5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre in unserem Team ist außergewöhnlich positiv. Wir pflegen einen offenen, ehrlichen und respektvollen Umgang miteinander. Konflikte werden nicht aufgeschoben, sondern zeitnah und konstruktiv geklärt, was das Vertrauen und die Zusammenarbeit stärkt. Jeder wird fair behandelt, unterschiedliche Meinungen werden wertgeschätzt, und es herrscht ein echtes Wir-Gefühl. Diese Kultur ermöglicht nicht nur produktives Arbeiten, sondern auch persönliches Wachstum und langfristige Zufriedenheit im Job.
Wochenendarbeit 1-2x im Monat je nachdem wie lange der Monat ist
Der Kollegenzusammenhalt ist herausragend. Das Team ist über die Zeit eng zusammengewachsen und unterstützt sich in allen Situationen. Jeder hilft jedem, es gibt kein Konkurrenzdenken – stattdessen ein starkes Wir-Gefühl. Niemand wird benachteiligt oder bevorzugt, und alle werden gleichwertig behandelt. Diese wertschätzende Zusammenarbeit schafft eine Atmosphäre, in der man sich sicher, verstanden und wirklich als Teil des Teams fühlt.
Das Vorgesetztenverhalten ist vorbildlich. Obwohl die Leitung ursprünglich aus einer anderen Branche kommt, bringt sie sich jeden Tag mit vollem Einsatz für das Team und das Wohl der Tiere ein. Besonders beeindruckend ist, dass sie bei personellen Engpässen nicht zögert, selbst in der Pflege mit anzupacken. Diese Bodenständigkeit und Präsenz im Alltag wird im Team sehr geschätzt und zeigt echte Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden.
Die Kommunikation im Team ist offen, direkt und lösungsorientiert. Probleme werden nicht aufgeschoben, sondern zeitnah im Gespräch geklärt, sodass Missverständnisse gar nicht erst entstehen oder sich verfestigen. Wenn es nötig ist oder man sich in einem Gespräch Unterstützung wünscht, kann jederzeit der Tierheimleiter hinzugezogen werden – das schafft Sicherheit und stärkt das Miteinander. Diese transparente Kommunikationskultur sorgt für ein vertrauensvolles Arbeitsklima, in dem sich jeder ernst genommen fühlt.
Die Tätigkeit ist sehr vielfältig und bietet eine gelungene Mischung aus interessanten Aufgaben und täglicher Routine. Gleichzeitig bleibt der Arbeitsalltag spannend, da jederzeit auch Unvorhergesehenes oder Außergewöhnliches passieren kann. Diese Kombination macht den Job besonders reizvoll und lebendig.
Bezahlung und technische Ausrüstung im Tierheim
Verbesserungsvorschläge an den Vorstand: Sucht den Kontakt zu den einzelnen Mitarbeitern, begegnet ihnen auf Augenhöhe, sprecht direkt mit ihnen und macht euch ein eigenes Bild über die Arbeitsatmosphäre. Nutzt Kritik als Anregung für Verbesserungen und für ein genaues Hinschauen und zum Ausräumen von Mißständen. Die Kollegen üben ihren Beruf gerne aus und sind an einem funktionierenden Team und einer kompetenten Leitung interessiert. Unterstützt sie dabei, steht hinter ihnen und werft mal einen genaueren Blick auf die Leitung.
Verbesserungsvorschläge an die Leitung: Fehlende Fachkompetenz kann durch die Pfleger ausgeglichen werden, fehlende Führungskompetenz kann das beste Team zerstören. Verbesserungen wären: Unterdrückung von emotionalen Ausbrüchen, Vermeidung von Ungerechtigkeiten und Ungleichbehandlung, Begegnung auf Augenhöhe, Wertschätzung gegenüber den Pflegern, konstruktives Feedback statt Schreikultur, Empathie, weniger besser gar keine Aggression am Arbeitsplatz.
Wegen der großen Personalfluktuation steht man immer unter Stress. Zum Stress trägt auch die durch die Leitung hervorgerufene Anspannung im Team bei.
Wie üblich in unserem Bereich haben wir ein Schichtmodell und in der Regel 1x monatlich Wochenenddienst. Die Wochenend-/Feiertagsschichten sind gerecht verteilt. Die Leitung ist vom Wochenend- und Feiertagsdienst ausgenommen und man kann dann in Ruhe arbeiten.
Das Team an sich funktioniert. Es ist wie überall, mit manchen Kollegen ist die Zusammenarbeit besser, mit manchen etwas schwieriger. Es gibt einige wenige Lieblinge der Leitung, die freie Hand haben und das dann auch die anderen Kollegen spüren lassen. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht und Mißtrauen im Team. Insgesamt kann man sagen, daß der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit im Team und der Austausch innerhalb des Teams bei Abwesenheit der Leitung größer und besser ist und man dann auch gerne zum Arbeiten kommt.
Man braucht ein gesundes Selbstbewußtsein, um mit den ständigen cholerischen Ausbrüchen und der Brüllerei der Leitung zurechtzukommen. Glücklicherweise ist er oft im Homeoffice oder verschanzt sich in seinem Büro. Unterstützung bei Problemen kann man von ihm nicht erwarten.
Fachlich stammt die Leitung aus einem völlig anderen Bereich (Sozialarbeit) und kann nicht unterstützen. Bei einem eingespielten funktionierendem Team ist das auch nicht nötig. Die Leitung hat aber leider auch keine Führungsqualitäten und bringt mit seinen Launen, Aggressionen und Sprunghaftigkeit eher Unfrieden und Unruhe in das Team.
Der Vorstand versteckt sich hinter der Leitung und bekommt vieles nicht mit, weil nur die Leitung das Sprachrohr zwischen Vorstand und Angestellten ist. Direkte Gespräche zwischen Angestellten und Vorstand sind nicht üblich. Der Vorstand steht bei Problemen zwischen Angestellten und Leitung nicht zur Verfügung.
Gespräche zwischen Leitung und Angestellten laufen nicht auf Augenhöhe. Über Probleme kann nicht offen gesprochen werden, da dies als Kritik aufgefaßt wird und Kritik in jeder Form unerwünscht ist. Viele Kollegen trauen sich nicht, kritische Punkte anzusprechen, da die Leitung ‚unberechenbar‘ ist und man Angst vor den Folgen hat.
Vordergründig gibt es zwar Teambesprechungen, aber jeder der eine zeitlang dort arbeitet, lernt schnell die Spielregeln, nach welchen diese abgehalten werden und versucht, nicht aus der Rolle zu fallen. Es besteht eine große Diskrepanz zwischen vordergründigem Schein und Sein.
Das Gehalt ist etwas höher als sonst in der Branche üblich, es gibt eine Altersvorsorge.
Geschlechtsspezifische Unterschiede konnte ich während meiner Zeit nicht feststellen.
Neue und ungelernte Mitarbeiter mußten Aufgaben übernehmen, die sie überforderten. Aus Personalmangel wurde z.B. die Zuständigkeit der Wildtierstation einer jungen Bufdi übertragen, die damit zu recht überfordert war.
Interessante Aufgaben und Ideen das Tierheim weiterzubringen gäbe es viele. Es kann aus Personal- und Zeitmangel nichts umgesetzt werden und man ist in erster Linie mit den täglichen Routinearbeiten beschäftigt.
Der kollegiale Umgang, die Verlässlichkeit in den Aussagen aller Verantwortlichen und vor allem, dass wir jederzeit gehört und aktiv eingebunden werden. Wer sich engagiert, hat hier definitiv alle Möglichkeiten.
Ich fühl mich rundum wohl hier im Tierheim, tolles Team, das hier zusammengewachsen ist.
Das Image des Tierheims ist hervorragend, über 2.900 Mitglieder können nicht irren. Wir haben seit 2-3 Jahren eine immer weiter steigende Anzahl an Unterstützern, Mitgliedern und Förderern.
Wir haben Schichtmodell, Wochenende max. 1 mal pro Monat i.d.R., alles klasse organisiert und wir können jederzeit Wünsche äußern, die auch berücksichtigt werden.
Wir können gezielte Weiterbildungen besuchen, werden individuell gefördert und können uns auch gezielt weiterentwickeln, fachlich wie persönlich.
Das Gehalt ist im deutschlandweiten Vergleich bei Tierheimen absolut spitze. Wir erhalten alle erdenklichen Benefits, einen beträchtlichen Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge, VWL, uvm. Außerdem verdienen wir sogar besser als der Einzelhandel und andere Branchen tariflich, das muss auch mal an der Stelle gesagt werden. Und Leistung wird absolut anerkannt und auch belohnt.
Wir sind bunt gemischt von den Altersgruppen, aber ein inzwischen gewachsenes Team, das für einander einsteht, sich gegenseitig unterstützt.
Die Tierheimleitung ist für meinen Begriff absolut Vorbild in allen Belangen. Er fordert nichts, was er nicht auch selbst bringt. Er ist immer greifbar, ansprechbar und hilft bei Problemen sofort weiter. Wenn ich mich die zwei früheren Bewertungen hier auf Kununu anschaue, dann wissen wir alle, von welchen beiden ehem. Sorgenkindern diese stammen. Das Team ist jedenfalls happy, dass das Team neu aufgestellt wurde und mit dem Tierheimleiter jemanden hat, dem wir alle zu 100% vertrauen und froh sind, dass es ihn gibt.
Ich persönlich bin damit sehr happy.
Wir haben regelmäßige Teambesprechungen. Die Tierheimleitung kommuniziert täglich intensiv mit uns, es gibt Entwicklungspläne und wir wissen genau, was von uns erwartet wird, können unsere Ideen jederzeit einbringen. Und werden absolut gehört und viele Vorschläge auch direkt umgesetzt.
Ich hab so viele verschiedene, spannende und abwechslungsreiche Aufgaben, dass ich aus Überzeugung sagen kann, dass kein Tag wie der andere ist, trotz aller Routine und geregelter Abläufe. Genau das brauche ich und deswegen fühle ich mich auch so wohl hier im Team.
Folgendes bezieht sich auf den Zeitraum vor 2022. Ich fand hier alles super. Mir hat die Arbeit super viel Spaß gemacht. Kollegen waren da. Die Leitung war da. Die meisten hatten Expertise und Ahnung. Ich habe mich dort in einem Team auf Augenhöhe befunden, was ich sehr geschätzt habe. Daher war das gut. Aber nach den letzten zwei Jahren in diesem Team kann ich leider nichts Positives mehr vermerken. Leider muss ich sogar davon abraten, hier sich zu bewerben, da man hier nicht gut aufgehoben ist meiner Meinung nach.
Mit meinen Arbeitskollegen habe ich mich gut verstanden und ich empfand das Team zum Zeitpunkt meiner Kündigung überwiegen angenehm. Ob das jetzt noch so ist, kann ich nicht sagen. Es muss sich eh jeder seinen eigenen Eindruck von diesem Arbeitsplatz machen.
Ich habe hier schon genug gesagt. Mehr brauche ich nicht. Ihr findet meine Bewertung dazu im Text.
Diese Bewertung stellt meine persönliche Meinung und Erfahrung dar, wie sie mir in meiner Zeit im Unternehmen begegnet ist. Sollte diese Darstellung in irgendeiner Weise falsch wiedergegeben, verzerrt dargestellt oder in unverhältnismäßiger Weise angegriffen werden, behalte ich mir ausdrücklich vor, rechtliche Schritte zu prüfen und gegebenenfalls einzuleiten.
Für den Vorstand: Ihr müsst doch mal genau hinschauen... Ihr seid verantworltilich für:
Überprüft eure Leitung genau. Schaut, was er macht. Hinterfragt, was er macht. Fragt auch im Betrieb. Fragt die Kollegen auch mal wie es ihnen geht. Stellt euch bei euren Mitarbeitern vor, ganz ehrlich was ist das für ein Verhalten. Schöpft an der Quelle und nicht mitten im Fluss, so wie ihr es bisher tut, weil das ist absolut vergebens und macht gar keinen Sinn.
Meine Verbesserungsvorschläge für die Leitung wären Zurückhaltung, Empathie und vor allem in seinem persönlichen Fachbereich der "Sozialpädogogik" mal etwas neues zu lernen, da er nichtmal seiner eigenen Expertise gerecht wird. Meiner Meinung nach ist ein Leitungswechsel sicher keine schlechte Idee...
Ich habe einige Jahre im Verein gearbeitet und besonders in den letzten zwei Jahren seit dem Leitungswechsel eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsatmosphäre erlebt.
Meiner Meinung nach war es wie folgt:
Es entstand ein Klima von Angst, Unsicherheit und Willkür im Umgang mit Mitarbeitenden. Wertschätzung und konstruktives Feedback waren kaum spürbar. Die neue Leitung wirkte oft cholerisch, sprunghaft und autoritär, was die Stimmung im Team deutlich belastete und Gespräche auf Augenhöhe erschwerte. Die Anwesenheit der Leitung sorgte häufig für Gereiztheit und Anspannung, während sich das Team in ihrer Abwesenheit entspannen konnte.
Der Vorstand zog sich meiner Ansicht nach immer mehr aus der Verantwortung zurück, sodass Entscheidungen der Leitung weitgehend ungeprüft blieben. Kritische Stimmen wurden oft mit impulsiven, persönlich gefärbten Reaktionen beantwortet, eine echte Feedbackkultur gab es kaum noch.
Aus meiner Sicht hat sich das Image des Vereins in dieser Zeit deutlich verschlechtert – insbesondere intern, unter den Mitarbeitenden sowie unter vielen Ehrenamtlichen. Ich habe nicht nur während meiner Tätigkeit, sondern auch lange nach meiner Kündigung mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gesprochen – mit aktiven wie auch ehemaligen – sowie mit Menschen aus dem erweiterten Umfeld des Tierheims. Besonders problematisch ist meiner Ansicht nach der Umgang mit Kritik oder Konflikten: Die aktuelle Leitung schafft es häufig, bei Außenstehenden einen zunächst positiven Eindruck zu hinterlassen – selbst wenn sein Auftreten auf andere als aggressiv, laut oder unreflektiert wirkt. Doch meiner Meinung nach kippt dieser Eindruck sehr schnell, sobald es zu Unstimmigkeiten oder gar Kritik kommt. Ich habe mehrfach erlebt, dass Menschen, die in Konflikt mit ihm geraten sind, systematisch ausgegrenzt oder vom Verein regelrecht ausgeschlossen wurden.
Das führt meiner Meinung nach zu einem Image, das man wie folgt zusammenfassen könnte: Außen hui, innen pfui. Nur einige wenige, stark engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten diesen Verein am laufen!
Beim Thema Work-Life-Balance ist aus meiner Sicht zu sagen, dass der Urlaub natürlich nicht jederzeit genommen werden kann, was ich in einem kleinen Betrieb mit begrenztem Personal grundsätzlich als normal und nachvollziehbar empfinde. Die Abstimmung im Team ist hier unerlässlich, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Die regulären Arbeitszeiten bewegen sich im üblichen Rahmen. Da es sich um einen Tierschutzverein handelt, ist es selbstverständlich, dass gelegentlich Mehrarbeit anfällt – etwa wenn kranke Tiere aufgenommen werden müssen oder unerwartete Aufgaben anstehen. Diese zusätzliche Belastung ist für mich ein normaler Bestandteil des Jobs und sollte nicht überbewertet werden.
Einen Gruppenzwang bezüglich der Arbeitszeiten gab es meiner Erfahrung nach nicht. Allerdings gibt es natürlich ein gewisses Verständnis im Team dafür, dass niemand dauerhaft benachteiligt oder übermäßig belastet werden möchte. Die Verteilung der Wochenend- und Feiertagsdienste wurde meiner Wahrnehmung nach gut abgestimmt und funktionierte meist fair.
Die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung im Tierschutzverein sind stark begrenzt. Zwar werden einige Weiterbildungen über den Deutschen Tierschutzbund unterstützt, aber externe Schulungen werden selten gefördert. Es fehlt eine klare Strategie und eine Kultur, die Mitarbeitende in ihrer Entwicklung aktiv unterstützt. Entscheidungen über Aufstieg wirken oft willkürlich und von persönlicher Sympathie abhängig. Insgesamt sind Karrierechancen meiner Meinung nach kaum gegeben.
Mein Gehalt wurde stets pünktlich gezahlt – das ist ein Mindeststandard, der hier immerhin eingehalten wurde. Sozialleistungen wie vermögenswirksame Leistungen und eine betriebliche Altersvorsorge wurden angeboten. Allerdings handelt es sich dabei um vollkommen branchenübliche, grundlegende Angebote, die in der heutigen Arbeitswelt kaum noch als zusätzlicher Anreiz gelten. Der Tierschutzverein scheint diese Leistungen dennoch als großzügige Extras zu betrachten – eine Wahrnehmung, die meiner Meinung nach deutlich an der Realität vorbeigeht und zeigt, wie sehr hier ein modernes Verständnis von Mitarbeiterbindung und Arbeitsmarkt fehlt.
Was das Gehalt selbst betrifft, so war es aus meiner Sicht in keiner Weise der Verantwortung angemessen – insbesondere nicht für Positionen mit hoher Belastung und Verantwortung, etwa in leitenden Funktionen. Ich selbst habe über viele Jahre hinweg kaum mehr als den gesetzlichen Mindestlohn verdient, obwohl ich als Stationsleitung täglich für das Wohlergehen von dutzenden Tieren sowie für komplexe Abläufe verantwortlich war. Das ist aus meiner Sicht schlicht beschämend und wird der Bedeutung der Arbeit und einer Sta.-Leitung in keiner Weise gerecht.
Als Tierschutzverein müsste man eigentlich erwarten, dass hier eine vorbildliche Haltung eingenommen wird. Leider entspricht die Realität nicht diesem Anspruch, was enttäuschend ist. Positiv zu vermerken ist, dass in einigen Bereichen Verbesserungen erzielt wurden, etwa bei der Müllentsorgung und der fachgerechten Entsorgung von Tierkadavern. Auch im medizinischen Bereich wurde vermehrt auf Produkte mit einem geringeren ökologischen Fußabdruck geachtet.
Dennoch gab es deutliche Mängel, besonders im Umgang mit den Bedürfnissen der Mitarbeitenden. So wurde beispielsweise der Wunsch mehrerer, teils vegan lebender Mitarbeiter nach veganem Milchersatz für den Arbeitskaffee ignoriert. Stattdessen wurde lediglich die billigste H-Milch aus konventioneller Produktion angeboten. Diese Entscheidung, die meiner Erinnerung nach vor allem aus Spargründen getroffen wurde, steht in krassem Widerspruch zum Selbstverständnis eines Tierschutzvereins.
Hafermilch gab es erst später....
Dass ein Betrieb, der sich dem Schutz von Tieren verschrieben hat, bei solch grundlegenden Themen wie der Unterstützung veganer Alternativen auf Kosteneinsparungen setzt, ist meiner Meinung nach ein klarer Widerspruch!
Der Kollegenzusammenhalt war für mich einer der stärkeren Aspekte im Tierheim – trotz oder gerade wegen der schwierigen Umstände. Das Team bestand etwa zur Hälfte aus erfahrenen Mitarbeitenden („altes Team“) und zur anderen Hälfte aus neueren Kolleg*innen, was zu einer gemischten, aber insgesamt funktionierenden Dynamik führte. Interessanterweise verstärkte sich der Zusammenhalt durch das impulsive und verbal aggressive Verhalten der Leitung – viele fühlten sich dadurch ungerecht behandelt. Dieses gemeinsame Erleben schweißte das Team als Schutzgemeinschaft zusammen, was ich allerdings als bedenklich empfinde, da der Zusammenhalt nicht aus positiven Impulsen entstand, sondern aus Abgrenzung gegenüber der Leitung.
Weniger positiv war, dass Probleme oder Fehler oft nicht offen angesprochen wurden, sondern der Weg über die Leitung gewählt wurde – wohl auch, weil sich einige Kolleg*innen nicht trauten, Konflikte direkt anzusprechen. Das führte mehrfach dazu, dass Betroffene überraschend und ohne Vorwarnung zu Personalgesprächen einbestellt wurden. Mir wurde berichtet, dass diese Gespräche unangenehm und eher konfrontativ verliefen und immer unangenehm für den Betroffenen!
Meiner Erfahrung nach werden ältere Kolleginnen und Kollegen, sogar ab 50 Jahren, im Tierschutzverein eingestellt und grundsätzlich wertgeschätzt. Die älteren Mitarbeitenden erfahren Anerkennung und werden respektvoll behandelt, was ich als positiv empfinde.
Natürlich gab es aus meiner Sicht auch jüngere Kolleginnen und Kollegen, die ausgegrenzt wurden. Meiner Wahrnehmung nach wurden sie nicht immer gezielt unter Druck gesetzt, aber teilweise durchaus schon. Vor allem aber konnte ich beobachten, dass jüngere Mitarbeitende ganz eindeutig gemobbt wurden. Das ist jedoch nur meine persönliche Einschätzung.
Die Entwicklungschancen, insbesondere für jüngere Mitarbeitende, hingen meiner Meinung nach stark davon ab, wie sehr sie von der Leitung wertgeschätzt wurden. Diese Wertschätzung wirkte oft absolut willkürlich und selektiv, sodass manche Mitarbeitende bestimmte Aufgaben oder Möglichkeiten erhielten, während anderen diese bewusst verwehrt wurden. Dieses Verhalten beeinträchtigte die faire Förderung und Entfaltungsmöglichkeiten innerhalb des Teams erheblich.
Das Verhalten der Leitung empfand ich insbesondere in Konfliktsituationen als hochproblematisch. Gespräche liefen meiner Erfahrung nach selten auf Augenhöhe ab. Statt konstruktivem Austausch herrschte eine Atmosphäre des Misstrauens: Man wurde mit Vorwürfen konfrontiert und hatte das Gefühl, sich rechtfertigen oder seine Unschuld beweisen zu müssen. Viele Erklärungen wurden meiner Wahrnehmung nach pauschal als Ausreden abgetan – was jegliche Form von Dialog praktisch unmöglich machte. Diese Gesprächskultur wirkte auf mich dauerhaft toxisch und emotional sehr belastend.
Aus Gesprächen mit aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden weiß ich, dass sich diese Dynamik über einen längeren Zeitraum hinweg fortgesetzt hat – bis zuletzt. Besonders kritisch empfand ich auch, dass sich die Leitung, trotz fehlender fachlicher Qualifikation in bestimmten Bereichen, nach meiner Wahrnehmung wiederholt über die Einschätzungen erfahrener Stationsleitungen hinwegsetzte. Das wirkte auf mich nicht nur übergriffig, sondern untergrub auch Vertrauen in die interne Expertise.
Die Arbeitsbedingungen im Tierschutzverein waren insgesamt als zufriedenstellend zu bewerten. Insbesondere im Bereich der Arbeitskleidung und der Schutzmaßnahmen wurde in den letzten Jahren eine deutliche Verbesserung erreicht. Die neue Leitung legte hier merklich mehr Wert auf entsprechende Ausrüstung und Schutzvorkehrungen, was sich positiv auf die Sicherheit und den Arbeitskomfort der Mitarbeitenden auswirkte.
Ob diese Maßnahmen primär im Interesse der Mitarbeitenden oder eher zum Eigenschutz der Einrichtung erfolgten, lasse ich offen. Entscheidend ist jedoch, dass durch diese Entwicklung die Arbeitsbedingungen insgesamt verbessert wurden.
Darüber hinaus zeigte die neue Leitung mehr Mut, notwendige Anschaffungen zu tätigen, was dem Team direkt zugutekam. Vor diesem Hintergrund kann man die Arbeitsbedingungen im Rahmen der üblichen Bewertungskriterien bei Kununu als angemessen und zufriedenstellend bezeichnen.
Zu Beginn der neuen Leitung gab es meiner Meinung nach erste Bemühungen, die Kommunikation zu verbessern, was kurzfristig spürbar war. Trotzdem blieben Lücken, wie verspätete oder unvollständige Informationen, und manche Dinge wurden nicht konsequent umgesetzt – das sind für mich alltägliche Reibungspunkte.
Das größte Problem lag jedoch klar auf Leitungsebene. Die Kommunikation zwischen Leitung und Team war meiner Erfahrung nach geprägt von Aggressivität, Unberechenbarkeit und emotionalen Ausbrüchen, die eine sachliche Gesprächsbasis erschwerten. Konstruktive Kritik wurde oft persönlich genommen und nicht rational aufgenommen.
Im Gegensatz dazu funktionierte die Kommunikation innerhalb des Teams meist gut. Gerade nach dem Weggang vieler Mitarbeitender und dem Leitungswechsel war dieser Zusammenhalt für den Alltag im Tierheim essenziell.
Besonders belastend empfand ich das Fehlen einer direkten Kommunikationsmöglichkeit mit dem Vorstand. Die Leitung war das einzige Sprachrohr zwischen Team und Vorstand, was zu einem Gefühl der Abhängigkeit von einseitiger Informationsweitergabe führte.
Meiner Wahrnehmung nach herrscht im Tierschutzverein grundsätzlich Gleichbehandlung von Frauen und Männern. Während meiner Arbeitszeit gab es keine nennenswerten Unterschiede in der Wertschätzung oder in den Bereichen, in denen Frauen und Männer tätig waren. Auch nach dem Leitungswechsel blieb das so, das Klima ist prinzipiell fair.
Allerdings werden Mitarbeitende mit häufigeren Fehltagen von Kolleg*innen und Leitung oft stigmatisiert und als „unzuverlässig“ abgestempelt, was ich unfair finde.
Insgesamt funktioniert die Gleichberechtigung gut, vermutlich weil der Verein alle Mitarbeitenden langfristig halten muss, unabhängig von Geschlecht oder anderen Faktoren.
Grundsätzlich bietet das Tierheim eine Vielzahl spannender, vielseitiger und lernintensiver Aufgaben. Wer sich für den Tierschutz engagiert, findet hier meiner Meinung nach ein äußerst sinnstiftendes Arbeitsfeld mit vielen fachlichen Herausforderungen – genau deshalb habe ich diesen Beruf auch über Jahre mit Leidenschaft ausgeübt. Die ersten Jahre in diesem Betrieb habe ich sehr geschätzt. Die letzten Jahre unter der neuen Leitung jedoch waren meiner persönlichen Einschätzung nach eine Zumutung – sie fühlen sich rückblickend wie ein einziger Albtraum an.
Was die Verteilung der Arbeitsbelastung angeht, empfand ich diese in den letzten zwei Jahren als unausgewogen. Vor allem neue Mitarbeitende mussten meiner Wahrnehmung nach deutlich mehr leisten – oft weit über das normale Maß hinaus. Dafür trug die Leitung nur bedingt Verantwortung; das Problem war meiner Ansicht nach vor allem struktureller Natur, da die erfahrenen Kolleg*innen sich um komplexe Abläufe kümmern mussten und dadurch viele Alltagsaufgaben an neue Mitarbeitende delegiert wurden.
Allerdings war mein persönlicher Eindruck, dass diese neuen Kräfte in der Praxis häufig nicht viel mehr als „bessere Putzkräfte“ waren.
Die Tiere
Solange die aktuelle Tierheim-Leitung da ist, wird die hohe Personalflukuation bleiben.
Mitarbeiter Wertschätzung
Durch die ständige Personalfluktuation, ständig zu wenig Leute und daher eher unmotivierte Mitarbeiter, da Sie ständig die Fehler der Tierheimleitung abfangen müssen. Viel Frustration und Aggression was mit Tieren ein No Go ist.
Nach aussen ganz ok
Arbeitszeiten sind ganz gut, jedoch leider auf Kosten der Tiere
Die Hunden werden viel zu wenig Beschäftigt, sind bis zu 23h täglich eingesperrt ohne Freilauf. Hat leider nichts mit Tierschutz zu tun sondern grenzt an Tierquälerei, mMn.
Eher schlecht
Die Tierheimleitung hat leider wenig Ahnung von Tieren oder wie man einen solchen Betrieb vernünftig führt.
Die Leitung hat kaum Vertrauen in Arbeitnehmer und man muss sich wie im Kindergarten ständig kontrollieren lassen.
Für jede Zigarette muss man die Leitung persönlich fragen, Privatphone darf nicht bei sich getragen werden. Pausen gibts nicht.
Vorgesetzte ertragen keine sachliche Kritik, man wird einfach entlassen.
Schlecht gebautes, altes Tierheim. Die Hundezwinger und Boxen sind bedauernswert. Leider eine sehr schlechte Tierheimleitung, die weder die Bedürfnisse der Mitarbeiter noch die der Tiere kennt oder respektiert.
Es wird viel geredet und leider wenig umgesetzt
Im Vergleich ganz ok
Wären theoretisch Vorhanden, hat aber weder die Zeit noch das Personal und so bleibts meist beim täglichen 0815 Trott..