Mehr Schein als sein.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mein Innendienst Team war super. Die Kollegen aus dem TM auch. Die Socken die man im Onboarding geschenkt bekommt, sind super. Mittwochs gibts ein Gratisessen für alle. Das Gehalt kam pünktlich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe Verbesserubgsvorschläge
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge:
1. Klare Kommunikation und Erwartungsmanagement:
• Erwartungen an die Vertriebsarbeit und interne Abläufe sollten offen, transparent und frühzeitig kommuniziert werden – nicht erst im Nachhinein in Form von Vorwürfen.
2. Verlässliche und qualifizierte Führung:
• Das Unternehmen sollte dringend auf ausgebildete Führungskräfte setzen, die Führung nicht „nebenbei“ machen, sondern gezielt leben. Menschenführung erfordert Kompetenz, Erfahrung und Persönlichkeit – keine improvisierte Nebenrolle durch Hobbyvertriebler.
• Ehrlichkeit, Direktheit und Fairness sollten Grundprinzipien jeder Führungskraft sein – nicht hinterlistiges oder taktierendes Verhalten. Eine Führung auf Augenhöhe ist für Vertrauen, Motivation und langfristigen Erfolg unerlässlich.
3. Erreichbarkeit und Begleitung sicherstellen:
• Vorgesetzte müssen verlässlich erreichbar sein, Rückrufe tätigen und regelmäßig das Gespräch mit Mitarbeitenden suchen – z. B. durch feste 1:1-Gespräche und persönliches Feedback.
4. Konflikte fair und offen behandeln:
• Beschwerden und Missverständnisse sollten nicht einseitig bewertet werden. Beide Seiten müssen angehört werden – auch neue Mitarbeitende verdienen Vertrauen und Gehör.
5. Kundenorientierung im Innendienst stärken:
• Der Innendienst sollte aktiver, lösungsorientierter und servicebewusster agieren – insbesondere bei Bestandskunden. Eigenverantwortung und Motivation sollten durch gezielte Führung und klare Prozesse gestärkt werden. Auch die Arbeitslast ist beim Innendienst viel zu hoch. Der Innendienst macht gefühlt alles… auch Aufgaben, die meines Erachtens eher Sales Assistent Tätigkeit wäre. Mein Mitgefühl hat der Innendienst auf jeden Fall für den Arbeitsaufwand, den sie dort für das bisschen Gehalt erbringen müssen.
6. Workload reduzieren – Balance ermöglichen:
• Die Arbeitsbelastung im Außendienst ist zu hoch. Realistische Zielsetzungen und eine bessere Aufgabenverteilung sind nötig, um Burnout und Frustration zu vermeiden.
7. Gehalt & Provision überarbeiten:
• Die bestehende Vergütung entspricht nicht dem geleisteten Aufwand. Eine transparente, leistungsbezogene und motivierende Provisionsstruktur wäre dringend angebracht.
8. Strukturiertes Onboarding etablieren:
• Neue Mitarbeitende sollten eine echte Einarbeitung mit klaren Abläufen, Ansprechpartnern und aktiver Begleitung erhalten. Ein Buddy-System muss verlässlich gelebt werden, nicht nur auf dem Papier existieren.
9. Respektvolle Unternehmenskultur aufbauen:
• Öffentliche Bloßstellungen haben keinen Platz in einem professionellen Umfeld. Es braucht eine Kultur des Respekts, der Offenheit und gegenseitigen Vertrauens.
10. Saubere und gepflegte Ausstattung sicherstellen:
• Dienstfahrzeuge und technische Ausstattung müssen in einem einwandfreien Zustand übergeben werden – das ist Ausdruck von Wertschätzung und Professionalität.
11. Tratsch durch Transparenz ersetzen:
• Statt Flurfunk braucht es offene Kommunikation, klare Zuständigkeiten und eine Teamkultur, die von Vertrauen statt Misstrauen geprägt ist.
Wirklich echter Kollegenzusammenhalt ist daher schwierig.
12. Anstatt nur zu schauen was Kollegen falsch machen und bis ins kleinste Detail weiter zu tratschen, sollte jeder lieber mal bei sich selber schauen ob man seine Arbeit nicht noch optimieren kann… dann hat man vielleicht auch intern kürzere Reaktionszeiten und man kommt schneller voran. Interne Anfragen zb wenn man Infos für Kunden braucht, dauern oftmals bis zu 2 Wochen…so kommt man sehr schleppend oft weiter aber Hauptsache die Kollegen konnten wieder bei anderen schauen, was sie alles falsch machen
Arbeitsatmosphäre
Auf den ersten Blick scheint die Stimmung im Unternehmen recht locker – man lacht miteinander und gibt sich freundlich. Doch unter dieser Fassade liegt eine spürbare Unsicherheit im Umgang mit der Geschäftsführung. Es passiert nicht selten, dass einzelne Mitarbeitende in Meetings bloßgestellt oder öffentlich kritisiert werden. Das sorgt für eine angespannte Grundstimmung. Zusätzlich gibt es eine unschöne Tratschkultur: Gespräche über Kolleg:innen hinter deren Rücken sind keine Ausnahme, sondern eher Standard. Für mich persönlich war das sehr unangenehm – ich habe mich bewusst nie an solchen Dingen beteiligt, weil ich Wert auf ein faires und respektvolles Miteinander lege.
Image
Nach außen hin scheint es wohl gut zu sein.
Work-Life-Balance
Von echter Work-Life-Balance kann leider keine Rede sein – zumindest nicht in meiner Position im Außendienst. Die hohe Arbeitslast und ständige Erreichbarkeit führen dazu, dass man faktisch selbst entscheidet, ob man heute 12 oder morgen 15 Stunden arbeitet. Kundentermine, Veranstaltungen und interne Aufgaben lassen kaum Raum für private Erholung oder einen geregelten Alltag. Zwar wird mit der Möglichkeit geworben, bis zu vier Wochen aus dem Ausland zu arbeiten – in der Praxis ist das mit dem Pensum jedoch nicht vereinbar. Insgesamt steht der enorme Aufwand in keinem Verhältnis zur Bezahlung. Auch der Inside Sales ist komplett überlastet
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung Angebote gibt es genug.
Gehalt/Benefits
Die Arbeitsbelastung, die man hier hat, steht absolut in gar keinem Verhältnis zum Gehalt. Schlechte Provisionsvereinbarung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kann ich nicht wirklich was zu sagen. Nicht mehr oder weniger als in anderen Firmen denke ich mal
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team ist grundsätzlich in Ordnung – es gibt einige Kolleg:innen, mit denen die Zusammenarbeit angenehm und unterstützend war. Allerdings sollte man vorsichtig sein, wem man was anvertraut: Es gibt einzelne Personen, die Gespräche aus dem Team gezielt an das Management weitergeben – leider nicht immer korrekt oder vollständig. Das führt zu einem gewissen Misstrauen untereinander. Offenheit und echte Teamkultur sind daher eher begrenzt spürbar.
Umgang mit älteren Kollegen
Jeder gleich schlecht oder gleich gut behandelt, egal welches Alter
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskultur habe ich mit Intransparenz, Unehrlichkeit, fehlender Verlässlichkeit und mangelnder Führungskompetenz empfunden. Der direkte Vorgesetzte war so gut wie nie erreichbar – Rückrufe blieben in den meisten Fällen aus, und wichtige Anliegen wurden über Wochen verschleppt oder gar nicht bearbeitet. Es gab keinerlei regelmäßige 1:1-Gespräche, keine klare Einarbeitung seitens Teamleitung und keine richtige persönliche Begleitung.
Besonders problematisch: Der Vorgesetzte hat zwar sehr genaue Vorstellungen davon, wie der Vertrieb abzulaufen hat – kommuniziert diese aber nicht offen. Statt Erwartungen transparent zu machen, wird im Nachhinein kritisiert, wenn man unbewusst von diesen unausgesprochenen Vorgaben abweicht. Solche Punkte merkt man sich dann, ohne dass man jemals vorher die Chance hatte, sich daran auszurichten oder Rückmeldung zu erhalten. Das hab ich in über 10 Jahren Berufstätigkeit in dieser Branche bis jetzt noch nicht erlebt.
Dazu kommt ein autoritärer Ton seitens der Geschäftsführung, der sich in öffentlichen Bloßstellungen in Meeetings zeigt. Hab ich zum Glück nicht erlebt, dafür aber Kollegen.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung im Unternehmen ist grundsätzlich modern – man arbeitet mit aktuellen Geräten, und auch die Firmenzentrale wirkt zeitgemäß und gut ausgestattet.
Leider entsprach mein Firmenwagen bei der Übergabe überhaupt nicht den Erwartungen an ein gepflegtes Dienstfahrzeug. Das Auto war stark verschmutzt, das Armaturenbrett klebrig – vermutlich durch ein verschüttetes Getränk – und auf dem Fahrersitz befand sich ein großer, auffälliger Fleck. Die Rückfahrt war entsprechend unangenehm.
Solche Details werfen ein schlechtes Licht auf das sonst moderne äußere Erscheinungsbild und sollten in Zukunft stärker beachtet werden.
Kommunikation
Die Kommunikation lässt in vielen Bereichen stark zu wünschen übrig. Wichtige Informationen – z. B. zu Erwartungen, Zuständigkeiten oder internen Veränderungen – werden nicht klar oder rechtzeitig mitgeteilt. Stattdessen bekommt man im Nachhinein Vorwürfe gemacht für Dinge, über die man vorher nie informiert wurde. Das sorgt nicht nur für Verunsicherung, sondern auch für Frust. Es gibt außerdem eine auffällige Gerüchte- und Tratschkultur, bei der viel hinter dem Rücken gesprochen wird, anstatt Dinge offen anzusprechen. Eine transparente, wertschätzende Kommunikationskultur sucht man hier leider vergeblich, dafür wird sich ständig in die Arbeit fie man tut eingemischt und es wird einem indirekt das Gefühl vermittelt, dass man nix kann.
Gleichberechtigung
Formal betrachtet wird im Unternehmen kein Unterschied zwischen Mitarbeitenden gemacht – alle Geschlechter haben grundsätzlich die gleichen Aufgaben und Möglichkeiten. In der gelebten Praxis fällt jedoch auf, dass neue Mitarbeitende, unabhängig vom Geschlecht, deutlich weniger Gehör finden als langjährige Kolleg:innen. Bei Konflikten oder Meinungsverschiedenheiten wird eher der etablierten Seite geglaubt. Das schafft eine gewisse Ungleichbehandlung auf Basis der Betriebszugehörigkeit und Hierarchie, nicht unbedingt des Geschlechts. Eine wirklich faire und gleichwertige Einbindung aller Mitarbeitenden – unabhängig von Status oder Zugehörigkeit – wäre wünschenswert.
Interessante Aufgaben
Meine Aufgabe hat mir Spaß gemacht.

