92 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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92 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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92 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Ausstellung meines Arbeitszeugnisses dauerte rund drei Monate.
Zunächst wurde mir ein konkreter Termin genannt. Dieser verstrich ohne Zeugnis. Auf eine anschließende Nachfrage erhielt ich keine Antwort. Nachdem ich gegenüber meinem Vorgesetzten erwähnt hatte, dass das zugesagte Zeugnis weiterhin fehlte, sprach dieser das Thema bei HR an. Kurz darauf erhielt ich ein Zeugnis. Dieses war allerdings sehr schnell und schlampig erstellt und für eine komplett andere Tätigkeit ausgestellt.
Besonders irritierend war die anschließende Reaktion. Von Personen auf oberster Leitungsebene in HR wurde mir vorgehalten, warum ich mit meinem eigenen Vorgesetzten über das ausstehende Zeugnis gesprochen hätte. Gleichzeitig wurde gefragt, warum ich nicht weiter mit HR in Kontakt geblieben sei. Genau das hatte ich jedoch nachweislich getan – meine Nachfrage war lediglich unbeantwortet geblieben.
Warum eine sachliche Rückfrage beim Vorgesetzten problematisch sein sollte, nachdem eine zugesagte Frist verstrichen und eine direkte Nachfrage unbeantwortet geblieben war, erschloss sich mir nicht. Gerade auf dieser Verantwortungsebene hätte ich einen deutlich professionelleren Umgang mit einer solchen Standardsituation erwartet.
Anschließend wurde unter anderem mit begrenzten Kapazitäten für die Zeugniserstellung argumentiert. Gleichzeitig wurde mir mitgeteilt, dass man bei dringendem Bedarf eine schnellere Bearbeitung ermöglichen könne.
Besonders schwer nachvollziehbar war der Vergleich mit einem Kollegen in derselben Position, der nach mir kündigte und sein Zeugnis innerhalb von ungefähr zwei Wochen erhielt – noch bevor mein eigener Vorgang abgeschlossen war.
Auch das Offboarding verlief ähnlich unkoordiniert. Auf meine Nachfrage zum Ablauf erhielt ich keine Rückmeldung. Am Tag der Rückgabe meines Arbeitsgeräts stellte sich dann heraus, dass die IT offenbar nicht über meinen Austritt informiert worden war.
Insgesamt entstand dadurch bei mir weniger der Eindruck eines einzelnen Verzögerungsproblems als eines sehr uneinheitlich organisierten und kommunizierten Offboardingprozesses.
Einheitliche Bearbeitungsprozesse, nachvollziehbare Priorisierung und eine Qualitätskontrolle vor Versand würden solche Situationen vermeiden.
Zu Beginn meiner Tätigkeit wurde erwartet, einen sehr großen Social Media Account mit mehreren Millionen Followern über mein privates Smartphone zu betreuen.
Ein Dienstgerät wurde zunächst nicht gestellt. Als das Thema angesprochen wurde, wurde unter anderem auf fehlendes Budget verwiesen. Bei der Größenordnung des betreuten Kunden war das schwer nachvollziehbar.
Später standen Geschäftshandys zur Verfügung. Trotzdem sollte zusätzlich die private Telefonnummer für eine von der Führung eingerichtete WhatsApp Gruppe angegeben werden. Ursprünglich wurde erklärt, dort gehe es hauptsächlich um informellen Austausch. Tatsächlich wurden darüber auch arbeitsbezogene Themen kommuniziert, teilweise am Wochenende.
Hinzu kamen Kontaktaufnahmen bis spät am Abend.
Auf operativer Ebene gab es eine auffällig hohe Fluktuation, während Führungspositionen deutlich stabiler besetzt blieben.
Problematisch ist dabei, dass ein großer Teil des tatsächlichen Kundenwissens bei den Mitarbeitenden liegt, die täglich an den Accounts arbeiten. Durch häufige Wechsel gehen Prozesswissen, historische Entscheidungen und Kundenbeziehungen verloren.
Auch von Kundenseite wurde angesprochen, dass immer wieder neue Ansprechpartner eingesetzt wurden und dadurch Themen erneut erklärt oder aufgebaut werden mussten.
Gleichzeitig wird öffentlich stark mit Begriffen wie „Operational Excellence“ gearbeitet. Das wirkt widersprüchlich, wenn operative Erfahrung kontinuierlich verloren geht.
Fluktuation nicht nur als Recruiting Thema betrachten. Wenn innerhalb eines Teams regelmäßig erfahrene Mitarbeitende gehen, sollte auch die verantwortliche Führung überprüft werden. Der Verlust von Wissen ist letztlich auch ein wirtschaftlicher Verlust.
Auffällig war der Umgang mancher Führungskräfte mit Mitarbeitenden nach deren Kündigung. Personen, die zuvor sehr positiv bewertet und teilweise ausgesprochen freundschaftlich behandelt wurden, wurden nach ihrem Weggang deutlich kritischer dargestellt.
Bei einer Person mit Personalverantwortung war zudem wiederholt zu beobachten, dass Mitarbeitende kurz vor ihrer Kündigung konfliktbeladene Gespräche mit ihr führten und anschließend sichtbar frustriert waren. Dieses Muster trat bei mehreren unterschiedlichen Personen auf. Eine erkennbare Reflexion der eigenen Rolle in diesen Konflikten fand aus meiner Sicht kaum statt.
Teilweise wurden ehemalige Mitarbeitende anschließend auf LinkedIn gesucht und ihre neuen Arbeitgeber kommentiert oder belächelt. In einem anderen Fall wurde intern deutlich negativ über eine Kollegin gesprochen, während ihr beim offiziellen Abschied gleichzeitig sehr viel Wertschätzung entgegengebracht wurde.
Wiederkehrende Konflikte mit derselben Führungskraft sollten systematisch ausgewertet werden. Professioneller Umgang mit ehemaligen Mitarbeitenden sollte auch nach deren Kündigung selbstverständlich sein.
yssysa
Respect sick leave without requiring detailed medical disclosure. Keep medical information out of performance feedback. Introduce a structured return-to-work process after serious illness. Review complaints according to consistent evidentiary standards and investigate documented concerns independently. Provide management and HR with appropriate training on mental health, feedback and professional conflict resolution.
The handling of criticism created an environment in which raising concerns felt risky, as issues could be redirected towards the employee rather than clarified.
The tone towards departing colleagues could also be disrespectful. In one instance, a colleague’s choice of a new more conservative employer was openly mocked after she had resigned.
Work was expected while I was seriously ill and receiving inpatient treatment. I was also asked to process emails before returning. There was no structured return-to-work process following the hospital stay. Illness was instead treated as something that should have been communicated and planned around staffing requirements.
Mental health awareness is demonstrated by how employees are treated during an actual crisis, not by external communication alone. My experience did not reflect the level of sensitivity suggested by the company’s public positioning.
Management was aware that I was seriously unwell and receiving inpatient hospital treatment. During this period, I received a written message stating that work was expected despite sickness and was asked to process emails before returning.
My mental health and medication were subsequently discussed in written performance feedback. The situation was relativized through statements such as “We all have problems in our daily lives” and that I was “not the only person with mental health issues.” The feedback also explicitly stated that I should have planned my illness better.
Following my return, I was told that a colleague had suffered because of my absence, and I was held responsible for capacity problems caused by insufficient contingency planning while I was in hospital.
When I later raised this, the responses were: “I am very sorry if you perceived it differently” and “I always supported you.” Neither addressed the issue; responsibility was again redirected towards my perception or unrelated past support.
When I raised the expectation to work during sickness with HR, including the written statement “I expect you to work despite sickness,” I was told that employees should not work while sick, “for example, if you had been hit by a car.” In the context of a recent hospital admission, this showed little sensitivity towards mental illness.
Although I had already communicated openly about the seriousness of my condition, I was told that I should have been more transparent. I also reported that my mental health and medication had been discussed in written feedback, but received no substantive response even after several months.
Different standards were applied when concerns were reviewed. Unsubstantiated information about an employee could enter formal feedback, while my account was characterized as an allegation and management conduct was defended even after I provided screenshots.
A final observation on basic respect: Berlin is small, and the saying that you always meet twice in life is very accurate. I have recently experienced unexpected private overlaps with individuals from the company who previously displayed a stark lack of professional courtesy or basic manners. This serves as a practical reminder of Kant's categorical imperative. Treating others poorly is not just ethically flawed, it practically backfires when these worlds inevitably collide. Common decency is a pragmatic necessity to avoid highly awkward social realities.
Leadership Accountability: Management publicly advocates for micromanagement, a philosophy clearly reflected internally. While junior staff face formal written reprimands for minor formatting errors (e.g., a missing comma), significant reporting inaccuracies by leadership are overlooked without subsequent audits.
The Turnover Paradox: Structural critique is frequently deferred to an ongoing "transformation" phase (cited since 2022). Furthermore, high turnover is rationalized as an industry standard, while long-tenured staff are simultaneously highlighted as evidence of a healthy culture—a notable logical inconsistency.
Erosion of Boundaries: The "agency business" is frequently utilized as a rationale to bypass personal boundaries, including childcare. There is an implicit expectation of after-hours availability, with non-urgent tasks assigned late in the evening for early morning deadlines.
Health and Recovery: Professional boundaries are not consistently maintained during medical leave. During a hospitalization, tasks were assigned with the written expectation that high-volume communication would be managed despite the medical status. Furthermore, reintegration processes (Wiedereingliederung) following extended absences are not proactively structured.
Training opportunities appear secondary to immediate operational demands. In one instance my only training session was canceled for a supplier crisis that management later stated in writing had never occurred and my involvement was unnecessary. Still management pressured me for immediate availability at the exact time when I had to pick up my child. Consequently I had to cancel both the training and my family commitment. So it is documented that I was forced to leave my child in the lurch for a purely procedural pretext accompanied by unprofessional communication from leadership.
Error Culture: The internal "cake policy"—expecting employees to bake for the team over minor typos—illustrates a culture that prioritizes symbolic penance over constructive feedback, placing unnecessary demands on a heavily utilized workforce.
Mental Health vs. Public Relations: The company’s public communications reduce complex clinical mental health conditions to temporary pitch stress, suggesting superficial remedies. Internally, this manifests as equating medical diagnoses with "everyday challenges" or lifestyle habits, which lacks necessary medical objectivity.
Procedural Consistency: HR response times and outcomes vary significantly depending on the processor, indicating a lack of standardized service level agreements (SLAs).
Conflict Resolution: Raising structural concerns often yields defensive posturing rather than constructive dialogue. For instance, a supervisor’s written apology regarding the aforementioned hospital incident was followed by an official HR statement finding no procedural fault.
Strategic Navigation: When addressing critical issues internally, a methodical approach is advisable. Employees should maintain private, timestamped logs, send written summaries after verbal feedback, secure sworn affidavits (eidesstattliche Versicherung) where necessary, and ensure a witness is present during critical conversations before presenting a complete case.
Great place to work and you can learn a lot! The people really make it. I'm grateful for the past few years.
Brilliant! Everyone is super friendly and you are very well supported by management. The office atmosphere is open and welcoming.
I would say in. the middle! The clients sometimes note a high turnover rate, but this is normal in agencies
Great, provided the capacity planning has been appropriate. There are a few times where you need to put in a few extra hours here and there for specific campaign or project work. Nevertheless, the company is rather flexible (provided that you can get your work done on time and you're available within the client working hours)
We have budget for language training and educational trainings (3 days)
Salary is OK but perhaps sometimes below industry standards for more senior roles/director up. Pretty strong for junior-professional. Benefits. are great including 30 days holiday, work remote etc.
Yes, in terms of vegetarian meals/brunches, organic food, not many people driving to work (public transport/bikes preferred), in terms of business trips to some extent environmentally aware (but maybe that could be improved slightly for productions)
The team is motivated, especially within my specific unit. People treat each other with respect and openness.
There are not so many older colleagues in all honesty. The average age is 20s-30s.
I've never had issues here. My leads have always been kind and supportive.
The office is really stylish and you have everything you need in terms of equipment. You are provided with a Mac. The iphone workphone is however quite old (but not used all the time, so OK). The furniture inside the office has design and comfort in mind and the team puts a lot of effort in to make things look aesthetic.
Also super smooth - transparent upper management whenever challenges are occurring within the agency/wider agency structures.
Employess are valued!
Opportunities to work with external teams/training budgets/workshops are super beneficial for team leads. The day-to-day tasks are clear and fairly interesting, especially when working with major clients.
Geiles Büro, zum Großteil tolle Menschen die dort arbeiten.
Hohe Fluktuation, schlechte Kommunikation, keine Gleichberechtigung, Dinge auch umsetzen über die gepredigt wird.
Transparenz, Kommunikation verbessern, fair sein, sich wirklich um die Gesundheit der Mitarbeiter scheren und es nicht nur behaupten. Mitarbeiter wieder eingliedern statt sie zu kündigen.
Stress und Druck, keine Fairness und kein Vertrauen.
Image stimmt mit Realität wenig überein
Durch hohe Fluktuation und ständige Krankheitsausfälle und zu viel Arbeit ist es nicht möglich durchgängig eine Work-Life Balance zu haben.
Wenn man nicht hinterher ist, bekommt man nicht. Meist arbeitet man eh so viel, das man keine Zeit hat für Weiterbildungen. Beförderungen gibt es meist nur als letzte Konsequenz um Leute zu halten. Dauert aber ewig und ist auch nicht immer direkt mit einer Gehaltserhöhung verbunden.
Gehalt ist für die Branche ok, wird aber auch überdurchschnittlich viel von einem verlangt
Viel Prestige, wenig Überzeugung
Nicht Transparent, ziehen sich gerne zurück. Kippen alles von oben nach unten, "nach mir die Sinnflut".
Schönes Office, technisch gut ausgestattet, Getränke immer vor Ort, Küche gut ausgestattet. Nicht genug Räumlichkeiten für Telefonate und Meetings.
Schlecht, bzw. findet bisweilen gar nicht statt. Homeoffice wurde Vollzeit angeboten aber der Umgang mit Mitarbeitern im Homeoffice war einfach schlecht.
Jeder wird hier anders bezahlt, wer sich noch mehr über normal bemüht und gerne "vortanzt" wird durchaus auch belohnt, auch wenn die Arbeit dadurch nicht zwangsweise qualitativ ist.
Kommt vermutlich auf das Projekt an. Gibt eine gute Projektvielfalt.
Schon lange nichts mehr.
Vor allem den Umgang mit Mitarbeitenden.
Prozesse optimieren. Ordnung reinbringen. Faire Bezahlung. Benefits für alle, nicht nur für die, die vor dem Einstieg verhandelt haben.
Wird immer schlechter, vor allem seit der Übernahme durch Omnicom.
Kaum Aufstiegschancen.
Wie bei Agenturen üblich leider schlecht bezahlt. Wer am Anfang nicht gut verhandelt, hat Pech gehabt. Auch ziemlich ungleiche Bezahlung.
Kaum mehr vorhanden.
Kaum vorhanden.
Privates Handy muss zur Kommunikation mit Kunden genutzt werden.
Leider sehr intransparent und von oben herab.
Kunden werden immer weniger, dadurch sind die Aufgaben sehr einseitig.
So verdient kununu Geld.