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USU 
GmbH
Bewertungen

191 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 69%
Score-Details

191 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Nach der Übernahme bzw. dem Abverkauf an Thoma Bravo hat sich die Arbeitsatmosphäre drastisch verschlechtert.

2,6
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Systemintegrator im Bereich IT bei USU GmbH in Aachen abgeschlossen.

Verbesserungsvorschläge

Entweder keine Fachinformatiker für Systemintegration mehr ausbilden oder einen Ausbildungsplan erstellen, indem festgehalten wird welche Fähigkeiten dem Azubi beigebracht werden sollen.

Karrierechancen

Alle Azubis wurden wegen Sparmaßnahmen nicht übernommen

Die Ausbilder

Zu Beginn passend jedoch aktuell keine guten Ausbilder vorhanden

Spaßfaktor

Sehr lustige Mitarbeiter

Aufgaben/Tätigkeiten

Kein Ausbildungsplan vorhanden und dadurch kaum Vorbereitung aus das spätere Berufsleben


Arbeitsatmosphäre

Arbeitszeiten

Ausbildungsvergütung

Variation

Respekt

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Von Agilität zu Agonie: Wenn man Fabelwesen mit alten Zügeln lenken will

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei USU GmbH in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hohe Flexibilität. Starker Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen. Einzelne Führungskräfte mit Haltung und Verstand.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führung ohne Konzept. Entscheidungen ohne Strategie. Kommunikation ohne Inhalt. Veränderung ohne Wirkung.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Verkündung, mehr Substanz. Weniger Kontrolle, mehr Vertrauen. Nicht Veränderung inszenieren, sondern Verantwortung ermöglichen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre wirkte auf mich zunehmend wie eine Mischung aus Dauerumbau, ohnmächtiger Erschöpfung und stillem Rückzug. Eine Tranformationsidee jagte die nächste. Besonders irritierend fand ich die Maßnahme, das Verhältnis von Führungskräften zu Entwickler:innen angeblich verbessern zu wollen, indem man Führungskräfte kündigte und neue Führungsrollen anschließend mit Entwickler:innen besetzte. Die Statistik wurde bereinigt, das Problem verschärft, die Atmosphäre damit von Unsicherheit, Überforderung und stets alarmbereitem Misstrauen geprägt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance lag für mich zu großen Teilen in der eigenen Verantwortung. Flexible Arbeitszeiten, faire Homeoffice-Regelung, auch kurzfristig abgestimmte private Termine waren immer möglich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- und Sozialverantwortung wurde regelmäßig kommuniziert. In der Umsetzung wirkte das auf mich uneinheitlich und wenig konsequent. Soziale Verantwortung beginnt im Inneren. Dort war sie für mich am wenigsten erkennbar.

Karriere/Weiterbildung

Ich habe von gezielter Förderung profitiert, unter anderem durch Führungskräfte, die Entwicklung ernst genommen und unterstützt haben. Rollenwechsel, Weiterbildung und Training on the Job waren möglich und wirkungsvoll. Ein Teil dieser Personen ist noch im Unternehmen, andere haben es im Zuge der Umstrukturierungen verlassen. Ob individuelle Entwicklung weiterhin in dieser Qualität möglich ist, kann ich nicht einschätzen.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe den Zusammenhalt als stark erlebt. Aus meiner Sicht vor allem deshalb, weil Führung oft ausfiel und sich die Teams gegenseitig aufgefangen haben. Wo Orientierung fehlte, entstanden eigene Strukturen. Was oben nicht funktionierte, wurde unten durch Haltung, Initiative und Zusammenarbeit bestmöglich kompensiert.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Alltag war der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen respektvoll und kollegial. Erfahrung wurde genutzt, solange sie ins operative Raster passte. Ab einem gewissen Alter wirkte es allerdings so, als zähle nicht mehr, was jemand kann, sondern was er kostet. Manche Entscheidungen ließen vermuten, dass die Wertschätzung mit der Nähe zur Rente abnimmt.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe viele Führungskräfte auf persönlicher Ebene geschätzt. Auf inhaltlicher Ebene wirkte Führung oft wie eine Rolle, die man erfüllt, ohne sie auszufüllen. Für mich fehlte sowohl der Wille als auch die Fähigkeit, Verantwortung zu teilen und Entscheidungen auf einer belastbaren Grundlage zu treffen. Zahlen, Daten, Fakten spielten oft nur eine Rolle, wenn sie zur vorgefassten Meinung passten. Es entstand der Eindruck, dass strategische Entscheidungen eher aus Reflexen als aus Überzeugung getroffen wurden. Große Veränderungen wirkten nicht geplant, sondern wie Nebenprodukte impulsiver Ideen, die dann halbherzig durch die Organisation geschoben wurden. Der Rückzug in alte Top-down-Muster wirkte nicht wie eine Entscheidung, sondern wie ein Eingeständnis.

Arbeitsbedingungen

Die Homeoffice-Ausstattung war funktional und zuverlässig. Vor Ort gab es Großraumbüros mit flexibel buchbaren Plätzen. Keine Klimaanlage. Bei den Tools entstand der Eindruck, dass Entscheidungen vor allem aus Budgetgründen getroffen wurden. Wichtige Werkzeuge wurden erst großflächig eingeführt und kurz darauf durch weniger geeignete Alternativen ersetzt.

Kommunikation

Für mich wirkte die interne Kommunikation wie eine Disziplin im eleganten Vermeiden. Sobald es ernst wurde, wurde viel gesagt und wenig mitgeteilt. Relevante Informationen kamen oft zu spät oder gar nicht, kritische Themen wurden elegant umschifft. Es entstand der Eindruck, dass Kommunikation vor allem dazu diente, Aktivität zu simulieren und Verantwortung zu umgehen. Orientierung war selten das Ziel, eher der Anschein von Kontrolle.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich als marktüblich, aber nicht besonders dynamisch. Zusätzliche Verantwortung wurde meiner Erfahrung nach nicht grundsätzlich mit entsprechender Vergütung verbunden. Wer Führung übernimmt, sollte das nicht als unbezahltes Zusatzangebot verstehen müssen.

Gleichberechtigung

In meinem direkten Arbeitsumfeld war Gleichberechtigung selbstverständlich. Im Alltag wurde kollegial zusammengearbeitet, unabhängig von Herkunft oder Geschlecht. Die Führung schien hingegen wie ein geschlossener Kreis unter seinesgleichen. Für mich wirkte das wie eine Altherrenrunde am Stammtisch, die sich lieber gegenseitig absichert statt neue Stimmen zuzulassen, gar nicht aus Feindseligkeit, sondern weil es einfach bequemer ist, sich nicht mit Widerspruch, Wandel oder anderen Wirklichkeiten beschäftigen zu müssen.

Interessante Aufgaben

Die Themen waren fachlich vielfältig und grundsätzlich spannend. Aus meiner Sicht fehlte jedoch der Wille, sie iterativ und lernbasiert anzugehen. Statt pragmatisch zu testen, zu verwerfen und gezielt auszubauen, wurden direkt große Projekte gestartet und das oft auf wackliger Grundlage. Für mich wirkte das wie der Versuch, Massivhäuser in den Sumpf zu stellen, während man das Fundament noch diskutiert. Agiles Arbeiten war offiziell erwünscht, wurde bei größeren Vorhaben aber konsequent ignoriert. Die Aufgaben blieben dadurch theoretisch interessant, praktisch oft frustrierend.

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Berechnend, verlogen und scheinheilig!

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt kommt pünktlich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was soll man noch gut finden wenn man nur noch unsicher ist, was wohl als nächstes geschehen wird und die Vorgesetzen lügen.

Verbesserungsvorschläge

Der freie Fall ist am laufen. Da ist nichts mehr zu retten. Ich vermute diese Firma wird in 2-3 Jahren aufgekauft also rette sich wer kann.

Arbeitsatmosphäre

Stimmung mittlerweile auf dem Nullpunkt. Zwischen genervt und nervös was denn nun als nächstes geschieht.

Image

Wenn man sich eigene Bewertungen schreibt sobald was kritisches kommt sagt das alles. Und die Antworten der HR hier sind nur heiße Luft. Die helfen nicht und man kann der HR auch nicht trauen.

Work-Life-Balance

Sie lassen immer mehr Leute zusätzliche Jobs übernehmen von welchen die gekündigt haben/wurden. Andere sitzen dafür einfach nur rum.

Karriere/Weiterbildung

Karriere nur wenn man wartet bis man zufällig dran ist oder sich mit Vorgesetzten gut stellt.

Gehalt/Benefits

Gehalterhöhung wird seit Jahren versprochen. VERSPROCHEN!

Kollegenzusammenhalt

Die besten sind fast alle weg oder am gehen. Der Anteil der hinterlistigen nun deutlich größer.

Umgang mit älteren Kollegen

Mittlerweile wird man zur Rente gezwungen. Und man kann hier auch über 15 Jahre arbeiten das dankt dir keiner.

Vorgesetztenverhalten

Lächerlich. Sie grinsen und verkaufen alles als knorke während sie andere ausnutzen um ihre Inkompetenz zu verschleiern. Versuchen hintenrum auf Kosten ihres Teams Karriere zu machen. Empathie nur vorgespielt.

Arbeitsbedingungen

Wenn zu viele im Büro sind ist es oft unmöglich sich zu konzentrieren.

Kommunikation

Infos werden bewusst zurückgehalten. Teilweise wissen wirklich alle bescheid und es wir trotzdem als frisch und neu verkauft.

Gleichberechtigung

Wenn Frauen in Führungspositionen so gewählt werden, dass sie führenden Männern nach dem Mund tanzen ist das keine Gleichberechtigung.

Interessante Aufgaben

Wenn selbst deine Vorgesetzten nicht wissen, was man tun soll sind die Aufgaben überschaubar interessant.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Hallo Kolleg:in,

vielen Dank für Dein Feedback – auch wenn es sehr kritisch ist. Wir nehmen jede Rückmeldung ernst, versuchen daraus zu lernen und sind immer gesprächsbereit.

Wenn allerdings falsche Tatsachen behauptet werden, dann beziehen wir hier auch klar Stellung.

Drei Punkte greife ich explizit auf:

1. HR schreibt eigene positive Bewertungen.
Dies ist definitiv nicht der Fall. Uns ist wichtig, dass Interessent:innen sich ein eigenes Bild machen können. Und dazu gehört die gesamte Bandbreite der Empfindungen. Wir versichern, dass alle kununu-Bewertungen von aktuellen oder ehemaligen Mitarbeitenden stammen. HR verfasst keine Bewertungen – wir stehen für Offenheit und Transparenz.

2. Gehalt wird versprochen.
Es findet jährlich eine Gehaltsüberprüfung statt. In Einzelfällen kann diese auch das Ergebnis haben, dass keine Erhöhung erfolgt. Dies hat dann Gründe, welche die Führungskraft erläutern kann.

3. Zwang zur Rente.
Erstmalig gab es bei der USU das Angebot von Altersteilzeit auf das Kolleg:innen angesprochen wurden. Manche haben dies als tolle Chance gesehen und sind dankbar für die Möglichkeit, andere haben abgelehnt. Es handelt sich um ein freiwilliges Angebot im Rahmen eines sozialverträglichen Personalabbaus – niemand wird „zur Rente gezwungen“.

Die vergangenen Monate waren für die USU mit Veränderungen verbunden, unter anderem durch den Einstieg eines Investors und notwendigen strukturellen Anpassungen. Diese Phase bringt verständlicherweise Verunsicherung mit sich. Gleichzeitig sehen viele Mitarbeitende auch neue Chancen und Perspektiven.

Wir sind uns bewusst, dass Kommunikation in solchen Zeiten besonders wichtig ist – und arbeiten intern intensiv daran, hier noch besser zu werden.

Bei jedem/r der/die den Austausch sucht oder ein konkretes Anliegen hat, freuen wir uns über eine direkte Kontaktaufnahme. Deshalb melde Dich gerne.

Viele Grüße
Elisabeth

Mehr Schein als Sein

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet.

Image

Auf Social Media wird immer angepriesen wie aktiv man bezüglich der Mitarbeiter ist, jedoch ist das meistens nur ein kleiner Teil der Firma.

Kommunikation

Sehr schlechte Kommunikation. Es wird leider hinter einem hergezogen. Angeblich flache Hierarchien werden nicht beachtet, Vorgesetzte meinen herablassende Sprüche abzulassen


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Viele zukunftsgerichtete Veränderungen zugleich - aber mit guter Perspektive

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man kann sich wirklich gut einbringen und sich in unterschiedliche Richtungen perspektivisch entwickeln - USU hat ein breitgefächertes und attraktives Personalentwicklungsangebot, das sich nicht verstecken muss.

Verbesserungsvorschläge

Schade, dass die Mitarbeiterbeteiligung wieder vom Tisch ist.

Work-Life-Balance

Die kann sich jeder weitestgehend selbst bestimmen - die angebotenen Modelle und Flexibilität sind gut.

Gehalt/Benefits

Gehälter kommen immer verlässlich und pünktlich - USU bewegt sich gehaltlich im Mittelfeld.

Arbeitsbedingungen

Unsere Büros sind mittlerweile sehr gut und modern ausgestattet.

Interessante Aufgaben

Jeder hat die Möglichkeit gestaltend mitzuwirken - es gibt genügend Richtungen, in die sich jede(r) entwickeln kann.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Mehrfachbewertung

Mitten im Wandel und Ende offen, aber gute Ansätze

3,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei USU GmbH in Aachen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wenn man bereit ist seinen Platz zu bauen, lässt der Arbeitgeber es nicht nur zu sondern unterstützt auch. Selbst wenn man dabei anstrengend ist. Leistung zählt mehr als Exzentrisches Verhalten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die sehr unterschiedlichen Kulturen in den verschiedenen Teilen der sehr heterogenen Firma werden bei der Kommunikation gerne übersehen, was in einem Teil funktioniert, klappt beim anderen Teil nicht so gut.

Verbesserungsvorschläge

Mit offenen Karten spielen, um den Wandel für ängstliche Charaktere verständlich zu machen. Viele Leute haben nicht die Übersicht, und werden leicht verunsichert.

Arbeitsatmosphäre

Eindeutig Abteilungssache, unsere Abteilung und die, die direkt mit uns arbiten, haben ein tolles Klima

Image

Das hängt sehr davon ab, wen man fragt ;-)

Karriere/Weiterbildung

Im Rahmen meines Interesses gegeben


Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Es war mal eine gute Firma. Seit der Fusion und später den Verkauf, scheint alles nur noch schief zu laufen

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die ehemalige Chefs, die entweder gekündigt worden oder in Rente gegangen sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Kommunikation. Die Führung scheint ahnungslos darüber wohin die Reise geht. Die richtig kompetente Mitarbeiter werden weder anerkannt noch befördert. Plötzliche betriebsbedingte Mitarbeiterkündigungen.

Verbesserungsvorschläge

In der Führung stellt bitte die richtige Personen an den richtigen Positionen ein. Es sind viele aktuell im Management, die bis auf die totale Loyalität zum Vorstand (als Personen) keinerlei Kompetenz haben. Die Umsatzzahlen und Fluktuationsraten von den letzten 3-4 Jahren bestätigen, was ich sage.

Arbeitsatmosphäre

Vor vielen Jahren gab es mal eine familiäre Arbeitsatmosphäre. In letzter Zeit ist daraus eine "hire and fire" Mentalität entstanden. Viele langjährige und kompetente Kollegen sind ohne richtige Begründung (Betriebsbedingt) order Vorwarnung gekündigt wurden. Man befürchtet um seine Stelle und weiß nicht, ob und wann man gekündigt wird.

Image

Seit der Fusion und später den Verkauf, erkenne ich die USU nicht wieder. Sowohl intern als extern sieht das Image einfach schlecht aus. Es wird oft gesagt, dass konstruktive Kritik erlaubt und sogar erwünscht ist. Aber in der Wirklichkeit wird sie überhaupt nicht toleriert. Wer seine Meinung frei spricht und diese der Führung nicht gefällt, mag vielleicht nicht sofort bestraft werden, wird aber sicherlich nicht ohne Konsequenzen davon kommen.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man aktiv danach verlangt, bekommt man eine Weiterbildung. Sonst keine Chance. Karriere in USU kann man gut machen, wenn man keine Kritik äußert, seine Chefs immer lobt (auch wenn sie falsch liegen) und vor allem die Entscheidungen vom Vorstand laut applaudiert.

Gehalt/Benefits

Ich glaube nicht, dass es noch Mitarbeiter gibt, die gut verdienen. Die neue Politik (nach dem Verkauf) sieht danach aus, dass teures Personal durch billigeres ersetzt werden soll.

Kollegenzusammenhalt

Mehr übereinander lästern als zusammenzuhalten.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich finde, dass mit der Zeit ältere Kollegen immer schlechter behandelt werden.

Vorgesetztenverhalten

Ich sehe nur inkompetente Führung. Es werden vor Allem befördert, die Personen die Loyal zum übergeordneten Vorgesetzten sind. Auch wenn diese, meiner Meinung nach, akademisch und fachlich nicht kompetent sind. Somit sind diese neue Chefs/PVs 100% loyal zur Person, die sie befördert hat und nicht zu USU als Firma. Sie wissen, dass sie sonst nirgendwo anderes eine ähnlich gute Stelle bekommen.
Einmal war ich in Möglingen vor Ort und wir hatten ein Team-event und eine Reihe von Workshops. Anschließend hatte ich eine Besprechung mit meinem PV, der gleich vorher neben mir saß und ganz normal Workshop -inhalte diskutiert hat. 5 Minuten später, in der Besprechung kündigt er mich. Einfach nach dem Motto "you are fired". Ohne Vorwarnung, ohne Kündigungsschreiben und ohne HR vorher zu informieren. Das Kündigungsschreiben kam erst nach über 1 Woche per Post an.

Arbeitsbedingungen

Seitdem es nur noch mobile Arbeitsplätze gibt, haben sich meiner Meinung nach die Arbeitsbedingungen deutlich verschlechtert.

Kommunikation

Es finden zwar regelmäßig Townhalls und Info-Meetings statt, aber es wird ständig Lügen an die Mitarbeiter erzählt. Vor der Fusion der Tochterfirmen (one USU) wurde erzählt, dass keine Mitarbeiter-Entlassungen stattfinden werden. Gleich danach sind doch einige Stelle gestrichen wurden. Dasselbe vor dem Verkauf der Mehrheitsanteile von der Firma. Nun werden wieder viele langjährige Mitarbeiter (mich inklusive) ohne Vorwarnung gekündigt.

Gleichberechtigung

Ich habe den Eindruck, dass das Thema Gleichberechtigung in USU nicht richtig verstanden wird. Es sind zwar aktuell keine Frauen in den obersten Führungsebenen, aber ich sehe im Moment auch keine, die dort einen Platz verdient haben. Eventuell ändert sich dies langfristig.

Interessante Aufgaben

In meinem Bereich wissen die Vorgesetzten nicht, wie man das Potential von deren Mitarbeiter richtig ausnutzt. Man hat viele gute Kollegen/innen verloren, weil sie einfach unterfordert waren oder im falschen Bereich eingesetzt worden sind. Kreative technisch affine Menschen finden, meiner Meinung nach, keine Anerkennung. Es werden eher bevorzugt, diejenigen, die Routine Aufgaben gerne durchführen und am besten nebenbei ab und zu den Chef loben.


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe/r (ehemalige/r) Kollege/-in,
Trennungen sind immer schwierig und gerade für betroffene Mitarbeitende eine belastende Ausnahmesituation und deshalb wollten wir hier zuerst nicht kommentieren. Nachdem nun ein paar Wochen vergangen sind, wollen wir die Bewertung aber nicht unkommentiert stehen lassen. Leider können betriebsbedingte Kündigungen in Wirtschaftsunternehmen als letzte Maßnahme nie völlig ausgeschlossen werden. Keine unserer Führungskräfte trifft hierbei eine Entscheidung alleine, sondern immer in Abstimmung mit HR nach Abwägung von Alternativen. Kündigungen müssen schriftlich erfolgen, werden immer von HR vorbereitet und erst mit dem Empfang des Schreibens "ausgesprochen" (persönliche Übergabe im Büro oder per Brief ins Homeoffice nach Ankündigung). Die Gespräche davor waren somit eine Ankündigung und die Kündigung erfolgte dann erst eine Woche später per Brief. Nachdem eine unternehmerische Entscheidung getroffen wurde, ist es nur fair und sachgerecht die betroffene Person schnell zu informieren, um diese nicht im Unklaren zu lassen. Dies nur zur Erläuterung unsererseits.
Ich wünsche Dir, dass Du schnell wieder eine Beschäftigung findest.

Mehrfachbewertung

Europäischer Champion im Schleudertrauma

1,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Auszug aus einer aktuellen Pressemeldung: "USU gestaltet die Zukunft neu. Mit dem Abschluss der Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung durch Thoma Bravo eröffnet die USU GmbH („USU“ oder „USU Product“) ein neues Kapitel auf ihrem Weg, europäischer Champion in den Bereichen IT & Customer Service Management zu werden. Die Partnerschaft mit der führenden Software-Investmentfirma bietet enorme Chancen, die Innovationskraft und Marktposition von USU weiter auszubauen."

Klingt doch gut, während im Hintergrund die Entlassungswelle rollt. Keine (!) Vorankündigung gegenüber den Mitarbeitenden, auch nicht von ihren langjährigen Vorgesetzten. Die sind derweil abgetaucht. Ganz nach dem Motto: "We are family".


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Von „Family“ zu „Hire and Fire“ real quick

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Die Entscheidungen, die in den letzten Tagen getroffen wurden, Mitarbeiter zu entlassen, teils nach jahrelanger Betriebszugehörigkeit verunsichert ALLE! Kaum war der Vertrag mit dem neuen Investor unterschrieben, wurden Mitarbeiter gekündigt. Soviel zu wir behalten unseren schwäbisches Familienflair bei

Image

Hat massiv gelitten! Die Kunden wandern ab, da Prozesse überstrapaziert sind

Work-Life-Balance

Entweder du schaffst es dich abzugrenzen, oder du versinkst im Sumpf der 24/7 Erreichbarkeit, die zwar nicht ausgesprochen wird, allerdings erwartet wird

Karriere/Weiterbildung

Siehe oben. Ziele und Pläne zur beruflichen Entwicklung werden nicht eingehalten.

Gehalt/Benefits

Im Personalbogen werden Ziele und Pläne festgehalten, an welche sich nicht mehr gehalten wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Aufgrund der Regelungen doch sehr gut.

Kollegenzusammenhalt

Auf operativer Ebene sehr stark.

Umgang mit älteren Kollegen

Wurden ja ein paar kurzerhand gekündigt.

Vorgesetztenverhalten

Keine Worte. Es fallen sehr persönliche Aussagen.

Arbeitsbedingungen

Kommt wieder ins Büro sagen sie, dass der Lärmpegel enorm ist, wird nicht gesagt.

Kommunikation

Die hat sich ein wenig gebessert. Allerdings hat das Vertrauen durch die letzten Entscheidungen ordentlich gelitten.

Gleichberechtigung

Viel Schein als sein. Frauenförderung als Image.

Interessante Aufgaben

Die Entscheidungen diverse Software Produkte zu entwickeln und andere nicht (?) macht es schwierig zu beurteilen, was interessant ist. Gewissermaßen werden Mitarbeiter in eine Schiene gezwungen, und machen nun Aufgaben, für die sie sich nie beworben haben.

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Das Schiff geht unter

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei USU GmbH in Aachen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Führungsloses Durcheinander. Jeder macht was er will und kaum einer hat Spaß an der Arbeit. Alle sitzen ihre Zeit ab

Image

Geht den Bach runter

Work-Life-Balance

Ist bei vielen selbstverschuldet. Man kann 9to5 arbeiten oder (wenn man etwas aufsteigen will) quasi run um die Uhr

Karriere/Weiterbildung

kein Geld für Weiterbildung etc. vorhanden

Vorgesetztenverhalten

Unterirdisch. Je höher des Level desto weniger technische Kompetenz. Es wird top-down entschieden ohne auf die Mitarbeiter (mit deutlich mehr technischer Kompetenz) zu hören

Arbeitsbedingungen

Veraltete Technik, uralte quietschende Stühle / Büromöbel, keine Klimanlage, Office-Zwang und und und

Kommunikation

Außer alle paar Monate die eigene Firma hochzuloben wird jegliche Kritik komplett unter den Teppich gekehrt.

Gehalt/Benefits

Es wird mit tollen Benefits geworben die alle nach und nach im letzten Jahr gestrichen wurden

Gleichberechtigung

ziemliche Vetternwirtschaft bei den Beförderungen

Interessante Aufgaben

Uralter Tech-Stack, repetitive Aufgaben und hauptsächlich "Fire-Fighting" und versuchen den Laden irgendwie am Laufen zu halten.


Kollegenzusammenhalt

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Arbeitgeber-Kommentar

Mareike KölkerHR Manager

Liebe/r Mitarbeiter/in,

vielen Dank für dein offenes und ausführliches Feedback. Wir bedauern, dass du diese Erfahrungen gemacht hast und nehmen dein Feedback sehr ernst.
Wir arbeiten kontinuierlich daran unsere internen Prozesse zu verbessern und ein angenehmes Arbeitsumfeld für alle zu schaffen sowie die Aufgaben möglichst abwechslungsreich und interessant zu gestalten. Die Weiterbildung und Entwicklung aller Mitarbeitenden ist uns wichtig, daher bieten wir viele unterschiedliche Fortbildungen an, unser U Step Up! Programm umfasst diverse Seminare, eine aktuelle Übersicht findest du im USU Inside. Außerdem kannst du auch immer dein Interesse an einer bestimmten Fortbildung bei deinem Vorgesetzten oder HR äußern, wir buchen auch gerne deine individuelle Schulung für dich.
Solltest du neue Ausstattung benötigen bestelle diese gerne über den internen Shop oder sprich mit deinem Vorgesetzten oder HR, wir sind stets bemüht eine angenehme Arbeitsatmosphäre für alle zu schaffen. Wir bedauern, dass unser aufgestocktes Angebot an Benefits nicht deinen Erwartungen entspricht und würden uns über konkrete Anregungen sehr freuen. Die Balance zwischen Beruf und Privatleben ist entscheidend, weshalb wir immer wieder prüfen was wir euch noch in dieser Richtung anbieten können.
Deine Rückmeldung zum Vorgesetztenverhalten nehmen wir sehr ernst und werden diese prüfen. Wir ergreifen bereits jetzt Maßnahmen, um die Kompetenzen speziell auf der Führungsebene zu stärken, dafür haben wir sogar eine eigene Seminarreihe eingeführt, U Step Up! Lead.

Wir hoffen, dass wir gemeinsam eine Lösung finden können, um die Situation zu verbessern. Wenn du weitere Anmerkungen hast oder ein persönliches Gespräch wünscht, steht dir unsere Tür immer offen!

Viele Grüße

Mareike Kölker
HR Manager

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.