Leider enttäuschende Erfahrung während der Ausbildung. Nicht zu empfehlen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mir hat in dieser Zeit nichts gefallen. Schlechte Bezahlung und man hat einen schlecht behandelt. Alles war unübersichtlich und nicht wie vereinbart. Man hat sich an fast nichts gehalten was man einen versprochen hat in den Gesprächen zuvor.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Arbeitskollegen waren nicht sehr herzlich und haben einen kein Gutes gefühl gegeben. Immer das Gefühl gegeben fehl am Platz zu sein und alles falsch zu machen selbst wenn man normale Fragen hatte was zu einer Ausbildung dazu gehört.
Verbesserungsvorschläge
**Ausbildung / Umgang mit Auszubildenden**
Diese Bewertung bezieht sich auf die Ausbildung bei dem Ingenieurbüro in Würzburg, welches dort im Namen des TÜV NORD vertreten ist.
Aus meiner persönlichen Erfahrung besteht insbesondere im Umgang mit Auszubildenden deutlicher Verbesserungsbedarf. Ich hätte mir mehr offene Kommunikation, regelmäßige Gespräche und vor allem eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Anliegen der Auszubildenden gewünscht.
Während meiner Ausbildung habe ich mich teilweise nicht wertgeschätzt und respektvoll behandelt gefühlt. Es kam vor, dass ich von Arbeitskollegen belächelt bzw. aus meiner Sicht herabwürdigend behandelt wurde. Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem Tätigkeiten wie das alleinige Schleppen von Reifen oder das Reinigen des Fahrzeugs des Geschäftsführers. Dabei hatte ich teilweise den Eindruck, dass meine Position als Auszubildender ausgenutzt wurde und meine eigentlichen Ausbildungsinhalte nicht immer im Vordergrund standen.
Auch beim Thema Arbeitszeiten und Stundenpläne gab es aus meiner Sicht Probleme. Mir wurden teilweise falsche bzw. veraltete Stundenpläne ausgehändigt. Als ich dies angesprochen habe, wurde die Verantwortung aus meiner Wahrnehmung heraus eher weitergegeben, anstatt die Angelegenheit konstruktiv zu klären.
Besonders enttäuschend war für mich der Umgang mit angesprochenen Problemen. Bereits etwa zwei Wochen nach Beginn habe ich mich an den Teamleiter gewandt und versucht, offen über meine Erfahrungen und die bestehenden Probleme zu sprechen. Leider hatte ich nicht das Gefühl, dass meine Anliegen ernst genommen wurden. Stattdessen entstand bei mir der Eindruck, dass eher nach Gründen gesucht wurde, warum die angesprochenen Probleme nicht bei der Führung bzw. im Team lagen.
Aus meiner Sicht war der Teamleiter zudem häufig mit anderen Tätigkeiten beschäftigt. Beispielsweise wurden während der Arbeitszeit Lebensmittel aus dem privaten Haushalt an Kollegen verkauft. Gleichzeitig fehlte mir persönlich die notwendige Zeit und Aufmerksamkeit für Gespräche über die Situation im Team oder die Anliegen neuer Mitarbeiter und Auszubildender.
Besonders belastend war für mich letztendlich die Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Nachdem ich wiederholt offene Punkte und Probleme angesprochen hatte, wurde mir ohne für mich nachvollziehbaren Grund gekündigt. Dadurch entstand bei mir am Ende das Gefühl, dass ich mich ausgenutzt und ausgebeutet gefühlt habe und dass das offene Ansprechen von Problemen letztlich negativ für mich ausgegangen ist.
Im Zusammenhang mit der Kündigung wurde mir sinngemäß mitgeteilt, dass man sich „um das Team kümmern“ und „an die eigenen Leute denken“ müsse, anstatt an den neuen Auszubildenden. Diese Aussage hat bei mir den Eindruck verstärkt, dass die Interessen eines neuen Auszubildenden gegenüber bestehenden Strukturen im Team weniger berücksichtigt wurden.
**Fazit:**
Ich hätte mir insbesondere mehr Wertschätzung, klare Kommunikation, eine strukturierte Betreuung während der Ausbildung und einen professionelleren Umgang mit Kritik und Problemen gewünscht. Aus meiner persönlichen Erfahrung sollte insbesondere die Betreuung von Auszubildenden und neuen Mitarbeitern sowie der Umgang mit deren Anliegen deutlich verbessert werden.

