Demotivation durch Führung und Micromanagement
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich schließe mich den negativen Bewertungen meiner Kolleginnen und Kollegen bei der TÜV Rheinland LGA Products GmbH an.
So unmotiviert wie derzeit waren wir noch nie.
Die Gründe dafür sind vielfältig:
• Kündigung unseres Laborleiters
• Kündigung eines Kollegen
• Fehlende Gehaltsanpassungen
• Inflationsausgleich: Die Forderung des Betriebsrats lag bei 6 %, erhalten haben wir 150 Euro
• Hoher Druck, starkes Micromanagement und ausgeprägtes Misstrauen
• Fehlende Wertschätzung
• Fehlende Unterstützung
• Übergriffiges Verhalten durch eigene sowie Vorgesetzte andere Bereiche und P&C Leitung
• Ignorieren negativer Stimmen und Hilferufe sowie Arroganz in der Führung, inklusive indirekter Hinweise auf Kündigungen
• Von oben herab aufgezwungenen Aufgaben, die als nicht basisdemokratische Entscheidungen begründet werden
• Und noch vieles, vieles, vieles mehr
Es tut uns im Herzen weh zu sehen, wie die Führung den Bereich zunehmend kaputtmacht. Kunden wenden sich ab, Marktchancen werden verpasst, während intern immer mehr Zeit mit Listenführung, vermeintlicher Selbstorganisation und Verantwortungsverschiebung vergeudet wird.
Anstatt den Sales-Bereich strategisch aufzubauen und den Kunden eine umfassende Betreuung zu bieten, werden Vertriebsaufgaben an TOP, Sales Support oder sogar Werkstudenten ausgelagert.
Man fühlt sich wie ein Stück Fleisch im Raubtierkäfig, in dem alle aufeinander losgehen und wir zerrieben werden. Dabei fehlt der gewünschte Rückhalt und Schutz durch die Vorgesetzten.
Wenn Mitarbeitende auf Messen geschickt werden — und überhaupt eine Übernachtung genehmigt wird — müssen im Anschluss detaillierte Berichte abgegeben werden.
Dieses Maß an Kontrolle bewegt sich stark auf Micromanagement-Ebene. Gleichzeitig fliegt die P&C-Leitung für mehrere Tage nach Las Vegas zu einem Messebesuch, ohne jeglichen Austausch oder transparente Ergebnisse.
Austausch auf Augenhöhe? Fehlanzeige.
Viele sind am Absprung, bewerben sich weiter und das interessiert die Führungsebene nicht. Wichtig ist nur, dass die Zahlen passen!
Verbesserungsvorschläge
Die Führungsebene vom Geschäftsfeldleiter bis zum Teamkoordinator soll mit Personen besetzt werden, die nicht ausschließlich zahlengetrieben führen, sondern über ausgeprägtes Markt- und Produktverständnis verfügen. Diese Führungskräfte bewerten Mitarbeitende und Situationen professionell und nicht nach persönlicher Sympathie, bewahren dabei die menschliche Verbindung und nehmen Mitarbeitende als Menschen wahr. Persönliche Situationen von Mitarbeitenden werden dabei vertraulich behandelt und nicht innerhalb des Unternehmens weitergetragen.
Arbeitsatmosphäre
toxisch
Kommunikation
Einseitig Top-down, kein Austausch auf Augenhöhe, intransparent und inkonsequent, druck statt Vertrauen
Kollegenzusammenhalt
alle sind überlastet, jeder für sich
Work-Life-Balance
wäre schön
Vorgesetztenverhalten
Doppelmoral: je nachdem WER was will. Arrogantes und teilweise übergriffiges Verhalten, Autoritär!
Gleichberechtigung
darüber kann man nur lachen!

