Gut am Arbeitgeber finde ich
Schleimen bringt dich überall nach ganz oben. Dabei ist nicht wichtig ob man kompetent ist, man muss nur gut reden können.
Daher: Am Arbeitgeber und deren Führungsebenen selbst nichts, aber an den Arbeitern alles.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe noch nie so unmenschliche Arbeitsbedingungen kennengelernt.
Es gibt einen Firmenkindergarten, so umgeht man viele finanzielle Geschichten.
Es gibt eine Kantine, doch Zuschüsse für Azubis sind Fehlanzeige. Auf Anfrage hörte man "Wer es sich nicht leisten kann, der kann halt nix dort essen" seitens der Geschäftsführung.
Es wird nach außen hin alles so toll angepriesen, innen ist es chaotisch, sprunghaft, unsozial und reine Vetternwirtschaft.
Verbesserungsvorschläge
Über ihre Führungskräfte nachdenken und über die Struktur. Man sollte sich mit seinen Angestellten befassen und nicht nur in sinnlosen Meetings sitzen.
Und wenn man schon im Meeting sitzt, dann auch zuhören und nicht auf den Laptops rumtippen und sinnlose Internetseiten besuchen. Das ist echt ne Frechheit.
Arbeitsatmosphäre
Dank der Kollegen!
Abzug wegen der Obrigkeiten.
Karrierechancen
Es gibt tatsächlich Azubis, die nach der Ausbildung übernommen und Teamleiter wurden. Sehr komisch, sie einem langjährigen Mitarbeiter mit mehr Know-how vorzuziehen. Aber, wer schleimen kann, der bringt es zu was und das auch noch richtig günstig...
Arbeitszeiten
Überstunden werden gern gesehen, sind gewünscht und auch Pflicht, solange man sie nicht wieder absetzen oder vergütet haben will.
Hinweis: immer alles gegenzeichnen lassen.
Ausbildungsvergütung
Viel zu niedrig.
Billige Arbeitskräfte eben !!!
Ohne zusätzliche Ausbildungshilfen und Kredite ist eine Ausbildung kaum möglich.
Die Ausbilder
In einigen Abteilungen gibt es sie und wenn sie nicht gerade in einem ihrer unzähligen Meetings stecken, hat man auch die Möglichkeit, Kontakt mit ihnen zu haben. Ausbilden tun einige leider nicht und überlassen das lieber den Angestellten. Sie sind dann nur für's sinnlose Gerede gut und die Unterschrift im Berichtsheft.
Spaßfaktor
Nicht mit diesen Ausbildern!
Druck, Diskriminierung, Uneinsichtigkeit.
Die Kollegen stehen zum Glück zu einem und unterstützen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Sehr abwechslungsreich da man in allen möglichen Bereichen arbeiten MUSS, ob einem das gefällt oder nicht. Der Durchlaufplan für die Azubis ist sehr umstritten, da man in vielen Abteilungen gar nicht weiß, was man mit den Azubis anfangen soll. Sicherlich Firma kennenlernen, tägliche Arbeitsprozesse sehen und verstehen bla bla ... nur soll es doch für beide Seiten Nutzen bringen.
Das tut es leider nicht, da sich keiner verantwortlich fühlt und man einfach nix lernt, was man für den eigenen Beruf braucht.
Zudem MUSS!!! man bei möglichen Engpässen in anderen Abteilungen aushelfen, egal ob man 2 Wochen vor der Zwischenprüfung steht oder gerade seine Abschlussarbeit schreibt.
Schon mal nachgedacht das zeitlich anders zu planen und zudem ausbildungsberufsgerecht?
Eigentlich soll man ja die Möglichkeit bekommen, sich auf seine Prüfungen vorzubereiten und das nicht alles in seiner Freizeit machen - in diesem Unternehmen wird das gekonnt abgeriegelt.
Das hat nichts mit Ausbildung, sondern mit AusBEUTUNG zu tun.
In der Abteilung werden dem Ausbildungsstand entsprechend die Aufgaben verteilt, allerdings nur Dank der Mitarbeiter und nicht mancher Ausbilder, sonst würde man gar nichts lernen.
Respekt
Seitens der Obrigkeiten nicht gegeben.
Man ist nichts und wird auch nie was in dieser Firma werden. Die Mitarbeiter haben Angst um ihre Jobs, Unstimmigkeiten und Unruhe merkt man in jeder Abteilung. Wer etwas sagt, darf gehen - nicht ohne Grund werden so viele Stellen ausgeschrieben. Prämien werden versprochen, allerdings selten gezahlt. Schleimen hilft ungemein.