Absolut toxisches Klima auf Grund des katastrophalen Managements
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leider schon lange nichts mehr
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ungleichbehandlung von Mitarbeitern, keine Führungskultur
Viele Lippenbekenntnisse, die leider nicht gelebt werden
Verbesserungsvorschläge
Die Mitarbeiter ernst nehmen und wertschätzen. Weniger Micromanagement.
Strategisch wichtige Führungspositionen mit geeigneten Mitarbeitern besetzen.
Bei der Mitarbeiterbefragung, werden seit vielen Jahren die gleichen Punkte schlecht bewertet. Vielleicht sollte man da einfach mal drauf hören und die wirklich heißen Eisen anpacken statt an den relativ unwichtigen Punkten rumzuschrauben.
Wenn dazu Workshops durchgeführt werden, sollte man aus den Ergebnissen auch direkte Maßnahmen ableiten, die zu spürbaren Verbesserungen führen statt im Anschluss an die Workshops alles im Sande verlaufen zu lassen.
Endlich mal ein vernünftiges Computersystem einführen, dass schnell, effizient und userfreundlich ist. IPMS war unergonomisch, langsam, umständlich und wurde durch ComPASS abgelöst, dass exakt genauso ist. Wie bereits bei IPMS werden notwendige Verbesserungen nur zögerlich umgesetzt, die Einführung der verbesserten Version ComPASS 2.0 lässt bereits seit über einem Jahr auf sich warten. Und dann sollten die Mitarbeiter auch wirklich alle entsprechend geschult werden statt darauf zu setzen, dass sich jeder alles selbst erarbeitet. Denn es ist nun mal eben nicht jeder gleich intelligent. Heißt, einer kapiert's und macht seinen Job gut, der andere nicht. Super....
Arbeitsatmosphäre
Nach jedem Danke (wenn überhaupt eins kommt) folgt sofort ein Aber....
Kommunikation
Verbesserungswürdig. Viele Informationen kommen in unterschiedlicher Form von unterschiedlichen Stellen zu unterschiedlichen Zeitpunkten, was zu Chaos und Missverständnissen führt.
Kollegenzusammenhalt
Ist noch okay, zumindest im eigenen Team
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten. Dank Corona gibt es endlich eine Betriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten. Allerdings sehen das nicht alle Vorgesetzten gerne und hätten am liebsten, dass alle immer im Büro sind. Home Office wird immer weiter eingeschränkt.
Wahrscheinlich glauben manche, dass man zu Hause nichts macht. Dem entgegen steht aber, dass 2021 trotz fast 100 % home office (in den Bereichen, wo's möglich war) eines der erfolgreichsten Jahre überhaupt war.
Wenn jemand keine Lust hat oder faul ist, kann er sich auch im Büro vor der Arbeit drücken.
Work-life-balance ist ein vielbenutztes Wort, wird aber leider nicht wirklich gelebt.
Andere Firmen haben den Trend erkannt, die bekommen eben auch Mitarbeiter, der TÜV nicht.
Vorgesetztenverhalten
Grottig. Führung von oben herab. Kein selbständiges Arbeiten mehr, statt dessen Micromanagent an der Tagesordnung. Geschäftsführung leugnet die absout miese Stimmung, beschwört gebetsmühlenartig "One Team", obwohl es keiner mehr hören kann.
Grobe Managementfehler, für die die Basis den Kopf hinhalten muss, durch Verlust der Arbeitsplätze.
Unfähige Führungskräfte an strategisch wichtigen Stellen. Kritik ist jedoch nicht erwünscht. Um den immer mehr negativen Bewertungen auf kununu zu entgegnen versucht das Unternehmen aktiv, das öffentliche Bild zu manipulieren. Für eine Bewertung wird ein kleiner Bonus (Gutschein bei Urban Sports) in Aussicht gestellt, man muss dafür den Link an die zuständige Abteilung schicken.
Auf Grund dessen, dass bereits viele unliebsam gewordene Kollegen die letzten Monate Aufhebungsverträge erhalten haben, leiden andere Organisationseinheiten unter erheblicher Mehrarbeit, die sie nicht wollen und die auch nicht finanziell entlohnt wird.
Weil die Ziele nicht eingehalten werden, wird jeden Tag ne neue Sau durch's Dorf getrieben, in der Hoffnung, dass jetzt plötzlich funktioniert, was die 10x zuvor schon nicht funktioniert hat....
Interessante Aufgaben
Kommt wahrscheinlich auch auf den Einsatzbereich an. Im Prüflabor sicher abwechslungsreicher als in der Administration/Verwaltung. Da ist man in einer Tretmühle gefangen.
Allerdings nimmt auch im Labor der Verwaltungsaufwand und Papierkram immer mehr zu.
Gleichberechtigung
Auf dem Papier vorhanden, es wird gegendert.
Schöner wäre es, wenn alle wirklich gleich behandelt würden. Dann könnte man es sich sparen, die Sprache zu verbiegen.
Umgang mit älteren Kollegen
Sind eigentlich eher lästig. Haben zwar das Know-how, sind aber nicht mehr so flexibel. Und oftmals auch zu teuer. Möchte man am liebsten loswerden.
Arbeitsbedingungen
Laptop, 2 normale Monitore. Nix besonderes, da mittlerweile fast überall Standard. Möbel teilweise 30 Jahre alt. Bei Büros, die neu eingerichtet werden, wird das Mobiliar oft zusammengewürfelt. Aber Hauptsache, die Besprechungsräume und der Eingangsbereich sind schick.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wir auditieren und zertifizieren nach Umwelt-/Nachhaltigkeitsstandards, trennen intern nicht mal den Müll. Die Firma zahlt Kaffee, Zucker und Milch für die Belegschaft, aber billig muss es sein. Kein Fairtrade / kein Bio. Noch Fragen?
Gehalt/Benefits
Unter dem Marktüblichen, Nullrunden in 2023 und 2024, läppische 150 Euro in 2025. Inflationsausgleichsprämie wurde auch nicht vollständig ausbezahlt.
Image
Nach außen wohl noch gut, aber de facto mehr Schein als Sein
Karriere/Weiterbildung
Es gibt interne Schulungsangebote, leider nützen einem die oftmals nichts, weil man das Erlernte in der Praxis nicht anwenden kann.


