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Zuletzt aktualisiert am 25.3.2026
Die Bewertungen der Tiemeyer SE zeigen ein gemischtes Bild mit einer insgesamt neutralen Gesamtstimmung. Im Bereich der Arbeitsatmosphäre berichten einige Mitarbeiter:innen von einer familiären Atmosphäre und gutem Zusammenhalt, während andere erheblichen Druck, mangelnde Wertschätzung und ein fehlendes Teamgefühl beklagen. Beim Vorgesetztenverhalten wird eine starke Diskrepanz deutlich: Einige loben die Professionalität und Offenheit des Managements, während andere von Arroganz, willkürlichen Entscheidungen und mangelnder Führungskompetenz berichten. Die Work-Life-Balance und die Vergütung werden überwiegend negativ bewertet, mit Kritik an fehlenden Boni, unterdurchschnittlicher Bezahlung und mangelnder Flexibilität bei Urlaubsanträgen. Der Kollegenzusammenhalt stellt einen der wenigen positiven Aspekte dar, obwo...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Tiemeyer SE wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen, wobei negative Eindrücke überwiegen. Einige Beschäftigte berichten von einem ständigen Leistungsdruck, mangelnder Wertschätzung und einer fehlenden Teamstruktur. Besonders kritisiert wird die Führungsebene, die laut Bewertungen wenig Interesse an Verbesserungen zeigt und kaum Mitsprachemöglichkeiten bietet. Servicemitarbeiter:innen fühlen sich im Vergleich zum Verkaufspersonal unterbewertet. Es werden auch Fälle von Misstrauen und fehlendem Zusammenhalt erwähnt.
Auf der positiven Seite beschreiben wenige Nutzer:innen eine familiäre Atmosphäre und berichten, dass sie gerne zur Arbeit kommen. Einige heben die professionelle Arbeitsweise mit klaren Prozessen und fachlicher Kompetenz hervor. Zudem wird vereinzelt eine Verbesserung der Atmosphäre in den letzten Monaten durch neue Vorgesetzte wahrgenommen. Trotz guter Kolleg:innen leiden jedoch viele unter den schwierigen Umständen und dem vorherrschenden Druck im Unternehmen.
Die Führungskräfte bei Tiemeyer SE werden unterschiedlich bewertet, wobei eine erhebliche Variabilität in der Qualität des Managements zu beobachten ist. Einige Mitarbeiter:innen schätzen die Offenheit der Vorgesetzten für Verbesserungsvorschläge und deren professionelle, objektive Kommunikation. Besonders die lokale Führungsebene wird teilweise als ausgezeichnet beschrieben. Allerdings berichten andere Beschäftigte von einem problematischen Führungsverhalten, das durch Inflexibilität, willkürliche Entscheidungsfindung und mangelnde Wertschätzung der Mitarbeiter:innen gekennzeichnet ist. Es gibt Hinweise auf ein hierarchisches System, in dem die Meinungen der Untergebenen wenig Gehör finden und strukturelle Probleme auf Einzelpersonen abgewälzt werden. Die Diskrepanz zwischen positiven und negativen Erfahrungen deutet auf uneinheitliche Führungsstandards innerhalb des Unternehmens hin.
Die Work-Life-Balance bei Tiemeyer SE wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet, wobei die negativen Eindrücke überwiegen. Einige Beschäftigte berichten, dass Urlaube langfristig geplant werden müssen und spontane freie Tage kaum möglich sind. Mehrere kritisieren, dass keine echte Work-Life-Balance existiert – mit Erwartungen, auch sonntags zu arbeiten und spezielle Aufgaben kurz vor Ladenschluss am Samstag zu erledigen. Es wird von einem ständigen Druck berichtet und dem Gefühl, den Arbeitsplatz nicht verlassen zu können. Demgegenüber stehen wenige positive Stimmen, die eine faire Balance mit Unterstützung in Notfällen und einem verantwortungsvollen Umgang mit Arbeitszeiten und privaten Angelegenheiten beschreiben. Auch die Arbeitszeitsregelungen werden unterschiedlich wahrgenommen – von standardmäßig "8-17 Uhr plus gelegentlicher Samstagsdienst" bis hin zu "alles für den Job".
Bei der Tiemeyer SE zeigen die Bewertungen zum Thema Gehalt/Sozialleistungen ein überwiegend negatives Bild. Mitarbeiter:innen bemängeln vor allem das unterdurchschnittliche Gehaltsniveau, das ohne Weihnachts- oder Urlaubsgeld sowie tarifliche Bindungen auskommt. Besonders kritisiert wird, dass Bonuszahlungen häufig verspätet erfolgen oder Provisionssysteme abgeschafft wurden. Einige Beschäftigte berichten von geringen Einstiegsgehältern für neue Mitarbeiter:innen und Auszubildende sowie von seltenen Gehaltsanpassungen trotz hoher Verkaufserwartungen.
Es gibt jedoch auch vereinzelt positive Stimmen, die die Vergütung als fair und leistungsbezogen beschreiben. Diese Mitarbeiter:innen schätzen die umfangreichen Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge, attraktive Benefits und besondere Bonuszahlungen. Die Mehrheit der Bewertungen deutet jedoch darauf hin, dass die Entlohnung nicht angemessen im Verhältnis zu den Aufgaben und Verantwortlichkeiten steht, was insbesondere im Bereich des Neuwagenverkaufs mit seinem problematischen Margensystem kritisiert wird.
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