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159 von 353 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 53%
Score-Details

159 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Guter Arbeitgeber mit Optimierungspotenzial! ;)

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei TRUSTED SHOPS GmbH in Köln gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Abschaffung bzw. Einschränkung der Telearbeit. Das betrifft mich aktuell zwar nicht, aber dieses Thema hat für sehr viel Aufruhe gesorgt. Zudem schränkt TS sich damit selbst ein. Eventuell bessere Fits für bestimmte Positionen können in der Art so nicht mehr berücksichtigt werden, da der Focus nun eher auf die lokale Suche ausgelegt ist.

Verbesserungsvorschläge

Das Thema AI insbesondere flächendeckende Ausstattung mit Claude sollte zeitnah jedem zur Verfügung stehen. Es ist schon ernüchternd wenn Trainings und Schulungen stattfinden und man selbst nicht identisch ausgestattet ist und noch mit limitierten bzw. älteren Tools arbeitet. Das ist teilweise frustrierend und nicht verständlich.

Arbeitsatmosphäre

In meinem Universum kann ich nicht klagen, alles top!

Image

Top

Work-Life-Balance

Sehr gut!

Karriere/Weiterbildung

Sehr viele interne aber auch externe Möglichkeiten, man muss nur hinterher sein.

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut!

Umgang mit älteren Kollegen

Sollte selbstverständlich sein.

Vorgesetztenverhalten

Sehr gut!

Arbeitsbedingungen

Fühle mich sehr wohl und wir sind prinzipiell gut ausgestattet.

Kommunikation

Offen

Gehalt/Benefits

Mehr geht immer, aber ich will mich nicht beklagen.

Gleichberechtigung

Sollte selbstverständlich sein.

Interessante Aufgaben

Sehr interessante abwechslungsreiche Aufgaben.

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Ein wirklich schlechter Arbeitgeber.

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei TRUSTED SHOPS GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts. Ich freue mich lediglich darüber, nicht mehr hier zu arbeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eigentlich alles.

Verbesserungsvorschläge

Von Grund auf neu gestalten.
Führungskräfte anständig schulen (mit externen Fort-/Weiterbildungen).
Faule Angestellte nicht einfach akzeptieren.
Eine HR-Abteilung aufbauen, die für den Angestellten ist und nicht rein die Führungskräfte vertritt (HR-Bussiness-Partner sind absolut verbesserungswürdig).
Und vieles mehr.

Arbeitsatmosphäre

Absolut schlecht. Dir werden immer mehr Aufgaben außerhalb deines Aufgabenbereichs aufs Auge gedrückt. Eine Gegenleistung erhältst du dafür jedoch nicht.
Entsprechend ist die generelle Stimmung nicht gut.

Image

Absolut schlecht. Die „goldenen“ Jahre von TS sind lange vorbei. Viele falsche Entscheidungen und fragliche Verkaufstaktiken haben dem Unternehmen nicht nur auf Kundenseite, sondern auch auf Arbeitnehmerseite einen klaren Image-Abstieg beschert.

Work-Life-Balance

Bescheiden. Sämtliche Freiheiten werden einem weggenommen. Einstige Benefits existieren nicht mehr, weil es förderlich ist, Leute, die in Office-Nähe wohnen, ins Büro zu zwingen, damit sie mit ihren Kolleg*innen, die weiter weg wohnen, den Teams-Call aus dem Office wahrnehmen können.
Trotz der existierenden Kernarbeitszeit (10-16 Uhr und Freitags 10-14 Uhr) werden Meetings immer wieder außerhalb der Kernarbeitszeit gelegt, sodass „flexible Arbeitszeiten“ ein Wunschdenken bleibt.
Hunde dürfen lediglich in sogenannte Dog-Büros mitgenommen werden. Davon existieren nur sehr wenige und im Büroraum muss der Hund angeleint werden und er darf seine Decke nicht verlassen. Lediglich für eine Person gelten diese Regeln nicht. Diese Person hat die Dog Policy verfasst. Große Hunde werden nicht geduldet, weil ihre kleinen Hunde Angst vor großen Hunden haben. Die Hunde dieser Person müssen auch nicht angeleint sein.
Auch ein sehr schönes Beispiels von Trusted Shops‘ Vetternwirtschaft.

Karriere/Weiterbildung

Existiert nicht. Du musst zwar in jedem Jahresgespräch Weiterbildungswünsche angeben und angeblich existiert ein Weiterbildungsbudget. Faktisch werden dir aber nur Schulungen von „In-house-Coaches“ angeboten. Hierbei kann man jedoch leider nicht von Fortbildung/Weiterbildung sprechen.
Sofern du externe Fortbildungen benennst, wird nach dem Jahresgespräch nie wieder ein Wort darüber verloren, außer „habe ich eingekippt.“ seitens der Führungskraft. Es folgt nur nichts.

Gehalt/Benefits

Hungerlohn. Wie bereits bei anderen Kategorien erwähnt, dir werden regelmäßig neue Aufgaben aufs Auge gedrückt, dafür erhältst du aber keine Gegenleistung.
Einmal im Jahr gibt es die Möglichkeit der Gehaltsanpassung. Die Führungskraft erhält Satz X und darf das auf das Team verteilen. Da kommt aber selten mehr als zwei Prozent rum.
Gute Benefits werden stückweise weggenommen. Es bleiben unnötige Pseudo-Benefits.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Existiert nicht.

Kollegenzusammenhalt

In einzelnen Bereichen noch sehr gut, teamübergreifend jedoch absolut bescheiden. Jedes Team versucht Aufgaben los zu werden und sie anderen Teams aufs Auge zu drücken. Einige Teams sitzen dabei so hoch in ihrem Elfenbeinturm, dass es von führender Ebene sogar noch supportet wird.

Vorgesetztenverhalten

Schlecht, schlechter, „Führungskräfte“ bei Trusted Shops.
Teammitglieder werden mit unterschiedlichen Maßstäben behandelt. Diejenigen, die einwandfrei ihren Job erledigen, bekommen immer mal wieder unberechtigte Kritik an den Kopf geknallt.
Diejenigen, die es mit ihrer Arbeitszeit nicht so genau nehmen, die vor oder nach Urlauben immer „krank“ sind, ihre Aufgaben solang hinauszögern, dass sie sie vor ihrem langen Wochenende leider nicht mehr schaffen, werden in Schutz genommen und kommen mit ihrer „Arbeitsweise“ ungestraft durch.
Allgemein erfolgt bei TS eine unbeschreibliche Vetternwirtschaft. Wenn du deiner*deinem Vorgesetzten/Director o.ä. nur oft genug den roten Teppich ausrollst und ihr*ihm genug nach dem Mund redest, hast du die Chance auf einen weiteren Step auf der Karriereleiter. Dabei wird leider nie auf die Fähigkeiten geschaut, sondern lediglich, ob diese Person Corporate Identity im Blut hat. Ergo werden Mitarbeiter zu Führungskräften ernannt, die besser in ihrem vorherigen Job hätten verweilen sollten.
Für eine Führungskräfte gilt auch das völlige Ausscheiden aus dem Tagesgeschäft, sodass sie nicht einmal mehr eine Idee haben, was so abgeht tagein und tagaus.

Arbeitsbedingungen

Null „Trust“ für die eigenen Mitarbeiter, weitere Kontrollelemente werden regelmäßig hinzugefügt. Die Teamleiter werden scheinbar dazu angehalten, dir zu unterstellen, du würdest deinen Job nicht anständig machen. Außer du gehörst zu der Sorte der Angestellten, die ich bei der Kategorie „Führungsverhalten“ beschrieben habe.
Benefits werden reihenweise gestrichen.
Es gibt eine große Spannbreite, wie Angestellte behandelt werden. Einige dürfen sich alles erlauben und haben zahlreiche Sonderrechte, andere wiederum werden unbegründet behandelt wie Staatsfeinde.

Kommunikation

Miserabel. Dieser Arbeitgeber ist unfassbar intransparent und verheimlicht Entscheidungen. Man erfährt Neuigkeiten grundsätzlich erst einmal nur über den Flurfunk. Der Flurfunk ist aber erstaunlich wahrheitsgetreu.

Gleichberechtigung

TS versucht ein Image zu erhalten, das Frauen in Führungspositionen fördert und LGBTQ+ freundlich ist, was auf den ersten Blick auch der Wahrheit entspricht.
Ist man aber erstmal eine Zeit beschäftigt, fällt einem auf, dass die Gehaltsspanne sehr groß ist und dass männliche Angestellte vorgezogen werden, wenn es um Titel geht.

Interessante Aufgaben

Nicht vorhanden.


Umgang mit älteren Kollegen

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Mehrfachbewertung

Leider nicht (mehr) zu empfehlen (2018-2021 war das Unternehmen top). Bitte aufpassen und kritisch hinterfragen.

2,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-FührungskraftHat bis 2026 bei Trusted Shops SE in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Spirit unter den Mitarbeitenden. TS findet immer gute Talente, die menschlich top sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Liste wäre zu lang, siehe oben für Beispiele. Aber sobald du Dinge in Frage stellst, die unrealistisch sind und/oder keinen Mehrwert liefern, wirst du als jemand behandelt, der nicht pragmatisch denkt. Initiativen werden nach Wunsch und nicht nach Machbarkeit bewertet und daher hat fast jedes Projekt Verzug oder wird abgebrochen.

Verbesserungsvorschläge

Der Vorstand sollte das Unternehmen am besten verkaufen und Profis ranlassen. Der CEO ist meiner Meinung mach der größte Micromanager ohne Fachwissen - nervt.

Arbeitsatmosphäre

Vertrauen nur Im Namen, Profis werden als Stopper gesehen

Image

Leider katastrophal, Vertrauen findet man nur noch im Namen. Im B2C werden die Endverbraucher ausgetrickst und durch Fehlleitung trotzdem davon profitiert, da "drauf geklickt" wird. Das Gütesiegel verliert konstant an Wert.

Work-Life-Balance

Immer mehr wird drauf gepackt, ohne Entlastung, also eher Minusgeschäft. Return to Office trotz einst full-remote Regelung via ARD Tagesschau Imterview versprochen.

Karriere/Weiterbildung

Schein Angebote für Basics wie Rhetorik und Meetingkultur. Skills, die jeder professionelle Mitarbeitende eh mitbringen sollte.

Gehalt/Benefits

Weiter deutlich unter'm Markt,
TS profitiert von zielstrebigen Juniors, sind sie einmal Senior und teilen ihre Meinung sind sie nicht mehr willkommen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf jeden fall nachhaltig, so weit es möglich ist, da kann man kaum etwas schlechtes zu sagen.

Kollegenzusammenhalt

Top, Spirit untereinander ist unschlagbar, alles gute Leute

Umgang mit älteren Kollegen

Fühlt sich eher wie Duldung an, weil sie noch die alten Codes kennen.

Vorgesetztenverhalten

Denken nur an eigene Zielvereinbarungen und schauen bei der Realität weg, CEO gleicht meiner Wahrnehmung nach einem Selbstdarsteller und manche andere C's wollen lieber Podcast machen wie führen.

Arbeitsbedingungen

Austattung ist top, wenn dann ist MS Schuld :)

Kommunikation

Katastrophal leider, bis heute nichts dazu gelernt

Gleichberechtigung

Teilweise übertriebene Pro-Frauen / Männer Diskriminierung, wobei super starke Expertinnen und weibliche Führungskräfte da sind - muss also nicht sein. Schadet dem Standing der Frauen und entsprechend dem Klima in der Firma.

Interessante Aufgaben

Immer dynamisch im positiven Sinne

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Massive Verschlechterung / Unzufriedenheit in letzter Zeit

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei TRUSTED SHOPS SE in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Workation, IT-Abteilung (bei Problemen immer schnell erreichbar)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es braucht fast Jahre bestimmte Automationen umzusetzen die dann nicht funktionieren und es gefühlt nur eine Person im Unternehmen gibt die Probleme dazu lösen kann. So was sollte auch nicht als Team Ziel gelten, wenn man das selber gar nicht in der Hand hat. Gefühlt haben hier Team Lead und Director auch schon aufgegeben und akzeptiert, dass man in der Prio Hirachie ganz unten steht. Aber Hauptsache tägliche Ziele pushen...

Verbesserungsvorschläge

Weniger Mikromanagement, Probleme / Stimmung im Team auch erkennen. Ziele nicht nur am Unternehmen ausrichten, sondern auch mal an die Mitarbeitenden denken

Arbeitsatmosphäre

War mal super, jetzt nur noch Verwaltung und Mikromanagement von oben

Image

Gibt es ein Image?

Work-Life-Balance

2 Tage Office Pflicht (wer das Pech hat zu nah am Büro zu wohnen), aber immer noch etwas über 180 Tage "Workation" möglich. -> Mittlerweile das einzig Positive an der Firma.

Karriere/Weiterbildung

Pseudo Angebote die nicht weiterhelfen

Gehalt/Benefits

Geht so und große Unterschiede im Team (Leistung wird nicht unbedingt honoriert). Kein 13. Gehalt, kein Urlaubsgeld keine Bonuszahlungen etc.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Büropflicht ohne Jobticket. Zu viele Büroräume, die meist leer stehen oder jeder sich auf 4 Plätzen ausbreiten kann.

Kollegenzusammenhalt

Mit manchen Kollegen super, in letzter Zeit aber immer mehr Druck von oben, sodass jeder nur noch für sich kämpft.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Sonderbehandlung, also auch nicht besser / schlechter

Vorgesetztenverhalten

Teamlead wirkt mittlerweile wie im Automatikmodus und verfällt ins Mikromanagement. Was hat eigentlich der Director jeden Tag im Daily zu suchen?

Arbeitsbedingungen

Büroräume sind gut eingerichtet, aber meist nicht gut besetzt.

Kommunikation

Von oben nach unten durchgereicht oder auch mal gar nicht

Gleichberechtigung

Soll es wohl geben

Interessante Aufgaben

Gibt es nicht.

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Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Liebe*r Feedbackgeber*in,

vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Es freut uns, dass du den Zusammenhalt im Team sowie die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen (z. B. IT) als positiv erlebst.

Gleichzeitig nehmen wir deine kritischen Rückmeldungen ernst. Dass du deine aktuelle Arbeitssituation mit fehlender Wertschätzung, eingeschränkten Entwicklungsperspektiven, einer hohen Arbeitsbelastung sowie einem zunehmenden Gefühl von Micromanagement verbindest, entspricht nicht dem Arbeitsumfeld, das wir schaffen möchten.

In einem wachsenden und sich kontinuierlich weiterentwickelnden Unternehmen stehen wir immer wieder vor der Herausforderung, unterschiedliche Anforderungen – wie strategische Zielsetzungen, operative Steuerung und individuelle Erwartungen – miteinander in Einklang zu bringen. Uns ist dabei bewusst, dass Veränderungen im Führungsverständnis, in der Zusammenarbeit oder bei Zielsystemen unterschiedlich wahrgenommen werden und nicht immer sofort nachvollziehbar sind.

Gerade die Themen Vertrauen, Eigenverantwortung und Transparenz sind für uns zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Deshalb hinterfragen wir unsere Führungsprinzipien, unsere Zielsysteme und unsere Prozesse kontinuierlich. Unser Ziel ist es, Orientierung zu geben, ohne unnötige Steuerung oder Komplexität zu erzeugen.

Ebenso entwickeln wir unsere Lern- und Entwicklungsangebote kontinuierlich weiter, damit Mitarbeitende ihre individuellen Entwicklungsmöglichkeiten besser erkennen und nutzen können. Gleichzeitig arbeiten wir daran, Karriereperspektiven transparenter aufzuzeigen und Entwicklungsgespräche noch stärker an den persönlichen Zielen auszurichten.

Unser Anspruch ist es, eine Arbeitsumgebung zu gestalten, die Orientierung bietet, Vertrauen stärkt, Entwicklung ermöglicht und Raum für Mitgestaltung lässt. Die von dir angesprochenen Punkte werden wir deshalb weiterhin gezielt aufgreifen und an konkreten Verbesserungen arbeiten.

Lass uns dazu gern im Austausch bleiben.
Viele Grüße,

Riccardo

Mehrfachbewertung

Wenn Führung den Vertrieb ausbremst

1,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Trusted Shops in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Hört wieder stärker auf die langjährigen und nachweislich erfolgreichen Vertriebler. Im Grunde wollen diese Mitarbeiter nichts anderes, als für das Unternehmen den bestmöglichen Umsatz zu erzielen.

Kritik, Fragen und Verbesserungsvorschläge sollten nicht als Angriff verstanden werden. Gerade erfahrene Vertriebler wissen aus dem täglichen Kundenkontakt sehr genau, welche Maßnahmen funktionieren und welche Entscheidungen den Vertrieb unnötig erschweren.

Weniger Entscheidungen am Vertrieb vorbei und wieder mehr Vertrauen in die Menschen, die über Jahre bewiesen haben, dass sie erfolgreich verkaufen können.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich massiv verschlechtert. Statt Vertrauen herrschen Druck und Kontrolle. Es geht gefühlt nur noch darum, wie man in der aktuell angespannten Situation klarkommt und seine Ziele irgendwie erreicht.

Durch einen Piloten hat sich die Verteilung der Unternehmen und Anfragen stark verändert. Aus meiner Sicht werden zwei Personen deutlich bevorzugt, während der Rest des Teams schauen muss, wie er mit den verbleibenden Möglichkeiten Umsatz generiert. Fragen, Kritik oder Wünsche sind dabei nicht wirklich erwünscht.

Image

ntern und extern präsentiert man sich sehr stark als erfolgreiches KI-Unternehmen.

Mir fehlt allerdings zunehmend der klar messbare Mehrwert für den Kunden. Zwischen dem Image, das nach außen transportiert wird, und dem, was Mitarbeiter im operativen Alltag erleben, besteht aus meiner Sicht mittlerweile eine deutliche Lücke.

Work-Life-Balance

Für mich kaum noch vorhanden. Vor allem der psychische Druck ist mittlerweile enorm.

Wenn Umsatzquellen wegfallen, Ziele aber weiterhin erreicht werden sollen und gleichzeitig permanent Druck aufgebaut wird, nimmt man die Arbeit automatisch mit nach Hause.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten sind nur sehr begrenzt vorhanden.

Auch klare und nachvollziehbare Karrierewege sind für mich aktuell kaum erkennbar.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt hat sich durch fehlende Umsatzquellen im Vertrieb faktisch deutlich verschlechtert.

Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass teilweise neue Mitarbeiter besser verdienen als langjährige Kollegen.

Durch den aktuellen Piloten werden zudem einzelne Personen aus meiner Sicht stark bevorzugt und mit besseren Unternehmen beziehungsweise bereits interessierten Anfragen versorgt. Für alle anderen wird es dadurch deutlich schwieriger, ihre Ziele und damit auch ihr variables Gehalt zu erreichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Für mich schwer nachvollziehbar.

Mitarbeiter werden teilweise verpflichtet, ins Office zu fahren, obwohl dort kaum oder teilweise gar keine anderen Kollegen anwesend sind. Es entstehen Situationen, in denen Mitarbeiter alleine in Büros sitzen und trotzdem die Anfahrt auf sich nehmen müssen.
Welchen Mehrwert das für Zusammenarbeit, Umwelt oder Unternehmenskultur haben soll, erschließt sich mir nicht.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb einzelner Teams oder zwischen einzelnen Kollegen gibt es noch Zusammenhalt. Übergreifend ist davon allerdings nur noch wenig zu spüren.

Durch den hohen Druck und die unterschiedlichen Voraussetzungen entsteht zunehmend eine Situation, in der jeder schauen muss, wie er selbst klarkommt.

Umgang mit älteren Kollegen

Aus meiner Sicht aktuell nicht gegeben.

Durch die unterschiedliche Verteilung von Unternehmen und Anfragen entstehen massiv unterschiedliche Voraussetzungen innerhalb des Vertriebs. Einzelne Personen erhalten Unternehmen, die bereits aktiv angefragt haben, während andere Mitarbeiter mit deutlich schwierigeren Voraussetzungen arbeiten müssen.

Zusätzlich wurden dieses Jahr bereits mehrere ältere und langjährige Kollegen gekündigt. Das hinterlässt zumindest bei mir ein sehr ungutes Gefühl.

Vorgesetztenverhalten

Aus meiner Sicht teilweise unprofessionell und wenig verständnisvoll.

Kritische Fragen werden häufig abgeblockt oder relativiert. Statt Probleme ernsthaft zu hinterfragen, entsteht oft der Eindruck, dass bereits getroffene Entscheidungen verteidigt werden müssen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen im Vertrieb haben sich massiv verschlechtert.

Rabattmöglichkeiten wurden abgeschafft, die Qualität der zur Verfügung gestellten Leads ist deutlich schlechter geworden und gleichzeitig wurden die Mindestvertragswerte erhöht. Zusätzlich wurden Provisionen gekürzt.

Die zur Verfügung gestellten Leads entsprechen teilweise nicht einmal den eigenen internen Vorgaben. Trotzdem wird erwartet, dass diese Unternehmen konsequent bearbeitet werden und die gleichen beziehungsweise hohen Ziele erreicht werden.

Dieses Problem wurde bereits seit Jahren angesprochen. Eine wirkliche und nachhaltige Verbesserung ist für mich nicht erkennbar. Im Gegenteil: Die Rahmenbedingungen für den Vertrieb werden zunehmend schwieriger, während die Erwartungen unverändert hoch bleiben.

Kommunikation

Die Kommunikation funktioniert fast ausschließlich von oben nach unten. Entscheidungen werden getroffen und anschließend kommuniziert. Eine wirkliche Diskussion oder Einbindung der Mitarbeiter findet aus meiner Sicht kaum noch statt.

Am Ende gilt: Es wird das gemacht, was von oben vorgegeben wird.

Gleichberechtigung

Aus meiner Sicht aktuell nicht gegeben.

Durch die unterschiedliche Verteilung von Unternehmen und Anfragen entstehen massiv unterschiedliche Voraussetzungen innerhalb des Vertriebs. Einzelne Personen erhalten Unternehmen, die bereits aktiv angefragt haben, während andere Mitarbeiter mit deutlich schwierigeren Voraussetzungen arbeiten müssen.

Zusätzlich wurden dieses Jahr bereits mehrere ältere und langjährige Kollegen gekündigt. Das hinterlässt zumindest bei mir ein sehr ungutes Gefühl.

Interessante Aufgaben

Interessante Vertriebsaufgaben gibt es immer weniger.

Der Vertrieb übernimmt mittlerweile teilweise Aufgaben, die eher in andere Bereiche gehören. Dazu zählen beispielsweise Onboarding Calls und sogar die Terminvereinbarung für diese Calls.

Gleichzeitig wird immer stärker und teilweise sehr stupide vorgegeben, wie Gespräche geführt werden sollen und welche Aussagen zu treffen sind. Eigenständiger Vertrieb und individuelle Gesprächsführung werden dadurch immer weiter eingeschränkt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Lieber Feedbackgeber*in,

Danke für dein persönliches Feedback und die offenen Einblicke in deine Wahrnehmung.

Es freut uns, dass du den Einsatz, die Leistungsbereitschaft und den Zusammenhalt in unseren Teams hervorhebst. Dieses Engagement unserer Kolleg*innen ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Erfolgs und trägt seit über 25 Jahren dazu bei, unsere Vision gemeinsam voranzubringen.

Gleichzeitig nehmen wir deine kritischen Rückmeldungen ernst. Es tut uns leid, dass du die aktuelle Situation in mehreren Bereichen – insbesondere im Hinblick auf Fairness, Entscheidungsprozesse und die Rahmenbedingungen im Vertrieb – als belastend und unausgewogen erlebst.

In einem dynamischen Marktumfeld entwickeln wir unsere Organisation, Prozesse und Strukturen kontinuierlich weiter. Solche Veränderungen bringen häufig neue Anforderungen mit sich und werden nicht von allen Mitarbeitenden gleichermaßen erlebt oder bewertet. Unser Anspruch ist es, Veränderungen transparent zu gestalten und ihre Auswirkungen regelmäßig zu reflektieren.

Auch die von dir angesprochenen Pilotprojekte verfolgen dieses Ziel: Neue Ansätze werden unter realen Bedingungen getestet, ausgewertet und auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse weiterentwickelt. Dabei ist es uns wichtig, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und Feedback systematisch in unsere Entscheidungen einfließen zu lassen.

Uns ist bewusst, dass insbesondere wahrgenommene Unterschiede in den Rahmenbedingungen sowie Leistungsdruck die tägliche Arbeit beeinflussen können. Deshalb überprüfen wir unsere Vertriebsstrukturen, Prozesse und Unterstützungsangebote kontinuierlich und entwickeln sie gezielt weiter.

Wenn du konkrete Erfahrungen oder Anregungen mit uns teilen möchtest, freuen wir uns über den persönlichen Austausch. Wende dich dafür gerne an deine People Business Partnerin. Gemeinsam können wir besprechen, welche Themen dich besonders beschäftigen und wie wir diese bestmöglich adressieren können.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für dein Feedback genommen hast.

Viele Grüße,
Riccardo

Hier herrscht das Chaos.

1,8
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Trusted Shops SE in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mein Gehalt kommt pünktlich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie realitätsfern gehandelt wird.

Verbesserungsvorschläge

Burn it down: Vom aufgeblähten Produktportfolio über undurchsichtige technische Prozesse bis hin zu einer zusammenhangslosen Vermarktung, hier ergibt einfach nichts mehr Sinn. Wenn wirklich noch ein ernsthaftes Interesse besteht, das ganze wieder ins Lot zu bringen, oder sollte man sogar darüber nachdenken, das ganze abzuwickeln, ist das der Weg.

Arbeitsatmosphäre

Absolut lost. Hier stimmt wirklich gar nichts mehr: Visionen, die sich laufend ändern. Ziele? Brauchen wir nicht! Und Erwartungen, die nicht artikuliert werden, aber bitte übererfüllt werden sollen. Getreu dem Motto: Ließ es mir von den Augen ab, so schwer kann das ja wohl nicht sein. Wer kann, duckt sich weg. Alle anderen dürfen Micromanagement über sich ergehen lassen.

Image

Immer schlechter. Branchenführer ist man in Europa schon lange nicht mehr. Das Vertrauen seitens Kunden und Mitarbeiter schwindet zunehmend. Schlecht für ein Unternehmen, das "Vertrauen" im Namen trägt.

Work-Life-Balance

Wer zwischen diversen Alignment-Sync-Weekly-Allhands-Readiness-Meetings, unrealistischen Deadlines und dem (längst abgefahrenen) AI-Hype-Train noch Zeit für Life findet, dem sei es gegönnt.

Karriere/Weiterbildung

Karriere macht der, der spontan auserkoren wird (damit ist es bei Trusted Shops wie überall sonst auch). Für allgemeine Weiterbildung gibt es ein E-Learning-Portal. Für eine fachliche Weiterbildung ist das jedoch leider unzureichend. Macht aber nichts: Wozu gibt es schließlich KI?

Kollegenzusammenhalt

Ein kleiner Lichtblick am Ende des Tunnels. Aber Achtung: Es könnte sich um einen Zug handeln.

Vorgesetztenverhalten

Ist vorhanden.

Arbeitsbedingungen

Office ist funktional und nett eingerichtet. Die technische Ausstattung ist auch gut. Man ist bemüht, den Zirkus so angenehm wie möglich zu gestalten.

Kommunikation

Wer "es" nicht von den Augen ablesen kann, dem bleiben immer noch unzählige Kommunikationskanäle und Dokumentationen, so umfangreich, dass selbst alle Harry Potter Bänder zusammengenommen ein Witz dagegen sind.

Gehalt/Benefits

Wie bei allem anderen auch, scheint es, als habe man hier die Kontrolle verloren. Für das, was in den Stellenbeschreibungen steht, ist es angemessen. Für das, was tatsächlich abgeht, nicht.

Gleichberechtigung

Gläserne Klippe beschreibt es am besten.

Interessante Aufgaben

Nein. Und sollte es doch einmal interessant werden, kommt irgendein absurdes #Projekt dazwischen, von dem grundsätzlich die Existenz des gesamten Unternehmens abhängt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Liebe*r Feedbackgeber*in,

Danke für dein persönliches Feedback.

Wir bedauern, dass unsere strategische Ausrichtung, Führung, Zielklarheit und Entwicklungsmöglichkeiten aktuell nicht deinen Erwartungen entsprechen.

In einem Unternehmen, das sich in einem dynamischen Marktumfeld bewegt und sich kontinuierlich weiterentwickelt, gibt es immer wieder Phasen des Wandels. In solchen Zeiten sind Veränderungen nicht für alle gleichermaßen nachvollziehbar oder unmittelbar erlebbar. Nicht jede strategische Entscheidung oder Priorisierung wird von allen Mitarbeitenden zur gleichen Zeit als sinnvoll oder konsistent wahrgenommen. Solche Entwicklungen sind komplex und benötigen Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten.

Seit 25 Jahren verfolgen wir dieselbe Vision: A digital world we can trust. Gleichzeitig entwickeln wir uns kontinuierlich weiter, um auf veränderte Marktbedingungen – beispielsweise durch Künstliche Intelligenz – zu reagieren und die daraus entstehenden Chancen zu nutzen. Unser Ziel ist es, unser Angebot kontinuierlich weiterzuentwickeln, um auch künftig ein starker und zukunftsfähiger Partner für unsere Kunden*innen und Konsumenten*innen zu sein.

Wir arbeiten kontinuierlich daran, noch mehr Klarheit in unsere strategischen Leitplanken zu bringen, Führung weiterzuentwickeln und Karriere- sowie Lernangebote strukturiert und wirksam auszubauen. Dazu haben wir unter anderem verschiedene Formate zur Führungsentwicklung (Learning Leadership) sowie zur Weiterentwicklung unserer Lern- und Entwicklungslandschaft (Expertship und Trusteeship) etabliert und entwickeln diese fortlaufend weiter.

Uns ist bewusst, dass sich nicht jede Veränderung für jede Rolle und jede persönliche Situation sofort positiv auswirkt. Dennoch ist es unser Anspruch, diese Themen langfristig und systematisch weiterzuentwickeln und dabei unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen.

Falls du Interesse an einem persönlichen Austausch hast, freuen wir uns, wenn du dich an deine People Business Partnerin wendest. Gemeinsam könnt ihr besprechen, welche Möglichkeiten es gibt, deine Perspektive einzubringen und deine Anliegen zu adressieren.

Viele Grüße,
Riccardo

Ich bereue es nicht, kann noch mal zu euch kommen

4,0
Empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei Trusted Shops in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bequem - kein Stress - aber Verbesserungsvorschläge müssen umgesetzt werden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

wünsche der Mitarbeiter - Weiterentwicklung

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf die wünsche der Mitarbeiter gehen, viele sind kreativ, aber würden ignoriert

Arbeitsatmosphäre

Ich fand die Arbeitsatmosphäre sehr bequem

Image

Soll mehr Kontrolle stattfinden

Work-Life-Balance

Remote - superrr

Karriere/Weiterbildung

Fast nie, nur intern, es bringt nichts

Gehalt/Benefits

Wenig erhöht, immer kein Budget

Kollegenzusammenhalt

Alle Kollegen waren nett

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr gut

Vorgesetztenverhalten

Schon gesagt

Arbeitsbedingungen

Kann besser geplant werden

Kommunikation

TL waren immer erreichbar, allerdings Direktor/innen schwieriger

Gleichberechtigung

Sehr gut

Interessante Aufgaben

Naja es wiederholt sich viel


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Ideal für Leute, die nicht "karrieregeil" sind sondern Wert auf ihre Freizeit legen

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Trusted Shops SE in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Möglichkeit bis zu 6 Monate pro Jahr Workation zu machen
- Health Pass = das betriebliche Gesundheitsmanagement was wirklich viel bietet von der Grippeimpfung bis zum Sportkurs
- Flexible Arbeitszeiten ohne Überwachung durch Vorgesetzte
- keine Pflichttermine am späten Nachmittag oder gar abends

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

siehe Verbesserungsvorschläge

Verbesserungsvorschläge

- jährliche Gehaltsanpassungen durchführen und die Gehälter zumindest so weit erhöhen, dass die Inflation ausgeglichen wird
- Großraumbüros abschaffen (die sind für die Konzentration wirklich der Vorhof zur Hölle)
- Home Office Policy überdenken (es gibt Fälle, wo die Präsenzpflicht wirklich objektiv betrachtet keinen Sinn macht)

Arbeitsatmosphäre

Das hängt sicherlich stark von der Abteilung und dem jeweiligen Vorgesetzten ab. In meinem Team herrscht eine tolle Atmosphäre.

Image

Es war mal DER Traumarbeitgeber in Köln, aber in den letzten Jahren hat das Image gelitten.

Work-Life-Balance

Es gibt keine Präsenzkultur und es wird nicht erwartet, dass man in seiner Freizeit erreichbar ist. Teilzeitarbeit und Workation sind kein Problem. Auf Belange von Eltern wird Rücksicht genommen. Am Wochenende und abends/nachts muss niemand arbeiten.

Karriere/Weiterbildung

Hier besteht Verbesserungsbedarf. Es gibt interne Programme und Möglichkeiten LinkedIn Learning und Speexx zu nutzen. Wirklich viel lernt man da nicht und es ist auch schwierig die Zeit dafür zu finden. Externe Fortbildungen werden in der Regel nicht bezahlt.

Gehalt/Benefits

Ich könnte woanders definitiv mehr verdienen (aber hätte dann Nachteile wie schlechtere Work-Life-Balance). Was man so hört, sind die Gehälter auch sehr unterschiedlich. Es gibt (noch) kein transparentes Vergütungssystem.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier wird viel getan, aber es könnte sicherlich noch mehr sein. Vor allem könnten unnötige PKW-Fahrten ins Büro vermieden werden, wenn die Leute öfter im Home Office bleiben dürften.

Kollegenzusammenhalt

Da gibt es in meinem Team nichts zu meckern. Meine Kollegen sind toll, hilfsbereit und unterstützen einander.

Umgang mit älteren Kollegen

Das kann ich eigentlich gar nicht beurteilen. Die meisten Mitarbeiter*innen sind jung (mag an der Branche liegen und daran dass TS selber auch keine lange Unternehmensgeschichte hat).

Vorgesetztenverhalten

Ich kann nur für meine Teamleitung sprechen, an der ich überhaupt nichts auszusetzen habe.

Arbeitsbedingungen

Es kommt drauf an. Einige Büros sind sehr laut und lieblos eingerichtet; andere haben Lärmschutzelemente und eine gemütliche Einrichtung. Die Technik ist Standard. Es gibt höhenverstellbare Schreibtische und ergonomische Bürostühle, was aber heutzutage nichts besonderes mehr ist.

Kommunikation

Vieles erfährt man leider nur über den Flurfunk. Es gibt so viele Kommunikationskanäle, dass man schnell den Überblick verliert und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Man bekommt täglich so viele unwichtige Infos angezeigt, aber wirklich wichtige Informationen werden nicht immer an das komplette Unternehmen kommuniziert (vor allem bei schlechten Nachrichten).

Gleichberechtigung

Das C-Level besteht nur aus hellhäutigen Männern. Auf Teamleiterebene gibt es aber durchaus viele Frauen. Personen mit Migrationshintergrund werden nicht benachteiligt.

Interessante Aufgaben

Das hängt sicherlich auch stark von der Abteilung ab. Ich persönlich habe spannende und abwechslungsreiche Aufgaben.

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Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Lieber Feedbackgeber*in,
vielen Dank für dein ausführliches Feedback und die Zeit, die du dafür investiert hast. Es freut uns, dass du dich in deinem Team sowie in der Zusammenarbeit mit deiner Führungskraft wohl und gut unterstützt fühlst. Ebenso schätzen wir deine positiven Rückmeldungen zu Angeboten wie dem Health Pass, unserer Work-Life-Balance und dem respektvollen Umgang miteinander.

Wir sind stolz auf die vielfältigen Talente im Unternehmen und setzen bewusst auf Ergebnisse statt auf lange Arbeitszeiten. Dieser Ansatz unterstützt unsere Trustees darin, ihr Bestes zu geben, ohne ihre Balance zu verlieren.

Unser hybrides Arbeitsmodell basiert auf einem angemessenen Verhältnis von Remote- und Präsenzarbeit. Dabei berücksichtigen wir sowohl die Anforderungen der jeweiligen Rolle als auch individuelle Lebenssituationen. Uns ist bewusst, dass nicht jede Entscheidung sofort für alle optimal erscheint. Dennoch möchten wir mit dieser Policy den Zusammenhalt stärken und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit fördern – beides wesentliche Faktoren für unseren gemeinsamen Erfolg.

Vielen Dank auch für deinen Hinweis zu den Großraumbüros. In einigen unserer Räume, die bei voller Auslastung bis zu zwölf Personen aufnehmen, haben wir bereits akustische Optimierungen vorgenommen, um konzentriertes Arbeiten zu erleichtern. Zusätzlich stehen mehrere Think Tanks für Telefonate oder ruhige Gespräche jederzeit zur Verfügung. Lass uns hierzu gern weiter im Austausch bleiben, um die Arbeitsumgebung kontinuierlich zu verbessern.

Wir setzen uns klar für Diversität und Chancengleichheit ein. Umso mehr freut es uns, dass du die Vielfalt auf Teamleiter- und Direktorenebene wahrnimmst. Mit gezielten Entwicklungsprogrammen – insbesondere zur Förderung von Frauen in Führungsrollen – arbeiten wir daran, Diversität auf allen Ebenen weiter auszubauen.

Nochmals vielen Dank für dein positives und konstruktives Feedback. Es freut uns sehr, dass du deine Aufgaben als spannend und abwechslungsreich erlebst und dich in deinem Team wohlfühlst. Genau dieses Miteinander macht Trusted Shops für uns alle besonders.

Viele Grüße,
Riccardo

Schönste Zeit seit langem auf einem Projekt.

4,5
Empfohlen
FreelancerHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Trusted Shops SE in Köln gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kritik: nach über 1 Jahr Zugehörigkeit und Verbundenheit hätte ich mich gefreut wenn auch externe Mitarbeiter an der nxt25 Feier hätten teilnehmen können. Vielleicht denkt ihr an mich bei der nxt50 Feier

Arbeitsatmosphäre

Man fühlt sich vom ersten Tag an angekommen und wird bei Fragen jederzeit unterstützt. Hier gilt einfach Freundlichkeit hilft enorm weiter.

Work-Life-Balance

Hier mal ein Wort zu den ganzen Kommentaren zur "Verschlimmerung" der Arbeitssituation nach Anpassung der Home-Office Regeln.

Bleibt mal bitte allesamt auf dem Teppich. Du sollst 4 mal im JAHR in Köln im Headquarter sein (bei mehr als 50km Entfernung) - schaut Euch bitte mal bei anderen Firmen um und sagt mir wer sonst so etwas bietet. Auch hast du immer die Möglichkeit mit deinem Vorgesetzten zu reden wenn es Probleme deswegen gibt.

Von meiner Seite daher - gerade wegen der großzügigen HO Regel - hatte ich die Möglichkeit in einer tollen Firma mit Super Kollegen zu arbeiten. Danke dafür.

Karriere/Weiterbildung

Hier geht immer mehr!

Gehalt/Benefits

Hier muss TS in eingen Bereichen noch sich den Marktbedingungen stellen um konkurrenzfähig zu bleiben.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Abteilung top - übergreifend immer etwas verbesserungswürdig. Würde gerne erfahren was die Kollegen machen und von mir dazu benötigen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich bin 61 und hatte nie ein Problem damit. Ist aber auch die Frage wie alt du im Kopf bist. Da kenne ich 30 Jährige die sich schon gedanklich im Ruhestand befinden. TrustedShops braucht Kollegen in jedem Alter- die Best-agers sind zwar nicht immer die Schnellsten- wir kennen aber viele Abkürzungen.

Vorgesetztenverhalten

Zusammenarbeit auf freundschaftlicher Ebene bei der es nie zu Disposition stand wer das letzte Wort hat. Danke. für die tolle Zeit.

Kommunikation

Nicht alles was du brauchst um deinen Job zu 100% zu erledigen bekommst du auch rechtzeitig. Wie immer und überall- viele Persönlichkeiten treffen hier aufeinander, deswegen wird es nie für alle gleichermaßen funktionieren.

Gleichberechtigung

Habe nie erlebt, das es Probleme deswegen gab.

Interessante Aufgaben

Jeden Tag was Neues zu lernen. Man muss nur open mindet rangehen und bereit sein auch neue Aufgaben zu übernehmen. Auch werden eigene Vorschläge gern gesehen und wenn möglich umgesetzt.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Lieber Feedbackgeber*in,

es freut uns sehr zu lesen, dass du dich im Team und deinen Aufgaben und im Unternehmen insgesamt wohlfühlst sowie dass du gleichzeitig die Möglichkeit hast, Neues zu lernen und deine langjährige Expertise einzubringen.

Auch wir waren traurig, dich nicht beim nxt25 Event dabei zu haben. Leider dürfen wir aufgrund rechtlicher Vorgaben keine Freelancer zu internen Firmenveranstaltungen einladen. Uns ist bewusst, dass das enttäuschend sein kann – besonders, wenn die Zusammenarbeit so eng und wertschätzend ist.

Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Projekte mit dir.

Viele Grüße
Riccardo

„unTrusted Brand – untrusted Culture“

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Trusted Shops SE in Köln gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

so gut wie nichts mehr

Verbesserungsvorschläge

esserungsvorschläge

Transparente Kommunikation
Entscheidungen sollten frühzeitig, offen und nachvollziehbar kommuniziert werden. Kritik und Vorschläge von Mitarbeitenden sollten ernst genommen und konstruktiv behandelt werden, statt diese infrage zu stellen.

Faire Provisions- und Gehaltsstruktur
Einheitliche, transparente Provisions- und Gehaltsregelungen schaffen Vertrauen. Alteingesessene Mitarbeitende sollten fair honoriert werden, und neue Mitarbeitende sollten nicht automatisch besser verdienen.

Reduzierung von Druck und Mikromanagement
Vertriebsziele sollten realistisch gesetzt werden, und Mitarbeitende sollten mehr Autonomie bei der Arbeit bekommen. Mikromanagement und ständige Kontrolle demotivieren und sollten deutlich reduziert werden.

Teamgeist und Zusammenarbeit fördern
Kollegialität und Hilfsbereitschaft sollten aktiv unterstützt werden, z. B. durch gemeinsame Workshops, klare Guidelines für Account-Zuordnung und regelmäßige Team-Events.

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Ein sinnvolles Schulungsprogramm, echte Senior-Sales-Positionen und klar definierte Aufstiegsmöglichkeiten würden Mitarbeitende langfristig motivieren und binden.

Work-Life-Balance und Flexibilität
Flexible Arbeitsmodelle sollten einheitlich umgesetzt werden, Überstunden reduziert und Home-Office als echte Option gelebt werden, um die Belastung für Mitarbeitende und Umwelt zu verringern.

Image, Umwelt- und Sozialbewusstsein stärken
Nachhaltigkeit, Kund:innenmehrwert und soziale Verantwortung sollten klarer in der Unternehmenskultur verankert werden, um Vertrauen intern wie extern zu erhöhen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Anpassung und Kontrolle geprägt. Vom Director bis hin zum Vertriebsmitarbeiter spürt man deutlich eine Kultur der Angst statt des Vertrauens. Entscheidungen werden selten transparent getroffen, und die Stimmung leidet entsprechend unter ständiger Beobachtung und Druck.

Die sogenannte Hybrid-Work-Policy klingt auf dem Papier flexibel, wird in der Realität aber nicht einheitlich gelebt – manche dürfen, andere nicht. Das sorgt zusätzlich für Unzufriedenheit und Unverständnis im Team. Manche Leute kommen manche lassen es einfach.

Im Vertrieb herrscht extremer Leistungsdruck, was das Arbeitsklima massiv belastet. Statt Zusammenhalt und Teamspirit gibt es Konkurrenzdenken – viele „fischen“ sogar in den Accounts anderer, um ihre Zahlen zu retten wird von der Vertriebsleitung geduldet. Dieses Klima untergräbt Motivation und Vertrauen komplett.
selbst Hunter müssen nun auch Onboarding-Calls übernehmen –

Hinzu kommt eine chaotische Regeln- und Leadverteilung, die weder zur Unternehmenskultur noch zu den eigentlichen Zielen passt. Unter solchen Bedingungen ist konzentriertes, angenehmes Arbeiten kaum möglich.

Image

Das interne Image des Unternehmens bröckelt zunehmend. Viele Mitarbeitende verlieren das Vertrauen in die eigenen Prozesse, die Unternehmensführung und die Kommunikation. Fehlende Transparenz, hohe Druckkultur und Ungleichbehandlung untergraben die Glaubwürdigkeit nach innen – Motivation und Loyalität sinken spürbar.

Auch nach außen wirkt das Markenimage zunehmend angreifbar. Kund:innen erkennen den Mehrwert von Trusted Shops immer weniger: Das Siegel und die Services werden nicht mehr klar als Vertrauens- oder Conversion-Booster wahrgenommen. Häufig entstehen Rückfragen zu Leistungen, die intern kaum konsequent umgesetzt oder kommuniziert werden.

Insgesamt entsteht der Eindruck, dass intern und extern Vertrauen und Reputation abnehmen. Die Marke hat zwar noch ein starkes, bekanntes Image, doch die Wahrnehmung von Qualität, Zuverlässigkeit und echtem Mehrwert leidet massiv.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance

Von einer echten Work-Life-Balance kann keine Rede sein. Der Vertriebsdruck ist enorm – die Zielvorgaben steigen stetig, während die Qualität der Leads gleichzeitig sinkt. Dadurch entsteht permanenter Stress, weil man versucht, mit wenig verwertbaren Kontakten trotzdem unrealistische Umsatzziele zu erreichen.
Die mentale Belastung ist entsprechend hoch. Viele Kolleg:innen arbeiten auch außerhalb der offiziellen Arbeitszeiten weiter, um ihre Zahlen zu retten oder weil sie Angst haben, negativ aufzufallen. Freie Tage oder Erholung sind oft nur auf dem Papier vorhanden.
Manche arbeiten dagegen nur mit Agenturen und lehnen sich zurück

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Unternehmen sind stark eingeschränkt. Das interne Schulungsprogramm ist in der Praxis eine Katastrophe – es bietet kaum echten vertrieblichen Mehrwert und bereitet Mitarbeitende nicht sinnvoll auf neue Herausforderungen oder höhere Positionen vor.

Zudem gibt es aktuell keine Senior-Sales-Positionen mehr, was langfristige Entwicklungsperspektiven im Vertrieb praktisch unmöglich macht. Wer sich weiterentwickeln möchte, stößt schnell an eine unsichtbare „Glaskuppel“ – Aufstiegschancen sind rar und stark abhängig von persönlichen Beziehungen zum Teamlead oder Management.

Feedbackgespräche oder Mentoring finden nur sporadisch statt. Wer gezielt neue Skills erlernen oder Verantwortung übernehmen möchte, wird häufig enttäuscht, da klare Karrierepfade oder echte Förderung fehlen.

Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Karriereplanung und Weiterbildung nur sehr begrenzt unterstützt werden und Mitarbeitende gezwungen sind, ihre Entwicklung weitgehend selbst in die Hand zu nehmen – oft mit sehr begrenzten Ressourcen und wenig Unterstützung.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt im unteren Durchschnitt, insbesondere für Vertriebler:innen, die nicht von ihrem Teamlead bevorzugt mit hochwertigen Inbounds oder lukrativen Accounts ausgestattet werden. Ohne diese „Unterstützung“ lässt sich kaum ein gutes Einkommen erzielen.

Erhöhungen oder Anpassungen des Gehalts sind so gut wie unmöglich: Auf Nachfragen heißt es regelmäßig, dass „kein Budget“ vorhanden sei. Zudem zeigt sich eine starke Ungleichbehandlung – neue Mitarbeitende mit wenig Erfahrung verdienen teilweise mehr als langjährige Kolleg:innen. Wenn man diese Problematik anspricht, wird häufig nur lapidar geantwortet: „Du kannst jederzeit gehen.“

So entsteht ein Klima, in dem Leistung und Erfahrung kaum fair honoriert werden, was Motivation und Loyalität stark beeinträchtigt. Sozialleistungen sind eher rudimentär und bieten keinen echten Ausgleich für den hohen Arbeitsdruck und die Verantwortung, die man trägt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein ausgeprägtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist im Unternehmen kaum erkennbar. Die Hybrid-Work-Policy wird aktuell so umgesetzt, dass die meisten Mitarbeitenden wieder zurück ins Büro geholt werden – unabhängig davon, ob es nötig ist oder nicht.

Dies erzeugt nicht nur zusätzlichen Pendlerstress für die Mitarbeitenden, sondern auch unnötige Belastungen für die Umwelt durch den täglichen Arbeitsweg. Nachhaltige Alternativen oder flexible Home-Office-Lösungen werden nur sporadisch oder sehr restriktiv angeboten.

Zudem ist das Thema soziale Verantwortung im Alltag nicht spürbar – Initiativen, die Mitarbeitende aktiv einbinden oder gesellschaftliche Verantwortung demonstrieren, scheinen kaum Priorität zu haben.

Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Umwelt- und Sozialaspekte keine strategische Relevanz besitzen, sondern hinter operativen und finanziellen Zielen deutlich zurückstehen.

Kollegenzusammenhalt

Vom Kollegenzusammenhalt kann leider keine Rede sein. Im Vertrieb herrscht ein Klima des Misstrauens und Neids – der eine gönnt dem anderen den Umsatz nicht, und statt Zusammenarbeit zählt nur die eigene Quote. Versprechungen über gemeinsame Deals oder Provisions-Sharing werden gemacht, aber sobald es ernst wird, kann sich plötzlich niemand mehr daran erinnern.

Besonders belastend ist das Verhalten hinter den Kulissen: Was man teilweise in Hinterzimmern über Kolleg:innen hört, ist schlicht respektlos. Selbst persönliche oder gesundheitliche Themen werden intern weitergetragen, ohne Rücksicht auf die betroffenen Personen. Beschwerden oder Hinweise bei HR verlaufen im Sand – es passiert schlicht nichts.

Hilfsbereitschaft ist Mangelware. Fragt man Kolleg:innen um Unterstützung, kommt häufig nur ein „Ich mache sowas nicht“ oder man wird einfach abgewimmelt. Zuhören? Fehlanzeige.

Insgesamt herrscht eine Atmosphäre, in der jeder auf sich selbst gestellt ist – Teamgeist, Loyalität oder Zusammenhalt existieren kaum. Wer Werte wie Vertrauen oder Kollegialität schätzt, wird hier sehr schnell ernüchtert.

Umgang mit älteren Kollegen

es wurde letztes Jahr ein älterer mitarbeiter von heute auf morgen entlassen

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist größtenteils persönlich unprofessionell und demotivierend. Entscheidungen werden oft spontan und ohne Transparenz getroffen, Kritik wird selten konstruktiv geäußert, sondern eher abwertend oder bevormundend vermittelt.

Mitarbeitende spüren permanent den Druck, ihre Ziele zu erreichen, und werden dabei häufig kontrolliert statt unterstützt. Mikromanagement ist an der Tagesordnung: Jede Aktivität wird überwacht, jeder Call bewertet – selbst kleine Abweichungen werden kommentiert.

Ein echtes Feedback-Gespräch auf Augenhöhe findet kaum statt. Lob oder Anerkennung sind Mangelware; stattdessen konzentriert man sich vor allem auf Fehler oder verpasste Zahlen. Persönliche Stärken werden kaum berücksichtigt, individuelle Leistungen werden selten gewürdigt.

Zudem fehlt oft Empathie: Stresssituationen oder Überlastung der Mitarbeitenden werden kaum erkannt, geschweige denn unterstützt. Es entsteht ein Klima, in dem Angst, Druck und ständiges Kontrollgefühl dominieren.

Insgesamt führt dieses Führungsverhalten dazu, dass Motivation und Engagement stark sinken – Talente fühlen sich nicht wertgeschätzt und entwickeln langfristig ein distanziertes Verhältnis zum U

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind stark vom Druck und hohen Leistungszwang geprägt. Besonders im Vertrieb herrscht permanenter Ziel- und Umsatzdruck, oft auf Basis von Leads, die weder qualitativ noch strategisch sinnvoll verteilt sind. Das führt zu Überlastung und Stress auf allen Ebenen.

Ressourcen und Strukturen sind häufig unzureichend: Prozesse sind chaotisch, Verantwortlichkeiten unklar, und viele Entscheidungen werden kurzfristig geändert, ohne dass das Team informiert wird. Wer nicht „mitzieht“, spürt schnell die Konsequenzen in Form von zusätzlichem Druck oder unangenehmen Gesprächen.

Zusätzlich sorgt die enge Kontrolle aller Aktivitäten – von Calls über Leads bis hin zu Reportings – für ein Gefühl ständiger Überwachung. Pausen oder flexible Arbeitszeiten werden nur selten respektiert, selbst die offiziell existierende Hybrid-Work-Policy wird ungleich angewendet.

Alles in allem entsteht ein Arbeitsumfeld, das eher ermüdend und demotivierend ist als motivierend – Mitarbeiter:innen sind stark gefordert, bekommen aber wenig Unterstützung oder echte Handlungsspielräume.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist überwiegend top-down geprägt – Entscheidungen werden getroffen und erst im Nachhinein kommuniziert. Mitarbeiter werden regelmäßig vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne echte Möglichkeit, ihre Perspektive einzubringen oder Fragen zu stellen.

Der Betriebsrat wirkt dabei eher wie ein verlängerter Arm des Managements als eine echte Interessenvertretung. In vielen Fällen stimmt er Regelungen zu, die einen Großteil der Belegschaft benachteiligen – ein Beispiel ist die uneinheitlich gelebte Hybrid-Work-Policy, die immer wieder für Unmut sorgt.

Auch im Vertrieb ist die Kommunikation oft widersprüchlich: Provisionsvereinbarungen werden regelmäßig geändert und tendenziell verschlechtert, ohne dass offen darüber gesprochen wird. Wenn Mitarbeitende berechtigterweise darauf hinweisen, dass die Konditionen schlechter geworden sind, wird das nicht ernst genommen – im Gegenteil, man wird schnell in Frage gestellt oder als „negativ“ abgestempelt.

Kritik wird grundsätzlich ungern gehört. Offene Gespräche auf Augenhöhe sind selten, stattdessen herrscht eine „Mikromanagement“-Mentalität – der eine Arbeitet normal der andere macht 5 anwahlen am tag

Gleichberechtigung

kaum Frauen in höheren Positionen

Interessante Aufgaben

stupide vertriebsarbeit

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Arbeitgeber-Kommentar

Riccardo GrecoVP People

Liebe*r Feedbackgeber*in,
vielen Dank für dein persönliches Feedback. Wir schätzen es, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen mit uns zu teilen. Du sprichst einige kritische Punkte an, die wir ernst nehmen und transparent einordnen möchten.
Es stimmt, dass Unternehmensentscheidungen häufig zentral und mit einem ganzheitlichen Blick auf das Unternehmen, die Branche und unsere gemeinsame Zukunft getroffen werden. Dabei beziehen wir im Vorfeld stets relevante Stakeholder und Interessenvertreter*innen ein, um strategische und operative Perspektiven miteinander zu verbinden – immer mit dem Ziel, im besten Interesse von unseren Mitarbeitenden und Trusted Shops zu handeln.
Bitte verstehe, dass nicht jede Entscheidung demokratisch mit allen Mitarbeitenden abgestimmt werden kann. Trotzdem ist uns ein offener Dialog wichtig – wir sind offen für Feedback, Ideen und Verbesserungsvorschläge.
Gerade auf Basis von Rückmeldungen aus dem Vertrieb haben wir vor rund drei Monaten unsere Business Readiness Meetings eingeführt. Damit stellen wir sicher, dass neue Features, Prozesse oder Entscheidungen, die Einfluss auf deine Arbeit haben, frühzeitig kommuniziert werden – mit ausreichend Raum für Rückfragen und Austausch.
Uns ist wichtig, alle Mitarbeitenden fair zu behandeln. Fairness bedeutet jedoch manchmal auch, individuelle Situationen zu berücksichtigen und zeitlich begrenzte Ausnahmen zu ermöglichen. Wir wissen, dass strategische Veränderungen – etwa unsere Hybrid-Work-Policy – für manche eine Umstellung bedeuten. Deshalb haben wir bei der Einführung bewusst Übergangsphasen eingeplant.
Unsere Erfahrung zeigt, dass der regelmäßige persönliche Austausch einen positiven Beitrag zu Zusammenarbeit, Kultur und Unternehmenserfolg leistet. Dieses hybride Modell soll uns die nötige Flexibilität bieten und zugleich den Teamzusammenhalt stärken. Dein Hinweis zur teilweise uneinheitlichen Umsetzung ist wertvoll und dem werden wir nachgehen.
Auch bei der Vergütung legen wir Wert auf Fairness und Transparenz. Im Rahmen unseres jährlichen Annual Salary Reviews hast du die Möglichkeit, gemeinsam mit deiner*m People Manager*in auf das vergangene Jahr zu blicken und Leistung und Entwicklung zu besprechen. Diese Gespräche bieten auch den Rahmen, um deine persönliche Lernreise zu gestalten – mit Unterstützung durch interne Workshops oder externe Weiterbildungen, die auf definierte Lernziele einzahlen.
Darüber hinaus arbeiten wir an den Karrieremöglichkeiten im Vertrieb, die voraussichtlich 2026 eingeführt werden – mit dem Ziel, Entwicklungsmöglichkeiten und Transparenz weiter zu stärken.
Wir wissen, dass der Vertriebsalltag in einer wettbewerbsintensiven Branche herausfordernd sein kann. Deshalb stehen dir unsere Inhouse Coaches und People Manager*innen zur Seite, um dich bestmöglich bei der Zielerreichung zu unterstützen. Uns ist bewusst, dass KPI-gesteuerte Arbeit manchmal als hohe Kontrolle empfunden werden kann – Überlastung oder übermäßiger Druck dürfen jedoch nicht entstehen. Wir achten daher weiterhin aufmerksam auf eine gesunde Balance zwischen Performance und Wohlbefinden.
Da du Trusted Shops inzwischen verlassen hast, wünschen wir dir für deine berufliche und persönliche Zukunft alles Gute und Erfolg auf deinem weiteren Weg.

Viele Grüße,

Riccardo

Wir setzen auf Transparenz

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