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Bewertungen

159 von 353 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 53%
Score-Details

159 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ein guter Arbeitgeber mit Verbesserungspotenzial

3,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Trusted Shops SE in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vertrauen gegenüber Mitarbeitern
Flexibilität

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Verbesserungsvorschläge

Verbesserungsvorschläge

Marktgerechte Bezahlung
Wertschätzung verdienter Mitarbeiter
Individuelle und gezielte Mitarbeiterentwicklung
CEO Verantwortlichkeiten verteilen

Work-Life-Balance

Arbeit geht leicht von der Hand und ist ohne Probleme in der Regelarbeitszeit zu schaffen

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsangebote vorhanden, aber kaum ausgereift. Es gibt nur die Möglichkeit zum Aufstieg als Teamlead, wenn eine Position frei wird. Es gibt kein Senior Programm, in anderen Abteilungen jedoch schon - sehr fragwürdig

Gehalt/Benefits

Unter dem Durchschnitt. Selbst bei starker Übererreichung geht nichts über den Inflationsausgleich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine großen Initiativen, aber auch nichts negatives

Kollegenzusammenhalt

Ich kann nur den Zusammenhalt im Account Management bewerten, und der ist top.

Umgang mit älteren Kollegen

Am alter hängt glaube ich nichts, aber langjährige Mitarbeiter werden nicht wirklich gefördert oder sonderlich geschätzt - man ist trotz Loyalität und sehr guten Ergebnissen austauschbar

Vorgesetztenverhalten

Je nach Level soweit gut. Wer jedoch Motivation und stark spürbare Wertschätzung benötigt, könnte etwas vermissen.

Arbeitsbedingungen

Keine Probleme, aber auch nichts außergewöhnlich gutes zu berichten

Kommunikation

Noch nicht richtig justiert.

Interessante Aufgaben

Nunja, es wiederholt sich viel, aber das liegt in der Natur der Sache


Arbeitsatmosphäre

Image

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Liebe*r Feedbackgeber*in,

vielen Dank für dein Feedback.
Es ist schön zu hören, dass du dich in deinem Team wohlfühlst, das Vertrauen deiner Kolleg*innen und Führungskräfte spürst und du eine gute Work-Life-Balance hast. Das ist uns besonders wichtig.

Wir nehmen euer Feedback ernst und arbeiten aktuell intensiv an der Entwicklung weiterer Career Paths im Vertrieb, um euch zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Ein ähnliches Konzept haben wir, wie du weißt, im Tech-Bereich pilotiert. Nun möchten wir dieses auch in weiteren Abteilungen etablieren.

Wir schätzen alle unsere Mitarbeitenden – unabhängig von ihrer Unternehmenszugehörigkeit. Während langjährige Mitarbeitende starke Netzwerke im Unternehmen haben und viel Erfahrung in unserer Branche mitbringen, freuen wir uns gleichermaßen über frische Impulse und neue Perspektiven durch Kolleg*innen, die erst kürzer bei uns sind.

Wir werden weiter an den von dir angesprochenen Themen arbeiten und freuen uns auf die weitere gemeinsame Reise.

Viele Grüße
Riccardo

Bester Job den ich bisher hatte

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Trusted Shops in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexible Arbeitsmodelle
Gesundheitsförderung
Unternehmenskultur & Teamgeist

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Manche Entscheidungen des ELT können operativ nicht umgesetzt werden

Verbesserungsvorschläge

Führungskultur (hier könnte mehr an untere Ebenen delegiert werden)

Arbeitsatmosphäre

Es gibt viel zu tun, aber alle sind bemüht und es gibt ein gutes Miteinander

Work-Life-Balance

durch Hybrid-Work-Policy und eigene Arbeitszeiteinteilung absolut gegeben. Ich muss nicht jeden Tag zusätzliche Zeit in den Rushhourverkehr stecken

Kollegenzusammenhalt

Das Alleinstellungsmerkmal von TS

Vorgesetztenverhalten

Hier wird sich nicht immer an Fristen gehalten oder manchmal erhält man kein Feedback
ABER die Vorgesetzten sind in sehr viele Themen involviert, was es nachvollziehbarer macht.
Ich denke hier könnte man mehr an untere Ebenen delegieren

Kommunikation

nicht perfekt, aber auch bemüht. Kenne kein Unternehmen wo es perfekt läuft

Interessante Aufgaben

Es gibt das Produkt von Trusted Shops nur 1x am Markt. Daher gibt es hier auch Aufgaben, die es sonst nirgends gibt


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Liebe*r Feedbackgeber*in,

vielen Dank für dein offenes Feedback. Wir freuen uns sehr, dass du dich bei uns wohlfühlst und deine Zufriedenheit teilst. Eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der ihr authentisch sein könnt, euch fachlich und persönlich weiterentwickelt, euch wohlfühlt und gesund bleibt, liegt uns besonders am Herzen – umso schöner, dass du das so deutlich wahrnimmst.

Danke auch für deine Rückmeldung zur Einhaltung von Fristen und dem Wunsch nach mehr Delegation. Das nehmen wir ernst und werden weiter daran arbeiten, uns in diesen Punkten zu verbessern.

Wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg mit dir.

Viele Grüße
Riccardo

Die Angst wächst, das Vertrauen sinkt.

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Trusted Shops (Köln / Deutschland) in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts mehr. Wirklich nichts mehr.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles oben beschrieben.

Verbesserungsvorschläge

Ehrlich sein zu den Mitarbeitern.
Kritik ernst nehmen statt auf Kununu jedes Mal fast identische Antworten raus zu hauen.
Hybrid Regelungen anpassen.
Gehalt fair anpassen.
Vertrauen stärken statt Angst sowie Unsicherheit zu schüren.

Arbeitsatmosphäre

Es wird von Tag zu Tag schlechter. Es ist kein Vertrauen mehr da und man arbeitet nur noch mit Angst und Unsicherheit. Man hat das Gefühl, dass Unternehmen möchte einen einfach nur noch loswerden. Von Vertrauen ist nichts mehr zu spüren, viele Dinge werden schon getrackt und laut Flurfunk ist da noch mehr im Busch.

Image

Intern und auch extern katastrophal, kriegt man auch jeden Tag von den Kunden gespiegelt.

Work-Life-Balance

Nicht mehr gegeben seit der Hybrid-Pflicht. Erst wurde gesagt die People Manager können individuelle Lösungen mit einem finden, doch auch das ist nicht passiert. Auch hier ging es bei der Hybridregelung nur um 3 Kilometer (insgesamt aber 2 Stunden Fahrtzeit eine Strecke, ohne Stau, Ausfälle etc.) trotzdem wurde eine Anpassung nicht gewährt. Währenddessen wurde die Hybridregelung bei Vorgesetzten aber angepasst, obwohl es mehrere Kilometer waren.
Vor Jahren wurde damit geworben im Homeoffice sitzen zu können, sogar in einem Zeitungsartikel. Individuelle Aspekte werden einfach nicht gesehen und berücksichtigt.

Karriere/Weiterbildung

So gut wie nicht möglich. Es sei denn, man genießt besondere Vorteile ;)

Gehalt/Benefits

Katastrophe. Mitarbeiter die später dazukommen, verdienen 33% mehr. In den ganzen Jahren nicht eine einzige Gehaltserhöhung gesehen.

Kollegenzusammenhalt

Nicht mehr so wie es mal war. Die Entscheidung zur Hybrid-Pflicht hat den Zusammenhalt endgültig zerstört.

Vorgesetztenverhalten

Es ist nur noch eine Katastrophe. Man wird teilweise belogen und hinters Licht geführt.

Arbeitsbedingungen

Gibt es nicht mehr viel zu sagen.

Kommunikation

Alles wird still und heimlich entschlossen. Erst über den Flurfunk erfährt man Dinge wie z.B. dass Regeln für betriebsbedingte Kündigungen angepasst werden. Und auch diese waren in den letzten Jahren/Monaten nicht gerade wenig. Zeitgleich ist aber das Geld da für ein riesiges Event.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Liebe*r Feedbackgeber*in,
Danke für dein persönliches Feedback.

Bereits 2020 haben wir uns entschieden, langfristig auf ein hybrides Arbeitsmodell zu setzen. Während der Corona-Pandemie und der zeitweisen Schließung unserer Büros war vorübergehend überwiegend Remote-Arbeit möglich. Heute knüpfen wir wieder an unser ursprüngliches Ziel an: ein hybrides Mindset zu stärken.

Wir sind überzeugt, dass hybrides Arbeiten die Vorteile von On-Site- und Remote-Arbeit ideal verbindet. Dies ist für uns kein kurzfristiges Projekt, sondern ein fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Uns ist bewusst, dass die Umsetzung Zeit braucht. Gleichzeitig möchten wir euch weiter für diesen Weg begeistern, der uns näher zusammenbringt.

Zum Thema Vergütung: Wir haben, für alle, einen jährlichen, standardisierten Gehaltsprozess. Solltest du mit deinem aktuellen Gehalt unzufrieden sein, empfehlen wir dir, das Gespräch mit deiner Führungskraft zu suchen. Gemeinsam könnt ihr Ziele festlegen, die eine Weiterentwicklung und langfristig auch eine Gehaltserhöhung ermöglichen.

Darüber hinaus stehen dir zahlreiche Trainings- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, für die du dich direkt über unser System anmelden kannst. Bei Fragen unterstützt dich gerne unser Learning & Development Team.

Falls du ein persönliches Gespräch führen möchtest, steht dir deine People Business Partnerin jederzeit zur Verfügung.

Viele Grüße,
Riccardo

Trusted Shops: Vertrauen war gestern!

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei TRUSTED SHOPS SE in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Da fällt mir spontan leider nichts aktuelles ein.

Verbesserungsvorschläge

Erinnert euch daran, dass ihr "Trust" im Namen tragt und lebt das wieder. Vertraut euren Mitarbeitenden und zeigt ihnen das.

Arbeitsatmosphäre

Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass sich die Stimmung bei TRUSTED SHOPS einmal so entwickeln würde. Von Vertrauen, das einst groß geschrieben wurde, keine Spur mehr.
Wenn die eigenen Vorgesetzten nur noch mit den Achseln zucken und keine Antworten haben, wie soll man da motiviert bleiben? In Zeiten, wo viele offen darüber sprechen, dass sie nur darauf warten, gekündigt zu werden, wird gleichzeitig ganz groß die Nxt25 beworben, ein großes Firmenevent, das ganz sicher richtig viel Geld kostet. Da werden auch Kunden eingeladen, die begeistert sein sollen, während sich sehr viele Mitarbeitende längst abgehängt fühlen. Dieses Auseinanderklaffen zwischen Glanz und Gloria nach außen und Unsicherheit und Achselzucken nach innen zerstört jede Form von Vertrauen, Motivation und guter Stimmung.

Image

Nach außen bestimmt noch besser als es innen wirklich ist.

Work-Life-Balance

Seit der Officepflicht ist Work-Life-Balance bei TRUSTED SHOPS schwierig, weil das Thema so sinnlos ist. Viele von uns müssen ins Office, obwohl die direkten Kollegen gar nicht da sind. Man sitzt oft alleine und das ergibt keinen Sinn. Eigentlich sollte das Treffen im Büro der Zusammenarbeit dienen, doch ohne diesen Nutzen bleibt nur Frust und wieder geht Motivation verloren.

Karriere/Weiterbildung

Überwiegend interne Weiterbildungen, die für den weiteren beruflichen Weg keine Relevanz haben.

Gehalt/Benefits

Kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld, kein Jobticket trotz Officepflicht. Noch Fragen?

Kollegenzusammenhalt

Früher habe ich den Zusammenhalt bei TRUSTED SHOPS geschätzt. Heute spüre ich davon kaum noch etwas. Ein kleiner Teil der Kollegen tauscht sich ehrlich und konstruktiv aus (dafür die Sterne) doch die Mehrheit ist in eine Konkurrenzkultur abgerutscht. Jeder kämpft um das eigene Überleben, weil keiner weiß, wer auf der Abschussliste steht. Respekt und Kollegialität bleiben auf der Strecke.

Vorgesetztenverhalten

Es entsteht der Eindruck, dass Vorgesetzte gar nichts mehr entscheiden dürfen, genau so verhalten sie sich. Viele ducken sich weg oder sagen offen, dass sie in Entscheidungen nicht mehr einbezogen werden und noch schlimmer, dass sie selbst nur auf ihre Kündigung warten. Wenn der CEO seiner eigenen Führungsriege nicht vertraut und alles selbst entscheiden will, ist das kaum verwunderlich. Für uns Mitarbeitende bleibt nur Frust und Unsicherheit.

Kommunikation

Statt offener Kommunikation erfahren wir Mitarbeiter über den Flurfunk, dass eine Betriebsvereinbarung zum Thema "Sozialauswahl bei betriebsbedingten Kündigungen" vereinbart wurde. Weder die Geschäftsführung noch der Betriebsrat scheinen der Meinung zu sein, dass das die Mitarbeitenden etwas angeht. So sorgt man wieder einmal mehr für Verunsicherung über alle Bereiche hinaus. Jedem hier ist klar: Niemand erstellt eine solche Vereinbarung ohne einen Plan im Hinterkopf zu haben.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren mal interessant, als man noch eigenständig und kreativ arbeiten konnte und auch mal eine Entscheidung treffen durfte. Lange ist es her.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

4Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Liebe*r Feedbackgeber*in,

Danke für dein offenes Feedback. Wir sind überzeugt, dass hybrides Arbeiten ein wesentlicher Erfolgsfaktor für uns ist. Besonders wichtig ist uns dabei, den Austausch über Teamgrenzen hinweg zu fördern, Raum für spontane Gespräche zu ermöglichen und den Zusammenhalt weiter zu stärken.

Die Betriebsvereinbarung zur Sozialauswahl bei betriebsbedingten Kündigungen wurde auf Anforderung des Betriebsrats erstellt und verabschiedet. Bei Rückfragen oder für weitere Hintergründe kannst du dich daher direkt an den Betriebsrat wenden.

Darüber hinaus unterstützen wir weiterhin externe Trainings und Weiterbildungen, sofern diese deiner persönlichen Entwicklung dienen. Voraussetzung ist ein klares Lernziel, das du gemeinsam mit deiner Führungskraft und/oder mit Unterstützung unseres Learning & Development Teams in eine passende Lernreise übersetzt.

Dein Feedback zeigt uns, dass du aktuell unzufrieden mit deinem Arbeitsalltag bist. Bitte zögere nicht, dich an deinen People Business Partnerin zu wenden, um gemeinsam mögliche Lösungen zu erarbeiten.

Viele Grüße
Riccardo

Trusted Shops in 3 Worten: unprofessionell, unfair und intransparent.

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Trusted Shops SE in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Tatsache, dass ich nicht länger dort arbeite.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles.
Im einzelnen möchte ich hier nochmal folgende Punkte aufführen:
- Es werden teure Events geplant, Teilbereiche der Bürofläche werden für viel Geld erneuert, jedoch ist kein Geld für die adäquate Bezahlung qualifizierter Angestellter da.
- Die "hybrid work policy" wird bei Angestellten teilweise sehr eindeutig verfolgt, wohingegen sich Teamleitungen dieser Verpflichtung gerne entziehen können.
- Die Ungleichbehandlung innerhalb eines Teams.
- Die Vetternwirtschaft bei der Beförderung von Angestellten.

Verbesserungsvorschläge

Vielleicht einfach mal alles überdenken. Von der internen Kommunikation, über die Wertschätzung der Angestellten, der internen Beförderung von nicht ausreichend qualifizierten Angestellten, bis hin zu strategischen Planungen und, und, und....

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist von den schlechten Entscheidungen der Führungsebene geprägt. In gewissen Abständen werden neue Initiativen geplant, die sich jedes Mal stark voneinander unterscheiden. Die Initiative der vorangegangenen Periode wird dann rückblickend aufs schärfste kritisiert. Die Kritik wird aber nicht auf das eigene Versagen der Initiierung einer falschen Initiative zurückgeführt, sondern als Fehler der Angestellten deklariert. Beispielsweise werden schlechte Zahlen darauf zurückgeführt, dass die Abteilungen nicht miteinander sprechen, was natürlich auf die remote Arbeit zurückgeführt wird. Warum sollte man sich selbst (Geschäftsführung) hinterfragen, wenn es so viel leichter ist, die Angestellten zu beschuldigen.
Desweiteren wird von vielen Angestellten immer mehr Einsatz gefordert, der jedoch in keiner Weise honoriert wird.
Sämtliche "Neuerungen" im Tagesgeschäft dienen lediglich der Kontrolle des Arbeitnehmers. Entsprechende Neuerungen stehen mit einer gewissen Regelmäßigkeit auf dem Plan, sodass man in einem stetigen Umfeld der Veränderungen und Unsicherheiten arbeitet. Die teamübergreifende Kommunikation auf Teamleiterebene funktioniert dabei überhaupt nicht.

Image

War mal gut, hat inzwischen aber stark gelitten.

Work-Life-Balance

Die Pressemitteilung aus Mai 2020, dass die Mitarbeiter von TS "dauerhaft" im Home Office bleiben dürfen, hat sich schnell in Luft aufgelöst. Es wurde ein hybrides Arbeitsmodell ins Leben gerufen, welches auf Basis der Entfernung des Wohnortes zum Büro bestimmt, ob und wie oft man ins Büro kommen muss. Die Begründungen für das Wegfallen des Benefits "remote Work" sind weder stichhaltig noch mitarbeiterfreundlich. Trusted Shops hat damit den größten Benefit genommen, alleinig um das Micromanagement der Angestellten wieder zu ermöglichen. Während Corona wurde bundesweit recrutiert, sodass die "hybrid work policy" dazu führt, dass nicht einmal die Hälfte jedes Teams ins Office kommen muss, während der Rest außerhalb des km-Radius für die "hybrid work policy" wohnt und somit Meetings weiterhin digital abgehalten werden müssen. Argumente für das hybride Arbeitsmodell (wie bspw. dass man wieder mehr teamübergreifend miteinander spricht) befindet sich also weiterhin unter den gleichen Grundvoraussetzungen wie zur 100% remote Zeit.
Auch hier gibt es wieder Angestellte oder Teamleitungen, die "Sonderregelungen" erhalten, sodass es zu weiteren Spannungen innerhalb von Teams kommt.

Karriere/Weiterbildung

Gibt es nicht. Man muss in jedem Jahresgespräch Weiterbildungswünsche äußern, die angeblich "eingereicht" werden. Von diesen Wünschen wurde nie einer erfüllt. Es werden einem ausschließlich durch interne "Coaches" durchgeführte Schulungen angeboten. Es gibt 2-3 Kooperationen mit Sprachschulen und ähnlichen Anbietern. Diese Weiterbildungen kann man ebenfalls nutzen, sofern sie einem helfen.
Alles weitere (im Speziellen externe Schulungen) werden für Angestellte nicht möglich gemacht.
Karriere können lediglich die Leute machen, die die Grundlagen für die allgemeine Vetternwirtschaft erfüllen. Die Erfahrung zeigt, dass enormes Anbiedern und höriges Verhalten dem nächsthöheren Angestellten bei einer Beförderung hilft.

Gehalt/Benefits

Versprochene Gehaltsbänder wurden bisher nicht eingeführt. Es gibt eine enorme Abweichung von Gehältern zwischen Angestellten, die den gleichen Job ausführen (eine höhere Qualifizierung oder eine längere Betriebszugehörigkeit ist hierbei jedoch nicht ausschlaggebend).
Im Marktdurchschnitt ist die Bezahlung eher unterdurchschnittlich (mit Ausnahme der Angestellten, die deutlich über dem TS-Durchschnitt liegen).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Existiert nicht.

Kollegenzusammenhalt

War mal ein positiver Punkt. Trusted Shops hat es aber geschafft, diesen Punkt zu schmälern. Wie in vorangegangenen Bewertungen bereits erwähnt, lebt TS eine aktive Vetternwirtschaft. Personen ohne lebenslaufbedingte Qualifikationen werden schnell befördert. Die zugrundeliegenden "Qualifikationen" dieser Beförderungen sind für andere nicht immer ersichtlich.
Innerhalb der Teams gibt es eine ungleiche Behandlungen zwischen Angestellten. Für einige gelten allgemeine Regelungen zu Kernarbeitszeiten, Absprachen bezüglich Mittagspausen, halbe Urlaubstage für (arbeitsferne) Termine während der Arbeitszeit und weitere Themen nicht. Das führt mitunter zu Spannungen. Spricht man die jeweilige Teamleitung darauf an, soll es sowas selbstverständlich nicht geben. Auch wenn man Beispiele anführt, wird man einfach abgewiesen.
Arbeitnehmer, die diese allgemeinen Regeln nicht einhalten müssen, erhalten oftmals auch (zu) viel Vertrauen für die Erledigung ihrer Aufgaben. Die Teamleitungen scheinen über geringere Arbeitsleistung besagter Arbeitnehmer erfolgreich hinwegschauen zu können. Dies trägt alles zu teaminternen Spannungen bei.

Umgang mit älteren Kollegen

Gehört man nicht in das Modell der Vetternwirtschaft, kann man lange bei TS sein und doch nichts erreichen. Es werden ausschließlich Leute belohnt, die den Maßstäben der gelebten Vetternwirtschaft entsprechen.

Vorgesetztenverhalten

Intransparent, unprofessionell und hörig dem Vorgesetzten (Director) gegenüber. Aus eigener Erfahrung musste ich feststellen, dass Teamleitungen keinerlei Schutzfunktion für ihre Angestellten übernehmen. Es gab verschiedene Situationen in denen mehrere hierarchisch höher stehende Mitarbeiter absolut unprofessionell waren (um vereinzelt Beispiele zu nennen: Es wurden Existenzängste geschürt, bspw. mit der Androhung betriebsbedingter Kündigungen, es wurde psychischer Druck aufgebaut, es wurde versucht, das Team gegeneinander aufzubringen, indem Suggestivfragen gestellt wurden, die auf eine negative Beantwortung gegen einzelne Angestellte abzielten, ...). In diesen Situationen war die Teamleitung stets anwesend, jedoch ohne Partei für das Team zu ergreifen. Auch im späteren Verlauf war die Teamleitung nicht in der Lage, die Situationen korrekt einzuordnen und verblieb weiterhin hörig ihrer vorgesetzten Person gegenüber.

Arbeitsbedingungen

Unangenehm. Es wird stets mehr gefordert, dafür erhält man aber nichts im Gegenzug. Man wollte bereits mehrfach neue Technik einführen, die die tiefergehende Kontrolle der Angestellten ermöglichen sollte. Beispielsweise das Mithören bei Anrufen. Einige dieser Vorhaben wurden noch gestoppt, andere wurden umgesetzt. Unterm Strich führt alles dazu, dass der Arbeitnehmer mehr kontrolliert wird, er mehr Arbeit für weniger machen muss.
Qualifizierte Leute werden verheizt, indem man sich auf ihrem Fleiß und Fachwissen ausruht. Die Ungleichbehandlung innerhalb von Teams bricht auch den besten und fleißigsten Angestellten mit der Zeit.
In den vergangenen Jahren sind sehr viele talentierte Angestellte aus allen Bereichen gegangen - aus gutem Grund.

Kommunikation

In unternehmensweiten Terminen wird eine transparente Kommunikation vorgetäuscht. Hier wird lediglich viel gesprochen und wenig tatsächlich gesagt. Wenn man die Hierachieebene weiter herabgeht, wird es mit jeder Etage nach "unten" immer intransparenter. Es gehört zum Standard, dass man Themen, die für die Angestellten eher als unangenehm empfunden werden, grundsätzlich über den Flurfunk erfährt und nicht durch seine Teamleitung. Wenn man in solchen Fällen die direkte Kommunikation mit der Teamleitung oder der überstellten Position ("Director") sucht, erhält man nur ausweichende Aussagen, Lügen oder passive Angriffe (für die "Dreistigkeit" derartige Behauptungen aufzustellen).
Die teamübergreifende Kommunikation auf Teamleiterebene funktioniert überhaupt nicht. Es werden neue Prozesse ins Leben gerufen, ohne dass vorab auf Teamleiterebene darüber gesprochen wurde. Die Lösung von Problematiken, die damit einhergehen, werden dann auf die Angestellten übertragen.
Sollte man kritische Themen ansprechen, die zuteil auch bereits seit Monaten auf dem Tisch des Teamleiters liegen, wird die Klärung kurzerhand ebenfalls auf dich umgewälzt.

Gleichberechtigung

Obwohl TS eine aktive Gleichberechtigungspolitik lebt, werden männliche Mitarbeiter mitunter bevorzugt behandelt. So wurde ein Titel an einen männlichen Angestellten vergeben, obwohl die Titelvergabe gestoppt wurde, da ein offizieller Prozess dazu geschaffen wurde.
Die Kritik an dieser Ausnahme prallte selbstverständlich an den entscheidenden Personen ab und man wurde bis heute vertröstet.

Interessante Aufgaben

Nicht vorhanden.

8Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Lieber Feedbackgeber*in,

vielen Dank für dein persönliches Feedback. Es ist schade, dass du deine Zeit bei uns so erlebt hast.
Uns ist bewusst, dass Veränderungen – ob in Strategie, Strukturen oder Arbeitsmodellen – immer auch Fragen und Unsicherheiten mit sich bringen. Unser Anspruch ist es, diese Entwicklungen transparent zu begleiten und gemeinsam mit unseren Teams erfolgreich umzusetzen.

Unsere Hybrid-Work-Policy verfolgt das Ziel, die Vorteile persönlicher Zusammenarbeit im Büro mit der Flexibilität mobilen Arbeitens zu verbinden. Dabei war uns wichtig, für jedes Jobprofil die passende Arbeitsumgebung zu schaffen. In begründeten Ausnahmefällen berücksichtigen wir persönliche Rahmenbedingungen – denn ein respektvolles Miteinander lebt auch von individueller Rücksichtnahme. Parallel dazu haben wir unsere Büroflächen europaweit modernisiert, akustisch optimiert und in Köln zusätzliche Rückzugsräume in Form von Einzel- und Zweierbüros geschaffen.

Wir arbeiten mit Benchmarks, um Marktvergleiche durchzuführen und Gehaltsbänder zu entwickeln. Besonders wichtig ist uns jedoch, Leistung angemessen zu honorieren. Unser jährlicher Gehaltsprozess ermöglicht es dir, gemeinsam mit deinem People Manager deine Ergebnisse, Ziele und mögliche Anpassungen zu besprechen.

Wir freuen uns, dass sich viele Kolleg*innen bei uns weiterentwickeln möchten – sei es auf einer Führungs- oder Fachkarriere. Beförderungen erfolgen nach festgelegten Kriterien und unter Einbeziehung mehrerer Entscheidungsebenen. Um Qualifikationen auszubauen, bieten wir ein breites Spektrum an internen Trainings, externen Kooperationen und Sprachkursen an – und erweitern dieses Angebot kontinuierlich. Anders als von dir wahrgenommen, investieren wir in diesem Rahmen jährlich marktübliche Beträge in externe Qualifizierungsmaßnahmen.

Vertrauen, Wertschätzung und Zusammenarbeit über Teamgrenzen hinweg sind zentrale Elemente unserer Kultur. Deshalb investieren wir in Formate, die den teamübergreifenden Austausch fördern – von gemeinsamen Projekten über Workshops bis hin zu kleineren und größeren Events. Wir freuen uns, im September 2025 wieder alle Trustees in Köln begrüßen zu können und gemeinsam unser 25-jähriges Jubiläum zu feiern.

Wir wünschen dir für deine berufliche Zukunft alles Gute.
Riccardo

Am liebsten würde ich ein Plakat aus dem Fenster hängen mit „RUN“ um Neuzugänge von dieser Katastrophe zu bewahren

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Trusted Shops SE in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider nichts mehr.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alle bereits o.g Punkte

Verbesserungsvorschläge

Einen neuen Vorgesetzten für das Team
Accounting einstellen Das Wort „TRUST“ ernst nehmen und einhalten (Versprechungen werden nie eingehalten)
In Mitarbeiter investieren und die fair bezahlen ! an Aufstegsmöglichkeiten arbeiten, in Mitarbeiter investieren und auch Weiterbildungsmöglichkeiten bezahlen. Die wurden nämlich auch gestrichen.

Arbeitsatmosphäre

Unterirdisch! Jeder Tag ist ein neuer Kampf ums überleben.

Image

Gibt es nicht mehr ! Alle Bewertungen bis zum Jahr 2020 sind noch gut. Seit dem geht alles den Bach unter. Also wenn man sich die letzten Bewertungen in den letzten Jahren ansieht, sieht man, dass wie schlecht das Image von Trusted Shops geworden ist.

Work-Life-Balance

Aufgrund das man Hybrid arbeiten kann gut. Aber dennoch wird man im HO vom TL und sogar von Kollegen kontrolliert.

Karriere/Weiterbildung

Man bekommt kein Chance ! Man bringt Ideen rein und bekommt keine Chance intern die Stelle zu wechseln, aufgrund neuer Aufgaben oder jahrelanger Erfahrungen auch keine neuen Titel usw.

Gehalt/Benefits

Unter dem Marktwert. Man wird so klein wie möglich gehalten. Auch nach langer betriebszugehörigkeit und Weiterbildungen keine Gehaltserhöhung möglich. Leistungsstarke Mitarbeiter werden lieber gehen gelassen, anstatt das Gehalt anzupassen. Aber neue unfähige Mitarbeiter bekommen aufgrund Neueinstellung viel mehr ! Wow ! Lieber mal in gute und langjährige wertvolle Mitarbeiter investieren. Seit dem macht das Arbeiten im Team auch keinen Spaß mehr.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kann ich auch nichts wirkliches zu sagen

Kollegenzusammenhalt

Aufgrund Ungerechtigkeit schaut jeder nur auf sich. Alle super egoistisch.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht beurteilen, gibt es bei uns aktuell noch nicht

Vorgesetztenverhalten

Also die bisherige Einstellungen von Teamleiter katastrophal.

Arbeitsbedingungen

Wenn man alles im ganzen betrachtet nicht so gut.

Kommunikation

Was für Kommunikation? Alles wird über unsere Köpfe hin weg entschieden. Wenn wir uns einbringen und vor Fehler bewahren wollen, wird es ignoriert. Was passiert? Fehler treffen ein und wir können es ausbaden.

Gleichberechtigung

Gibt es nicht, sonst würden ja alle im Team gleich verdienen, jedoch gibt es Gehaltsunterschiede im Team.

Interessante Aufgaben

Vielseitig war es mal, soll jedoch umstrukturiert werden. Also weniger Vielfalt, mehr Arbeit aber kein besseres Gehalt. LOOOOL

9Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Liebe*r Feedbackgeber*in,

Danke für dein persönliches Feedback.

Wir lesen heraus, dass sich bei dir vieles angestaut hat – und das nehmen wir ernst.

Gleichzeitig legen wir großen Wert auf einen respektvollen und konstruktiven Austausch, auch bei kritischen Themen. Persönliche Angriffe oder öffentliches Diffamieren von Kolleg*innen entsprechen nicht unserer Unternehmenskultur. Solltest du konkrete Bedenken oder Feedback haben, laden wir dich ein, diese auf direktem und lösungsorientiertem Weg anzusprechen – sei es im persönlichen Gespräch oder über unsere internen Kanäle (Business Partnerin, Vertrauensperson, Hint Box etc.). Nur so können wir gemeinsam Verbesserungen erreichen.

Interne Bewerbungen werden bei uns priorisiert behandelt. Gleichzeitig gilt: Ob interne Versetzung oder externe Neueinstellung – alle durchlaufen ein strukturiertes Bewerbungsverfahren. Möglicherweise war zum damaligen Zeitpunkt keine passende Stelle verfügbar. Wende dich gerne an deine People Business Partnerin, um gemeinsam zu besprechen, in welche Richtung du dich entwickeln möchtest und wie wir dich bestmöglich dabei unterstützen können.

Grüße,
Riccardo

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Der rasante Absturz eines ehemaligen Vorzeigeunternehmens - Vertrauenskrise bei Trusted Shops

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Trusted Shops in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die Teamkolleg:innen sind nett
- Es gibt Health Pass Angebote zur Gesundheitsförderung
- Die Buroräume werden modernisiert

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ein messbarer Absturz:
Der dramatische Niedergang bei Trusted Shops zeigt sich eindeutig in den Kununu-Daten:
- Gesamtscore: 3,8 bei 71% Weiterempfehlung
- Letzte 24 Monate: 3,0 bei 43% Weiterempfehlung
- Letzte 12 Monate: 2,6 bei nur noch 30% Weiterempfehlung

Innerhalb der letzten Monate hat sich der Score und die Weiterempfehlung auf ein Niveau abgesenkt, das für ein Unternehmen mit früher starkem Ruf mehr als alarmierend ist. Nur noch drei von zehn Beschäftigten würden das Unternehmen weiterempfehlen - das spricht eine klare Sprache. Wer hier behauptet, das läge nur an "unzufriedenenen Stimmen", blendet aus, dass Trusted Shops früher auf Kununu Bestwerte vorweisen konnte. Die aktuellen Bewertungen spiegeln schlicht und ehrlich die Realität wider - und sie ist ernüchternd.

Die Gründe dafür:
- Eklatanter Vertrauensverlust in die Geschäftsführung
- Micromanagement und operative Eingriffe der Geschäftsführung
- Fehlbesetzungen auf Führungsebenen - bei gleichzeitigem Verlust langjähriger Leistungsträger:innen
- Keine Frauen auf obersten Führungsebenen trotz hohem Frauenanteil
- Stark unausgewogene Gehaltsstruktur ohne Leistungsbezug
- Keine echte Fachkarriere oder Expertenlaufbahn
- Mangelnde Zielorientierung und fehlende Konsequenz bei Nichterreichung (Ausnahme Vertrieb)
- Office Regelungen inkosistent und nicht durchdacht
- Ungleichbehandlung in Bezug auf Work-Life Balance
- Schwache Innovationskraft und langsame Produktentwicklung (fehlendes Know How auf Führungspostionen)
- Zu wenig interne Wertschätzung (z.b. Feiern nur für Außenwirklung zum Kunden)

Verbesserungsvorschläge

- Operativer Rückzug der Geschäftsführung, klare Delegation an Führungsebenen
- Faire, leistungsbezogene Gehaltsstruktur mit nachvollziehbaren Kriterien
- Gezielte Förderung von Frauen in oberen Führungspositionen
- Einführung einer Fachkarriere mit echten Entwicklungschancen für Expert:innen
- Stärkung der Unternehmenskultur durch mehr echte Mitarbeiterevents und gemeinsame abteilungsübergreifende Formate
- Klar definierte Arbeitszeitmodelle, verbindlich und vorbildhaft durch Führungskräfte gelebt
- Professionalisierung der Prozesse, inbesondere in der Produktentwicklung

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist von Unsicherheit, Frust und einem schleichenden Vertrauensverlust geprägt. Die einst vorhandende Dynamik und Energie sind einer lähmenden Kontrolle und Führungschwäche gewichen. Viele Mitarbeitende machen nur noch "Dienst nach Vorschrift" - nicht aus Desinteresse, sondern aus purer Resignation aufgrund der Führung.

Work-Life-Balance

Umstimmingkeiten wohin man schaut: Während einige Bereiche nahezu mit fast vollständiger Abwesenheit glänzen, stemmen andere das Tagesgeschäft unter Volllast. Es fehlt an klaren Regeln, an verbindlichen Arbeitszeiten und an Vorbildern auf Führungsebene. Auf Teamleiterebene gibt es einige Personen, die durch Abwesenheit mit außer Haus Tätigkeiten "glänzen". Der Frust über diese Unausgewogenheit ist groß.

Karriere/Weiterbildung

Die Karrierewege wirken willkürlich. Es gibt kaum funktionierende Entwicklungspfade für Expert:innen, stattdessen wird Führung zur einzigen Aufstiegschance - oft unabhängig davon, ob soziale oder fachliche Kompetenzen vorhanden sind. Talentförderung bleibt Stückwert, Konzepte versanden ohne Umsetzung.

Kollegenzusammenhalt

Zwar gibt es nach wie vor starke Teams, doch der Gesamteindruck ist: Rückzug statt Zusammenhalt. Die frühere Hilfsbereitschaft ist oft einem defensiven Verhalten gewichen. Verantwortung wird abgeschoben. Die Vertrauenskultur ist massiv geschwächt.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Unterschiede erkennbar

Vorgesetztenverhalten

Sehr unterschiedlich ausgeprägt: Einige Führungskräfte agieren emphatisch und kompetent, andere kompensieren fehlende Führungskompetenz mit Kontrolle. Meinungen werden oft übergangen oder ohne Einbindung gefällt.

Kommunikation

Statt transparenter Kommunikation gibt es top-down Mikromanagement. Die Geschäftsführung greift tief ins operative Tagesgeschäft ein, unterläuft ihre eigenen Führungskräfte und entzieht ihnen Gestaltungsfreiheit. Entscheidungen werden ohne Einbindung oder Wertschätzung der Fachexpertise getroffen.

Gehalt/Benefits

Die Gehaltsstruktur ist weder transparent noch fair. Es gibt eklatante Unterschiede, die in keinem Verhältnis zur Leistung, Verantwortung oder Expertise stehen. Die Schere geht immer weiter auseinander. Während manche Positionen stark überdurchschnittlich entlohnt werden - teils mit zweifelhaftem Beitrag zum Unternehmenserfolg - erhalten andere Teams, die tragende Rollen übernehmen, deutlich zu wenig Wertschätzung und finanzielle Anerkennung. Leistungsanreize fehlen weitgehend. Eine Gehaltsstruktur, die Frust statt Motivation erzeugt.

Gleichberechtigung

Trotz eines hohen Frauenanteils im Unternehmen gibt es keine Frauen auf den höchsten Führungsebenen. Ein einziges Beispiel weiblicher Besetzung endete nach kurzer Zeit mit einer "Trennung". Das zeigt: Diversität ist kein gelebter Wert, sondern bestenfalls kosmetisch. Der Pool an qualifizierten Frauen wäre vorhanden - ob intern oder extern. Es fehlt wohl am Willen, diesen auch zu nutzen.

Interessante Aufgaben

Es gibt zweifellos interessante und vielfältige Themen. Doch häufig mangelt es an professioneller Umsetzung. Prozesse wirken unausgereift und werden von Personen aufgesetzt, die keine Vorerfahrung auf dem Gebiet aufweisen. Die Ausführung bleibt daher oft sehr fehlerhaft und die Zeitinvestion in Prozesse ist deutlich zu groß.


Image

Arbeitsbedingungen

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Lieber Feedbackgeber*in,

vielen Dank für dein persönliches und ausführliches Feedback. Gerne können wir uns dazu persönlich austauschen. Nachfolgend möchte ich auf einige Themen eingehen.

Das Thema Gleichberechtigung ist uns wichtig. Auch wenn aktuell keine Frau in der obersten Führungsebene vertreten ist, arbeiten wir aktiv daran, Diversität auf allen Ebenen zu stärken – durch gezielte Förderung interner Talente und kompetenzbasierte, offene Auswahlverfahren. Auf Team- und Direktorebene sind wir bereits nahezu paritätisch aufgestellt. Unser Ziel ist es, Führungsteams vielfältig zu gestalten und damit unterschiedliche Perspektiven in Entscheidungen einzubringen.

Wir sind uns bewusst, dass nachvollziehbare Entwicklungspfade wichtig sind. Daher arbeiten wir aktuell an verschiedenen Fachkarriere-Optionen zusätzlich zu klassischen Führungslaufbahnen, um Expert*innen Entwicklungschancen zu bieten, ohne dass ein Wechsel in eine Führungsrolle notwendig ist.

Unsere Hybrid-Work-Policy soll den besten Mix aus den Vorteilen der persönlichen Zusammenarbeit vor Ort und der Flexibilität des Remote-Arbeitens bieten. Sie erlaubt 60–80 % Remote-Arbeit, um individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen. Wir haben unsere Büroflächen modernisiert, akustisch optimiert und um Rückzugsräume wie Telephone Booths ergänzt, damit vor Ort sowohl konzentriertes Arbeiten als auch spontaner Austausch möglich sind. Uns ist bewusst, dass die Umsetzung in den Teams unterschiedlich verläuft, und wir arbeiten kontinuierlich daran, mehr Konsistenz zu schaffen.

Uns ist wichtig, dass Wertschätzung authentisch gelebt wird – nach innen wie außen. Neben Kundenevents setzen wir bewusst auch auf interne Formate, abteilungsübergreifende Workshops und Teamaktivitäten, um Zusammenhalt und Vernetzung zu fördern.

Wir nehmen deine Rückmeldung ernst und möchten weiter an Transparenz und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit arbeiten. Wenn du Lust hast, deine Ideen und Verbesserungsvorschläge im Detail zu besprechen, stehen dir unsere People Business Partner*innen oder meine Person jederzeit für den direkten Austausch zur Verfügung.

Viele Grüße,
Riccardo

Internationale Konzern-Fantasien ohne Substanz - Ein Unternehmen verliert sich in Scheinwelten

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Trusted Shops SE in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

* Grundlegende Versorgung mit Getränken ist kostenlos vorhanden
* Einzelne Teams pflegen trotz widriger Umstände guten Zusammenhalt
* Initial spannend klingende Unternehmensvision (auch wenn sie sich als unrealistisch erweist)
* Möglichkeit zum Remote Work
* Basis-Weiterbildungsangebot vorhanden
* Dynamisches Arbeitsumfeld durch ständige Veränderungen
* Vielfältiges Aufgabenspektrum durch unklare Zuständigkeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen leidet unter chaotischer Führung und strategieloser Planung. Trotz hoher Anforderungen ist die Vergütung niedrig. Hohe Fluktuation und ineffiziente Kommunikation verhindern nachhaltige Entwicklung. Innovationskultur und Weiterbildungsmaßnahmen sind oberflächlich. Internationale Pläne sind unrealistisch, und Hot-Desking schwächt den Teamzusammenhalt. Verantwortlichkeiten sind unklar, und Karriereentwicklung ist intransparent. Büropräsenzpflicht wird inkonsistent durchgesetzt, und es mangelt an Privatsphäre bei virtuellen Meetings. Häufige Umstrukturierungen ohne klare Strategie und ineffiziente Dokumentation verschärfen die Probleme. Silodenken und mangelnde Teamentwicklung behindern die Zusammenarbeit. Work-Life-Balance und Infrastruktur für vertrauliche Gespräche sind unzureichend. Langjährige Mitarbeiter verteidigen das Unternehmen trotz der vielen Probleme.

Verbesserungsvorschläge

Die fundamentalen Probleme beginnen an der Unternehmensspitze:
Der CEO verfolgt eine realitätsferne Wachstumsstrategie eines internationalen Konzerns, ohne die notwendigen Strukturen oder Kompetenzen aufzubauen. Eine komplette Neuausrichtung der Führungsebene wäre der erste notwendige Schritt zur Verbesserung der Situation. Die derzeitige Führung treibt das Unternehmen in eine problematische Richtung.

Umgang mit kritischen Themen:
Der veraltete, hierarchische Managementstil, die hohe Fluktuation auf allen Ebenen und die massive Diskrepanz zwischen Unternehmenszielen und Marktrealität werden nicht nur konsequent ignoriert - nein, sie werden geradezu trotzig als Erfolge verkauft und schöngeredet. Diese bizarre Realitätsverweigerung zieht sich durch alle Kommunikationsebenen. Statt echtem Dialog mit den Mitarbeitern gibt es nur Monologe der Führungsebene, die in ihrer eigenen Parallelwelt zu leben scheint.

Arbeitsatmosphäre

Die Arb.satmosphäre ist geprägt von Planungschaos & ständigen Kursänderungen. Eigeninitiative bei der Planung wird faktisch bestraft - egal wie durchdacht die Konzepte sind, sie werden routinem. über den Haufen geworfen. Überleben kann hier nur, wer:
- seine eigenen Ziele im Stillen verfolgt
- extreme Anpassungsfähigkeit zeigt
- akzeptiert, dass jede langfristige Planung Zeitverschwendung ist &
- sich damit abfindet, dass Unternehmensinteressen jederzeit pers. Entw. überrollen können.
Verschärft wird die Sit. zusätzl. durch eine Kultur der Gleichgültigkeit gegenüber minderwertiger Arb.sleistung: Die demonstr. Untätigkeit & das offensichtl. Desinteresse einiger Kollegen werden nicht nur stillschweigend geduldet, sondern durch konseq. Wegschauen & fehlende Konsequenzen regelrecht kultiviert. Diese passive Akzeptanz von Low Performance untergräbt die Motivation der engagierten Mitarbeiter & zementiert eine Abwärtsspirale der Arb.squalität.
Die Devise lautet: Bloß keine Erwartungen an Beständigkeit oder strat. Kontinuität haben. Wer sich nicht perm. verbiegen will oder kann, wird schnell frustriert. Ergo, eine toxische Mischung aus Chaos-mgt.+ Erwartung bedingungsloser Flexibilität!

Image

Eine massive Diskrepanz zwischen Außendarstellung und interner Realität ist offensichtlich. Die initiale Arbeitgebervermarktung verspricht ein innovatives, dynamisches Umfeld. Die Realität offenbart jedoch:

- Veraltete Managementstrukturen
- Fehlende strategische Ausrichtung
- Oberflächliche Innovationskultur

Diese "Schein über Sein" Mentalität zieht sich durch alle Unternehmensebenen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist stark von Position und Standort abhängig. Mitarbeiter außerhalb des HQ-Radius genießen mehr Flexibilität beim Remote Work. Die Büropräsenzpflicht wird inkonsistent durchgesetzt, was zu Ungleichbehandlung führt. Während einige Teams flexible Arbeitsmodelle leben können, werden andere zu strenger Präsenz verpflichtet - eine weitere Manifestation des uneinheitlichen Führungsstils.

Karriere/Weiterbildung

Das Weiterbildungsangebot ist oberflächlich und wenig zielführend für echte Karriereentwicklung. Die angebliche Nachfolgeplanung existiert nur auf dem Papier. Besonders problematisch: Mitarbeiter, die konstruktive Kritik äußern oder Verbesserungen anstoßen wollen, werden in ihrer Entwicklung systematisch behindert. Die Förderung folgt keinen transparenten Kriterien. Selbst grundlegende Weiterbildungen, die für die bloße Ausübung der Position notwendig sind, werden zynischerweise als besondere Fördermaßnahmen verkauft - ein weiteres Beispiel für die verzerrte Realitätswahrnehmung der Führungsebene.

Kollegenzusammenhalt

Die Teamdynamik ist stark fragmentiert. Während in einzelnen Teams noch ein guter Zusammenhalt existiert, macht die extreme Fluktuation jede nachhaltige Teamentwicklung zunichte. Der propagierte abteilungsübergreifende Zusammenhalt entpuppt sich als Fassade.
Die Situation wird durch ein toxisches System unklarer Verantwortlichkeiten verschärft: Zwar existieren offizielle Stellenbeschreibungen, aber in der Realität werden Mitarbeiter ständig mit undefinierte Zusatzaufgaben und -funktionen belastet. Es herrscht eine Kultur des "Delegierens und Wegschiebens" - niemand fühlt sich wirklich verantwortlich, jeder versucht, Aufgaben weiterzureichen. Diese systematische Verantwortungsdiffusion macht eine effektive Zusammenarbeit praktisch unmöglich. Statt echter Kollaboration für strategische Geschäftsziele herrscht ein "Silodenken", das echte Innovation verhindert. Das Fehlen konstanter Teamstrukturen, kombiniert mit der Verweigerung klarer Verantwortlichkeiten, führt zu Wissensverlust, ineffizienten Prozessen und einer "Jeder für sich"-Mentalität.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Altersstruktur ist nicht 'alt'. Die Unternehmenskultur ist geprägt von einem adaptiven Überlebensverhalten langjähriger Mitarbeiter. Statt echter Weiterentwicklung und Innovation scheinen Beschäftigte sich an bestehende Strukturen anzupassen, ohne diese kritisch zu hinterfragen. Dies verhindert einen dynamischen Wissenstransfer und blockiert Innovationspotenziale.​​​​​​​​​​​​​​​​

Vorgesetztenverhalten

Das Management zeigt besorgniserregende Instabilität. Charakteristisch sind:
- Impulsive, unvorhersehbare Entscheidungen
- Hohe Fluktuation auf CxO-, VP- und Direktorenebene
- Komplette Abteilungsauflösungen oder quartalsweise Reorganisationen ohne erkennbare Strategie
- Weitergabe von Druck in der Hierarchie nach unten

Die Diskrepanz zwischen dem Anspruch eines angeblichen Konzerns und der tatsächlichen Managementkompetenz ist frappierend.

Arbeitsbedingungen

Die Büroinfrastruktur spiegelt perfekt die allgemeine Orientierungslosigkeit des Unternehmens wider. In den dominierenden Großraumbüros herrscht ein chaotisches "Hot Desking"-System - Arbeitsplätze müssen vorab gebucht werden, was zu der absurden Situation führt, dass man häufig von Abteilungsfremden umgeben ist. Die vermeintliche Flexibilität entpuppt sich als weiteres Hindernis für effektive Teamarbeit. Besonders bezeichnend ist ein komplettes Stockwerk, das im "hippen Startup-Style" gestaltet wurde - ein weiteres Beispiel für die oberflächliche Scheinwelt des Unternehmens. Die fancy Gestaltung ist pure Kosmetik, da die Realität aus endlosen Meetings und Arbeitsbelastung keinen Raum für dessen Nutzung lässt. Die Grundversorgung mit Kaffee, Wasser und anderen Getränken ist zwar gegeben, kann aber nicht über die fundamentalen Infrastrukturprobleme hinwegtäuschen. Besonders problematisch ist die mangelnde Privatsphäre bei virtuellen Meetings: Mitarbeiter müssen sich zwischen störendem Umgebungslärm oder der unfreiwilligen Preisgabe vertraulicher Gespräche durch einsehbare Bildschirme entscheiden - ein weiteres Beispiel für die durchgängige Missachtung praktischer Arbeitsbedürfnisse.

Kommunikation

Die Kommu. im Untern. ist ein Paradebsp. für Chaos & Realitätsverweigerung. Die quartalsw. All-Hands-Meetings sind nur die Spitze des Eisbergs, wo unrealistische Visionen & oberflächl. “Innovationen” als gr. Strategie verkauft werden. Dazu kommen endlose mtl. Meetings, bei denen fraglich bleibt, ob überhaupt jmd. zuhört. Die Infosverteilung gleicht einem dysfunktionalen Labyrinth: Mind. 3 off. Kanäle (Intranet, Confluence, Teams) laufen parallel, dazu weitere Plattformen für Doku. Das Ergebnis? Wichtige Meldungen gehen im Info-Dschungel unter, Infos sind oft veraltet & werden nicht synchron aktualisiert. Jeder Kanal hat seine eigene, willkürliche Struktur, & durch ausgeprägtes Silodenken & die “Mir alles - dir nichts”-Mentalität ist selbst vorhandene Doku meist wertlos. Bes. kritisch ist, dass dringende Infos, insb. von teamsübergr. Kollegen, absichtlich nicht schriftl. kommuniziert &/o. über Wochen bis Monate nicht bearbeitet werden. Selbst wenn dieses destruktive Verhalten den Führungsebenen bekannt ist, wird nichts unternommen, um es zu stoppen - ein weiterer Beleg dafür, dass hier vorne & hinten nichts mit ‘Kommu.’ stimmt.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung liegt deutlich unter Marktniveau, trotz gegenteiliger Behauptungen des Managements. Der angebliche "Benchmark" entspricht nicht der Realität, besonders im Vergleich zu gleichen Positionen mit wesentlich weniger Verantwortung. Die Gehaltsstruktur ist nicht konkurrenzfähig, was die hohe Fluktuation zusätzlich befeuert.

Gleichberechtigung

Eine fundierte Bewertung der Gleichberechtigung ist schwierig, aber die allgemeinen Führungsprobleme lassen vermuten, dass auch hier Optimierungsbedarf besteht.

Interessante Aufgaben

Das Aufgabenspektrum ist durchaus herausfordernd, allerdings oft im negativen Sinne. Versuche, Struktur und Standards zu etablieren, werden aktiv unterbunden. Stattdessen wird eine missverstandene "Flexibilität" gefordert, die in der Praxis Planlosigkeit bedeutet. Engagierte Mitarbeiter, die Verbesserungen anstoßen wollen, werden ausgebremst. Das Fehlen klarer Rahmenbedingungen macht nachhaltiges Arbeiten nahezu unmöglich.

6Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Lieber Feedbackgeber*in,
danke für dein ausführliches Feedback.
Es ist erkennbar, dass du dir Zeit genommen hast, um sowohl die positiven Seiten als auch die kritischen Herausforderungen im Unternehmen klar zu benennen – dafür möchten wir dir danken.
Es freut uns, dass Aspekte wie Remote Work, der Teamzusammenhalt in einzelnen Bereichen, das vielfältige Aufgabenspektrum von dir wertgeschätzt werden. Gleichzeitig nehmen wir Deine Kritikpunkte ernst.
Uns ist bewusst, dass Veränderungen und unternehmerische Entscheidungen auch Herausforderungen mit sich bringen. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, Prozesse transparenter zu gestalten, unsere Kommunikation zu verbessern und nachhaltige Strukturen aufzubauen. Unsere Vision und Strategie entwickeln wir stetig weiter, um den sich wandelnden Marktanforderungen gerecht zu werden und unser Unternehmen zukunftssicher aufzustellen.
Viele der von dir angesprochenen Themen – von Führung, Kommunikation und Strategie bis hin zu Transparenz und Arbeitsatmosphäre – betreffen zentrale Bereiche, an denen wir arbeiten und uns fortlaufend weiterentwickeln. Gleichzeitig wissen wir, dass Veränderungen Zeit brauchen, um nachhaltig wirken zu können.
Wenn du weiteren Gesprächsbedarf hast, melde dich jederzeit gerne.

Grüße,
Riccardo

Früher offen und autonom, jetzt zunehmend zentralisiert und unflexibel

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei TRUSTED SHOPS GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die einst offene und einladende Atmosphäre war eine große Stärke, und in manchen Bereichen ist dies noch spürbar. Eine Rückkehr zu mehr Autonomie in den Teams und weniger Top-down-Einfluss in der Produktstrategie wäre wünschenswert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zunehmende Zentralisierung und Kontrolle, sinkende Budgets und weniger Fokus auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter sollten stärker in die Strategie- und Kommunikationsprozesse eingebunden werden, anstatt sich ausschließlich auf Produktentscheidungen und einzelne Teaminitiativen zu konzentrieren.

Arbeitsatmosphäre

Zu viele Meetings und unnötige Prozesse, aber zu wenige konkrete Entscheidungen. Projekte ändern sich ständig, und es fehlt eine klare Messbarkeit, ob Initiativen tatsächlich einen Wettbewerbsvorteil bringen – besonders angesichts der Konkurrenz, die aktuell voraus ist.

Image

Die internen Gespräche drehen sich immer stärker um Probleme und Herausforderungen, statt um die positiven Aspekte des Unternehmens.

Work-Life-Balance

Da sich Projekte ständig ändern und der Fokus unklar ist, gibt es kaum Konsequenzen, wenn Deadlines nicht eingehalten werden – das kann eine gute Balance ermöglichen. Allerdings führt Eigeninitiative schnell dazu, dass man mit zu vielen Themen betraut wird, ohne dass diese zusätzliche Arbeit zwangsläufig anerkannt wird.

Karriere/Weiterbildung

Langfristige Entwicklungsmöglichkeiten werden zugunsten kurzfristiger Produktgewinne und Kostensenkungen vernachlässigt. Dies führt zu einer reduzierten Förderung der individuellen Weiterentwicklung.

Gehalt/Benefits

Gehaltserhöhungen werden von Jahr zu Jahr stärker eingeschränkt – eine nachvollziehbare Folge der sinkenden Umsätze. Dennoch erschwert dies die Mitarbeiterbindung und das Recruiting neuer Talente.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Teams ist der Zusammenhalt in Ordnung. Teamübergreifend, besonders in Richtung Management, fühlt es sich jedoch zunehmend isoliert an.

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährige Mitarbeiter geraten zunehmend in den Hintergrund. Der Fokus liegt stärker auf Umsatzsteigerung und spezifischen Projekten als auf den Menschen, die diese Projekte ermöglichen.

Vorgesetztenverhalten

Grundlegende Unternehmensziele (mehr Umsatz, weniger Kosten) sind klar, aber es gibt noch viele Herausforderungen. Die Unternehmensführung hat Schwierigkeiten, sich an das Wachstum der Firma anzupassen.

Arbeitsbedingungen

Die Einführung einer verpflichtenden Rückkehr ins Büro – trotz vorheriger Remote-Einstellung – führt zu Unmut. Veränderungen im Arbeitsalltag, erhöhte Pendelkosten und mangelnde Büroressourcen wurden dabei nicht ausreichend berücksichtigt. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass das Unternehmen während der frühen Corona-Phase eine gute Remote-Struktur geschaffen hat.

Kommunikation

Die Kommunikation basiert zunehmend auf Druck. Eine der zentralen Botschaften ist, dass das Wachstum nicht ausreicht, was dazu führt, dass Kosteneinsparungen priorisiert werden. Team-Events finden seltener statt und stehen unter Kostenkontrolle, Firmenveranstaltungen nur noch sporadisch. Früher gab es feste Sommer- und Weihnachtsfeiern, mittlerweile scheint jede Veranstaltung unsicher.

Gleichberechtigung

Es gibt Bemühungen, aber sie werden noch nicht konsequent umgesetzt.

Interessante Aufgaben

Aufgrund der sich ständig ändernden Prioritäten ist es schwierig, nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Der Fokus liegt zu stark auf kurzfristigen Erfolgen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

4Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Lieber Feedbackgeber*in,

vielen Dank für dein Feedback.

Wir arbeiten in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld und müssen deshalb schneller als andere Branchen auf Veränderungen reagieren und unsere Produkte & Services an neue Bedürfnisse anpassen. Wir verstehen, dass dieser Wechsel in Prioritäten herausfordernd ist. Auch wenn wir dies nicht gänzlich vermeiden können, ist es unser Ziel uns Trustees künftig noch besser in diesen Prozess einbinden.

Es ist richtig, dass wir derzeit kostensensibel sind. Mittlerweile sind wir über 750 Mitarbeitende in Europa und tragen Verantwortung für jeden Einzelnen. Um wie bisher ein zuverlässiger und sicherer Arbeitgeber zu bleiben, behalten wir unsere Ausgaben im Blick. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass Meinungen und Ideen eingebracht werden – auch wenn wir nicht jede davon umsetzen können.

Teamevents sind weiterhin in gewohnter Form möglich. Wende dich gerne an deinen People Manager*in – möglicherweise wird hier nur noch etwas Unterstützung in der Planung benötigt. Zudem freuen wir uns bereits jetzt auf unsere 25-Jahr-Feier mit allen internationalen Kolleg*innen in diesem Herbst.

Unsere Hybrid Work Policy soll unter anderem den teamübergreifenden Austausch fördern und euch mehr spontane Möglichkeiten zum Netzwerken bieten. Gib uns gerne in ein paar Wochen Feedback, ob wir dieses Ziel gemeinsam erreichen.

Wir freuen uns auf unsere weitere gemeinsame Reise.

Viele Grüße,

Riccardo

Sehr belastende Atmosphäre, man möchte nur noch weg...

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Trusted Shops SE in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ehrlich? Nicht mehr viel.
Ich bin ready to go...

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Micromanagement
Feedbackkultur
Kommunikation
Manipulation
Verunsicherung der Mitarbeiter

Verbesserungsvorschläge

Puh.....der AG möchte sich nicht verbessern und auch der Pulse Check ist NICHT anonym, da man den Bereich aus dem das Feedback kommt und die Position detailliert angeben muss...daras kann man sehr schnell auf 10 Leute eingrenzen...daher wird es da kein ehrliches Feedback geben.
Man hat ja Angst entlassen zu werden, sobald man negative Kritik äußert.

Image

Intern 1-2 Sterne, kenne viele MA, die auch gehen wollen und werden...es ist kein gesundes Umfeld mehr.
Sehr gute Leute sind gegangen und gegangen worden.
Auch die Art und Weise ist katastrophal und nicht wertschätzend.
Emotionslos.

Work-Life-Balance

Remote gut, Kernarbeitszeit plus Flexibilität außerhalb 10-16 Uhr.
Freitags bis 14 Uhr.
Der Workload ist akzeptabel, man kann seinen Job aber nicht mehr einfach machen inzwischen.
Micromanagement, Kontrolle, unnötige interne Meetings in zu hoher Häufigkeit, die jeder Mitarbeiter gern skippen würde, aber die People Manager dürfen wohl auch nichts mehr selbst entscheiden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Kompensation für die Pendelei

Karriere/Weiterbildung

Nur Popokriecher kommen weiter und Leute die seit mehr als 10 Jahren auf Positionen sitzen aufgrund der Dauer und nicht aufgrund der Qualifikation.
Die bleiben da und werden auch nicht weiter befördert, da bereits jetzt überfordert....

Kollegenzusammenhalt

Durch hybride Arbeit werden Mitarbeiter im Homeoffice automatisch ausgeschlossen aus dem Team und fühlen sich benachteiligt, wenn das ganze Team wöchentlich im Büro ist.
Ich wurde remote recruitiert in einem 100% remote Unternehmen.
Es wird inzwischen nur noch lokal Recruiting betrieben, damit alle im Office sind 2 Tage die Woche- Kontrolle ist besser!

Vorgesetztenverhalten

Das Management lebt in einer eigenen Welt, es ist unglaublich wie realitätsfremd und kritikunfähig viele sind.
Kontrolle der MA gehört wohl inzwischen zur Jobbeschreibung.
Hier redet einer dem anderen auch nur nach dem Wort und man bestätigt sich gegenseitig anstatt empfänglich für Kritik zu sein.
Haben die auch alle Angst um ihren Job, so wie wir??

Arbeitsbedingungen

Büro ist 80er, wie schon erwähnt 1 Etage nice für 30 Leute...
Wenn man schon hybrid einführt, gebt Mitarbeitern einen Parkplatz oder Tickets für die Öffis.
Stellt die Räumlichkeiten fertig, bevor ihr zurück ins Büro fordert....ah nee, das ist ja der typische Aktionismus von dem ich hier schon öfters gelesen habe... erstmal machen, dann Zuende denken :)

Kommunikation

Sehr hierarchisch wird von oben nach unten kommuniziert.
Viele Kommunikationswege und trotzdem erfährt man vieles nicht.
Die People Manager reden inzwischen auch nur noch das nach, was ihnen eingetrichtert wird und haben keinen Impact.
Sie sind nur dazu da ihre Teams zu kontrollieren - was Arbeit & Meinungsäußerung angeht.
Negatives darf nichtmal im Team angesprochen werden.

Gehalt/Benefits

Durchschnittlich, nicht Geschlechterneutral, für remote arbeitende keine Benefits wie Essenszuschuss, Getränke, Obst...man könnte so leicht die Wertschätzung steigern durch 50€ Rewe Karten zb ( steuerfrei)....kleine Dinge bewirken großes!

Gleichberechtigung

Nur Männer, die sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und völligst blind sind für die normalen Mitarbeiter.

Interessante Aufgaben

Täglich routinierte Aufgaben, wenig spannendes, aber in Ordnung.
Interne Themen halten deutlich mehr auf, als der eigentliche Job.
Ihr macht es so kompliziert.


Arbeitsatmosphäre

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Lieber Feedbackgeber*in,

offenes Feedback ist uns wichtig, und wir schätzen es, dass du deine Meinung teilst. Auch wenn wir nicht in allen Punkten übereinstimmen, nehmen wir deine Rückmeldung ernst und stehen für einen respektvollen Dialog zur Verfügung.
Unser Pulse Check ist eine freiwillige Feedbackmethode, die wir in regelmäßigen Abständen anbieten werden. Dabei werden keine individuellen Positionen, sondern lediglich die zugehörige Unit erfasst.

Wir schätzen ehrliches, respektvolles und konstruktives Feedback, das jederzeit willkommen ist. Hierfür bieten wir verschiedene Möglichkeiten an: People Business Partner, People Manager, von euch gewählte Vertrauenspersonen, Pulse Check, All-Hands-Meetings und einige mehr.

Wir möchten engagierten und talentierten Trustees Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten und haben diverse Programme entwickelt, um sie gezielt auf Experten- oder Führungsrollen vorzubereiten und fortlaufend zu unterstützen. Auch du hast die Möglichkeit, dich in weitere Rollen zu entwickeln – wir begleiten gerne auf diesem Weg.

Falls du weiteren Gesprächsbedarf hast, melde dich jederzeit gerne.

Viele Grüße,

Riccardo

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.