Zur Zeit in einer (schwierigen) Transformationsphase, trotzdem ein guter Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vielfalt, Unternehmenskultur, Entwicklung, Innovation
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Durch mehrere aufeinander folgende Restrukturierungen und Transformationsprozesse wird die Belegschaft langsam müde und verliert die Motivation. Mikromanagement sollte einfach abgestellt werden - Trust the process and your people!
Verbesserungsvorschläge
Bitte mehr Zuhören - wirklich Zuhören ist hier gemeint. Und bitte nicht nur 'neue' Kolleginnen und Kollegen motivieren - auch die Stammbelegschaft sollte weiterhin Anreize bekommen, um die Motivation nicht zu verlieren. Und AUF JEDEN FALL sollte Leistung wirklich belohnt und honoriert werden, vor allem wenn diese sogar schriftlich belegbar ist!
Arbeitsatmosphäre
Generell gut - es hängt allerdings immer von den Kolleg*innen ab, mit denen man sich umgibt.
Kommunikation
Bei mir im Bereich gut, offen und transparent und meistens ehrlich. Kommunikation der Geschäftsführung an die Ebenen darunter erfolgt regelmäßig und möglichst transparent, erreicht aber nicht immer die Mehrheit des Kollegiums.
Kollegenzusammenhalt
In meinen bisherigen Teams immer super - hängt allerdings auch viel von der eigenen Einstellung ab und wie man mit sich umgehen lässt.
Work-Life-Balance
Für meine aktuellen persönlichen Umstände - perfekt. Viel HomeOffice möglich, Verständnis f. persönliche Belange und Bedürfnisse. Eigenständiges Arbeiten immer möglich. Begegnung auf Augenhöhe. Ich fühle mich respektiert. Aber auch hier gilt: Immer vom jeweiligen Manager abhängig, welcher Spielraum gegeben wird.
Vorgesetztenverhalten
Bei mir im Bereich sehr gut, respektvoll - ich fühle mich gesehen und gehört. Es gibt aber auch Bereiche, wo weiterhin Hierarchie-Denken herrscht und Silo-Denken gefördert wird.
Interessante Aufgaben
In meiner Funktion ist alles möglich aber nicht alles nötig. Wer sich entwickeln will und auch über seine Zuständigkeit tätig werden möchte, dem stehen Tür und Tor offen. Hier ist immer Eigeninitiative gefragt.
Gleichberechtigung
Wird versucht zu Leben, aber alt-hergebrachtes Schubladendenken ist nicht von heute auf morgen abzuschaffen. Es wird für Toleranz, Vielfalt und Inklusion geworben und auch einiges angeboten.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann zu einer Wundertüte werden, hängt vom jeweiligen Bereich und Manager ab. Funktioniert aber wirklich gut, wenn BEIDE Seiten sich aufeinander einlassen und die jeweiligen Bedenken beiseite lassen.
Arbeitsbedingungen
Viel HomeOffice möglich, jegliche Ausstattung wird zur Verfügung gestellt, Großraumbüros in Düsseldorf, nicht jedermanns Ding, aber es gibt spezielle Bereiche f. ruhiges Arbeiten, es gibt weitere verschied. Räume, die individuellen Bedürfnissen angepasst sind, z.B. Eltern/Kind Raum, Gebetsraum, offene Working Spaces, Ruheräume. Kostenloses Parken.
Kantine vorhanden, kostenloser Fitness Bereich
Regelmäßige, kostenfreie Gesundheitsangebote (z.B. Darmkrebsvorsorge, Grippeschutzimpfung, Bildschirmarbeitsplatzbrille)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Energie muss grüner werden - aber auch bezahlbar bleiben. Allen ist bewusst, dass Kohle und Gas keine langfristigen Lösungen mehr sind. Wir hoffen alle, dass die Geschäftsführung weiss, wohin die Reise gehen muss und entsprechend Strategien entwickeln wird, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.
Gehalt/Sozialleistungen
Tarifgebunden und durchaus angemessen - allerdings auch funktionsabhängig. Am Geschlechter Paygap soll gearbeitet werden. Und man muss schon hartnäckig bleiben, wenn man Leistungen, die außerhalb der Norm liegen, auch wirklich finanziell abgegolten haben will.
Image
Eine Zeitlang war es schwierig, gerade im Hinblick auf Fridays for Future und Greenpeace. Es wird besser und wenn man mit Kritik offen umgeht und den Dialog sucht fördert das die Außenwirkung.
Karriere/Weiterbildung
Für mich persönlich passt das wirklich gut, dass ich Vorgesetzte habe, die meine Entwicklung fördern und mich motivieren, mich auch über meinen Arbeitsbereich hinaus für andere Themen zu interessieren. Aber auch hier gibt es immer noch Bereiche, die eine Entwicklung auf unteren Ebenen für nicht notwendig halten.
