Führung nach dem Prinzip: Ich weiß es zwar nicht, aber ich entscheide
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn der Geschäftsführer nicht vor Ort war – dann haben die Mitarbeiter zumindest die Chance, ihrer Arbeit nachzugehen und die Dinge am Laufen zu halten. Besonders hilfreich ist das, wenn mal wieder alle anderen versuchen müssen, die Folgen bereits getroffener Entscheidungen aufzufangen und nebenbei die Welt zu retten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wenn der Geschäftsführer wieder vor Ort war. Denn dann steigt die Wahrscheinlichkeit erfahrungsgemäß deutlich, dass genau das Gegenteil von reibungslosem Arbeiten eintritt
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wurde von Tag zu Tag angespannter. Der Führungsstil war zunehmend autoritär geprägt. Entscheidungen wurden konsequent durchgesetzt – unabhängig davon, ob sie fachlich nachvollziehbar oder für die Mitarbeiter sinnvoll erschienen. Wer nicht dieselbe „Sprache“ spricht, darf sich offenbar früher oder später nach einer anderen beruflichen Heimat umsehen
Image
Nach außen wird gerne ein modernes, werteorientiertes und nachhaltiges Unternehmensbild vermittelt. Intern entstand allerdings zunehmend der Eindruck von Greenwashing und einer deutlichen Diskrepanz zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln. Moral und Ethik scheinen vor allem dann eine Rolle zu spielen, wenn sie sich gut für die Außendarstellung eignen