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25 von 49 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

KI-Zusammenfassung
kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 36%
Score-Details

25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

sinnvolles Produkt, interessante Tätigkeit

4,6
Empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

fand ich gut

Image

soweit ich das beurteieln kann, sehr gut

Work-Life-Balance

für mich ok

Karriere/Weiterbildung

habe viel gelernt

Gehalt/Benefits

ok

Umwelt-/Sozialbewusstsein

gutes Product, das auch benachteiligten Kindern im Schulaltag hilft

Kollegenzusammenhalt

alle sher hilfsbereit bei fragen und Problemen

Vorgesetztenverhalten

hab wenige Vergleiche, fand es aber gut, dass sich meine Vorgesezten bei Fragen immer Zeit für mich genommen haben

Arbeitsbedingungen

schönes neues Büro, Arbeitsplatz mit 2 großen Screens

Kommunikation

funktioniert gut, eher lockerer Umgangston

Interessante Aufgaben

spannende Projekte, aber auch Tagesgeshäft


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Schlimm was da los ist...

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zusammenhalt unter Kolleg:innen & gute Idee auf dem Papier

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

der Umgang mit Mitarbeiter:innen, Micromanagement uvm.

Verbesserungsvorschläge

mehr auf die Leute an der Front hören, die Gründer sollten sich aus dem Tagesgeschäft entnehmen...

Arbeitsatmosphäre

Anfangs motivierend, kippt jedoch schnell ins Belastende. Ein ständiges Grundgefühl von Druck, Intransparenz und latenter Angst, wer als Nächstes ins Visier gerät.

Work-Life-Balance

Home Office ist vielleicht einmal die Woche erlaubt und das Büro liegt irgendwo außerhalb von München, was für viele schlecht liegt

Kollegenzusammenhalt

Im Team untereinander hält man fest zusammen; es gibt viel Empathie und gegenseitige Unterstützung.

Vorgesetztenverhalten

Stark hierarchisch geprägt. C-Level hat keine Ahnung wo es hingehen soll und es lastet alles auf den Mitarbeitern. Direkte Führungskräfte sind oft bemüht, stehen aber zwischen den Stühlen und haben gegen intransparente Vorgaben der oberen Führungsebene kaum Spielraum. Echte Wertschätzung und ehrliche Kommunikation auf Augenhöhe fehlen weitgehend. Es fehlt an grundlegendem Vertrauen in die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden. Man wird an starren Vorgaben und kleinteiligen Aktivitäten gemessen, während echte Probleme ignoriert werden.

Arbeitsbedingungen

Ständige Angst... Bei Zielverfehlungen wird die Schuld reflexartig beim einzelnen Mitarbeiter gesucht. Konstruktives Feedback von unten wird als Unruhe oder Unvermögen abgetan. Probezeiten werden offenbar eher als kurzfristige Pufferzone genutzt denn als Phase für echtes Onboarding und Entwicklung. Die Fluktuation ist entsprechend hoch und verunsichert das gesamte Team.

Kommunikation

Wichtige Entscheidungen fallen hinter verschlossenen Türen und werden intransparent kommuniziert. Man erfährt relevante Dinge oft erst auf den letzten Drücker.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

5Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Erst nach dem Abschied wurde mir klar, was ich alles für normal gehalten hatte

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Mission hat mich überzeugt, die Aufgaben waren anspruchsvoll und ich bin mit viel Motivation gestartet. Es gibt interessante Themen und die Möglichkeit, früh Verantwortung zu übernehmen.
Mit Abstand betrachtet reicht eine gute Mission jedoch nicht aus, wenn die interne Kultur nicht dazu passt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mein Blick auf das Unternehmen hat sich erst nach meinem Ausscheiden grundlegend verändert.
Während ich dort war, hatte ich mich an Druck, Kontrolle und die Vorsicht im Umgang mit Kritik gewöhnt. Vieles erschien irgendwann einfach normal.
Mit Abstand bin ich heute eher erstaunt darüber, wie ich mich behandeln ließ und wie lange ich bestimmte Situationen akzeptiert habe.
Für mich lässt sich die Kultur deshalb auf einen einfachen Punkt reduzieren: Wer mitmacht, hat es leichter. Wer mitdenkt und widerspricht, braucht ein dickes Fell.
Und genau daran sollte man meiner Meinung nach eine Unternehmenskultur messen: nicht daran, wie sie mit Zustimmung umgeht, sondern mit Widerspruch.

Verbesserungsvorschläge

Ich hätte mir gewünscht, dass das Unternehmen seinen Mitarbeitenden mehr Vertrauen entgegenbringt und sie weniger als Belastung oder Risiko betrachtet.
Menschen möchten sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gemeinsam mit dem Unternehmen weiterentwickeln. Dafür braucht es Vertrauen, Wertschätzung und echten Gestaltungsspielraum. Wer Mitarbeitende dagegen vor allem kontrolliert und auf reine Umsetzung reduziert, darf sich nicht wundern, wenn Motivation und Eigeninitiative irgendwann verloren gehen.
Gute Führung sollte Potenzial fördern, nicht Menschen gefügig machen.

Arbeitsatmosphäre

Gegen Ende meiner Zeit dort war die Stimmung deutlich gekippt. Regelmäßig gingen Menschen oder mussten das Unternehmen verlassen – nach meiner Wahrnehmung zeitweise ein bis drei pro Monat.
Irgendwann verändert das ein Team. Gespräche werden vorsichtiger, Kritik seltener und die Frage „Wer ist als Nächstes dran?“ steht unausgesprochen im Raum.
Das Bemerkenswerte: Während ich noch dort war, habe ich gar nicht vollständig wahrgenommen, wie belastend das geworden war. Erst danach merkte ich, wie viel Anspannung ich als normalen Arbeitsalltag akzeptiert hatte.

Image

Nach außen modern, sozial und menschenorientiert. Mein Erleben hinter den Kulissen passte dazu nur bedingt.
Unternehmenskultur zeigt sich für mich nicht in LinkedIn-Posts oder Unternehmenswerten auf einer Website, sondern darin, wie mit Menschen umgegangen wird, wenn es unbequem wird.

Work-Life-Balance

Hoher Einsatz wird schnell zum Standard. Wer viel schafft, bekommt häufig noch mehr.
Ich habe lange gedacht, das sei eben der Preis eines dynamischen Unternehmens. Heute sehe ich das anders: Dauerhafte Überlastung ist keine besondere Form von Leistungsorientierung.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten waren für mich schwer planbar. Gute Arbeit und fachliche Kompetenz allein schienen nicht immer entscheidend zu sein.
Wer vorankommen möchte, sollte nicht nur Leistung bringen, sondern offenbar auch gut in die gewünschte Richtung passen.

Gehalt/Benefits

Das Gesamtpaket konnte für mich die Belastung und fehlende Planungssicherheit nicht ausgleichen.
Auch bei Benefits fehlte mir manchmal der Blick dafür, dass Mitarbeitende unterschiedliche Bedürfnisse haben. Das Kaffee-/Milch-Beispiel ist klein, aber für mich rückblickend erstaunlich symptomatisch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Soziale Verantwortung wird sichtbar nach außen getragen. Ich hätte mir gewünscht, dass dieselbe Aufmerksamkeit stärker nach innen gerichtet wird.
Nachhaltigkeit bedeutet für mich auch, Menschen nicht dauerhaft an ihrer Belastungsgrenze arbeiten zu lassen.

Kollegenzusammenhalt

Früher einer der stärksten Punkte, am Ende leider nicht mehr.
Zu viele gute Kolleginnen und Kollegen gingen innerhalb kurzer Zeit oder mussten gehen. Dadurch verschwanden Wissen, Stabilität und irgendwann auch ein Teil des Vertrauens.
Unter den verbliebenen Mitarbeitenden gab es weiterhin gegenseitige Unterstützung. Gleichzeitig sank die Moral spürbar. Wenn Menschen erleben, dass Widerspruch riskant sein kann, wird aus offenem Austausch irgendwann vorsichtiges Schweigen.

Umgang mit älteren Kollegen

Berufserfahrung hatte aus meiner Sicht nur begrenztes Gewicht, wenn die daraus resultierende Einschätzung nicht zur gewünschten Richtung passte.
Gerade erfahrene Mitarbeitende sollten aber nicht dafür eingestellt werden, bereits bestehende Meinungen lediglich zu bestätigen.

Vorgesetztenverhalten

Für mich der entscheidende Schwachpunkt.
Führung habe ich zunehmend als Kontrolle statt Vertrauen erlebt. Besonders schwierig wurde es, sobald man Entscheidungen ernsthaft hinterfragte oder zu einem anderen fachlichen Ergebnis kam.
Mein Eindruck war: Ist das Vertrauen einmal beschädigt, gibt es kaum einen Weg zurück. Das führt zu einem vorhersehbaren Verhalten. Menschen sagen irgendwann nicht mehr, was sie denken, sondern was möglichst wenig Probleme verursacht.
Erst nach meinem Ausscheiden wurde mir bewusst, wie ungesund ich diese Dynamik inzwischen fand.

Arbeitsbedingungen

Hoher Druck, wechselnde Prioritäten und große Erwartungen gehörten zum Alltag.
Engagement wurde gerne angenommen, persönliche Grenzen dagegen aus meiner Sicht weniger selbstverständlich respektiert. Ich habe selbst zu lange mitgemacht, bevor ich verstanden habe, dass permanente Belastung kein Normalzustand sein sollte.

Kommunikation

Informationen flossen überwiegend von oben nach unten. Was mir fehlte, war echter Dialog.
Wenn man vor einer kritischen Frage zunächst überlegen muss, ob sie einem später schaden könnte, hat die Kommunikation bereits ein grundlegendes Problem.

Gleichberechtigung

Nach außen wird eine offene und moderne Kultur vertreten. Intern habe ich unterschiedliche Perspektiven und Bedürfnisse nicht immer als gleichwertig behandelt erlebt.
Gleichbehandlung bedeutet für mich nicht, davon auszugehen, dass alle Menschen dasselbe brauchen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben können wirklich spannend sein. Das macht die Situation paradoxerweise schwieriger, weil viele Menschen gerade deshalb hochmotiviert starten.
Wer gerne umsetzt, schnell liefert und mit klaren Hierarchien zurechtkommt, kann hier durchaus seinen Platz finden.
Wer dagegen mitdenken, widersprechen und aufgrund seiner Expertise Einfluss nehmen möchte, sollte genauer hinschauen.

5Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Gute Idee, gute Menschen – die Führung verhindert vieles

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Baierbrunn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gut am Arbeitgeber finde ich die sinnstiftende Mission, das starke Produkt und die vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen. Das Team hält auch in schwierigen Situationen zusammen und identifiziert sich mit der Idee des Unternehmens. Das Unternehmen besitzt großes Potenzial, das aus meiner Sicht durch mehr Vertrauen, Eigenverantwortung und eine nachhaltigere Führungskultur noch besser genutzt werden könnte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich das ausgeprägte Micromanagement, die geringe Wertschätzung von Eigeninitiative sowie die fehlende Transparenz bei wichtigen Entscheidungen. Die Unternehmenskultur ist aus meiner Sicht stark kontrollorientiert und bietet erfahrenen Mitarbeitenden nur begrenzte Möglichkeiten, ihre Erfahrungen und Ideen einzubringen. Wiederkehrende Personalwechsel und schwer nachvollziehbare Kündigungen tragen zusätzlich zu einem geringen Sicherheitsgefühl bei.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Vertrauen statt Micromanagement
Strukturierte Einarbeitung und professionelles Onboarding
Mehr Offenheit für neue Ideen und unterschiedliche Perspektiven
Nachvollziehbarere Personalentscheidungen
Klare Strategie mit realistischen Wachstumszielen
Stärkere Einbindung der Mitarbeitenden in Veränderungsprozesse

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre wird stark durch ein ausgeprägtes Kontroll- und Micromanagement geprägt. Eigenverantwortliches Arbeiten wird zwar kommuniziert, in der Praxis jedoch nur eingeschränkt gelebt. Entscheidungen werden häufig zentral getroffen und eng überwacht.

Image

Nach außen wird ubiMaster als innovatives EdTech-Unternehmen wahrgenommen. Intern werden jedoch viele der positiven Versprechen durch hohe Kontrolle, geringe Gestaltungsspielräume und schwer nachvollziehbare Personalentscheidungen relativiert. Das Produkt überzeugt stärker als die Unternehmenskultur.

Work-Life-Balance

Die Belastung ist phasenweise hoch. Die Erwartungen an Verfügbarkeit und Performance können erheblichen Druck erzeugen.

Karriere/Weiterbildung

Strukturierte Entwicklungsprogramme oder klare Karrierepfade sind kaum vorhanden. Weiterbildung erfolgt überwiegend in Eigeninitiative.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt nach meiner Einschätzung unter dem Niveau vergleichbarer Unternehmen im EdTech- und SaaS-Umfeld. Die Vergütung steht nicht immer im Verhältnis zur erwarteten Leistung und Verantwortung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen verfolgt einen gesellschaftlich sinnvollen Bildungsansatz. Im operativen Alltag spielen diese Themen jedoch eher eine untergeordnete Rolle.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden ist gut. Viele Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig und versuchen, die täglichen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Das Team ist einer der stärksten Aspekte des Unternehmens.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Auffälligkeiten.

Vorgesetztenverhalten

Führung wird stark operativ und kontrollierend verstanden. Eigene Ideen, Kreativität und neue Lösungsansätze werden vor allem dann akzeptiert, wenn sie den Vorstellungen der Gründer entsprechen. Abweichende Sichtweisen werden eher kritisch betrachtet. Dies führt dazu, dass viele Mitarbeitende ihre Initiative im Laufe der Zeit deutlich reduzieren.

Arbeitsbedingungen

Technische Ausstattung und Arbeitsumfeld sind grundsätzlich in Ordnung. Das Unternehmen bietet moderne Arbeitsformen, die jedoch durch hohe Kontrolle teilweise relativiert werden.

Kommunikation

Strategische Entscheidungen und Personalmaßnahmen sind nicht immer nachvollziehbar. Insbesondere Kündigungen sorgen teilweise für Verunsicherung innerhalb der Belegschaft. Transparenz bei wichtigen Unternehmensentscheidungen könnte deutlich verbessert werden.

Gleichberechtigung

Keine negativen Erfahrungen gemacht.

Interessante Aufgaben

Das Produkt und die Mission besitzen grundsätzlich großes Potenzial. Dadurch ergeben sich interessante Aufgabenfelder. Allerdings schränken starre Vorgaben und begrenzte Gestaltungsspielräume die tatsächlichen Entwicklungsmöglichkeiten ein.

4Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Der erste Eindruck täuscht.

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Wenn die Vorgesetzten im Office sind ist die Armosphäre sehr gespannt. Man hat Angst etwas falsch zu machen.

Image

Von außen wirkt es toll, aber innen nicht. Bester Beweis dafür ist, dass um die 20 Mitarbeiter in den letzen 8 Monaten gekündigt oder gegangen sind.
App hätte Potenzial, aber das wichtigste ist etwas anderes.

Work-Life-Balance

Nicht vorhanden. Homeoffice wird immer kritischer gesehen.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen sind überwiegend gut, jedoch gibt es ständig Wechsel. Viele Mitarbeiter verlassen das Unternehmen nach 6 Monaten

Vorgesetztenverhalten

Verhalten lässt sehr zu wünschen übrig. Mitarbeiter werden vor anderen fertig gemacht, Vorgesetzte setzen auf mikromanagment. Vertrauen gibt es kaum.

Arbeitsbedingungen

Wenn man zu allem Ja und Amen sagst, ist alles gut, aber sonst nicht. Geräte müssten generalüberholt werden, ergonomische Arbeitsplätze müssten entstehen etc.

Kommunikation

Es gibt kaum eine Kommunikation. Sachen werden beschlossen, ohne die Mitarbeiter einzubeziehen. Bestes Beispiel: Office zieht um, an einen Standort der NUR für die Chefs optimal ist. Zudem wurde beschlossen, dass man jetzt 4 mal ins Office muss, und das trotz dessen, dass der Weg für die Mitarbeiter deutlich länger ist und es nur eine Verbindung mit der Sbahn gibt.

Gleichberechtigung

Hier geht es nur um Sympathie. Solange man gut mit der Chefin ist, ist alles gut. Ansonsten spürt man es sehr, wenn man unerwünscht ist.

15Hilfreichfinden das hilfreich15Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Vertrauen ist gut, Nachfragen eher nicht

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der größte Pluspunkt sind die engagierten und hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen, die sich gegenseitig unterstützen und trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein positives Arbeitsumfeld schaffen. Die flexible Arbeitsgestaltung kann für bestimmte Lebenssituationen von Vorteil sein. Außerdem bietet das Unternehmen grundsätzlich die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und Einblicke in ein dynamisches Scale-up-Umfeld zu erhalten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es fehlt häufig an Transparenz, strategischer Klarheit und offener Kommunikation seitens des Managements. Entscheidungen wirken teilweise wenig nachvollziehbar, während gleichzeitig ein hoher Grad an Kontrolle und geringer Gestaltungsspielraum wahrgenommen wird. Hinzu kommen ausbaufähige Karriereperspektiven, eine als unterdurchschnittlich empfundene Vergütung sowie eine Unternehmenskultur, in der Kritik und abweichende Meinungen nicht immer willkommen erscheinen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz bei Entscheidungen und eine nachvollziehbare Kommunikation der Unternehmensstrategie würden das Vertrauen der Mitarbeitenden deutlich stärken. Eigenverantwortung sollte nicht nur kommuniziert, sondern auch gelebt werden, indem Feedback und neue Ideen tatsächlich berücksichtigt werden. Zudem wären marktgerechte Gehälter, klare Entwicklungsperspektiven und ein verlässlicher Zugang zu Weiterbildungsangeboten wichtige Schritte zur langfristigen Mitarbeiterbindung.

Arbeitsatmosphäre

Die Unternehmenskultur wirkt auf den ersten Blick modern. In der Praxis entsteht jedoch häufig der Eindruck, dass Eigenverantwortung vor allem dann geschätzt wird, wenn sie exakt mit den bereits getroffenen Entscheidungen übereinstimmt. Wer strategische Fragen stellt oder bestehende Prozesse hinterfragt, lernt schnell den Unterschied zwischen „Mitgestaltung“ und „Umsetzung“ kennen.

Image

Das externe Erscheinungsbild ist deutlich stärker als die interne Realität. Zwischen Kommunikation nach außen und den Erfahrungen vieler Mitarbeitender scheint eine gewisse Diskrepanz zu bestehen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hängt stark davon ab, wie konsequent man persönliche Grenzen setzt. Gerade in einem kostspieligen Umfeld wie München entsteht nicht immer der Eindruck, dass Vergütung, Erwartungen und Lebensrealität ausreichend aufeinander abgestimmt sind. Die offizielle Flexibilität klingt attraktiver, als sie sich im Alltag häufig anfühlt.

Karriere/Weiterbildung

Karrierepfade sind nur schwer erkennbar. Weiterbildungsbudgets existieren zwar auf dem Papier, die tatsächliche Nutzung hängt jedoch stark von individuellen Freigaben und Prioritäten ab. Dadurch entsteht wenig Planungssicherheit für die eigene Entwicklung.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung bewegt sich nach meiner Wahrnehmung eher am unteren Ende des Marktes. Gehaltsentwicklung wirkt wenig strukturiert und Anerkennung wird häufiger in Worten als in konkreten Entwicklungsmöglichkeiten ausgedrückt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wird ein modernes und verantwortungsbewusstes Bild vermittelt. Intern wäre es jedoch sinnvoll, denselben Fokus auch auf nachhaltige Personalentwicklung und langfristige Mitarbeiterbindung anzuwenden.

Kollegenzusammenhalt

Der größte Pluspunkt des Unternehmens sind die Kolleginnen und Kollegen. Viele unterstützen sich gegenseitig, teilen Wissen und schaffen trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein angenehmes Miteinander. Ohne diesen Zusammenhalt wäre der Arbeitsalltag für viele vermutlich deutlich herausfordernder.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine offensichtlichen negativen Erfahrungen, allerdings spielt Erfahrung insgesamt oft eine geringere Rolle als die Anpassung an bestehende Vorstellungen. Kritische Perspektiven werden nicht immer als Mehrwert wahrgenommen.

Vorgesetztenverhalten

Führung wird teilweise mit Kontrolle verwechselt. Es entsteht häufig der Eindruck, dass Entscheidungen bereits feststehen und Feedback vor allem der formalen Beteiligung dient. Strategische Klarheit und nachvollziehbare Prioritäten würden vielerorts mehr Vertrauen schaffen als zusätzliche Kontrollmechanismen.

Arbeitsbedingungen

Grundlegende Ausstattung sollte kein Diskussionsthema sein. Wenn Mitarbeitende über Arbeitsmittel mehrfach nachfragen müssen oder diese selbst organisieren, entsteht nicht gerade das Gefühl, dass Produktivität höchste Priorität hat.

Kommunikation

Transparenz scheint als Konzept bekannt zu sein, wird jedoch sehr selektiv angewendet. Entscheidungen werden häufig verkündet, ohne die zugrunde liegenden Überlegungen nachvollziehbar zu machen. Vertrauen wird erwartet, während Informationen eher nach dem Prinzip „Need to know“ verteilt werden.

Gleichberechtigung

Offiziell werden alle gleich behandelt. In der Praxis entsteht gelegentlich der Eindruck, dass einzelne Gruppen unterschiedlich bewertet werden, insbesondere wenn Kosten- und Personalentscheidungen getroffen werden. Mehr Transparenz würde helfen, solche Wahrnehmungen zu vermeiden.

Interessante Aufgaben

Die Mission klingt spannend, das operative Arbeiten kann jedoch ernüchternd sein. Ideen werden angehört, verschwinden danach aber nicht selten in einer organisatorischen Blackbox. Wer Gestaltungsspielraum sucht, sollte die Erwartungen eher konservativ halten.

9Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Hier mal eine neutrale Bewertung, die nicht von zu viel Hass oder zu viel Liebe geleitet ist

4,3
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vertrauen, Wertschätzung, Homeoffice-Möglichkeit, besondere Lebensumstände werden berücksichtigt, tolles Produkt, gute Werte

Verbesserungsvorschläge

Evtl. ein offenes Gespräch über die negativen Bewertungen hier. Das würde Licht ins Dunkel bringen. Auch wenn ich vollkommen zufrieden bei ubiMaster bin, verunsichern mich die krassen Schilderungen hier doch etwas. Ich kann mir vorstellen, dass es anderen zufriedenen Kolleg*innen genauso geht.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre in meinem Team ist top! Ich arbeite zugegeben aber auch remote für ubiMaster und bekomme deshalb nichts von der angeblich schlimmen Atmosphäre im Büro mit. Wenn ich mal vor Ort bin, scheint alles normal zu sein. Ich habe nie jemanden schreien gehört o. Ä. Alle gehen nett, freundlich und respektvoll miteinander um. Einen Stern Abzug gibt es, weil es immer mal wieder vorkommt, dass es stressig wird und die Arbeitsatmosphäre angespannt wird. Dies haben aber meiner Erfahrung nach nicht die Gründer zu verantworten, sondern die einzelnen Teams bzw. ihre Heads, die sich z .B. nicht an Absprachen halten oder Dinge nicht rechtzeitig kommunizieren. Diese Fehler dürfen dann andere Teams ausbaden. Das führt zu Unmut.

Work-Life-Balance

Dadurch, dass ich remote arbeite, ist die Work-Life-Balance super. Zum neuen Büro kann ich nicht viel sagen, außer, dass es mit der Bahn nur 2 Haltestellen weiter geht. Dass das für manche eine 1 Stunde längere Anfahrt bedeutet, kann ich persönlich mir deshalb nicht vorstellen. Was die 4 Tage Homeoffice-Pflicht angeht: Diese gilt nur für Personen aus München und es werden auch ggfs. Ausnahmen gemacht. Was der genaue (wahre) Grund für die neue Regelung ist, weiß ich nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass das Verhalten mancher Kolleg*innen (und ihre übertriebenen Kununu-Bewertungen) dafür verantwortlich ist.

Kollegenzusammenhalt

Es scheint sich eine toxische Gruppendynamik entwickelt zu haben. Das passiert oft, wenn man glaubt, dass man von einer Person schlecht behandelt wird und sich dann diese Person zum gemeinsamen Feind macht. Unnötiger Tratsch, Lästereien, gegenseitige Panikmache und Anstachelei sind dann vorprogrammiert. Das vermeintlich Negative wird dann gepusht und die positiven Dinge übersehen. Anstatt die positiven Bewertungen hier als Fake oder gekauft darzustellen, würde ich solchen Leuten empfehlen, die wirklich zufriedenen Mitarbeitenden ausfindig zu machen (denn ja, uns gibt es wirklich) und sie zu fragen, was sie so glücklich macht. Vielleicht öffnet sich dann eine andere Perspektive für euch. Der Zusammenhalt in meinem Team ist übrigens super.

Vorgesetztenverhalten

Der Head meines Teams ist spitze. Die Gründer sind immer nett und respektvoll zu mir und schätzen meine Arbeit. Unserem Team wird viel Vertrauen entgegengebracht. Dieses haben wir uns auch erarbeitet. Deshalb glaube ich, dass diejenigen, die sich hier beschweren, sicher nicht grundlos Kritik von den Gründern erhalten haben. Es gibt bei allem immer zwei Seiten. Trotzdem sollte Kritik immer konstruktiv und gewaltfrei kommuniziert werden. Im Sinne von "im Zweifel für den Angeklagten" ziehe ich deshalb einen Stern ab.

Arbeitsbedingungen

siehe Arbeitsatmosphäre und Kommunikation

Kommunikation

Es ist besser geworden, weil aus Fehlern gelernt wurde. Wie gesagt gab es hin und wieder Lücken in der Kommunikation, was das Arbeiten erschwerte. Auch wenn es sich nur um Kleinigkeiten handelte, wenn sich diese häufen, ist es nervig. Mit den Gründern hatte das mMn nichts zu tun, außer im Hintergrund spielte sich etwas ab, von dem ich nichts weiß. Meine Einschätzung ist eher, dass einige Teams mehr Micromanagement nötig haben/hatten und als das endlich der Fall wurde, lief es auch besser. Natürlich finden es Leute, die nicht möchten, dass man auf die Finger schaut, weil man so nicht mehr für weniger effektive Arbeit bezahlt werden kann, es nicht toll, wenn es plötzlich ein wenig mehr Micromanagement gibt. Als Teil eines Teams, das aber gerne und produktiv arbeitet, bin ich froh darum, dass regelmäßig für das Unternehmen ungeeignete Leute aussortiert werden. Früher brachten die Gründer allen ohne Ausnahme sehr viel (zu viel) Vertrauen entgegen. Das war offensichtlich der falsche Weg, weshalb viele Mitarbeitende gehen mussten, die dieses Vertrauen ausnutzten. Das ist zumindest mein Eindruck.


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

5Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wenn euch mental health was bedeutet, dann mach einen großen Bogen um dieses Unternehmen

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vorgesetzte.

Arbeitsatmosphäre

Sehr bedrückend, fast schon depressiv. Alle wollen irgendwie so schnell wie möglich weg von diesem Unternehmen.

Image

Nach außen Top. Drinnen trifft einen die harte Realität. Druck, Micromanagement, das volle Paket.

Work-Life-Balance

Zu meiner Zeit wurden die office Zeiten willkürlich und absolut unverständlich verteilt. Andere 2 Tage, andere garnicht, wiederum einige 4 oder sogar 5 Tage Home-Office. Absolut nicht nachvollziehbar.

Kollegenzusammenhalt

Das ist das einzig positive. Die Kollegen waren echt lustig.

Vorgesetztenverhalten

Toxisch, herabwertend, teilweise aggressiv. Teilweise grenzwertige sprüche. Man ist froh, wenn die nicht da sind.

Kommunikation

Toxisch, abwertend, herablassend, ohne jeglichen Respekt oder sonstiges.(Nur von den Vorgesetzten)


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

11Hilfreichfinden das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Finger weg! Wirklich! Bitte geht da nicht hin! Es sei denn du willst bis in die Psychiatrie gedemütigt werden!

1,4
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich IT in Baierbrunn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt....wirklich! Mehr ist da nicht!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Herablassendes Verhalten den Mitarbeitern gegenüber. Sag was -> Job weg, hab ein Kind, dass du mal abholen musst weil krank -> Job weg, sei produktiv und innovativ -> Job weg, die Liste ist endlos

Verbesserungsvorschläge

Die Geschäftsführer sollten das Unternehmen verkaufen, sich über das Geld freuen und weit weit weg an einen sonnigen Ort ziehen. Jeder, der die Firma übernimmt und auch nur ein bisschen hinter der Idee des ganzen steht kann etwas bewirken!

Arbeitsatmosphäre

Toxisch und herablassend beschreibt es am Besten! Übrigens sind viele positive Bewertungen hier "gekauft" - ich habs gesehen, wie das veranlasst wurde. Lest euch nur mal die Beschreibungen durch. Ich denke man erkennt ganz gut, was echt und was fake hier ist. Die letzten 6 Monate verließen mehr als 25 Mitarbeiter das Unternehmen. Entweder sie kündigten (auf Grund von Burn-Out) oder wurden entlassen. Regelmäßig wird im Büro geschrien und gedemütigt (durch die Geschäftsführung). Maximal unprofessionell. Und vor allem als junge Frau hast du es schwer!

Image

Jeder fühlt sich unwohl! Nach aussen wird der Schein gewahrt und mit allen Mitteln versucht, die Mitarbeiter mundtot zu machen.

Work-Life-Balance

Existiert nur für die Geschäftsführung. Die legen sich alles so, wie es für die
Beiden passt. Alle anderen müssen springen. Familie, Kinder, Privatleben....alles nichts wert.

Karriere/Weiterbildung

Der Beste Schritt nach vorne ist raus aus der Firma! Ich denke das beschreibt es ganz gut!

Gehalt/Benefits

Gehalt unterdurchschnittlich, Sozialleistungen sind eine halbe Packung Kekse, die dann einen Monat halten soll.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das große Märchen vom Helfer für Kinder, die sich keine Nachhilfe leisten können. Hinter verschlossenen Türen geht es aber nur darum, Geld zu verdienen.

Kollegenzusammenhalt

Leiden verbindet! Man sitzt zusammen im Boot und hilft sich wo es geht aus Angst und Unsicherheit am nächsten Tag keinen Job mehr zu haben.

Umgang mit älteren Kollegen

Vollkommen egal wie alt man ist....man steht immer auf der Abschussliste!

Vorgesetztenverhalten

Letztklassig, herablassend, demütigend, widerlich. Menschlich ist da nichts mehr vorhanden

Arbeitsbedingungen

Schwer bis unmöglich. Schlechte Ausstattung.

Kommunikation

Quasi nicht vorhanden. Kommunikation verstehe ich als bidirektional. Hier wird nur bestimmt und alles müssen schlucken oder gehen.

Gleichberechtigung

Absolut vorhanden....also wenn du ein Mann bist, der nichts sagt. Ansonsten wird's eher schwer!

Interessante Aufgaben

Überleben....das ist die Hauptaufgabe!

11Hilfreichfinden das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Sozialer Impact nach außen – toxische Führung, Druck und Angst nach innen

1,1
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Kollegenzusammenhalt ist einer der wenigen wirklich positiven Aspekte im Unternehmen. Viele Mitarbeiter unterstützen sich gegenseitig und versuchen, die schwierigen Rahmenbedingungen gemeinsam aufzufangen. Gerade unter dem hohen Druck entsteht häufig ein ehrlicher und starker Zusammenhalt innerhalb der Teams.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Insbesondere die Führungskultur, das ausgeprägte Micromanagement, die Angstkultur sowie die fehlende Mitarbeiterbeteiligung bei wichtigen Entscheidungen. Der hohe Druck und die permanente Unsicherheit führen spürbar dazu, dass viele Mitarbeitende dauerhaft belastet sind. Besonders problematisch ist zudem die große Diskrepanz zwischen Außenwirkung und tatsächlichem Umgang mit Mitarbeitern.

Verbesserungsvorschläge

Solange sich die Führungskultur und der Umgang mit Mitarbeitenden nicht grundlegend verändern, sehe ich wenig Hoffnung auf eine echte und nachhaltige Verbesserung. Die zentralen Probleme wirken nicht strukturell zufällig, sondern tief in Führungsstil und Unternehmenskultur verankert. Weniger Kontrolle und Top-down-Denken, dafür mehr Vertrauen, Transparenz, fachlicher Austausch und echte Mitarbeiterbeteiligung wären aus meiner Sicht dringend notwendig.

Arbeitsatmosphäre

Viele Mitarbeitende kommen mit der Motivation ins Unternehmen, gesellschaftlich etwas Sinnvolles zu bewirken. Genau dieses Bild wird nach außen auch erfolgreich vermittelt. Die interne Realität habe ich jedoch als vollkommen gegenteilig erlebt.

Das Arbeitsumfeld ist geprägt von Micromanagement, Kontrolle und einem impulsiven Führungsstil. Vertrauen in Mitarbeitende scheint kaum vorhanden zu sein: Selbst kleine Entscheidungen müssen abgesegnet werden, Kommunikation wird eng überwacht und eigenständiges Arbeiten dadurch massiv eingeschränkt. Statt Motivation entstehen dauerhaft Unsicherheit und Angst – verstärkt durch die extrem hohe Fluktuation und die ständige Ungewissheit, wer als Nächstes das Unternehmen verlässt.

Gleichzeitig fehlt es an strategischer Klarheit. Prioritäten ändern sich kurzfristig, Entscheidungen wirken häufig überhastet und deren Folgen müssen anschließend von den Teams aufgefangen werden. Unrealistische Zielvorgaben und permanenter Druck gehören dabei zum Alltag.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als modern, innovativ, menschenorientiert und gesellschaftlich relevant. Intern erleben viele Mitarbeitende jedoch eine deutlich andere Realität. Besonders auffällig ist die Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Außenbild und den Erfahrungen vieler Mitarbeitender im Arbeitsalltag. Nach außen wird sehr viel Wert darauf gelegt, ein positives und modernes Bild des Unternehmens zu vermitteln – auch über Presse, Social Media oder Bewertungsplattformen. Intern spiegeln Arbeitskultur, Führung und Umgang mit Mitarbeitenden dieses Bild aus Sicht vieler Beschäftigter jedoch häufig nicht wider.

Wer sich ein realistisches Bild machen möchte, sollte insbesondere die ausführlichen kritischen Bewertungen aufmerksam lesen. Diese spiegeln aus meiner Sicht die tatsächliche Mitarbeitererfahrung deutlich stärker wider als viele der auffallend generischen Bestbewertungen, die teilweise eher wie PR-Texte als wie authentische Erfahrungsberichte wirken.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hat sich in den letzten Monaten massiv verschlechtert. Der anstehende Umzug vom Stadtgebiet ins Umland sowie zusätzliche verpflichtende Präsenztage wurden ohne vorherige Mitarbeiterbeteiligung beschlossen. Für viele bedeutet das deutlich längere Arbeitswege, weniger Flexibilität und zusätzliche Belastung. Begründet wird dies als „Stärkung der Unternehmenskultur“ – tatsächlich erreicht man damit bei vielen Mitarbeitenden jedoch genau das Gegenteil.

Die nach außen stark kommunizierte soziale Haltung wirkt intern zunehmend wie ein Lippenbekenntnis. Statt Mitarbeitende und Teams tatsächlich zu entlasten und flexible Arbeitsmodelle zu ermöglichen, entsteht bei vielen eher der Eindruck, dass mit zusätzlicher Präsenzpflicht vor allem Kontrolle und Anpassung erzwungen werden sollen.
Besonders widersprüchlich wirkt dabei, dass einzelne Personen weiterhin von Remote-Regelungen profitieren, während andere deutlich stärker zur Präsenz verpflichtet werden.

Und statt Mitarbeiterbindung aufzubauen, führt das Vorgehen der Geschäftsleitung bei vielen eher zu Frustration, mentalem Stress und dem Wunsch, das Unternehmen zu verlassen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt zwar ein Weiterbildungsbudget, in der Praxis ist dieses jedoch nur schwer sinnvoll einzusetzen und wird kaum aktiv begleitet oder gefördert. Insgesamt entsteht wenig der Eindruck, dass langfristige Mitarbeiterentwicklung oder nachhaltige Karriereperspektiven wirklich Priorität haben.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Bonusstrukturen wirken insgesamt wenig transparent und teilweise schwer nachvollziehbar. Auch Zielvereinbarungen und variable Bestandteile erscheinen für viele Mitarbeitende wenig klar und eher subjektiv beeinflusst.

Selbst wenn in manchen Positionen durchaus gute Gehälter gezahlt werden, scheint dies die grundlegenden Probleme bei Führung, Arbeitskultur und Belastung langfristig nicht ausgleichen zu können.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim Umwelt- und Sozialbewusstsein entsteht häufig eher der Eindruck einer starken Außenvermarktung als einer tatsächlich spürbaren Unternehmenskultur. Selbstverständlichkeiten wie ein papierarmes Office werden bereits deutlich als Nachhaltigkeit hervorgehoben, während viele Mitarbeitende im Arbeitsalltag von den kommunizierten Werten nur wenig wahrnehmen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist einer der wenigen wirklich positiven Aspekte im Unternehmen. Viele Mitarbeitende unterstützen sich gegenseitig und versuchen, die schwierigen Rahmenbedingungen gemeinsam aufzufangen. Gerade durch den hohen Druck und die angespannte Atmosphäre entsteht häufig ein starker Zusammenhalt. Dieser wird jedoch durch die extrem hohe Fluktuation kontinuierlich geschwächt. Teams verändern sich permanent, Kolleginnen und Kollegen verlassen regelmäßig kurzfristig das Unternehmen oder werden ausgetauscht. Nachhaltige Teamstrukturen können dadurch kaum entstehen.
Teamleads sind zwar bemüht, ihre Teams zu unterstützen. Gleichzeitig entsteht häufig der Eindruck, dass sie vor allem dazu angehalten sind, den Druck, die kurzfristigen Richtungswechsel und die unrealistischen Zielvorgaben der Geschäftsführung an ihre Teams weiterzugeben.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung, Seniorität und langfristige Mitarbeiterbindung scheinen im Unternehmen insgesamt kaum eine Rolle zu spielen. Ältere oder langjährige Mitarbeitende sind entsprechend selten, während einzelne Ausnahmefälle nach außen häufig in ein stark positives Licht gerückt werden.

Vorgesetztenverhalten

Das Führungsverhalten der Gründer ist aus meiner Sicht der größte Problempunkt im Unternehmen und prägt die gesamte Arbeitskultur. Der Führungsstil ist stark von Micromanagement, Kontrolle, Druck und ausgeprägtem Top-down-Denken geprägt. Mitarbeiter werden zwar aufgrund ihrer Expertise eingestellt, erwartet wird jedoch vor allem, Entscheidungen und Sichtweisen der Gründer widerspruchslos mitzutragen – unabhängig davon, ob diese fachlich sinnvoll oder nachvollziehbar sind.

Unrealistische Zielvorgaben, kurzfristige Richtungswechsel und permanenter Druck gehören zum Alltag. Statt Vertrauen oder fachlichem Austausch entsteht bei vielen zunehmend der Eindruck, dass vor allem mit Macht, Kontrolle und Angst geführt wird.

Besonders schwierig ist der Umgang mit Kritik oder abweichenden Meinungen. Wer Probleme anspricht oder Entscheidungen hinterfragt, erlebt häufig eine schnelle Abwertung. Viele lernen deshalb sehr schnell, lieber nichts mehr offen anzusprechen. Teamleads oder HR scheinen innerhalb dieser Strukturen kaum echten Einfluss zu haben.

Arbeitsbedingungen

Die technische und ergonomische Ausstattung wirkte lange wenig zeitgemäß. Veraltete Arbeitsgeräte, fehlende ergonomische Arbeitsplätze und schleppende Ersatzbeschaffung gehörten für viele Mitarbeiter zum Alltag. Zwar scheint sich dies mit dem geplanten Umzug teilweise zu verbessern, gleichzeitig steigt die Belastung an anderer Stelle deutlich.

Der Umzug vom Stadtgebiet ins Umland sowie zusätzliche verpflichtende Präsenztage bedeuten für viele Mitarbeiter längere Arbeitswege und mehr Stress im Alltag – ohne erkennbare Rücksicht auf individuelle Umstände.

Mental Health und nachhaltiges Wohlbefinden scheinen insgesamt kaum eine Rolle zu spielen. Im Vordergrund steht vor allem der Leistungsgedanke – unabhängig davon, wie hoch die dauerhafte Belastung tatsächlich ist. Besonders widersprüchlich wirkt dies bei einem Unternehmen, das selbst entsprechende Benefits und moderne Arbeitskultur nach außen vermarktet. Gleichzeitig gibt es intern kaum nennenswerte echte Benefits. Selbst grundlegende Leistungen wie die betriebliche Altersvorsorge bewegen sich eher auf Minimalniveau, während Standardleistungen wie ein Deutschlandticket bereits als „Mobilitätspaket“ verkauft werden.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist stark top-down geprägt und von fehlender Transparenz gekennzeichnet. Entscheidungen mit erheblichen Auswirkungen auf den Arbeitsalltag werden getroffen, ohne Mitarbeiter ernsthaft einzubeziehen – selbst grundlegende Maßnahmen zur Einholung von Feedback, wie Mitarbeiterumfragen oder offene Diskussionen, finden faktisch nicht statt.

Feedback und konstruktive Kritik sind nur solange erwünscht, wie sie der Sichtweise der Gründer entsprechen. Abweichende Meinungen oder kritische Nachfragen werden häufig scharf abgeblockt oder Mitarbeitende vor anderen abgewertet. Teilweise wird sogar in Abwesenheit negativ über einzelne Personen gesprochen, was das ohnehin angespannte Klima zusätzlich belastet.

Dadurch entsteht langfristig eine Kultur der Unsicherheit und Angst. Viele Mitarbeiter lernen sehr schnell, Probleme oder Kritik lieber nicht mehr offen anzusprechen, da der Eindruck entsteht, dass kritische Stimmen früher oder später aus dem Unternehmen gedrängt werden.

Gleichberechtigung

Themen wie Gleichberechtigung, moderne Arbeitskultur und Wertschätzung werden nach außen stark kommuniziert und wirken häufig eher wie Teil der Unternehmensvermarktung. Im Arbeitsalltag erleben viele Mitarbeitende jedoch wenig davon. Entscheidungen und der Umgang mit Mitarbeitenden wirken dabei häufig stark von den subjektiven Vorstellungen der Geschäftsführung geprägt.

Interessante Aufgaben

Viele Mitarbeitende starten aufgrund des gesellschaftlich sinnvollen Produkts zunächst sehr motiviert im Unternehmen. Inhaltlich gäbe es grundsätzlich spannende Aufgaben mit echtem Potenzial.

In der Praxis ist der Gestaltungsspielraum jedoch häufig eingeschränkt, da fachliche Expertise oft gar nicht wirklich erwünscht scheint, sobald sie den Vorstellungen der Geschäftsführung widerspricht. Interessenten sollten sich daher nicht ausschließlich vom Produkt oder der Außenwirkung leiten lassen, sondern auch die internen Strukturen kritisch hinterfragen.

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