere triftige Gründe gibt, wird das aber sehr entspannt gesehen. Das Vertrauen in den Arbeitnehmer ist sensationell!
Fällt mir nicht viel ein, Gehalt könnte etwas besser sein.
Meine aktuelle Position fordert mich nicht voll, aber dies werde ich langfristig mit der Führungskraft besprechen, um ggfs zusätzliche Aufgaben zu erhalten.
Die Kommunikation zwischen HR und den MA muss verbessert werden. Wenn man über die Führungskraft vor Monaten etwas an HR hat heran tragen lassen und auch nach Monaten keine Rückmeldung hat, ist das schon sehr bedauerlich. Auch mehrfaches Nachfragen wird mit Überlastung entschuldigt. Nicht schön für den MA.
Die Kommunikation im Team und den Führungskräften funktioniert absolut einwandfrei.
Vor allem die offene und herzliche Unternehmenskultur, den starken Zusammenhalt und den Umgang auf Augenhöhe. Man bekommt viel Flexibilität und Vertrauen und gleichzeitig die Möglichkeit, sich einzubringen und weiterzuentwickeln. Ich gehe wirklich gerne zur Arbeit und das ist für mich wahrscheinlich das größte Kompliment an einen Arbeitgeber.
Die externe Sichtbarkeit könnte aus meiner Sicht noch stärker ausgebaut werden, insbesondere durch eine aktivere Social-Media-Präsenz. Das Unternehmen hat als Arbeitgeber sehr viel zu bieten, zeigt davon nach außen aber bisher vergleichsweise wenig. Gerade über Social Media könnte man die Unternehmenskultur, Benefits und den Arbeitsalltag noch stärker sichtbar machen.
Ich fühle mich im Unternehmen wirklich unglaublich wohl. Die Arbeitsatmosphäre ist herzlich, offen und unkompliziert. Obwohl ich durch die Homeoffice-Regelung sehr flexibel bin, bin ich tatsächlich gerne häufiger im Büro, als ich müsste. Auch die Kommunikation empfinde ich als sehr gut. Durch regelmäßige Sessions werden alle auf dem aktuellen Stand gehalten. Besonders hervorheben würde ich den Kollegenzusammenhalt: Ich weiß, dass ich mich auf mein Team verlassen kann und wir uns gegenseitig unterstützen. Zwei Bürotage, bis zu drei Tage Homeoffice, Gleitzeit und keine Kernarbeitszeit sorgen außerdem für eine tolle Work-Life-Balance. Die Zusammenarbeit mit den Führungskräften ist sehr angenehm, wertschätzend und auf Augenhöhe.
Mit dem Gehalt bin ich grundsätzlich zufrieden, auch wenn natürlich immer Luft nach oben ist. Bei den Benefits kann man sich wirklich nicht beschweren: eigenes Fitnessstudio und Kursraum mit Kursangeboten, Massagen im Office, JobRad, Deutschlandticket, Wellpass, betriebliche Altersvorsorge, Corporate Benefits und vieles mehr.
Die Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten nehme ich ebenfalls sehr positiv wahr. Ich selbst bin als Werkstudentin gestartet und konnte anschließend in eine Vollzeitstelle wechseln. Entwicklung wird aktiv unterstützt und durch regelmäßige Reviews gemeinsam mit den Führungskräften begleitet.
Das Image des Unternehmens empfinde ich als sehr positiv. Innerhalb der Medizintechnik ist Sysmex gut bekannt, außerhalb der Branche könnte die Bekanntheit aus meiner Sicht noch etwas größer sein.
Durch den Umzug in das neue Gebäude sind die Arbeitsbedingungen wirklich top. Die Büros und die technische Ausstattung sind sehr modern und es ist alles vorhanden, was man für gutes Arbeiten braucht. Auch für das Homeoffice kann entsprechendes Equipment zur Verfügung gestellt werden. Flexible Arbeitszeiten, Gleitzeit und die Möglichkeit zum Homeoffice runden das Ganze ab. Beim Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein wird ebenfalls einiges gemacht, zum Beispiel durch Baumpflanzaktionen und viele digitale Prozesse, durch die unnötiges Drucken vermieden werden kann.
Ich habe bisher keinerlei Benachteiligung oder unterschiedliche Behandlung erlebt. Besonders positiv finde ich, dass viele Frauen in Führungspositionen vertreten sind und das Verhältnis insgesamt sehr ausgeglichen wirkt. Auch beim Alter oder der Betriebszugehörigkeit nehme ich keine Unterschiede wahr. Es herrscht eine offene Duz-Kultur, unabhängig von Alter oder Position. Egal ob jemand seit einem Jahr oder seit 20 Jahren dabei ist, der Umgang ist wertschätzend und auf Augenhöhe.
Gut fand ich vor allem die vielen engagierten und fachlich starken Kolleginnen und Kollegen. Auf Arbeitsebene gab es viele Menschen, mit denen die Zusammenarbeit angenehm, hilfsbereit und respektvoll war. Dieser Kollegenzusammenhalt war für mich einer der wichtigsten positiven Aspekte.
Auch die Branche und die Produkte empfand ich grundsätzlich als sinnvoll. Im Healthcare-Umfeld zu arbeiten und mit Themen zu tun zu haben, die einen medizinischen Nutzen haben, war für mich motivierend. Dazu kamen fachlich interessante Aufgaben.
Positiv waren außerdem die grundsätzlich soliden Rahmenbedingungen: flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten, ein angenehmes neues Büro, Kantine bzw. Essensangebot, gute Verkehrsanbindung und verschiedene Benefits. Auch die internationale Ausrichtung des Unternehmens bietet grundsätzlich spannende Einblicke.
Sysmex hat aus meiner Sicht viele gute Voraussetzungen: eine relevante Branche, eine starke Marke, gute Kolleginnen und Kollegen und fachlich spannende Themen. Schade ist, dass dieses Potenzial intern nicht immer durch passende Führung, klare Perspektiven und eine überzeugende Entwicklungskultur ausgeschöpft wurde.
Schlecht fand ich vor allem die fehlende Entwicklungsperspektive und die aus meiner Sicht wenig klare Führungs- und Entscheidungskultur. Trotz Engagement, Erfahrung und übernommener Verantwortung war für mich nicht erkennbar, wie daraus eine realistische berufliche Weiterentwicklung entstehen sollte.
Entscheidungen, Prioritäten und Erwartungen wurden nicht immer nachvollziehbar kommuniziert. Dadurch entstand häufig Unsicherheit darüber, welche Themen wirklich wichtig sind, welche Verantwortung man tatsächlich hat und welche Perspektive die eigene Rolle im Unternehmen bietet.
Besonders enttäuschend war für me, dass Leistung und Verantwortungsübernahme nicht konsequent in Vertrauen, Gestaltungsspielraum oder konkrete Chancen übersetzt wurden. Entwicklungsgespräche und Feedback wirkten teilweise formal, führten aber nicht zu verbindlichen nächsten Schritten.
Außerdem habe ich eine deutliche Diskrepanz zwischen Außenwirkung und interner Realität erlebt. Nach außen wirkt Sysmex professionell, stabil und sinnstiftend. Intern wurden viele gute Ansätze aus meiner Sicht durch unklare Strukturen, wechselnde Prioritäten, Reibungsverluste und fehlende Verlässlichkeit geschwächt.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass viel Potenzial vorhanden ist, dieses aber durch Führung, Kommunikation und fehlende Entwicklungskultur nicht ausreichend genutzt wurde.
Sysmex sollte stärker in eine klare, verlässliche und entwicklungsorientierte Führungskultur investieren. Mitarbeitende brauchen transparente Entscheidungen, nachvollziehbare Prioritäten und realistische Perspektiven, wie sie sich fachlich oder disziplinarisch weiterentwickeln können.
Besonders wichtig wären aus meiner Sicht klare Karrierepfade, verbindliche Entwicklungsgespräche und transparente Kriterien für Beförderungen oder neue Verantwortungsbereiche. Engagement und übernommene Verantwortung sollten nicht nur verbal anerkannt werden, sondern auch zu konkreten Chancen, Entscheidungsspielräumen und Vertrauen führen.
Außerdem sollte die interne Kommunikation offener und verbindlicher werden. Gerade bei Veränderungen, Rollenentwicklungen und strategischen Entscheidungen braucht es mehr Orientierung und weniger Unsicherheit. Führungskräfte sollten stärker darin unterstützt und auch daran gemessen werden, wie gut sie Mitarbeitende fördern, einbeziehen und langfristig halten.
Auch beim Thema Nachhaltigkeit wäre mehr Substanz wünschenswert. Einzelne Aktionen und externe Bewertungen sind ein Anfang, ersetzen aber keine konsequente Auseinandersetzung mit Reisetätigkeit, Messeauftritten, Ressourcenverbrauch und nachhaltigen Prozessen.
Insgesamt hat Sysmex viele gute Mitarbeitende, spannende Themen und eine sinnvolle Branche. Um dieses Potenzial wirklich zu nutzen, sollte das Unternehmen weniger auf formale Prozesse und Außenwirkung setzen und stärker auf gelebte Führung, echte Entwicklungsperspektiven und eine Unternehmenskultur, in der Leistung, Loyalität und Verantwortung spürbar wertgeschätzt werden.
Die Arbeitsatmosphäre war für mich über längere Zeit zunehmend belastend. Auf Arbeitsebene gab es viele engagierte und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit gut funktioniert hat. Gleichzeitig war das Gesamtklima stark von Unsicherheit, wechselnden Prioritäten und einer aus meiner Sicht wenig verlässlichen Führung geprägt.
Besonders schwierig war für mich, dass Einsatz und Verantwortungsübernahme nicht ausreichend in Vertrauen, klare Perspektiven oder echte Entwicklungsmöglichkeiten übersetzt wurden. Dadurch entstand weniger eine Atmosphäre von Fairness und Förderung, sondern eher das Gefühl, funktionieren zu müssen, ohne dass klar war, wohin sich die eigene Rolle entwickeln kann.
Insgesamt gab es gute zwischenmenschliche Momente und fachlich spannende Themen, aber die strukturellen und kulturellen Belastungen haben die Arbeitsatmosphäre für mich deutlich überschattet.
Das externe Image des Unternehmens ist aus meiner Sicht weiterhin recht gut. Die Marke wirkt professionell, die Branche ist gesellschaftlich relevant und nach außen entsteht grundsätzlich der Eindruck eines stabilen, sinnvollen und seriösen Arbeitgebers.
Gleichzeitig habe ich eine deutliche Diskrepanz zwischen Außenwirkung und interner Realität erlebt. Intern war die Stimmung in meinem Umfeld deutlich kritischer, als es das öffentliche Bild vermuten lässt. Viele Themen, die nach außen professionell wirken, waren im Arbeitsalltag aus meiner Sicht von Unsicherheit, Reibungsverlusten und Unzufriedenheit begleitet.
Daher würde ich das Image als solide, aber nicht vollständig authentisch bewerten. Die Außenwirkung ist stärker als die tatsächlich erlebte Unternehmenskultur.
Die Work-Life-Balance war formal überwiegend in Ordnung. Arbeitszeiten, Urlaub und die grundsätzlichen Rahmenbedingungen waren aus meiner Sicht meist gut handhabbar. In dieser Hinsicht gab es durchaus positive Aspekte.
Einschränkend muss ich jedoch sagen, dass die Belastung weniger durch reine Arbeitszeit entstanden ist, sondern eher durch unklare Prioritäten, fehlende Perspektive und Reibungsverluste in der Zusammenarbeit mit Führung und Organisation. Dadurch wirkte Arbeit gedanklich oft länger nach, als es bei klareren Strukturen nötig gewesen wäre.
Insgesamt waren die formalen Rahmenbedingungen für die Work-Life-Balance gut, die tatsächliche Entlastung im Arbeitsalltag wurde aber durch die Unternehmenskultur und Führungsprobleme teilweise geschwächt.
Karriere- und Entwicklungsperspektiven waren für mich der größte Schwachpunkt. Trotz mehrjähriger Erfahrung, fachlicher Verantwortung und sichtbarem Engagement habe ich keine klare oder realistische Weiterentwicklungsperspektive erkennen können.
Aus meiner Sicht fehlten transparente Kriterien für beruflichen Aufstieg, nachvollziehbare Karrierepfade und eine verbindliche Förderung. Entwicklungsgespräche und Feedback wirkten eher formal, führten aber nicht zu konkreten nächsten Schritten, echtem Mandat oder einer belastbaren Perspektive innerhalb des Unternehmens.
Besonders enttäuschend war für mich, dass übernommene Verantwortung und gute Leistung nicht konsequent in Vertrauen, Weiterentwicklung oder neue Chancen übersetzt wurden. Dadurch entstand über längere Zeit das Gefühl, beruflich auf der Stelle zu treten.
Für mich war die fehlende Entwicklungsperspektive einer der wesentlichen Gründe, das Unternehmen zu verlassen.
Das Gehalt war insgesamt in Ordnung, aber aus meiner Sicht eher durchschnittlich. Für die Rolle, den Standort und die übernommene Verantwortung war die Vergütung durchschnittlich, jedoch nicht besonders attraktiv.
Positiv war, dass es regelmäßige kleinere Gehaltsanpassungen gab. Diese lagen jedoch nach meinem Eindruck meist unterhalb der Inflation, sodass real kaum eine spürbare Verbesserung entstanden ist. Gerade bei wachsender Verantwortung und zusätzlicher Erfahrung hätte ich mir eine klarere Entwicklung auch auf Vergütungsebene gewünscht.
Die Sozialleistungen und Rahmenbedingungen waren grundsätzlich vorhanden und ordentlich, konnten aber die fehlende Dynamik bei Gehalt und Entwicklungsperspektive nicht vollständig ausgleichen.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein würde ich gemischt bewerten. Positiv ist, dass das Unternehmen in einer gesellschaftlich sinnvollen Branche tätig ist und es formale Initiativen sowie externe Bewertungen im Bereich Nachhaltigkeit gibt. Auch einzelne Maßnahmen, etwa Baumpflanzaktionen oder Nachhaltigkeitskommunikation, waren sichtbar.
Gleichzeitig habe ich Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag nicht als wirklich prägendes oder strategisch konsequent verfolgtes Thema erlebt. Aus meiner Sicht blieb vieles eher punktuell und kommunikativ, während größere Hebel wie etwa Reisetätigkeit, Messeauftritte, Ressourcennutzung oder eine klare nachhaltige Ausrichtung im Marketing und in Prozessen, nicht ausreichend kritisch hinterfragt wurden.
Daher wirkte das Thema für mich eher vorhanden, aber nicht tief in der Unternehmenskultur verankert. Es gibt gute Ansätze, aber aus meiner Sicht deutlich Luft nach oben, wenn Nachhaltigkeit mehr sein soll als ein ergänzendes Kommunikationsthema.
Der Kollegenzusammenhalt war für mich einer der klar positiven Punkte. Auf Arbeitsebene habe ich viele engagierte, hilfsbereite und fachlich starke Kolleginnen und Kollegen erlebt.
Gerade im direkten Miteinander gab es viele Menschen, mit denen die Zusammenarbeit angenehm, respektvoll und verlässlich war. Das hat den Arbeitsalltag oft deutlich erleichtert und war für mich ein wichtiger Grund, warum ich trotz schwieriger Rahmenbedingungen lange motiviert geblieben bin.
Gleichzeitig konnte auch ein guter Kollegenzusammenhalt nicht vollständig ausgleichen, wenn Prioritäten, Entscheidungen oder Entwicklungsperspektiven von Führungsebene aus unklar blieben.
Den Umgang mit älteren bzw. langjährigen Kolleginnen und Kollegen kann ich nur eingeschränkt bewerten. Eine konkrete systematische Benachteiligung aufgrund des Alters habe ich in meinem direkten Umfeld nicht belastbar beobachtet.
Gleichzeitig hatte ich nicht immer den Eindruck, dass langjährige Erfahrung, Loyalität und gewachsenes Unternehmenswissen ausreichend wertgeschätzt oder konsequent in Entwicklungsperspektiven übersetzt wurden. Auch erfahrene Mitarbeitende wirkten aus meiner Sicht nicht automatisch gut eingebunden, gefördert oder geschützt vor Unsicherheit und Veränderungsdruck.
Insgesamt würde ich den Umgang daher als gemischt bewerten: formal unauffällig, aber mit Luft nach oben bei echter Wertschätzung, Förderung und Nutzung langjähriger Erfahrung.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich sehr unterschiedlich erlebt. Es gab einzelne Führungskräfte, die menschlich fair, unterstützend und fachlich gut waren. Diese positiven Erfahrungen möchte ich ausdrücklich nicht ausblenden. Insgesamt überwog für mich jedoch der Eindruck, dass Führung auf struktureller Ebene zu wenig klar, verlässlich und entwicklungsorientiert war. Entscheidungen und Erwartungen waren nicht immer nachvollziehbar, Prioritäten wechselten, und in wichtigen Entwicklungs- oder Veränderungssituationen fehlten mir Transparenz, Orientierung und echte Perspektive. Besonders schwierig war für mich, dass Engagement und Verantwortungsübernahme nicht ausreichend in Vertrauen, Mandat oder konkrete Weiterentwicklung übersetzt wurden. Dadurch entstand über längere Zeit der Eindruck, dass gute Arbeit zwar erwartet, aber nicht konsequent gefördert oder in klare nächste Schritte überführt wurde. Aus meiner Sicht hängt die Erfahrung stark davon ab, mit welcher Führungskraft und in welchem Bereich man arbeitet. Einzelne Vorgesetzte waren positiv, die übergeordnete Führungs- und Entscheidungskultur habe ich jedoch als deutlich verbesserungsbedürftig erlebt.
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt gut. Besonders das neue Büro habe ich als angenehm, modern und grundsätzlich passend für die tägliche Arbeit erlebt. Räume, Ausstattung und Arbeitsmittel waren aus meiner Sicht überwiegend in Ordnung und haben ein professionelles Arbeiten ermöglicht.
Natürlich gibt es in größeren Organisationen immer einzelne Punkte, die besser laufen könnten, etwa bei Prozessen, Abstimmungen oder technischer Weiterentwicklung. Insgesamt sehe ich die Arbeitsbedingungen aber eher als einen positiven Aspekt und nicht als Hauptproblem meiner Erfahrung.
Die wesentlichen Schwierigkeiten lagen für mich weniger bei Büro, Technik oder Ausstattung, sondern stärker bei Führung, Kommunikation, Priorisierung und Entwicklungsperspektiven.
Die Kommunikation habe ich häufig als unklar und wenig verbindlich erlebt. Es gab zwar formale Meetings und Informationsformate, aber für die tägliche Arbeit, Priorisierung und persönliche Entwicklung waren die relevanten Informationen aus meiner Sicht oft nicht ausreichend transparent oder nicht konkret genug.
Entscheidungen, Zuständigkeiten und Erwartungen wurden nicht immer nachvollziehbar erklärt. Besonders bei Veränderungsprozessen, Rollenentwicklungen und strategischen Themen hätte ich mir deutlich mehr Offenheit, Klarheit und Verlässlichkeit gewünscht.
Dadurch entstand häufig Unsicherheit: Man wusste zwar, dass viel passiert, aber nicht immer, was das konkret für die eigene Arbeit, Verantwortung oder Perspektive bedeutet.
Zur Gleichberechtigung kann ich keine umfassende Bewertung aus allen Unternehmensbereichen abgeben. In meinem Arbeitsumfeld habe ich grundsätzlich viele kompetente Kolleginnen und weibliche Führungskräfte erlebt, sodass Gleichberechtigung auf formaler Ebene durchaus sichtbar war.
Einschränkend würde ich sagen, dass Karriere- und Entwicklungsperspektiven insgesamt transparenter und nachvollziehbarer sein könnten. Diese Kritik betrifft aus meiner Sicht jedoch weniger ausschließlich Gleichberechtigung, sondern eher die allgemeine Führungs- und Entwicklungskultur.
Konkrete systematische Benachteiligungen kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung nicht belastbar bewerten.
Die Aufgaben waren fachlich grundsätzlich interessant und vielseitig. Viele Themen boten sinnvolle Ansatzpunkte und hätten großes Potenzial gehabt.
Einschränkend war für mich jedoch, dass interessante Aufgaben nicht automatisch mit ausreichendem Gestaltungsspielraum, klarer Priorisierung oder einem echten Mandat verbunden waren. Häufig gab es viele parallele Themen, wechselnde Erwartungen und strukturelle Reibungsverluste, wodurch es schwieriger wurde, Projekte wirklich wirksam und nachhaltig voranzubringen.
Aus meiner Sicht lag das Problem daher weniger an den Aufgaben selbst, sondern eher daran, wie Verantwortung, Entscheidungsspielräume und Entwicklungsmöglichkeiten organisiert waren.
Benefits
Kommunikation und Wertschätzung
Mehr auf die Mitarbeiter hören und sie mehr Wertschätzen in verschiedenen Formen als Vorgesetzter.
Zwischen den Kollegen ist die Arbeitsatmosphäre größtenteils gut und sind auch für die meisten Kollegen der Grund noch zu bleiben. Betrachtet man aber die Arbeitsatmosphäre zwischen den Mitarbeitern und ihren Vorgesetzten ist diese leider schlecht. Vorgesetzte sind für ihre Mitarbeiter kaum greifbar, da sie sich entweder im Home Office in anderen Ländern befinden oder wenn sie mal im Büro sind, sind sie die ganze Zeit in Meetings. Wenn Mitarbeiter wichtige Informationen haben die von einem Leaderboard entschieden werden müssen, werden diese vom Vorgesetzten entweder gar nicht wahrgenommen oder im Leaderboard präsentiert, aber es wird keine Entscheidung getroffen, wo man sich dann fragt, wofür die Vorgesetzte ihr höheres Gehalt bekommen, wenn sie keine Entscheidungen treffen und tragen.
Mittlerweile wird nicht mehr gut über das Unternehmen gesprochen, höchsten Über die Benefits.
Man kann jederzeit Urlaub einreichen und bekommt diesen eigentlich auch immer Genehmigt. Arzttermine kann man auch während der Arbeitszeit machen und die Zeit dann noch Nacharbeiten. Hier kann man wirklich nicht meckern.
Es wird kaum/kein Budget für Weiterbildungen freigegeben und die Karriere entwickelt sich nur weiter, wenn man sich selber darum kümmert (vielleicht auch in der Form, dass man sich mal wo anders bewirbt)
Gehalt ist hier ebenfalls ein entscheidender Faktor, da er neben Lob die andere Form von Wertschätzung ist. Da es hier aber an Wertschätzung über Lob fehlt ist das Gehalt eigentlich das Entscheidende, was hier ebenfalls fehlt.
Das Gehalt wird nur noch geringfügig erhöht und kompensiert nicht mal die Inflation der letzten Jahre. Was in der momentanen Wirtschaftlichen Lage auch nicht schlimm wäre, wenn jedoch nicht folgende Punkte widersprüchlich dazu wären:
- Wie schon oben erwähnt, werden Entscheidungen getroffen die man mit der Expertise der Mitarbeiter besser und budgetschonender hätte treffen können.
- Es werden Mitarbeiter gehalten die keine oder zu geringe Performance für ihr Gehalt zeigen.
- Es werden zu viele Managementebenen mit den entsprechender Gehältern erschaffen, dass für die Specialisten keine Gehälter mehr da sind.
Wie schon erwähnt ist die Kommunikation innerhalb der Kollegen das was viele Mitarbeiter momentan noch beim Unternehmen hält. Man fängt sich gegenseitig ab, hilft sich oder ärgert sich zusammen über die obere Ebene.
Der Umgang mit älteren Kollegen ist gut, teilweise sogar vielleicht zu gut, dass sie zu wenig Aufgaben für das Gehalt bekommen, was sie erhalten. Besonders als Berufseinsteiger stelle ich es mir frustrierend vor.
Hier kann ich wieder auf die Kommunikation von den Vorgesetzten verweisen, die ich oben schon beschrieben habe. Zudem kommt es auch häufiger vor, dass Vorgesetzte auf die Erfahrung und Expertise, die ihre Mitarbeiter mitbringen, nichts geben und dann Entscheidungen treffen die Realitätsfern sind und viel Geld kosten, was sowohl an anderer Stelle fehlt (Thema Gehalt) und hätten vermieden werden können.
Wie schon in der Arbeitsatmosphäre geschrieben ist die Kommunikation nach oben und von oben nach unten das Problem. Nach oben wird auf wichtige Informationen sich nicht konzentriert und von oben nach unten gibt es nicht alle wichtigen Infos.
Wenn man sich selber darum kümmert dann kriegt man es hin aber das es einen Vorgesetzten gibt, der Potential sieht und es fördert, dass man neue Aufgaben nach Absprache bekommt, kommt eher selten vor. Wenn dann kriegt man neue Aufgaben weil die einem auf den Tisch geworfen werden ohne eine Alternative und immer mehr werden, sodass man überladen ist.
Die positiv bewerteten Punkte, es nimmt aber zunehmend ab. Home office an 3 Tagen in der Woche, umgang innerhalb des Kollegiums ist gut. HSE kümmert sich gut, bei gefählichen Wetterlagen wird präsenz Pflicht ausgesetzt etc...
Hohes maß an digitalsierung, kaum Papier nötig.
Hang an der präsenz pflicht, es gibt Jobs für die es nicht nötig ist ins Büro zu kommen. Das neue Gebäude ist zum Arbeiten teilweise viel zu laut. Man sitzt gefühlt direkt auf dem Flur (abhängig von der Abteilungshomezone). Zu hoher Nasenfaktor in der Führung, kaum möglichkeiten dagegen etwas zu tun.
Über Prozessierung nimmt zu. Personen die auch mal unangenehmen Entscheidungen treffen fehlen teilweise
Darauf Achten das Führungskräft auch führen können! Es gibt einige negativ Beispiele
Die Atmosphäre wird zunehmend schlechter. Gute Mitarbeiter gehen, andere treffen keine Entscheidung, je nach Abteilung schlechte Führung hierdurch enstehen immer mehr Spannungen.
Ist gut, es gibt eine Arbeitszeitserfassung und entsprechendes Stundenkonto, sodass die Übersicht und Kontrolle gegeben ist. Teilweise ist es aber aufgrund der hohen Arbeitslast schwierig dies auch zu tun
Abteilungsabhägig, gibt durchaus Kollegen die vorwärts kommen. Bei mir nich gewollt und nciht gefördert. Weiterbildung wird auf das interne Firmenttraining gesetzt ( bringt in meiner Tätigkeit keine neuen Kenntnisse) externe Schulungen sind seit Jahren nicht möglich (angeblich kein Geld, andere Kollegen bekommen aber ab und an mal welche Genehmigt)
Bis auf wenige Ausnahmen ist dies sehr gut, man versucht immer sich gegenseitig zu Helfen
Hier gibt es nichts zu bemängeln
Stark abhängig, in meinem Fall sind in letzer Zeit zu viele Ebenen dazwischen gezogen worde, Wasserkopf in der Abteilung wächst. Direkte Vorgesetzte bemühen sich scheitern aber auch an der schlechten Abteilungsführung, hier zählt nach oben buckeln nach unten nichts tun....
Abhängig von der Abteilung. Es gibt große Firmen update meetings, dies ist gut. Auf direkter Arbeitsebene gibt es aber immer wieder riesen Lücken in der Kommunikation und teilweise werden bewusst Informationen zurückgehalten
geht immer besser, Gehalt ist aber oft nicht Nachverhandelbar. Es gibt jährliche Anpassungen im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Darüber hinaus ist eine Anpassung wegen Leistung oder Aufgabenumfang fast unmöglich.
Hier gibt es nichts zu bemängeln
mal so mal so
Kann ich im moment nicht wirklich was finden.
Oft werden Vorschläge mit „Das seh ich nicht so“ abgelehnt.
Wenn die Mitarbeiter seit Monaten oder Jahren dasselbe, sagen, einfach einmal zuhören und Lösungen finden.
Viel zu tun sodas die Atmosphäre leidet
1,5-schichtbetrieb hilft das man sich einstempelt und wieder geht meist pünktlich
Firma versucht viel um Grün zu sein, das kann mann nicht bestreiten
Welche Weiterbildung?
Kommt auf die Abteilung an, jedoch brökelts an fast allen Orten
kann ich keine Aussage zu machen
Es sind Vorgesetzte, die wenig Ahnung von praktischer Arbeit haben. Selbst wenn man versucht es Ihnen begreiflisch zu machen
Anstrengend, Abriet wird mehr, Kollegen nicht
war früher schon sehr durchwachsen, nun nicht wirklich besser
Gutes Gehalt, wenn auch die Erhöhung sehr gering bzw. zur Inflation der letzten Jahre bei WEITEM nicht angemessen ist
Wie mann es nimmt. Solange du keine Frau bist bist du willkommen
Soweit ja, zumindest in meiner Abteilung. Jedoch anstrengend und immer mehr.
Umgang mit Kolleg:innen, Wertschätzung und Diversität
Super tolle und lehrreiche Aufgaben für eine Werkstudi-Stelle :)
Viele Projekte, Umstrukturierung und wenig Zeit sich mit neuen Systemen auseinander zu setzen drückt stark auf die sonst sehr gute Stimmung im Unternehmen.
Super.
Für mich funktioniert es gut. Hängt aber von der Person ab.
Es gibt immer Möglichkeiten sich bei Sysmex zu entwickeln.
Über 1 Jahr warte ich auf Gehaltserhöhung bei sehr guten Leistungen (laut Vorgesetzen)
Viele CSR Aktionen über das Jahr verteilt und einige Umweltmaßnahmen inkl. Zertifizierung. Firmenwagen bald nur noch elektrisch.
Super.
Teilweise spezielle Angebote. Ansonsten rücksichtsvoller Umgang.
Gutes Verhältnis.
Sehr gut. Büros sind zwar etwas älter aber OneB steht kurz bevor. Homeoffice wird bei Bedarf komplett ausgestattet.
Leider wenig Zeit um die vielen möglichen Kommunikationskanäle regelmäßig durchzugehen.
Jeder ist willkommen und hat die gleichen Chancen
Definitiv
So verdient kununu Geld.