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GmbH
Bewertungen

42 von 71 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Gut am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 4,3Weiterempfehlung: 86%
Score-Details

42 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Viel Raum für Bewegung

4,4
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei univention GmbH in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Immer ein offenes Ohr. Bereit Prozesse zu ändern. Viel Autonomie. Viele Partizipationsmöglichkeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Manchmal etwas knauserig bei Reisen u.ä., nicht mutig genug konsequente Schritte bei der Entwicklung der Produkte zu gehen.

Arbeitsbedingungen

Mitarbeitergeräte usw. sind gut. Die IT bemüht sich um gute Infrastruktur, ist aber regelmäßig mit den hohen Anforderungen der Softwareentwicklung überfordert.

Kommunikation

Regelmäßige Retrospektiven verbessern die Kommunikation. Ständige Änderungen der Prozesse sorgen gleichzeitig dafür, dass regelmäßig was schief geht.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Elena Günther, HR Managerin
Elena GüntherHR Managerin

Liebe*r Mitarbeiter*in,
vielen Dank für dein Feedback und die Zeit, die du dir dafür genommen hast. Wir freuen uns sehr, dass du insbesondere die Offenheit, die Autonomie und die Partizipationsmöglichkeiten bei uns hervorhebst.

Auch deine kritischen Punkte nehmen wir ernst und sehen sie als wertvolle Hinweise für unsere Weiterentwicklung. Wir sind gemeinsam auf dem Weg und gerade in der Produktentwicklung passiert im Moment richtig viel. Wenn du konkrete Ideen oder Verbesserungsvorschläge hast, freuen wir uns über den direkten Austausch mit dir. Dein Feedback hilft uns, besser zu werden!

Es ist schön, dass du ein Teil von Univention bist! :-)

Viele Grüße
Elena

Ein starker Arbeitgeber, vor allem für angehende Informatiker und Linux Enthusiasten.

4,4
Empfohlen
Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker im Bereich IT bei univention GmbH in Bremen gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viele bereits oben genannte Punkte sprechen sehr für Univention und ich würde jedem, der sich für die IT begeistert, diesen Arbeitgeber ans Herz legen. Wer lernen möchte, der wird hier nicht zu knapp kommen. Auch das arbeiten und kommunizieren auf Augenhöhe ist hier nicht nur "Firmen-blabla", sondern wird hier, zumindest aus meiner Erfahrung heraus, auch so gelebt.
Es wird sehr darauf geachtet, dass man in seiner Tätigkeit zufrieden ist. Regelmäßige Gespräche mit dem Ausbilder sorgen dafür, dass man immer ein offenes Ohr für eventuelle Problematiken hat.
Vor allem ist dieser Arbeitgeber aber auch ein Muss, wenn man sich mit Linux beschäftigen möchte. Aus vielen Gesprächen mit Mitschülern geht hervor, dass wir von Univention die einzigen aus der Klasse sind, die aktiv mit Linux arbeiten.
Für potentielle Auszubildene kann ich Univention nur weiterempfehlen.

Arbeitsatmosphäre

Hier ist ein wenig der Knackpunkt, denn dies kann man nur für sich selbst beantworten: Bin ich gerne in einer Firma, in der die meisten Mitarbeiter bis zu 100% remote arbeiten, oder fehlt mir das kollegiale Zusammentreffen vor Ort? Wenn man ersteres mit ja beantwortet, ist man hier genau richtig. Die Arbeitsatmosphäre ist ebenfalls gut, was unter anderem auch meinem Kommentar in der Sparte "Respekt" geschuldet ist. Wenn man nicht nur als "Azubi" angesehen wird, ergo das unterste Glied der Nahrungskette, wie ich es an anderer Stelle erlebt habe, dann bringt dies gute Voraussetzungen mit sich. Man muss aber damit klar kommen, dass man viele Gesichter gar nicht oder nur selten sieht, zum Beispiel auf Firmenveranstaltungen. Für mich persönlich ein zweischneidiges Schwert, da hier die Freiheit des einzelnen in seiner Wahl des Arbeitsortes im Vordergrund steht, dadurch aber Austausch und ein Zugehörigkeitsgefühl unter Kollegen leiden können, da "Flurgespräche" und ein genereller mündlicher Austausch oft wegfallen. Ich sehe meine 3 / 5 hier als eine neutrale Wertung an, bei der sich jeder selbst im klaren sein muss, was er persönlich für die angenehmere Arbeitsumgebung hält.

Karrierechancen

Dazu kann ich zu dem aktuellen Zeitpunkt persönlich nichts beitragen, aus internen Hörensagen geht aber hervor, dass Ambitionen einen hier durchaus weit tragen können.

Arbeitszeiten

Die Arbeitszeit beläuft sich auf rund 40 Stunden pro Woche. Überstunden können ausgeglichen werden, fallen aber eher selten an.

Ausbildungsvergütung

Aus Gesprächen mit Mitschülern und Parallelklassen kann man sagen, dass sich das Gehalt im oberen "Mittelfeld" ansiedelt.

Die Ausbilder

Sehr freundliche Ausbilder, die darauf bedacht sind, einen guten Start in das Firmenleben zu ermöglichen. Bei Fragen kann man jederzeit sich melden und bekommt diese auch beantwortet. Vor allem ist hier viel Wissen über alle Abteilungen vorhanden, von dem man als Azubi sehr viel lernen kann. Fachlich sind sie alle mehr als kompetent in dem was sie tun.

Spaßfaktor

Prinzipiell könnte man hier 3/4 von 5 geben, weil "schlechtere Tage und mal mehr mal weniger spaßige Aufgaben" gibt es wohl überall. Es werden aber große Freiheiten gestellt in dem, wie man sich aufstellen möchte. Mit anderen Worten, dich interessiert ein spezifisches Thema? Dann los! Es werden einem keine Steine in den Weg gelegt, nur weil es gerade nicht in das Tätigkeitsfeld passt. Hier muss man aber definitiv sagen, dass man in der Lage sein muss "seinen Mund aufzumachen". Man sollte seine Ziele und Wünsche klar kommunizieren können. Deswegen auch die 4/5 Sternebewertung. Als sehr introvertierter Mensch könnte sich diese Thematik als schwieriger erweisen.

Aufgaben/Tätigkeiten

Hier würde ich auf meinen Kommentar zum Spaßfaktor verweisen. Kommunikation ist hier das A und O. Man muss mitteilen, wofür man sich begeistert. Das trifft dann aber auch auf offene Ohren und es wird weiter besprochen, wie man diesen Interessen nachgehen kann.
Auch bekommt man hier zeitnahe relativ anspruchsvolle Aufgaben. Man bleibt nicht für 2 Jahre in der Rolle dessen, der "Ubuntu installiert mal nen Programm installiert". Wer sich mehr zumutet, der bekommt auch mehr.
Auch bekommt man hier eher eine Hybridausbildung, in dem Sinne, dass hier Grenzen zwischen Systemintegrator und Anwendungsentwickler verschwimmen. Programmierung und Automatisierung sind hier die großen Oberbegriffe.

Variation

Auch hier könnte ich auf meinen Kommentar aus dem Spaßfaktor verweisen. Man lernt hier gerade in der Anfangszeit sehr viel neues, vor allem im Bezug auf Linux und Python. Es gibt auch über den Ausbildungszeitraum hinweg Praktika innerhalb anderer Abteilungen, die einem neue Einblicke ermöglichen. Natürlich kann sich nach gewisser Zeit eine Art "Alltagsrhytmus" einspielen, aber diesen kann man selbst "durchbrechen", in dem man neue Herausforderungen und Wünsche an- und bespricht.

Respekt

Ich habe es noch nie erlebt, dass man als Azubi so auf Augenhöhe in das Geschehen eingebunden wird. Kommentare zum aktuellen Firmengeschehen sind nicht nur toleriert, sondern gerne gesehen. Ich habe bisher kein "von oben herab" Verhalten mitbekommen, die Gespräche und der Ideenaustausch waren stehts auf einer Augenhöhe. Wer sich aktiv einbinden möchte, der kann dies hier ausleben. Ich habe während meiner bisherigen Ausbildungszeit schon an Thematiken mitgearbeitet von denen ich dachte, dass diese "Teamleads" und "höheren" Positionen vorenthalten sind.

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Arbeitgeber-Kommentar

Elena Günther, HR Managerin
Elena GüntherHR Managerin

Liebe*r Auszubildende*r,
es freut uns, dass du so positive und ehrliche Worte für deine Ausdbildung bei uns gefunden hast, danke dafür!

Es ist schön zu hören, wie gut du mit deiner Bewertung unsere Werte im Rahmen der offenen Kommunikation und das Arbeiten auf Augenhöhe untermauert hast. Besonders zweiteres ist uns wichtig, da wir keinerlei Abstufungen machen - jede*r wird vollwertig und respektvoll behandelt, egal in welcher Form der Anstellung!

Du hast Recht, den Punkt "die Arbeitsatmosphäre kann durch Remotearbeit leiden" und das "zweischneidige Schwert" dahinter sehen wir auch. Aber auch hier liegt es manchmal im Ermessen jeder einzelnen Person (aber natürlich immer im Rahmen seiner/ihrer Möglichkeiten), sich die Atmosphäre zu schaffen, die er oder sie benötigt. Einige Kolleg*innen bei uns arbeiten z.B. proaktiv daran, dass ihnen im Home-Office nicht die Decke auf den Kopf fällt und tun sich zusammen, um regelmäßig gemeinsam im Büro zu arbeiten, dort zusammen Mittag zu machen oder sogar zusammen zu kochen! :-)

Ziel der Ausbildung ist, euch zu fördern, aber auch zu fordern und wir sind immer wieder beeindruckt, wie gut und tatkräftig ihr mit anpackt und euch manchmal auch an "kniffelige Fälle" wagt, euch ausprobiert und damit nicht nur zum Wachstum des Unternehmens beitragt, sondern auch persönlich daran wachsen dürft.

Schön, dass du ein Teil des Ganzen bist!
Viele Grüße,
Elena

Good working conditions, interesting field of work.

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei univention GmbH in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

The field of work and trying to make the benfits of open source usable for customers and society. Focussing on sustainable growth rather than VC driven growth. Coping with disruptive developments. Good intentions and willing to correct if things don't work.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

We don't have the head count of Microsoft or similar, so we are sometimes stretched thin at some points and that can feel stressful. But nobody has a magic wand, I understand that.

Verbesserungsvorschläge

Be more supportive in longer term inovative projects. The periodic Hackathons are too ineffective IMHO.

Arbeitsatmosphäre

Focussed to make the endeavour work and grow the robustness of the teams. I feel that everyone is welcome to contribute, grow expertise and share it with colleagues. I've not experienced much sandbagging, e.g.

Image

The image created by HR and marketing are setting expectations and that is great. Work is challenging and there are issues to be solved. Univention is doing a pretty good job to balance everything, IMHO. We are not working in vaccuum but are bound into communication with customers, partners and competitors. The Univention Summit is showing what the company can do and it's not a fake show.

Work-Life-Balance

Remote work is the primary mode of operation, everyone is aware that remote workers need to be treated as first class and that workflows need to work for everyone. IIRC the timezones of the colleagues are chosen to be close Germany, so there is overlap for regular daily meetings for face 2 face communication. Leadership and teams try to accomodate for odd situations that may occur e.g. in life with children.

Karriere/Weiterbildung

The hierarchy is not as flat as it used to be. There's C-level, there's departments leads, there's team leads and other functional roles like product owners, software architect, head of documentation etc. Things are not very rigid. There are no hard-and-fast rules who "raises" to a different role, but people try their best to get the right know-how into the right position. And people can step "down" from a position if they find that it's not working out the way they envisioned it. No hard feelings usually. Sure, soup can be hot, but not in a malicious way. -- Professional development is depending on the individual drive to do so. There are personal budgets for taking online courses and IIRC people are expected to report their experience in the internal blog so people can see what might be worthwile. Usually learning new stuff is part of everyday work. The bi-weekly sprint/iteration planing and epic refinements are trying to estimate the required effort in a way that everybody in the team can do any issue. If you are not that experienced, then the team tries to cosider the learning curve. People attend conferences on relevant topics.

Gehalt/Benefits

There are places where you can earn more money. The leadership is aware of that and transparent in trying to raise the bar. There's the opportunity to pay into a company supported private pension, which can be beneficial with respect to taxation for the employee.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

IIRC there was a work bike offering, not sure what the status is, maybe there was few request for it given all the home office. During the refugee surge from Syria a bunch of colleagues went to offer an introductory evening sessions into IT topics for people that where accommodated in a near by camp. Leadership was supportive in that initiative that was broght forward by individuals.

Kollegenzusammenhalt

Very supportive atmosphere and exchange of know-how. There's a rule of "disagree and commit", so teams and stakehoders dealing with an issue are invited to challenge proposals as good as they can, to achieve results that work as good as possible, but once a decision has been reached, the team is expected to follow the decided plan to the next milestone. Also, at least in the development department, colleagues are willing to help or take over in case someone gets stuck on a topic. So called "offsite" meetings (which may actually be on-prem as contrast to remote) are organized periodically to get the team(s) talk to each other and learn techniques for better planing, communication etc. - If a team e.g. decides that a party is to be held to grow team spirit, then that can be part of the "offsite".

Umgang mit älteren Kollegen

I've not seen age discrimination, neither positive nor negative.

Vorgesetztenverhalten

There's an explicit will to treat everyone fair. I think it works most of the time. AFAICS leadership is open for challenging processes and decisions.

Arbeitsbedingungen

Technical issues are a fact of work life and the company has process and structure to address them efficiently. Notebooks are handed out and replaced as necessary. There's a clean desk policy in the Bremen offices as tables are used freely. There's a concept of silent/mixed/loud rooms and sound isolation has been considered on a reasonable level. Every desk is hight-adjustable, has two monitors and a docking station. There are rooms that can be reserved for meetings and longer calls. There's a locker wall where people can store personal stuff. There are two kitchens, free coffee etc.. People bring usually bring their lunch break food from home, otherwise there's a bakery in short walking distance and the infrastructure on the Bremen University close by.

Kommunikation

Open and yet focussed on the goals. People and leadership try to keep it efficient to avoid information overload despite having an open discussion culture.

Gleichberechtigung

Univention makes a point of supporting diversity. E.g. there were internal discussions about BLM, choice of wording in public documentation and communication. The discussions showed diverse opinions and a consens has been found that seems to work for most and at least show that there is awareness about the impact of language etc.

Interessante Aufgaben

As developer and maintainer of an IAM solution and enterprise Linux distribution, stability and security are core topics. There are other areas of IT business that may be more cutting edge "move fast, break things" style. To me it's interesting to work on topics that come with long term maintenance, robustness and incorporating new developments into existing solutions. The spectrum is wide and covering it is offering unique challenges for team work.

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Arbeitgeber-Kommentar

Stefan Gohmann, COO
Stefan GohmannCOO

Dear team member,

Thank you for this very positive review! You highlight many things that define us. Whether it’s the “disagree and commit” principle, which allows for honest and comprehensive discussions while also ensuring that we make decisions and move forward, or our offsites, which play a key role in team building and aligning our goals. I also appreciate how you describe our career opportunities and that it’s possible to take a step back if a new role turns out not to be the right fit. Personal development is a core value for us, and as your rightly pointed out, learning new things is part of everyday work at Univention. We encourage all employees to be curious and courageous, and many times, we've found that we learn the fastest by seeing how things don’t work.

It’s great to have you as part of our team!

Best regards,
Stefan

Mehrfachbewertung

Wer etwas bewegen möchte, ist hier richtig!

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei univention GmbH in Bremen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die offene Kommunikation und die vielen Möglichkeiten, sich einzubringen. Es gibt keine "natürlichen Grenzen", sondern viel Raum für gute Ideen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Tatsächlich nichts.

Arbeitsatmosphäre

Ich mag, dass bei Univention viele kluge Köpfe zusammenkommen, um gemeinsam etwas Gutes zu bewegen. Die Atmosphäre ist positiv. Ich empfinde sie als wertschätzend und konstruktiv. Es gibt auf der einen Seite Zeit für den persönlichen Austausch, auf der anderen Seite arbeiten wir sehr zielgerichtet und erreichen oft schneller mehr, als ich zunächst erwartet hätte. Das macht dann wirklich Spaß!

Image

Ich kann jedem nur empfehlen, bei nächster Gelegenheit den Univention Summit zu besuchen. Das Image von Univention ist wirklich gut und am besten erlebe ich das persönlich beim Summit. Es gibt viele Partner und befreundete Unternehmen. Durch unseren Geschäftsführer haben wir zudem eine starke und respektierte Stimme in der politischen Lobbyarbeit für digitale Souveränität.

Work-Life-Balance

Es gibt viel zu tun, aber die Arbeitszeiten sind maximal flexibel. Einige Bereiche, wie der Support, müssen natürlich zu gewissen Zeiten für unsere Kunden erreichbar sein. Darüber hinaus gibt es aber keine Kernarbeitszeit und jeder kann sich seine Arbeitszeit weitestgehend frei einteilen.

Karriere/Weiterbildung

Es wird viel Wert auf Weiterentwicklung gelegt, eigentlich wird es sogar erwartet. Jede Person wird unterstützt, sich zu entwickeln und das eigene Potenzial voll auszuschöpfen. Das Stichwort ist hier Selbstwirksamkeit. Auch Jobwechsel werden im Unternehmen gefördert und finden recht regelmäßig statt, was tolle Entwicklungsmöglichkeiten sind. Auch der Aufstieg in eine Teamlead-Rolle ist möglich.

Gehalt/Benefits

Univention zahlt im Verhältnis zu vergleichbaren Firmen absolut fair. Gleichzeitig ist es kein Unternehmen, wo Menschen arbeiten, um reich zu werden, sondern um etwas zu bewegen und Spaß dabei zu haben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim Umweltbewusstsein hat Univention einen guten Standard, wie z.B. Ökostrom, aber meines Erachtens keine Besonderheiten. Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist aus meiner Sicht hingegen überdurchschnittlich stark ausgeprägt, weil die Unternehmensvision "Digitale Souveränität für die Welt" tatsächlich die ganze Arbeit durchdringt.

Kollegenzusammenhalt

Die Kolleginnen und Kollegen machen wirklich viel möglich, um sich gegenseitig zu unterstützen. Dadurch, dass die meisten remote arbeiten, ist es eigentlich nicht so einfach, eine enge Bindung aufzubauen. Durch die vielen Austauschformate klappt es aber irgendwie trotzdem.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kolleginnen und Kollegen werden behandelt wie alle anderen auch. Es werden einfach an alle die gleichen Anforderungen entsprechend der jeweiligen Position gestellt.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe das Gefühl, dass mir meine Führungskraft vertraut, was richtig schön ist. Sie unterstützt mich, wenn ich Hilfe brauche, und lässt mich ansonsten mein Ding machen. Solange die Ergebnisse stimmen, hat man bei Univention sehr viel Freiraum. Die Führungskräfte legen generell sehr viel Wert auf Eigenverantwortung und wünschen sich selbstständige Mitarbeiter, die eigene Entscheidungen treffen und sich selbst Ziele setzen können. Es wird wenig "vorgekaut".

Arbeitsbedingungen

Jeder kann remote oder in einem der drei Büros in Bremen, Berlin und Leipzig arbeiten. Die Büros sind modern und richtig schön eingerichtet. Man kann sehen, dass sich hier jemand viele Gedanken gemacht hat. Für zu Hause bekommt man auch alles, was man braucht, wenn man keinen Bürostandort in der Nähe hat sogar einen höhenverstellbaren Schreibtisch und einen Bürostuhl.

Kommunikation

Ich war schon in einige Unternehmen und in keinem war ein so offener und ehrlicher Austausch über alle Hierarchieebenen hinweg möglich. Das ist aus meiner Sicht ziemlich einzigartig. Es dürfen Sorgen, Ängste und Kritik geäußert werden, sowohl in Einzelgesprächen als auch in großen Runden. Es besteht auch ein echtes Interesse daran! Es gibt keine Befindlichkeiten, auf die Rücksicht genommen werden muss, oder starre Kommunikationswege, die unbedingt eingehalten werden müssen. Es erstaunt mich immer wieder, wie konsequent in Gesprächen nach der besten Lösung gesucht wird. Bei aller Direktheit in der Kommunikation ist sie trotzdem wertschätzend, d.h. wenn auch mal hart in der Sache, immer fair gegenüber dem Menschen.

Gleichberechtigung

Es wird kein Unterschied zwischen Geschlechtern oder mit Blick auf das Alter gemacht. Es wurden auch schon neue Kolleginnen und Kollegen jenseits der 50 und sogar 60 eingestellt. Gleichzeitig werden auch die Azubis respektiert und ermutigt, sich mit ihrer Meinung einzubringen. Es geht immer um den Beitrag des einzelnen und Leute werden als Experten in ihrer jeweiligen Rolle anerkannt.

Interessante Aufgaben

Ich arbeite viel in Projekten und mit Menschen, da bleibt es immer spannend. :)

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Arbeitgeber-Kommentar

Peter Ganten, CEO
Peter GantenCEO

Liebe*r Mitarbeiter*in,

danke für diese großartige Bewertung über die ich mich sehr freue! Du sprichst viele Dinge an, die uns wirklich sehr wichtig sind: Offenheit, Respekt, Austausch auf Augenhöhe, persönliche und fachliche Weiterentwicklung oder Orientierung an Zielen. Es ist keine Selbstverständlichkeit und deswegen ist es umso bemerkenswerter, dass diese Dinge auch so, wie beabsichtigt, bei Dir ankommen.

Ich wünsche mir, dass wir dieses positive Grundverständnis dauerhaft erhalten, gleichzeitig kontinuierlich weiter entwickeln und auch im Kleinen wach bleiben, wenn es mal nicht ganz so klappt. Und ich freue mich sehr darauf, diesen Weg gemeinsam mit Dir und den vielen anderen Menschen bei Univention weiter zu gehen.

Vielen Dank nochmal und viele Grüße,
Peter

Mehrfachbewertung

Tolle Firma in Bremen, Berlin, Leipzig...

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei univention GmbH in Bremen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die offene Kultur, in der jeder für jeden da ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Manchmal verhalten sich Kollegen, auch solche im Management, nicht gemäß der angestrebten Unternehmenskultur, indem sie beispielsweise über jemanden sprechen, der nicht anwesend ist. In solchen Momenten kann das Gefühl aufkommen, dass es unklug wäre, dies anzusprechen.

Verbesserungsvorschläge

Planung ist wichtig, doch die Umsetzung ist entscheidend. Wir sollten darauf achten, die Umsetzung nicht aus den Augen zu verlieren. Auch wenn manche Prozesse auf den ersten Blick komplizierter erscheinen mögen, führen sie doch zu mehr Sicherheit und weniger Stress.

Arbeitsatmosphäre

Keine hierarchische Abgrenzung. Alle helfen einander. Meistens Lösungsorientiert.

Image

Dies ist wirklich eine coole Firma. Natürlich gibt es hin und wieder Unzufriedenheiten – das ist ganz normal. Besonders toll finde ich die Plattformen, auf denen man seine Unzufriedenheit äußern kann, wie START-STOP-CONTINUE, Digital Townhall, All-Hands oder 1:1 Gespräche. Kritik wird hier stets positiv und lösungsorientiert aufgenommen.

Work-Life-Balance

Home-Office möglich. Überstunden können kompensiert werden.

Karriere/Weiterbildung

Für Anfänger bieten sich unzählige Möglichkeiten. Erfahrenere Personen finden zwar weniger Gelegenheiten, aber hin und wieder ergeben sich Chancen, in Lücken zu springen, die manchmal aufgehen.

Gehalt/Benefits

Ein klares Ziel wäre es, besser zu sein als zwei Drittel der Unternehmen in unserer Branche.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viele Papierprozesse wurden digitalisiert.

Kollegenzusammenhalt

Dein Problem ist unser Problem.

Umgang mit älteren Kollegen

Einige der älteren Kollegen sind schon länger im Unternehmen. Das stellt kein Problem dar.

Vorgesetztenverhalten

Die Hierarchiestufen sind sehr flach. Manager sind auch Kollegen, nur mit anderen Aufgabenbereichen.

Arbeitsbedingungen

Dies ist eine mittelgroße Firma, die teilweise noch Strukturen aus ihrer Startup-Phase hat. Die Prozesse könnten noch weiter entwickelt werden, um reifer zu sein – das würde auch zu weniger Stress und Überraschungen führen. Sonst arbeitet man einfach gerne mit diesen Kollegen.

Kommunikation

Hier wird großen Wert auf Offenheit gelegt. Es gibt hier keine geheimen Management-Praktiken.

Gleichberechtigung

Das Geschlecht ist unwichtig; was zählt, ist, was du tust.

Interessante Aufgaben

Kann man sich längerfristig auswählen. Interessante Kunden.

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Arbeitgeber-Kommentar

Peter Ganten, CEO
Peter GantenCEO

Liebe*r Mitarbeiter*in,

über Deine hervorragende Bewertung habe ich mich wirklich sehr gefreut! Ganz herzlichen Dank dafür.

Du sprichst viele positive Dinge an, die uns tatsächlich auch sehr wichtig sind. Gleichzeitig nennst Du ein paar Dinge, an denen wir weiter arbeiten sollten. Auf einige davon möchte ich kurz eingehen:

- Wir sind Menschen, die auch Fehler machen (dürfen) und dann daraus lernen und uns verbessern sollten. Kultur lebt deswegen auch davon, dass wir uns daran erinnern, welche Verhaltensweisen wir für richtig halten und vor allem auch weshalb. Insofern möchte ich Dich wirklich ermutigen, es auch anzusprechen, wenn Du findest, dass eine Verhaltensweise nicht mit unserer Kultur übereinstimmt. Falls das für Dich schwierig ist, biete ich mich auch gerne als Gesprächspartner dafür an.

- Die Weiterentwicklung von Prozessen ist uns wichtig. Gleichzeitig wollen wir nicht alles in einem Komplex-Dickicht ersticken. Die Idee ist: So viel Prozess wie nötig, so wenig wie möglich, auch um Handlungsmöglichkeiten nicht einzuschränken. Wenn aus Deiner Sicht an einer Stelle ein Prozess fehlt, ist das eine sehr wichtige Information. Vielleicht schreibst Du dazu eine kurze Mail an unsere General-Discussion-Liste, an Deinen Vorgesetzten oder an mich?

- Wir sind kein Unternehmen mit Dutzenden von Hierarchiestufen, die es im Sinne einer klassischen Karriere zu erklimmen gilt. Aber sowohl die persönliche als auch die fachliche Weiterentwicklung sind uns sehr wichtig, wir unterstützen das praktisch jederzeit mit Zeit, Geld und direktem Austausch.

Viele Grüße,
Peter

Überraschend anders und gute Einstiegsmöglichkeit für Werkstudent*innen!

4,4
Empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei univention GmbH in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Be open-Mentalität, Zusammenhalt im Team, Sommerfest und Weihnachtsfeier, Univention Summit, remote-Arbeit

Verbesserungsvorschläge

Onboarding- und Offboarding-Prozess sowie interne Kommunikation weiter professionalisieren

Arbeitsatmosphäre

Die ist wirklich klasse und das, obwohl ich ausschließlich remote gearbeitet habe! Ich habe mich immer wohl im Team gefühlt und auch darüber hinaus war es einfach, mit anderen Mitarbeiter*innen in Kontakt zu treten.

Work-Life-Balance

Durch Home-Office-Möglichkeiten und Überstunden-Ausgleich sehr gut

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist noch ausbaufähig, aber gute Ansätze gibt es (Förderung von Reisen mit der Bahn z. B.)

Kollegenzusammenhalt

Hier gibt es nichts zu verbessern, zumindest in meinem Team habe ich durchweg positive Erfahrungen mit meinen Kolleg*innen gemacht.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte nehmen sich auch Zeit für Werkstudent*innen, beziehen sie ein und besprechen gemeinsam, wie Probleme gelöst werden können.

Arbeitsbedingungen

Ich hätte es gut gefunden, wenn zu Beginn eimmal gefragt würde, welches Equipment für das Homeoffice benötigt wird (z. B. Computermaus) und man nicht aktiv selbst nachfragen muss, aber ansonsten auch hier alles top.

Kommunikation

Besser geht immer, aber Univention macht hier schon viel richtig. Dennoch würde eine Professionalisierung der internen Kommunikation sicherlich nicht schaden.

Gehalt/Benefits

Einstiegsgehalt für Werkstudent*innen ist durchschnittlich, Sozialleistungen sind gut

Gleichberechtigung

Sehr gut, auch wenn es natürlich schön wäre, wenn noch mehr Maßnahmen umgesetzt werden würden, um Frauen in IT-Positionen zu "bekommen" (und nicht in HR/Marketing). Hier gibt es aber mit dem Girls Day schon gute Ansätze.

Interessante Aufgaben

Die meiste Zeit über hatte ich sehr interessante Aufgaben und die eine oder andere weniger interessante Aufgabe ist immer dabei - das hielt sich aber auf jeden Fall im Rahmen.


Image

Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Elena Günther, HR Managerin
Elena GüntherHR Managerin

Liebe*r ehemalige*r Werkstudent*in,
danke, dass du dir die Zeit genommen hast, uns noch eine so tolle Bewertung da zu lassen - wir freuen uns da wirklich sehr drüber! Es war uns eine Freude, dich an Board gehabt zu haben und vielleicht kreuzen sich ja noch einmal unsere Wege :)
Alles Gute für dich und liebe Grüße,
Elena

Mein Lieblingsarbeitgeber! Mega coole Kollegen! Toller Zusammenhalt!

5,0
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 bei univention GmbH in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Am besten haben mir die Hackathons gefallen, hier hatte man den Freiraum Ideen und Prototypen zu entwickeln und vorzustellen.
Die Offsites waren eine Willkommene Abwechslung zum Alltag.

Ich habe nirgends einen solchen Zusammenhalt erlebt wie hier. Egal wie wie schlecht der Tag war, lachen konnten wir immer. Allen die hier Arbeiten geht es mehr als nur um die Arbeit, sie arbeiten für das wofür die Firma steht!

beOpen and together strong

Verbesserungsvorschläge

Die Community fördern.

Arbeitsatmosphäre

Es wird eine sehr flache Hierarchische Gefahren und du bist mit jedem von Anfang per du, selbst mit dem CEO.

Image

Univention, will die Digitale Identität von Morgen gestalten. Frei von MS, Google und Co. In deiner Hand.

Karriere/Weiterbildung

Mitarbeiter Projekttage die frei zu deiner Verfügung stehen, Weiterbildungsprogramme,…

Gehalt/Benefits

Es wurden einige Programme gestartet um das Gehalt und Sonstige Annehmlichkeiten zu verbessern.
z.B.: der Höhenverstellbarer Schreibtisch wird dir ins Homeoffice geliefert

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bahnfahren wird gefördert. Es gibt fast immer Obst im Büro (wenn man mal wieder in Bremen ist). Viele fahren mit dem Rad zum Büro.

Kollegenzusammenhalt

Super nette Kollegen, die einem immer weiterhelfen wo sie können.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten sind sehr offen und freundlich. Nehmen dich war und schätzen deinen Input. Kritik ist willkommen und arbeitet gemeinsam an Lösungen.

Kommunikation

Es gibt ein paar Wachstumsschmerzen bzgl der Schnittstellen zwischen den einzelnen Abteilungen. Hier wird aber kontinuierlich daran gearbeitet die Prozesse und Kommunikation zu verbessern.

Interessante Aufgaben

Bei Univention gibt es viel zu tun, aber nichts langweiliges. Spannende Aufgaben die die OpenSource Welt von morgen gestalten.


Work-Life-Balance

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Carina Arndt, Teamlead Human Resources
Carina ArndtTeamlead Human Resources

Liebe*r ehemalige*r Mitarbeiter*in,
vielen herzlichen Dank für diese tolle Bewertung! Wir freuen uns sehr, dass du so gerne bei uns gearbeitet hast. Du beschreibst den Teamzusammenhalt so begeisternd, dass vermutlich viele, die dies lesen, am liebsten ebenfalls Teil des Teams sein möchten. Mir gefällt persönlich auch sehr gut, wie du unsere Vision, digitale Souveränität für die Welt, verinnerlicht und gemeinsam mit deinen Kolleg*innen an ihrer Umsetzung gearbeitet hast. Genauso wünschen wir uns das und freuen uns, wenn wir zusammen etwas bewegen und die digitale Welt jeden Tag ein Stück besser machen können.
Vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja in Zukunft noch einmal – ich würde mich freuen!
Alles Gute für dich und viele Grüße,
Carina

Tolles Unternehmen

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei univention GmbH in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Offenheit, Transparenz, Flexibilität, die Vision & die Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Da kann ich nichts zu beitragen.
Es gibt immer die Möglickeit Kritik offen zu äußern und Verbeserungsprozesse anzustoßen.

Verbesserungsvorschläge

Die Projekte und das Produkt sind sehr komplex. Ich sehe Optimierungspotential in einem längeren Onboardning-Prozess.

Arbeitsatmosphäre

Es gibt einen offenen und respektvollen Austausch zwischen allen Ebenen.

Work-Life-Balance

Die Arbeits- & Urlaubszeiten lassen sich sehr flexibel und individuell einteilen.
Im 100% Home Office ist es an jedem selbst, sich eine Grenze zu ziehen - Arbeit ist genug vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

Die Offenheit im Team trägt super zu einem guten Zusammenhalt bei.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich habe nichts Negatives mit bekommen.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt einen guten Austausch mit dem Vorgesetzten. Es wird offen kommuniziert und Feedback (inbeide Richtungen) gegeben.

Arbeitsbedingungen

Ich arbeite im HomeOffice. Man kann zwischen Linux/Mac/Windows wählen und bekommt gute Hardware.

Kommunikation

Es gibt viele Formate wie Daily Check-ins, Team Meetings, All Hand Meetings, Town Hall Meetings, 1:1's, Chats, Mailverteilers, etc..

Gleichberechtigung

Ich habe nichts Negatives mit bekommen.

Interessante Aufgaben

Es gibt viele spannende/abwechslungsreiche und vielfältige Aufgaben. Außerdem gibt es die Möglichkeit eigene Themen anzubringen/voranzutreiben.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Mitarbeiter*in,

vielen Dank für deine positive Bewertung. Wir freuen uns sehr darüber :-)
Wir wünschen dir weiterhin eine gute Zeit bei Univention.
Viele Grüße,
Irene

Toxisches Umfeld mit Burn-out-Kultur

2,8
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei univention GmbH in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexible Arbeitszeiten- und ort

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Univention bewirbt offene Kommunikation und Transparenz, wird dem aber nicht gerecht. Es wird nur berichtet, was das C-Level bereits ist zu berichten. Alles andere bleibt in der Führungsetage.

Verbesserungsvorschläge

mindert das toxische Arbeitsumfeld, redimensioniert die Erwartungen an die Mitarbeitenden (Überstundenbereitschaft, Extra-Meile etc.)

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist okay. Innert der Teams ist es ein angenehmes Arbeiten

Image

Das Image stimmt leider nicht mit der Realität überein

Work-Life-Balance

Das funktioniert wirklich gut bei Univention. Flexibilität und Remote-work sind kein Problem

Vorgesetztenverhalten

Viel Druck von Oben. Immer schneller, weiter, höher. Kaum sind kleine Ressourcen freigeschaufelt werden neue Projekte initiiert und man schwimmt erneut.

Kommunikation

wird gepredigt, aber nicht gelebt.

Gehalt/Benefits

In Anbetracht der Tatsache, dass sie Benefits gut sind kann ich hier 3 STerne vergeben.
Die Gehälter sind aber weit unter Marktniveau (in bestimmten Abteilungen)

Gleichberechtigung

Monetär betrachtet: nein. Und da helfen auch keine "transparenten Gehaltsbänder"

Arbeitstechnisch: ja. Hier wird nicht unterschieden ob male/female/x

Interessante Aufgaben

ja, wenn man bereit ist deutlich mehr als die vereinbarte Arbeitszeit zu investieren.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Peter Ganten, CEO
Peter GantenCEO

Liebe*r ehemalige*r Mitarbeiter*in,

offene Kommunikation und Transparenz sind sehr vielen Menschen bei Univention und besonders auch mir persönlich extrem wichtig, ich würde sogar sagen, sie sind Grundpfeiler unseres Unternehmens und wir setzen uns sehr dafür ein, das überall zu leben. Wenn Du jetzt schreibst, wir würden nur berichten, was wir bereit sind zu berichten oder wir würden offene Kommunikation zwar predigen, aber nicht leben, trifft mich das, denn es hört sich so an, als würden wir absichtlich Dinge verheimlichen.

Mein Anspruch ist, dass wir mit Ausnahme von Dingen, die den zu schützenden, persönlichen Bereich von Mitarbeiter*innen oder anderen Menschen betreffen, immer bereit sind, über alles zu berichten, was unser Unternehmen betrifft. Und ich glaube auch, dass wir diesen Anspruch sehr gut erfüllen. Da die Menge möglicher Themen jedoch oft sehr groß ist, müssen wir vor unseren Digital Town Hall oder All Hands Meetings natürlich Themen selektieren und da kann es auch sein, dass wir etwas mal als nicht so interessant ansehen, was Dich oder andere aber brennend interessiert hätte und es deswegen weglassen.

Damit das nicht passiert, sind wir auf Fragen und Themenvorschläge angewiesen. Gerne auch in Form von ganz konkreten Nachfragen, wenn an irgendeiner Stelle etwas fehlt oder nicht klar ist. Dafür sammeln wir vor All Hands Meetings beispielsweise immer wieder Themenvorschläge und fragen praktisch immer auch im Meeting, ob es Themen gibt, auf die wir eingehen sollen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es dabei einmal Fragen gegeben hat, auf die wir nicht antworten wollten.

Wir sind ein erfolgreich wachsendes Unternehmen. Deswegen ist bei uns tatsächlich immer etwas zu tun. Von Überlastung hat aber niemand etwas und wenn jemand überlastet ist, betrifft es uns alle negativ. Deswegen ist unser Anspruch, schon zu reagieren, bevor es problematisch wird. Und auch hier gilt: Um gemeinsam Lösungen finden zu können, sind wir darauf angewiesen, dass das Team und die Führungskraft davon mitbekommen und reagieren können.

Wir haben übrigens viele Beispiele, wo uns das erfolgreich gelungen ist, etwa durch Stärkung der betroffenen Person, zusätzliche Unterstützung im Team oder die Verschiebung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Die von Dir positiv hervorgehobene Flexibilität mit Blick auf den Arbeitsort und die Arbeitszeit ist an dieser Stelle natürlich ebenfalls hilfreich.

Es würde mich freuen, wenn sich auch jetzt noch die Gelegenheit zum Austausch mit dir ergeben würde!

Viele Grüße,
Peter

Ein auf Sand gebautes Kartenhaus aus Licht und Schatten

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich IT bei univention GmbH in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Eine grundsätzlich tolle Mission für eine gute Sache. Guter Zusammenhalt, besonders in den technischen Abteilungen. Weitestgehende Toolfreiheit im technischen Arbeitsalltag.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Mission scheitert leider in der Umsetzung. De facto ist das Unternehmen ein ganz normales Wirtschaftsunternehmen, das sein Geld eben mit Open Source-Produkten anstelle proprietärer Software verdient. Mir ist kein Kunde bekannt, der wirklich selbst Anpassungen vornimmt, geschweige denn diese Änderungen auch zurück in das Kernprodukt spielt. Dazu dauerhaft zu hohe Arbeitsbelastung, unklare Verantwortlichkeiten, geringes Gehalt, und Weiterbildungen nicht realistisch machbar. Es wirkt, als werden die meisten der letzten positiven Bewertungen hier aus HR/Marketing verfasst, da konkrete Bezugspunkte fehlen.

Verbesserungsvorschläge

Trotz des zuletzt starken Wachstums eine Umstellung auf nachhaltiges und gesundes Entwickeln anstelle des Verplanens „menschlicher Ressourcen und Kapazitäten“ weit über den tatsächlichen Möglichkeiten des Unternehmens.

Arbeitsatmosphäre

Drei Sterne, aber auch nur, weil der direkte Zusammenhalt – gerade in Stressphasen – hervorragend ist. Unabhängig von der Abteilung muss ständig mit unklaren und viel zu umfangreichen Anforderungen und Änderungen – gerne auch mitten im Projektverlauf – gerechnet werden. Es wird damit kalkuliert oder mindestens darauf spekuliert, dass Mitarbeitende weitaus mehr arbeiten als gesund wäre – und das wird auch noch in einem ähnlich toxischen Ausmaß gelobt. Grade bei Führungskräften, die sich als „modern“ verstehen, sollte man davon ausgehen können, dass sie die Erwartung verstehen, die durch ihre Kommunikation (oder das Ausbleiben) erzeugt wird.

Image

Das Image nach außen hin ist gut, nicht zuletzt durch verschiedene Veranstaltungsformate wie den Summit. „Open Source“ klingt auch immer gut und unterstützenswert. Man kann allerdings darüber diskutieren, ob das Verständnis „Digitaler Souveränität“, das das Unternehmen propagiert, nicht eher ein „Nehmt den Konzernen die Macht und gebt sie uns“ ist als eine Überführung der Souveränität an die Bürger, aber das sprengt hier den Rahmen.

Work-Life-Balance

Ein schwieriges Thema. Sehr kleinteilige Zeiterfassung und Buchung. Abteilungsübergreifend ein Arbeitspensum, das realistischerweise nicht ohne Einsatz von Überstunden erreicht werden kann. Da nicht im gleichen Tempo neue Leute eingestellt werden können, wie Projekte dazu kommen, springt man am Tag zwischen 3 und 7 Projektkontexten hin und her. Das ist nicht für jeden etwas. Die großzügige Homeoffice-Regelung ist allerdings wirklich gut. Und immerhin ist mir keine Abteilung bekannt, die sich zurücklehnen könnte, die Belastung ist überall gleichermaßen hoch.

Karriere/Weiterbildung

Absolut unangemessene Behandlung des Themenkomplexes Karriere und Weiterbildung. Hier wird an jeder Ecke gespart und mit einer pseudo-nützlichen Udemy-Mitgliedschaft Augenwischerei betrieben. „Weiterbildung ist uns sehr wichtig“, aber bitte nur außerhalb der Arbeitszeit. Sich von erfahrenen Kollegen in Eskalationen helfen lassen ist KEINE Weiterbildung, auch wenn es toll ist, dass einem geholfen wird.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter werden pünktlich bezahlt, liegen aber im überschaubaren und teilweise unverschämt niedrigen Bereich, besonders bei Quereinsteigenden und im Professional Service. Ein relativ amüsanter Faktor, da hier mit den Kunden eigentlich neben dem Subskriptionsgeschäft der Hauptumsatz in der Firma gemacht wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird viel für den guten Anschein nach außen hin getan. Bei den meisten Dingen bleibt auch tatsächlich ein positiver Impact hängen. Innerhalb der Firma wird konsequent gegendert, die Haltung dahinter und der Grund dafür ist aber nicht jedem in der Firma klar. Aber das zu erwarten, wäre vermutlich auch zu viel verlangt. Bremen ist nicht Berlin.

Kollegenzusammenhalt

Zumindest im technischen Bereich der mit Abstand beste Punkt am Unternehmen. Vermutlich auch, weil alle wissen, wie es sich anfühlt, bis weit über die Grenzen eigener Belastungsfähigkeit zu arbeiten. Die Planung, die stattfindet, ist über den Kapazitäten der Fachabteilungen, man gibt sich als „Getriebener des eigenen Erfolgs“, anstatt einfach mal „Nein, geht nicht“ zu sagen.

Umgang mit älteren Kollegen

Soweit ich das beurteilen kann, ist der Umgang mit älteren Kollegen und Kolleginnen in Ordnung. Die Vermutung liegt nahe, dass dies nicht zuletzt aufgrund des ausbaufähigen Wissensmanagements (viel Wissen steckt in Köpfen statt in Prozessen oder Dokumenten), geschieht. Jeder dienstalte Kollege, der geht, nimmt nicht nur seine jetzigen Skills mit, sondern auch zahlreiche, anderen Kollegen unbekannte Abkürzungen zu Problemlösungen.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt regelmäßige 1:1-Gespräche, in denen zumindest versucht wird, neben dem Workload auf individuelle Entwicklungsmöglichkeiten zu achten. In welches Team man aber gerät – und damit auch, welcher Vorgesetzte damit einhergeht – beeinflusst diesen Faktor massiv und ist ein ziemliches Glücksspiel.

Arbeitsbedingungen

Ich kann mich an keine Woche erinnern, in der nicht irgendein mehr oder weniger wichtiges internes System ausgefallen ist. Die interne IT ist da sehr kompetent, freundlich, schnell und löst die Probleme meist auch ad-hoc, aber hier wird eher reagiert als strukturiert geplant – auch aus Zeitgründen. Immerhin lebt man intern den Open Source Gedanken, mit allen Vor- und Nachteilen, den solch ein Tool-Wildwuchs mit sich bringt. Das Beantragen produktivitätssteigernder Entwicklungs-Tools zieht Kommunikation mit sich, die in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Lizenzkosten der Tools steht, das ist sehr ermüdend.

Kommunikation

Es gibt regelmäßige Town Hall und „All Hands“-Meetings, in denen kritische Themen in der Regel aber maximal angeschnitten werden. Vermeintlich gute Punkte – seien sie auch noch so marginal – werden stark überspitzt kommuniziert. Man redet zwar gelegentlich über Probleme, als Mitarbeiter außerhalb der Führungsriege hatte ich jedoch selten den Eindruck, zu wissen, welche konkreten Maßnahmen mit welcher Intention in welchem zeitlichen Rahmen ergriffen werden. Abgesehen von „mehr Leute einstellen“, was ja auch eher selten sofort funktioniert.

Gleichberechtigung

Besonders in technischen Umfeldern ist der interne Umgang mit Frauen, besonders Quereinsteigerinnen, teilweise haarsträubend. Das schlägt sich nicht zuletzt im Gehalt nieder, aber auch beim Naserümpfen über gehäuftes Vorkommen von Arztterminen oder Krankheitstage von Kindern und unangemessene Nachfragen dazu.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitslast ist extrem hoch, es gibt aufgrund der Projektsituation kaum Raum, Problemen nachhaltig und mit sauberen, wartbaren Lösungen zu begegnen. Provisorien und Speziallösungen werden teils seit Jahren vor sich hergeschoben in der Hoffnung, dass das Konstrukt nicht zusammenkracht. Grundsätzlich gibt es viele spannende Themen, leider werden aber häufig Dinge „mit der heißen Nadel gestrickt“ und sich nicht die Zeit für solide Grundlagenarbeit genommen, die robuste, zukunftsfähige und nachhaltige Software nötig wäre.

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Arbeitgeber-Kommentar

Peter Ganten, CEO
Peter GantenCEO

Hallo liebe*r ehemalige Mitarbeiter*in,

Du kannst Dir wahrscheinlich denken, dass wir mit Deiner Bewertung nicht gerade glücklich sind. In einer ganzen Reihe von Punkten halten wir sie auch für falsch. Ich möchte etwas ausführlicher darstellen, weshalb:

Du schreibst, wir hätten eine tolle Mission (das finden wir auch), die wir aber nicht einlösen, denn wir wären ein ganz normales Wirtschaftsunternehmen. Wenn Du damit meinst, dass wir ein Wirtschaftsunternehmen sind, das auf Einnahmen und Gewinn angewiesen ist, stimmt das natürlich. Das steht für uns aber nicht im Gegensatz zu unserer Mission. Wir wollen erreichen, dass Verwaltungen, Unternehmen oder das Schulsystem Informationstechnologie so gut wie möglich selbst kontrollieren, selbst gestalten und unabhängig betreiben können. Deswegen machen wir Produkte, die 100% Open Source Software sind und von tausenden von Organisationen auf der ganzen Welt genutzt werden. In vielen Fällen sogar ohne, dass dazu vertragliche Beziehung zu uns notwendig ist. Doch uns ist auch klar, dass nicht jede Organisation selbst Weiterentwicklungen oder Patches entwickeln und testen oder allein die Verantwortung für die eingesetzte Software tragen kann oder will. Deswegen liefern wir unseren Kunden schlüsselfertig einsetzbare, offene Produkte. Ob und welche Patches von Dritten wir in diese Produkte integrieren, entscheiden wir, denn schließlich übernehmen wir die Verantwortung dafür. Gleichzeitig basieren unsere Produkte in großen Bereichen auf der tollen Arbeit anderer Open Source Projekte (wie z.B. dem Debian-, dem Samba-, dem OpenLDAP-Projekt oder dem Linux-Kernel). Hier ist es uns sehr wichtig, unsere eigenen Änderungen zurückzugeben. Einige Projekte unterstützen wir auch direkt finanziell. Nur wenn und weil wir profitabel sind, können wir wachsen und unsere Mission so gut wie möglich umsetzen.

Dass wir unverschämt niedrig zahlen, möchte ich deutlich zurückweisen. Wir zahlen schon jetzt oft über dem Markt und setzen zur Zeit darüber hinaus ein dreistufiges Programm zur Weiterentwicklung der Gehälter um. Nachdem wir die ersten beiden Stufen bereits erfolgreich realisiert haben, ist unser Ziel nun, bis Ende dieses Jahres mit jeder*m Mitarbeiter*in ein Gehalt im oberen Drittel des Marktes zu vereinbaren.

Weiterbildungen sind gewollt, sind machbar und finden statt. Richtig ist, dass wir unser Programm in den letzten Jahren kontinuierlich weiter entwickelt haben. Mittlerweile ist es so, dass Weiterbildungen in gewissem Kostenrahmen jederzeit einfach so gemacht werden können. Alles andere wird individuell mit der / dem Vorgesetzten besprochen und meistens auch so umgesetzt. Gerne vereinbaren wir auch umfangreichere Weiterentwicklungspläne und setzen diese um, dabei erwarten wir dann in der Regel auch ein gewisses zeitliches Engagement der betreffenden Person.

Falls Verantwortlichkeiten einmal unklar gewesen sind (das kann in einem wachsenden Unternehmen wie unserem leider durchaus vorgekommen), sollte das von allen Beteiligten angesprochen werden, denn dann finden wir eine Lösung.

Es ist nicht richtig, dass wir erwarten, dass grundsätzlich mehr gearbeitet wird, als innerhalb der vertraglichen Arbeitszeit sinnvoll möglich ist. Wir haben eine hohe Schlagzahl, das ist wahr, denn wir wollen mit unserer Vision und deswegen mit unseren Projekten erfolgreich sein. Und es gibt in Projekten auch stressige Situationen, aber es gibt auch die Möglichkeit zum Ausgleich - bis hin zum Sabbatical. Auch die Anzahl der Urlaubstage kann bei uns relativ frei gewählt werden. Dass wir aber besonderen Einsatz bemerken und loben halte ich nicht für toxisch, sondern für das Mindeste, was diejenigen, die sich besonders einsetzen, erwarten können.

Mich freut, dass Du auch eine ganz Reihe positiver Aspekte bei Univention gesehen hast. Neben der Vision waren das der Zusammenhalt der Menschen bei Univention, unser Umwelt- und Sozialbewusstsein oder der Umgang mit älteren Kollegen. Allerdings scheinst Du uns auch bei letzterem nicht zu unterstellen, dass wir mit Älteren genauso wie mit jüngeren Menschen gerne zusammen arbeiten, sondern Du scheinst zu glauben, dass wir das nur aus einer vermeintlichen Not heraus tun. Das ist natürlich nicht so.

Geärgert habe ich mich über Deine Ausführungen zum Thema Gleichberechtigung. Unsere Gehälter orientieren sich an einer sehr etablierten Marktdatenbank, bei der das Geschlecht natürlich keine Rolle spielt. Und ebenso natürlich versuchen wir jeden Menschen bei Univention so gut wie möglich dabei zu unterstützen den beruflichen und privaten Anforderungen und Wünschen gerecht zu werden.

Schließlich noch etwas zu Kommunikation und Vorgesetztenverhalten: Für uns sind Offenheit und ein positives Menschenbild zentral. Wir wollen bequemes und unbequemes direkt kommunizieren und gemeinsam überlegen, wie wir damit umgehen. Und wir wollen uns gegenseitig fördern und bei der Weiterentwicklung unterstützen. Dabei ist Feedback sehr wichtig und zwar in alle Richtungen!

Nach nochmaligem Lesen Deiner Bewertung bleibt auch das Gefühl, dass Du Dich vielleicht nicht fair behandelt gefühlt hast oder wir Erwartungen enttäuscht haben. Ich kann nicht ausschließen, dass das passiert ist und würde gerne erfahren, ob das stimmt. Falls ja, tut mir das natürlich leid und ich möchte Dir gerne auch ein persönliches Gespräche anbieten, um das hoffentlich ausräumen zu können.

Du hast uns ja ursprünglich im Mai 2022 bewertet und diese Bewertung jetzt (Ende März 2023) noch einmal mit ein paar Details aktualisiert. Ich hätte mich gefreut, wenn Du in der Zwischenzeit auch auf mein Gesprächsangebot eingegangen wärest.

Viele Grüße,

Peter

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