354 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
354 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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354 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Bewerbungsgespräch war genau, wie man es von einem großen Unternehmen denken würde. Atmosphäre war kühl / professionell und ich hatte den Eindruck, dass an meiner Person kein Interesse besteht. Es wurden 2-3 Fragen gestellt, der Rest des Interviews waren Fragen von mir. Ich hatte ca. 10 Minuten Redeanteil und nicht das Gefühl, dass irgendwas individuell war oder man mich wirklich kennenlernen wollte. Man könnte sagen: einfach gar kein Vibe.
Beruflicher Werdegang wurde abgefragt und Fragen von beiden Seiten gestellt. Ein angenehmes Gespräch.
Der Prozess v.a. nach der Zusage könnte durch transparentere Kommunikation noch ein wenig besser gestaltet werden.
Es sollten deutlich weniger 4 Wochen vergehen bevor auf eine Bewerbung reagiert wird
In Gesprächen sollte man sich nicht vorkommen wie ein Verurteilter Straftäter (Warum führt man das Gespräch überhaupt, wenn es gefühlt nur darum geht den Bewerber schlecht zu machen)
Es sollten nicht weitere 4 Wochen nach dem Gespräch vergehen, bis eine Standardabsage "...da andere Bewerbende (w/m/d) dem Anforderungsprofil noch näher kommen." eintrudelt und einen Zeitgleich bittet an einer Umfrage zur Verbesserung des Bewerbungsprozesses teilzunehmen.
Der Bewerbungsprozess verlief schnell und effizient und war durchweg wertschätzend. Für eine durchaus umfangreiche Fallaufgabe, die bis zum zweiten Interview zu bearbeiten war, hatte ich allerdings mit nur fünf Tagen grenzwertig wenig Zeit. Nach dem Zweitgespräch unterbreitete man mir ein Angebot, welches aber wieder zurückgezogen wurde, nachdem ich diesbezüglich noch einige Rückfragen gestellt habe.
Das Vorstellungsgespräch Ende April fand in einer wirklich angenehmen Atmosphäre statt und hat einen guten Eindruck hinterlassen. Bis heute, mehr als 2,5 Monate später, habe ich jedoch keine Rückmeldung der Fachabteilung erhalten.
Ich habe zwischenzeitlich zweimal bei HR nachgefragt und wurde beide Male vertröstet – man würde sich zeitnah melden. Passiert ist bisher nichts.
Dass Prozesse bei größeren Unternehmen etwas länger dauern können, ist völlig nachvollziehbar und für mich kein Problem. Eine Wartezeit von 2,5 Monaten auf eine Rückmeldung zu einem Vorstellungsgespräch – ganz ohne Information zum Status – ist aus meiner Sicht aber nicht professionell und lässt an der Wertschätzung gegenüber Bewerber:innen zweifeln. Hier würde ich mir deutlich mehr Verbindlichkeit und Kommunikation wünschen.
Ich war sehr zufrieden...
Die erste Absage kam Montagsmorgens von einer Mitarbeiterin (deren Name ich hier selbstverständlich nicht nenne). Die Bewerbung wurde ebenfalls Montagsmorgens eingereicht. 2 Tage danach Mittwochsmorgens kam dann eine Absage durch das myHR Recruiting Team. Hierauf habe ich geantwortet, mich bedankt aber gleichzeitig darauf hingewiesen, das besagte Kollegin bereits die Absage zuvor versendet hat ( In dieser Mail habe ich die Kollegin namentlich benannt, damit intern geklärt werden kann, wer für die Absagen zuständig ist. Das meine Unterlagen intensiv (wie in der Eingangsbestätigung angekündigt) geprüft wurden, kann ich mir leider nicht vorstellen.
Der Prozess beim TÜV Rheinland war mit Abstand der chaotischste und enttäuschendste, den ich bisher erlebt habe.
Der Ablauf war extrem langwierig und unorganisiert. Ich hatte während des Prozesses Kontakt zu insgesamt acht verschiedenen Personen. Grundsätzlich begrüße ich es, viele potenzielle zukünftige Kollegen kennenzulernen, aber hier endete es im puren Chaos. Informationen gingen verloren, Fragen wurden von verschiedenen Interviewern wiederholt gestellt – ein absoluter Zeitfresser.
Mein absolutes Highlight der Unprofessionalität: Ich erhielt im Abstand von zwei Wochen zwei Absagen von zwei unterschiedlichen Recruitern – jede mit einer komplett anderen Begründung. Dass beim TÜV Rheinland eine solche interne Kommunikationslosigkeit herrscht, hätte ich nicht gedacht. Für jemanden, der viele Stunden Zeit in Vorbereitung, Interviews und Assessment investiert hat, ist das ein Schlag ins Gesicht und zeugt von massiven internen Prozessmängeln.
Um der Transparenz halber fair zu bleiben: Die Gesprächsatmosphäre war menschlich stets angenehm und die Interaktion fand auf Augenhöhe statt. Das ändert jedoch nichts am enttäuschenden Gesamtbild.
Für mich persönlich war dieser Prozess eine absolute Blamage. Mein Bild vom TÜV Rheinland ist dadurch nachhaltig und negativ geprägt.
So verdient kununu Geld.