25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Eher nicht zu empfehlen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einzelne Kollegen sind super engagiert und nett. Die Leistungsträger haben es natürlich schwer, da andere dies ausnutzen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gefühlt kein Interesse an einer kontinuierlichen Verbesserung von Services und Leistungen. Mag sein dass einiges nicht möglich ist. Anderes aber schon, jedoch scheut man die Arbeit.
Verbesserungsvorschläge
- offen sein für Rückmeldungen der Beschäftigen - im positiven und negativen Sinne. Auf Verbesserungsvorschläge eingehen (hier gefühlt die Meinung "ach man kann ja eh nichts ändern.")
Arbeitsatmosphäre
- vereinzelt liebe und nette Leute, mit denen ein wertschätzendes Miteinander gelebt wird
- in manchen Abteilungen wird nach oben gebauchpinselt und nach unten getreten.
- Beschäftige, die ihrer Arbeit nicht nachkommen oder diese mangelhaft erledigen, werden gedeckt / es wird nichts unternommen - auf Kosten der Leistungsträger.
- manche Kollegen erhalten trotz Möglichkeit nicht die Gelegenheit, in Corona-Zeiten im Home-Office zu arbeiten. Eigentlich meldepflichtig.
-Atmosphäre oft von Unzufriedenheit geprägt. Gefühlt bleiben aber viele aus Bequemlichkeit, statt sich woanders zu bewerben. Unzufriedene Mitarbeiter sorgen natürlich zusätzlich für eine eher schlechte Atmosphäre.
Image
Das Gauß-IT-Zentrum hat nach außen einen eher schlechten Ruf.
Work-Life-Balance
Kommt wahrscheinlich auf die Abteilung an. "Die oberen" genießen häufig Privilegien wie Home Office und flexible Arbeitszeiten. Den normalen Angestellten wird dies eher verwehrt. Des öfteren wurde genannt, wie vorteilhaft der ÖD gegenüber der Wirtschaft sei (Gleitzeit, Flexibilität). Dies ist schlichtweg falsch. Arbeitgeber in der Wirtschaft bieten inzwischen deutlich mehr. In Sachen Gehalt ist dies bekannt. Aber auch bei flexiblen Arbeitszeiten, Altersvorsorge und zusätzlichen Benefits.
Karriere/Weiterbildung
Im Vergleich zu anderen Arbeitgebern eher schlecht. Kommt eventuell auch auf den Bereich an.
Gehalt/Sozialleistungen
Im Vergleich zur Wirtschaft ist die Bezahlung sehr schlecht. Das wäre nicht schlimm, wenn andere Benefits geboten werden. Die sehe ich jedoch auch nicht im Vergleich. Positiv ist aber ein Weihnachtsgeld zu nennen plus Urlaub ab 12 Uhr am eigenen Geburtstag. Das Weihnachtsgeld wiegt aber nicht das Minus auf, im Vergleich zu anderen Gehältern. Man macht mit diesem 13. Gehalt trotzdem (deutlich) Verlust.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Eher weniger. Mir ist kein Punkt bewusst, wo explizit auf die Umwelt geachtet wird. Sozialbewusstsein reicht von schlecht bis gut (wenige Ausnahmen).
Kollegenzusammenhalt
In manchen Abteilungen / Kreisen funktioniert das gut. Probleme befinden sich bei den Schnittstellen "nach oben". Des öfteren bekommt man mit, wie über andere hergezogen wird. Die allgemeine Unzufriedenheit scheint hier ein Ventil gefunden zu haben.
Umgang mit älteren Kollegen
In diesem Punkt habe ich nichts negatives feststellen können. Die meisten Kollegen sind natürlich auch älter. Der ÖD zieht nicht gerade junge Leute, die noch was erreichen wollen, an. Dies ist zugleich auch ein Problem, auf lange Sicht gesehen.
Vorgesetztenverhalten
Hier kann ich nur für meinen Bereich sprechen: traurig.
Arbeitsbedingungen
Teilweise veraltet, Sanitäranlagen zT unhygienisch (hier kann aber die Einrichtung an sich nichts für).
Kommunikation
- funktioniert mit den engagierten Mitarbeitern. Ansonsten eher mangelhaft.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung scheint mir ok zu sein. Habe zumindest keine Beschwerden gehört.
Interessante Aufgaben
Teils teils. Wenn man Beziehungen hat und sich generell gut macht, kommt man an interessantere Aufgaben heran. Vermutlich aber von vielen Glücksfällen abhängig. Der Personalmangel an manchen Stellen kann hilfreich sein.
Als Ausbildungsunternehmen absolut nicht geeignet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das ich weg bin.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das man vorher nicht weiß, wie schlecht die Ausbildung ist.
Verbesserungsvorschläge
Mal Ausbildung ernst nehmen? Statt alles anderen als Ausrede nehmen.
Arbeitsatmosphäre
Teilweise erträglich. Manchmal echt unterirdisch.
Karrierechancen
Keine garantierte Übernahme möglich, egal wie man sich anstrengt.
Arbeitszeiten
Öffentlicher Dienst mit Gleitzeit.
Ausbildungsvergütung
Bezahlung ist gut, aber was bedeutet schon Geld, wenn man später keinen Arbeitsplatz findet, weil man schlecht oder gar nicht ausgebildet wurde?
Die Ausbilder
Die Ausbilder bilden nicht aus, sondern machen andere "wichtigere" Arbeiten. Da Ausbildung ja als Nebenbeschäftigung durchgeführt wird. Ein, zwei Ausnahmen gibt es, die sich mal ausführlich Zeit nehmen, aber das ist viel zu wenig.
Aufgaben/Tätigkeiten
In der letzten Zeit wird gar nicht mehr ausgebildet. Statt dem überlässt es man dem Auszubildenden selbst zu lernen oder aber man arbeitet in der Abteilung als billige Arbeitskraft.
Variation
Man bleibt immer in einer Abteilung. Da gibt es gute und schlechte und welche, die gar keine Azubis haben wollen.
Respekt
Einerseits ja als Person andererseits, was ist das für ein Respekt, wenn man keinen ausbildet und die Azubis sich selbst überlässt?
Spaßfaktor
Rechenzentrum an einer Universität: Bezahlung nach TV-L aber auch Möglichkeiten, die man für sich selbst gestalten muss.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass man immer ein offenes Ohr bekommt. Offene Türen. Aber man muss auch das richtige Klavier spielen. Am besten man bleibt Sachbearbeiter und pflegt seine Kontakte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass man es nicht transparent macht, was alles geleistet wird und dass sich die Abteilungsleitungen nicht freischwimmen.
Verbesserungsvorschläge
Sorgt dafür, dass die Führungskräfte führen können. Eine Abteilungsleitung, die sowohl in Verwaltungsdingen als auch Fachaufgaben begraben ist, kann nicht führen
Arbeitsatmosphäre
Tolle Kolleg*innen. Punkteabzug wegen zuvielen Aufgaben, da muss man dickes Fell haben und wissen dass selbiges sich nicht zweimal verteilen läßt. Am Ende ist es öffentlicher Dienst und da kann kein Chef erwarten, dass man sich in den Burnout arbeitet.
Image
Schwierig. Bei den Profen nicht der beste, bekommt man nicht schnell was man möchte. Auf Arbeitsebene mit manchen DV-Koordinatoren sehr gut, weil die abschätzen können, was geleistet wird. Heisst aber auch, ans GITZ will aus der Glücksseligkeit eines Instituts keiner wechseln.
Work-Life-Balance
Niemand schreibt mir vor, außerhalb der Dienstzeiten erreichbar zu sein. Dafür hats einen SDESK und eine Bereitschaft. Aber wenn man es doch tut, dann kann man glänzen. Insbesondere für die Kolleg*innen für die ich gerne erreichbar bin.
Karriere/Weiterbildung
Im TV-L gefangen. Aber ich verstehe die negativen Bewertungen anderer nicht. Ich kenne eine Handvoll Mitarbeitende, die sich weitergebildet haben. Das Ziel, die Glasdecke zwischen Ausbildungen, BC, Master bzw. FH/Uni zu durchbrechen ist denen gelungen. Der Weg ist allerdings: eben ein Studium. Im öffentlichen Dienst wird man nach Abschluss bezahlt und nicht nach Herstellerzertifikat. Wer das nicht versteht, sorry. ABER: Sich über Zertifikate und Herstellerschulungen für den Arbeitsmarkt interessant zu machen, sicher ein Weg, um, wenn es blöd läuft, was besser bezahltes zu finden. Gerade wer befristet beschäftigt ist, sollte den Weg nehmen. Heisse Empfehlung: Nachfragen. Bislang habe ich noch jede Schulung für meine Aufgaben machen können.
Gehalt/Sozialleistungen
TV-L sonst nix.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auf Kinder und Pflegefälle wird Rücksicht genommen. Hier ist die Grundeinstellung, dass jeder sich eine gute Behandlung wünscht, also ist man - mitnehmende Ansprache vorausgesetzt - bereit, zu unterstützen wo es geht.
Kollegenzusammenhalt
Ich kann mich auf meine Kolleg*innen verlassen. Wir unterstützen uns, sprechen uns ab. Aber es gibt auch die, mit denen man nicht klar kommt, weil sie ihre Arbeit so drehen, dass andere sie erledigen. Typ Türrahmenblockierer. Letztere haben seit Corona weniger Gelegenheit sich mitzuteilen wo keiner zuhört. Damit kann ich umgehen. Daher 4/5
Vorgesetztenverhalten
Wenn ich mir die anderen Posts so durchlese: Wen meint ihr? Den Abteilungsleitungen, denen das Wasser/die Arbeit bis zum Hals und darüber steht, die ihre eigenen Assistenzen und Verwaltungsfachangestellte sein müssen, die weiter Sachbearbeiteraufgaben wahrnehmen, denen kann man vorwerfen, dass sie die Situation so vorgefunden haben wie sie ist und dann ist es schlimmer geworden bevor sie was geändert haben. Holz hacken aber das Beil nicht schärfen, weil man Holz hacken muss. Ich an deren Stelle hätte da schon längst nach oben gemeldet, dass es so nicht weiter geht.
Arbeitsbedingungen
Die Büros sind im U um den Maschinensaal gebaut. Kurze Wege gehe anders. Auch dass es keine Klimaanlage in den Bürobereichen gibt, ist gegenüber der Industrie ein Unding. Andererseits wurde von dem was machbar bleibt alles umgesetzt: Fensterfolien, Plissees, Ventilatoren, gelegentlich (privat!) spendiertes Eis, nach Absprache mobiles Arbeiten, nach Antrag Telearbeit. Ansonsten hat sich in den letzten 5 Jahren viel getan: Farbe an den Wänden, neue Möbel, LED-Beleuchtung. Zu meiner Arbeitsplatzausstattung kann ich nicht meckern. Großer Monitor, Laptop und das nicht zu knapp ausgestattet. Ich kann so auch gut von zu Hause arbeiten und Corona machts möglich auch mit viel mobilem Arbeiten.
Kommunikation
Früher emotionale Katastrophe. Nach Wechsel: Jetzt bemüht, alle mitnehmen zu wollen aber im Spannungsfeld zu den Vorgesetzten außerhalb des GITZ.
Gleichberechtigung
Mehr Männer als Frauen aber es bewerben sich auch wenige Frauen. Die Vorteile mit Elternzeit im öffentlichen Dienst liegen klar auf der Hand. Hier machen auch die Männer Elternzeit.
Interessante Aufgaben
Jede Menge, vor allem weil bei all den wichtigen Dingen und den Dingen die andere für wichtig halten, man nur selbst priorisieren kann. Aber muss man ein dickes Fell haben. Siehe Arbeitsatmosphäre
Umgang mit älteren Kollegen
Auch hier trennt sich in der (Corona-)Krise die Spreu vom Weizen
Gut am Arbeitgeber finde ich
-
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die beschriebene Situation anscheinend als unumstößlich anzunehmen und keinen Änderungswillen zu zeigen.
Verbesserungsvorschläge
Erkennen, was es bedeutet Mitarbeitende zu fördern und zu halten, um sicherzustellen, dass die Aufgaben und die Arbeit auch in Zukunft erledigt werden können.
Arbeitsatmosphäre
Wenn man schon vor der Krise bemerkt hat, dass bei vielen der öffentliche Dienst im Bewusstsein verankert ist, so merkt man es nun besonders. Hier erkennt man, wer die Situation für sich ausnutzt, aber auch die mangelnde Leitung, bei der gerechten Verteilung der Lasten und der Arbeit.
Image
Durchgehend schlecht, dafür aber konstant.
Karriere/Weiterbildung
Das hängt davon ab, welche Bildung man hat. Für studiertes Personal besteht eine Karrieremöglichkeit. Mitarbeitende, die kein Studium haben, werden aber konsequent und aktiv von einer Karrieremöglichkeiten ausgeschlossen. Eine Entwicklung des Personals, zur Bindung an den Arbeitgeber ist nicht vorhanden und als Kernaufgabe von Human Ressources auch nicht erkannt worden.
Gehalt/Sozialleistungen
Kann man als Besonderheit nicht erwähnen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusstsein ist vorhanden, wird aber nur unzulänglich umgesetzt.
Das Sozialbewusstsein kann man erkennen.
Kollegenzusammenhalt
Der vorher eher versteckte Egoismus kommt bedingt durch die Krise deutlicher zu Tage. Teils verständlich, was den Selbstschutz angeht, teils unverständlich, wenn dann anderen aktiv die Arbeit über lassen wird und von den Verantwortlichen nicht eingegriffen wird.
Vorgesetztenverhalten
Gerade jetzt wo es auf die besondere Führung durch Vorgesetzte ankommt, werden die erheblichen Defizite erkennbar. Insbesondere in der Leitung liegt der Fokus darauf, nach außen hin gut dazustehen (den Schein zu wahren), als die Gelegenheit zu nutzen und klar und deutlich zu sagen, wie die Situation ist.
Arbeitsbedingungen
Es gibt ein Hygienekonzept, bei dem man aber nicht weiß, ob es den Verordnungen entspricht.
Die weiteren Umstände ergeben sich aus der Tatsache, dass es sich bei dem Gebäude um einen 80er Jahre Bau handelt, ohne Klimaanlage oder andere moderne Annnehmlichkeiten. (Eine schon lange angekündigte neue Küche lässt auf sich warten.)
Kommunikation
Noch schlechter als vorher, da hilft auch keine Einführung von Videokonferenzen, o.ä. Nicht der Kommunikationsweg ist das Problem, sondern die, die kommunizieren sollten.
Gleichberechtigung
In manchen Abteilungen gibt es Lieblinge und solche, die nicht dazugehören.
Interessante Aufgaben
Gibt es. Diese werden aber immer weniger.
Work-Life-Balance
Umgang mit älteren Kollegen
Kein Arbeitgeber, dem etwas an seinen Mitarbeitenden liegt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt nichts, was man erwähnen kônnte, das nicht unter dem Label "normal für einen Arbeitgeber" zusammengefasst werden könnte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das man nicht sehen kann, überhaupt etwas gegen die Situation tun zu wollen, sei es, weil man nicht will oder nicht kann.
Verbesserungsvorschläge
Es gab vor längerem eine Untersuchung durch ein externes Unternehmen. Da wurde behauptet, alles sei in Ordnung, sowie es ist. Das macht nachdenklich, entweder hat das externe Unternehmen keine Ahnung oder ein Gefälligkeitsgutachten erstellt. Auch Verbesserungsvorschläge, die Mitarbeitende einreichen konnten, haben keine Beachtung gefunden.
Kann man sich da noch wirklich wundern, dass das Engagement schnell abnimmt?
Arbeitsatmosphäre
Ist extremst von Personen und deren Launen geprägt. Wobei die Atmosphäre zwischen den Mitarbeitenden noch die bessere ist.
Image
Innerhalb der Universität will man eher wenig bis nichts mit dem Gauß IT-Zentrum zu tun haben. Das liegt wohl auch an dem fehlenden Dienstleistungsgedanken. Wenn man Dienstleistung anbieten will, sollte man vorher schon die Nutzer fragen, bevor man etwas anbietet, was keiner benötigt.
Karriere/Weiterbildung
Karriere ist für nichtstudierte unmöglich, da man keine Durchlässigkeit zwischen den Eingruppierungsstufen zulässt. Weiterbildungsangebote bestehen und man kann diese auch in Anspruch nehmen. Man muss sich nur fragen, wozu das dienen soll, wenn man dadurch im Fortkommen in der "Karriere" keinen Vorteil hat. Man verkauft da schonmal gerne eine Schulung mit Hotelaufenthalt als Benefit. Fragt sich für wen.
Auf der anderen Seite wird studiertes Personal in Positionen gehoben/eingestellt, wo man nicht erkennen kann, wo hier die Qualifikation für diesen Job ist.
Gehalt/Sozialleistungen
Es gibt den Tarifvertrag, an den hält man sich buchstabengetreu. Wundert sich dann aber, dass Beschäftigte gehen und man keine neuen findet. Da bleibt dann die Mehrarbeit für die anderen Mitarbeitenden übrig. Vll. hofft man in der Zukunft auf künstliche Intelligenz.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird jährlich eine Challenge zur Einsparung von CO2 propagiert. Ein Einwirken auf andere Umweltschutzmaßnahmen gibt es nicht.
Kollegenzusammenhalt
Mit den richtigen Kollegen ist da was zu machen, nur dass die zunehmend das Rechenzentrum verlassen (haben).
Umgang mit älteren Kollegen
Ist vorhanden. Mag am hohen Durchschnittsalter liegen.
Vorgesetztenverhalten
Es werden Versprechungen gemacht, die nicht eingehalten werden, weil die Personalabteilung sich querstellt. Die Arbeit hat man dann aber schon mal im Vorneherein den Mitarbeitenden machen lassen. Da ist erkennbar, dass sich das auf die Motivation bei den Mitarbeitenden auswirken wird.
Arbeitsbedingungen
Ohne Identität. Kein Wunder, dass da der Gedanke im öffentlichen Dienst zu sein, bestärkt und gelebt wird.
Kommunikation
Muss man nichts drüber schreiben. Findet an den Stellen, wo es wichtig ist nicht oder nicht sinnvoll statt.
Gleichberechtigung
Es wird (fast) allen Mitarbeitenden das gleiche fehlende Interesse entgegengebracht.
Interessante Aufgaben
Wird immer uninteressanter, da der vorhandene Stillstand in der Entwicklung in der IT einen klaren Rückschritt bedeutet.
Work-Life-Balance
Keine Arbeitsstelle, die man sich ein zweites Mal antut.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt immer wieder Mitarbeitende, die Änderungen wollen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Situation so hinzunehmen wie sie ist, ohne auch nur etwas erkennbares dagegen zu unternehmen und nach oben hin, den Schein zu wahren.
Verbesserungsvorschläge
Wenn man am Personal, über welches man verfügt, interessiert ist, dann sollte man echte Personalentwicklung betreiben und sich nicht sklavisch an Eingruppierungen halten. Zusehen, dass man bei Leistungsvermögen und -bereitschaft auch mehr erreichen kann, ist ein großer Motivationsfaktor. Leider versuchen immer solche Menschen die Durchlässigkeit zu verhindern, die ihre eigene, fehlende Leistungsbereitschaft kennen und sich damit schützen wollen.
Arbeitsatmosphäre
Diese hängt extrem von den Personen ab. Teilweise gibt es ein unerträgliches Lästern über einzelne Kollegen aus anderen Abteilungen oder gleich über die entsprechende ganze Abteilung.
Image
Da kann es sich nur um das interne Image handeln und da versuchen es die Institutionen eher ohne das Gauß IT-Zentrum. Selbst an höchster Stelle scheint da schon eine negative Meinung etabliert zu sein.
Work-Life-Balance
Es gibt Gleitzeit, die man sich im Rahmen der vorgegebenen Kernzeit einrichten kann. Die Anzahl der Urlaubstage ist mit 30 Tagen gut.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsangebote findet man zu hauf und können auch nach Absprache in Anpruch genommen werden. Hier überlässt man es aber dem Mitarbeitenden, dieses für sich zu reklamieren. Eine Karrieremöglickeit im Sinne einer duchgängigen/durchlässigen Personalentwicklung ist nicht vorhanden.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt ist festgemauert, da öD. Die Grenzen wurden an der TU nochmals erneut zementiert, was zwangsläufig dazuführen wird, dass wie zuletzt schon häufig, Stellen mit den doch gehobenen Anforderungen nicht besetzt werden können. Konsequenz: man versucht den bestehenden Mitarbeitenden diese Arbeiten aufzuerlegen. Dadurch erhöht sich das Arbeitspensum des Einzelnen über Gebühr und führt zu Frustrationen. Bezahlen für die Mehrarbeit will man aber auch nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird zwar versucht, im Rahmen von Wertstofftrennung, etwas zu tun, nimmt aber keinen Einfluß auf dessen Entstehung. Das gilt für die Mitarbeitenden aber noch viel mehr für die Lieferanten/Hersteller. Was da bei Lieferungen an Verpackungsmaterial ohne weitere Wiederverwendung anfällt, ist erschreckend.
Kollegenzusammenhalt
Bei den richtigen Kollegen untereinander steht das außer Frage. Im Verhältnis Vorgesetzte zu Mitarbeitenden ist da keiner erkennbar, wenns drauf ankommt.
Vorgesetztenverhalten
Konfliktsituationen wird konsequent aus dem Wege gegangen. Das geht teilweise so weit, dass man unschlüssige Arbeitszeitangaben bei Vertrauensarbeitszeit trotz Hinweisen nicht überprüft. Das Problem mit der Entscheidungsfindung ist wie bei vielen Unternehmen erkennbar vorhanden.
Arbeitsbedingungen
Es gab vor kurzem neue Büroausstattungen, die Büroumgebung entspricht aber keinem Ort, an dem man sich besonders im Sommer wohlfühlen kann. IT-seitig erfolgt die Akualisierung regelmäßig alle drei Jahre.
Kommunikation
Für eine Institution, die IT-Dienste bereitstellt, fehlt es an dem grundlegenden Verständnis, wozu Kommunikation dient und wie man sie einsetzt und nutzt. Da wo man sie nicht benötigt, wird ellenlang besprochen. Auf der anderen Seite, wo Erwartungen an die Mitarbeitenden bestehen, werden diese nicht kommuniziert.
Interessante Aufgaben
Das Aufgabenspektrum ist breit gefächert, wenn auch offensichtlich auf rückläufigem Aktualitätsstand wegen fehlender Innovationsbereitschaft.
Umgang mit älteren Kollegen
Gleichberechtigung
Uni-Rechenzentrum im Wandel - Arbeitgeber des Öffentlichen Dienstes mit allen Vor- und Nachteilen
Gut am Arbeitgeber finde ich
- viele wunderbare und menschliche Kollegen, die mit Herzblut bei der Sache sind und oft wertvolle Ansprechpartner + kompetente Experten in ihren Arbeitsgebieten sind
- spannende Arbeitsfelder mit vielen, verschiedenen Themengebieten (Blick über Tellerrand möglich/wichtig)
- gute Fortbildungsmöglichkeiten
- Entfaltungsmöglichkeiten, d.h. auch mal was ausprobieren können
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- nicht-wissenschaftliches Uni-Rechenzentrum (war bis vor ca. 10 Jahren anders); Wissenschaftler sind aber wichtige Nutzer
- sehr abhängig von Uni-Politik
- Kommunikation verbesserungswürdig
- wertschätzender Umgang auch in der Praxis
Verbesserungsvorschläge
- Mehr Interesse für die einzelnen Mitarbeiter und ihre Belange, mögliche Probleme, Entwicklungsmöglichkeiten, Potenziale etc.
- Wertschätzenden Umgang fester verankern
- Gute Leistungen oder Engagement anerkennen und nicht als selbstverständlich hinnehmen (klappt z.T. in Ansätzen schon, aber abhängig von Person)
- Verlässliche Zielsetzungen
Arbeitsatmosphäre
Stark abhängig von den einzelnen Personen. Es gibt wunderbare Kollegen, mit denen ein wertschätzender Umgang (im Leitbild der TU) und eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit + fachlicher Austausch möglich ist.
Image
Wenn etwas nicht klappt, gilt an der Uni leider oft das Motto "Die IT is' schuld" - also das Rechenzentrum. Einige an der Uni (meist die, die öfters oder mehrere Dienste in Anspruch nehmen) wissen aber die Anstrengungen der Kollegen zu schätzen.
Work-Life-Balance
Urlaubsabsprachen klappen normal recht gut. Arbeitszeiten eigentlich recht gut planbar. Urlaub kann in dringenden Fällen auch kurzfristig genommen werden, wenn keine wichtige Termine sind.
Karriere/Weiterbildung
Prinzipiell möglich, man sollte sich diese allerdings aktiv einfordern. Dann klappt es auch meistens.
Gehalt/Sozialleistungen
Öffentlicher Dienst eben, daher Gehalt gedeckelt durch den Tarifvertrag (TV-L), was für IT eben eher im Mittelfeld ist (vor allem ohne Studium).
Kollegenzusammenhalt
Im Kollegenkreis gibt es tolle + fachlich sehr kompetente Menschen, mit denen zusammenarbeiten Spass macht.
Vorgesetztenverhalten
Was zeichnet einen guten Vorgesetzten aus? Ein offenes Ohr für die Mitarbeiter, verbindliche, nachvollziehbare und gerechte Entscheidungen (am besten mit den Mitarbeitern) treffen und Verantwortung dafür übernehmen, Konfliktsituationen lösen, Mitarbeiter-Entwicklung fördern usw.
Da ist Luft nach oben.
Arbeitsbedingungen
Im Sommer kann's in manchen Räumen recht heiß werden, daher wurden Ventilatoren bereit gestellt. Ansonsten eben Charme eines Gebäudes der 80er Jahre. Normale Büros mit 2 bis 3 Personen belegt, was vom Lärmpegel her meist okay ist.
Fahrstuhl schon länger kaputt.
Kommunikation
Der Informationsfluss ist durchaus noch optimierbar. Vieles erfolgt mündlich und bringt so das Risiko für Mißverständnisse mit sich. Mehr schriftliche Infos oder Zusammenfassungen der Besprechungen wären hilfreich.
Gleichberechtigung
Nach Rücksprache mit Vorgesetzten können in der Regel familienfreundliche Absprachen getroffen werden.
Interessante Aufgaben
Anregungen können eingebracht werden, z.T. auch Gestaltungsspielräume für eigene Arbeitsgebiete, um Stellvertretung sollte man sich kümmern; in manchen Gebieten eher Einzelkämpfer
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Unterirdischer Umgang mit Mitarbeitern
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige wenige sehr motivierte Mitarbeiter, die aber gegen Windmühlenflügel kämpfen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das diese negativen Punkte wissentlich einfach hingenommen werden und nicht mal jemand auf den Tisch haut und den Verantwortlichen in der hôchsten Ebene erklärt, wie es wirklich ist.
Wenn man denen immer nur sagt, wie gut es ist, dann glauben die es und denken, es wâre auch noch Ihr Verdienst.
Verbesserungsvorschläge
Einfach einmal die glorreichen Versprechungen wahr werden lassen.
Arbeitsatmosphäre
Jede Abteilung arbeitet vor sich hin und wundert sich, dass nichts gemeinsames dabei herauskommt.
Image
Innerhalb der Uni versucht man, eben ohne das G(r)auß IT-Zentrum auszukommen.
Work-Life-Balance
Öffentlicher Dienst eben. Es interessiert nicht, wenn das Ergebnis der Arbeit verspätet eintritt.
Karriere/Weiterbildung
Karriere ist unmöglich. Es wird immer nur erklärt was arbeitgeberseitig alles nicht geht. Komischerweise gilt das aber nicht für die Erwartungen und Forderungen an die Mitarbeiter, da gibt es eine nach oben offenen Erwartungsskala.
Man ist sogar so arrogant, Mitarbeiter gehen zu lassen, wenn die angemessen bezahlt werden wollen (da werden keine Reichtümer verlangt) und schreibt dann die Stelle hoher dotiert aus. Ein Schlag ins Gesicht der ehem. Mitarbeiter und eine besonders gute "Motivation" der Bleibenden.
Gehalt/Sozialleistungen
Im öffentlichen Dienst ist das Gehalt im wahrsten Sinne des Wortes überschaubar.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Damit schmückt man sich gerne. Schaut man aber tiefer und genauer hin, ist das alles Augenwischerei.
Kollegenzusammenhalt
Das einzige Highlight. Es scheint so, als zähle man von der Leitung der Universität darauf. Nach dem Motto, die Mitarbeiter werden sich schon gegenseitig helfen, um die Arbeit zu schaffen.
Umgang mit älteren Kollegen
Kein Punkt, den man erwähnen müsste, da der Durchschnitt der Mitarbeiter zu dieser Personengruppe gehört.
Vorgesetztenverhalten
Das, was da rumläuft/-steht, kann man nicht als Vorgesetzte, was das Handeln angeht, bezeichnen. Da gibts Mitarbeiter, die in der Hierarchie in diese Position gekommen sind und von Ihrer Verantwortung und Führung keinen blassen Schimmer haben.
Arbeitsbedingungen
Im Sommer werden Temperaturen erreicht, die in einem Büro nichts zu suchen haben. Das bewegt sich außerhalb der Gesetze.
Kommunikation
Traurig, aber wahr. Kommunikation ist mehr Zufall als Absicht. Und trotzdem erwartet man, dass man vieles weiß.
Eine Ausnahme gibt es, die unsäglich langen und sinnlosen Abteilungsbesprechungen, in denen jeder Mitarbeiter seine Arbeit der letzten Woche schildern muss. Von gelogen über fantasiert bis hin zu dem Unwichtigsten wird da aufgetischt. Und alle! müssen sich das antun, man hat ja nichts anderes zu tun.
Gleichberechtigung
Das funktioniert. Im Guten wie im Schlechten.
Interessante Aufgaben
Das bestehende ist sicher interessant, veraltet aber so sicher und Neues ist nicht in Sicht. Man hat sich in dem status quo eingerichtet.
Universitätsrechenzentrum - öffentlicher Dienst mit vielen Vor- und einigen Nachteilen
Gut am Arbeitgeber finde ich
sicherer Arbeitsplatz, Rücksicht auf Krankheiten und Alter, menschlicher Umgang
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
sehr schlechte interne Kommunikation, mangelnde Führungsqualität, sehr viele haben innerlich gekündigt - das Rechenzentrum wurde 10 Jahre lang kaputt gespart, das schlägt auf die Stimmung
Image
nach außen gut, nach innen (Uni): das Rechenzentrum ist immer an allem Schuld
Karriere/Weiterbildung
Aufstieg de facto unmöglich
Gehalt/Sozialleistungen
öffentlicher Dienst halt. TV-L ist halt wirklich nicht viel für IT
Vorgesetztenverhalten
schlimmer geht immer - aber es erzeugt schon viel Frust
Arbeitsbedingungen
nicht renoviertes Gebäude aus den 80er Jahren, Fahrstuhl zB ständig kaputt
Kommunikation
alle arbeiten als kleine persönliche Inseln
Interessante Aufgaben
Das Rechenzentrum darf nach dem Willen der Unileitung nur reine Dienstleistung machen und nicht in die Nähe von Forschung kommen. Lehraufträge sind ebenfalls nicht erlaubt.
Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Gleichberechtigung
Wertschätzung theoretisch im Leitbild der TU, aber oft nicht in der Praxis
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr viel Herz machen die Mitarbeiter aus, die sich in ihren Bereichen engagieren. Ich hoffe, sie erhalten sich die Positivität, damit alle davon weiter profitieren können!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Manche Führungskräfte wirken schlecht geschult/ausgebildet. Eine gewisse Eignung muss da sein, trotzdem kann auch viel gelernt werden, wenn die Bereitschaft dazu da ist.
Ich würde mir (vor allem für die Mitarbeiter!) wünschen, dass Potentiale mehr genutzt werden, da ist definitiv noch Luft nach oben!
Verbesserungsvorschläge
- Ehrliches Interesse an Mitarbeitern zeigen, das fördert die Motivation und die Gesundheit im Team.
- Regelmäßige Feedback- und Entwicklungsgespräche, die konstruktiv gesehen werden. Dazu muss eine entsprechende Kultur etabliert werden.
- Wertschätzung deutlicher machen!
- Potentiale bei Mitarbeitern erkennen und Maßnahmen zur Förderung ergreifen. Nicht erst warten, bis derjenige sich meldet.
- Schulung/Fortbildung von Vorgesetzten zur Verbesserung der Ausfüllung ihrer Rolle.
Arbeitsatmosphäre
Die gute Arbeitsatmosphäre wird je nach Abteilung von einzelnen Personen getragen.
Es gibt jedoch meines Wissens in fast allen Abteilungen keine regelmäßigen Feedback- oder Entwicklungsgespräche. Fanden solche Gespräche statt (zumeist auf Wunsch des Mitarbeiters) und es wurde sachliche Kritik geäußert, führte das in manchen Fällen aus meiner Sicht zu subtilen Benachteiligungen.
Wertschätzung von Mehrleistungen und besonderem "Reinknien" gab es meiner Meinung nach nur in einer Abteilung spür- und sichtbar, der Vorgesetzte organisiert private Veranstaltungen wie nette Essen, um seine Mitarbeiter für tolle Teamleistungen zu belohnen.
Andere nehmen diese scheinbar als gottgegeben hin. Das zeigt sich auch in einer für meine Begriffe schlechten Feedbackkultur. Die Führungskräfte wirken teilweise so, als scheuten sie Konflikte, Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter wird scheinbar nicht konsequent abzustellen versucht. Das wirkt sich auf die Motivation aller anderen aus, wie sich jeder vorstellen kann.
Image
Oft gilt: Reaktion statt Innovation. Die Kundengruppen werden selten mit eingezogen, wenn Änderungen oder Neuerungen bei den Dienstleistungen auftreten. Dadurch ist das Image eher schlecht an der Uni. Je nachdem, wo man fragt. Wer Netzdienstleistungen in Anspruch nimmt, ist jedoch meistens sehr zufrieden.
Work-Life-Balance
Es gibt prinzipiell Gleitzeit, allerdings mit Kernzeiten. Außerdem sind in einigen Bereichen umfangreichere Anwesenheitszeiten notwendig. Je nach Bereich also doch irgendwie feste Arbeitszeiten.
Urlaub spricht man am Besten mit seinen Kollegen ab und spricht dann den Vorgesetzten an, dann sollte es meistens auch kein Problem geben.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt Kurse zur betrieblichen Weiterbildung, an denen man nach Absprache mit dem Vorgesetzten teilnehmen kann. Es empfiehlt sich, Eigeninitiative zu zeigen und sich selbst zu kümmern, sonst passiert nicht viel in dieser Richtung.
Regelmäßige Entwicklungsgespräche könnten da Abhilfe schaffen und Potentiale bei Mitarbeitern entdeck- und förderbar machen.
Ansonsten sind Aufstiege oft nur durch eine entsprechende Qualifikation möglich.
Gehalt/Sozialleistungen
TV-L eben. Je höher die Qualifikation, umso reizloser. Es gibt eine betriebliche Altersvorsorge und ein Sportzentrum mit Kursen, die auch Mitarbeiter buchen können.
Alles aber keine Alleinstellungsmerkmale, das gibt es in der Wirtschaft auch, zum Teil sogar mit der gleichen Sicherheit des Arbeitsplatzes wie im ÖD.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird eine Druckstation geboten, an der jeder an der TU zu einem angemessenen Preis drucken kann. Eine Schaffung von Alternativen im Gesamtkontext an der Uni und diese mit Anreizen bewerben wäre aus meiner Sicht umweltschonender als Ökopapier anzubieten.
Eine Umstellung vieler Prozesse auf papierlose Kommunikation/Dokumentation wäre sicherlich möglich.
Die Rechner in Nutzerräumen laufen während der außergewöhnlich langen Öffnungszeiten dauerhaft. Eine Reduktion der Öffnungszeiten könnte Kosten durch Strom, Heizung und Licht sparen helfen. Abschaltung/Herunterregelung zwischen den Jahren.
Kollegenzusammenhalt
Das hängt von der Abteilung ab, aber insgesamt arbeiten tolle Menschen dort, mit denen ein respektvoller Umgang und konstruktive Zusammenarbeit möglich ist. Meiner Meinung nach wenige Selbstdarsteller oder Blender.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch ältere Mitarbeiter werden eingestellt und unterstützt.
Vorgesetztenverhalten
Wie oben schon angedeutet: Manche Vorgesetzte sind für meine Begriffe nicht vernünftig auf ihre Rolle vorbereitet und nicht in der Lage, die Rolle adäquat auszufüllen. Regelmäßige Pflichtschulungen könnten diesen Umstand verbessern.
Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen und unangenehme Situationen lösen gehören nunmal zum Profil eines Vorgesetzten. Aussitzen ist keine Lösung.
Arbeitsbedingungen
Die Klimatisierung mancher Räume ist im Sommer nicht ausreichend. Es ist teilweise wirklich sehr warm, vor allem oben und an der Südseite erinnert es manchmal an eine Sauna. Es wurden zum Teil Lüfter gestellt, die aber nur bedingt helfen. Manche Mitarbeiter haben sich mit eigenen Geräten geholfen.
Die Computer sind recht modern und reichen zur Erfüllung der Aufgaben aus. In manchen Bereichen ist HomeOffice möglich.
Es gibt wenige höhenverstellbare Tische, Büros sind zum Teil überbelegt oder als eine Art Großraumbüro ausgelegt. Wenn da viel telefoniert/ gesprochen wird, kann es schnell laut werden (hoher Lärmpegel durch normale Geräusche). Auf Dauer sehr anstrengend und für meine Begriffe nicht gesund. Ist aber nicht überall so, also bereichsabhängig.
Kommunikation
Besprechungen sind zum Teil ineffizient gestaltet; Diskussionen und ausufernden Erläuterungen wird mehr Raum gegeben als konstruktiven, ausgelagerten Kurzmeetings, Daily Scrums o.ä.
Das heißt nicht, dass eine Diskussion oder Erläuterung immer sinnlos ist. Aber nicht jede Diskussion muss in einem "Was gibt es aktuell so"-Wochenmeeting erörtert werden. Insbesondere dann, wenn es nur für einen kleinen Teil tatsächlich relevant ist.
Gleichberechtigung
Die TU stellt bei gleicher Eignung bevorzugt das in diesem Beruf unterrepräsentierte Geschlecht ein. In der IT also (bei gleicher Eignung!) Frauen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind meist vielfältig und die Aufwände dafür anfangs vielleicht noch nicht detailliert überschaubar. Am Anfang sollte man deshalb nicht zu oft "Ja, nehme ich" sagen, sonst ist man sehr schnell überlastet. Eine Sondierung des Feldes hilft, dauerhafte 130%-Auslastungen und alleinige Zuständigkeiten ohne vernünftigen Vertreter zu vermeiden.
Wir setzen auf Transparenz
So verdient kununu Geld.