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Tintometer 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Endlich weg

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Dortmund gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Etliche tolle Menschen im Kollegium. Es waren viele Leute dabei, mit denen man richtig etwas hätte bewegen können.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Abweichungen von den Vorstellungen der Führung schnell zu Konflikten führen können. Persönlich habe ich mir mehr Orientierung und unterstützende Führung gewünscht - aber nicht bekommen.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht hätte mehr Vertrauen in die Mitarbeiter, regelmäßige Wertschätzung und deutlich mehr Freiraum bei der Arbeit gutgetan.

Arbeitsatmosphäre

Grundsätzlich war die Atmosphäre ok, ich habe aber immer den Eindruck gehabt, dass man vor allem "abarbeiten" soll und wenig Kreativität einbringen kann. Das drückte (zumindest bei mir) immer auch ein wenig auf die Motivation. Mit etlichen Kollegen galt über die ganze Zeit das "Sie", was ich als sehr distanziert empfunden habe.

Image

Die Selbstwahrnehmung als Arbeitgeber unterscheidet sich in meiner Beobachtung diametral von dem Empfinden der Mitarbeiter.

Work-Life-Balance

Homeoffice gab es nicht, dafür taugliches Equipment habe ich nie gehabt. Es war auch nicht ohne weiteres möglich, mal früher zu gehen (sofern das in der Kernarbeitszeit war); dafür brauchte man die Genehmigung der Chefetage. Anders habe ich das nie erlebt.

Karriere/Weiterbildung

Ich habe eine Weiterbildung in knapp 4 Jahren gemacht. Diese wurde mir auferlegt und war nicht Teil eines Karriere- oder Entwicklungsplans. Leider habe ich nicht die Erfahrung gemacht, dass Karrierepläne groß verfolgt oder angestrebt werden.

Gehalt/Benefits

Im Vergleich zu meiner vorherigen Anstellung habe ich mehr verdient. Ein marktgerechtes Gehalt war es aber trotz einer Gehaltserhöhung meiner Meinung nach bei weitem nicht. Ich hätte mir hier mehr (regelmäßige) Wertschätzung durch Gehaltsanpassungen gewünscht - aber leider nicht bekommen. An ähnliche Erfahrungen erinnere ich mich bei Kollegen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Den grünen Anstrich gab es definitiv. Wie weit das zutraf, kann ich nur begrenzt beurteilen. Am Ende ist es ein Chemieunternehmen, da lässt sich ein gewisser Einfluss auf die Umwelt nicht wegdiskutieren.

Als Chemieunternehmen wäre eine Bindung an den Chemietarif schön gewesen. Ich finde es sehr bedauerlich, dass es offiziell aber als Logistikfirma lief (und entsprechend die Löhne niedriger waren).

Kollegenzusammenhalt

Im Team war der Zusammenhalt toll. Speziell nach dem Eingewöhnen war man auch schnell beim "du". Persönliche Freundschaften sind daraus zwar nicht entstanden, aber man zog als Team doch meist an einem Strang.

Umgang mit älteren Kollegen

Grundsätzlich war der Umgang mit älteren Kollegen wohl ok. Ich habe - mit wenigen Ausnahmen - nicht erlebt, dass ältere Kollegen eingestellt wurden. Allerdings gab es etliche, die schon sehr lange im Unternehmen waren. Diese waren aber i.d.R. in der Produktion oder im Lager beschäftigt.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe nur selten erlebt, dass Vorgesetzte Interesse an Meinungen der Mitarbeitern hatten. Zumindest wurde das nicht sonderlich hervorgehoben. Im Gegenteil hatte ich bspw regelmäßig den Eindruck, dass Wohlwollen und auch Entscheidungen der Tagesform der Führungskräfte unterlagen.

Arbeitsbedingungen

Ich würde sie als ausbaufähig beschreiben. Die Rechner waren alt, modernes Equipment gab es wenig. Diensthandys hatten nur die Bereichsleiter.

Es gab Zweier- oder Dreierbüros, so war eigentlich immer genug Ruhe zum Arbeiten gegeben.

Kommunikation

Grundsätzlich per Mai, Telefon oder "einfach auf Zuruf". Nicht sonderlich modern zur damaligen Zeit. Persönliche Meetings waren selten und meist habe ich diese mehr als Reporting als als Arbeitsmeeting wahrgenommen.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern war grundsätzlich gegeben, wobei es meiner Meinung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie deutlich Luft nach oben gibt.

Die Gleichberechtigung zwischen langjährigen/altgedienten Mitarbeitern und Frischlingen habe ich als weniger gut erlebt: Bei Kunden- oder Messebesuchen wurden öfter die "alten Hasen" bevorzugt, die anderen mussten zuhause bleiben. Die alten Verträge waren oft auch deutlich besser und lukrativer als die neuen.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben gab es genug. Meiner Meinung nach wurde die Kreativität bei der Umsetzung aber nicht sonderlich gefördert.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.