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Vector 
Informatik 
GmbH
Bewertungen

177 von 684 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Verbesserungsvorschläge
kununu Score: 4,1Weiterempfehlung: 84%
Score-Details

177 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Super Arbeitgeber mit vielen Benefits

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Vector Informatik GmbH in Regensburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Gehaltsniveau
- Teamzusammenhalt
- Work Life Balance
- Gehaltsniveau
- Vorgesetztenverhalten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- manche Benefits werden nicht an allen Standorten angeboten

Verbesserungsvorschläge

Ausgleich bieten für Standorte an denen manche Benefits nicht angeboten werden (zB vMove)


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Puls

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Mehrfachbewertung

Produktivität im Wandel: Masse statt Klasse

2,4
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Leistungsträger sollten fair bezahlt werden und nicht hinter den Berufseinsteigern zurückbleiben. Neueinstellungen sollten sorgfältiger gescreent werden, um Qualität statt Quantität zu fördern. Softwareingenieure sollten ernst genommen werden, denn sie haben die Software entwickelt, die das Unternehmen ausmacht, und sind keine austauschbaren Codemonkeys. Außerdem sollte Kritik wirklich ernst genommen und nicht einfach abgelenkt werden, denn unterbezahlte Leistungsträger kümmern sich nicht darum, dass überbezahlte Neueinsteiger zufrieden sind.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung wirkt oft wie „gute Miene zum bösen Spiel“: Nach außen positiv, tatsächlich aber eher angespannt und stressig. Statt Fokus auf die Arbeit gibt es regelmäßig Zwang zu Spiel- und Spaßaktionen, was schnell künstlich wirkt. Eine professionellere, arbeitsorientierte Kultur wäre wünschenswert.

Zusätzlich leidet die Atmosphäre darunter, dass es Kolleginnen/Kollegen gibt, die mehr Nacharbeit und Korrektur erfordern, als sie selbst beitragen – was für andere frustrierend ist und die Zusammenarbeit belastet.

Work-Life-Balance

Insgesamt okay, aber Abzüge für die 40-Stunden-Woche und starre Homeoffice-Regeln. Obwohl es keine festen Arbeitsplätze mehr gibt, müssen mehrere Präsenztage eingehalten werden – oft ohne echten Mehrwert. Die flexao100-Regel (100 % HO) sollte dringend gelockert werden.

Negativ fällt auf, dass Meetings teilweise außerhalb der regulären Arbeitszeit stattfinden, was faktisch Überstunden bedeutet. Zusätzlich gibt es immer mehr Spiel- und Spaßveranstaltungen in der Freizeit, bei denen man sich rechtfertigen muss, wenn man nicht teilnehmen möchte.

Karriere/Weiterbildung

Die Schulungen sind auf einem sehr niedrigen Niveau; jeder halbwegs kompetente Entwickler wird sie kaum benötigen. Karrierechancen bestehen vor allem, wenn man Manager werden möchte. Ansonsten sieht es eher mau aus.

Früher war ein Wechsel intern kaum möglich, da externe Mitarbeiter bevorzugt wurden. Heute gibt es praktisch keine internen Stellen mehr, obwohl damals großer Bedarf angekündigt wurde – was die Situation eher absurd erscheinen lässt.

Kollegenzusammenhalt

Mittlerweile gibt es riesige Skill-Gaps innerhalb der Teams, mit denen schwer umzugehen ist. Wenn etwas wichtig ist und schnell und gut erledigt werden muss, werden die fähigen Mitarbeiter stark überlastet, während anderen kaum Verantwortung zugetraut wird und sie sich bequem zurücklehnen können.

Vorgesetztenverhalten

Viele Führungskräfte zeigen eine aufgesetzte, übertrieben freundliche Art, die oft nach internen Schulungen übernommen wirkt und schnell unnatürlich erscheint. Teilweise wird versucht, durch übermäßiges Interesse am Privatleben den Eindruck von Fürsorge zu vermitteln – vermutlich, um Kriterien wie „Best Place to Work“ zu erfüllen. In der Praxis wirkt das jedoch eher unangenehm und aufgesetzt.

Ein weiteres Problem ist der Umgang mit leistungsschwachen Kollegen: Statt klare Lösungen zu finden, werden solche Mitarbeitenden häufig mit sinnlosen „Beschäftigungsaufgaben“ versorgt. Durch das Prinzip der Gehaltsgleichheit bei Vector entsteht hier kein Druck – was die Motivation leistungsstarker Mitarbeitender beeinträchtigt.

Arbeitsbedingungen

In letzter Zeit wurde viel unnötige Software angeschafft, insbesondere im Dev-Ops-Bereich, wobei oft die Kompetenz fehlt, diese sinnvoll zu verwalten oder zu integrieren. Das erschwert die Arbeit erheblich. Außerdem fehlt häufig notwendige Hardware, wobei dies stark von der jeweiligen Abteilung abhängt.

Kommunikation

Wichtige Informationen, die Mitarbeitende direkt betreffen, werden häufig erst sehr spät weitergegeben. Zudem nimmt die unklare und ausweichende Kommunikation stetig zu – Probleme werden selten offen benannt, sondern eher umschifft. Dadurch entsteht eine aufgesetzte, toxisch-positive Atmosphäre, in der Missstände nicht wirklich gelöst werden können.

Gehalt/Benefits

Bei Vector werden Berufseinsteiger mittlerweile sehr großzügig bezahlt – teilweise sogar so viel, dass sie die Gehälter der früheren Senior-Level-Mitarbeiter übertreffen. Während meiner Zeit musste mein Gehalt mehrfach auf das Niveau von Absolventen angehoben werden – eine kleine Blamage für das Unternehmen.

Das Gehaltssystem basiert stark auf altersabhängigen Schubladen: Leistung spielt kaum eine Rolle. Solange das Gehalt innerhalb dieser Schublade liegt, gilt alles als „fair“. Das führt dazu, dass leistungsstarke Mitarbeiter benachteiligt werden, weil sie oft mehr Arbeit übernehmen, ohne dafür mehr zu bekommen.

Die früher explizit garantierte Prämie von 1,2 Monatsgehältern wird nun gekürzt und wirkt ohnehin oft eher wie ein Mittel, um das Monatsgehalt bei Neueinstellungen gut aussehen zu lassen, statt echte Leistung zu belohnen.

Vector testet regelmäßig, wie wenig sie zahlen können – zum Glück sind die Berufseinsteiger zufrieden, sodass es für sie scheinbar „passt“. Für erfahrene Mitarbeiter bleibt es hingegen frustrierend.

Gleichberechtigung

Bei Vector gibt es erhebliche altersbedingte Diskriminierung. Gehalt und Beförderungen hängen nicht von der tatsächlichen Leistung oder Erfahrung ab, sondern schlicht vom Alter. Mir wurde explizit gesagt, dass ich mich „noch gedulden“ müsse, um ein besseres Gehalt oder eine Beförderung zu erhalten – trotz nachweislich überdurchschnittlicher Leistungen.

Alle werden über einen Kamm geschoren: Es zählt nicht, wie gut man eine Aufgabe erledigt, sondern nur, dass man sie erledigt. Dadurch können sich manche problemlos „nach oben mogeln“, während Leistungsträger kaum anerkannt werden.

Das führt dazu, dass gute Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. Ich habe erlebt, dass ein Kollege mit viel Know-how durch vier Neue ersetzt wurde – fraglich, ob sich das wirklich lohnt.

Das sogenannte Vector-Konzept von „Fairness“ bedeutet in Wahrheit absolute Gleichstellung, nicht faire Anerkennung von Leistung.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit bewegt sich technisch oft nur auf niedrigem Niveau, wirkliche Herausforderungen sind selten. Positions- oder Aufgabenwechsel sind schwer möglich, was die Entwicklungsmöglichkeiten stark einschränkt.

Zudem übernehmen die höhergestellten Mitarbeitenden kaum Verantwortung für ihre eigenen Themen und geben Aufgaben lieber nach unten ab – wodurch die Last bei der „Unterschicht“ landet, ohne dass echte Anerkennung oder Entwicklungschancen entstehen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lieber Kollege oder liebe Kollegin,

du hast deine Bewertung nun zum dritten Mal aktualisiert. Es ist spürbar, wie wichtig es dir ist, die aktuelle Situation darzustellen. Vielen Dank für dein Engagement.

Selbstverständlich können wir erneut kommentieren. Wir fragen uns allerdings, ob das Sinn ergibt. Einerseits ja, denn wir wollen zuhören, wollen deine Situation verbessern und wollen uns selbst kontinuierlich verbessern. Zugleich möchten wir ehrlich sagen: Mehrfache kununu-Updates allein werden dein Anliegen vermutlich nicht lösen.
Denn

1. Kununu ist eine öffentliche Bewertungsplattform und keine Stelle zur Klärung individueller Fälle. Ohne konkrete Informationen bleiben uns nur Mutmaßungen oder das Richtigstellen einzelner Punkte.

2. Anonymität begrenzt unsere Handlungsmöglichkeiten. Wir können weder nachfragen noch Ursachen prüfen und somit auch keine gezielten Maßnahmen ableiten.

3. Öffentliche Kommentare ersetzen keinen Dialog.

Unser Anspruch ist es, dich zu verstehen und gemeinsam konkrete Schritte zu finden, die zu dem Gefühl führen: „Bei Vector fühle ich mich wohl.“ Dafür benötigen wir Einblicke in deine individuelle Situation (Beispiele, Kontexte, betroffene Abläufe).

Bitte nimm daher direkt mit uns Kontakt auf. Gerne zu mir oder wende dich an die Vertrauens- und Beschwerdestelle. Die Vertrauensperson ist zur Verschwiegenheit verpflichtet, prüft deine Anliegen vertraulich und leitet bei Bedarf passende Maßnahmen ein.
Lass uns den nächsten Schritt gemeinsam im direkten Austausch gehen – dir scheint es ja auch wichtig zu sein.

Herzliche Grüße

Holger

=========
Dieser Kommentar wurde im Dezember 2024 veröffentlicht:

Lieber Kollege,

danke für das erneute Update deiner Bewertung und dem damit verbundenen Feedback. Noch mehr würden wir uns freuen, wenn du den direkten Kontakt suchst, denn das Bewertungs-Kommentar-Ping-Pong zwischen uns löst keine Probleme oder beantwortet Fragen. Ich lasse den Kommentar auf deine Bewertung vom 02.07.2024 unten stehen und möchte heute nur auf zwei deiner Updates eingehen, die große Fragezeichen in unseren Köpfen verursachten.

Thema 1: Gleichberechtigung
Ich musste mir die Augen reiben, als ich deine Bemerkung zur Gleichberechtigung las. In der von dir angesprochenen letzten Firmenversammlung hat die Geschäftsleitung das Ziel definiert sich noch stärker für die Förderung und Entwicklung von Frauen einzusetzen, insbesondere was wichtige Entwicklungs- und Führungsfunktionen anbelangt. Wenn du die Förderung der Diversität als „sexistische (Be)förderungspraktik“ bezeichnest, sollten wir unbedingt über dein Wertebild sprechen. Niemand bekommt bei Vector aufgrund seines Geschlechts (und seines Alters) einen Bonus oder Malus. Die Möglichkeiten sind für alle gleich.
Zu diesem Thema möchte ich folgende repräsentative Fakten sprechen lassen:
95 % der Vectorianer:innen fühlen sich laut der diesjährigen Mitarbeitendenumfrage unabhängig von ihrem Geschlecht fair behandelt und 94 % unabhängig von ihrem Alter. Hier bei kununu wird die Gleichberechtigung mit 4,6 Sternen sehr positiv bewertet. Bei jeder Person sind die Rahmenbedingungen anders. Nutze deshalb die Möglichkeit deine individuelle Situation direkt mit deinem oder deiner zuständigen Personalreferent:in zu erörtern.

Thema 2: Interne Stellenwechsel
In der gleichen Firmenversammlung stand auch das Thema interne Mobilität auf der Agenda und wurde erläutert. Es war schon immer möglich intern die Stelle zu wechseln. Als „Abteilungswechsler“ spreche ich hier aus eigener Erfahrung. Zukünftig sollen interne Wechsel noch leichter möglich sein. Dazu wurden auch konkrete Zahlen genannt. Deshalb ist es nicht nachvollziehbar, warum du schreibst, dass keine interne Weiterentwicklung möglich ist. Egal ob interne oder externe Bewerbung, die Erfahrungen und Kenntnisse müssen zum Anforderungsprofil passen.

Lass uns bitte eventuelle Missverständnisse oder Fehlinterpretationen gemeinsam klären. Als langjähriger Mitarbeiter kennst du die möglichen Kanäle dafür – nutze sie gerne. Uns ist es wichtig in einen zielführenden Dialog zu gehen.

Viele Grüße,
Holger

=========
Dieser Kommentar wurde im Juli 2024 veröffentlicht:

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

danke für deine detaillierte Rückmeldung und die Verbesserungsvorschläge. Alles lässt sich hier auf kununu leider nicht beantworten und klären. Außerdem ist der direkte Dialog immer besser als hin- und herschreiben. Melde dich deshalb doch bitte bei einer Person deines Vertrauens, das kann dein:e Personalreferent:in sein oder die vielen Ansprechpersonen, die im Intranet unter „Vertrauens- und Beschwerdestelle“ genannt sind. Das liegt uns wirklich am Herzen!

Einige Themen möchte ich dennoch ansprechen und sie aus einer anderen Perspektive beleuchten. Du sprachst das Wachstum an. Das war in den letzten Jahren sicherlich groß, aber weder „irrsinnig“ noch „verheerend für die Produktivität“. Solche Phasen mit Personalaufbau gab es in der 36-jährigen Geschichte von Vector immer wieder, ohne dass der Erfolg darunter gelitten hat, sondern eher noch ausgebaut wurde.

Ab einer gewissen Anwesenheitszeit pro Woche im Büro hat jeder Anspruch auf einen festen Arbeitsplatz. Aktuell sind das 60 %. Es macht ja auch Sinn nachhaltig mit der Ressource Arbeitsplatz umzugehen und Shared Desks anzubieten für Mitarbeitende, die nur einmal die Woche ins Büro kommen. Das trifft auf Stuttgart, wo du nach eigenen Angaben arbeitest, auf jeden Fall zu.

Zum Thema Schulungen: Wenn dir das Niveau der internen Trainings zu niedrig ist, stehen dir die allermeisten in Deutschland angebotenen externen Schulungen offen. Welche für dich am besten passt, stimmst du mit deiner Führungskraft individuell ab.

Die Einordnung, ob das eigene Gehalt angemessen ist, fällt immer sehr subjektiv aus. Bleiben wir auf kununu, um das Thema so objektiv wie möglich zu betrachten. Dort sind 88 % der Vectorianer:innen mit ihrem Gehalt zufrieden (siehe https://www.kununu.com/de/vector-informatik/gehalt ). Diese Zahl basiert auf 520 Bewertungen und ist durchaus repräsentativ, da sowohl Senior-Entwickler:innen als auch Neueinsteiger:innen Einblicke gaben. Mit 4.4 von 5 Sternen liegt die Zufriedenheit um 19 % über dem Branchendurchschnitt (laut kununu).
Selbstverständlich spielen Verantwortungsspielraum, Leistung, Kenntnisse und Engagement eine große Rolle bei der Gehaltsfestlegung. Sprich am besten deine Führungskraft darauf an, wenn du hier Fragen hast.

Bei einigen deiner Punkte fehlen mir Hintergrundinformationen, so dass Aussagen zu deiner individuellen Situation leider nicht möglich sind. Bitte werde aktiv und suche das Gespräch – dein aktueller Frust muss keine Einbahnstraße sein. Dazu ist die Bereitschaft zum Gespräch wichtig und das Erkennen von eigenen Handlungsspielräumen.

Herzliche Grüße,
Holger

Mehrfachbewertung

Top Arbeitgeber

5,0
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Auch in wirtschaftlich kritischen Zeiten wird auf das Wohl der Mitarbeiter geachtet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den Betreiber des Betriebskindergarten

Verbesserungsvorschläge

Keine.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Vector war mal ein echt toller Arbeitgeber, aber die Zeiten haben sich geändert

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Vector war mal ein echt toller Arbeitgeber, hat sich aber etwas zu sehr auf seinem Erfolg und Status ausgeruht und hat zudem ein großes Problem mit seinen Führungskräften.

Führungskraft wurde bei Vector meist der Fachexperte, der am längsten dabei ist, inzwischen merkt man (Geschäftsführung und Personalabteilung) dass das nicht unbedingt die Personen mit guten Führungsqualitäten sind, unternimmt aber nichts dagegen.
Der Leiter der größten Produktlinie bei Vector ist bspw. immer noch bei Kunden vor Ort und auf einer sehr detaillierten Ebene in Projekten involviert und vernachlässigt dafür die Organisationsentwicklung seiner Abteilung, die aktuell wichtiger denn je wäre. Fehlendes Vertrauen in die Mitarbeiter zieht sich in besagter Produktlinie durch alle Hierarchieebenen.
Die Geschäftsführung hat kürzlich die gesamte Belegschaft aufgefordert in den aktuell schwierigen Zeiten doch bitte auch die Extrameile zu gehen, sie selbst und die Personalabteilung scheinen davon ausgenommen zu sein, wenn Führungskräfte weitermachen dürfen wie bisher. Hier beispielhafte Auszüge; eine schwache Arbeitsleistung oder Verweigerung von Aufgaben bleibt ohne Konsequenz, führt vielmehr zur Behinderung von Kollegen, gute Mitarbeiter werden nicht gefördert, durch das Verhalten der Führungskräfte (Duldung der voran genannten Punkte und Belohnung schlechter Leistungen durch Gehaltserhöhungen) demotiviert und werden nach und nach das sinkende Schiff verlassen, wenn nicht bald etwas passiert.
Es sollte doch im Interesse des Unternehmens sein, seine wichtigsten Ressourcen (Mitarbeiter) optimal zu nutzen.

Seit Vector wegen eines externen Einstellungsstops kaum noch Recruiting betreibt, müsste die Personalabteilung eigentlich viele freie Kapazitäten haben und könnte bei der Mitarbeiterentwicklung unterstützen oder die Ressourcenoptimierung angehen, hiervon ist jedoch nichts zu sehen. Vermutlich sind sie hierzu auch gar nicht in der Lage, da sie viel zu weit weg von der inhaltlichen Arbeit der Produktlinien sind, aber das könnte man ja ändern.
Allgemein wirkt das Management der Personalabteilung nicht sehr zeitgemäß und die Bereitschaft gegenüber Veränderungen ist sehr gering.

Image

Die Zufriedenheit der Angestellten sinkt zusehends, die Gründe hierfür sind vielschichtig und zum Teil in diesem Beitrag genannt.

Karriere/Weiterbildung

Von der Führungskraft kann man leider nicht viel erwarten, man muss sich selbst kümmern und bekommt meist nur kleine Schulungen.

Gehalt/Benefits

Der Bonus wurde in den letzten Jahren als fester Bestandteil des Gehalts beworben (auch in Bewerbungsgesprächen) durch die Kürzung oder gar Streichung des Bonus fallen die Gehälter auf ein unterdurchschnittliches Branchenniveau und machen Vector zunehmend unattraktiver. Wenn man weiß, wie in den letzten Jahren Gehaltserhöhungen durchgeführt wurden, Gießkanne für alle, ungeachtet der Leistung) fühlt sich das nicht so fair an. Und würde man die bestehenden Ressourcen optimieren, müsste man den Bonusanteil des Gehalts sicher nicht kürzen, das ist jedoch viel Arbeit und niemand sägt freiwillig am eigenen Stuhl oder gibt Preis, dass er jahrelang eine unterdurchschnittliche Leistung von Mitarbeitern geduldet hat.

Arbeitsbedingungen

Die Kantine, Fitnessstudio etc. sind auf jeden Fall top, mir wäre jedoch wichtiger, dass eine gute Arbeitsatmosphäre herrscht, das Management sichere Strategien verfolgt und ich mich als Mitarbeiter weiterentwickeln kann.

Gleichberechtigung

Es arbeiten sehr wenige Frauen bei Vector, kaum Frauen in Führungspositionen und man hat manchmal den Eindruck Frauen müssen die Extrameile gehen, damit man sie ernst nimmt.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

5Hilfreichfinden das hilfreich12Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lieber Kollege oder liebe Kollegin,

vielen Dank für die 5-Sterne-Bewertungen. Auch die Schilderung deiner negativen Eindrücke ist hilf- und aufschlussreich.

Bei den amerikanischen Ureinwohnern gibt es den Spruch „Urteile nie über einen anderen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist!“
Worauf ich hinaus möchte: Du urteilst unter anderem über die Ernennung der Führungskräfte, über den Rollenfokus und die Prioritäten deines Abteilungsleiters und über das, was die Personalabteilung macht bzw. nicht macht. Das steht dir natürlich frei, keine Diskussion. Hinterfrage aber bitte, ob du so tiefe Einblicke in alle Themen hast, um das abschließend bewerten zu können. Gerne möchten wir dir einige Infos geben und dich auffordern, direkt mit uns in Kontakt zu treten.

Im Rahmen des Transformationsprojekts, über das die Geschäftsführer regelmäßig in den Townhalls berichtet, gibt es Initiativen, die darauf abzielen, die gesamte Organisation weiterzuentwickeln. Die Personalabteilung begleitet diesen Prozess unter anderem mit Workshops und weiteren Maßnahmen. Zudem wird ein neues Kompetenzmodell ausgerollt, um die Erwartungen an Mitarbeitende und Führungskräfte noch transparenter und verständlicher zu machen.
Hinsichtlich deiner beispielhaften Auszüge zum Verhalten von Führungskräften, darfst du dich gerne vertrauensvoll an die Personalabteilung wenden, damit wir das gemeinsam erörtern können. Gehe dazu mit deiner Personalreferentin in ein vertrauliches Gespräch. Sie erläutert dir bei dieser Gelegenheit auch die vielen Faktoren, die bei der Ernennung von Führungskräften eine wesentliche Rolle. Kleiner Spoiler: Das ist nicht ausschließlich die Betriebszugehörigkeit und die Gehalts-Gießkanne gehört nicht zu unserem Tool-Set;-)

Personalarbeit ist deutlich mehr als Recruiting. Nur ein kleiner Teil der Abteilung war und ist darin involviert. Keine Sorge, die Kolleg:innen haben genügend zu tun, denn es gibt keinen Einstellungsstopp. Schau gerne auf unsere Karriereseite. Dort findest du heute (08.10.2025) insgesamt 33 externe Stellen – für Studierende und Berufserfahrene. Zudem sind 24 interne Stellen ausgeschrieben, die sich nicht von allein besetzen. Außerdem gibt es die erwähnten Aktivitäten in der Personal- und Organisationsentwicklung. Wir laden dich herzlich ein für ein paar Stunden unsere Mokassins zu tragen oder deine Fragen direkt zu platzieren. Unsere Türen stehen dir jederzeit offen. Nutze bitte die Gelegenheit.

Gegenseitiges Verständnis und ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe sind uns sehr wichtig.

Herzliche Grüße

Holger

Mehrfachbewertung

Fairer, wohlwollender Arbeitgeber mit starkem Zusammenhalt

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Vector Informatik GmbH in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Schöne Gebäude, gute Kantine. Nettes Gesamtumfeld.

Verbesserungsvorschläge

Entscheidungen schnell treffen und klare Richtung vorgeben.
Gehaltsstrukturen transparenter machen.

Arbeitsatmosphäre

Selten so etwas erlebt

Work-Life-Balance

Arbeitsverträge in Teil- und Vollzeit

Karriere/Weiterbildung

Möglichkeiten gibt es, Umsetzung liegt voll in der eigenen Hand.

Gehalt/Benefits

Gehalt niedriger als bei der Konkurrenz.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In Hand einer Stiftung die Millionen für soziale Projekte investiert. Neuanschaffungen im Fuhrpark nur grün.

Kollegenzusammenhalt

Viele unternehmen auch außerhalb der Arbeit etwas zusammen

Gleichberechtigung

Hier ist jeder willkommen. Auch das Umfeld ist bunt durchmischt!

Interessante Aufgaben

Kommt stark aufs Team und oder Abteilung an. Stellenwechsel intern möglich.


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Auch in schwierigeren Zeiten ein sehr guter Arbeitgeber

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sparen wo sinnvoll (und ja der Bonus ist ein schneller guter grosser Hebel) und nicht symbolisch (Kaffee oder gar CANtine) aber trotzdem z.B. noch kleinere Events o.ä. für Mitarbeiter veranstalten.
Relativ offene Kommunikation an alle Mitarbeiter.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Tatsächlich derzeit nur Kollegen, die bisher "verwöhnt" waren und jetzt nicht gewillt sind sinnvolle Sparmaßnahmen zu akzeptieren.

Verbesserungsvorschläge

Bitte wenns wieder aufwärts geht den Stellenaufbau trotzdem langsamer angehen diesesmal...

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist weiterhin sehr gut und wertschätzend. Sparmaßnahmen nach Sinn und nicht nach Symbolik begrüße ich sehr. Ein paar Leute müssen nur lernen von rosaroten Wolken runterzukommen und die Realität zu sehen.

Work-Life-Balance

Eine flexiblere Homeoffice Lösung wäre schön. Aber das bestehende ist akzeptabel solange es sich nicht verschlechtert in Richtung mehr vor Ort Arbeit.

Karriere/Weiterbildung

Mit E-Learnings die man sogar privat nutzen darf und einem ordentlichen Schulungskatalog alles ok.

Gehalt/Benefits

Entgegen anderer aktueller Kommentare sehe ich den Bonus als Bonus und so wurde er auch immer kommuniziert. Wenn das "normale" Gehalte so viel schlechter ist als bei "den anderen" ohne Bonus, dann geht doch. Nur wenn ich sehe wie "die anderen" bei jeder Krise gleich nach "Stellenabbau" und Verlagerung schreien, bleib ich gerne.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wurden/werden auch KollegenInnen Ü50 eingestellt und regelmässig gehen KollegInnen in den Ruhestand. Die Durchmischung ist meines Erachtens nach gut.

Arbeitsbedingungen

Räume in Stuttgart sind sehr gut, das gezwungene Shared Desk wenn man nicht 3 Tage die Woche vor Ort ist war zumindest in Stuttgart derzeit imho unnötig.

Kommunikation

Die offene Kommunikation in den regelmäßigen Firmenversammlungen begrüße ich sehr.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Nach wie vor guter Arbeitgeber mit Sand im Getriebe...

3,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsbedingungen, Umweltbewusstsein, Work-Life-Balance

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ist in den einzelnen Abschnitten ausreichend beschrieben...

Verbesserungsvorschläge

Bevor finanziell bei den Mitarbeitern gespart wird, erstmal alle weiteren Optionen ausloten...
- Keine Events mehr (Wandern, Sommerfest, Weihnachtsfeier etc.)
- gezielter Abbau von Überkapazitäten an entsprechenden Stellen
- Wer Leistung von den Mitarbeitern fordert, sollte nicht im gleichen Zug
- Ehrlichkeit bei Vorstellungsgesprächen statt schönrechnen des Gehalts

Arbeitsatmosphäre

Seitdem sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland verschlechtert hat und das auch an Vector nicht spurlos vorbeigegangen ist, merkt man deutlich die angespannte Stimmung. Da helfen auch keine Wandertage im Stil eines Schulausflugs...

Image

Das Image war bisher immer gut. Ob es das nach den jüngsten Ankündigungen auch bleibt, muss man abwarten. Gerade bei den langjährigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen kann man ein Gefühl bekommen, dass "Sektenartige" Ausmaße angenommen hat. Kritik am Unternehmen ist unerwünscht und wird getadelt.

Work-Life-Balance

Zumindest in meinem Bereich kann ich beruflich und privat gut vereinbaren. Das Relikt 40-Stunden-Woche ist allerdings nach wie vor nicht mehr Zeitgemäß und ein Nachteil gegenüber anderen Unternehmen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt viele Trainings und Schulungen zu Auswahl. Diese haben oft nur Soft-Skill Charakter und fachbezogen gibt es wenig. Hinzu kommt, dass einem nur wenig Zeit und Raum bleibt sich der eigenen Weiterentwicklung zu widmen. Führungskräfte sind fachlich oftmals hervorragend, aber eben wenig tauglich als Führungskraft.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist das für mich am negativsten behaftete Thema. Ich erinnere mich noch an mein Vorstellungsgespräch, als mir gesagt wurde ich solle den Bonus als Bestandteil meines Gehalts betrachten. Mit dem Bonus hat man es dann so hingedreht, dass das geforderte Gehalt erreicht wurde. Dieser wäre ja schließlich auch "in Krisenjahren immer gezahlt worden". Dieser Bonus, der das Gehalt wenigstens einigermaßen Konkurrenzfähig gemacht hatte, wird nun deutlich gekürzt und steht zukünftig auf der Kippe. Es wird Leistung und Einsatz gefordert, gleichzeitig geht man an des Schwaben liebstes - den Geldbeutel. Ohne diese meines Erachtens haltlose Einstellungspolitik der letzten Jahre, wäre die Situation vermutlich weniger angespannt. Ich für meinen Teil bin enttäuscht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Tolles Umweltbewusstsein, oftmals etwas zu sozial... Wenn gespart werden soll, dann bitte auch in diesem Bereich.

Kollegenzusammenhalt

Spürbar am Bröckeln... Mein Eindruck ist, dass alle versuchen ohne Rücksicht auf Verluste ihre Themen durchzudrücken. Hauptsache man steht selbst gut da.

Vorgesetztenverhalten

Als Mitarbeiter habe ich nicht den Eindruck, dass das Management krisenfest ist. Teilweise werden Entscheidungen im Wochentakt neu getroffen und am Ende weiß niemand mehr wo es jetzt eigentlich hingeht. Es wird massiv Druck aufgebaut und auf den letzten Metern wird die Priorität zurückgenommen. Das kann ja mal vorkommen, aber nicht in diesem Ausmaß. Das führt zu einem enorm frustrierten Arbeiten.

Arbeitsbedingungen

Hervorragende Kantine, Fitnessstudio, kostenlose Getränke, kostenloses Laden für E-Autos, betriebliche Altersvorsorge, Firmenhandy... Einen Stern Abzug für das verdichten der Büros. Das hat das Arbeitsklima nachhaltig schlechter gemacht.

Kommunikation

Die Kommunikation ist größtenteils sehr transparent, allerdings wirkt sie auf mich teilweise auch konfus. Vieles wird als neue Strategie vorgestellt, bei genauerer Betrachtung kann ich für mich nur wenig neue Inhalte entdecken. Die Kommunikation zum Thema Gehalt ist im entsprechenden Abschnitt festgehalten.

Gleichberechtigung

Bisher nichts negatives mitbekommen.

Interessante Aufgaben

Es gibt viel potential für interessante Aufgaben, aber nur wenig Zeit und Raum sich diesen zu widmen. Eher Masse statt Klasse.


Umgang mit älteren Kollegen

3Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lieber Kollege oder liebe Kollegin,

vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Es freut uns, dass du vieles gut findest. Auf einige kritische Punkte möchten wir gerne eingehen.

Ziel von Vector ist es allen Mitarbeitenden einen hervorragenden Arbeitsplatz anzubieten, sowohl was die Ausstattung anbelangt als auch die Kultur. Von außen (über diverse Auszeichnungen) aber vor allem von innen (durch die Vectorianer:innen) wird uns bestätigt, dass wir ein hochattraktiver Arbeitgeber sind. Bei Sonnenschein in Zeiten des Wachstums ist sowas immer einfach. In Zeiten, die wirtschaftlich herausfordernder sind, muss man einiges hinterfragen und anpassen. Dieser Prozess läuft und wird transparent in den Firmenversammlungen und den Townhalls durch die beiden Geschäftsführer kommuniziert. Darüber hinaus hat jede:r die Möglichkeit jederzeit offene Fragen zu platzieren. Dazu fordern Thomas und Matthias auch immer auf. Nutze gerne diese Möglichkeit – per E-Mail oder im Format „Ask me anything“.

Da du den Geldbeutel in Form des reduzierten Company Bonus angesprochen hast: Ja, das ist für uns alle natürlich unangenehm. Im Vergleich zu Kurzarbeit oder Arbeitsplatzverlust aber das deutlich kleinere Übel. Jeder kann sich ausrechnen was beispielsweise nur 1.000 € Bonus plus die darauf fälligen Sozialabgaben multipliziert mit Anzahl der Mitarbeitenden ungefähr ergibt. So viele Events können gar nicht gestrichen werden, um eine Summe dieser Größenordnung für jeden auszubezahlen. Zudem wurde die Ausgestaltung unserer Events schon stark angepasst. D.h. der Spareffekt ist zu gering im Vergleich zum Schadenspotenzial.

Wir wissen, dass Weihnachtsfeier, Sommerparty oder auch der Ausflug für viele Kolleg:innen ein Highlight ist. Gemeinsam feiern bzw. Zeit miteinander zu verbringen, steigert das Zusammengehörigkeitsgefühl, schafft Verständnis und baut Brücken. All das das sind sehr wichtige Faktoren, auf denen die besonders wertschätzende Arbeitskultur bei Vector basiert.
Jeder hat seine liebgewonnenen Benefits, die sich teilweise stark unterscheiden. Der eine kann gut auf etwas verzichten, während es dem anderen hingegen sehr schwerfällt.

In einem Kommentar auf eine Bewertung können Aspekte leider nur angeschnitten werden, eine Klärung ist kaum möglich. Dazu bedarf es eines Dialogs mit mehr Hintergrundinfos. Deshalb unsere Bitte: nimm Kontakt auf, zu deiner Führungskraft, zur Personalabteilung, zur Vertrauens- und Beschwerdestelle, zur Geschäftsleitung. Denn es gibt schon noch ein paar Punkte, die wir klären können. Insbesondere das Thema Druck und Prioritäten stimmt uns nachdenklich. Such dir Gesprächspartner, denn auch in Zeiten der Veränderungen sollte das kein anhaltender Zustand sein.

Herzliche Grüße

Holger

Die fetten Jahre sind vorbei. Und jetzt wird auch noch die Prämie eingespart!

3,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Vector Informatik GmbH gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Hoffen wir, dass in Zukunft nicht so massiv angestellt wird, sondern eben mit Verstand. Best practices einführen.
Edit: Prämie allen pauschal zu streichen, inklusive der Leistungsträger ist nicht die richtige Entscheidung!!!

Arbeitsatmosphäre

Hängt vom Team ab und der Abteilung.

Work-Life-Balance

Die obligatorischen 30% der Anwesenheit sollten überdacht werden. Ja, die Büros stehen halbleer, aber das bedeutet doch nicht, dass man zwingend ins Büro muss. Diese Regelung ist nicht zeitgemäß und in einer IT Firma nicht angemessen. Insbesondere, wenn hier Flexibilität angepriesen wird, aber das nicht gelebt wird.

Karriere/Weiterbildung

Interne Weiterbildung leider sehr mager. Externe Möglichkeiten können genutzt werden, aber z.T. in der freien Zeit.

Gehalt/Benefits

Jetzt in der Krise hat Vector sich dazu entschlossen auch noch die Prämie zu streichen. ALLEN Mitarbeitern. Anscheinend gibt es große Angst vor gezielten Entlassungen. Die Cantine sei wichtig und anderer Schnickschnack, aber die, die ein Teil der Prämie monatlich ausbezahlt bekommen haben, werden es deutlich spüren!!! Und ehrlich gesagt habe ich gestern bereits angefangen Jobanzeigen zu studieren. Die Unsicherheit ist das eine, aber diese Streichung ist ganz klar spürbar. Die Prämie wurde all die Jahre immer weniger, sogar in den Jahren mit fetten Umsätzen wurde an der Prämie gespart. Und doch war die Prämie die ganze Zeit, sogar vor vielen Jahren im Vorstellungsgespräch, nahezu versprochen!!! Kurz vor den Urlauben wurde also diese längst beschlossene Sache verkündet. Ich glaube gezielte Entlassungen an den richtigen Stellen wären deutlich effizienter. Und ich bin mir nahezu sicher, dass einige, vor allem die gut qualifizierten, jüngeren Menschen mit Berufserfahrung Vector verlassen werden. Ob das so gut ist für das Unternehmen???

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorbildlich

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf das Team an, Glückssache.

Umgang mit älteren Kollegen

Ganz wenige ältere Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Nicht immer transparent.

Arbeitsbedingungen

Gut.

Kommunikation

Im Moment ist klar, dass die fetten Jahre vorbei sind und die Rezession auch uns betrifft, aber was konkret gemacht wird, ist unklar. Genauso wenig, wie die Frage, wieso in den letzten paar Jahren so massiv eingestellt wurde. Achso, jetzt wird auch noch die Prämie komplett gestrichen! Mir fehlen die Worte.

Gleichberechtigung

Sehe keine akuten Probleme.

Interessante Aufgaben

Kommt sehr auf die Abteilung an. Ich habe da Glück.


Image

7Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lieber Kollege bzw. liebe Kollegin,

wir gehen jetzt nur auf deine aktuellen Anmerkungen ein. Der Rest wurde schon im Oktober 2024 kommentiert.

Zu deiner Aussage „… die Prämie komplett gestrichen“ und „… war die Prämie … nahezu versprochen“: Abhängig vom Ergebnis des Geschäftsjahrs wird es AUF JEDEN FALL einen Company Bonus geben, er wird definitiv NICHT „komplett gestrichen“. Der Bonus war und ist flexibel und orientiert sich am wirtschaftlichen Erfolg von Vector. Seine Höhe orientiert sich nicht am Umsatz, sondern am Betriebsergebnis. Deshalb bedeutet Rekordumsatz auch nicht Rekordprämie, denn die Kosten müssen daneben gestellt werden. Der Bonus ist eine Stellschraube, um auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten auf weit gravierendere Maßnahmen wie Entlassungen verzichten zu können. Das wird auch in den Vorstellungsgesprächen beim Thema Gehalt so kommuniziert.

Aufgrund des Doppelstiftungsmodells sind die Arbeitsplätze bei Vector äußerst krisensicher und die Geschäftsleitung hat in der letzten Firmenversammlung nochmals versichert, dass es keine Entlassungen geben wird. Da Solidarität bei Vector fest in unseren Grundwerten verankert ist, betrifft die Reduzierung der Vorauszahlung alle Mitarbeitenden inklusive der Führungskräfte, unabhängig von ihren Leistungen. Wenn du dich bisschen umschaust, werden bei sehr vielen Arbeitgebern weit drastischere Maßnahmen umgesetzt. Der Blick über den Tellerrand kann helfen, die aktuelle Situation realistisch einzuschätzen. Hört sich hart an, ist aber leider so.

Am Tag vor deiner Bewertung fand die Firmenversammlung statt in der unser Geschäftsführer Matthias die Maßnahmen zur Kostenreduzierung erläutert hat. Hochgerechnet auf das komplette Jahr ergibt dies eine beachtliche Summe.
Von symbolischen Maßnahmen mit geringem Effekt oder kurzfristige Spareffekte mit langfristigem Schadenspotenzial wollen wir absehen. D.h. viele von dir als „Schnickschnack“ bezeichneten Benefits bringen keinen signifikanten Einspareffekt. Außerdem möchte Vector weiterhin seinen Mitarbeitenden ein wertschätzendes und hochattraktives Arbeitsumfeld bieten.

Zu guter Letzt noch die Bitte, dich wegen deiner Themen auch direkt an uns zu wenden. Es gibt viele Kontaktmöglichkeiten, z.B. dein:e Personalreferent:in, die Vertrauens- und Beschwerdestelle oder die Geschäftsführer Thomas und Matthias, egal ob direkt oder über das Format „Ask me anything“. Hier bei kununu sind die Möglichkeiten eines Dialogs doch eher begrenzt und dieses Kommentar-Ping-Pong ist nicht so zielführend.

Herzliche Grüße

Holger

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Hier der Kommentar vom Oktober 2024:

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

danke für deine Rückmeldung, für die guten Bewertungen und deine Anmerkungen zu den Punkten, bei denen du nicht ganz so glücklich bist. Damit du die aktuelle Situation gut einordnen kannst, möchte ich dir ein paar Infos geben.

In den letzten Jahren gab es immer wieder Phasen, in denen das Wachstum der gesamten Weltwirtschaft oder einzelner Branchen gebremst wurde bzw. es einen Rückgang gab. Ich erinnere mich konkret an die Jahre 2008/2009 mit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und an die Corona-Jahre.

Davor (und danach) hat nicht nur Vector, sondern die allermeisten Unternehmen im Vertrauen auf weiteres Wachstum und vor allem auch aufgrund der vielen Aufgaben, Personal aufgebaut und in Ressourcen investiert. Es gab übrigens im letzten Jahrzehnt bei Vector Phasen, in denen das Wachstum der Mitarbeitenden prozentual DEUTLICH größer war als in den letzten beiden Jahren. Vielleicht ist dies der Grund warum wir immer noch glänzend dastehen und trotz der aktuellen Eintrübung weiterhin optimistisch in die Zukunft blicken?

Wenn man die Meldungen großer Automobilhersteller und Tier-1-Lieferanten verfolgt, wird hier teilweise massiv Personal abgebaut und Benefits gestrichen. Auch reduzieren viele Tech-Konzerne die Freiheiten bei der Remote-Arbeit. Bei Vector gibt es keine Pläne zum Stellenabbau oder zu sonstigen großen Eingriffen. Dennoch dürfen auch wir die Schere zwischen Umsatz und Kosten nicht zu groß werden lassen. Deshalb werden aktuell gewisse Themen hinterfragt. Bei der letzten Firmenversammlung wurde darüber detailliert und transparent berichtet.

Zum Thema Weiterbildung: Als „sehr mager“ würde ich das Angebot unsere internen Trainings keinesfalls bezeichnen. Es sind über 400 verschiedene Angebote, die viele verschiedene Aspekte der fachlichen und persönlichen Entwicklung abdecken.
Wenn bei den internen Trainings nichts Passendes für dich dabei ist, stehen dir die allermeisten in Deutschland angebotenen externen Schulungen offen. Welche für dich am besten passt, stimmst du mit deiner Führungskraft individuell ab. Wenn du extrem heiß auf ein Thema bist oder dieses aktuell zu weit von deinem Aufgabengebiet entfernt ist, kannst du Self-Study-Plattformen in deiner Freizeit nutzen. Alle anderen Weiterbildungsmaßnahmen finden natürlich immer während der Arbeitszeit statt.

Kennst du unser Format „Ask me anything“ bei dem du Fragen aller Art, auch zur Strategie, stellen kannst und von einem unserer Geschäftsführer eine profunde Antwort erhältst?
Nimm doch gerne mal teil. Falls es an irgendeiner Stelle klemmt oder du noch eine Erklärung benötigst: melde dich bitte bei einer Person deines Vertrauens. Es gibt bei Vector vielfältige Feedbackmöglichkeiten und offene Türen, das ist uns nämlich sehr wichtig.

Herzliche Grüße

Holger

Mehrfachbewertung

Weiterhin Top-Arbeitgeber - in der Krise aber Einsparpotential an falscher Stelle

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

In der aktuellen Krise mehr nach Einsparpotentialen suchen und diese auch umsetzen und nicht nur ankündigen und dann doch so weiter machen.

Arbeitsatmosphäre

Auch bei Vector ist die Krise angekommen - es wird aber aus meiner Sicht an den falschen Punkten gespart - was auf längere Sicht dazu führt, dass gute MA verloren gehen werden.
Die wahrscheinlich erhoffte Fluktuation wird es geben, aber nicht die MAs die man los werden sollte/ wollte.

Work-Life-Balance

Sehr faire Arbeitszeit und HO Regelung

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen sind in meinem Bereich immer möglich und werden auch freigegeben.
Karriere manchmal etwas schwierig.

Gehalt/Benefits

Mein Gehalt ist ok - aber über viele Jahre wurde in den Einstellungen mit dem Bonus, „der ja immer kommt, auch in Krisenjahren“ (Aussage im Vorstellungsgespräch) das Gehalt schön gerechnet und gelockt - nun muss man in der Krise diesen kürzen. Klar lieber Kürzung des Bonus als Kündigungswelle - aber für viele ist dies jetzt eine Täuschung / Entäuschung.

Kollegenzusammenhalt

In meinem Team Gut

Vorgesetztenverhalten

In meinem Team gut

Arbeitsbedingungen

Super Arbeitsplätze

Kommunikation

Wird besser - aber noch Luft nach oben.
Strategie wurde erstmalig dieses Jahr detailliert erläutert, mal gucken ob es zu bleibt.

Gleichberechtigung

In meinem Bereich gut - aber sehr männerlastige Branche

Interessante Aufgaben

In meinem Bereich gut - aber auch durch viel Eigeninitiative


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin oder liebe Kollege,

vielen Dank für deine differenzierte Rückmeldung und das positive Bild, dass du über Vector als Arbeitgeber zeichnest.

Am Tag deiner Bewertung fand die Firmenversammlung statt in der unser Geschäftsführer Matthias die Maßnahmen zur Kostenreduzierung erläutert hat. Hochgerechnet auf das Jahr 2025 ergibt dies eine beachtliche Summe.
Er betonte außerdem, dass wir von symbolischen Maßnahmen mit geringem Effekt absehen werden. Kurzfristige Spareffekte mit langfristigem Schadenspotenzial sollen ebenfalls vermieden werden. Zudem gab es die Aufforderung eigene Ideen einzureichen. Wenn du hierzu konkrete Vorschläge hast, wende dich gerne an die Geschäftsleitung. Die Ohren sind immer offen.

Dank der speziellen Konstellation mit den Stiftungen sind wir in unseren Entscheidungen frei und unabhängig. Das ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Arbeitgebern, die in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten in Aktionismus verfallen, Porzellan zerschlagen und es anschließend mühsam (und teuer) wieder zusammenkleben müssen. Wir hoffen bei Vector sicher nicht auf eine Fluktuation, sondern wollen allen Mitarbeitenden einen sicheren und gut ausgestatteten Arbeitsplatz bieten – auch in Zeiten mit wirtschaftlichem Gegenwind. Bei uns muss sich niemand um seine Arbeitsplatzsicherheit sorgen.

Damit dies so bleibt ist der Company Bonus eine Stellschraube. Wie du weißt, ist dieser vom Unternehmenserfolg abhängig und variiert von Jahr zu Jahr. Es wird auch für das noch laufende Geschäftsjahr einen Bonus geben, das wurde bereits kommuniziert. Wir können nachvollziehen, dass die Höhe des Bonus für dieses Jahr deinen Erwartungen nicht entspricht. Unser eigener Anspruch ist auch höher.

Wenn bei dir noch Fragen offen sind, kannst du dich gerne an die Personalabteilung, deine Führungskraft oder auch direkt an unsere Geschäftsführer wenden. Das Format „Ask me anything“ wäre auch geeignet. Dort kannst du einen unserer Geschäftsführer wirklich alles fragen, was dir auf dem Herzen liegt.

Herzliche Grüße

Holger

Praktikum und Werkstudent bei Vector ist sehr zu empfehlen

4,7
Empfohlen
Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsatmosphäre über alle Ebenen
Campus
Kantine

Verbesserungsvorschläge

Corporate Benefits


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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