Sinkendes Schiff
Gut am Arbeitgeber finde ich
-HomeOffice
-zentrale Büros
-junges modernes Kollegium
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Führungsebene
Umgang mit Krisen
Planung der Projekte
Verbesserungsvorschläge
-Nicht jede Krise (von außen) muss damit beantwortet werden, ressourcenfressend intern umzustrukturieren und es den Mitarbeitenden anzulasten
-Unternehmensphilosophie intern hinterfragen
-Nicht immer in dem Boomer Denken der altbekannten Alteingesessenen bleiben
-Mit der Zeit und Innovation gehen (nicht nur mit dem Begriff innovativ um sich werden)
Arbeitsatmosphäre
Kommt drauf an, mit wem/ an was man gerade arbeitet.
Das sich wegen schlechter Auftragslage mal wieder intern umstrukturiert wird und dabei angedeutet wird, die Mitarbeitenden wären nicht effizient genug, machte die Atmosphäre in der letzten Zeit nicht so toll.
Image
Nach außen sehr progressiv und modern
Work-Life-Balance
Es wird erwartet, dass man Freizeit und Wochenenden opfert, bzw oft ist es in Projekten gar nicht anders möglich, v.a. wenn wieder zu optimistisch geplant wurde und dem Kunden versprochen wurde, was de facto nicht da ist.
Karriere/Weiterbildung
Der Schuster hat die schlechtesten Leisten. Es gibt hier und da mal kleine interne Weiterbildungen, bei denen man mitmachen darf. Auch das Format "Fridays for Learning" ist eine gute Idee, ersetzte aber keine wirklichen Weiterbildungsmöglichkeiten.
Meist soll man on-the-job im Projekt beim Kunden lernen, dem man vorher versprochen hat, das man das alles schon könne und Erfahrung darin habe.
Gehalt/Benefits
In den letzten Jahren hat man Minus gemacht. Trotz der steigenden Lebenserhaltungskosten wurden Gehaltsanpassungen in den letzten Jahren immer wieder ausgesetzt, verschoben, manche MA hatten gar keine. Daher immer weniger vom Gehalt übrig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Schein ist da, es gab auch einige Umsätze um "green" zu sein, z.B. dass die Consultants möglichst Zug fahren. In der Führungsebene kommt man aber lieber im SUV. Das Sozialbewusstsein kann ich nicht sehen. Das Logo "Der Mensch im Mittelpunkt" wird nach innen nicht vertreten. Ich denke, das bezieht sich lediglich darauf, dass man ursprünglich den Ansatz entwickelte "Lernerorientiert" beim Kunden zu arbeiten.
Kollegenzusammenhalt
Das Kollegium ist zumeist wirklich toll und hält zusammen, ausgenommen manche Führungskräfte und Projektleiter
Umgang mit älteren Kollegen
Da ist mir nichts Negatives aufgefallen, im Gegenteil. Junge Kollegen haben es schwerer.
Vorgesetztenverhalten
Es gab Teamleiter, die einen guten Job machten. Dann wurde beschlossen, dass diese aufgelöst werden und in größeren "Bereichen" aufgeht. Abgesehen von einer 1-2 Ausnahmen, bin ich nicht der Meinung, dass hierbei Mensche ausgewählt wurden, denen die Führung von Mitarbeitenden liegt und hätte lieber wieder meine Teamleitung.
Arbeitsbedingungen
Die Büros haben höhenverstellbare Tische und die Stühle sind auch bequem. Wlan hapert an manchen Standorten gern mal.
Kommunikation
Mies, da sehr intransparent und bei kritischen Themen vage. Eine Info geht erst viele Wege, bis die beim Mitarbeitenden ankommt. Bei Themen die alle betreffen, war es manchmal Zufall, ob man es mitbekam oder nicht, v.a. bei sowas wie Benefits.
Gleichberechtigung
Es werden nicht alle gleichbehandelt, es ist eher undurchsichtig woran das liegt oder wieder Zufall. Wer mit eher "männliche" Eigenschaften im klassischen Sinne auftritt oder ein Mann ist, hat es etwas leichter, denke ich. Aber gerade in der Führungsebene geht es viel nach "Gesicht". Manche Kollegen wundern sich über ihre Beliebtheit bei Fürhungspersonen ohne ihnen viel abgewinnen zu können, andere arbeiten genauso gut und stehen spürbar niedriger im Kurs.
Interessante Aufgaben
Zufall und Glücksache, oft arbeiteten immer wieder diesselben Gesichert zusammen, man bekam von vielen Projekten erst etwas mit, wenn sie schon besetzt waren. Die Weiterentwicklung durch verschiedene und interessante Aufgaben stagniert daher sehr schnell.

