Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2024. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 4.11.2025
Die Mitarbeiter:innen von Tesla bewerten ihr Unternehmen insgesamt positiv, wobei besonders die kollegiale Arbeitsatmosphäre und das Zusammengehörigkeitsgefühl hervorgehoben werden. Viele beschreiben das Arbeitsumfeld als familiär, mit talentierten Kolleg:innen, die gemeinsam nach Fortschritt streben. Die Vergütung wird überwiegend als gut bis sehr gut eingestuft, besonders durch attraktive Zusatzleistungen und Aktienpakete, obwohl einige Mitarbeiter:innen die Gehälter nur als durchschnittlich empfinden. In den Bereichen Karrieremöglichkeiten und Weiterbildung zeigt sich ein gemischtes Bild: Während einerseits vielfältige Entwicklungschancen und Trainingsmöglichkeiten angeboten werden, berichten andere von Schwierigkeiten beim beruflichen Aufstieg, der teilweise von persönlichen Beziehungen und unbedingter Loyalit...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Tesla wird von vielen Mitarbeiter:innen positiv bewertet, insbesondere im Bereich des Kollegenzusammenhalts und der teamorientierten Umgebung. Zahlreiche Bewertungen beschreiben das Arbeitsklima als familiär, kollegial und von talentierten Personen geprägt, die gemeinsam nach Fortschritt streben. Einige Mitarbeiter:innen schätzen besonders die freundschaftliche Atmosphäre, in der man nach der Arbeit auch ein Bier zusammen trinken kann, sowie die Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Führungskräften und Angestellten.
Trotz der überwiegend positiven Eindrücke gibt es auch kritische Stimmen. Einige Nutzer:innen berichten von einer angespannten Stimmung, die sich durch E-Mails von Elon Musk schnell ändern kann, sowie von mangelnder Wertschätzung und einem subtilen Druckaufbau. Auch wird angemerkt, dass die jährlichen Sommerentlassungen zu erhöhter Arbeitsbelastung für die verbleibenden Mitarbeiter:innen führen und sich negativ auf die Arbeitsatmosphäre auswirken können. Die Qualität des Managements wird von einigen als problematisch empfunden, wobei die Stimmung an verschiedenen Standorten unterschiedlich sein kann.
Die Work-Life-Balance bei Tesla wird insgesamt positiv bewertet, obwohl das Thema lange Arbeitszeiten und Überstunden kontroverse Reaktionen hervorruft. Einige Mitarbeiter:innen berichten von einer gut organisierten Arbeitsumgebung mit regulären 38-Stunden-Wochen, angemessener Überstundenvergütung und umfangreichen Sport- und Wellness-Angeboten. Besonders im Management-Bereich wird jedoch eine gewisse Opferbereitschaft hinsichtlich der Work-Life-Balance erwartet, wobei das Unternehmen laut einiger Bewertungen dennoch Wert auf Qualitätszeit legt.
Gleichzeitig gibt es auch kritischere Stimmen, die auf problematische Schichtmodelle, eingeschränkte Homeoffice-Möglichkeiten und lange Pendelzeiten hinweisen. Besonders in Bereichen wie Service-Logistik und für Parts Advisors scheint die Balance zwischen Arbeit und Privatleben eine größere Herausforderung darzustellen, mit häufigen Dienstreisen und teils erheblichen Überstunden. Einige Mitarbeiter:innen berichten sogar von der Erwartung, sechs Tage die Woche zu arbeiten, wobei nur fünf Tage bezahlt werden, sowie von obligatorischer Wochenendarbeit bei gefährdeten Projektzielen.
Bei Tesla werden die Gehälter und Sozialleistungen überwiegend positiv bewertet. Einige Mitarbeiter:innen schätzen das Vergütungspaket als überdurchschnittlich gut ein, besonders im Vergleich zu anderen Arbeitgebern in Berlin/Brandenburg und Ostdeutschland. Einige Bewertungen heben die jährlichen Gehaltserhöhungen seit 2022 und attraktive Zusatzleistungen wie Aktienoptionen hervor.
Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, die darauf hinweisen, dass die Gehälter für die erbrachten Leistungen und Arbeitszeiten unterdurchschnittlich sind. Einige Mitarbeiter:innen bemängeln das Fehlen von Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie eine intransparente Provisionsstruktur. Während Tesla anfänglich als überdurchschnittlich zahlender Arbeitgeber galt, berichten wenige Beschäftigte, dass andere Unternehmen inzwischen aufgeholt haben und die Vergütung nur noch als durchschnittlich zu bewerten ist, trotz der Behauptung des Unternehmens, zu den Spitzenzahlern in der Automobilindustrie zu gehören.
Die Kommunikation bei Tesla wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet, wobei besonders der Informationsfluss innerhalb der Teams hervorgehoben wird. Einige Beschäftigte schätzen die persönliche, direkte und offene Kommunikationskultur sowie die Zugänglichkeit der Führungskräfte in der egalitären Unternehmensstruktur. Die Nutzung verschiedener Kommunikationskanäle und die rechtzeitige Weitergabe von Informationen werden ebenfalls gelobt. Dennoch gibt es auch kritische Stimmen, die auf Mängel hinweisen. Diese betreffen vor allem den Informationsfluss von der oberen Führungsebene nach unten, wobei wichtige Informationen oft spät oder gar nicht bei den Mitarbeiter:innen ankommen. Einige berichten zudem von einer vorwiegend englischsprachigen Kommunikation, was Schwierigkeiten verursachen kann, sowie von kurzfristigen Ankündigungen von Veranstaltungen und Planungsänderungen.
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