Trusted Shops: Vertrauen war gestern!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Da fällt mir spontan leider nichts aktuelles ein.
Verbesserungsvorschläge
Erinnert euch daran, dass ihr "Trust" im Namen tragt und lebt das wieder. Vertraut euren Mitarbeitenden und zeigt ihnen das.
Arbeitsatmosphäre
Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass sich die Stimmung bei TRUSTED SHOPS einmal so entwickeln würde. Von Vertrauen, das einst groß geschrieben wurde, keine Spur mehr.
Wenn die eigenen Vorgesetzten nur noch mit den Achseln zucken und keine Antworten haben, wie soll man da motiviert bleiben? In Zeiten, wo viele offen darüber sprechen, dass sie nur darauf warten, gekündigt zu werden, wird gleichzeitig ganz groß die Nxt25 beworben, ein großes Firmenevent, das ganz sicher richtig viel Geld kostet. Da werden auch Kunden eingeladen, die begeistert sein sollen, während sich sehr viele Mitarbeitende längst abgehängt fühlen. Dieses Auseinanderklaffen zwischen Glanz und Gloria nach außen und Unsicherheit und Achselzucken nach innen zerstört jede Form von Vertrauen, Motivation und guter Stimmung.
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Nach außen bestimmt noch besser als es innen wirklich ist.
Work-Life-Balance
Seit der Officepflicht ist Work-Life-Balance bei TRUSTED SHOPS schwierig, weil das Thema so sinnlos ist. Viele von uns müssen ins Office, obwohl die direkten Kollegen gar nicht da sind. Man sitzt oft alleine und das ergibt keinen Sinn. Eigentlich sollte das Treffen im Büro der Zusammenarbeit dienen, doch ohne diesen Nutzen bleibt nur Frust und wieder geht Motivation verloren.
Karriere/Weiterbildung
Überwiegend interne Weiterbildungen, die für den weiteren beruflichen Weg keine Relevanz haben.
Gehalt/Benefits
Kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld, kein Jobticket trotz Officepflicht. Noch Fragen?
Kollegenzusammenhalt
Früher habe ich den Zusammenhalt bei TRUSTED SHOPS geschätzt. Heute spüre ich davon kaum noch etwas. Ein kleiner Teil der Kollegen tauscht sich ehrlich und konstruktiv aus (dafür die Sterne) doch die Mehrheit ist in eine Konkurrenzkultur abgerutscht. Jeder kämpft um das eigene Überleben, weil keiner weiß, wer auf der Abschussliste steht. Respekt und Kollegialität bleiben auf der Strecke.
Vorgesetztenverhalten
Es entsteht der Eindruck, dass Vorgesetzte gar nichts mehr entscheiden dürfen, genau so verhalten sie sich. Viele ducken sich weg oder sagen offen, dass sie in Entscheidungen nicht mehr einbezogen werden und noch schlimmer, dass sie selbst nur auf ihre Kündigung warten. Wenn der CEO seiner eigenen Führungsriege nicht vertraut und alles selbst entscheiden will, ist das kaum verwunderlich. Für uns Mitarbeitende bleibt nur Frust und Unsicherheit.
Kommunikation
Statt offener Kommunikation erfahren wir Mitarbeiter über den Flurfunk, dass eine Betriebsvereinbarung zum Thema "Sozialauswahl bei betriebsbedingten Kündigungen" vereinbart wurde. Weder die Geschäftsführung noch der Betriebsrat scheinen der Meinung zu sein, dass das die Mitarbeitenden etwas angeht. So sorgt man wieder einmal mehr für Verunsicherung über alle Bereiche hinaus. Jedem hier ist klar: Niemand erstellt eine solche Vereinbarung ohne einen Plan im Hinterkopf zu haben.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren mal interessant, als man noch eigenständig und kreativ arbeiten konnte und auch mal eine Entscheidung treffen durfte. Lange ist es her.

