Unterfordernde Aufgaben, mangelnde Feedbackkultur und überarbeitete Kollegen
Arbeitsatmosphäre
Anfangs war die Atmosphäre sehr offen und es wurde auch viel positives Feedback gegeben. Mit der Zeit kippte das. Es scheint als wären die Mitarbeitenden überfordert und überarbeitet. Häufig wird dies auch geäußert. Teilweiße gipfelte diese Haltung darin, dass dass Anbieten der eigenen Arbeitsleistung für weitere zusätzliche Aufgaben, als Arbeitsvermeidung missinterpretiert wurde.
Work-Life-Balance
Arbeitszeiten sind flexibel, Urlaub konnte auch problemlos abgestimmt werden.
Kollegenzusammenhalt
Vernetzung zwischen Kollegen innerhalb des Teams als wichtig eingeschätzt. Es wurde sich viel Zeit genommen, gemeinsame Mittagspausen zu verbringen und sich kennenzulernen.
Vorgesetztenverhalten
Mit eigentlichem Vorgesetzten wenig zu tun gehabt. Mit Mitarbeitenden, die länger dort waren und eine Vorgesetztenrolle übernahmen, war es irgendwann schwierig. Feedback wurde teils Monate später erst geäußert. Es schien, dass Sympathie eine große Rolle spielte bei der Verteilung von Aufgaben und der Interpretation und Reaktion auf Nachfragen und Meinungsäußerung. Feedback wurde überspitzt mitgeteilt und es wurden auf Verständnisfragen und sachliche Vorschläge mit persönlichen Kommentaren reagiert. Bei Kollegen, die mehr gemocht wurden, passierte dies nicht.
Kommunikation
Informationen werden teils nicht gut genug weitergegeben. Aufgaben wurden doppelt bearbeitet, da Kommunikation fehlte. Meetings waren teilweise überflüssig und dienten eher dem persönlichen Austausch.
Gleichberechtigung
Veranstaltungen wie die Diversity Days sind sehr cool. Sprachliche Umsetzung von Gleichberechtigung gut. Dennoch fraglich, ob Gleichberechtigung wirklich gelebt wird oder hauptsächlich dem Image dienen soll.
Interessante Aufgaben
Gab es zu Beginn der Tätigkeit, später weniger. Manche Aufgaben könnten durch mehr Automatisierung oder Verbessern der Kommunikation ersetzt oder vereinfacht werden. Stattdessen scheint oft am alten festgehalten zu werden. Aufgaben werden so verteilt, dass es möglichst wenig Aufwand gibt. Es wird so abgetan, dass für neue Aufgaben keine Zeit für Einarbeitung sei. Weiterentwicklung durch interessante Aufgaben kaum möglich.

