139 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
139 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
139 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
-HomeOffice
-zentrale Büros
-junges modernes Kollegium
-
Führungsebene
Umgang mit Krisen
Planung der Projekte
-Nicht jede Krise (von außen) muss damit beantwortet werden, ressourcenfressend intern umzustrukturieren und es den Mitarbeitenden anzulasten
-Unternehmensphilosophie intern hinterfragen
-Nicht immer in dem Boomer Denken der altbekannten Alteingesessenen bleiben
-Mit der Zeit und Innovation gehen (nicht nur mit dem Begriff innovativ um sich werden)
Kommt drauf an, mit wem/ an was man gerade arbeitet.
Das sich wegen schlechter Auftragslage mal wieder intern umstrukturiert wird und dabei angedeutet wird, die Mitarbeitenden wären nicht effizient genug, machte die Atmosphäre in der letzten Zeit nicht so toll.
Nach außen sehr progressiv und modern
Es wird erwartet, dass man Freizeit und Wochenenden opfert, bzw oft ist es in Projekten gar nicht anders möglich, v.a. wenn wieder zu optimistisch geplant wurde und dem Kunden versprochen wurde, was de facto nicht da ist.
Der Schuster hat die schlechtesten Leisten. Es gibt hier und da mal kleine interne Weiterbildungen, bei denen man mitmachen darf. Auch das Format "Fridays for Learning" ist eine gute Idee, ersetzte aber keine wirklichen Weiterbildungsmöglichkeiten.
Meist soll man on-the-job im Projekt beim Kunden lernen, dem man vorher versprochen hat, das man das alles schon könne und Erfahrung darin habe.
In den letzten Jahren hat man Minus gemacht. Trotz der steigenden Lebenserhaltungskosten wurden Gehaltsanpassungen in den letzten Jahren immer wieder ausgesetzt, verschoben, manche MA hatten gar keine. Daher immer weniger vom Gehalt übrig.
Der Schein ist da, es gab auch einige Umsätze um "green" zu sein, z.B. dass die Consultants möglichst Zug fahren. In der Führungsebene kommt man aber lieber im SUV. Das Sozialbewusstsein kann ich nicht sehen. Das Logo "Der Mensch im Mittelpunkt" wird nach innen nicht vertreten. Ich denke, das bezieht sich lediglich darauf, dass man ursprünglich den Ansatz entwickelte "Lernerorientiert" beim Kunden zu arbeiten.
Das Kollegium ist zumeist wirklich toll und hält zusammen, ausgenommen manche Führungskräfte und Projektleiter
Da ist mir nichts Negatives aufgefallen, im Gegenteil. Junge Kollegen haben es schwerer.
Es gab Teamleiter, die einen guten Job machten. Dann wurde beschlossen, dass diese aufgelöst werden und in größeren "Bereichen" aufgeht. Abgesehen von einer 1-2 Ausnahmen, bin ich nicht der Meinung, dass hierbei Mensche ausgewählt wurden, denen die Führung von Mitarbeitenden liegt und hätte lieber wieder meine Teamleitung.
Die Büros haben höhenverstellbare Tische und die Stühle sind auch bequem. Wlan hapert an manchen Standorten gern mal.
Mies, da sehr intransparent und bei kritischen Themen vage. Eine Info geht erst viele Wege, bis die beim Mitarbeitenden ankommt. Bei Themen die alle betreffen, war es manchmal Zufall, ob man es mitbekam oder nicht, v.a. bei sowas wie Benefits.
Es werden nicht alle gleichbehandelt, es ist eher undurchsichtig woran das liegt oder wieder Zufall. Wer mit eher "männliche" Eigenschaften im klassischen Sinne auftritt oder ein Mann ist, hat es etwas leichter, denke ich. Aber gerade in der Führungsebene geht es viel nach "Gesicht". Manche Kollegen wundern sich über ihre Beliebtheit bei Fürhungspersonen ohne ihnen viel abgewinnen zu können, andere arbeiten genauso gut und stehen spürbar niedriger im Kurs.
Zufall und Glücksache, oft arbeiteten immer wieder diesselben Gesichert zusammen, man bekam von vielen Projekten erst etwas mit, wenn sie schon besetzt waren. Die Weiterentwicklung durch verschiedene und interessante Aufgaben stagniert daher sehr schnell.
Die technische Arbeitsumgebung war grundsätzlich solide. Auch das Büro und einzelne Rahmenbedingungen waren in Ordnung. Zu Beginn meiner Zeit gab es außerdem durchaus positive Aspekte in der Zusammenarbeit und einige Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich gerne gearbeitet habe.
Positiv war auch, dass es grundsätzlich interessante Themenfelder gab. Das Potenzial war aus meiner Sicht vorhanden – wurde aber durch Führung, Projektstruktur und fehlende strategische Weiterentwicklung nicht ausreichend genutzt.
Am kritischsten sehe ich Führungskultur, Kommunikation, Entwicklungsmöglichkeiten und Innovationsfähigkeit. Aus meiner Sicht war das Unternehmen stark hierarchisch geprägt, mit wenig echter Mitsprache und wenig Offenheit für neue Ideen. Entscheidungen wirkten häufig nicht transparent, und bei Konflikten oder schwierigen persönlichen Situationen habe ich wenig Unterstützung erlebt.
Auch die Projektverteilung empfand ich als unfair und wenig entwicklungsfördernd. Anspruchsvollere Aufgaben gingen häufig an bekannte Personen innerhalb bestehender Strukturen, während andere kaum Chancen bekamen, sich sichtbar weiterzuentwickeln.
Besonders enttäuschend war für mich die fehlende Gehalts- und Karriereentwicklung. Trotz Erfahrung und Einsatz habe ich kaum Perspektive gesehen. Insgesamt passte das externe Bild eines modernen Unternehmens für mich nicht zur internen Realität.
Das Unternehmen sollte Führung, Kommunikation und Innovationskultur grundlegend hinterfragen. Aus meiner Sicht braucht es deutlich modernere Führungsprinzipien, mehr Offenheit für neue Technologien und echte strategische Weiterentwicklung statt reaktiver Verwaltung bestehender Strukturen.
Gerade bei Themen wie künstlicher Intelligenz, Produktentwicklung und moderner Softwarestrategie habe ich wenig Mut und wenig Zukunftsorientierung erlebt. Statt neue Ansätze konsequent zu prüfen und sauber aufzubauen, wirkte vieles auf mich zögerlich, defensiv und stark von bestehenden Denkweisen geprägt.
Auch interne Produkt- und Projektinitiativen sollten professioneller geführt werden: mit klarer Strategie, belastbarer Verantwortung, realistischen Ressourcen und echter Konsequenz. Wenn neue Ideen gestartet, aber bei Schwierigkeiten nicht nachhaltig geführt werden, entsteht viel Aufwand ohne echten Fortschritt.
Zu Beginn habe ich die Arbeitsatmosphäre als deutlich positiver erlebt. Über die Jahre, insbesondere seit der Corona-Zeit, hat sich das jedoch stark verändert. Der Zusammenhalt wurde aus meiner Sicht nicht ausreichend aktiv gefördert, digitale Formate oder verbindende Teammaßnahmen haben mir gefehlt. Die Atmosphäre wurde zunehmend distanzierter, hierarchischer und von wenig echter Mitsprache geprägt.
Das externe Image wirkte auf mich deutlich positiver als die interne Realität. Nach außen wird eine moderne, menschliche und professionelle Unternehmenskultur vermittelt. Meine persönliche Erfahrung war jedoch, dass diese Werte im Arbeitsalltag nicht konsequent eingelöst wurden.
Die Work-Life-Balance war zeitweise durch Homeoffice und flexible Arbeitsformen grundsätzlich möglich. In Konfliktsituationen hatte ich jedoch den Eindruck, dass individuelle Lebensrealitäten, etwa familiäre Verpflichtungen, nur begrenzt berücksichtigt wurden. Dadurch entstand für mich am Ende deutlich mehr Druck als Flexibilität.
Klare Karrierepfade oder echte Weiterentwicklung habe ich kaum erlebt. Wer nicht bereits in bestimmten Projektstrukturen sichtbar war, hatte aus meiner Sicht wenig Chancen, sich weiterzuentwickeln oder anspruchsvollere Aufgaben zu übernehmen. Weiterbildung und Entwicklung wirkten für mich nicht systematisch gefördert.
Gehalt und Entwicklungsmöglichkeiten habe ich als enttäuschend erlebt. Über mehrere Jahre gab es trotz Einsatz und Erfahrung keine angemessene Gehaltsentwicklung. Gleichzeitig wirkte es auf mich so, als würden neue Mitarbeitende möglichst kostengünstig eingestellt, was sich aus meiner Sicht auch auf Qualität, Zusammenarbeit und Belastung im Team ausgewirkt hat.
Nach außen gab es durchaus Ansätze zu sozialem Bewusstsein und moderner Unternehmenskultur. In meiner persönlichen Erfahrung passte das jedoch nicht immer zum tatsächlichen Umgang mit Mitarbeitenden, insbesondere in schwierigen Situationen.
Der Kollegenzusammenhalt war aus meiner Sicht stark abhängig von einzelnen Personen und Projektkonstellationen. In vielen Situationen entstand eher Konkurrenzdruck als echte gegenseitige Unterstützung. Wenn Probleme auftraten, wurden Verantwortlichkeiten aus meiner Wahrnehmung eher weitergegeben, statt gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Dazu kann ich nur eingeschränkt etwas sagen. Mein Eindruck war, dass Erfahrung nicht immer ausreichend wertgeschätzt wurde, insbesondere wenn gleichzeitig viele sehr junge und unerfahrene Mitarbeitende in verantwortungsvolle Rollen kamen.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich als stark hierarchisch und wenig unterstützend erlebt. Mir fehlten echtes Interesse an Entwicklung, konstruktives Feedback und eine faire Konfliktkultur. In schwierigen Phasen hatte ich nicht den Eindruck, dass gemeinsam nach Lösungen gesucht wurde, sondern eher, dass Druck aufgebaut wurde.
Die technische und räumliche Arbeitsumgebung war grundsätzlich ordentlich. Büro, Ausstattung und Arbeitsmittel waren aus meiner Sicht nicht das Hauptproblem. Die größeren Schwierigkeiten lagen für mich eher in Führung, Kommunikation, Projektverteilung und Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Kommunikation habe ich häufig als intransparent und wenig wertschätzend erlebt. Entscheidungen wurden oft von oben getroffen, ohne Mitarbeitende nachvollziehbar einzubinden. Auch bei schwierigen persönlichen oder familiären Situationen hatte ich nicht das Gefühl, dass wirklich lösungsorientiert oder empathisch kommuniziert wurde.
Vielfalt und Gleichberechtigung waren nach außen vorhanden, wurden aus meiner Sicht im Arbeitsalltag aber nicht immer überzeugend gelebt. Entscheidend war weniger die formale Zusammensetzung des Teams, sondern die tatsächliche Kultur: Mitsprache, Fairness und respektvoller Umgang waren für mich nicht durchgehend spürbar.
Interessante Aufgaben und größere Projekte waren aus meiner Sicht nicht fair zugänglich. Projektleitungen arbeiteten häufig mit denselben bekannten Personen zusammen, wodurch andere Mitarbeitende kaum Chancen auf neue, anspruchsvollere oder sichtbarere Projekte hatten. Dadurch blieb für mich oft vor allem ausführende Arbeit übrig, die wenig Entwicklungspotenzial bot.
Für mich sind die größte Pluspunkte der tts die tolle Arbeitsatmosphäre, der starke kollegiale Zusammenhalt und die hohe Flexibilität. Dazu kommen nette Kollegen und Vorgesetzte, flache Hierarchien sowie die Möglichkeit, flexibel und im Homeoffice zu arbeiten. Insgesamt ein Umfeld, in dem man sich wohlfühlt und gerne arbeitet.
Nichts, abgesehen von den bereits genannten Punkten. Insgesamt bin ich mit der tts als Arbeitgeber sehr zufrieden.
Eine stärkere Gehaltsentwicklung wäre sicherlich wünschenswert.
Die Arbeitsatmosphäre ist positiv, wertschätzend und kollegial. Die Zusammenarbeit im Team macht Spaß, man unterstützt sich gegenseitig und fühlt sich jederzeit willkommen und respektiert.
Positiv.
Nix zu meckern
Durch die flachen Hierarchien sind die Karrierechancen eher begrenzt. Es gibt einfach keine große Karriereleiter, die man nach oben klettern kann. Weiterentwicklungsmöglichkeiten werden daher eher auf anderer Ebene gesucht, beispielsweise durch neue Aufgaben, Projekte oder fachliche Spezialisierung.
Hier muss man ehrlich sagen, dass die tts im Vergleich zu einigen Wettbewerbern sicherlich kein besonders hohes Gehalt zahlt. Auch Gehaltserhöhungen gab es in den letzten Jahren nicht wirklich bzw. nur in sehr geringem Umfang (berücksichtigt man die Inflation, ist es sogar weniger geworden) . Letztendlich ist es die Frage, ob man das akzeptieren kann, wenn der Rest passt.
Mehr geht immer, aber passt für mich.
Sehr gut. Ich empfinde das Kollegium als eines der größten Markenzeichen der tts. Jeder wird so akzeptiert, wie er oder sie ist, Alter spielt keine Rolle und – zumindest in meinem Umfeld – gibt es einen großen kollegialen Zusammenhalt. Dieser wird auch durch regelmäßige Team-Events gefördert.
Mir sind keine Benachteiligungen bekannt.
Nix zu meckern
Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und nette Kollegen sowie Vorgesetzte. Also nix zu meckern.
Es gibt regelmäßige Update-Calls, in denen wir über die aktuelle Situation, laufende Projekte und Neuigkeiten informiert werden. Dadurch fühle ich mich insgesamt gut informiert. Manchmal könnte die Kommunikation zwischen den Teams jedoch noch besser sein, da ähnliche Projekte gelegentlich parallel laufen, ohne dass die Beteiligten davon wissen.
Mir sind keine Benachteiligungen bekannt.
Dies hängt bestimmt auch von der Rolle im Unternehmen ab. Bei mir sehr abwechslungsreich.
Sehr gut, kannte ich so bisher nicht.
Da geht noch was.
Einwandfrei
Absolut korrekt.
Absolut unproblematisch.
Die offene Kommunikation
Die relative Freiheit zur Gestaltung meines Jobs, solange die Kundenprojekte gut laufen
Die Förderung eines guten Klimas untereinander
Der soziale und ökologische Gedanke
Fällt mir gerade nichts ein.
Wir arbeiten in Kundenprojekten, da kann es schon mal stressig werden, da ist es schön, dass wir untereinander immer einen angenehmen Umgang pflegen.
Sofern möglich im Projektgeschäft werden die Bedürfnisse und Wünsche bezüglich freier Zeiten berücksichtigt.
Wir haben ein Programm: "tts Cares", das zusätzlich hilft, die persönliche Balance zu behalten oder wieder zu erlangen.
Wir bieten Möglichkeiten zur Weiterbildung und die Karriere voranzutreiben. Allerdings sind wir auch von unserem Geschäft abhängig, so dass Tätigkeiten sich nach den Anforderungen in Projekten richten und nicht jederzeit alle Wünsche für bestimmte Tätigkeiten und Entwicklungen sofort in Erfüllung gehen.
Wir verdienen gut, in der Branche liegen wir aber nicht an der Spitze. Die Gehälter kommen pünktlich und wir haben offen kommunizierte Gehaltsbänder.
Wir achten sehr auf unsere Umwelt und nachhaltiges Handeln. Unsere Reiserichtlinien wurden darauf abgestimmt, wir vermeiden Plastik, achten darauf, keinen unnötigen Müll zu produzieren und mit ttsgoesgreen ergreifen wir Maßnahmen zur Reduktion unseres CO2-Fußabdrucks.
Unsere Kollegialität ist hervorragend. Das ist immer der Punkt, der von allen hervorgehoben wird, die die tts verlassen haben.
Wir unterstützen und helfen uns gegenseitig und das führt zu einer guten Stimmung untereinander.
Bei uns wird die Projekterfahrung älterer Mitarbeiter geschätzt, die wir deshalb auch gezielt einstellen.
Entscheidungen werden offen kommuniziert. Führungskräfte sind immer ansprechbar. Zusätzlich gibt es feste Gesprächstermine. Die Ehrlichkeit und Offenheit zwischen den verschiedenen Ebenen findet man so nicht überall.
Unsere Büros sind aktuell und neuwertig ausgestattet und liegen in der Regel sehr verkehrsgünstig und dennoch schön.
Wir haben z.B. hochfahrbare Schreibtische, gute IT-Struktur und Ansprechpartner vor Ort.
Kaffee, Wasser, Obst und hin und wieder Eis gibt es kostenlos und auch freitags das Mittagessen.
In kleinen Teams und in der Gesamtorganisation gibt es regelmäßige Meetings und Informationsveranstaltungen, damit alle Mitarbeiter ausreichend informiert bleiben.
Die Aufgabengebiete richten sich nach den Kundenaufträgen in unseren Projekten.
Das ist oft schon deshalb interessant, weil wir für Kunden unterschiedlichster Branchen tätig sind, die zudem unterschiedliche Aufgabenstellungen haben. Es ist oft herausfordernd und immer lernt man etwas Neues hinzu. Langeweile kennt hier kaum jemand.
Starkes Team.
Bis auf vereinzelte in der Führungsetage, sehr angenehm.
Den Obstkorb, aber nur am Anfang der Woche. Spätestens dienstags sind nur noch verschrumpelte Äpfel übrig.
Alles andere: Die miserablen Arbeitsbedingungen, das inkompetente Management, die unerreichbaren Bonusziele, die fehlende Wertschätzung, die pseudomodernen Methoden, das lächerliche Gehalt und die absoluten Nullkarrierechancen.
- Höchste Zeit, die Scheinheiligkeit abzulegen und echte Verbesserungen durchzuführen statt nur darüber zu reden.
- Gehalt und Bonusstruktur dringend überarbeiten – fair und transparent gestalten. Wie wäre es mal mit marktüblichen Gehältern?
- Mitarbeiter ernst nehmen und nicht ständig mit leeren Versprechen abspeisen.
- Den pseudomodernen Anstrich aufgeben und tatsächliche Agilität einführen.
- Verantwortung für die miserable Codequalität übernehmen und dafür sorgen, dass Projekte auch mal ordnungsgemäß abgeschlossen werden.
- Aufstiegsmöglichkeiten nach Leistung und nicht nach Dauer der Betriebszugehörigkeit gestalten.
Die Arbeitsatmosphäre ist eine Mischung aus Frustration und Resignation. Es herrscht ständige Unzufriedenheit, die durch die lächerlichen "Bonusversprechen" und die fehlende Anerkennung für geleistete Arbeit nur verstärkt wird. Motivation wird hier systematisch zerstört.
Nach außen will das Unternehmen modern und innovativ wirken, aber in Wirklichkeit wird hier immer noch nach Wasserfall-Prinzip gearbeitet. Scrum wird nur benutzt, um den Anschein von Agilität zu wahren. Das Image ist so künstlich wie die "Benefits", die niemanden glücklich machen.
Die ist tatsächlich in Ordnung. (Es gibt ein paar Spezialisten, die regelmäßig freiwillig Überstunden macht, aber da ist man dann selbst dran schuld.)
Wer hier auf Karriere hofft, kann das vergessen. Aufstiegsmöglichkeiten gibt es nur für diejenigen, die am längsten durchhalten – Leistung spielt absolut keine Rolle. Weiterbildung? Davon kann man nur träumen. Man sitzt hier fest.
Das Gehalt ist ein schlechter Witz und die größte Red Flag an diesem Unternehmen.
Lichtjahre unter dem Durchschnitt, ohne realistische Chance auf Erhöhungen. Pro Jahr gibt es maximal eine Gehaltserhöhung um 0-1%. Und die gibt es nicht nach Leistung, sondern wird dann per Gießkanne verteilt.
Wenn man eine Gehaltserhöhung direkt anspricht und mit der guten eigenen Leistung begründet, wird man mit lächerlichen Ausreden à la "schlechte wirtschaftliche Lage" abgespeist (während die Firma im gleichen Jahr Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet).
Der Bonus wird an Ziele gekoppelt, auf die man keinen Einfluss hat und diese Ziele werden von oben vorgegeben. Die Ziele werden so hoch angesetzt, dass sie faktisch nicht erreichbar sind.
Die letzte Zahlung nach meinem Austritt wurde erst nach Einschaltung eines Anwalts beglichen.
Ich weiß übrigens, dass ich definitiv nicht der einzige bin, der mies bezahlt wurde. Als ich meinen Job bei tts begann, verdiente ich ca. 50.000 € ("ca.", da inkl. "Bonus"). Ein anderer Kollege in meinem Team (der auch schon lange weg ist), war zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Jahre bei tts, aber verdiente nur ca. 40.000 €, obwohl er sehr gute Arbeit lieferte.
Umweltbewusstsein wird als dogmatische Religion betrieben, aber in der Praxis sieht es anders aus. Man wird dazu gezwungen, die Treppe zu nehmen, um "umweltbewusst" zu sein, während auf den Toiletten gleichzeitig fleißig Papiertücher verschwendet werden. Reine Heuchelei.
Die Kollegen versuchen das Beste aus der miserablen Situation zu machen, aber auch hier haben viele bereits innerlich gekündigt. Es gibt viel Grüppchenbildung und hinter dem Rücken wird oft kräftig gelästert. Ein echter Teamgeist ist nicht zu erkennen.
Ehrlicherweise einwandfrei (Zumindest wurde niemand aufgrund seines Alters benachteiligt).
Vorgesetzte? Eher Despoten. Entscheidungen werden von oben durchgedrückt, egal wie sinnlos sie sind. Technische Diskussionen gibt es nicht – es wird diktiert, nicht diskutiert. Anregungen oder Verbesserungsvorschläge werden ignoriert oder lächerlich gemacht.
Unterirdisch. Der vielgelobte Obstkorb kann über die katastrophalen Arbeitsbedingungen nicht hinwegtäuschen. Weniger als 30 Tage Urlaub und lächerliche "Gehaltserhöhungen" von 0 bis 1 Prozent machen die Arbeit zur reinen Qual.
Mein Arbeitsvertrag enthielt übrigens eine ungültige Klausel, die es verbietet, mit Kollegen über das eigene Gehalt zu sprechen.
Offene Kommunikation? Fehlanzeige! Vorschläge werden im Keim erstickt mit Sätzen wie: "Das haben wir schon immer so gemacht. Können wir das bitte so lassen?" Man wird oft genug mit sinnlosen Meetings bombardiert, in denen ewig lange diskutiert wird, ohne zu einem Ergebnis zu kommen.
Neutral. Ich konnte weder eine Bevorzugung noch eine Benachteiligung von Frauen feststellen.
Interessant? Wohl kaum. Man wird in Bereiche gesteckt, die nicht zu den eigenen Fähigkeiten passen, und wird dann für das Versagen verantwortlich gemacht. Aufgaben sind monoton, innovationsfeindlich und oft sinnlos. Außerdem bereitet die Qualität des Softwarecodes Alpträume. Der Code wurde nie für den Produktiveinsatz gebaut, sondern war als Prototyp bestimmt - das merkt man auch an der Menge der Kunden-Defects, die bei einer ordentlichen Codequalität viel geringer wäre.
Anspruchsvolle Aufgaben und die Freiheit zur eigenständigen Bewältigung
Weiterhin nah an den Menschen dranbleiben.
Gehälter und Leistungen permanent beobachten im Markt.
Es herrscht eine sehr angenehme, freundliche Atmosphäre. Ich traue mich immer, nachzufragen, wenn ich Hilfe benötige.
Man muss selbst aktiv werden.
Gutes Gehalt plus Deutschlandticket plus Altersvorsorge plus Sportangebote, Obst und Eis.
Ok, das Büro ist allerdings nicht sehr gepflegt und sauber.
Die kann in allen Firmen besser sein... Aber es gibt quartalsweise Mitarbeiterversammlungen und monatliche Bereichscalls. Zudem immer wieder Info-Emails.
Definitiv weniger Frauen in den höheren Führungsebenen. Im Alltag herrscht aber Gleichberechtigung.
Arbeitsklima, offene Kommunikation
Keine
So verdient kununu Geld.