78 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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78 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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Intrigen und Sexismus werden gefördert wenn Sie der Unternehmensleitung in den Kram passen
Aussen hui - innen igitt
Druck, Druck und nochmehr Druck! Ich habe von Kollegen:innen gehört die gerade mal nach 2 Wochen Betriebszugehörigkeit andere Mitarbeiter fragen, ob sie keine Angst haben auf die Arbeit zu kommen.
Was mich persönlich nicht wundert durch die 'Hire & Fire' Kultur die immer mehr in den Vordergrund rückt.
Das Schiff sinkt ..
Durch ständigen Zieldruck, Micromanagement und Kontrollen fällt es mir schwer mich davon Abends frei zu machen.
Gibt es nicht mehr. PUNKT!
Vermutlich leicht unterm Brachendurchschnitt. Der Bonus liegt definitiv zwei bis drei mal unter dem Brachenüblichen Wert. Reduzierung durch Urlaub und Krankheit gibt es nicht wirklich. Wodurch im Urlaub mal abschalten und Erholen, echt schwer ist.
Das das Unternehmen überhaupt noch den B-Corp Status hat wundert mich persönlich sehr. Nach außen wirkt es sehr modern und sozial. Was auch die fünf Firmenwerte widerspiegeln ... zumindest nach außen.
Nach innen wundert es mich das es diese überhaupt noch gibt. Den jeder der fünf Werte steht definitiv hinter Profit, Gewinn und den Mitarbeitern.
Kollegenzusammenhalt ist wichtig um hier überhaupt durch den Tag zu kommen. Zusammenhalt kommt hier nicht durch die Firma, sondern durch die Kollegen:innen in den unteren (selten auch mittleren) Ebenen. Der Teamzusammenhalt ist leider auch nötig um den Druck und die Ängste aufzufangen die von oben kommen.
Ist Mitte 30ig schon alt? Es gibt keine ältere Kollegen. Ob es daran liegt, das diese nicht lange bleiben bei den Bedingungen oder gar nicht erst eingestellt werden, da diese nicht gut gelenkt werden können, kann ich nicht sagen. Nur vermuten!
Ich kann leider nicht für alle Teamleiter sprechen. Meine Teamleiterin ist aber absolut toll. Von der Geschäftsführung der TGTG Deutschland GmbH kann ich das leider nicht behaupten. Es fühlt sich so an als ob es eher ein regieren, statt ein führen ist.
Toxisch Positiv! Kritik ist nach außen erwünscht. Positive Kritik ist gerne gesehen. Negative, selbst konstruktive Kritik wird nicht wirklich angenommen. Eher ganz im Gegenteil, diese Art von Kritik wird oft als Unprofessionel oder Betriebsfrieden störend wahrgenommen.
Es gibt deutlich mehr Frauen als Männer in der Deutschen GmbH. Vorallem auch in den Führungspositionen. Auf globaler Ebene wird dies leider um so höher es geht immer weniger.
Immer das gleiche was man macht. Festgefahrene Struckturen, lange und komplizierter Entscheidungswege, feste Konditonen, was einem keine Möglichkeit hat bei Gesprächen mit Partnern wirklich in eine Verhandlung zu gehen.
Wem ein Großraumbüro mit hohem Lärmpegel nichts ausmacht ist hier richtig. Wer nicht von der Kategorie ist wird missbilligend betrachtet und hat keinerlei Möglichkeit dem zu entgehen, außer ab und zu in eine Callbox zu verschwinden.
Greenwashing, greenwashing, greenwashing. Das Image an sich ist zwar gut, wenn man jedoch einmal Teil dieses Mühlwerks ist, versteht man dass die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung ein Ziel ist, das gut vorgeschoben werden kann. Am Ende geht es nur um Profit und darum die Shareholder milde zu stimmen, bei den untersten Angestellten bleibt von dem Geld leider nichts hängen.
Die Kündigungswelle hat viele unerwartet getroffen. Ganz geschickt wurden hier an diesem Tag alle ins Homeoffice beordert, niemand durfte ins Büro (vermutlich um einen Aufstand oder gar Meinungsaustausch zu vermeiden) Gekündigt wurde in Gruppen online in 2 Minuten. Danke für gar nichts.
Überstunden waren eine Seltenheit, bei der Intensität des Jobs wäre das aber auch eine Zumutung. Den ganzen Tag telefonieren ohne wenn und aber (auch wenn es keinen Sinn macht und nur Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ist um Middle und Upper Management etwas vorweisen zu können und müssen). Homeoffice darf nicht an Montagen und Freitagen genommen werden da das quasi (ich zitiere Manager) "nicht zur Verlängerung des Wochenendes dienen soll".
Es ist immer die Rede von Entwicklung und Zielen, wenn diese erreicht oder sogar übertroffen werden, aber kein Budget für Beförderungen o.ä. freigegeben wird ist das aber am Ende dein Pech. Abrackern für nichts und wieder nichts steht an der Tagesordnung und kann oft über Jahre stattfinden.
Absolut unterirdish. Mit dem grünen Image wird versucht das zu rechtfertigen, während das Unternehmen große Profite einheimst. 44k Jahresgehalt bei mehrjähriger Berufserfahrung und einer Gehaltsanpassung von max 3-4% ist einfach frech. Leider erkennt man die unterdurchschnittliche Bezahlung meist erst wenn man nicht mehr dort arbeitet.
Dazu kann ich nicht viel sagen.
Die Kolleg*innen waren das absolut beste an dem Job. Wir wussten wir sitzen alle im gleichen Boot und haben dadurch vieles besser ausgehalten. Das top Management weiß auch, dass das der Punkt ist den viele bei der Firma hält. Das letzte bisschen Kultur können sie noch nicht wegnehmen.
Es gibt fast keine älteren Kollegen.
Gaslighting steht an der Tagesordnung. Female Leadership wird großgeschrieben, am Ende ist es jedoch wieder nur ein Deckmantel mehr aus seinen voranging weiblichen Mitarbeitenden herauszupressen. Immer mehr und höher und weiter. Falls man das mal nicht möchte oder kann, kommt es zu Argwohn und Rechtfertigungsdrang. Es wird in Einzelgesprächen über andere Mitarbeitende geurteilt und geredet, teilweise nach Kollegen gefragt und insgeheim versucht gegeneinander auszuspielen. Ich glaube nicht, dass alle Vorgesetzten so sind, dennoch kann ich nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen.
Mitarbeiterverschleiß! Leider immer mit viel Druck verbunden. Alles muss zu jeder Zeit besser und optimiert werden. Jeder einzelne Tag sieht gleich aus (auch wenn gepredigt wird dass es sehr dynamisch ist und alles anders aussieht).
Teamevents finden nur noch im Berliner Büro statt, Getränke gibt es nicht mehr und auch kaum Obstkörbe. Es wird gekürzt wo es nur geht aber nie transparent kommuniziert, damit ja kein Unmut darüber kollektiv kommuniziert werden kann.
Es wird viel von offener Kommunikation gesprochen, am Ende ist alles aber komplett top to bottom und EInwände werden nicht gern gesehen oder direkt ausgemerzt. Sehr sehr anstrengend dieses Image aufrechtzuerhalten. Es wird sehr viel gekürzt, jedoch nie transparent kommunizert. Wir wundern uns warum es keine Getränke mehr gibt, keine Firmenfeiern aber sobald sowas angesprochen wurde folgte ein direktes unter dem Teppich kehren wenn nicht sogar gaslighten in company meetings. Außen hui, innen sowasvon pf...
Sehr viele Frauen im Unternehmen, es wird viel auf Diversität und Gleichberechtigung gesetzt. Ein letzter Grundpfeiler der wirklich heraussticht, aber vermutlich auch nur noch nicht abgeschafft wurde, weil er nichts kostet.
Telefonieren, telefonieren und nochmal telefonieren. Manchmal ein paar Projekte um einen bei Laune zu halten, aber insgesamt ist die Arbeit sehr ermüdend und uninteressant. Insgesamt oft tägliche Calling Zeiten von 7h.
Wer 'junge, dynamische' Unternehmen kennt, kann den Stress einordnen. Für Fremde dieses Betriebsgenres sicherlich überlastend und ungesund, da Abgrenzung gelernt sein muss (leider).
Wie überall, auf Nachfrage: große Augen und ein gestammeltes 'ähh naja learning macht man ja grundlegend on the job'.
unteres Mittelfeld. Branchenüblich für ein Social Scale Up.
Nach außen: große soziale und ökologische Mission, innen: undifferenzierter KI-Einsatz-Überschwung und zuletzt mal wieder eine Restrukturierung zugunsten der Profitmaximierung. Vorschlag: benennt 'People & Culture' doch lieber wieder zu 'Human Resources' um. Im Zuge der Restrukturierung wurde stark betont, es wird beim Outplacement unterstützt. Es ist genau nichts passiert.
Eigentlich gut, aber schon viel Grüppchenbildung. Hab ich hier stärker wahrgenommen als in anderen Firmen.
Gibt eigentlich keine. Selbst für mich als junge Person war es manchmal etwas sehr einseitig. Viele purzeln frisch von der Uni bei TGTG rein und dementsprechend ist die Atmosphäre vor Ort.
Wie bei Kommunikation beschrieben. Die Geschäftsführung war für mich (und viele andere) eine starke Enttäuschung. Es mangelt mMn an einigen Kompetenzen (z.B. sozial, Kommunikation etc.) und schmerzlich feststellend wohl auch an der wirtschaftlichen, strategischen Weitsicht. GF hab ich als lauernd und gestelzt wahrgenommen. Direkte Führungskraft war toll.
Kommunikation seitens der Geschäftsführung wirklich schlecht, teilweise bekommt man einfach nie eine Rückmeldung und bei wichtigen betrieblichen Veränderungen hört man die Floskeln regelrecht aus dem Mund purzeln. Innerhalb der Teams gut. Teamübergreifend naja. Es wird auf slack channels verwiesen.
Ich konnte mich in einem gesetzten Rahmen frei bewegen und das fand ich gut.
Natürlich kommt es wie immer auf das Team und die Führungskraft an, aber im großen und ganzen ok
Besser als anderswo
mit 40 ist man alt :-D
Hier haben einige noch viel zu lernen
Insgesamt Transparent
Denke ok, aber Diversität gibt es kaum
Meine persönliche Erfahrung war stark von Überlastung und mangelnder Unterstützung geprägt. Dadurch hat sich meine anfängliche Motivation im Laufe der Zeit deutlich verringert.
- Realistischere Ressourcenplanung und Entlastung der Teams
- Führungskräfte stärker im Umgang mit Überlastung sensibilisieren
- Transparente Kommunikation bei sensiblen Themen
- Strukturierte Weiterbildungsangebote etablieren
Das Unternehmen wirkt insgesamt modern und viele Kolleg:innen sind offen und freundlich. Allerdings hängt die tatsächliche Erfahrung stark vom jeweiligen Team ab.
In meinem direkten Team habe ich mich teilweise ausgeschlossen gefühlt. Es gab für mich ein spürbares „Wir-Gefühl“, zu dem ich keinen richtigen Zugang gefunden habe. Dadurch entstand bei mir zeitweise ein Gefühl der Isolation.
Gleichzeitig möchte ich betonen, dass es auch viele wertschätzende und herzliche Kolleg:innen im Unternehmen gibt. Meine Erfahrung war stark von meiner konkreten Abteilung geprägt.
Die Arbeitsbelastung habe ich als sehr hoch empfunden. Über einen längeren Zeitraum fiel es mir schwer, klare Grenzen zu setzen, wodurch mein Privatleben deutlich gelitten hat.
Überlastung wurde häufig mit der Dynamik eines schnell wachsenden Unternehmens erklärt. Anstatt strukturelle Lösungen zu suchen, wurde mir nahegelegt zu prüfen, ob die Rolle grundsätzlich zu mir passt. Das habe ich als wenig unterstützend empfunden.
Nach außen wird ein sehr nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Image vermittelt. Intern hatte ich jedoch den Eindruck, dass bestimmte Themen – beispielsweise der Umgang mit KI – nicht transparent diskutiert wurden. Kritische Nachfragen wurden aus meiner Sicht nicht immer offen aufgenommen.
Weiterbildungsmöglichkeiten müssen stark eigeninitiativ organisiert werden. Feste Budgets oder strukturierte Entwicklungsprogramme habe ich nicht wahrgenommen.
Ich hatte persönlich nicht das Gefühl, dass alle Mitarbeitenden gleich behandelt wurden. In meiner Wahrnehmung gab es deutliche Präferenzen innerhalb des Teams.
Mehrfach angesprochene Überlastung wurde primär mit dem Hinweis auf bessere Priorisierung beantwortet. Aus meiner Sicht wurden strukturelle Ressourcenengpässe nicht ausreichend berücksichtigt.
Meine individuelle Erfahrung war insgesamt enttäuschend und ich habe mich mit meinen Anliegen nicht ausreichend gehört gefühlt.
Das Gehalt ist grundsätzlich marktüblich. In einzelnen Bereichen – insbesondere bei hoher Arbeitsbelastung – empfinde ich die Vergütung jedoch als nicht angemessen im Verhältnis zur Verantwortung und zum Arbeitsumfang.
Die Aufgaben an sich sind spannend und abwechslungsreich. Allerdings kommt es häufig vor, dass einzelne Personen sehr viele Verantwortlichkeiten gleichzeitig tragen. Teilweise fühlt es sich an, als würde man mehrere Rollen parallel ausfüllen.
Das “Wir”- Gefühl im Team.
Die tolle Work-Life Balance.
Die globalen Working from Abroad Optionen.
Dass die Teamübergreifenden Aufstiegsmöglichkeiten nicht so klar definiert sind.
Eine noch bessere Kommunikation aus den oberen Abteilungen.
Ein attraktiveres Kommisionsmodell.
Leider nichts mehr zu nennen.
- Mehr Schein als sein.
- Hire & Fire Mentalität.
- Imagewerte werden nicht eingehalten.
- Jahre lang wurden Mitarbeiter mit ihren privaten PKW's rumgeschickt, ohne das diese auch korrekt über die Firma versichert gewesen sind. Ich habe ein paar Fälle mitbekommen, wo Unfälle während der Arbeitszeit passiert sind & die MA mussten sich selber um alles kümmern.
- Es wird immer gepredigt, wie toll sich doch um DE&I gekümmert wird. Jedoch ist TGTG auch nur ein Unternehmen von vielen, die Inklusion nicht leben. Es werden lieber Ausgleichszahlungen getätigt.
Versucht die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.
Setzt Chefs auf Chefsessel die auch dort was zu suchen haben und wissen, wie eine Crew geleitet werden muss.
Ist ein absolutes Desaster. Jeder Mitarbeiter im Unternehmen hat Angst jederzeit gekündigt zu werden. Es herrscht eine regelrechte Hire&Fire Atmosphäre.
Nach aussen hui, innen eher nicht so hui. Es geht nur um Wachstum, Wachstum, absolute Optimierung, ohne Rücksicht auf Verluste, oder auch moralische Aspekte. Mit "moralische Aspekte" möchte ich direkt das "abwerben" von Betrieben, die mit der Tafel zusammenarbeiten ansprechen. Mir war es immer wichtig, dass Betriebe, welche mit der Tafel bereits zusammenarbeiten auch dies genau so zu 100 % weiter machen. Als Sales Mitarbeiter wurde man jedoch immer noch weiter dazu angetrieben, den Partnern die monetären/Marketing Aspekte von Too Good To Go Schmackhaft zu machen. Das ganze bedeutet natürlich, dass man den bedürftigen was wegnimmt. Für mich war der Sales Prozess direkt beendet, wenn mir ein Partner gesagt hat, dass er mit der Tafel zusammen arbeitet. Dies habe ich nie im Betrieb kundgetan, weil es nicht akzeptiert wurde. Es beschämt mich, solch ein Verhalten an den Tag zu legen.
Eigene
Das Team auf meine Ebene war stets als Support da. Alles was über diese Riege hinaus ging war unpersönlich & nicht von großem Austausch geprägt.
Sehr fragwürdig. Ich habe noch nie mehrere Wochen auf eine Antwort von einem meiner Direktor/innen warten müssen. Hier ist es mir dann das erste mal passiert. Ich musste mehrmals, über mehrere Wochen schreiben, bis überhaupt mal eine Antwort gekommen ist. Diese war dann zum Schluss nicht nett formuliert. Kein Entschuldige, dass man so lange auf eine Antwort gewartet hat, o.ä.
Die Kommunikation ist absolut unprofessionel & lässt viel Spielraum für Verbesserungen. Man darf nicht einmal mehr die Country Managerin direkt ansprechen/anschreiben. Dies wird nicht geduldet. Man darf ausschließlich über seinen direkten Vorgesetzten mit seiner Chefin kommunizieren. Passt super zu dem Motto "We Care".
Gab es keine.
- aktuell kann ich nichts benennen
• Instabile Führung mit häufigen Wechseln und Umstrukturierungen.
• Kündigungen als Mittel zur Kompensation von Umsatzdefiziten, statt nachhaltiger Steuerung.
• Kritik wird nicht zugelassen und als Illoyalität oder Unreife ausgelegt.
• Toxische Positivität ersetzt ehrliche Auseinandersetzung mit Problemen.
• Unprofessionelle Kommunikation, u. a. Ignorieren von Anfragen trotz zugesagtem Austausch.
• Nicht eingehaltene Zusagen durch Führungskräfte.
• Außenimage vs. Innenrealität: Purpose-Kommunikation, die intern nicht gelebt wird.
• Profit steht faktisch über Menschen und Verantwortung, entgegen der Außendarstellung.
Nicht lügen.
• Gemachte Zusagen einhalten – oder transparent erklären, warum sie nicht eingehalten werden können.
• Keine toxische Positivität, die reale Probleme überdeckt und Kritik delegitimiert.
• Eine Country-Managerin einsetzen, die zuhört, Feedback ernst nimmt und nicht „tone-deaf“ gegenüber Mitarbeitenden und Realität ist.
Inzwischen ist die Situation wirklich kritisch. In knapp fünf Jahren gab es drei Wechsel auf Country-Manager-Ebene sowie zwei größere Umstrukturierungen, bei denen international jeweils Mitarbeitende im dreistelligen Bereich entlassen wurden.
Umsatzdefizite werden wiederholt durch Kündigungen ausgeglichen – ein Vorgehen, das aus meiner Sicht vermeidbar gewesen wäre. Ein Jahresumsatz von 21 statt 22 Millionen Euro hätte diese Konsequenzen
Das ist der springende Punkt: Nach außen gelingt es Too Good To Go, konsequent das Image eines Unternehmens aufrechtzuerhalten, das „etwas Gutes tun“ will. Intern zeigt sich jedoch ein anderes Bild.
Am Ende geht es um Profit. Und zwar nicht um verantwortungsvolles Wirtschaften mit wirtschaftlichen Zwängen, sondern um Gewinnmaximierung, die über Menschen, Strukturen und Nachhaltigkeit gestellt wird. Genau hier liegt der Widerspruch: Nicht das Wirtschaften dient dem Zweck, sondern der Zweck wird dem Profit untergeordnet – entgegen dem Bild, das Verbraucher*innen bewusst vermittelt bekommen.
Im Zusammenhang mit den ausgesprochenen Kündigungen wurde uns seitens der Country-Managerin ausdrücklich ein Austausch angeboten. Mehrtägige Anfragen meinerseits zu diesem Austausch blieben jedoch unbeantwortet. Dieses Verhalten betrifft nicht nur mich, sondern mehrere betroffene Mitarbeitende.
Ein solches Vorgehen empfinde ich als hochgradig unprofessionell und unehrlich. Zugeständnisse und Zusagen, die von dieser Führungsebene gemacht wurden, sind im weiteren Verlauf nicht eingehalten worden. Das untergräbt Vertrauen, beschädigt Glaubwürdigkeit und steht in deutlichem Widerspruch zu einer transparenten und verantwortungsvollen Führungskultur.
Es kommt längst nicht mehr auf Inhalte an, sondern darauf, wie gefügig man kommuniziert. Kritisches Feedback und fundierte Einwände sind nicht mehr erwünscht. Wer Probleme benennt oder Alternativen aufzeigt, gilt als „nicht loyal“, „unflexibel“ oder „nicht reif genug“.
Realitätssinn wird als Widerstand umgedeutet. Verantwortung als Störung. Und selbst dann, wenn Entscheidungen offensichtlich schädlich sind, wird erwartet, dass man sie mitträgt – lächelnd, zustimmend und schweigend, während man aktiv den eigenen Arbeitsplatz und die Zukunft des Unternehmens untergräbt.
Es gibt keine
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