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kununu Prüfprozess
20 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
20 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mitarbeiterparkplätze, Kantine, Klima unter den Arbeitskollegen, interne Weiterbildungen pro Abteilung
Stempeluhr-Taktung, keine monetären Anreize (Grundgehalt wie auch Überstundentechnisch), limitierte Entfaltungsmöglichkeiten, teilweise Abschottung der Abteilungen untereinander, was Kommunikation & Arbeitsweisen angeht; Mitarbeiterumfragen ernst nehmen und nicht aus "Marketinggründen" durchführen, keine Homeoffice-Regelung
Zeitschaltung auf minütlich umstellen. Gehälter an branchenübliche Tarife angleichen (erhöhen) statt jeden Monat neue Leute einzustellen - Klasse statt Masse. Klare HO-Regelung und Laptops für Büroangestellte je nach Stellenbeschreibung ermöglichen. Software aus diesem Jahrtausend (!) verwenden, sich den heutigen Zeiten anpassen. Klimaanlagen wenigstens pro Gebäudeebene installieren, nicht nur in den Besuchsräumen für Kunden. Mehrarbeit großzügiger vergüten.
Viel zu tun, Auftragslage sehr gut, fast zu viel. In der Abteilung hilft man sich gegenseitig, alt wie jung. TG Wetter wächst, während andere schrumpfen.
Global anscheinend gut. Deutsche Qualität hat ihren Preis. Liegt aber auch an mangelnder Qualität bei der Konkurrenz - noch...
Hier ist TG rückständig, es gäbe ja Möglichkeiten wie Homeoffice-Regelung für alle, Corporate Benefits oder gar eine "Firmen-KiTa" - das ist der Administration aber entweder völlig unbekannt oder nicht gewünscht.
Es gibt eine interne Plattform zur Weiterbildung. Darüber hinaus sind Wege zur Weiterentwicklung sind aber - bis auf Gruppenleitung begrenzt.
Deutlich unter branchenüblichen Tarifgehältern. Demotivierend.
Eher nicht vorhanden. Mülltrennung gibt es nicht, im Frühjahr / Herbst laufen die Benzinbetriebenen Laubbläser auf dem Parkplatz einen Marathon. Es gibt E-Ladesäulen - aber nur für die Chef's, haha
Abteilungsabhängig, bei uns richtig gut, man hilft sich gegenseitig, alt wie jung.
Wertschätzend. Leider wird trotzdem viel Know-How mit dem Ruhestand der "alten Hasen" vom Unternehmen abwandern, ohne ausreichenden Wissenstransfer. Aber das ist überall so.
Auf Abteilungsebene prima, der Vorgesetzte setzt sich für seine Mitarbeiter ein und holt raus was geht, die Unternehmensleitung setzt leider zu starke Grenzen, was Arbeitsplatzgestaltung oder auch Gehaltsentwicklung angeht.
Die Büroräume sind alt, die Toiletten sind defekt und werden über Monate saniert, die Stempeluhr hat eine 15-min-Taktung, das Büromaterial ist auf das Nötigste beschränkt. Großraumbüros aus den 70ern und alte technische Geräte - Höhenverstellbare Tische sind das höchste der Gefühle. Im Sommer fehlt die Klimaanlage, im Winter zieht es wie Hechtsuppe. Hier wird am falschen Ende gespart.
Abteilungsübergreifende Grabenkämpfe, teilw. wird aus historischen Gründen nicht mit dem anderen zusammengearbeitet. Schwierig für neue Kollegen, dieses Netzwerk zu durchblicken. Das PDM-system, welches unternehmensweit als zentrale Schnittstelle zur Kommunikation und Datenablage dienen sollte, ist veraltet, umständlich & fehleranfällig.
Jung wie alt wird geschätzt, männlich wie weiblich. Selbst Leute mit körperlichen Benachteiligungen werden gerne eingestellt, was zählt ist die persönliche Performance. So geht es!
Internationale Projekte, in jedem Projekt gibt es spezifische Neuheiten ...dummerweise müssen oft Arbeiten von eigentlich anderen Abteilungen mit übernommen werden, was zu Mehrbelastung führt.
Ein großes Plus sind die sehr herzlichen Kolleginnen und Kollegen, auf die man sich auf dem Weg zur Arbeit schon freuen kann.
Verbesserungspotenziale werden gesehen. Mittlerweile gab es zu den Jahreswechseln bereits zwei Umfragen, an denen die Mitarbeitenden teilnehmen konnten. Die Umfragen wurden dann zunächst auf Führungskräfteebene gemeinsam mit der Geschäftsleitung besprochen, danach wurde die Umfrage auf Abteilungs-/Team-Ebene erneut besprochen. Auch wenn die Ergebnisse erstmal recht positiv waren, müssen die genannten Verbesserungsvorschläge nun auch endlich in Angriff genommen werden.
Ein neuer Punkt den ich hier gerne anbringen würde ist, dass TAPROGGE (entgegen dem Trend) auch viele Berufsanfänger einstellt. Das empfinde ich als sehr positiv. Vor allem in einer Zeit, wo viele Unternehmen eher darauf setzen, Junior-Stellen durch KI zu ersetzen. Man kriegt hier die Möglichkeit sehr vollumfänglich in Themen eingearbeitet zu werden und man wird nie nur für einen kleinen Teil des Gesamtprojekts zuständig sein. So sorgt man hier für die Fachkräfte von Morgen.
Bei TAPROGGE gibt es weiterhin recht starre Prozesse. So richtig kann oder will man sich von der "Das haben wir schon immer so gemacht"-Mentalität nicht lösen. Etwas mehr Flexibilität würde dem Unternehmen gut tun.
Ein weiteres Manko ist aus meiner Sicht die teilweise recht hohe Erwartungshaltung an die Mitarbeitenden. Es kann allerdings nicht nur von einer Seite Flexibilität gefordert werden. Da muss man als Arbeitgeber dann auch mal liefern.
TAPROGGE muss sich weiterentwickeln, weg von den vielen starren Prozessen und in manchen Punkten flexibler werden. Insbesondere die sehr komplizierte Zeitwirtschaft müsste als Thema mal angegangen werden. Die Regelungen, die hier aktuell gelten sind sehr veraltet.
Zur Flexibilität gehört für mich auch das Thema Mobiles Arbeiten. Ein Benefit, der eigentlich kein solcher mehr ist, da es bei vielen Unternehmen seit der COVID19-Pandemie zum Standard gehört. Aktuell gibt es die Regelung, dass 1 Tag pro Woche mobil von zuhause gearbeitet werden kann. Das funktioniert aber auch nur bedingt, wenn nicht alle Termine vor Ort abgehalten werden. In vielen Abteilungen wird selbst der eine Tag nicht gerne gesehen.
Daran anknüpfend: Benefits ausbauen. Und das meint echte Benefits. Vieles was in anderen Unternehmen normal ist, gibt es hier nicht (z.B. Dienstradleasing, betriebliche Altersvorsorge). Natürlich kann man nicht einen Benefit finden, der für alle passt. Aber ein "Blumenstrauß" an Benefits, aus denen dann jeder etwas wählen kann, wäre eine schöne Neuerung und ein toller Invest in die Mitarbeitenden.
Die Arbeitsatmosphäre würde ich insgesamt als gut bezeichnen. Ich empfinde die Kolleginnen und Kollegen in allen Bereichen sehr freundlich und herzlich. Mit Sicherheit gibt es hier auch Verbesserungspotenzial, das sehe ich aber eher als abteilungsabhängig an.
Es kann etwas dauern, bis man manchmal so richtig im Unternehmen angekommen ist. Man fühlt sich vom Team dennoch herzlich aufgenommen.
In der Kraftwerksbranche hat TAPROGGE sich durchaus einen Namen gemacht und ist bekannt. Nicht umsonst ist man in unserem Segment Weltmarktführer.
Dem Titel „Hidden Champion“ machen wir aber auch weiterhin alle Ehre – in der Region ist TAPROGGE als Unternehmen und Arbeitgeber wenig bekannt. Im letzten Jahr war ein Teil des Teams aber nicht nur auf Branchen-Messen sondern auch auf Karrieremessen in der Region vertreten. Das wird hoffentlich weiter beibehalten, um uns auch als Arbeitgeber der Region zu vermarkten.
Gut ist die 35-Stunden Woche. Eine richtige Gleitzeit gibt es nicht - bei TAPROGGE gibt es eine flexible Arbeitszeit. In der Verwaltung ist ein Start zwischen 06:45 Uhr und 09:00 Uhr möglich. In der Metallproduktion gibt es einen Ein-Schicht Betrieb. Das ist für diesen Bereich sicherlich auch ein Plus.
Mobiles Arbeiten in der Verwaltung ist offiziell 1x pro Woche möglich, wird aber noch nicht so gelebt. In einigen Bereichen ist tägliche Anwesenheit erwünscht.
In meinem Bereich kann Urlaub flexibel genommen werden und im Notfall geht sowas auch sehr kurzfristig. Das bekomme ich so auch von anderen Kolleginnen und Kollegen in meinem Bereich gespiegelt. Mit Begründung kann hier auch mal - ausnahmsweise - mehr aus dem Mobile Office gearbeitet werden.
Die Anlagen an sich sind CLEANTECH durch und durch und sparen der Welt jährlich Unmengen an CO2 ein.
Ansonsten kann man intern noch an ein paar Prozessen arbeiten: es wird noch sehr papierlastig gearbeitet, was definitiv verbessert werden kann.
Zur oft angebrachten Mülltrennung wurde im Intranet ein Artikel veröffentlicht und es soll eine Serie dazu kommen. Im Artikel wurden die Hintergründe und auch die Sinnhaftigkeit der aktuellen Methode sehr gut dargestellt und man sieht, dass TAPROGGE hier schon deutlich weiter ist, als es den Anschein machte.
Das Thema Weiterbildung und Karriere wurde hier aufgenommen, steckt aber noch in den Kinderschuhen. Es wurden extra Abteilungen gegründet, die sich den Thematiken Training und Personalentwicklung annehmen. Bis auf eine strukturiertere Schulungsplanung und ein LMS, das laufend gepflegt wird, hat sich in dem Bereich bisher aber wenig getan.
Wer eine Fachkarriere anstrebt und Experte für bestimmte Bereiche werden will, ist bei TAPROGGE aus meiner Sicht gut aufgehoben. Das kommt daher, dass man hier vollumfänglich für Projekte zuständig ist und auch lange hier bleiben kann, wenn man das möchte. Wer die Karriereleiter aufsteigen will und unbedingt eine Führungskarriere anstrebt, wird hier langfristig nicht glücklich. Es werden durch Renteneintritte innerhalb der nächsten Jahre bestimmt noch Positionen frei, allerdings ist über Stellvertretungen bereits die Nachfolge gesichert.
In meinem Bereich herrscht ein sehr offener, herzlicher Umgang untereinander. In anderen Teams ist das ähnlich, ich kann hier allerdings auch nur über meinen Eindruck sprechen.
In der Umfrage waren die Ergebnisse zum Zusammenhalt aber generell recht positiv.
Bei TAPROGGE gibt es viele Kolleginnen und Kollegen die teils seit 25, 30 oder 40 Jahren im Unternehmen sind. Dementsprechend werden sie auch als Wissensträger gesehen.
Auf das Wissen wird auch gut gebaut und die Expertise wird regelmäßig für verschiedenste Themen herangezogen. Eine Herausforderung wird es allerdings, den Wissenstransfer zwischen "alt und jung" zu fördern.
In meinem Bereich ist das Vorgesetztenverhalten sehr gut. Man kommuniziert sehr offen und wertschätzend miteinander. Erwartungen und Ziele werden klar kommuniziert und besprochen. Meine Meinung wird für Entscheidungsprozesse ebenfalls berücksichtigt.
In anderen Bereichen sehe ich hier noch Baustellen. Um gemeinsam an den Themen Führungsstil, Kommunikation und Verhalten zu arbeiten, wurden die Führungskräfte zu einem gemeinsamen Führungskräfte-Coaching und Kommunikationstraining geschickt. Jetzt muss das Ganze nur noch Früchte tragen.
Hier gibt es aus meiner Sicht aktuell noch mehrere Baustellen:
1. Arbeitsplätze sind teils wenig ergonomisch. Höhenverstellbare Schreibtische werden eher nach Nasenprinzip verteilt.
2. Nicht alle Kolleginnen und Kollegen haben einen Laptop. Das sollte zwar nach und nach geändert werden, dauert allerdings. So hat aber auch nicht jeder die Möglichkeit, aus dem Mobile Office zu arbeiten. Wenn ansonsten etwas an Technik fehlt (z.B. zweiter Bildschirm) kann der Bedarf gemeldet werden.
3. Die Zeitwirtschaft ist für mich mit eine der größten Baustellen bei TAPROGGE. Sehr veraltetes Modell, das so gar nicht mehr tragbar ist. Hier muss sich etwas tun. Zudem müssen Abteilungen zwischen 07:45 und 16:00 Uhr besetzt sein. Das sollte man so anpassen, dass es mit dem spätmöglichsten Start des Tages und dem frühestmöglichen Ende zusammenpasst, also 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr bzw. freitags dann bis 12:00 Uhr. Das wäre gerade für kleine Abteilungen besser.
Was hier positiv ist: Das Gehalt ist dank der Abschlagszahlung immer pünktlich auf dem Konto. Bei Mehrarbeit gibt es die Stunden (auch in der Verwaltung) vergütet.
Für die Arbeitssicherheit werden Sicherheitsschuhe oder -überzieher gestellt.
Die Kommunikation läuft auf Unternehmensebene aus meiner Sicht noch schleppend. Es gab mittlerweile zumindest mal wieder eine Betriebsversammlung. Der Wunsch nach besserer/mehr Kommunikation ist in der Geschäftsleitung angekommen, man tut sich hier aktuell allerdings noch schwer.
Der Betriebsrat versendet immer mal wieder kurze Newsletter. Über weitere Themen informiert das Marketing-Team über unser Intranet.
Die Personalabteilung informiert monatlich über die Neueinstellungen. Die Kommunikation läuft viel über E-Mails. Kolleginnen und Kollegen ohne eigenen E-Mail Zugang werden über Aushänge am schwarzen Brett informiert.
Für meinen direkten Bereich gibt es regelmäßige Meetings, in denen Informationen ausgetauscht werden. Auch in anderen Abteilungen gibt es mittlerweile regelmäßige Termine für sowas.
Im letzten Jahr gab es zudem für alle Führungskräfte ein Kommunikationstraining. Hier wurde der Fokus sowohl auf den Umgangston gelegt, aber auch darauf, wie man z.B. Feedback gibt.
Schleppende Gehaltsentwicklung seit dem Ausstieg aus dem Arbeitgeberverband in 2003. In den letzten 3 Jahren hab es zwei Anpassungen. Man muss aber auch im Hinterkopf behalten, dass es sich um ein mittelständisches Unternehmen und keinen Großkonzern handelt und Gehälter daher auch anders ausfallen.
Dennoch sollte man die marktüblichen Gehälter im Blick halten - sonst fällt man irgendwann hinten rüber.
Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden gezahlt, bei Mehrarbeit gibt es hier auch eine entsprechende Vergütung. Das Gehalt kommt immer pünktlich als Abschlagszahlung zum Ende des Monats. Der Rest wird dann innerhalb der ersten Wochen des Folgemonats bezahlt.
Ich finde meinen Aufgabenbereich sehr spannend und kann hier sehr frei arbeiten. Es ist schön, so ein Vertrauen zu erhalten.
Das Geschäftsfeld von TAPROGGE ist ebenfalls sehr spannend und bietet viele interessante und umfangreiche Aufgaben.
- Wir befinden uns gerade in einem Generationenwechsel. Der Austausch zwischen den Kollegen läuft gut und Feedback wird gerne gesehen
- Als "Neuer" wird man mit offenen Armen empfangen. Es gibt einmal im Jahr Mitarbeiterumfragen, die auch ernst genommen werden.
- Eine Kantine ist vorhanden
- Beim Thema Kommunikation sind regelmäßige Teamrunden die Norm geworden und es gibt regelmäßige Schulungen für Führungskräfte
- Bestehende Probleme werden gesehen und in Angriff genommen - das Verständnis, dass das Unternehmen zeitgemäßer werden muss ist durchaus vorhanden
- Prozesse sind leider immer noch sehr traditionell
- Gehälter & Benefits ausbaufähig
- Benefits ausbauen (Job-Bike, eventuelle Unterstützung bei Kinderbetreuung - wir haben eine Kita in der Nähe)
- Prozesse weiter optimieren (Bereits im Gange, wenn auch schleppend)
- Modernere Einrichtung (Pausenräume, moderne Küchen, Außenbereich für die Kantine im Sommer)
Die Arbeitsatmosphäre finde ich insgesamt sehr gut. Hier ist es natürlich aber auch Abteilungsabhängig.
Taprogge hat sich durchaus einen Namen gemacht. Nicht umsonst Weltmarktführer
35-Stunden Woche, Gleitzeitmodell und die Möglichkeit 1 x Woche Homeoffice zu machen, ermöglicht eine Work-Life-Balance.
Leider wird die Möglichkeit Homeoffice zu machen, noch nicht überall gerne gesehen.
Es wurde Bewusstsein geschaffen und es gibt mittlerweile eine Trainingsabteilung die sich sowohl um Interne als auch Externe Schulungen kümmert. Persönlich bin ich zufrieden und konnte auch schon an externen Schulungen & Bildungsurlaub teilnehmen.
Weihnachts- & Urlaubsgeld ist vorhanden. Der Gehalt ist nicht tarifgebunden sondern Verhandlungssache.
Als Cleantech Unternehmen könnte man punkto Umwelt noch mehr aus sich herauskommen: zum Beispiel durch Mülltrennung. Die Arbeit is bisher auch noch Papierlastig, dies wurde bereits durch interaktive Formulare optimiert. Leider ist dies noch nicht ganz bei den Kollegen in den Workflow eingeflossen.
Generell ist der Zusammenhalt im Unternehmen gut
Funktioniert sehr gut - angenehmer Wissensaustausch zwischen den Generationen
In meiner Abteilung sehr gut, dennoch stark Abteilungsabhängig
Es wird gesehen, dass sich was ändern muss. Technische Ausstattungen werden derzeit ausgetauscht. Höhenverstellbare Tische sind auch mehr vorhanden. Prozesse sind leider noch sehr starr.
Die Toiletten werden modernisiert - dennoch ist die allgemeine Einrichtung noch sehr altmodisch
Die Kommunikation zwischen den Abteilungen und der Geschäftsleitung hat sich innerhalb der letzten Jahre verbessert. Dennoch gibt es noch Optimierungspotenzial - woran aber auch gearbeitet wird.
Meine Aufgaben empfinde ich spannend und abwechslungsreich
Kantine
siehe hierzu jeweils unten angesprochene Punkte mit schlechter Bewertung / Mitarbeiter-Events: kollektives Würstchen-Vertilgen mit propagandistisch-realitätsferner Selbstdarstellung und -beweihräucherung
Entweder neue Produkte mit absolutem Willen und äußerster Hartnäckigkeit ethablieren oder zumachen. Im ersten Falle neue Arbeitsweisen, Methoden und Werkzeuge einführen, im letzteren weiter so machen.
Hier gibt es völlig veralterte Arbeitsweisen, eine total überforderte EDV und Gebäude, die wie alte, wenn auch befensterte, Hochbunker wirken.
Am schlimmsten sind allerdings die alten Silberrücken, die nur auf sich selbst fokussiert sind und sehenden Auges alles gegen die Wand fahren. Bloß nichts Neues, bloß kein neues Produkt, bloß keine Veränderungen, dies ist hier für die größten Nullen an den wesentlichen Stellen die eigentliche Strategie. Alles andere würde ja Mühe und Arbeit erfordern und ggf. das Risiko des Scheiterns mit sich bringen. Also besser, wenn man es gar nicht erst versucht.
Mal ganz ehrlich, wie soll man sich hier als einfacher Angestellter bzw. Mitarbeiter noch motivieren?
Früher hatte diese Firma einen richtig guten, in Fach- und Kundenkreisen bekannten Namen, heute interessiert sie kaum noch jemanden, wenn man mal von dem beständig kleiner werdenden, ominöser wirkenden Kundenkreis absieht. Daher gelingt es auch immer schlechter neue Mitarbeiter zu finden. Die vermeintlich idyllische Lage (peripher wäre definitiv treffender) trägt noch dazu bei.
Urlaub gibt es, wenn nötig, zeitnahe (Dank dem direkten Vorgesetzen).
Die einen Kollegen arbeiten sich allerdings teilweise einen Wolf und bilden bei der Auftragsbearbeitung temporär eine Eimerkette, während von Mitarbeitern anderer Abteilungen zeitgleich (mitunter schon mehrheitlich) eine Raucherkette gebildet wird. Dabei steht offenkundig auch genügend Zeit zur Verfügung, sich gegenseitig ausgiebig zu erzählen wie schwer sie es doch jeweils haben. Letztere werden hier als der Stern der Firma angesehen, erstere eher als nützliches Beiwerk.
Ein jüngerer Kollege hat hier einmal eine Weiterbildungsveranstalltung durchgeführt, die diesen Ausdruck tatsächlich verdient hatte (sehr gut gemacht). Allerdings war das die Ausnahme.
In der Regel werden einige Mitarbeiter zu Weiterbildungen für neue Kollegen genötigt, kommen schlecht vorbereitet und wenig motiviert zu diesen und vermitteln am Ende vor allem den Eindruck von Desinteresse und Lustlosigkeit.
Bezüglich der Aufstiegschancen sieht es hier eher schlecht aus.
Maximal ist ein Aufstieg zum Abteilungsleiter möglich, ggf. einer zum stellv. Abteilungsleiter. Dann darf man bei den Hasadeuren und Ahnungslosen in der Hierarchie über einem bei diesen auf dem Schoß sitzen. Wer es mag. Aber Vorsicht, mitunter werden selbst Kollegen bei der naheliegenden Beförderung zum Abteilungsleiter hingehalten, während die Abteilung somit eigentlich formell führungslos ist. Dann darf derjenige, der es verdient hätte Abteilungsleiter zu sein, als stellv. Abteilungsleiter für weniger Geld diese Aufgabe übernehmen und sich dabei bewähren, bis ihm die Motivation für diese Tätigkeit auf Grund dieses Vorführens eigentlich schon vergangen ist.
Eine Kantine gibt es, mit bemühten und auch netten externen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Je nach Tagesmenü ein Lichtblick in der Mittagspause. Der Raum in dem die Kantine untergebracht ist wirkt allerdings wie aus den 70ern direkt in die heutige Zeit überführt. Hier könnte bereits eine neue, hellere Farbgebung viel verbessern.
Das Gehaltsniveau ist relativ hoch.
Der Firmeninhaber vermittelt einen seriösen und ernsthaften Charakter, ist um einen vernünftigen Umgang mit den Mitarbeitern und Angestellten bemüht und versucht der Firma ein Bestehen in der Zukunft zu sichern. Schade nur, dass zu viele hyperegozentrische, kleingeistige Altlasten, die unter ihm das Sagen haben, diesen positiven Eindruck, den er von der Firma vermittelt, komplett ins Gegenteil verkehren.
Man wäre so gerne ein GreenTech-Unternehmen, ist aber keines.
Heutzutage liefert man nur noch Produkte, an altbackene Kraftwerke, die diese nicht ganz so umweltbelastend aussehen lassen wie sie es eigentlich sind. Dies auch nur, weil für die Kunden Brennstoff(kosten) und Ausgaben bei den Anlagenrevisionen zu sparen sind. Umweltschutz ist hierbei nebensächlich.
Manche Kollegen sind o.k., die meisten sind aber Oppertunisten, die sich für nichts zu schade sind und die mangelde Fähigkeiten durch Schleimerei zu kompensieren versuchen. Am schlimmsten sind die Karrieristen, die sich auf die eigene Schulter klopfen, obwohl alles immer mehr den Bach runter geht.
Größtenteils ordentlicher Umgang mit älteren Kollegen. Mittlerweile gibt es aber weniger von diesen (entweder pensioniert, rechtzeitig abgesprungen, gegangen worden oder gar nicht erst eingestellt).
Kommt auf den direkten Vorgesetzten an.
Einige sind noch fair. Das nützt aber auch nichts mehr, wenn der ganze Fisch vom Kopf her stinkt.
Höhenverstellbare Tische, abgenutzte, völlig verschmutzte Stühle.
Veralterte, geradezu historische Arbeitsweisen. Firmeneigene PC-Programme, die nicht richtig funktionieren und denen man nicht mehr vertrauen kann.
Bürokratieabbau ist hier allerdings kein Thema, da man es sich im Laufe der Jahrzehnte selbst so schwer wie möglich gemacht hat, so dass das was der Staat verlangt dagegen lächerlich wirkt.
Nur das Nötigste, wenn überhaupt (das Vorenthalten wichtiger Infos ist hier nicht ungewöhnlich und wird mitunter bewusst angewandt um manche unliebsam gewordene Kollegen / Kolleginnen schlecht darstehen zu lassen). Mitarbeiter erfahren schon gar nichts von einer evtl. vorhandenen Firmenstrategie.
Gleichberechtigung gibt es. Frauen, die was drauf haben, schaffen es nach oben. Frauen die nichts drauf haben, mitunter neuerdings aber auch. Letztere dürfen sich dann zu den geistig und charakterlich gleichartigen Männern gesellen und die Firma demontieren.
Wenn man Aufgaben bekommt, die andere auf höherer Hierarchiestufe als lästig oder gar unnötig ansehen, man überall so gut wie möglich ausgebremst wird und keine Vorbereitungen zur Fertigung neuer Produkte getroffen werden, vergeht es einem.
- Kollegiales Miteinander, Teamgeist und Herzlichkeit
- Abwechslungsreiche Aufgaben und internationale Projekte
- 35-Stunden-Woche, Gleitzeit, Home-Office
- Wertschätzendes Vorgesetztenverhalten, Stabilität und Verlässlichkeit
- Innovatives, verantwortungsbewusstes Unternehmensprofil
- Das Gehaltsniveau liegt im Branchenvergleich noch unter dem Durchschnitt; individuelle Anpassungen und transparente Gehaltsentwicklungen bieten Potenzial, Motivation und Bindung langfristig zu stärken.
- Traditionelle Werte sorgen für Stabilität, könnten aber durch eine modernere Ausrichtung ergänzt werden, um authentischer und zeitgemäßer zu wirken.
- Eine stärkere Kultur des gemeinsamen Vorankommens könnte die Zusammenarbeit und Innovationskraft weiter fördern.
- Modernisierung der Arbeitsumgebung und Infrastruktur
- Erweiterung von Benefits und Work-Life-Angeboten
- Mehr Zielklarheit, Transparenz und Innovationsgeist in der Führung
- Gezielte Wissensweitergabe durch Mentoring/Programme
- Ausbau von Diversity, Inklusion und regionalem Engagement
- Optimierung der Kommunikation zwischen Teams und Abteilungen
Die Arbeitsatmosphäre bei Taprogge ist insgesamt angenehm und wertschätzend. Kolleginnen und Kollegen begegnen sich freundlich und herzlich, wodurch man sich schnell wohlfühlt. Besonders in vielen Teams ist der Zusammenhalt stark, was Zusammenarbeit und Motivation fördert. Unterschiede zwischen einzelnen Bereichen bieten die Chance, durch abteilungsübergreifende Initiativen und Austauschformate die Vernetzung weiter zu stärken.
Taprogge ist Marktführer in der Kraftwerksbranche. Stärken wie Technologieführerschaft, Nachhaltigkeit und internationale Präsenz können das Image weiter schärfen. Regionales Engagement und gesellschaftliche Verantwortung bieten Chancen, die Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber zu verbessern.
Die 35-Stunden-Woche bildet eine attraktive Basis. Mitarbeitende profitieren von Gleitzeit, Home-Office-Tagen und klar strukturierten Schichtmodellen. Urlaubsregelungen sind solide, zusätzliche Angebote wie Sabbaticals oder flexible Arbeitszeitmodelle, Jobrad, Kinderbetreuung und individuelle Zuschüsse könnten die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben noch weiter verbessern.
Die Abteilung für Weiterbildung und das LMS sichern Wissen und unterstützen die Entwicklung der Mitarbeitenden. Die Karriereleiter ist überschaubar, bietet aber durch Leistung und Engagement Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen. Soziale Kompetenzen gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Praktikanten und Auszubildende werden mittlerweile eingestellt, was eine solide Basis für die Nachwuchsförderung bietet. Gehaltsanpassungen sind individuell verhandelbar und nicht an einen Tarifvertrag mit festen Anpassungsintervallen gebunden. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie die Vergütung von Mehrarbeit sorgen zusätzlich für finanzielle Sicherheit. Ein Fortbildungsbudget ermöglicht Schulungen, Coachings und Konferenzteilnahmen. Potenziale bestehen bei betrieblicher Altersvorsorge, Zuschüssen, Rabatten und Gesundheitsangeboten. Transparente Gehaltsentwicklungen würden Motivation und Bindung weiter stärken.
Als führendes Cleantec-Unternehmen erzielt Taprogge mit seinen Lösungen messbar positive Effekte für Umwelt und Partner. Digitalisierung, nachhaltige Infrastruktur (z. B. PVT-Anlagen, Mülltrennung, E-Ladeinfrastruktur) und Engagement in Corporate Volunteering, Sponsoring oder regionalen Kooperationen würden das Profil als verantwortungsbewusstes und regional engagiertes Unternehmen weiter schärfen.
Der Teamgeist und die Herzlichkeit der Mitarbeitenden schaffen ein positives Miteinander. Abteilungsübergreifende Projekte, Workshops oder gemeinsame Events könnten die Zusammenarbeit über Teamgrenzen hinweg weiter stärken.
Ältere Mitarbeitende werden sehr geschätzt, viele bleiben auch über das Rentenalter hinaus aktiv. Die Wall of Honor würdigt langjährige Betriebszugehörigkeit. Wissen wird über das LMS und die direkte Zusammenarbeit gesichert; gezieltes Mentoring oder Übergabeprogramme könnten die Wissensweitergabe noch systematischer unterstützen.
Die Führungskräfte sowie die Mehrheit der Geschäftsführung agieren wertschätzend, sind erreichbar und nehmen Kritik ernst. Stabilität und Verlässlichkeit schaffen Vertrauen, während mehr Zielklarheit und transparente Informationen zu Vision und Strategie den Mitarbeitenden Orientierung geben würden. Innovation und Agilität könnten durch direktere Kommunikation, Impulse für neue Ideen und gezielte Führungskräfteentwicklung weiter gestärkt werden.
Die technische Ausstattung bildet eine solide Basis. IT-Infrastruktur, Ergonomie, höhenverstellbare Schreibtische und gezieltes Coaching bieten Potenzial zur weiteren Optimierung. Sanitärräume werden saniert, kleine Teeküchen und Huddle Rooms könnten Komfort und Funktionalität erhöhen. Ein Aufzug ist nur in einem der drei Gebäude vorhanden; Außenanlagen, Pausenräume und Parkplätze bieten Chancen zur Modernisierung.
Schulungen zu Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz stärken die Mitarbeitenden und machen das Unternehmen fit für innovative Entwicklungen. Optimierte Sicherheitsstandards, Arbeitsschutzmaßnahmen und flexiblere Arbeitszeiten können die Arbeitsumgebung zusätzlich zukunftssicher und motivierend gestalten.
Interne Kanäle wie MyTaprogge, das Schwarze Brett und der Betriebsrats-Newsletter sorgen für Transparenz. Die Kanäle sind überwiegend digital, könnten aber durch moderne, interaktive Tools noch stärker auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zugeschnitten werden.
Die Mitarbeitende werden gut informiert, und regelmäßige Feedback-Formate wie Mitarbeitergespräche, Jour Fixes oder Teammeetings fördern den Austausch. Kritik wird ernst genommen, und strukturierte Rückmeldungsprozesse oder Townhall-Meetings könnten die Transparenz und Orientierung noch weiter verbessern.
Taprogge fördert Vielfalt und respektiert unterschiedliche kulturelle Hintergründe. Frauen übernehmen Führungsrollen, und die Karrierechancen sind fair gestaltet. Herausforderungen bestehen bei der Inklusion, gleichzeitig bieten Diversity-Programme, Förderung von Mitarbeitenden und altersgemischte Teams Chancen, Zusammenarbeit und Innovationen weiter zu stärken.
Mitarbeitende erhalten Freiraum und Vertrauen, um Neues auszuprobieren. Aufgaben sind abwechslungsreich, bieten Gestaltungsspielräume, Projektarbeit und internationale Zusammenarbeit, was fachliche und persönliche Weiterentwicklung fördert.
Die Aschenbecher auf den Toiletten.
Während der Pandemie wurde ich beim Unterzeichnen des Kurzarbeitsvertrags vor etwa 30 Mitarbeitenden öffentlich zurechtgewiesen – nur weil ich zuvor einen Minijob beantragt hatte. Die Führungskraft entschuldigte sich einige Stunden später telefonisch; ich nahm die Entschuldigung an, vergaß es aber nicht. Das war der eigentliche Auslöser für meinen Abschied bzw. meiner inneren Kündigung. Als Einziger in unserer siebenköpfigen Abteilung wurde mir Homeoffice verwehrt – aus Angst, ich könnte meinem Minijob nachgehen. So viel zum Thema Wertschätzung und Vertrauen.
Ein Verkauf des Unternehmens wäre der konsequenteste Weg, das Vermächtnis der Gründer zu wahren.
Die Identifikation mit dem Unternehmen fehlt grundsätzlich. Erfahrene Mitarbeiter wollen Neue auflaufen lassen, um als Könner zu glänzen. Da ich jedoch aus einem professionellen Unternehmen kam und mehrere Weiterbildungen mitbrachte, war das Arbeiten mit den Produkten für mich kinderleicht – wie das Zusammenbauen eines Ü-Eis.
Es gibt keine wirkliche Corporate Identity (CI). Das Unternehmen ist Marktführer in einem Nischenmarkt; 90 % des Geschäfts liegen außerhalb der EU. Entsprechend basiert das Image auf „Made in Germany“.
Praktisch nicht vorhanden. Mein Vorgesetzter forderte, dass ich Innendienst Aufgaben mit nach Hause nehme – obwohl er wusste, dass ich häufig im Außendienst bin und zu Hause eine Ehefrau und zwei Kinder auf mich warten, die Zeit mit mir verbringen möchten. Er nannte das Training in the Job.
Ein Witz. Es gibt eine Idee, die sich „Academy“ nennt. Sie wirkt eher wie Entertainment als wie ein echtes Training der Ansprechpartner für Kunden. Karriere machen vor allem Speichellecker mit Säge unterm Tisch.
Ich war im weltweiten Außendienst teils 12 bis 14h/d, hatte weniger Einkommen als bei meinem jetzigen Arbeitgeber wo ich 9‑to‑5 arbeite, kann meinen Hobbys nachgehen und das wichtigste, und bin jeden Abend bei meiner Familie.
Umwelt: Auf YouTube sieht man, wie die Kugeln am Strand treiben – ein Trauerspiel für Fische und Schildkröten. Sozial: In meiner Not bat ich um ein Arbeitgeberdarlehen und schilderte meine Lage; der Antrag wurde abgelehnt: „nicht ihr Problem“. Bezeichnend für ein sogenanntes Familienunternehmen. CSR ist gänzlich unbekannt.
Gibt es nicht. Es befinden sich alle im Überlebenskampf. Survival of the fittest.
Werden rausgeekelt.
Es gab und gibt nur einen wirklich professionellen Vorgesetzten; zufällig kam er aus demselben Unternehmen wie ich. Die übrigen neigten zu übersteigerter Selbstdarstellung und verfügten nur über geringe Qualifikation und Allgemeinbildung.
Für eine fachlich einwandfreie Ausführung fehlen die notwendigen Arbeitsmittel. Die (vermutlich aus der Führungsriege stammende) Bewertung ist bereits stolz darauf, dass es überhaupt PSA gibt.
Alle lästern über alle. Abteilungsübergreifend. Kritik von Vorgesetzten kommt bei den Mitarbeitenden erst ganz zum Schluss an – zuvor macht sie über den Flurfunk die Runde.
In der Not frisst der Teufel Fliegen. Es ist wirklich alles vorhanden.
Im Wesentlichen ist es Kanalarbeit mit Stell- und Rotationsmotoren und zwei Sensoren – technisch simpel. Digitalisierung auf dem Niveau der guten 90er.
Die 35 Stunden Woche
Digitalisierungsbremse die locker 20 Jahre hinterherhinkt. Bin froh hier nicht mehr hingehen zu müssen.
Alte dunkle muffige Büros. Die Austattung ist total veraltet. Hier möchte man nicht arbeiten.
35 Stunden Woche die unterm Strich der einzige Benefit
Mailanhänge werden ausgedruckt um diese dann für die Ablage einzuspannen.
Kommt auf die Abteilung an.
Überwiegend ältere Kollegen.
Von Patriarch bis Amateur ist alles dabei. Die Führungsqualitäten sind Mangelhaft. Führen durch Furcht ist präsent.
Wer raucht, kann ständig eine Pause an der Luft machen ohne sich ausloggen zu müssen. Wer nicht raucht hat halt Pech.
Wenn überhaupt dann nur Flurfunk. Seitens GF wird man nicht abgeholt.
Ein tiefer Ausschnitt ist der Karriere nicht hinderlich.
Wer gerne in alten Papierunterlagen wühlt, wird hier sicherlich Glücklich. Aufgrund der fehlenden digitalisierung herrscht schnell Verdruss.
Familiäres, entspanntes Umfeld. Der Arbeitgeber will langjährige Mitarbeiter und führt eine Hall of Fame mit Auszeichnungen für langjährige Betriebszugehörigkeit.
In den letzten Jahren wurde wenig dafür getan, dass Mitarbeiter langjährig bleiben.
Ansonsten s. Verbesserungsvorschläge
Transparenz bezüglich Beförderungen, Möglichkeit zur Bewerbung auf andere Positionen öffnen.
Mehr Mitarbeiter fair entlohnen.
Gebäude und IT-Systeme modernisieren (Hier passiert bereits etwas)
Den Prozess "Kulturwandel" mit den Führungskräften vorleben.
Jobrad
Mehr Flexibilität und weniger Widerstand beim Thema Home Hoffice
Clean Tech nicht nur nach außen verkaufen sondern auch selbst leben.
Natürlich abhängig vom Vorgesetzten. Im generellen aber eine durchaus entspannte, kollegiale Atmosphäre
Die Mitarbeiter reden intern schlecht über die Firma. Nach extern wird die Firma durchaus gelobt.
In der Branche besteht ein gutes Bild (Mercedes der Branche).
35h Woche und Gleitzeit 6:45-9:00 (außer Fertigung). Ab 15 Uhr wird das Büro schnell leer. 1 Home-Office Tag/Woche (je nach Abteilung (gar) nicht gern gesehen). In meiner Abteilung kann jederzeit Urlaub genommen werden.
Weiterbildung erfolgt nur in ausgewählten Abteilungen für ausgewählte Mitarbeiter, oder mit viel Eigeninitiative. Mitarbeitern wird versucht Bildungsurlaub auszureden.
Beförderungen werden von oben herab gegeben und die Mitarbeiter nicht gefragt. Möglichkeiten sich auf höhere Positionen zu bewerben sind de Facto nicht existent.
Unterdurchschnittliche Gehälter (Basis IGM2003). Nach dem Tarifausstieg haben sich die Gehälter unterhalb des Tarifniveaus entwickelt und etabliert. Zudem wird im Haus nicht gerne über Geld gesprochen. In vielen Abteilungen gibt es Gehaltserhöhungen nur durch regelmäßige eigene Verhandlungen.
Betriebsrente gibt es nicht mehr
Die Gehälter werden pünktlich zum 27. mit Abschlag gezahlt. Die Restzahlung erfolgt meist am 5. des Folgemonats.
Urlaubs und Weihnachtsgeld werden gezahlt
Bezeichnend ist, dass für die GL Parkplätze mit (kostenloser) Lademöglichkeit geschaffen wurden, aber nicht für die Mitarbeiter.
Bezeichnet sich als "Clean Tech" Unternehmen. Man will also die Welt sauberer machen. De Facto spielen Umweltschutz und Soziales nur bei den Kunden eine Rolle. Im eigenen Haus wird nur das nötigste getan.
Im großen und ganzen arbeitet man gut zusammen.
Zur Zeit geht die Babyboomer Generation in Rente und es ist ein großer Umbruch spürbar.
Generell werden ältere Kollegen geschätzt, alleine schon, da aufgrund der hohen Individualität der Produkte Erfahrung von großer Bedeutung ist.
Einige Kollegen arbeiten neben der Rente weiter im Unternehmen (Rekord war 86, aber einige Kollegen mit über 70)
Aufgrund der patriarchalischen Struktur, historisch eher schlechte Kommunikation. Ziele und Vorgaben hängen stark von der Position ab. Hier gibt es eine große Varianz.
Die Gebäude sind veraltet und werden nur Stückweise saniert. Raumklima und Temperatur variieren stark nach Jahreszeit und erfordern die stetige Verbesserung durch die Mitarbeiter. Höhenverstellbare Schreibtische nur in manchen Abteilungen. Klimatisierung auch nur in ausgesuchten Abteilungen.
Mittlerweile kriegen alle Mitarbeiter regelmäßig neue Laptops, sodass eine höhere Flexibilität entsteht
Das Unternehmen kommt aus der konservativen Kraftwerksbranche. Entsprechend war die Kommunikation patriarchisch. Gem. dem Motto: "Arbeitet, um alles andere müsst ihr euch nicht kümmern." Hier ist zur Zeit ein Wandel bemerkbar
Zwar gibt es zur Zeit zwei weibliche Prokura, allerdings sind im Schnitt Frauen gefühlt benachteiligt.
In fast allen Abteilungen ist sehr freies arbeiten mit viel eigenem Input möglich.
Leider nur die 35 Std woche.
Man möchte gern was verändern, verschließt aber die Augen vor den eigendlichen problemen. Immer noch die Trennung zwischen Angestellten und den Gewerblichen Mitarbeitern. Schleppende Gehaltsanpassungen.
Ältere Mitarbeiter kommen sich vor wie Vodafone Bestandskunden, indem neue Mitarbeiter viel bessere Konditionen erhalten.
Leistungsbezogene Bezahlung!
Fehlerkosten senken! Papier einsparen und keine Lösungen dafür zu haben ist leider sehr schwach.
Expertise fördern!
Schulungen der Mitarbeiter.
In meiner Abteilung ist der Zusammenhalt sehr gut. Jeder Mitarbeiter kennt die Handgriffe des anderen. Das macht die Zusammenarbeit sehr leicht.
Weltmarktführer!
In der Branche ist man sehr Bekannt
Ein Schicht Betrieb mit einer 35 Std Woche. Das ist schon sehr gut und mehr braucht man nicht.
Weiterbildung werden nicht gefördert da sie zu teuer sind für das Unternehmen. Karriere machen die im Haus die sich gut verkaufen können bei der Geschäftsleitung.
Seitdem man 2003 aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten ist, wurde leider seitens der Geschäftsleitung der Anschluss verpasst die Gehälter anzupassen.
Man könnte mehr dafür tun.
Je nach Abteilung. In der Abteilung wo ich arbeite sehr gut!
In unserer Abteilung werden ältere Mitarbeiter sehr geschätzt. Man geht Respektvoll miteinander um. Leider ist es so das Mitarbeiter die in den Ruhestand gehen von der Geschäftsleitung nicht so gewertschätzt werden wie sie es verdient haben.
Leider sind viele unserer Vorgesetzten im Haus Führungsunfähig. Wenn man denkt, man wächst mit seinen Aufgaben, da liegt man leider falsch. Die Geschäftsleitung sollte in dr Zukunft darauf achten ob auch Fachwissen vorhanden ist.
Da gibt es sehr viel Potential nach oben.
Leider muss man sagen das die Kommunikation bei der Firma Taprogge nur über die Emails funktioniert. Nach dem Motto " wer schreibt der bleibt".
Thema Gleichberechtigung sehr sehr schwierig.
Die Aufgaben sind sehr vielfältig.
Neue Produkte gleich Fehlanzeige.
Als Marktführer kopiert man lieber die Konkurrenz. Was wir nicht nötig haben da wir gute Produkte haben.
Es wird gesehen, dass sich etwas ändern muss. Es gab eine Umfrage, die jetzt zum Anlass genommen wird zu schauen, wo TAPROGGE Verbesserungspotenzial hat. Das ist ein Anfang.
Außerdem gibt es hier sehr herzliche Kolleginnen und Kollegen.
Es gibt viele, starre Prozesse, an denen man noch nicht rütteln will. Wir müssen hier weg von der Mentalität, dass Dinge "schon immer so gemacht" wurden.
TAPROGGE muss sich weiterentwickeln und nicht an starren Strukturen festhalten. Ja, die konservative Branche, in der wir tätig sind, bringt dies sicherlich mit. Dennoch könnten wir uns moderner aufstellen.
Das Thema Benefits sollte aufgenommen werden. Einige Benefits, die andere Unternehmen bieten, gibt es hier nicht (z.B. Dienstradleasing, betriebliche Altersvorsorge). Das wäre allerdings ein schönes Investment in die Mitarbeitenden hier im Hause, die teils auch schon seit Ewigkeiten im Unternehmen sind.
Es muss für Nachwuchs gesorgt werden, z.B. durch eine Ausbildung. Das gibt es hier leider nicht mehr.
Ein Kommunikationstraining wäre sicherlich auch an der ein oder anderen Stelle mal angebracht.
Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich insgesamt als gut. Mit Sicherheit gibt es hier an der ein oder anderen Stelle Verbesserungspotenzial, aber im Grunde kann man zufrieden sein.
Die Kolleginnen und Kollegen hier sind sehr freundlich und herzlich, so dass man sich schnell gut aufgehoben fühlen kann.
In der Energie-Branche hat TAPROGGE sich einen Namen gemacht, darüber hinaus ist man aber wenig bekannt. Selbst in Wetter oder in der Region kennt man uns eher nicht.
Ein Plus ist definitiv die 35-Stunden Woche. Das erlebt man nicht überall. Mittlerweile gibt es eine Art Gleitzeit - zumindest in der Verwaltung. Wir können zwischen 06:45 Uhr und 09:00 Uhr starten. Abteilungen müssen aber zwischen 07:45 Uhr und 16:00 Uhr besetzt sein, was gerade bei kleineren Abteilungen schwierig abzubilden sein kann. Bisher hat es immer geklappt.
In der Metallproduktion gibt es einen Ein-Schicht Betrieb. Das ist für diesen Bereich sicherlich auch ein Plus.
Mobiles Arbeiten in der Verwaltung ist zumindest 1x pro Woche möglich, wird aber noch nicht so gelebt. Je nach Abteilung stößt man hier aber auf "taube Ohren" und es wird lieber gesehen, 5 Tage pro Woche im Büro zu sein.
Als Vorreiter im Bereich CLEANTECH sollten wir in puncto Umweltbewusstsein noch weiter sein. Die Produkte können zwar CO2 einsparen, dennoch könnten hier Prozesse optimiert werden um auch in anderen Bereichen umweltbewusster zu sein. Stichwort wäre hier Mülltrennung.
Auch sollte man an einen Punkt kommen, an dem bewusst wird, dass nicht jeder Zettel immer ausgedruckt werden muss. Meist werden diese dann eh nur weggeschmissen.
Das Thema Weiterbildung wird mittlerweile angegangen. Hier wurde eine eigene Abteilung geschaffen, die sich dem Thema Schulungen annimmt. Wenn Bedarf gesehen wird, können externe Weiterbildungen besucht werden. Ein LMS gibt es ebenfalls, um Wissenstransfer zu fördern.
Wer Karriere machen möchte, wird sich aber langfristig vermutlich umorientieren. Wenn nicht gerade eine Stelle zur Nachbesetzung frei wird / neu geschaffen wird, ist es schwierig hier intern die Karriereleiter aufzusteigen.
Die Teams untereinander halten gut zusammen. Der Austausch mit anderen Teams sollte ein wenig mehr gefördert werden, generell ist der Zusammenhalt im Unternehmen aber gut.
TAPROGGE hat aktuell noch eine sehr hohe Altersstruktur. Die vielen Urkunden an der Wand mit 25 oder 40 Jahren Betriebszugehörigkeit kommen nicht von irgendwo her.
Man kann hier gut auf das Wissen der älteren Kolleginnen und Kollegen bauen.
In meinem Bereich sehr gut. Man kommuniziert sehr offen und wertschätzend miteinander.
Mir ist bewusst, dass hier in anderen Bereichen noch Optimierungspotenzial ist. Das wird von TAPROGGE aber auch gesehen. Führungskräfte werden zu einem gemeinsamen Führungskräfte-Coaching geschickt, um am Führungsstil zu arbeiten.
Hier sehe ich noch Verbesserungspotenzial. Dass die Kommunikation in der Vergangenheit nicht gut gelaufen ist, wird zumindest eingesehen.
Der Wunsch nach besserer Kommunikation ist auch in der Geschäftsleitung angekommen und muss nun umgesetzt werden.
Über interne Kanäle wird mittlerweile in regelmäßigen Abständen über Neues informiert. Über neue Kolleginnen und Kollegen informiert die Personalabteilung vor dem Start.
Einen vernünftigen Umgangston muss der Ein oder Andere hier im Hause wohl noch lernen.
Das Unternehmen ist seit 2003 nicht mehr tarifgebunden. Entsprechend sind die Entgeltgruppen ein wenig veraltet. Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden gezahlt.
Es gibt vergütete Mehrarbeit, dafür muss aber ein Antrag gestellt werden.
Eine betriebliche Altersvorsorge gibt es nicht.
Mein Aufgabengebiet finde ich sehr spannend. Es wird einem viel freie Hand gelassen. Es ist schön, dass man als Mitarbeiter hier das entsprechende Vertrauen erhält.
So verdient kununu Geld.