Finger weg – Hochglanzfassade trifft auf absolutes Minimum
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Diese Firma ist ein Paradebeispiel für Catfishing im Arbeitsleben: Nach außen Hochglanz, innen nichts als billige Taktiken und das absolute Minimum.
Die Vorgesetzten geben sich beim ersten Kennenlernen noch freundlich und nahbar – danach bleibt nur Distanz, Ignoranz und null Empathie. Versprechen? Schön und gut, nur nachhalten muss man allem selbst hinterherrennen. Menschlichkeit? Fehlanzeige. Wer in einer schwierigen Situation steckt, wird schlicht ignoriert.
Man verkauft sich groß mit Inklusion und Toleranz: Arbeitskleidung frei nach Lust und Laune, Drag, Jogginganzug, Abendrobe – alles willkommen. Gebetsraum? In Wahrheit eine muffige Garderobe mit Teppich. Genau das Sinnbild für diesen Laden: schöne Worte, null Substanz.
Arbeitsbedingungen: Urlaubsgeld? Nicht existent. Zuschläge? Nur das Allernötigste. Urlaubs- und Schichtregelungen? Minimalistisch bis schmerzhaft. Man wird behandelt wie austauschbare Roboter – kein Wunder, dass die Fluktuation enorm ist. Anstatt nachzudenken, wie man Menschen langfristig bindet, setzt man weiter auf Quantität statt Qualität.
Die Realität im Büro: triste Flächen, dringend renovierungsbedürftig, in den Küchen nicht mal Küchenrolle oder Getränke, oder Obst. Dinge, die in anderen Firmen selbstverständlich sind, werden hier komplett ignoriert. Und die Sauberkeit…. Mir fehlen die Worte. In den Stellenanzeigen klingt es nach modernen Loftflächen und Benefits, ebenso deren Image auf der Website – in Wahrheit ist es einfach traurig.
Das Unternehmen hat so viele starre Regeln und Prozesse aufgebaut, dass man sich eher gefangen als frei fühlt. Anstatt ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen wirklich aufblühen können, wirkt es wie ein künstliches Konstrukt – ein Spinnennetz, das eher Energie raubt, als Motivation gibt. Dieses System ist nicht am Menschen orientiert, sondern am reinen Funktionieren – und genau das führt langfristig zu Erschöpfung und innerem Ausbrennen.
Fazit: Diese Firma schöpft Profit aus psychischer und körperlicher Ausbeutung, für einen absolut unangemessenen Lohn, in der heutigen Wirtschaft, ist das ein Witz. Die positiven Bewertungen? Fragwürdig.
Wer Wert auf Menschlichkeit, Respekt und faire Bedingungen legt: Bitte sucht euch etwas Besseres, ein gutgemeinter Rat vom Herzen.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre an der Zeit, weniger in eine glänzende Außenfassade zu investieren und mehr in die Substanz. Ein modernes Image, Diversity-Kampagnen und schöne Worte sind nett – aber sie verlieren sofort an Glaubwürdigkeit, wenn die Realität im Arbeitsalltag das Gegenteil beweist.
Was Bewerber:innen und Mitarbeiter:innen langfristig bindet, sind nicht „Buzzwords“, sondern echte Menschlichkeit:
• Faire Bezahlung: Ein Stundenlohn von 15 € brutto ist für die Belastung schlicht nicht angemessen. Noch problematischer: Nachtzuschläge liegen pauschal bei 25 % – egal ob unter der Woche, am Wochenende oder an Feiertagen. Das ist weder marktüblich noch wertschätzend. Hier braucht es dringend eine Anpassung, die den realen Einsatz der Mitarbeitenden widerspiegelt.
• Empathie & Kommunikation: Führungskräfte sollten greifbar, ehrlich und verbindlich sein. Versprechen müssen eingehalten werden, statt Mitarbeiter:innen im Regen stehen zu lassen.
• Arbeitsbedingungen: Faire Bezahlung, echte Benefits (Urlaubsgeld, Zuschläge, Getränke, Obst, kleine Selbstverständlichkeiten) zeigen Wertschätzung und fördern Motivation.
• Arbeitsumfeld: Triste Büros und eine lieblos eingerichtete Küche wirken entmutigend. Ein bisschen Investition in die Umgebung würde sofort die Atmosphäre verbessern.
• Werte & Kultur: Anstatt nur von Inklusion zu reden, sollten Räume, Angebote und Strukturen geschaffen werden, die das wirklich widerspiegeln. Ein „Gebetsraum“ sollte auch einer sein – nicht nur ein Symbol.
Letztlich geht es darum, Menschen nicht als austauschbare Arbeitskräfte zu betrachten, sondern als Persönlichkeiten. Nur so lässt sich eine echte Verbindung schaffen – und nur so kann man verhindern, dass die Fluktuation weiter steigt und das Unternehmen langfristig an Glaubwürdigkeit verliert.
Arbeitsatmosphäre
Trist, deprimierend, stressig,
Work-Life-Balance
Du hast kein Leben mehr, die Schichten im Schichtsystem werden zum Teil sinnlos zusammengestellt, von einem Team, dass in einem anderen Kontinent lebt. Unnahbar.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind freundlich und nett, ob es wahrhaftiger Zusammenhalt ist, bezweifele ich
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe zum Teil wirklich mieses mobbing miterlebt, wo wir alle schockiert waren, wie mit Menschen umgegangen wird.
Vorgesetztenverhalten
Unterste Schublade, sowas habe ich wirklich noch nicht erlebt. Heuchelei, Arroganz, abwimmeln.
Kommunikation
Man muss allem hinterherrennen, kein Einfühlungsvermögen, du bist nichts anderes als Mittel zum Zweck.
Gehalt/Benefits
Deren Motto: nur das nötigste vom nötigsten.

