Ihr Unternehmen?

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Technogym 
Germany 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Völliges Kopfschütteln bei den positiven Bewertungen hier

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Technogym Germany GmbH in Neu-Isenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die meisten Kollegen und einige der Produkte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

CEO, HR und Geschäftsführung.

Dieses Unternehmen ist eine dysfunktionale Zweiklassengesellschaft. Ein Specialist in HQ hat mehr zu sagen als ein Manager in der Niederlassung.

Ich habe diese Bewertung verfasst, weil es mich sauer macht zu sehen, wie hier ein völlig falsches Bild vom Unternehmen vermittelt wird.

Steht wenigstens zu eurem Verhalten und verbessert es statt die Kununu Bewertungen zu reklamieren, die euch nicht gefallen.

Verbesserungsvorschläge

Ehrlich sein. Zu Mitarbeitern und Bewerbern. Hört auf eure Belegschaft zu positiven Bewertungen zu drängen, um Bewerber anzulocken und behebt lieber die Missstände, die seit Jahren vorherrschen. Würdet ihr auf die Mitarbeiter und Kunden hören, die seit vielen Jahren das eklatante Missmanagement ausbaden müssen, könnte Technogym wirklich das tolle Unternehmen werden, für das es sich hält.

Wenn je ein Unternehmen einen Betriebsrat gebraucht hat dann dieses.

Arbeitsatmosphäre

Druck, Druck, Druck. HQ macht Druck und das Management der Niederlassung gibt ihn ungefiltert weiter. Der normale Mitarbeiter darf ohne jegliche Hilfestellung die sinnbefreiten Vorgaben von unerfahrenen Theoretikern umsetzen. Die Atmosphäre ist geprägt von Stress, Hilflosigkeit und Unzufriedenheit.

Image

Wer nur die Geräte aus dem Gym kennt, findet Technogym toll. Wer mit der Branche und dem Unternehmen vertraut ist, weiß welches Chaos Technogym ist. Die Arroganz des HQ und die Unfähigkeit der Spediteure verprellt reihenweise Kunden und macht Mitarbeitern das Leben schwer.

Work-Life-Balance

An sich kann man seine 40 Stunden machen und nach Hause gehen. Aber das konstante Level an Stress, schlechter Stimmung und abteilungsübergreifender Unzufriedenheit lässt einen schwer abschalten.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt kaum Aufstiegsmöglichkeiten, wenn man klar denken kann und genug Rückgrat hat, Probleme anzusprechen. Es wird zwar immer von "People First" und "Meritocracy" gesprochen, aber das könnte nicht realitätsfremder sein. Aufstieg für verdiente Mitarbeiter ist eher die Ausnahme.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Abteilungen gut. Zwischen den Abteilungen (vor allem zwischen Vertrieb und allen anderen) wird sich die Verantwortung zugeschoben und mit dem Finger gezeigt. Am Ende leidet der Kunde. Und der Mitarbeiter, der einfach nur seine Arbeit machen will.

Vorgesetztenverhalten

- Man ist eine billige Ressource und bekommt es nicht nur zu spüren, sondern offen gesagt. Die Abteilungsleiter sitzen gewissermaßen im gleichen Boot, da jede lokale Entscheidung von HQ abgesegnet werden muss.
- Es herrscht Micromanagement par excellence durch alle Abteilungen hinweg. Eine wahre Goldgrube für toxische-Arbeitgeber-Memes auf Linkedin.
- Der Geschäftsführer hat abwertende Spitznamen für jeden und sichtlich Spaß daran, sich bei anderen damit lustig zu machen.
- Patriarchalisches Machtgehabe in HQ und lokal. Der eklatante Mangel an Wertschätzung und grundlegendem Respekt ist seit Jahren der Hauptkritikpunkt vieler Mitarbeiter.
- Unbeliebte Entscheidungen wie die Abschaffung von Homeoffice werden gezielt freitags kommuniziert, damit man sich nicht werktags im Büro darüber ärgert, sondern wochenends zuhause.

Arbeitsbedingungen

Heruntergekommenes Büro, minimale Ausstattung und keine remote Work (außer man ist im Management und nimmt sich raus was man will). Selbst der viel belächelte Obstkorb ist hier eine Besonderheit.

Kommunikation

Katastrophal. Die Kommunikation aus HQ erfolgt in der Regel nachdem die Dinge passiert sind. Das meiste und wichtigste erfährt man durch Flurfunk.

Gehalt/Benefits

Niedrige Gehälter und keine nennenswerten Zusatzleistungen. Zusätzliche Aufgaben werden verteilt wie heiße Semmeln aber Gehaltsanpassungen gibt es höchstens auf Nachfrage und nach monatelangem (!!!) Verhandeln. High Performer werden mit "Beförderung" gelockt, was hier bedeutet, eine zweite Stelle abzudecken und erst mal ein Jahr abzuliefern, bevor man sich eine Gehaltserhöhung erkämpfen darf, die dann maximal einem Inflationsausgleich entspricht.

Interessante Aufgaben

Ja und nein. Man bekommt immer wieder zusätzliche Aufgaben, weil es an allen Ecken und Enden an Mitarbeitern fehlt oder Vertriebler sich weigern, ihren Job zu machen. Klassischer Fall von eine Person viele Hüte.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.