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TEBIT 
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The 
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Bewertung

Mehrfachbewertung

Bei Tebit kann man viel lernen – über Technik, über Geduld und insbesondere über Frustrationstoleranz.

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei TEBIT Medical Devices GmbH in Meinerzhagen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Produkte und technischen Aufgaben können interessant sein. Außerdem gibt es viele gute und engagierte Kollegen. Gerade deshalb ist es schade, wenn Motivation durch Führungsentscheidungen verloren geht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Wertschätzung langjähriger Erfahrung, teilweise mangelhafte Kommunikation und Entscheidungen, bei denen Mitarbeiter eher vor vollendete Tatsachen gestellt als einbezogen werden.

Besonders bemerkenswert ist die Fähigkeit, Veränderungen grundsätzlich als Fortschritt darzustellen – unabhängig davon, wie sie beim betroffenen Mitarbeiter ankommen.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter nicht nur verwalten, sondern mit ihnen sprechen.

Langjährige Erfahrung und Loyalität tatsächlich honorieren und nicht nur dann hervorheben, wenn sie gerade gebraucht werden.

Entscheidungen transparent erklären und Zusagen beziehungsweise Aussagen verlässlich behandeln.

Vielleicht könnte man außerdem einmal ausprobieren, ob Wertschätzung tatsächlich zur Mitarbeiterbindung beiträgt. Wäre zumindest ein interessantes Pilotprojekt.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre hängt stark von den direkten Kollegen ab. Von Unternehmensseite entsteht dagegen eher der Eindruck, dass Motivation und Wertschätzung keine besonders hohe Priorität haben. Wer lange genug dabei ist, lernt vor allem, seine Erwartungen anzupassen.

Image

Außenwirkung und Wahrnehmung innerhalb des Unternehmens können durchaus zwei unterschiedliche Dinge sein. Hochglanz und Realität sind eben nicht immer identisch.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich abhängig vom jeweiligen Bereich und der Position. Hier gibt es sicherlich schlechtere Arbeitgeber. Allerdings hilft eine vernünftige Work-Life-Balance wenig, wenn die Motivation während der Arbeitszeit kontinuierlich sinkt.

Karriere/Weiterbildung

Karriereplanung kann überraschend unkompliziert sein: Man übernimmt jahrelang Verantwortung, sammelt Erfahrung und stellt irgendwann fest, dass die weitere Entwicklung offenbar auch rückwärts funktionieren kann.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt mag auf den ersten Blick ordentlich erscheinen. Entscheidend ist aber auch, wie sich langjährige Leistung, Erfahrung und zusätzliche Verantwortung langfristig auswirken. Genau dort entsteht schnell Ernüchterung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen sicherlich vorhanden. Beim Sozialbewusstsein gegenüber den eigenen Mitarbeitern besteht aus meiner Sicht noch erhebliches Entwicklungspotenzial.

Kollegenzusammenhalt

Einer der besseren Punkte. Viele Kollegen halten zusammen und versuchen gemeinsam, das Beste aus der Situation zu machen. Das ist vermutlich auch notwendig.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung wird gerne genutzt. Ob sie auch entsprechend wertgeschätzt wird, ist eine andere Frage. Langjährige Betriebszugehörigkeit schützt jedenfalls nicht davor, dass Verantwortung, Aufgaben oder Perspektiven plötzlich ganz anders bewertet werden.

Vorgesetztenverhalten

Entscheidungen über Mitarbeiter hinweg statt gemeinsam mit ihnen. Langjährige Erfahrung und geleistete Verantwortung scheinen bei wichtigen Entscheidungen nur begrenzt eine Rolle zu spielen. Wertschätzung sieht anders aus.

Arbeitsbedingungen

Technisch grundsätzlich ordentlich. Gute Maschinen und interessante Produkte können allerdings eine schlechte Unternehmenskultur nur begrenzt ausgleichen.

Kommunikation

Kommunikation funktioniert nach einem interessanten Prinzip: Entscheidungen werden getroffen und anschließend darf der Mitarbeiter versuchen nachzuvollziehen, warum. Transparenz sieht für mich anders aus.

Gleichberechtigung

Hier habe ich persönlich keine gravierenden Unterschiede wahrgenommen.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit selbst kann durchaus interessant und anspruchsvoll sein. Gerade technisch gibt es spannende Aufgaben. Das Problem ist weniger die Tätigkeit als das Umfeld, in dem sie ausgeführt wird

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Arbeitgeber-Kommentar

Jasmin Küpper-SchneiderHR

Vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung.
Wir nehmen kritische Bewertungen ernst – insbesondere dann, wenn Themen wie Wertschätzung, Kommunikation, Transparenz und der Umgang mit langjähriger Erfahrung angesprochen werden. Dass Sie diese Aspekte in Ihrem Arbeitsalltag offenbar anders erleben, als wir sie als Unternehmen vermitteln und anstreben, bedauern wir.
Veränderungen und Entscheidungen werden nicht von allen Mitarbeitenden gleichermaßen positiv wahrgenommen. Dennoch ist es unser Anspruch, Entscheidungen nachvollziehbar zu kommunizieren, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und die Erfahrung langjähriger Kolleginnen und Kollegen wertzuschätzen. Ihre Rückmeldung zeigt uns, dass dies aus Ihrer Sicht nicht ausreichend gelungen ist.
Gleichzeitig möchten wir betonen, dass eine anonyme Bewertung naturgemäß nur begrenzte Möglichkeiten bietet, konkrete Situationen nachzuvollziehen und gegebenenfalls aufzuarbeiten. Wir würden es daher begrüßen, wenn Sie Ihre Kritik auch im direkten Austausch mit uns einbringen. Nur so können wir konkrete Sachverhalte verstehen und dort Veränderungen anstoßen, wo sie notwendig sind.
Auch kritisches Feedback gehört für uns zu einer offenen Unternehmenskultur. Wir nehmen Ihre Bewertung deshalb zum Anlass, die angesprochenen Punkte weiter zu reflektieren.
Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und danken Ihnen für Ihre offenen Worte.

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Puls

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.