Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 25.10.2026
Tiemeyer SE erhält ein gemischtes Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre spaltet die Belegschaft: Viele schätzen den familiären Zusammenhalt und ein freundliches Miteinander unter Kolleg:innen, während andere auf hohen Leistungsdruck, Unterbesetzung und eine daraus entstehende Ellenbogenmentalität hinweisen. Der Kollegenzusammenhalt ist ein klarer Pluspunkt – Teams werden oft als eng verbunden und gegenseitig unterstützend beschrieben, wenngleich Bevorzugungen und gelegentlich unangemessene Kommentare das Bild trüben.
Das Vorgesetztenverhalten wird kontrovers beurteilt: Einem Teil der Führungskräfte wird Respekt und Offenheit attestiert, einem anderen mangelnde Wertschätzung und ein druckbasierter Führungsstil. Ähnlich gespalten sind die Meinungen zur Kommunikation – während manche einen offenen, transparenten Austausch...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Tiemeyer SE wird von Mitarbeiter:innen gespalten bewertet. Einerseits loben einige die freundlichen und hilfsbereiten Kolleg:innen, den guten Zusammenhalt und eine familiäre Stimmung, in der man sich wohlfühlt. Auch ein professionelles Arbeitsklima mit klaren Prozessen und offenem Austausch wird positiv hervorgehoben.
Dem gegenüber stehen jedoch deutliche Kritikpunkte: Hoher Leistungsdruck, Unterbesetzung in verschiedenen Abteilungen und eine angespannte Arbeitsumgebung belasten das Klima spürbar. Einige Bewertungen beschreiben ein Ellenbogendenken, das den Zusammenhalt untergräbt, sowie eine verbreitete Unzufriedenheit mit wenig offenem und respektvollem Austausch. Kritisch fällt zudem auf, dass Vorgesetzte Hilfsanfragen ignorieren und Verbesserungsvorschläge abgelehnt werden. Während früher eine positivere Stimmung geherrscht haben soll, empfinden viele das aktuelle Klima als durch Druck und Hektik geprägt.
Die Kommunikation bei Tiemeyer SE wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Beim Informationsfluss zeigt sich ein gespaltenes Bild: Einige Mitarbeiter:innen loben, dass wichtige Informationen zeitnah weitergegeben werden, Vorgesetzte ein offenes Ohr haben und Abstimmungsmeetings zur Transparenz beitragen. Andere hingegen kritisieren, dass Kommunikation kaum stattfindet oder lediglich dazu dient, Fehler zuzuweisen, statt präventiv zu handeln. Gerüchte ersetzen stellenweise den direkten Austausch, und wichtige Themen werden auf Leitungsebene blockiert.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft den fehlenden Dialog: Mehrere Bewertungen beschreiben die Kommunikation als Einbahnstraße, die wenig Raum für Rückmeldungen lässt. Regelmäßige Meetings werden von wenigen Nutzer:innen als zu lang und wenig zielführend empfunden, da konstruktive Kritik kaum Gehör findet. Positiv erwähnen die Nutzer:innen jedoch, dass aktiv an Verbesserungen gearbeitet wird.
Der Kollegenzusammenhalt bei Tiemeyer SE wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders die Teamdynamik hebt sich hervor: Mehrere Bewertungen beschreiben das Miteinander als familiär und bereichernd, und die Arbeit im Team macht vielen schlicht Freude. Auch abteilungsübergreifender Zusammenhalt sowie gemeinsame private Aktivitäten – etwa größere Gruppenausflüge – werden als Stärken genannt.
Gleichzeitig zeichnen einige Bewertungen ein differenzierteres Bild. Während gegenseitige Unterstützung unter Kolleg:innen oft funktioniert, erschweren laut einigen Meinungen Personalmangel und unrealistische Anforderungen die Zusammenarbeit und fördern ein Klima, in dem Eigeninteressen in den Vordergrund rücken. Zudem berichten wenige Nutzer:innen von Günstlingswirtschaft sowie gelegentlichen unangemessenen Kommentaren in bestimmten Abteilungen. Diese Kritikpunkte stehen jedoch im Kontrast zur mehrheitlich positiven Wahrnehmung des kollegialen Miteinanders.
Die Work-Life-Balance bei Tiemeyer SE wird von vielen Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Besonders belastend empfinden einige den Umgang mit Überstunden: Extreme Mehrarbeit von 800 Stunden oder mehr lässt sich kaum abbauen, eine finanzielle Vergütung bleibt aus. Urlaubsplanung erfordert drei bis vier Monate Vorlauf, spontane Auszeiten gelten als kaum möglich. Einige Bewertungen schildern zudem Druck, nach dem Ausstempeln weiter tätig zu sein, sowie Fälle, in denen Kolleg:innen Sonderurlaub bei Todesfällen in der Familie verweigert wurde.
Dem gegenüber stehen wenige positive Erfahrungen: Manche Mitarbeiter:innen berichten von fairen Wochenstunden, nie verweigerten Urlauben und einer guten Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Diese Einschätzungen scheinen jedoch stark von der jeweiligen Abteilung und Führungskraft abzuhängen, da die Mehrheit der Bewertungen ein deutlich ungünstigeres Bild zeichnet.
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