12 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeit bei UHB ist in jeder Abteilung vielseitig, und neue Themen werden in der Regel zügig vermittelt. Anerkennung durch Vorgesetzte und Kollegen ist selten, vermutlich aufgrund des hohen Arbeitsdrucks – für regelmäßiges Feedback bleibt schlicht wenig Zeit. Der Arbeitgeber bemüht sich um faire Rahmenbedingungen und setzt diese auch konsequent um. Verantwortung und Führungsaufgaben stehen grundsätzlich allen Mitarbeitenden offen. Das Betriebsklima profitiert aus meiner Sicht stärker von gemeinsamen Mitarbeiterveranstaltungen als vom Vertrauensverhältnis zwischen Belegschaft und Führungsebene. Auf persönlicher Ebene sind die Mitarbeitenden durchweg angenehm, und häufig entsteht ein fast schon freundschaftliches Verhältnis – auch zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden.
Das öffentliche Image des Unternehmens wird vor allem durch Veranstaltungen positiv transportiert. Außenstehende nehmen UHB häufig als bodenständig, innovativ und familiär wahr. Aus Mitarbeitersicht richtet sich die Wertschätzung jedoch weniger auf das Unternehmen selbst als vielmehr auf die Kolleginnen und Kollegen, mit denen die tägliche Zusammenarbeit Freude macht. Innovativ und bodenständig ist das Unternehmen vor allem innerhalb der Gesundheitsbranche – einem Markt, der im Bereich Digitalisierung im nationalen Vergleich weiterhin hinterherhinkt. Modernisierung von Produkten und internen Prozessen hat daher nur begrenzte Priorität, was für Mitarbeitende frustrierend sein kann, die mit überholten Prinzipien, Methoden und Frameworks arbeiten müssen. Das mangelnde Verständnis für strategische Entscheidungen des Unternehmens führt zusätzlich zu Unmut in der Belegschaft.
Grundsätzlich gilt Vertrauensarbeitszeit, jedoch ohne Zeiterfassung. Es existiert eine Kernarbeitszeit, die faktisch zu einem Gleitzeitmodell führt – wirkliche Flexibilität ist nur eingeschränkt möglich, da Abweichungen schnell zu unangenehmen Rückfragen führen. Das Unternehmen wirbt mit flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice, in der Praxis müssen diese Vorteile jedoch individuell ausgehandelt werden. Ein rechtlicher Anspruch auf Homeoffice besteht nicht; wer von zu Hause arbeiten möchte, muss dies mit der Führung abstimmen. Die Homeoffice-Regelung ist insgesamt intransparent und uneinheitlich, zudem nicht im Arbeitsvertrag festgehalten. Viele Mitarbeitende profitieren dennoch von flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice, was bei jenen, denen dies nicht gewährt wird, verständlicherweise Unmut erzeugt. Kurzfristige Urlaube oder Arzttermine werden dagegen problemlos ermöglicht. Aufgebaute "Überstunden" können Selbstverantwortlich ausgeglichen werden.
Da das Unternehmen kein Konzern ist, sind die Karrieremöglichkeiten insgesamt begrenzt. Es besteht jedoch die Möglichkeit, sich in bestimmten Fachbereichen zu spezialisieren und Verantwortung für Projekte oder Personal zu übernehmen. Eine transparente Karriereleiter existiert allerdings nicht. Weiterbildungen müssen proaktiv vom Mitarbeitenden bei der Führungskraft eingefordert werden; diese versucht zunächst, interne Schulungen zu organisieren. Externe Weiterbildungen werden nur vereinzelt ermöglicht und nicht aktiv angeboten. Stattdessen setzt das Unternehmen überwiegend auf interne Wissensweitergabe durch erfahrene Mitarbeitende, deren Kenntnisse meist stark branchen- oder produktspezifisch sind. Allgemeine, nicht produktspezialisierte Schulungsangebote sind unzureichend – insbesondere im Vergleich zu den Erwartungen mancher Führungskräfte. Hier muss man privat nachhelfen, wenn man sich breiter oder moderner weiterentwickeln möchte.
Das Gehalt liegt unter dem regionalen Durchschnitt, und für eine bessere Vergütung muss man hart verhandeln. Verantwortung oder erfolgreich abgeschlossene Projekte spiegeln sich nicht automatisch im Gehalt wider, sondern werden, wenn überhaupt, über individuelle Sonderregelungen ausgeglichen. Der Arbeitgeber setzt stark auf leistungsabhängige Boni, was dazu führt, dass Mitarbeitende in vergleichbaren Rollen teils deutlich unterschiedlich verdienen. Zudem kam es zu fehlerhaften Gehaltsabrechnungen, die erst nach mehrfacher Nachfrage korrigiert wurden. Wer auf eine verlässliche und überdurchschnittliche Bezahlung Wert legt, ist hier nicht gut aufgehoben.
Soweit mir bekannt ist, wird das Firmengebäude teilweise mit der Abwärme des Rechenzentrums beheizt und bezieht Strom über die Solaranlagen auf dem Dach. Der Obstkorb stammt von einem regionalen Anbieter, und lokale Veranstaltungen werden vom Unternehmen unterstützt. Gedruckt wird sehr wenig.
Innerhalb der einzelnen Teams ist der Zusammenhalt kaum zu übertreffen. Zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden besteht jedoch ein deutliches Vertrauensproblem, das den Gesamtzusammenhalt schwächt. Teilweise wird in Teams über die Arbeit anderer Abteilungen gelästert, und teamübergreifender Austausch findet nur selten statt – auch wenn hier künftig Verbesserungen geplant sind.
Trotz des überwiegend jungen Teams setzt das Unternehmen bewusst auf die Expertise älterer Mitarbeitender, die in Spezialgebieten eingesetzt werden und häufig bereits seit vielen Jahren im Betrieb tätig sind.
Leider habe ich bei mehreren Führungskräften deutliche fachliche und organisatorische Defizite wahrgenommen – sowohl in ihrer Führungsrolle als auch im inhaltlichen Know-how. Die gesamte Leitungsebene hat aus meiner Sicht den Bezug zu den Mitarbeitenden verloren und geht kaum auf individuelle Bedürfnisse ein. Zielsetzungen sind oft unrealistisch und werden entsprechend häufig verfehlt, was wenig überrascht, da professionelles Projektmanagement zwar gegenüber Kunden verkauft, intern jedoch weder konsequent noch sinnvoll umgesetzt wird. Entscheidungen werden entweder gar nicht erklärt oder ohne Beteiligung der Betroffenen strikt durchgesetzt – begründet mit dem Hinweis, dass es sonst zu keiner Lösung komme. Die Aussprache der Führung ist sehr direkt und manchmal unangemessen: in Einzelfällen kam es sogar zu Unterstellungen gegenüber Mitarbeitenden. Manchmal wäre dann doch ein Einzelgespräch mit Mitarbeitern von Vorteil. Viele Führungskräfte arbeiten am Limit und haben kaum Kapazität, sich um Anliegen ihrer Teams zu kümmern, sodass Aufgaben an Zwischeninstanzen delegiert werden müssen.
Derzeit spart das Unternehmen deutlich an den Arbeitsbedingungen – insbesondere bei Hardware, Server-Ressourcen und der Ausstattung der Arbeitsplätze. Defekte Schreibtischstühle wandern regelmäßig durchs Gebäude. Ergonomische Arbeitsplatzausstattung muss eigens durch die Führungskraft beantragt werden. Aufgrund von Platzmangel und häufigen Personalwechseln werden Arbeitsplätze immer wieder verlagert, und die Ausstattung ist von Büro zu Büro unterschiedlich. Auszubildende erhalten meist gebrauchte, teils stark abgenutzte Hardware. Einige Büros sind Großraumbereiche, deren Geräuschpegel eher an ein Callcenter erinnert. Für konzentriertes und effizientes Arbeiten blieb mir persönlich oft nur das Homeoffice. Derzeit wird ein neues Firmengebäude gebaut, was diese Probleme beheben soll.
Nach eigenen Angaben folgt die Führung dem „Minimalprinzip“ in der Kommunikation. Das wirkt sich spürbar negativ auf nahezu alle Arbeitsbereiche aus. Es fehlt an Austausch sowohl zwischen den Führungskräften als auch zwischen ihnen und den Mitarbeitenden. Ein einziges jährliches, unternehmensweites Meeting soll sämtliche offenen Fragen des Jahres klären. Entscheidungen werden häufig ohne Beteiligung der Betroffenen getroffen und anschließend ohne nähere Erläuterung umgesetzt. In Teammeetings wird bewusst nur das absolut Notwendige im kleinsten Rahmen besprochen – unnötige Besprechungen gibt es hier nicht, aber oft auf Kosten der Transparenz. Neue Mitarbeitende haben Schwierigkeiten, die für ihre Arbeit nötigen Informationen zu erhalten, da Dokumentationen fehlen und Wissen fast ausschließlich über erfahrene Kollegen weitergegeben wird. Führungskräfte kümmern sich selten aktiv darum, Wissen zu vermitteln; Mitarbeitende müssen es sich in der Regel selbst einholen.
in der Gleichberechtigung sehe ich keine Probleme
Die Aufgabenvielfalt bei UHB ist sehr hoch, sodass grundsätzlich jeder einen passenden Tätigkeitsbereich finden kann. Die Arbeitsbelastung hängt stark von der jeweiligen Verantwortung und dem Kundenbedarf ab: Phasen mit mehreren entspannten Monaten können sich abrupt mit Wochen intensiven Stresses abwechseln. Der Einfluss auf die eigenen Aufgaben ist begrenzt – einige Bereiche sind beliebt, andere werden eher ungern übernommen, und letztlich entscheidet die Führungskraft über die Verteilung. Für Auszubildende besteht hier kaum Gestaltungsspielraum. Das Unternehmen fördert zwar aktiv die Übernahme von Verantwortungsbereichen innerhalb der Software, scheitert jedoch daran, klare Karriereperspektiven für Mitarbeitende zu entwickeln. Verantwortung zu übernehmen ist einfach, eine entsprechende Anerkennung im Gehalt erfolgt jedoch selten.
Mehrfach kam es vor, dass Mitarbeitende in fachfremden Bereichen wie dem Support eingesetzt wurden.
Die einzelnen Kolleginnen und Kollegen, mit denen man zusammenarbeitet hat.
Ein größeres Vertrauen in die Mitarbeitenden wäre sehr wünschenswert. Offene Fragen sollten von der Führungskraft ernst genommen und mit klaren Antworten unterstützt werden. Außerdem wäre es wichtig, weniger Druck auf einzelne Mitarbeitende aufzubauen. Statt übereinander zu reden, sollte der Fokus stärker auf einem offenen Miteinander liegen. Auch die Kommunikation seitens der Führungskräfte könnte deutlich verbessert werden.
Ich habe dort nette Bekanntschaften gemacht. Abgesehen davon gibt es leider nichts Positives zu erwähnen – da man hier aber etwas angeben muss, bleibt es bei diesem Punkt.
Die Fluktuation im Unternehmen ist sehr hoch. Schon wenn man neu anfängt, bekommt man von einigen Kollegen direkt mitgeteilt, dass die Firma nicht besonders empfehlenswert sei. Zudem reden einige Mitarbeitende lieber übereinander als miteinander. Teilweise erfährt man sogar Dinge über sich selbst, die nicht der Wahrheit entsprechen. Spricht man die betroffenen Personen direkt darauf an, wird es entweder abgestritten oder einfach totgeschwiegen.
Im Bewerbungsgespräch wird mit Homeoffice geworben, in der Praxis ist es vom Bereichsleiter aber nicht gerne gesehen. Nicht alle Mitarbeitenden haben die gleichen Möglichkeiten: Während einige regelmäßig von zu Hause arbeiten dürfen, wird es anderen kaum ermöglicht. Wenn man einen wichtigen Grund vorbringt, wird Homeoffice zwar erlaubt, jedoch spürt man deutlich den Unterton des Bereichsleiters, dass es eigentlich nicht erwünscht ist.
Auch mit Überstunden geht man widersprüchlich um: Einerseits werden sie nicht gerne gesehen, andererseits ist das Arbeitspensum so hoch, dass sie sich fast zwangsläufig ansammeln. Den Abbau gestaltet sich schwierig – und wenn man doch einmal Überstunden abbauen kann, werden die eigenen Aufgaben in dieser Zeit weder übernommen noch weiterbearbeitet.
Dazu kann ich nicht viel sagen. Es wird immerhin wenig gedruckt, ansonsten ist mir in diesem Bereich nichts Besonderes aufgefallen.
Aufstiegschancen gibt es im Unternehmen nicht. An Fort- oder Weiterbildungen habe ich nicht teilgenommen – solche Angebote wurden aber auch nicht aktiv kommuniziert oder gefördert.
Bei Fragen an die Führungskraft bekommt man meist nur schwammige Antworten, weshalb man sich lieber an Kollegen wendet. Es gibt zwar vereinzelt Kolleginnen und Kollegen, die wirklich zusammenhalten und im Team arbeiten, doch das sind Ausnahmen. Insgesamt kämpft jeder eher für sich – ein echtes Teamgefühl entsteht dadurch nicht.
Von den Führungskräften ist kaum Unterstützung zu erwarten. Wer Fragen hat oder Hilfe braucht, bekommt meist nur schwammige Antworten und sucht sich deshalb lieber Rat bei Kolleginnen und Kollegen. Zwar gibt es vereinzelt Mitarbeitende, die wirklich zusammenhalten, doch das bleibt die Ausnahme. Insgesamt entsteht dadurch wenig echtes Teamgefühl.
Zusätzlich baut der Bereichsleiter erheblichen Druck auf: Aufgaben sollen am besten sofort erledigt sein. Werden sie nicht genau nach seinen Vorstellungen umgesetzt, gibt es umgehend Kritik – und die Arbeit wird kurzerhand selbst übernommen. Verantwortung übernehmen möchten die Vorgesetzten generell nicht. Auffällig ist auch der Umgang mit alltäglichen Aufgaben: Während Mitarbeitende das Telefon möglichst sofort annehmen sollen, greifen die Vorgesetzten selbst nur selten zum Hörer. Und während sie pünktlich Feierabend machen, bleiben Mitarbeitenden länger, da sie noch Aufgaben erledigen müssen.
Entscheidungen der Führungskraft wirken häufig von Sympathie geprägt. Mitarbeitende werden unterschiedlich behandelt – nicht nach objektiven Kriterien, sondern danach, wen die Führungskraft mehr oder weniger bevorzugt.
Die Führungskräfte tauschen sich zwar regelmäßig aus, jedoch ist unklar, welche Themen in diesen Meetings tatsächlich besprochen werden. Gibt man selbst etwas Wichtiges mit, wird es nicht immer aufgegriffen, und ein Feedback erhält man nur gelegentlich. Im Büro wird zudem viel übereinander statt miteinander geredet. Wichtige Informationen kommen meist nur stückchenweise und oft unvollständig an. Auch der direkte Austausch zwischen den Führungskräften ist schwach ausgeprägt. Verlässlicher funktioniert die Weitergabe von Informationen über die Mitarbeitenden selbst – weniger über die Führungskräfte.
Es gibt Kolleginnen und Kollegen, die die gleiche Arbeit leisten und trotzdem ein deutlich unterschiedliches Gehalt bekommen – die Gehaltsstrukturen wirken insgesamt willkürlich. Gehaltserhöhungen erfolgen nicht regelmäßig und fallen, wenn überhaupt, nur sehr gering aus. Weihnachtsgeld wird nicht jedes Jahr gezahlt, und Urlaubsgeld gibt es gar nicht.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und interessant – es liegt nicht jeden Tag das Gleiche auf dem Tisch. Zwar gibt es viel zu tun, aber man lernt dabei einiges, was einem auch für das weitere Berufsleben nützlich ist. Zudem hat man die Möglichkeit, seine Englischkenntnisse kontinuierlich zu verbessern.
Nur das Gehalt und die Arbeitszeiten.
Die Situation ist sehr komplex und unübersichtlich, sodass schwer erkennbar ist, wo man ansetzen oder Grenzen ziehen sollte. Das Negative ist einfach viel zu viel.
Angesichts der hohen Fluktuation bei Euch in Bochum, wäre es empfehlenswert, in Vorstellungsgesprächen realistisch über die tatsächlichen Aufgaben und die Arbeitsweise zu informieren, statt nur die positiven Aspekte darzustellen. Ein Tag zur Hospitation vor Stellenantritt würde Interessierten ermöglichen, die Tätigkeit und das Umfeld besser einzuschätzen und Fehlentscheidungen zu vermeiden. Hätte ich mir nur eine Stunde die Tätigkeit angeschaut, wäre es meinerseits nie zu einer Vertragsunterzeichnung gekommen.
Es gibt häufiges Lästern unter den Mitarbeitenden, was den Eindruck eines unreifen Arbeitsumfelds vermittelt. Das Verhalten wirkt oft mehr auf Darstellung als auf tatsächliche Inhalte ausgerichtet. Das sollte unterbunden werden.
Die Einarbeitung gestaltet sich äußerst unstrukturiert. Unterschiedliche Kollegen geben zu denselben Themen widersprüchliche Informationen, sodass am Ende Unklarheit herrscht, was tatsächlich richtig ist. Ein klarer Einarbeitungsablauf existiert nicht, stattdessen erfolgt die Einarbeitung planlos oder bleibt teilweise ganz aus. Es wäre notwendig, einen klar strukturierten Einarbeitungsablauf zu entwickeln, der sinnvoll aufgebaut ist und einheitliche Informationen vermittelt.
Die Arbeitsatmosphäre ist überwiegend angespannt, insbesondere bei Anwesenheit des Bereichsleiters. Dies führt regelmäßig zu einer spürbaren Unruhe im Team. Hinzu kommen tägliche Lästereien untereinander.
Der Aufenthalt im Büro ist durchweg unangenehm.
Home-Office wird offiziell angeboten, in der Praxis jedoch uneinheitlich umgesetzt. Manche Mitarbeitende dürfen regelmäßig von zu Hause arbeiten, während anderen selbst bei termingerechten, sinnvollen Gelegenheiten das Home-Office verwehrt wird bzw an der Laune wahrnimmt, dass es nicht gewünscht ist. Dies führt zu einem Gefühl von Ungleichbehandlung und mangelnder Fairness.
Teamzusammenhalt ist fast gar nicht vorhanden. Neue Mitarbeitende werden in bestehende Konflikte hineingezogen und gegeneinander ausgespielt. Es herrscht eine durchgehend negative Stimmung, teils bedingt durch hinter dem Rücken stattfindende negative Kommentare. Der Bereichsleiter ist darüber informiert, ergreift jedoch keine Maßnahmen und trägt teilweise selbst zur schlechten Stimmung bei. Vor den Vorgesetzten wird die fröhliche Stimmung nur gespielt.
Die Führungskraft zeigt starkes Kontrollverhalten und hat Schwierigkeiten, Verantwortung abzugeben. Entscheidungen und Arbeitsabläufe werden übermäßig kommentiert, teilweise auch persönliche Angelegenheiten betreffend. Selbst während Abwesenheiten oder Urlauben greift die Führungskraft in Prozesse ein, was die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden einschränkt.
Hinzu kommen die starken, regelmäßigen Launenschwankungen, unter denen die Mitarbeiter leiden müssen. Es muss auch unbedingt jeder erfahren, was für eine Stimmungsschwankung gerade Phase ist.
Informationen werden nicht einheitlich oder transparent weitergegeben. Rückmeldungen wie ‚man hätte es bemerken müssen, wenn man in der Nähe war; tragen nicht zur Klarheit bei. Die Meetings sind Sinnlos und Zeitverschwendung.
Das Gehalt ist für die Art der Tätigkeit überdurchschnittlich, und ist der einzige positive Aspekt. Für die Arbeit, zuviel Geld.
Gleichberechtigung und Meinungsvielfalt werden nur eingeschränkt gelebt. Mitarbeitende, die sich uneingeschränkt anpassen und keine eigene Meinung einbringen, werden bevorzugt behandelt. Wer sich dagegen positioniert, erlebt spürbare Benachteiligung
Die im Vorstellungsgespräch dargestellten Aufgaben wirken deutlich umfangreicher und technischer als sie tatsächlich sind. Nach Einarbeitung zeigt sich, dass die Tätigkeit eher administrativen Charakter hat, vergleichbar mit Call-Center- oder Sachbearbeiteraufgaben, und wenig mit IT zu tun hat. Die Arbeit ist monoton und wenig abwechslungsreich.
Flache Hierarchien, positive Fehlerkultur, der Mensch zählt
Mitarbeiterbenefits sollten modernisiert werden
Ein gutes Miteinander, ein geben und nehmen,
Es wird sehr viel für die Mitarbeiterzufriedenheit und für die Motivation unternommen. Teambuilding wird ganz groß geschrieben.
So verdient kununu Geld.