74 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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74 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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74 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Wer 'junge, dynamische' Unternehmen kennt, kann den Stress einordnen. Für Fremde dieses Betriebsgenres sicherlich überlastend und ungesund, da Abgrenzung gelernt sein muss (leider).
Wie überall, auf Nachfrage: große Augen und ein gestammeltes 'ähh naja learning macht man ja grundlegend on the job'.
unteres Mittelfeld. Branchenüblich für ein Social Scale Up.
Nach außen: große soziale und ökologische Mission, innen: undifferenzierter KI-Einsatz-Überschwung und zuletzt mal wieder eine Restrukturierung zugunsten der Profitmaximierung. Vorschlag: benennt 'People & Culture' doch lieber wieder zu 'Human Resources' um. Im Zuge der Restrukturierung wurde stark betont, es wird beim Outplacement unterstützt. Es ist genau nichts passiert.
Eigentlich gut, aber schon viel Grüppchenbildung. Hab ich hier stärker wahrgenommen als in anderen Firmen.
Gibt eigentlich keine. Selbst für mich als junge Person war es manchmal etwas sehr einseitig. Viele purzeln frisch von der Uni bei TGTG rein und dementsprechend ist die Atmosphäre vor Ort.
Wie bei Kommunikation beschrieben. Die Geschäftsführung war für mich (und viele andere) eine starke Enttäuschung. Es mangelt mMn an einigen Kompetenzen (z.B. sozial, Kommunikation etc.) und schmerzlich feststellend wohl auch an der wirtschaftlichen, strategischen Weitsicht. GF hab ich als lauernd und gestelzt wahrgenommen. Direkte Führungskraft war toll.
Kommunikation seitens der Geschäftsführung wirklich schlecht, teilweise bekommt man einfach nie eine Rückmeldung und bei wichtigen betrieblichen Veränderungen hört man die Floskeln regelrecht aus dem Mund purzeln. Innerhalb der Teams gut. Teamübergreifend naja. Es wird auf slack channels verwiesen.
Ich konnte mich in einem gesetzten Rahmen frei bewegen und das fand ich gut.
Natürlich kommt es wie immer auf das Team und die Führungskraft an, aber im großen und ganzen ok
Besser als anderswo
mit 40 ist man alt :-D
Hier haben einige noch viel zu lernen
Insgesamt Transparent
Denke ok, aber Diversität gibt es kaum
Meine persönliche Erfahrung war stark von Überlastung und mangelnder Unterstützung geprägt. Dadurch hat sich meine anfängliche Motivation im Laufe der Zeit deutlich verringert.
- Realistischere Ressourcenplanung und Entlastung der Teams
- Führungskräfte stärker im Umgang mit Überlastung sensibilisieren
- Transparente Kommunikation bei sensiblen Themen
- Strukturierte Weiterbildungsangebote etablieren
Das Unternehmen wirkt insgesamt modern und viele Kolleg:innen sind offen und freundlich. Allerdings hängt die tatsächliche Erfahrung stark vom jeweiligen Team ab.
In meinem direkten Team habe ich mich teilweise ausgeschlossen gefühlt. Es gab für mich ein spürbares „Wir-Gefühl“, zu dem ich keinen richtigen Zugang gefunden habe. Dadurch entstand bei mir zeitweise ein Gefühl der Isolation.
Gleichzeitig möchte ich betonen, dass es auch viele wertschätzende und herzliche Kolleg:innen im Unternehmen gibt. Meine Erfahrung war stark von meiner konkreten Abteilung geprägt.
Die Arbeitsbelastung habe ich als sehr hoch empfunden. Über einen längeren Zeitraum fiel es mir schwer, klare Grenzen zu setzen, wodurch mein Privatleben deutlich gelitten hat.
Überlastung wurde häufig mit der Dynamik eines schnell wachsenden Unternehmens erklärt. Anstatt strukturelle Lösungen zu suchen, wurde mir nahegelegt zu prüfen, ob die Rolle grundsätzlich zu mir passt. Das habe ich als wenig unterstützend empfunden.
Nach außen wird ein sehr nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Image vermittelt. Intern hatte ich jedoch den Eindruck, dass bestimmte Themen – beispielsweise der Umgang mit KI – nicht transparent diskutiert wurden. Kritische Nachfragen wurden aus meiner Sicht nicht immer offen aufgenommen.
Weiterbildungsmöglichkeiten müssen stark eigeninitiativ organisiert werden. Feste Budgets oder strukturierte Entwicklungsprogramme habe ich nicht wahrgenommen.
Ich hatte persönlich nicht das Gefühl, dass alle Mitarbeitenden gleich behandelt wurden. In meiner Wahrnehmung gab es deutliche Präferenzen innerhalb des Teams.
Mehrfach angesprochene Überlastung wurde primär mit dem Hinweis auf bessere Priorisierung beantwortet. Aus meiner Sicht wurden strukturelle Ressourcenengpässe nicht ausreichend berücksichtigt.
Meine individuelle Erfahrung war insgesamt enttäuschend und ich habe mich mit meinen Anliegen nicht ausreichend gehört gefühlt.
Das Gehalt ist grundsätzlich marktüblich. In einzelnen Bereichen – insbesondere bei hoher Arbeitsbelastung – empfinde ich die Vergütung jedoch als nicht angemessen im Verhältnis zur Verantwortung und zum Arbeitsumfang.
Die Aufgaben an sich sind spannend und abwechslungsreich. Allerdings kommt es häufig vor, dass einzelne Personen sehr viele Verantwortlichkeiten gleichzeitig tragen. Teilweise fühlt es sich an, als würde man mehrere Rollen parallel ausfüllen.
Das “Wir”- Gefühl im Team.
Die tolle Work-Life Balance.
Die globalen Working from Abroad Optionen.
Dass die Teamübergreifenden Aufstiegsmöglichkeiten nicht so klar definiert sind.
Eine noch bessere Kommunikation aus den oberen Abteilungen.
Ein attraktiveres Kommisionsmodell.
Leider nichts mehr zu nennen.
- Mehr Schein als sein.
- Hire & Fire Mentalität.
- Imagewerte werden nicht eingehalten.
- Jahre lang wurden Mitarbeiter mit ihren privaten PKW's rumgeschickt, ohne das diese auch korrekt über die Firma versichert gewesen sind. Ich habe ein paar Fälle mitbekommen, wo Unfälle während der Arbeitszeit passiert sind & die MA mussten sich selber um alles kümmern.
- Es wird immer gepredigt, wie toll sich doch um DE&I gekümmert wird. Jedoch ist TGTG auch nur ein Unternehmen von vielen, die Inklusion nicht leben. Es werden lieber Ausgleichszahlungen getätigt.
Versucht die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.
Setzt Chefs auf Chefsessel die auch dort was zu suchen haben und wissen, wie eine Crew geleitet werden muss.
Ist ein absolutes Desaster. Jeder Mitarbeiter im Unternehmen hat Angst jederzeit gekündigt zu werden. Es herrscht eine regelrechte Hire&Fire Atmosphäre.
Nach aussen hui, innen eher nicht so hui. Es geht nur um Wachstum, Wachstum, absolute Optimierung, ohne Rücksicht auf Verluste, oder auch moralische Aspekte. Mit "moralische Aspekte" möchte ich direkt das "abwerben" von Betrieben, die mit der Tafel zusammenarbeiten ansprechen. Mir war es immer wichtig, dass Betriebe, welche mit der Tafel bereits zusammenarbeiten auch dies genau so zu 100 % weiter machen. Als Sales Mitarbeiter wurde man jedoch immer noch weiter dazu angetrieben, den Partnern die monetären/Marketing Aspekte von Too Good To Go Schmackhaft zu machen. Das ganze bedeutet natürlich, dass man den bedürftigen was wegnimmt. Für mich war der Sales Prozess direkt beendet, wenn mir ein Partner gesagt hat, dass er mit der Tafel zusammen arbeitet. Dies habe ich nie im Betrieb kundgetan, weil es nicht akzeptiert wurde. Es beschämt mich, solch ein Verhalten an den Tag zu legen.
Eigene
Das Team auf meine Ebene war stets als Support da. Alles was über diese Riege hinaus ging war unpersönlich & nicht von großem Austausch geprägt.
Sehr fragwürdig. Ich habe noch nie mehrere Wochen auf eine Antwort von einem meiner Direktor/innen warten müssen. Hier ist es mir dann das erste mal passiert. Ich musste mehrmals, über mehrere Wochen schreiben, bis überhaupt mal eine Antwort gekommen ist. Diese war dann zum Schluss nicht nett formuliert. Kein Entschuldige, dass man so lange auf eine Antwort gewartet hat, o.ä.
Die Kommunikation ist absolut unprofessionel & lässt viel Spielraum für Verbesserungen. Man darf nicht einmal mehr die Country Managerin direkt ansprechen/anschreiben. Dies wird nicht geduldet. Man darf ausschließlich über seinen direkten Vorgesetzten mit seiner Chefin kommunizieren. Passt super zu dem Motto "We Care".
Gab es keine.
- aktuell kann ich nichts benennen
• Instabile Führung mit häufigen Wechseln und Umstrukturierungen.
• Kündigungen als Mittel zur Kompensation von Umsatzdefiziten, statt nachhaltiger Steuerung.
• Kritik wird nicht zugelassen und als Illoyalität oder Unreife ausgelegt.
• Toxische Positivität ersetzt ehrliche Auseinandersetzung mit Problemen.
• Unprofessionelle Kommunikation, u. a. Ignorieren von Anfragen trotz zugesagtem Austausch.
• Nicht eingehaltene Zusagen durch Führungskräfte.
• Außenimage vs. Innenrealität: Purpose-Kommunikation, die intern nicht gelebt wird.
• Profit steht faktisch über Menschen und Verantwortung, entgegen der Außendarstellung.
Nicht lügen.
• Gemachte Zusagen einhalten – oder transparent erklären, warum sie nicht eingehalten werden können.
• Keine toxische Positivität, die reale Probleme überdeckt und Kritik delegitimiert.
• Eine Country-Managerin einsetzen, die zuhört, Feedback ernst nimmt und nicht „tone-deaf“ gegenüber Mitarbeitenden und Realität ist.
Inzwischen ist die Situation wirklich kritisch. In knapp fünf Jahren gab es drei Wechsel auf Country-Manager-Ebene sowie zwei größere Umstrukturierungen, bei denen international jeweils Mitarbeitende im dreistelligen Bereich entlassen wurden.
Umsatzdefizite werden wiederholt durch Kündigungen ausgeglichen – ein Vorgehen, das aus meiner Sicht vermeidbar gewesen wäre. Ein Jahresumsatz von 21 statt 22 Millionen Euro hätte diese Konsequenzen
Das ist der springende Punkt: Nach außen gelingt es Too Good To Go, konsequent das Image eines Unternehmens aufrechtzuerhalten, das „etwas Gutes tun“ will. Intern zeigt sich jedoch ein anderes Bild.
Am Ende geht es um Profit. Und zwar nicht um verantwortungsvolles Wirtschaften mit wirtschaftlichen Zwängen, sondern um Gewinnmaximierung, die über Menschen, Strukturen und Nachhaltigkeit gestellt wird. Genau hier liegt der Widerspruch: Nicht das Wirtschaften dient dem Zweck, sondern der Zweck wird dem Profit untergeordnet – entgegen dem Bild, das Verbraucher*innen bewusst vermittelt bekommen.
Im Zusammenhang mit den ausgesprochenen Kündigungen wurde uns seitens der Country-Managerin ausdrücklich ein Austausch angeboten. Mehrtägige Anfragen meinerseits zu diesem Austausch blieben jedoch unbeantwortet. Dieses Verhalten betrifft nicht nur mich, sondern mehrere betroffene Mitarbeitende.
Ein solches Vorgehen empfinde ich als hochgradig unprofessionell und unehrlich. Zugeständnisse und Zusagen, die von dieser Führungsebene gemacht wurden, sind im weiteren Verlauf nicht eingehalten worden. Das untergräbt Vertrauen, beschädigt Glaubwürdigkeit und steht in deutlichem Widerspruch zu einer transparenten und verantwortungsvollen Führungskultur.
Es kommt längst nicht mehr auf Inhalte an, sondern darauf, wie gefügig man kommuniziert. Kritisches Feedback und fundierte Einwände sind nicht mehr erwünscht. Wer Probleme benennt oder Alternativen aufzeigt, gilt als „nicht loyal“, „unflexibel“ oder „nicht reif genug“.
Realitätssinn wird als Widerstand umgedeutet. Verantwortung als Störung. Und selbst dann, wenn Entscheidungen offensichtlich schädlich sind, wird erwartet, dass man sie mitträgt – lächelnd, zustimmend und schweigend, während man aktiv den eigenen Arbeitsplatz und die Zukunft des Unternehmens untergräbt.
Es gibt keine
Die Arbeitsrealität ist geprägt von hoher Belastung, die weniger mit operativem Druck zu tun hat, sondern vor allem mit einer Führungskultur, die schnelle, oft wenig durchdachte Entscheidungen trifft. Strategische Richtungswechsel gehören zum Alltag, teils im Wochenrhythmus, was Projekte unnötig verkompliziert und Ressourcen verschwendet.
Die Entscheidungswege sind auffallend lang, obwohl parallel permanent von Agilität gesprochen wird. Lokale Teams werden trotz ihrer Expertise selten ernsthaft einbezogen. Statt Vertrauen und Verantwortung gibt es Micromanagement aus der Ferne, inklusive detaillierter Vorgaben für Aufgaben, die eigentlich im Kompetenzbereich der Fachleute liegen.
Besonders frustrierend: Zusagen, die im Bewerbungsprozess oder intern gemacht werden, halten der Realität oft nicht stand. Ob Entwicklungsperspektiven, Verantwortungsbereiche oder Arbeitsbedingungen, vieles erweist sich später als weich gezeichnet oder schlicht falsch dargestellt.
Insgesamt entsteht der Eindruck eines Managements, das mehr reagiert als führt und damit eine Arbeitsumgebung schafft, die unnötig anstrengend ist und Talente eher abschreckt als fördert.
Trotz regelmäßiger Bekenntnisse zur Work-Life-Balance (nicht zuletzt im Kontext der B-Corp-Zertifizierung) sieht die Realität anders aus. Die Arbeitsbelastung ist hoch, die Ziele ambitioniert bis unrealistisch, und der operative Druck wird selten abgefedert. Offiziell steht der Mensch im Mittelpunkt, doch im Alltag zeigt sich ein klares Missverhältnis zwischen Anspruch und gelebter Praxis.
Statt echter Balance entsteht häufig das Gefühl, permanent hinterherzulaufen. Wer Grenzen setzt, riskiert schnell als wenig engagiert zu gelten. Das Resultat: Viele Mitarbeitende arbeiten mehr, als offiziell erwartet wird, um die Lücken zu füllen, die durch schlechte Prozesse und kurzfristige Entscheidungen entstehen. Von nachhaltiger Arbeitskultur ist man hier weit entfernt.
Im Büro wird aktiv auf die Vermeidung von Food Waste geachtet. Dieses Engagement zeigt, dass Nachhaltigkeit zumindest auf operativer Ebene ernst genommen wird, auch wenn es im größeren organisatorischen Kontext oft an Konsistenz fehlt.
Der Zusammenhalt innerhalb der Mitarbeitenden ist stark – und ehrlich gesagt notwendig. Ohne gegenseitige Unterstützung wäre der Arbeitsalltag kaum zu bewältigen. Viele Kolleg:innen kompensieren strukturelle Defizite, indem sie eng zusammenarbeiten, Informationen teilen und sich gegenseitig auffangen. Dieser Teamspirit entsteht nicht durch die Organisation, sondern trotz ihr.
Das Team ist ausgesprochen jung – vermutlich auch aus Kostengründen. Ältere Kolleg:innen sind selten vertreten. Von Beginn an wird hohe technische Versiertheit erwartet; schon beim Onboarding darf man nicht zurückfallen. Erfahrung wird zwar grundsätzlich geschätzt, fließt aber selten in Entscheidungen oder Projekte ein, was älteren Mitarbeitenden die Integration erschwert.
Die Führung agiert intransparent und ohne erkennbare strategische Linie. Entscheidungen entstehen häufig in geschlossenen Runden „weiter oben“ und treffen die Teams dann ohne Kontext. Fachliche Expertise der lokalen Verantwortlichen spielt dabei kaum eine Rolle — wer nicht auf der richtigen hierarchischen Ebene sitzt, wird nicht gehört.
Kritik wird offiziell begrüßt, praktisch aber ignoriert. Rückmeldungen versanden, werden relativiert oder schlicht ausgesessen. Am Ende gilt stets die Entscheidung des Managements, selbst wenn sie operativ wenig Sinn ergibt oder klar an der Realität vorbeigeht.
Auffällig ist auch das Verhalten im Umgang mit Konflikten: Führungskräfte ziehen sich zurück, vermeiden direkte Gespräche und geben sich stattdessen oberflächlich freundlich. Dieser „Fake-Smile“-Stil sorgt dafür, dass echte Probleme weder adressiert noch gelöst werden. Das Ergebnis ist eine Führungskultur, die Vertrauen abbaut statt stärkt.
Überstunden gehören hier zur Norm. Die Ausstattung am Arbeitsplatz ist unzureichend: Fehlende oder defekte Kabel, nicht funktionierende Desktops und generell unzureichendes Equipment erschweren die Arbeit erheblich, obwohl die meisten Tätigkeiten am Schreibtisch stattfinden.
Das Büro ist als Großraumbüro konzipiert, bietet aber zu wenige Meetingräume und kaum Rückzugsorte für konzentriertes Arbeiten. Homeoffice ist offiziell möglich, wird jedoch zunehmend eingeschränkt und scheint im Management nicht besonders willkommen zu sein.
Die interne Kommunikation ist stark verbesserungsbedürftig. Entscheidungen werden selten sauber erklärt, strategische Hintergründe bleiben im Dunkeln. Was auf dem Papier als „transparenter Austausch“ verkauft wird, entpuppt sich im Alltag als bruchstückhafte Informationsweitergabe ohne klare Richtung.
Genau dieser Mangel an Orientierung führt dazu, dass Teams Entscheidungen kaum nachvollziehen können. In den vergangenen Monaten hat das Vertrauen in die Führung deutlich gelitten — nicht wegen einzelner Fehlentscheidungen, sondern weil schlicht nicht kommuniziert wird, warum etwas passiert und wohin die Reise gehen soll. Der größte Teil der aktuellen Verunsicherung ist hausgemacht und lässt sich direkt auf fehlende, verspätete oder widersprüchliche Kommunikation zurückführen.
Das Gehalt liegt im Marktüblichen und ist in Ordnung. Zusätzlich werden Benefits angeboten, die den Arbeitsalltag unterstützen. Insgesamt ist die Vergütung angemessen, ohne jedoch herausragend zu sein.
In vielen Teams sind Frauen klar überrepräsentiert – vermutlich auch, weil die werteorientierte, purposegetriebene Ausrichtung des Unternehmens besonders Frauen anspricht. Auf den unteren und mittleren Ebenen wirkt Gleichberechtigung grundsätzlich gegeben.
Je höher jedoch die Führungsebene, desto homogener wird das Bild: Dort dominieren Männer, überwiegend weiß, und der Anteil weiblicher oder diverser Führungskräfte sinkt sichtbar. Dieser Bruch zwischen operativer Ebene und Management zeigt, dass Gleichberechtigung im Unternehmen eher als zufälliges Nebenprodukt der Mission entsteht als Ergebnis eines konsequent verfolgten Diversity-&-Inclusion-Ansatzes.
Inhaltlich bietet die Arbeit ohne Frage interessante und abwechslungsreiche Aufgaben. Viele Projekte sind sinnvoll, gesellschaftlich relevant und vermitteln ein starkes Gefühl von Purpose. Die eigene Tätigkeit trägt messbar dazu bei, Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen voranzubringen – ein Faktor, der die Motivation trotz der strukturellen Schwierigkeiten spürbar stärkt.
Dieses Gefühl von Selbstwirksamkeit ist einer der wenigen Punkte, die den Arbeitsalltag positiv prägen und dafür sorgen, dass man grundsätzlich gerne arbeitet – auch wenn die Rahmenbedingungen oft das Gegenteil nahelegen.
Das Management hat leider keine Ahnung von Wertschätzung. Es wird gerne so getan als wenn Probleme gesehen werden, aber diese werden in der Regel nochmal verschlimmert. Die Stimmung ist weltweit miserabel. Es besteht kein Interesse an einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe seitens der Firma. Mitarbeiter verschwinden komischerweise andauernd und werden trotz guten Leistungen aus der Firma geworfen. Mitarbeiter sind auf Fahrten mit dem Auto scheinbar nicht versichert und zahlen diese in vertriebstätigkeiten, da scheinbar kein Geld vorhanden ist in der Firma....
Die Kommunikation im Unternehmen könnte deutlich verbessert werden. Eine ehrlichere Kommunikation, in der Probleme nicht immer nur beschönigt werden, wäre wünschenswert. Bei Problemen sollte nicht die Antwort sein: "Wem es nicht passt, der soll halt kündigen." Besonders bei Zielerhöhungen, welche effektiv eine Lohnkürzung bedeuten. Mitarbeiter sollten nicht strukturell benachteiligt werden gegenüber anderen Mitarbeitern.
Die Arbeitsatmosphäre ist oftmals von erheblicher Anspannung geprägt. Dies resultiert primär aus Management-Entscheidungen, die direkten Einfluss auf die finanzielle Situation der Mitarbeitenden haben. Beispiele hierfür sind Änderungen bei Bonuszahlungen oder das wiederholte Infragestellen von Mitarbeiterbudgets.
Besonders im Außendienst ist die Situation herausfordernd: Trotz eines bereits auf dem absoluten Minimum angesetzten Budgets, wodurch die Mitarbeitenden ihren Job komplett mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen, werden kontinuierlich Gespräche über weitere Einsparungen geführt. Dies steht im krassen Gegensatz zu Erfahrungen in anderen Vertriebsjobs, wo oft ein wesentlich größerer Spielraum besteht.
Die Begründung, dass Firmenfahrzeuge nicht B-Corp-konform seien (im Kontext von Too Good To Go), trägt zusätzlich zur Frustration bei, da es den Eindruck erweckt, dass hier an der falschen Stelle gespart wird und die Arbeitsbedingungen unnötig erschwert werden.
Hinzu kommt, dass eine theoretisch freie Zeiteinteilung zwar möglich ist, Meetings jedoch häufig an den Tagesbeginn oder das Tagesende gelegt werden, was die Flexibilität stark einschränkt.
Das Image des Unternehmens ist nach außen hin oft positiv. Es gibt jedoch auch viele kritische Stimmen, die einem begegnen können, diese sind allerdings in der Minderheit. In einem Unternehmen in dem den Mitarbeitern nach außen ein hoher Wert zu gesprochen wird ist es schade, dass Veranstaltungen für Mitarbeiter deutlich eingekürzt werden. Das Image wird nach und nach schlechter, da Gewinnmaximierung im Fokus steht. Dies ist auch bei Kunden und Partnerbetrieben angekommen.
Die Work-Life-Balance in der Firma ist insgesamt als recht gut zu bewerten, und die Arbeitszeit kann relativ frei eingeteilt werden. Allerdings wird diese Flexibilität teilweise durch die Meeting-Kultur eingeschränkt, da Besprechungen gerne an den Tagesanfang und das Ende des Tages gelegt werden.
Leider gibt es in der Firma kaum Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Ein Aufstieg zum Senior bedeutet oftmals lediglich, den gleichen Job mit einem anderen Titel zu bekleiden.
Das Grundgehalt ist für den Job in Ordnung, liegt jedoch leicht unter dem Niveau anderer Unternehmen der Branche. Der Bonus beträgt im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen nur etwa ein Drittel. Die Ziele werden seit der neuen Geschäftsführung regelmäßig angepasst.
Bei den Sozialleistungen werden ein Homeoffice-Zuschuss von 50 Euro sowie ein monatlicher Gutschein über 50 Euro angeboten, der bei verschiedenen Einzelhändlern eingelöst werden kann. Zusätzlich gibt es ein jährliches Gutscheinbudget von 60 Euro für die Nutzung der eigenen App.
Dieser Aspekt wird im Unternehmen oftmals vorgeschoben, um Kosten zu sparen. Grundsätzlich ist das Unternehmen jedoch recht bedacht auf die Umwelt und leistet mit seinem Kernprodukt einen wichtigen Beitrag zur Müllreduzierung.
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen ist generell recht gut, zumindest auf einer bekannten- oder freundschaftlichen Ebene. Wenn es jedoch darum geht, wirklich füreinander einzustehen oder sich gegenseitig zu unterstützen, bröckelt der Zusammenhalt leider oft. Dies äußert sich häufig im Fiebern um Gebiete oder "Signs", was den Wettbewerb untereinander verstärkt und dem Teamgeist schadet.
Im Unternehmen sind sehr wenige ältere Kolleg:innen zu finden. Dies könnte daran liegen, dass diese vermutlich viele der hier herrschenden Zustände nicht akzeptieren würden.
Das Verhalten der direkten Vorgesetzten schwankt zwischen verständnisvoll und komplett unpassend. Insbesondere fällt auf, dass manche Manager:innen oft einen "unpassenden Ton" bemängeln, dies jedoch selbst in einem extrem unpassenden Ton tun. Aktuell werden viele Mitarbeiter gegangen. Das Unternehmen befindet sich in einer Restrukturierung.
Die Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich gut. Die eigene Zeiteinteilung ermöglicht oft ein effektives Arbeiten. Allerdings werden aktuell kleine Extras wie Getränke im Büro stark gekürzt oder ganz gestrichen. Positiv ist die Erhöhung der Urlaubstage von 27 auf 30 Tage. Zuvor gab es zusätzlich zu den 27 Tagen monatlich einen halben freien Tag für "Mental Health", was eine interessante Idee war. Leider durfte dieser Tag teilweise von Kolleg:innen nicht genommen werden, wenn die Zahlen nicht stimmten – also genau dann, wenn er am dringendsten gebraucht worden wäre.
Die Kommunikation im Unternehmen lässt leider oft zu wünschen übrig. Das Management agiert häufig sehr von oben herab. Es scheint eine Einbahnstraßenkommunikation zu geben: Probleme oder Anliegen dürfen nur von oben nach unten kommuniziert werden. Versuchen Mitarbeitende, Feedback oder Kritik in die andere Richtung – also von unten nach oben – anzubringen, wird dies oftmals als direkter Angriff missverstanden. Ein prägnantes Beispiel dafür war die Bonus-Anpassung, die für die Belegschaft faktisch eine erhebliche Gehaltskürzung darstellte; Diskussionen hierüber wurden nicht konstruktiv aufgenommen.
Ein weiterer Punkt ist das Gefühl vieler Mitarbeitender, nicht ernst genommen zu werden. Angesprochene Probleme werden nahezu immer abgetan.
In puncto Gleichberechtigung präsentiert sich das Unternehmen sehr modern und fortschrittlich. Allerdings gibt es hier Widersprüche: Die Gender Pay Gap wird immer wieder mit der angeblich größeren Erfahrung der Männer begründet, obwohl für gleiche Jobs leider oft unterschiedliche Gehälter gezahlt werden, auch wenn dies gerne anders dargestellt wird.
Da es sich um einen reinen Salesjob handelt, bei dem ein sehr simples Produkt an Geschäfte verkauft wird, sind die Aufgaben sehr wiederkehrend und oftmals nicht besonders herausfordernd. Es gibt keine Verhandlungsmöglichkeiten; die Tätigkeit beschränkt sich weitgehend auf das stumpfe Abarbeiten vorgegebener Prozesse.
Es wird wieder mehr Fokus auf Benefits gelegt - Sabbaticals, extra Urlaubstage, unbezahlter Urlaub. Es wird viel möglich gemacht, um auch bei einem anspruchsvollen Job mal abzuschalten
Gehaltsverhandlungen könnten mehr auf Augenhöhe stattfinden
Weiter so
Scale Up eben - es gibt immer was zu tun. Die meisten Leute verlassen aber zu einer guten Uhrzeit das Büro.
Shareback Days, Tafeleinsatz, Spenden etc.
Die Kolleg*innen untereinander und der Umgang miteinander ist wirklich gut. Es gibt gemeinsame Lunches, Kaffeepausen und es wird sich gegenseitig (auch abteilungsübergreifend) geholfen.
Hier hat sich auch einiges getan und die Teamleads geben sich viel Mühe.
grundsätzlich gut. Es gibt sogar jeden Tag eine kleine (freiwillige) Sportpause, die durch Mitarbeiter angeleitet wird :)
Das Management Team gibt sich viel Mühe, Dinge klar und im Voraus zu kommunizieren. Das war in der Vergangenheit nicht immer so, daher klarer Win!
So verdient kununu Geld.