Keine Weiterempfehlung.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der neue Showroom.
Das international geprägte Arbeitsumfeld.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der aus Italien kommende Umsatzdruck wird ungefiltert an die Mitarbeitenden weitergegeben. Darüber hinaus lassen auch die Kommunikation und der Umgangston seitens des Headquarters zu wünschen übrig. Der CEO sollte auch an seinen "Motivationsreden" arbeiten...Im Jahr 2026 sind sie einfach nur noch unpassend.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte endlich erkennen, dass gute Mitarbeitende gefördert und wertgeschätzt werden müssen, anstatt sie – wie in der Vergangenheit – zu verschleißen. Zudem sollte nicht jede Gehaltserhöhung kategorisch abgelehnt werden. Dass neue Mitarbeitende häufig deutlich teurer sind als das Halten erfahrener Kolleginnen und Kollegen, hat die Vergangenheit bereits mehrfach gezeigt.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt vom Umsatzdruck. Wird das Monats- oder Quartalsziel erreicht, ist das Stimmungsbarometer in einem zufriedenstellenden Bereich. Die Konstellation trifft leider nicht oft ein, da die Zahlen aus dem Utopium stammen.
Kommunikation
Die Kommunikation ist ein Fiasko. Jegliche betriebliche Umstrukturierung erfährt man in der Kantine oder durch den Flurfunk, aber ja nicht durch die HR. Beim Exit-Management wird es interessant. Der bevorzugte Vorlauf liegt hier zwischen einer und zwei Wochen. Allerdings ist der Flurfunk oder die Mittagspause dem Ganzen meist schon einen Schritt voraus.
Kollegenzusammenhalt
Es kommt auf die Abteilung an. Wenn der Druck jedoch von oben kommt und – wie so oft – ungefiltert von den Vorgesetzten weitergegeben wird, ducken sich manche lieber weg, anstatt zusammenzuhalten.
Work-Life-Balance
Dafür muss man selbst sorgen, aber natürlich wird es nicht gerne gesehen, wenn der Umsatz auf der Strecke bleibt.
Vorgesetztenverhalten
Es kommt ganz darauf an, welchen Nutzen ein Vorgesetzter in einem sieht. Zudem kommt erschwerend hinzu, dass es Personen in Führungspositionen gibt, die es nicht für nötig halten, „Hallo“, „Guten Morgen“ oder „Tschüss“ zu sagen. Obwohl sie jeden Morgen an einem vorbeilaufen müssen.
Interessante Aufgaben
Es gibt wirklich spannende Aufgaben und Projekte. Gleichzeitig muss man jedoch fast schon masochistisch veranlagt sein, denn die spannenden Aufgaben bringen in den meisten Fällen auch Probleme mit sich – häufig verursacht durch Dienstleister oder mangelhafte Vorarbeit.
Gleichberechtigung
Als Frau hat man nur sehr, sehr wenige bis gar keine Aufstiegsmöglichkeiten. Wenn du ein Mann bist, dann kommt es drauf an, wie sehr du bereit bist, deinem Vorgesetzen den Hof zu machen.
Umgang mit älteren Kollegen
Passabel
Arbeitsbedingungen
Es gibt keine höhenverstellbaren Schreibtische, und auch die Bürostühle sind nicht ergonomisch. Diese Problematik wurde bereits mehrfach an die Personalabteilung herangetragen, jedoch wiederholt ignoriert oder als nicht prioritär eingestuft.
Auch der Büroboden hat seine besten Zeiten längst hinter sich. Er wirkt stark abgenutzt und benötigt dringend eine Grundreinigung – besser noch einen vollständigen Austausch.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nein. Vorallem nicht umweltbewusst.
Gehalt/Benefits
Kollegen, die neu anfangen, verdienen in der Regel mehr als langjährige Mitarbeitende. Das scheint eine Faustregel zu sein.
Image
Schlechte Lieferzeiten und nicht eingehaltene Versprechen haben dazu geführt, dass das Unternehmen längst nicht mehr das gute Image genießt, das es einmal hatte.
Karriere/Weiterbildung
Gibt es leider gar keine. Natürlich wird es beim Onboarding erwähnt, dass es die Möglichkeit gibt, aber mir ist kein Fall bekannt, wo es umgesetzt wurde. Quelle: Bürofunk und die tägliche Mittagspause.