Es bringt wahrscheinlich nichts...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Momentan nicht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es werden Versprecungen gemacht, die man nicht hält. Beim Einstellungsgespräch ist alles super, aber nach mehreren Wochen fängt man an die Bewertungen zu verstehen.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht besteht auf mehreren Führungsebenen dringender Handlungsbedarf. Die Geschäftsleitung sollte sich ernsthaft fragen, ob die derzeitigen Strukturen und teilweise auch die personelle Besetzung noch zeitgemäß und zukunftsfähig sind. Das gilt insbesondere für einzelne Gebietsleitungen, bei denen meiner Wahrnehmung nach das notwendige Interesse an den Problemen und Anliegen der Mitarbeiter fehlt. Eine Gebietsleitung sollte nicht nur die Marktleitung unterstützen oder deren Entscheidungen übernehmen. Sie sollte sich selbst ein Bild vor Ort machen, Mitarbeiter anhören und Probleme auch dann ansprechen, wenn es für die Marktleitung unangenehm wird. Es kann nicht sein, dass Führungskräfte gegenseitig geschützt werden und dadurch der Eindruck entsteht, dass bestimmte Personen machen können, was sie wollen. Auch die Geschäftsleitung sollte endlich stärker zuhören. Eine wirklich anonyme Mitarbeiterbefragung wäre meiner Meinung nach dringend notwendig. Wenn Mitarbeiter Angst haben, ihre Meinung offen zu sagen, kann die Geschäftsleitung gar kein ehrliches Bild davon bekommen, was in den Märkten tatsächlich passiert. Es sollte konkret gefragt werden: Was läuft schlecht? Was stört euch? Was muss sich ändern? Und vor allem: Warum verlassen gute Mitarbeiter das Unternehmen? Auch bei einigen Marktleitern muss meiner Meinung nach konsequenter gehandelt werden. Es gibt Führungskräfte, die am Anfang hochmotiviert auftreten und nach einiger Zeit deutlich nachlassen. Mitarbeiter werden nicht mehr ausreichend angehört, Probleme werden ignoriert oder ausgesessen und Verantwortung wird teilweise abgeschoben. Eine Führungsposition sollte nicht auf Dauer besetzt bleiben, nur weil man einmal die richtige Person ausgewählt hat. Wenn jemand dauerhaft nicht führt, nicht zuhört und keine Verantwortung übernimmt, muss auch ein Austausch möglich sein. Besonders problematisch ist es, wenn eine Gebietsleitung eine solche Marktleitung ständig schützt. Dadurch entsteht bei Mitarbeitern verständlicherweise der Eindruck, dass Beschwerden sowieso nichts bringen und bestimmte Führungskräfte keine Konsequenzen zu befürchten haben. Genau das zerstört Vertrauen in die Führung. Das Gleiche gilt für Mitarbeiter. Es kann nicht richtig sein, dauerhaft unmotiviertes, ständig stänkerndes oder ausschließlich auf den eigenen Vorteil bedachtes Verhalten zu tolerieren, während engagierte Mitarbeiter die Arbeit auffangen müssen. Wenn Gespräche und Maßnahmen nichts bewirken, muss irgendwann die Reißleine gezogen werden. Notfalls muss auch eine Trennung – gegebenenfalls mit einer angemessenen Abfindung – in Betracht gezogen werden. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wenn stattdessen gutes und engagiertes Personal verloren geht oder sogar gehen gelassen wird, während problematisches Personal gehalten wird. Damit setzt man ein völlig falsches Signal. Gute Mitarbeiter sollten gehalten und gefördert werden. Wer dauerhaft Leistung verweigert oder das Arbeitsklima belastet, sollte nicht automatisch geschützt werden. Auch der teilweise hohe Krankenstand sollte endlich als ernstes Warnsignal betrachtet werden. Statt ausschließlich zu fragen, warum Mitarbeiter krank sind, sollte man sich auch fragen, was im Unternehmen krank macht. Führung, Arbeitsklima, Überforderung, fehlende Wertschätzung und ungelöste Konflikte können nicht einfach ausgeblendet werden. Wenn gute Mitarbeiter immer wieder gehen oder ausfallen, sollte man nicht nur beim Personal nach dem Fehler suchen, sondern auch bei den Führungsstrukturen. Das Nachwuchsführungsprogramm sollte meiner Meinung nach ebenfalls grundlegend überarbeitet werden. Warum ständig externe Führungskräfte holen, wenn man gute Mitarbeiter bereits im Unternehmen hat? Interne Mitarbeiter kennen die Abläufe, die Märkte, die Teams und die tatsächlichen Herausforderungen. Dieses Wissen ist wertvoll. Statt immer wieder extern zu suchen, sollte man geeignete Mitarbeiter gezielt ausbilden und auf Führungsaufgaben vorbereiten. Auch bei der Besetzung von Marktleiterpositionen darf nicht hauptsächlich der Preis entscheidend sein. Eine gute Führungskraft kostet möglicherweise mehr – eine schlechte Führungskraft kann das Unternehmen aber langfristig wesentlich mehr kosten, wenn Mitarbeiter kündigen, der Krankenstand steigt und die Stimmung im Team immer schlechter wird. Die BL-Struktur sollte ebenfalls kritisch überprüft werden. Eine Rückkehr zu SVs könnte wieder für klarere Zuständigkeiten und eine bessere Struktur sorgen. Wenn mehrere Führungsebenen gleichzeitig Einfluss nehmen und einzelne BLs den Eindruck vermitteln, ebenfalls alles bestimmen zu können, obwohl ihre Zuständigkeiten nicht eindeutig sind, entsteht Chaos statt Führung. Zu viele Köche verderben den Brei. Es muss eindeutig geregelt sein, wer entscheidet, wer Verantwortung trägt und wer bei Problemen eingreifen muss. Am Ende sollte die Frage nicht lauten: „Wo können wir noch Personal- oder Kosten einsparen?“ Die wichtigeren Fragen sind: Warum gehen gute Mitarbeiter?
Arbeitsatmosphäre
Sehr schlecht. Nur druck.
Image
Nicht besonders gut. Man hört von einigen Kunden, dass es einige Filialen gibt, die nur schmutzig sind und dass das Personal auch nicht funktioniert.
Karriere/Weiterbildung
Sagen immer "wir sind Familienfreundlich" in meine Augen nicht. Man soll, wenn man weiterkommen möchte, weg gehen. Und wirklich ausgebildet wird man auch nicht. Egal in welchem Bereich. Man muss sich alles selber beibringen.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist das einzigsze, was einige Mitarbeiter hält.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viel zu viel Müll. Teilweise Ware fünffach eingepackt. Es wird nur Pappe und Plastikfolie getrennt. Alles andere wird in einem Container geschmissen. Wenn ein Schrank z.B. nur eine Delle hat, wird er meist abgeschrieben und weggeschmissen, anstatt in günstiger zu verkaufen.
Kollegenzusammenhalt
War einmal. Jeder denkt an sich.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es nicht. Werden sogar mehr ausgenutzt.
Vorgesetztenverhalten
Extrem schlecht. Die Lieblinge dürfen alles. Aber wehe man macht den Mund auf.
Arbeitsbedingungen
Versuchen jetzt auf digital. Klappt aber nicht immer.
Kommunikation
Gibt es nicht. Man erfährt alles über Dritte und davon ist die Hälfte gelogen.
Gleichberechtigung
Finde ich nicht. 5 Tage Kräfte in einem rotierenden Freizeitsystem und Früh- ubd Spätwoche. Teilzeitkräfte auch in einem rotierenden FFreizeitsystem.
Interessante Aufgaben
Definitiv nicht. Packen, packen, packen