Unite Logo

Unite
Bewertungen

70 von 277 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 66%
Score-Details

70 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Wer nicht sofort bei 100 % ist, fliegt

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Unite in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Möglichkeit, Remote zu arbeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenn man fachlich nicht sofort 100% leistet und die komplexen Zusammenhänge inhaltlich nicht sofort versteht, wird man schneller gekündigt, als man sich einarbeiten kann.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Marcus Hendel Leiter Personal

Liebe/r Bewertende/r,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, uns ein Feedback zu geben.

Ja, schade, dass es in der Probezeit nicht gepasst hast. Manchmal passiert das leider, aber mit Blick auf das Gesamtunternehmen sehr selten.
Unser Ziel ist es, langfristig zusammenzuarbeiten, weil natürlich hinter jedem Einstellungsprozess auch Bemühungen stehen - und vor allem Erwartungen an den neuen Mitarbeitenden.
In diesem Fall wurden diese leider nicht erfüllt und ich verstehe, dass es dich unsere Entscheidung enttäuscht.

Lass uns nach vorn schauen und ich wünsche dir, dass es bei deinem nächsten Arbeitgeber besser zusammenpasst.

Beste Grüße
Marcus Hendel

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Moderne Fassade, großer Anspruch, schwache Umsetzung – viel ungenutztes Potenzial

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Unite in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vorweg: Alles, was ich hier schildere, bezieht sich größtenteils auf meine persönlichen Erfahrungen im ehemaligen OPS-Bereich und stellt meine subjektive Wahrnehmung dar. Ich erhebe keinen Anspruch auf die absolute Wahrheit.

Was finde ich gut?
UNITE glaubt, hip und cool zu sein, und versucht, ein attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen: Homeoffice, nette Räumlichkeiten, Tischtennisplatte, Kantine, Sommerfeste, Weihnachtsfeste usw.
Was UNITE außerdem sehr gut kann, ist das Formulieren von Leitsätzen und Unternehmenswerten – dafür gibt es sogar eine eigene Abteilung. Auf dem Papier ist also vieles vorhanden, was eine moderne Unternehmenskultur ausmachen soll.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

UNITE möchte gerne hip und modern wirken – übersieht dabei jedoch aus meiner Sicht, dass Unternehmenskultur aus mehr besteht als aus Homeoffice, ansprechenden Räumlichkeiten, einem Kicker und gelegentlichen Feiern.
Insgesamt entsteht für mich der Eindruck, dass sich hinter der modernen Fassade immer wieder alte Muster wiederholen und das Unternehmen in seiner Denkweise sowie im Handeln teilweise eher traditionell und wenig zeitgemäß agiert.
Insbesondere in herausfordernden Phasen wirkt der Umgang damit aus meiner Sicht nicht immer souverän: es entsteht der Eindruck, dass eher kurzfristig reagiert als nachhaltig gestaltet wird. Statt vorhandene Potenziale konsequent zu nutzen und weiterzuentwickeln, wird vergleichsweise schnell zu strukturellen Maßnahmen wie „Trennungen“ gegriffen – ein Ansatz, der zumindest Fragen nach der Nachhaltigkeit solcher Entscheidungen aufwirft.

1. Führungskultur

Ich denke, dass Teile des Managements Schwierigkeiten mit moderner und partizipativer Führung haben. Häufig entsteht der Eindruck, dass eher versucht wird, dem offiziellen Unternehmens-Narrativ zu entsprechen, als authentisch zu führen. In meiner Zeit bei UNITE bin ich nur wenigen Führungskräften begegnet, die tatsächlich auf Augenhöhe geführt haben: also Ideen zulassen, andere Perspektiven ernst nehmen und auch einmal kritisch nach oben hinterfragen. Die Teamleads im direkten operativen Umfeld geben sich meiner Erfahrung nach oft Mühe. Allerdings fehlt es ihnen häufig an klaren Informationen, Unterstützung und gezielter Weiterentwicklung durch das obere Management.

2. Umgang mit unterschiedlichen Perspektiven

Meistens habe ich den Eindruck, dass alternative Sichtweisen oder kritisches Hinterfragen nicht unbedingt erwünscht sind. Strategische Denkmuster scheinen eher von oben vorgegeben zu werden. Eine lebendige Debattenkultur, in der unterschiedliche Ideen konstruktiv diskutiert werden, habe ich selten erlebt.



3. People & Culture

UNITE leistet sich eine vergleichsweise große People-, Culture- und Learning-Organisation. Umso überraschender war für mich, dass die Ergebnisse aus meiner Sicht hinter denen anderer – teilweise deutlich größerer – Unternehmen zurückbleiben, die mit kleineren Teams arbeiten. Unternehmenskultur lässt sich eben nur begrenzt über Programme, Leitbilder oder Schulungen steuern. Kultur entsteht vor allem im täglichen Miteinander und wird u. a. stark durch das Verhalten der direkten Führungskräfte geprägt. Unternehmenskultur ist dynamisch und ändert sich mit jedem Ereignis sowie mit jedem Abgang oder Zugang von Mitarbeitenden. Kultur entwickelt sich auch anhand des Klimas, das sich durch Aktionen oder Umstrukturierungen entsteht. Dass manchmal auch schmerzhafte Umstrukturierungen nötig sind, ist uns allen klar. Aber wie man sie durchführt, mit welcher Empathie und auf welcher Augenhöhe, ist das, was in eine Firmenkultur einfließt.
Und wenn man einmal darüber nachdenkt, warum bestimmte Umstrukturierungen immer wieder notwendig sind: na ja, weil irgendjemand bestimmte Entscheidungen getroffen, ein Experiment gestartet und es dann nicht zu Ende gedacht hat. Oder es wurden teilweise über längere Zeit hinweg keine klaren Entscheidungen getroffen. Auch daran sieht man, ob Werte wie Respekt vor Mitarbeitenden tatsächlich gelebt werden.
Was jedoch ein richtiger Dauerbrenner und Leitmotiv der People-&-Culture-Abteilung war, ist die Pflichtschulung zu einer „integralen Landkarte“. Hier wird versucht, den Menschen und sein Verhalten über ein recht schematisches Modell – inklusive Abstecher in die Menschheitsgeschichte – zu erklären. Man versucht, den Menschen in ein vordefiniertes Muster zu packen und damit zu erklären, warum Menschen so handeln, wie sie handeln.
Für mich wirkte es eher wie ein Relikt früherer Managementmodelle aus den 1990er-Jahren, ohne wirklichen praktischen Nutzen, das vor allem leider Schubladendenken fördert.

4. Transformationen und Umstrukturierungen

Im vergangenen Jahr (wie auch in diesem) wurde in unserem Bereich erneut eine größere „Transformation“ gestartet – eine von mehreren, die im Laufe der Jahre immer wieder gestartet wurden. Dabei kam es erneut zu strukturellen Veränderungen und auch zu kurzfristigen Abgängen von Führungskräften, teilweise ohne erkennbare Erklärung für die Teams.
Gleichzeitig wurden Projekte und neue Ansätze, die in den letzten Jahren gestartet wurden, erneut fallen gelassen. Ich hatte eher den Eindruck, dass es um eine Restauration ging – weniger um einen Change. Das Alte (Führungskräfte, Muster, Denkweisen, Framing usw.) wurde als Neues vermarktet. Fazit: viele der aktuellen Herausforderungen wirken aus meiner Sicht weniger wie neue Probleme, sondern eher wie die späte Folge früherer strategischer Entscheidungen. Nach meiner Erfahrung sollte man auch niemals versuchen, Probleme mit derselben Denkweise zu lösen, die sie überhaupt erst herbeigeführt hat.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiterfeedback ernst nehmen und aktiv in Entscheidungen einbeziehen. Eine offene, konstruktive Diskussionskultur fördern, in der unterschiedliche Perspektiven nicht nur toleriert, sondern ausdrücklich gewünscht sind.

Den Austausch über Hierarchieebenen hinweg stärken. Kritisches Hinterfragen sollte nicht als Störung, sondern als Beitrag zur Weiterentwicklung verstanden werden.

Die Rolle von „People & Culture“ stärker mit Leben füllen. Weniger Fokus auf Modelle und Programme, mehr auf tatsächliche Wirkung im Alltag und auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden.

Mitarbeitende stärker in Projekte und Veränderungen einbinden. Verantwortung frühzeitig übertragen und Entwicklung ermöglichen – nicht erst fordern, sondern befähigen.

Konsequenter in die Entwicklung von Führungskräften investieren. Fachliche Stärke allein reicht nicht aus, um Teams erfolgreich zu führen. Führung bedeutet Orientierung geben, Vertrauen schaffen und Menschen mitzunehmen.

Insbesondere Teamleads im operativen Bereich besser ausstatten: klare Ziele, transparente Kennzahlen, relevante Informationen und echte Entscheidungsspielräume sind essenziell für wirksame Führung.

Veränderungen nachhaltiger gestalten. Weniger kurzfristige Umstrukturierungen, mehr langfristige, durchdachte Entwicklung mit klarer Zielsetzung.

Viele der genannten Punkte sind im Unternehmen bereits als Leitbild formuliert – der nächste konsequente Schritt wäre, sie auch im Alltag erlebbar zu machen!

Arbeitsatmosphäre

Im aktuellen Transaction-Bereich empfinde ich die Atmosphäre als eher angespannt. Perspektiven oder Entwicklungsmöglichkeiten erscheinen begrenzt, und es entsteht der Eindruck zunehmenden Micromanagements. Auch langjährige fachliche Führungskräfte gehen oder sind gegangen.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich vorhanden. Allerdings wirkt die Organisation teilweise wenig effizient. Klare Erwartungen, transparente Ziele oder strukturierte KPIs könnten hier aus meiner Sicht helfen. Ohne klare Orientierung ist es für Mitarbeitende schwierig zu wissen, woran sie gemessen werden.

Vorgesetztenverhalten

Mein Eindruck ist, dass der operative Bereich über viele Jahre hinweg nicht konsequent entlang einer klaren Strategie geführt wurde. Es gab immer wieder neue Ansätze, die dann im Zuge von Umstrukturierungen wieder verschwanden.
Schwache Führung ebnet schnell den Weg für Profilierungsversuche, Ellenbogenmentalität, informelle Machtstrukturen und toxische Dynamiken – ein Sammelsurium an Gift für jedes Unternehmen. Eine klare und stabile Führung könnte hier vermutlich viel Ruhe hineinbringen.

Kommunikation

Über weniger kritische Themen wird gerne und häufig kommuniziert. Kontroversere Themen oder Entscheidungen, die Fragen aufwerfen könnten, werden dagegen aus meiner Sicht eher zurückhaltend behandelt.

Gehalt/Benefits

Nach meiner Erfahrung eher im unteren Bereich angesiedelt.

Interessante Aufgaben

Interessante Themen wären durchaus vorhanden, auch im operativen Bereich. Allerdings setzt dies voraus, dass stärker aus Kundensicht gedacht wird und operative Erfahrungen stärker in Entscheidungen einfließen. Der Austausch zwischen Produkt, Projekten und operativen Bereichen könnte aus meiner Sicht deutlich intensiver sein. Man hat häufig den Eindruck, dass der operative Bereich losgelöst vom restlichen Unternehmen agiert. Öfter über den Tellerrand zu schauen und sich intensiver mit der Customer Journey sowie den internen Abläufen zu beschäftigen, würde UNITE aus meiner Sicht erheblich weiterbringen.


Image

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

7Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Hoher Workload - tolle Kollegen

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Unite in Leipzig gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bei der Auswahl neuer Mitarbeiter wird immer geschaut, ob der Mensch ins Team und zu Unite passt. Dadurch haben wir viele tolle Kollegen. Das höchste Gut und der wichtigste Faktor hier zu bleiben!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Durch Änderungen an Produkten, Strategien und Unternehmensstruktur müssen viele Mitarbeiter seit Monaten die Extrameile laufen. Und gleichzeitig kommen immer wieder Fragen und Probleme auf, die nicht frühzeitig bedacht wurden.
Das schafft Unmut! Viele sind am Limit!

Verbesserungsvorschläge

Passt auf eure Schäfchen auf und entlohnt sie richtig!

Work-Life-Balance

Freie Zeiteinteilung sind super, der seit einiger Zeit dauerhaft hohe Workload zerrt allerdings

Gehalt/Benefits

Sparen kann ich bei dem Gehalt leider kaum.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt nur wenige ältere Kollegen, aber da ist alles toppi.

Kommunikation

Leider gelingt es nicht, dass alle, die es betrifft, gut über Änderungen etc informiert werden. Ich erfahre viel über Flurgespräche, das sollte so nicht sein.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Wo Werte verpuffen, Zahlen stagnieren und Mikromanagement den Raum einengt

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Unite in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Grundsätzlich versteht sich das Unternehmen als familienfreundlich, und auf den ersten Blick wird dieser Anspruch auch sichtbar kommuniziert. In der Praxis wurde diese Haltung jedoch häufig so weit gedehnt, dass sie an Wirkung verlor. Einzelne Kolleg*innen nutzten die großzügigen Spielräume sehr intensiv aus, ohne dass dies spürbare Konsequenzen hatte oder von Führungskräften aktiv gesteuert wurde. Dadurch entstand der Eindruck, dass Familienfreundlichkeit zwar offiziell ein Wert ist, dessen Umsetzung jedoch weder konsistent begleitet noch wirklich interessiert verfolgt wird. Das eigentliche Potenzial dieses wichtigen Themas blieb damit weitgehend ungenutzt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besorgniserregend ist vor allem, dass sich die Unternehmensentwicklung seit geraumer Zeit deutlich nach unten bewegt, ohne dass dies intern wirklich thematisiert oder ernsthaft adressiert wird. Viele Mitarbeitende haben den Eindruck, dass zentrale Herausforderungen schlicht ignoriert werden. Gleichzeitig fällt auf, dass Leistungsunterschiede im Team kaum eine Rolle spielen: Personen, die sich nur minimal einbringen oder wenig Verantwortung übernehmen, bleiben weitgehend unbeachtet – ebenso wie diejenigen, die engagiert arbeiten. Dieses fehlende Bewusstsein für Leistung und Qualität wirkt sich spürbar auf die Motivation aus.
Hinzu kommt, dass Kündigungen teilweise ohne nachvollziehbare oder transparente Begründung ausgesprochen wurden. Diese Praxis verstärkt die Unsicherheit im Team und lässt grundlegende Fragen zur Fairness und Professionalität im Umgang mit Mitarbeitenden offen.

Verbesserungsvorschläge

Das äußere Erscheinungsbild des Unternehmens wirkt zunehmend brüchig. Während nach außen weiterhin ein professioneller und stabiler Eindruck vermittelt wird, zeigt sich intern ein deutlich anderes Bild. Das Vertrauen vieler Mitarbeitender schwindet, weil zentrale Werte nicht konsequent gelebt werden und strategische Entscheidungen oft wenig nachvollziehbar erscheinen. Parallel dazu entwickeln sich die wirtschaftlichen Kennzahlen spürbar negativ. Diese Kombination aus bröckelndem Image und rückläufigen Ergebnissen führt zu einer wachsenden Verunsicherung im Team und wirft Fragen nach der langfristigen Ausrichtung des Unternehmens auf.

Arbeitsatmosphäre

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als wertschätzend, modern und teamorientiert – doch intern zeigt sich ein völlig anderes Bild. Die Atmosphäre ist geprägt von unausgesprochenen Konflikten und einem Umgang, der eher hinter verschlossenen Türen stattfindet. Wertschätzung wird vornherum betont, während hinter den Kulissen häufig gelästert wird. Kaum jemand traut sich, offen seine Meinung zu äußern, weil ein Klima herrscht, in dem ehrliche Rückmeldungen eher sanktioniert als geschätzt werden. Dadurch entsteht ein Arbeitsumfeld, das Unsicherheit fördert und echte Zusammenarbeit erschwert.

Work-Life-Balance

In meiner Abteilung entstand der Eindruck, dass einzelne Kolleg*innen ihre persönlichen Prioritäten häufig stärker in den Vordergrund stellten als die gemeinsamen Ziele des Unternehmens. Die Arbeitsweise war von einer bemerkenswerten Flexibilität geprägt, die jedoch nicht immer zu klaren Verantwortlichkeiten oder einer verlässlichen Zusammenarbeit führte. Manche Mitarbeitende nutzten diesen Spielraum eher zur eigenen Selbstdarstellung als zur Weiterentwicklung des Teams. Da auch die zuständige Führungskraft eine ausgesprochen entspannte Grundhaltung einnahm, blieb dieses Verhalten weitgehend unbeachtet. So entwickelte sich ein Umfeld, in dem Engagement und Zurückhaltung gleichermaßen möglich waren – allerdings ohne eindeutige Orientierung, welche Erwartungen tatsächlich an die Mitarbeitenden gestellt wurden.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team leidet spürbar unter der anhaltenden Unsicherheit im Unternehmen. Statt Kooperation und gegenseitiger Unterstützung prägt ein ausgeprägter Selbstschutzmechanismus den Alltag. Viele Mitarbeitende versuchen vor allem, sich selbst vor der nächsten Kündigungswelle zu retten, was zu Konkurrenzverhalten und Misstrauen führt. Gemeinsame Ziele treten in den Hintergrund, weil jede*r in erster Linie damit beschäftigt ist, die eigene Position zu sichern. Ein echtes Wir‑Gefühl entsteht unter diesen Bedingungen kaum.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Führungskräfte war von einer bemerkenswerten Intransparenz geprägt. Entscheidungen wirkten häufig opportunistisch, und es entstand der Eindruck, dass manche Führungspersonen in erster Linie darauf bedacht waren, die eigene Position zu sichern. Mitarbeitende, die fachlich oder strategisch stärker agierten als ihre direkte Führungskraft, hatten es spürbar schwer – Wertschätzung für Kompetenz wurde nicht immer sichtbar gelebt. Gleichzeitig wurden neue Kolleg*innen anfangs stark gehypt, wobei sich regelmäßig zeigte, dass diese Begeisterung oft nur von kurzer Dauer war. Insgesamt prägten subtile Machtspiele und wechselnde Loyalitäten den Führungsstil, was ein stabiles und vertrauensvolles Arbeitsumfeld erheblich erschwerte.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist von einer auffälligen Inkonsequenz geprägt: Unterschiedliche Mitarbeitende erhalten unterschiedliche Informationen, wodurch ein gemeinsames Verständnis kaum entstehen kann. Führungskräfte fungieren häufig als Bottleneck, da Informationen entweder verzögert, gefiltert oder gar nicht weitergegeben werden. Wer nicht in unmittelbarer Nähe zum Vorstand arbeitet, bleibt von wesentlichen Entwicklungen ausgeschlossen. Dieses selektive Informationsmanagement führt zu einer Atmosphäre, in der Transparenz eher behauptet als gelebt wird. Unehrliche oder beschönigende Kommunikation ist leider keine Ausnahme, sondern Teil des Alltags – mit spürbaren Folgen für Vertrauen, Zusammenarbeit und Entscheidungsfähigkeit.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung lag deutlich unter dem, was für vergleichbare Tätigkeiten und Verantwortungsbereiche marktüblich ist. Viele Mitarbeitende hatten den Eindruck, dass ihre Leistung und ihr Engagement finanziell nicht angemessen berücksichtigt wurden. Transparente Kriterien für Gehaltsentwicklungen oder nachvollziehbare Einstufungen waren kaum erkennbar, sodass die Vergütung weder motivierend wirkte noch in einem fairen Verhältnis zur tatsächlichen Arbeitsbelastung stand.

Interessante Aufgaben

Grundsätzlich wäre inhaltlich durchaus Potenzial vorhanden gewesen, um anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben zu übernehmen. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass eigenständiges Denken oder das Einbringen eigener Ideen nur bedingt erwünscht war. Viele Entscheidungen wurden stark vorgegeben, sodass Mitarbeitende eher ausführend tätig waren, statt ihre fachlichen Stärken einzubringen oder Verantwortung zu übernehmen. Dadurch blieb ein Großteil des vorhandenen Potenzials ungenutzt – sowohl auf individueller Ebene als auch im Team.


Image

10Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Eigenes Denken ist kaum erwünscht, Mikromanagement dominiert, Teamgedanke wird wenig gelebt.

1,2
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Unite in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Grundsätzlich gibt es moderne Themen und den Anspruch, zeitgemäß zu arbeiten (z.B. agile Formate/Tools). Das Potenzial ist da – in meinem Bereich wurde es jedoch nicht konsequent umgesetzt.“

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mikromanagement, Blame-Kultur, intransparente Kommunikation/Flurfunk, häufige Richtungswechsel und fehlende Abgrenzung bei Erreichbarkeit, Werte wurden nicht gelebt

Verbesserungsvorschläge

Weniger Kontrolle, mehr Vertrauen; echte Fehlerkultur; agile Prinzipien wirklich leben; klare Regeln zur Erreichbarkeit; Expertise der Teams bei KI/Strategie früh einbinden. Überprüfen, ob Führungskraft (auch VP) die Werte des Unternehmens trägt und ggf. Konsequenzen ziehen

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich in meinem Bereich als stark belastend erlebt. Es gab häufige Statusabfragen und einen hohen Kontrollgrad, wodurch wenig Raum für eigenverantwortliches Arbeiten blieb. Eigene Ideen wurden selten aufgegriffen oder wertgeschätzt; kreative Lösungsansätze hatten kaum Platz. Zusätzlich gab es viel Flurfunk und spürbare Spannungen, was das Vertrauen im Team weiter reduziert hat.

Image

Nach außen wirkt das Unternehmen modern und ‚agil‘. In meinem Bereich habe ich jedoch eine deutliche Diskrepanz zwischen Außenbild und gelebter Realität erlebt (stark top-down, Mikromanagement, geringe Einbindung der Expertise). Das Image passt aus meiner Sicht nicht zu dem, was intern ankommt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war in meinem Umfeld eingeschränkt. Es wurde erwartet, in einer WhatsApp-Gruppe erreichbar zu sein. Grenzen wurden nicht konsequent respektiert; es gab Aussagen in Richtung ‚am Wochenende muss man dann eben durcharbeiten‘. Das hat zu dauerhaftem Druck geführt und erschwert, nach Feierabend wirklich abzuschalten.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten habe ich in meinem Umfeld als begrenzt erlebt. Feedback wurde zwar eingeholt, aber daraus waren über längere Zeit keine sichtbaren Maßnahmen oder Verbesserungen ableitbar. Weiterbildung und echte Förderung wirkten nicht strukturiert; eigene Ideen und Initiative wurden selten aufgegriffen.

Gehalt/Benefits

Für mich hat das Gesamtpaket aus Erwartungen, Arbeitsbelastung und fehlender Abgrenzung (Erreichbarkeit) nicht zum gebotenen Rahmen gepasst. Transparenz und Fairness in der Ausgestaltung wirkten in meinem Umfeld ausbaufähig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen gibt es grundsätzlich ein Bewusstsein für Themen wie Nachhaltigkeit und NewWork. In der internen Praxis habe ich jedoch eine Lücke zwischen Anspruch und gelebtem Verhalten beim Thema New Work erlebt – insbesondere im Umgang miteinander (Respekt, Fehlerkultur, psychologische Sicherheit). Dadurch wirkt es nicht überall stimmig.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt hat unter der Kultur gelitten. Durch Lästern, Flurfunk und eine spürbare ‚Absicherungsmentalität‘ war Zusammenarbeit weniger von Vertrauen geprägt. Insgesamt entstand eher ein Klima, in dem man Fehler vermeiden wollte, statt offen miteinander zu arbeiten

Vorgesetztenverhalten

Das Führungsverhalten habe ich als wenig zeitgemäß und stark top-down erlebt. Mikromanagement und häufige Statuskontrollen standen im Vordergrund, statt Vertrauen und Empowerment. Fehler wurden teilweise in Teammeetings öffentlich gesucht und Mitarbeitende dabei bloßgestellt, was ich als sehr belastend empfunden habe (Blame-Kultur). Feedback wurde zwar eingeholt, es waren aber über längere Zeit keine sichtbaren Verbesserungsmaßnahmen erkennbar – trotz wiederholter Rückmeldungen. Agile Prinzipien wurden nach außen gezeigt (z.B. Retros/Tools), im Alltag wirkte es jedoch eher wie ein zusätzliches Kontrollinstrument

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren in meinem Umfeld stark von Druck und Kontrolle geprägt. Häufige Statusabfragen, kurzfristige Richtungswechsel und wenig Planungssicherheit haben das Arbeiten unnötig stressig gemacht. Zudem wurde Erreichbarkeit über Feierabend hinaus erwartet (u.a. WhatsApp-Gruppe) und Grenzen wurden nicht konsequent respektiert. Eigenverantwortung und Fokuszeit waren mangels Vertrauen kaum möglich.

Kommunikation

Die Kommunikation war aus meiner Sicht intransparent und stark von informellem Flurfunk geprägt. Im Leadership-Umfeld wurde teils sehr abwertend offen über Mitarbeitende gesprochen, was die Zusammenarbeit belastet hat. Entscheidungen wurden teilweise kurzfristig geändert; ganze Aktivitäten wurden verworfen und durch neue Konzepte ersetzt (u.a. KI-Ansätze), ohne die Fachkompetenz der Mitarbeitenden ausreichend einzubeziehen. Das führte zu Unsicherheit und unnötigen Reibungsverlusten

Interessante Aufgaben

Wenn man alleine denken darf, wären diese sicherlich da


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

10Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Enttäuschende Entwicklung - fehlende Führungskultur und schlechte Stimmung

1,9
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Unite in Leipzig gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskräfte werden nach Nähe zur oberen Leitung und nicht nach Kompetenz oder Führungsstärke ausgewählt. Wer eigene Ansichten äußert, riskiert, negativ behandelt zu werden.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

7Hilfreichfinden das hilfreich12Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Seit über 10 Jahren dabei und nach wie vor absolut zufrieden.

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Unite in Leipzig gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich wiederhole es gern:

Home Office, moderne Büros, subventioniertes Mittagessen zu günstigen Preisen und täglich frisch gekocht, Freiheiten, wie flexible Pausengestaltung, flexible Arbeitszeiten, Kind neben der Arbeit betreuen, Vernetzung (Austausch mit den Kollegen) während der Arbeitszeit ausdrücklich gewünscht, usw. Nilo Health für die mentale Gesundheit kostenlos nutzbar. Corporate Benefits, Kitazuschuss, Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge, betriebliches Gesundheitsmanagement…

Jeder, der hier meckert, weiß glaub ich nicht, wie gut es uns geht und wie es in anderen Firmen abgeht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kein Tarifvertrag und dass ich nach Gehaltserhöhungen aktiv fragen muss.

Arbeitsatmosphäre

Hat durch eine kürzlich durchgeführte Umstrukturierung leider etwas gelitten, da viele nicht verstehen, dass sich das Unternehmen in der aktuellen wirtschaftlichen Situation zukunftssicherer aufstellen muss.
An „normalen“ Tagen aber sehr gut.

Work-Life-Balance

Absolut top. Durch das Home Office bin ich super flexibel. Außerdem wird viel Verständnis entgegengebracht, wenn zum Beispiel das Kind krank ist, oder mal ein privater Termin während der Arbeitszeit ansteht.
Arbeitszeiten sind flexibel. Wenn es früh mal später wird, hänge ich es einfach hinten dran, oder hole es an einem anderen Tag nach.

Karriere/Weiterbildung

Absolut klasse. Durch die interne Acadamy kann man als Mitarbeiter jederzeit selber entscheiden, welche Weiterbildungs-Module man besuchen will. Manche sind Selbststudium, manche Präsenzveranstaltungen. Ich liebe diese Flexibilität.

Gehalt/Benefits

Ich habe bisher regelmäßig Gehaltsanpassungen gekriegt, liefere aber auch ab. Viele erwarten leider, durch ein Minimum an Einsatz ein Maximum an Gehalt. Das unterstützt auch unite nicht. Wer sich positiv hervortut, wird auch entsprechend entlohnt.

Ein Stern Abzug, weil ich es nicht mag, aktiv nach Gehaltserhöhung fragen zu müssen. Auf Grund des fehlenden Tarifvertrages muss man das aber, wenn es voran gehen soll.

Kollegenzusammenhalt

In meinem Team super.

Vorgesetztenverhalten

Meine Vorgesetzte ist klasse. Unter ihr konnte ich mich in den letzten Jahren sehr weiterentwickeln.

Arbeitsbedingungen

Home Office, moderne Büros, subventioniertes Mittagessen zu günstigen Preisen und täglich frisch gekocht, Freiheiten, wie flexible Pausengestaltung, flexible Arbeitszeiten, Kind neben der Arbeit betreuen, Vernetzung (Austausch mit den Kollegen) während der Arbeitszeit ausdrücklich gewünscht, usw. Nilo Health für die mentale Gesundheit kostenlos nutzbar. Corporate Benefits, Kitazuschuss

Jeder, der hier meckert, weiß glaub ich nicht, wie gut es uns geht und wie es in anderen Firmen abläuft.

Kommunikation

Besser geht immer, aber wer Informationen will, bekommt sie auch. Man darf jedoch nicht erwarten, alles auf dem Silbertablett präsentiert zu bekommen.
Regelmäßiges Format „Hello Unite“, in dem der Vorstand ALLE über die aktuellen Zahlen, Projekte und Unternehmens-News informiert.

Interessante Aufgaben

Sehr abwechslungsreich mit viel Mitspracherecht.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Unschöne Zeiten in einem eigentlich schönen Unternehmen

3,2
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Unite in Köthen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Homeoffice, Flexible Arbeitszeiten, neues Office

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation, Umgang mit langjährigen Mitarbeitern, Atmosphäre

Verbesserungsvorschläge

für Veränderungen Hilfe suchen. Entweder man nutzt die internen Möglichkeiten nicht oder sie verantworten dieses schlechte Vorgehen mit

Arbeitsatmosphäre

Aktuell sehr angespannt. Vor 4 Wochen gab es personelle Entscheidungen die zu Frust und Verunsicherung geführt haben, dies wurde bis heute nicht aufgefangen und viele Mitarbeiter sind sehr unzufrieden.
außerdem verlassen das Unternehmen hochrangige und auch langjährige Führungskräfte oder sogar Vorstandsmitglieder. Die Abschiedsmail klingen zwar schön und nachvollziehbar, aber wie soll da eine positive Athmosphäre entstehen?

Image

hat sehr gelitten! Die jüngsten Entwicklungen haben das Image ziemlich versaut. Leider lesen die Leute die das verantworten aber wohl keine kununu-Bewertungen...

Work-Life-Balance

top

Karriere/Weiterbildung

es gibt eine interne Academy und im Operativen Geschäft ein eigenes Training. Ansonsten durch Budgetkürzung und Co. nichts spezielles.

Gehalt/Benefits

Es gibt wohl seit 5 Jahren keine Gehaltserhöhungen mehr und nur Budgetkürzungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

soweit Ichs einschätzen kann ja ..

Kollegenzusammenhalt

man ist eine Leidensgemeinschaft. man teilt die gleichen Ängste

Vorgesetztenverhalten

abhängig vom Vorgesetzten. Die Kultur hat extrem gelitten. Was man in Workshops lernt, wird m.E. sonst nicht in der Firma gelebt.

Arbeitsbedingungen

schöne neue Büros, zeitgemäße Arbeitsausstattung

Kommunikation

Kommt auf die Richtung an. Als Teamleiter kann ich nur Informationen weitergeben die ich auch von oben erhalte. Das ist in letzter Zeit sehr wenig. Wie mit der Kommunikation über Entlassungen umgegangen wird ist ein Trauerspiel und mir bisher so noch nicht untergekommen. Entlassungsmeldungen erreichen mein Team schneller per Buschfunk als auf offiziellem Weg. Wir Teamleiter finden einen Kollegen dann als "unbekannte Teilnehmer" im System ... ohne Worte

Gleichberechtigung

darüber kann sich niemand beschweren. Im operativen Teil sind m.E. deutlich mehr Frauen als Männer in Führungspositionen.

Interessante Aufgaben

teamabhängig. In der aktuellen Situation ist jeder froh, wenn er oder sie überhaupt noch Aufgaben hat


Umgang mit älteren Kollegen

4Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Ich bin schon sehr lange dabei....und bleibe!

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Unite in Köthen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich teile nicht jede Meinung des Vorstands. Ich finde es gut, dass man transparent kommuniziert, wo die Reise hingeht. Das "Ziel" ist meist bekannt, doch der Weg ist unbekannt, holprig, und ja einige bleiben auf der Strecke. Wer in der Lage ist, sich selbst und seine Arbeit zu organisieren, immer am Ball zu bleiben versucht und sich nicht versteckt, der kann hier wirklich alt werden. Die Dynamik ist halt anders als in einer Behörde, Dynamik, Veränderung...das zeichnet uns aus.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Einzige was ich hier anmerken kann....Fehler werden leider "oben" zu spät bemerkt. Hört den Leuten "unten" besser zu. Fehler sind erlaubt, der ein oder andere hätte aber nicht sein müssen, wenn man sich den Markt aus einer anderen Perspektive angesehen hätte.

Verbesserungsvorschläge

Langjährige MA sind auf Dauer finanziell schlechter gestellt, da diese andere Einstiegsgehälter hatten. Die Erfahrung in den Abteilungen, mit langjährigen MAs ist für den "Nachwuchs" unbezahlbar und eine riesen Chance. Diese MAs bilden eine super Basis, werden aber leider zu wenig gesehen. Hier muss unbedingt etwas an den Gehältern getan werden.

Arbeitsatmosphäre

Ich komme gern zur Arbeit, das kann man sicher nicht von jedem sagen. Momentan ist die Lage zwar etwas angespannt, aber Veränderung ist nun mal notwendig, neue Büros an allen Standorten, tolle Kantine, vernetzen immer möglich. Ich fühle mich wohl

Image

die Gehälter sprechen sich halt rum....manchmal wird sogar gelacht.

Work-Life-Balance

geht nicht besser. Verglichen mit "früher" viel entspannter. Kein tägliches Hetzen ins Büro und dann zurück zur Kita. Flexible Arbeitszeitmodelle, eben auch HO-Büro, wie man es am besten benötigt (manchen TLs verlangen allerdings, dass man immer ins Büro kommt, ist aber nicht die Regel).

Karriere/Weiterbildung

Manche machen Karriere, die es besser nicht sollten. Es gibt eigens ein Schulungsportal, Workshops etc. . Man muss die Zeit haben, die Führungskraft muss es befürworten. Ob es dann was nützt, ist nicht gesagt. Der Wille ist da, aber so ganz brauchbar ist das nicht.

Gehalt/Benefits

Betrachtet man nur das Gehalt, dann ist man hier falsch. Seit Jahren Nullrunden, es fehlt immer an Budget. Keine Boni, kein Inflationsausgleich, kein Weihnachtsgeld etc. Wirklich nichts. ABER, Geld ist nicht alles. Ein gutes Klima, ein gutes Team, liebe Kollegen und ein insgesamt wertschätzender Umgang über alle Ebenen sind ebenso wichtig. Man muss es sich also leisten wollen, hier Arbeitsbiene zu sein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

wird viel gemacht, ob es einen Impact hat weiß ich nicht, das Image ist aber ganz gut.

Kollegenzusammenhalt

Ich bin seit vielen Jahren im Unternehmen, habe die besten Kollegen, auch abteilungsübergreifend. Man muss sich vernetzen, aber das wird einem schon recht einfach gemacht. Die meisten sind offen und immer ansprechbar. Hohes Vertrauen innerhalb des eigenen Teams, ich kann mich immer auf mein Team verlassen, falls ich mal nicht da bin oder ausfalle.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Alter spielt wirklich keine Rolle, allerdings sind "Ältere" doch schon öfter benachteiligt, wenn es um die englische Sprache geht.

Vorgesetztenverhalten

nie besser erlebt. Meine Führungskraft vertraut dem Team, ist nah dran, filtert und reflektiert. Auch das ist nicht in allen Abteilungen so. Nicht jeder kann führen, ich habe Glück.

Arbeitsbedingungen

neue Büros, gute HO Ausstattung

Kommunikation

Alles in allem ist sie gut, Vorstand versucht transparent zu sein, wenn man gute Führungskräfte hat, dann läuft es mit der Kommunikation auf den unteren Ebenen. Und im Kollegium sowieso.

Gleichberechtigung

ist schon recht männerdominiert in den höheren Ebenen, die Arbeitsbienen allerdings sind häufiger weiblich.

Interessante Aufgaben

"Interessant" ist nicht das passende Wort. Abwechslungsreich, immer wieder neu, manchmal etwas viel. Es wird nie langweilig, man lernt immer wieder was Neues, vergisst Dinge, die dann aber irgendeiner im Team eben doch noch weiß. Ich mags.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Sinkender Schiff

1,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Unite in Leipzig gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

HO

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

„Sie lassen einfach nur die negativen Kommentare hier löschen. Das ist keine Lösung für die echten Probleme.“

Verbesserungsvorschläge

Gehaltserhöhung. Ehrliche Kommunikation, auch wenn es weh tut. Aufnahme eines Fachmanns für Betriebswirtschaft.

Work-Life-Balance

HO

Kollegenzusammenhalt

manche halten zusammen

Gleichberechtigung

Es gibt gleiche und gleicher. Unabhängig vom Geschlecht. Sympathieabhängig.

Interessante Aufgaben

Immer neu. Alle 2-3 Jahre eine Umstrukturierung.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

5Hilfreichfinden das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Marcus HendelLeiter Personal

Liebe ehemalige Mitarbeiterin bzw. ehemaliger Mitarbeiter,

danke für deine erneute Bewertung und deine subjektiven Feststellungen.

Lass mich dazu bitte folgendes kommentieren: Nein, wir löschen keine Bewertungen, denn auch negative Kommentare helfen uns, näher hinzuschauen und vielleicht nicht gut funktionierende Themen in Zukunft besser zu machen. Dafür müssen sie aber ernsthaft und konstruktiv formuliert sein.
Wir lassen - nach Prüfung durch kununu - dann Bewertungen löschen, wenn sie gegen die Spielregeln auf dieser Plattform verstoßen. Das kann zum Beispiel bei persönlichen Beleidigungen der Fall sein oder wenn ein unzufriedener Mitarbeitender mit mehreren Accounts bzw. Kommentierende, die nie bei uns gearbeitet haben, mehrfach posten.

Du hast richtig festgestellt, dass es viele Umstrukturierungen gibt. Wir tun dies aber nicht, um unsere Mitarbeitenden zu ärgern und zu verunsichern, sondern um das Unternehmen in herausfordernden Zeiten erfolgreich und stabil auf Kurs zu halten. Letztlich geht es um 750 Mitarbeitende und deren Familien. Das machen wir fair und mit der gebotenen Transparenz. Und ja, Klarheit kann eben manchmal auch weh tun - Veränderungen auch.

Schön, dass du unter anderem unsere flexible Möglichkeit aus dem Homeoffice heraus zu arbeiten, wertschätzt. Wenn darunter aber die wahrgenommene Kommunikation und der Zusammenhalt, die Gleichberechtigung sowie das empfundene Verhalten des Vorgesetzten leidet, hätte sich ein häufigerer Besuch im Büro wahrscheinlich gelohnt.

Ich wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Weg
Marcus

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.