Einer der schlechtesten Arbeitgeber in Deutschland
Gut am Arbeitgeber finde ich
Homeoffice
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht finde ich leider nahezu alles. Außer ständigem Druck und mangelnder Wertschätzung bekommt man hier wenig geboten. Die Bezahlung steht in keinem angemessenen Verhältnis zur Leistung, und man muss sich regelmäßig unnötige Kommentare anhören. Wer nicht zu den „Lieblingen“ der Vorgesetzten gehört, bekommt das meiner Erfahrung nach deutlich zu spüren und wird entsprechend behandelt.
Verbesserungsvorschläge
Das Management sollte grundlegend überarbeitet und teilweise neu besetzt werden. Auch innerhalb der Geschäftsleitung wäre ein Wechsel bei einigen Verantwortlichen aus meiner Sicht dringend notwendig. Führungskräfte sollten im Umgang mit Mitarbeitern besser geschult werden und einen respektvollen, wertschätzenden Umgang vorleben.
Darüber hinaus braucht es dringend mehr Transparenz bei Entscheidungen, eine bessere Kommunikation und vor allem eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Problemen der Mitarbeiter. Mitarbeitende sollten unabhängig von persönlicher Nähe zu Vorgesetzten fair und gleich behandelt werden. Klare Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie flexiblere Arbeitszeiten würden ebenfalls wesentlich zur Verbesserung beitragen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist leider von ständigem Druck und fehlender Wertschätzung geprägt. Einsatz und Engagement werden kaum anerkannt, wodurch schnell das Gefühl entsteht, dass die Mitarbeiter eher funktionieren als geschätzt werden sollen. Eine offene und respektvolle Kommunikation sowie ein wertschätzender Umgang miteinander fehlen meiner Erfahrung nach größtenteils.
Die Arbeitsatmosphäre ist bereits seit längerer Zeit durch schlechtes Management und unglückliche Entscheidungen belastet. Trotzdem scheint die Geschäftsleitung die Situation nicht wahrzunehmen oder wahrnehmen zu wollen und vermittelt weiterhin den Eindruck, dass alles in Ordnung sei. Dabei ist die Unzufriedenheit im Team deutlich spürbar und für jeden offensichtlich.
Image
Nach außen wird das Unternehmen als perfekter Arbeitgeber präsentiert – gerade auch gegenüber Auftraggebern. Intern sieht die Realität jedoch ganz anders aus. Vieles, was nach außen vermittelt wird, entspricht meiner Erfahrung nach nicht dem tatsächlichen Arbeitsalltag. Nach außen hin hui, intern leider völlig inakzeptabel.
Work-Life-Balance
Eine wirkliche Work-Life-Balance gibt es hier leider nicht. Der Wunsch nach flexibleren Arbeitszeiten wurde regelmäßig angesprochen, jedoch kommen immer wieder die gleichen Ausreden und letztlich ändert sich nichts. Es entsteht der Eindruck, dass flexible Arbeitszeiten schlicht nicht gewollt sind.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen oder echte Karrierechancen werden kaum angeboten. Stattdessen werden meiner Erfahrung nach eher bestimmte Mitarbeiter bevorzugt, die sich bei den Vorgesetzten gutstellen. Teilweise entsteht der Eindruck, dass genau diese Personen trotz geringer Arbeitsleistung bevorzugt behandelt werden. Auch beim Thema Überstunden gibt es aus meiner Sicht Auffälligkeiten, die bekannt sind, ohne dass konsequent dagegen vorgegangen wird.
Gehalt/Benefits
Benefits gibt es praktisch keine. Die Bezahlung liegt deutlich unter dem, was für vergleichbare Positionen am Markt üblich ist. Als Vollzeitkraft startet man mit gerade einmal etwa 2.400–2.500 € brutto – ein Gehalt, das für die Anforderungen und Verantwortung der Position schlicht nicht angemessen ist.
Besonders dreist ist dabei die Kommunikation der Geschäftsleitung: Es wird vermittelt, dass man bei anderen Unternehmen schließlich auch nicht mehr verdienen würde. Das entspricht schlicht nicht der Realität und wirkt eher wie der Versuch, die unterdurchschnittliche Bezahlung gegenüber den Mitarbeitern zu rechtfertigen.
Noch fragwürdiger wird es, wenn diese Gehälter dann auch noch als „fair“ bezeichnet werden. Wer deutlich unter Marktwert bezahlt und das anschließend als faire Vergütung verkauft, sollte sich meiner Meinung nach eher fragen, ob man sich für diese Gehaltspolitik nicht schämen sollte. Von einer angemessenen und wertschätzenden Bezahlung kann hier jedenfalls keine Rede sein.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt Kollegen, mit denen man sich wirklich gut versteht und sich auch gerne regelmäßig austauscht. Leider gibt es aber auch Kollegen, bei denen man das Gefühl hat, dass sie nur darauf warten, dass einem ein Fehler passiert, um diesen anschließend an die Teamleitung oder andere Stellen weiterzugeben. Dadurch entsteht teilweise ein eher unangenehmes und misstrauisches Arbeitsklima.
Vorgesetztenverhalten
Katastrophal. Gerade das Verhalten der übergeordneten Führungskraft der Teamleiter ist äußerst schwierig. Ihre negative Haltung, Stimmung und Ausstrahlung sorgen regelmäßig dafür, dass selbst Termine, bei denen sie anwesend ist, durch die negative Atmosphäre heruntergezogen werden. Andere Meinungen werden aus meiner Sicht kaum akzeptiert, wodurch ein offener und konstruktiver Austausch erschwert wird.
Sowohl die Teamleitung als auch die fachlichen Führungskräfte wirken meiner Meinung nach nicht ausreichend für ihre Rolle vorbereitet und sollten dringend nachgeschult werden.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind katastrophal. Außer ständigem Druck, mangelnder Wertschätzung und unnötigem Stress gibt es leider wenig Positives zu nennen. Die Rahmenbedingungen machen die tägliche Arbeit unnötig belastend.
Kommunikation
Die Kommunikation ist leider mangelhaft. Informationen werden oft erst sehr spät weitergegeben oder man wird vor vollendete Tatsachen gestellt. Probleme und Verbesserungsvorschläge werden trotz mehrfacher Meldungen häufig ignoriert oder man wird immer wieder vertröstet. Gerade bei Programmen und Abläufen, die seit Jahren nicht richtig funktionieren, hat man das Gefühl, dass sich nichts ändert – vermutlich auch, weil Geschäftsleitung und Management selbst nicht damit arbeiten müssen.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung gibt es leider kaum. Einige Mitarbeiter müssen regelmäßig deutlich mehr Arbeit übernehmen, während andere sich Aufgaben entziehen oder verschont werden. Besonders ärgerlich ist, dass Mitarbeiter, die sich Aufgaben entziehen, teilweise sogar noch dafür belohnt werden. Auch das Thema manipulierte Überstunden ist im Unternehmen bekannt, trotzdem scheint dagegen nicht konsequent vorgegangen zu werden.
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben gibt es leider kaum. Es sind im Grunde jeden Tag die gleichen Aufgaben und Abläufe, wodurch die Arbeit schnell eintönig und monoton wird.
