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Anonym · Unter 1 Minute
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Puls-Kommentare

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Aktuelle Stimmung
- Neutral: 1
- Schlecht: 2
- Sehr schlecht: 4
Top Themen
Höhepunkte
- 🌟 Wertschätzung erhalten: 1
- 🤝 Tolles Miteinander: 1
Herausforderungen
- 😔 Mangelnde Wertschätzung: 3
- 🚩 Unzureichende Führung: 3
- 🌊 Hohe Arbeitsbelastung: 3
- 🚧 Hindernisse/Blockaden: 1
- ⚡ Angespanntes Miteinander: 1
- 🎯 Unklare Ziele/Prioritäten: 1
- 🗯️ Kommunikationsprobleme: 1
Puls-Kommentare
- Personal was die Firma verlässt durch neuen Arbeitgeber oder durch Rente, wird nicht neu besetzt. Langzeit kranke werden nicht ersetzt usw. Zuviel arbeit die liegen bleibt. Stress nicht nur körperlich sondern auch physisch.
- Traurig, einfach nur noch traurig. Als Vorzeige Filiale wird die höchste Kraft beim Diebstahl erwischt! Fassungslosigkeit und aktuell ein arbeiten, dass kann man sich nicht vorstellen. Es tut echt weh, dass ein gutes Team so auseinander geht.
- Haustarifvertrag jetzt! Keine Zweiklassengesellschaft mehr, neue Mitarbeitende sind die Zukunft und sollten nicht schlechter bezahlt werden als die „Alten“!
- Tarifabschlüsse sofort umsetzen!
- Aus meiner Sicht besteht auf mehreren Führungsebenen dringender Handlungsbedarf. Die Geschäftsleitung sollte sich ernsthaft fragen, ob die derzeitigen Strukturen und teilweise auch die personelle Besetzung noch zeitgemäß und zukunftsfähig sind. Das gilt insbesondere für einzelne Gebietsleitungen, bei denen meiner Wahrnehmung nach das notwendige Interesse an den Problemen und Anliegen der Mitarbeiter fehlt. Eine Gebietsleitung sollte nicht nur die Marktleitung unterstützen oder deren Entscheidungen übernehmen. Sie sollte sich selbst ein Bild vor Ort machen, Mitarbeiter anhören und Probleme auch dann ansprechen, wenn es für die Marktleitung unangenehm wird. Es kann nicht sein, dass Führungskräfte gegenseitig geschützt werden und dadurch der Eindruck entsteht, dass bestimmte Personen machen können, was sie wollen. Auch die Geschäftsleitung sollte endlich stärker zuhören. Eine wirklich anonyme Mitarbeiterbefragung wäre meiner Meinung nach dringend notwendig. Wenn Mitarbeiter Angst haben, ihre Meinung offen zu sagen, kann die Geschäftsleitung gar kein ehrliches Bild davon bekommen, was in den Märkten tatsächlich passiert. Es sollte konkret gefragt werden: Was läuft schlecht? Was stört euch? Was muss sich ändern? Und vor allem: Warum verlassen gute Mitarbeiter das Unternehmen? Auch bei einigen Marktleitern muss meiner Meinung nach konsequenter gehandelt werden. Es gibt Führungskräfte, die am Anfang hochmotiviert auftreten und nach einiger Zeit deutlich nachlassen. Mitarbeiter werden nicht mehr ausreichend angehört, Probleme werden ignoriert oder ausgesessen und Verantwortung wird teilweise abgeschoben. Eine Führungsposition sollte nicht auf Dauer besetzt bleiben, nur weil man einmal die richtige Person ausgewählt hat. Wenn jemand dauerhaft nicht führt, nicht zuhört und keine Verantwortung übernimmt, muss auch ein Austausch möglich sein. Besonders problematisch ist es, wenn eine Gebietsleitung eine solche Marktleitung ständig schützt. Dadurch entsteht bei Mitarbeitern verständlicherweise der Eindruck, dass Beschwerden sowieso nichts bringen und bestimmte Führungskräfte keine Konsequenzen zu befürchten haben. Genau das zerstört Vertrauen in die Führung. Das Gleiche gilt für Mitarbeiter. Es kann nicht richtig sein, dauerhaft unmotiviertes, ständig stänkerndes oder ausschließlich auf den eigenen Vorteil bedachtes Verhalten zu tolerieren, während engagierte Mitarbeiter die Arbeit auffangen müssen. Wenn Gespräche und Maßnahmen nichts bewirken, muss irgendwann die Reißleine gezogen werden. Notfalls muss auch eine Trennung – gegebenenfalls mit einer angemessenen Abfindung – in Betracht gezogen werden. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wenn stattdessen gutes und engagiertes Personal verloren geht oder sogar gehen gelassen wird, während problematisches Personal gehalten wird. Damit setzt man ein völlig falsches Signal. Gute Mitarbeiter sollten gehalten und gefördert werden. Wer dauerhaft Leistung verweigert oder das Arbeitsklima belastet, sollte nicht automatisch geschützt werden. Auch der teilweise hohe Krankenstand sollte endlich als ernstes Warnsignal betrachtet werden. Statt ausschließlich zu fragen, warum Mitarbeiter krank sind, sollte man sich auch fragen, was im Unternehmen krank macht. Führung, Arbeitsklima, Überforderung, fehlende Wertschätzung und ungelöste Konflikte können nicht einfach ausgeblendet werden. Wenn gute Mitarbeiter immer wieder gehen oder ausfallen, sollte man nicht nur beim Personal nach dem Fehler suchen, sondern auch bei den Führungsstrukturen. Das Nachwuchsführungsprogramm sollte meiner Meinung nach ebenfalls grundlegend überarbeitet werden. Warum ständig externe Führungskräfte holen, wenn man gute Mitarbeiter bereits im Unternehmen hat? Interne Mitarbeiter kennen die Abläufe, die Märkte, die Teams und die tatsächlichen Herausforderungen. Dieses Wissen ist wertvoll. Statt immer wieder extern zu suchen, sollte man geeignete Mitarbeiter gezielt ausbilden und auf Führungsaufgaben vorbereiten. Auch bei der Besetzung von Marktleiterpositionen darf nicht hauptsächlich der Preis entscheidend sein. Eine gute Führungskraft kostet möglicherweise mehr – eine schlechte Führungskraft kann das Unternehmen aber langfristig wesentlich mehr kosten, wenn Mitarbeiter kündigen, der Krankenstand steigt und die Stimmung im Team immer schlechter wird. Die BL-Struktur sollte ebenfalls kritisch überprüft werden. Eine Rückkehr zu SVs könnte wieder für klarere Zuständigkeiten und eine bessere Struktur sorgen. Wenn mehrere Führungsebenen gleichzeitig Einfluss nehmen und einzelne BLs den Eindruck vermitteln, ebenfalls alles bestimmen zu können, obwohl ihre Zuständigkeiten nicht eindeutig sind, entsteht Chaos statt Führung. Zu viele Köche verderben den Brei. Es muss eindeutig geregelt sein, wer entscheidet, wer Verantwortung trägt und wer bei Problemen eingreifen muss. Am Ende sollte die Frage nicht lauten: „Wo können wir noch Personal- oder Kosten einsparen?“ Die wichtigeren Fragen sind: Warum gehen gute Mitarbeiter? Warum ist der Krankenstand so hoch? Warum fühlen sich Mitarbeiter nicht gehört? Warum werden manche Probleme über Jahre toleriert? Und warum müssen engagierte Mitarbeiter die Folgen schlechter Führung und unmotivierter Kollegen auffangen? Aus meiner Sicht braucht es hier einen deutlichen Kurswechsel: weniger Wegschauen, weniger gegenseitiges Absichern und weniger kurzfristiges Sparen – dafür mehr Konsequenz, klare Verantwortlichkeiten, gute Führung und echte Wertschätzung für die Mitarbeiter, die jeden Tag dafür sorgen, dass die Märkte funktionieren.
- Es alles in die Jahre gekommen bin mal gespannt wie das hier mal endet dann bin wohl schon in rente .
- Viel zu wenig Personal! Krankenstände im gesamten Unternehmen extrem hoch!! Blaumacher wohin das Auge reicht, wird seitens der Gebietsverkaufsleitung nichts gegen unternommen. Gute Mitarbeiter gehen körperlich und psychisch an ihre Grenzen!!!

