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Informatik 
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Bewertungen

177 von 683 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Verbesserungsvorschläge
kununu Score: 4,3Weiterempfehlung: 84%
Score-Details

177 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Firma mit tollem Potenzial, das leider durch schwaches Management oft nicht gehoben wird.

4,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Vector Informatik GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

CANtine

Trotz Wirtschaftskrise wird aktuell noch kein Personal abgebaut.

Man hält gut zusammen unter den Kollegen (das ist der größte Erfolgsgarant von Vector). Die Leute an der Basis machen einen genialen Job und kompensieren so manche Entscheidungen ihres Managements.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vector bräuchte mehr Mut für kontroverse Diskussion und sachlichen Streit.
Schade, finde ich, dass es keinen Betriebsrat gibt, der als Sparring Partner für die Geschäftsleitung dienen könnte.
Leider gibt es einige Manager, die gute Techniker waren aber null Skills in Mitarbeiterführung, Kommunikation und zwischenmenschlicher Kompetenz haben.

Verbesserungsvorschläge

Schafft endlich eine Plattform, wo Zukunftsthemen von Menschen diskutiert werden, die Bock und Erfahrung für Innovation haben.

Aktuell entscheiden nur Manager und Leute ab einem bestimmten Job Level über die nächsten Schritte. Meist sind es genau die Leute, die dafür verantwortlich sind, dass es aktuell strukturelle Schwierigkeiten gibt.

Image

Tolle Firma mit sehr sozialer Einstellung.

Karriere/Weiterbildung

Hier gibt es nicht wirklich einen Plan: „ in zwei Jahren sehen wir dich als…“ „Deshalb bieten wir dir jetzt diese Schulungen.“ Sowas gibt es nicht. Jeder schaut selbst auf seine Fortbildung. Viele interne Angebote. Externe Angebote und Dinge, die über den Tellerrand hinaus schauen, sind selten oder eher nicht .

Gehalt/Benefits

Die Jahre, wo der Erfolgsbonus sehr hoch war, sind vorbei. Das Grundgehalt ist eher mager. Kollegen, die schon viel verdienen, erhalten praktisch keine Gehaltssteigerung, obwohl sie einen großen Beitrag für die Weiterentwicklung der Firma leisten. Irgendwann stößt man an eine gläserne Decke und niemand kann sagen, wie man den nächsten Level erreicht.

Zum Thema Benefits: Vector ist wahrscheinlich die einzige Firma auf dieser Welt, die ihr Geld mit Autos verdient, aber wo Vertriebsmitarbeiter keinen Dienstwagen erhalten.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Good place to work, not perfect yet

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

I'm wondering whether the day will ever come when I won't hear the phrase, "Let me explain it quickly in German."

Verbesserungsvorschläge

Vector keep on doing what you do.
But don't just act internationally, be international.

Image

As good from inside as it is from outside

Work-Life-Balance

Great

Karriere/Weiterbildung

You need a training or up-skilling? You'll get it

Gehalt/Benefits

Salary is higher than average in the region/industry. Although big part of it company bonus which is a safety net for the company to its expenses depending on the revenue. On the other hand it keeps employees motivated to contribute to the company's success

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Social awareness: Vector organises donations and fundings. Ambiental awareness: not quite visible. (I may be wrong). Inclusivity: Vector also has emoloyess with physical disabilities and impairements.
Few tiny missing pieces: Vector never participates in gender equality and inclusivity and still celebrates 8th of March, LGBTQ+ topic is never mentioned

Kollegenzusammenhalt

Depends strongly on your department. Some departments and teams have employees with different cultural background, others (kinda majority) have mostly german colleagues, where you would not feel in you fit in, unless you're really into the "local context" and life style. Which overall is totally fine, however Vector presenting itself as a big international company doesn't seem to be that international from inside. If you'd like to work here, make sure to polish your german skills to C1 level.

Umgang mit älteren Kollegen

No issues as far as I am concerned

Arbeitsbedingungen

Comfortable office, great cantine, good work equipment, gym etc. Vector is doing good job in this regard.

Kommunikation

Thera are regular 1-o-1's with the team lead, yearly performance reviews and town halls with the board members. One is informed well but not excessively

Gleichberechtigung

Absolute majority of employees are still men, not very typical for big companies. Most of the teams are led by men. Fortunately Vector is working to increase the respresentation of women.

Interessante Aufgaben

Challenging and fulfilling. The state of the art tech stack and "shiny" software tools


Arbeitsatmosphäre

Vorgesetztenverhalten

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Mittlerweile mit Managern übersättigter Bauchladen

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sterneküche auf hohem Niveau. Fraglich, inwieweit Kosten/Nutzen in diesen Zeiten noch darstellbar sind. Immerhin werden Dauerbelegungen mit Angehörigen jetzt eingeschränkt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Statt Neuerungen ans Laufen zu bringen werden Abteilungen zusammengelegt, weitere Führungspositionen geschaffen und mit altem Personal besetzt. Neue Impulse eines Geschäftsführers (mittlerweile a. d.) waren nicht genehm. Zu viele Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Jetzt werden weitere Arbeitskreise gegründet. Konzepte sollen her für Innovationsideen, die seit Jahren auf dem Tisch liegen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass man sich in Formalismen, PowerPoints und Organigrammen verliert. Ein neuer Markenauftritt, coole Sache. Nicht falsch verstehen: All dies ist notwendig. Wenn da nur nicht die vielen internen Baustellen wären. Mangelverwaltung statt echter Änderungsbereitschaft? Wir werden's sehen.

Verbesserungsvorschläge

Managerebenen abbauen. Stillstandsverwalter abfinden.

Work-Life-Balance

An der liegt es nicht. Manche Mitarbeiter dürfen 100% von zuhause arbeiten. Ob das die Zusammenarbeit fördert, ist fraglich.

Karriere/Weiterbildung

Für angehende Manager in der Vergangenheit oft gut möglich. Auf technischer Produktebene erkennbar mager.

Vorgesetztenverhalten

Die meisten Führungskräfte reagieren nur, statt tatkräftig voranzugehen. Mit Zurückhaltung und Ehrerbietung kam man in den fetten Jahren wohl gut weiter. Den Entwickler/Innen wird implizit die Verantwortung übertragen, während die üppigen Gehälter bei den Managern bleiben.

Kommunikation

Hat in den letzten Jahren stark gelitten. Führungskräfte meeten unter sich. Mittlerweile ist die Informationsmenge und -Häufigkeit nur noch dürftig.

Gehalt/Benefits

Eingedampfte jährliche Bonuszahlung enthüllt im Branchenvergleich eher niedriges Grundgehalt.

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Holger Heit, Referent Personalmarketing
Holger HeitReferent Personalmarketing

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

vielen Dank für deine ausführliche Bewertung und die Mühe, die du dir gemacht hast. Danke auch für das Lob an unsere Betriebsgastronomie und die Work-Life-Balance.

Beim Rest warst du deutlich kritischer. Im Mittelpunkt stehen für dich Führung, Managementdichte und die Geschwindigkeit der Umsetzung. Vieles bleibt dabei allerdings recht pauschal. Deshalb greifen wir deine Hauptkritik „zu viel Management, zu wenig Umsetzung“ heraus.

Nach vielen Jahrzehnten stetigen Wachstums befinden wir uns, wie sehr viele andere Unternehmen auch, in einer Transformationsphase. Diese gehen wir mit Weitblick, ruhiger Hand und Entschlossenheit an. Bis Maßnahmen in einem anspruchsvollen Marktumfeld greifen, braucht es manchmal etwas Geduld. Beim Blick auf die großen Player der Automobilindustrie sieht man, dass hektische und harte Eingriffe kein schnelles Erfolgsrezept sind.

Zur Kommunikation können wir deine Wahrnehmung so nicht stehen lassen. Mit Firmenversammlungen, regelmäßigen Townhalls und Podcasts gibt es mehrere Formate, in denen Hintergründe, Einordnung und Ausblick gegeben werden. Dazu kommt etwas, das uns schon immer besonders wichtig ist: offene Türen. Wer zu wenig Kontext hat oder Sorgen mitnimmt, kann direkt bei unseren Geschäftsführern Thomas und Matthias nachfragen. Genau dafür gibt es auch Formate wie „Ask me anything“. Und mit „anything“ ist wirklich auch „anything“ gemeint ;-) Ebenso stehen deine zuständige Personalreferentin bzw. dein Personalreferent jederzeit als Ansprechperson zur Verfügung.

Wie du aus Townhalls und Firmenversammlungen weißt, sind bereits viele Innovations- und Fokusprojekte auf den Weg gebracht worden. Wir sind also bereits in der Umsetzung. Dafür braucht es Projektgruppen, Konzepte und ja, manchmal auch PowerPoints – nicht als Selbstzweck, sondern damit aus Ideen belastbare Entscheidungen und konkrete Ergebnisse werden.

Natürlich hinterfragt man nach dem großen personellen Wachstum der letzten Jahre und der aktuellen Situation die Organisationsstruktur. Ohne Nachjustierungen sind große, business-unit-übergreifende Innovationen und Effizienzgewinne kaum möglich. Neue Führungspositionen wurden dabei nur in geringem Umfang geschaffen. Primär sind Produktlinien und Teams in andere Bereiche umgezogen, um Synergien zu schaffen und um zusammenzubringen, was inhaltlich zusammengehört.

Deinen Eindruck zu Karriere und Weiterbildung teilen wir nicht. Das Angebot ist für alle Mitarbeitenden sehr breit. Das gilt sowohl für interne Schulungen als auch externe Maßnahmen. Was sinnvoll ist, wird im jährlichen Mitarbeitendengespräch mit der Führungskraft individuell festgelegt. Wenn du den Eindruck „erkennbar mager“ an konkreten Beispielen festmachen kannst, melde dich dazu bitte bei deiner Personalreferentin oder deinem Personalreferenten. Es würde uns sehr interessieren, wo du hier Verbesserungspotenzial siehst.

Auch bei deinen anderen Themen gilt wie immer unser Angebot: Gehe in den Dialog. Das hilft uns besser zu verstehen, woran du dich konkret reibst. Und dir hoffentlich, einige Eindrücke aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Herzliche Grüße

Holger

War mal gut, derzeit nur noch negativ.

3,0
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Zeit in der man "Von Ingenieuren für Ingenieure" umgesetzt hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die letzten 5 Jahre.

Verbesserungsvorschläge

War mal richtig gut bei uns, gute Produkte leben von der Kreativität der Mitarbeiter und die braucht gute Stimmung. Stimmungskillerversammlungen sind kontraproduktiv und unterminieren die Arbeit der Führungskräfte in den Abteilungen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Katharina Engel, Personalreferentin
Katharina EngelPersonalreferentin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

es freut uns, dass du die Zeit, in der „Von Ingenieuren für Ingenieure“ für dich besonders spürbar war, positiv in Erinnerung hast. Umso bedauerlicher ist es, dass du die Entwicklung der letzten fünf Jahre so negativ wahrgenommen hast.

Mit „Stimmungskillerversammlungen“ meinst du vermutlich eine Townhall, in der es um notwendige Veränderungen in unserer Aufstellung und um die Erwartung ging, sich offen und flexibel auf neue Themen einzulassen. Dass solche Botschaften nicht bei allen für Begeisterung sorgen, ist nachvollziehbar. Trotzdem halten wir es für richtig, sie transparent zu kommunizieren. Offenheit ist langfristig besser als Schweigen – auch dann, wenn die Inhalte nicht bequem sind.

Dass solche Formate die Arbeit der Führungskräfte in den Abteilungen unterminieren, sehen wir anders. Im Gegenteil: Firmenversammlungen und Townhalls sollen einen gemeinsamen Kontext schaffen, damit Führungskräfte und Teams auf derselben Informationsbasis sprechen können. Natürlich ersetzt das nicht den Dialog in den Bereichen. Dort müssen Fragen, Sorgen und konkrete Auswirkungen besprochen und eingeordnet werden.

Die Aussage, die letzten fünf Jahre seien insgesamt schlecht gewesen, ist aus unserer Sicht zu allgemein. Schade, dass du deine Kritik nicht konkreter gemacht hast. Was genau hat sich aus deiner Sicht verändert? Was war früher besser? Solche Beispiele helfen uns, Feedback einzuordnen und daraus etwas mitzunehmen.

Dennoch danken wir dir für deine Rückmeldung. Unterschiedliche Wahrnehmungen gehören dazu und geben uns Anlass, unsere Kommunikation und Zusammenarbeit immer wieder kritisch zu hinterfragen.

Grüße
Katharina

Mehrfachbewertung

Vector Informatik

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen Arbeitsmoral Ausstattung Gerechtigkeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehaltsstruktur lange Kommunikationsweg

Verbesserungsvorschläge

Besser wirtschaften


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Wir beschäftigen uns mit uns selbst – der Kunde gerät aus dem Blick

4,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Grundsätzlich ist Vector ein guter Arbeitgeber mit einer guten Kultur. Wir sollten uns am Riemen reißen und dafür sorgen, dass das auch so bleibt. Weniger Befindlichkeiten und Streit, mehr Fokus auf die Kundenanforderungen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die unehrliche Kommunikation und das endlose Sitzen in Meetings, in denen jeder seine Befindlichkeiten durchsetzen muss.

Verbesserungsvorschläge

Bessere Kommunikation von ganz oben nach unten. Weniger Untergangsstimmung, mehr „Wir schaffen das". Und bitte fangt euer mittleres Management wieder ein – hier fehlt es an klaren Zuständigkeiten und einer sauberen Aufgabenverteilung. Außerdem sollten wir wieder mehr mit den Kunden sprechen, statt mit uns selbst.

Arbeitsatmosphäre

Normalerweise ist die Arbeitsatmosphäre gut. In letzter Zeit allerdings etwas schlechter, einfach weil alle stark unter Druck stehen und diesen auch weitergeben.

Image

Das Image wird aus meiner Sicht schlechter, schlicht weil die Softwarequalität nicht immer stimmt. Zu viele Bugs in Kernfunktionalitäten. Gleichzeitig sind die Produkte teilweise sehr komplex. Beides Punkte, die wir verbessern könnten – wenn wir denn wollten.

Work-Life-Balance

40-Stunden-Woche mit der Möglichkeit zum Homeoffice. Aus meiner Sicht Standard.

Karriere/Weiterbildung

Als Manager gut, als Entwickler schwierig.

Gehalt/Benefits

Der Bonus wurde mir ursprünglich als fester Bestandteil meines Gehalts dargestellt. Mir ist natürlich bewusst, dass ein Bonus gestrichen werden kann und mein Gehalt ist auch so noch in Ordnung. Ein ehrlicher Umgang sieht allerdings anders aus.

Kollegenzusammenhalt

In letzter Zeit finde ich ist der Zusammenhalt deutlich schlechter geworden. Kollegen, die schon länger dabei sind, finden, sie hätten ein Recht darauf, da zu sein, und sehen die vielen Neueinstellungen der letzten Jahre als Ursache für die Probleme. Gerade im mittleren Management streiten sich die Kollegen um jeden Millimeter. Hier versucht jeder, dem anderen etwas wegzunehmen und sich ohne Rücksicht auf Verluste durchzusetzen. Die Kollegen, die länger dabei sind, wollen nicht, dass sich etwas ändert. Die Kollegen, die noch nicht so lange dabei sind, wollen etwas verändern und beißen auf Granit. So beschäftigen wir uns vor allem mit uns selbst, statt mit dem, was eigentlich zählt: dem Kunden.

Vorgesetztenverhalten

Mein direkter Vorgesetzter ist gut. Allerdings kabbeln sich die Vorgesetzten untereinander – siehe Punkt Kollegenzusammenhalt.

Kommunikation

Die Kommunikation finde ich aktuell nicht gut. Es herrscht Ratlosigkeit und Untergangsstimmung. Statt zu sagen „Wir schaffen das gemeinsam", heißt es nur „jetzt ist das Polster aufgebraucht" – und das ohne weiteren Kommentar. Eine Einordnung, was das bedeutet und wie es weitergeht, fehlt komplett. Da werden sicherlich einige Kollegen Angst bekommen. Ist das so gewollt? Ich glaube nicht. Eigentlich sollten wir uns jetzt gemeinsam in die Arbeit stürzen. So aber schaut am Ende jeder nur nach sich selbst, und der Zusammenhalt geht kaputt.

Interessante Aufgaben

Passt bei mir


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Holger Heit, Referent Personalmarketing
Holger HeitReferent Personalmarketing

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

danke für deine ausführliche Bewertung und auch dafür, dass du Vector trotz deiner Kritik weiterempfiehlst. Es freut uns, dass du unsere technologische Ausrichtung, die anspruchsvollen Aufgaben und die Stabilität durch das Stiftungsmodell positiv hervorhebst.

Den Kern deiner Kritik nehmen wir ernst. Auslöser war offenbar eine Aussage in der Firmenversammlung, die Interpretationsspielraum gelassen hat. Diese Wahrnehmung können wir nachvollziehen. Sie beschreibt aber nicht das Gesamtbild unserer internen Kommunikation. Mit den Firmenversammlungen, regelmäßigen Townhalls und Podcasts gibt es mehrere Formate, in denen Hintergründe, Einordnung und Ausblick gegeben werden. Dazu kommt etwas, das uns besonders wichtig ist: offene Türen. Wer an einer Stelle zu wenig Kontext hat oder Sorgen mitnimmt, kann direkt bei den Geschäftsführern nachfragen. Genau dafür gibt es auch Formate wie „Ask me anything“. Und mit „anything“ ist wirklich auch „anything“ gemeint;-) Ebenso stehen die zuständigen Personalreferentinnen und Personalreferenten jederzeit als Ansprechpersonen zur Verfügung.

Schwieriger ist dein pauschales Urteil über das mittlere Management. Solche Aussagen lassen sich von außen kaum einordnen und in dieser Verallgemeinerung können wir sie nicht bestätigen. Wenn du dazu konkrete Situationen oder Muster erlebt hast, dann melde dich bitte direkt bei mir, bei deiner Personalreferentin oder deinem Personalreferenten oder nutze ein Skip-Level-Gespräch mit der Führungskraft deiner Führungskraft. Nur wenn wir konkrete Eindrücke kennen, lassen sich diese einordnen und wir können an den richtigen Stellen ansetzen.

Deinen Punkt zum Kundenfokus sehen wir anders. Genau deshalb läuft seit einiger Zeit unser Transformationsprogramm, mit dem viele Fokus- und Innovationsprojekte angestoßen wurden, damit Vector in einem dynamischen Marktumfeld technologisch führend und wirtschaftlich stabil bleibt. Die Ausrichtung ist dabei klar: die Bedürfnisse unserer Kunden im Blick zu behalten und daraus die richtigen Prioritäten abzuleiten. Über den Fortschritt berichten unsere Geschäftsführer regelmäßig in den Townhalls.

Beim Thema Karriere und Weiterbildung gilt aus unserer Sicht: Die Möglichkeiten hängen nicht an der Rolle. Ob Mitarbeiter:in oder Manager – die Entwicklungsangebote stehen rollenunabhängig zur Verfügung.

Wenn du deine Punkte vertiefen möchtest, komm gerne direkt auf mich oder eine Vertrauensperson deiner Wahl zu. Ein kununu-Kommentar kann ein Signal sein. Der eigentliche Dialog sollte allerdings dort stattfinden, wo man nachfragen, einordnen und konkrete Antworten geben kann.

Herzliche Grüße

Holger

Mehrfachbewertung

Mehr als nur ein Arbeitgeber, ein Ort zum Lernen, Wachsen und Wohlfühlen

4,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich IT bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vector war für mich ein Arbeitgeber, bei dem ich sehr viel lernen und mich kontinuierlich weiterentwickeln konnte. Die anspruchsvollen Aufgaben, die hohe fachliche Kompetenz im Unternehmen und der offene Wissensaustausch haben mich beruflich stark geprägt. Ich bin dankbar für die vielen Erfahrungen und die Entwicklungsmöglichkeiten, die ich dort hatte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

---

Verbesserungsvorschläge

Vector ist bereits sehr gut aufgestellt und bietet ein sehr positives Arbeitsumfeld. Aus meiner Sicht wäre es wertvoll, die bestehenden Stärken weiter auszubauen, insbesondere bei der individuellen Entwicklung, der Sichtbarkeit von Leistung und der transparenten Kommunikation von Karriereperspektiven.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war sehr angenehm, professionell und geprägt von gegenseitigem Respekt. Man fühlt sich als Mitarbeiter ernst genommen und kann sich gut einbringen.

Image

Vector hat aus meiner Sicht ein sehr gutes Image, sowohl intern als auch extern. Das Unternehmen steht für Qualität, technische Kompetenz und Verlässlichkeit.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war sehr gut. Flexible Arbeitsmöglichkeiten und ein grundsätzlich vernünftiger Umgang mit Arbeitsbelastung haben geholfen, Beruf und Privatleben gut zu vereinbaren.

Karriere/Weiterbildung

Es gab gute Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung. Besonders positiv war, dass Wissen im Unternehmen aktiv geteilt wird und man sich in technische Themen tief einarbeiten kann.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt und die Sozialleistungen waren grundsätzlich gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen macht einen verantwortungsvollen Eindruck und achtet auf nachhaltiges und soziales Handeln. Auch intern war ein respektvoller und bewusster Umgang miteinander spürbar.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war einer der größten Pluspunkte. Die Zusammenarbeit war hilfsbereit, offen und fachlich sehr stark.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen war sehr wertschätzend. Erfahrung und Fachwissen wurden anerkannt und aktiv in die Zusammenarbeit eingebunden.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als fair, respektvoll und unterstützend erlebt. Entscheidungen wurden in der Regel nachvollziehbar kommuniziert, und bei Fragen oder Problemen war Unterstützung vorhanden.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren sehr gut. Ausstattung, Arbeitsumgebung und technische Infrastruktur waren auf einem hohen Niveau und haben produktives Arbeiten sehr gut unterstützt.

Kommunikation

Die Kommunikation war insgesamt sehr gut. Informationen wurden transparent geteilt, und es gab viele Möglichkeiten zum Austausch innerhalb des Teams und mit anderen Bereichen.

Gleichberechtigung

Ich hatte den Eindruck, dass Gleichberechtigung im Unternehmen ernst genommen wird. Mitarbeitende werden unabhängig von Hintergrund oder Position respektvoll behandelt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren technisch anspruchsvoll, abwechslungsreich und sehr interessant. Besonders positiv war, dass man an praxisnahen Themen mit direktem Bezug zu Kundenanforderungen und innovativen Technologien arbeiten konnte.

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Mehrfachbewertung

Top Arbeitgeber auch in schwierigen Zeiten

4,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Geschäftsführung menschlich, sozial, auf Augenhöhe

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

ein paar wenige Manager und Direktoren stehen etwas über ihren Mitarbeitern

Verbesserungsvorschläge

Firmenwagen finde ich jetzt nicht mehr so zeitgemäß, aber da gibt es vermutlich noch andere Ansichten im Management

Arbeitsatmosphäre

auch in schwierigen Zeiten gute Stimmung

Image

ich höre nichts schlechtes

Work-Life-Balance

passt

Karriere/Weiterbildung

da wäre noch Luft nach oben, aber mit Eigeninitiative gibts immer wieder was neues, zu lernen

Gehalt/Benefits

kann mich nicht beklagen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

passt auch

Kollegenzusammenhalt

top, passt perfekt bei mir im Team

Umgang mit älteren Kollegen

kann mich nicht bescheren :-)

Vorgesetztenverhalten

motivierter Manager mit einem offenen Ohr für die Mitarbeiter

Arbeitsbedingungen

top

Kommunikation

deutlich verbessert

Gleichberechtigung

im Team passt es

Interessante Aufgaben

sehr spannende Aufgaben mit viel Eigeninitiative und Abwechslung

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Scheinprämie kaschiert unterdurchschnittliches Gehalt.

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Während Vector eine solidarische Kürzung des bisher garantierten Anteils der Prämie und eine Gehaltsnullrunde durchzieht – was angesichts der Lage grundsätzlich okay ist –, bekommen die meisten aufgrund mangelnder Transparenz nicht mit, dass es dieses Jahr für die Lieblinge der Managementebene Beförderungen geregnet hat und Gehaltserhöhungen, von denen man selbst in Rekordjahren nur hätte träumen können.

Während der Großteil also „solidarisch“ einen Kaufkraftverlust hinnehmen muss, bereichern sich andere unverhältnismäßig.

Vector sollte dringend überdenken, was solidarisch und fair bedeutet. Der Arroganz und Unehrlichkeit scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein.

Arbeitsatmosphäre

In den letzten Jahren wurde nahezu jede Bewerbung angenommen, unabhängig vom tatsächlichen Bedarf. Viele Stellen wurden doppelt oder unnötig besetzt, mit überzogenen Einstiegsgehältern. Das hat zu Unzufriedenheit und einem unausgewogenen Gehaltsgefüge geführt.

Work-Life-Balance

Vector bietet drei Tage Homeoffice – was mittlerweile Branchenstandard ist. Es wäre wünschenswert, wenn sich das Unternehmen hier nicht nur auf Mindeststandards ausruhen würde, sondern proaktiv an einer besseren Work-Life-Balance arbeitet, um sich wirklich positiv von anderen Arbeitgebern abzuheben.

Karriere/Weiterbildung

Für Softwareentwickler gibt es praktisch keine echte Karriereperspektive. Das ist besonders verwunderlich, da sich Vector selbst als Softwareunternehmen positioniert. Weiterbildungen, Tech-Leads, Entwicklungspfade? Fehlanzeige.

Erfahrene Softwareentwickler sind kaum vorhanden, was den Eindruck verstärkt, dass Know-how eher punktuell aufgebaut statt nachhaltig gefördert wird.

Eine groß angekündigte interne Jobbörse, die interne Mobilität und Karriereentwicklung fördern sollte, ist bis heute nicht umgesetzt. Das reiht sich ein in eine Reihe von Ankündigungen, die primär der Außendarstellung dienen – in der Praxis aber keine nachhaltige Veränderung bringen.
Der Eindruck entsteht, dass viele Initiativen vor allem kommunikativ getrieben sind, nicht aus echtem Interesse an Weiterentwicklung oder Transparenz.

Umgang mit älteren Kollegen

Vector wirkt für erfahrene Kolleginnen und Kollegen nicht attraktiv.
Sowohl in Bezug auf Gehalt als auch auf Entwicklungsperspektiven scheint die Ausrichtung stark auf Berufseinsteiger fokussiert. Das Know-how älterer Mitarbeitender wird wenig genutzt – und in vielen Fällen auch nicht aktiv gehalten.

Vorgesetztenverhalten

Führung wird häufig nach Betriebszugehörigkeit vergeben, nicht nach Qualifikation oder Kompetenz.

Der Eindruck entsteht, dass „älter werden“ die sicherste Aufstiegschance ist – unabhängig von tatsächlicher Leistung.

Es gibt spürbar viele inkompetente Personen in Führungspositionen, was sich negativ auf Motivation, Qualität und Teamdynamik auswirkt.

Gehalt/Benefits

Ein zentraler Kritikpunkt ist die sogenannte Prämie, die offiziell als Bonus gilt – in Wahrheit aber immer nur ein verdeckter Gehaltsausgleich zum IG-Metall-Tarif war. Sie wurde sehr spät ausgezahlt und diente einzig dazu, rechnerisch auf das Tarifniveau zu kommen. Ohne sie liegt das Gehalt deutlich unter dem Branchenschnitt.

Gerade deshalb ist es unverständlich, dass diese Prämie nun – mit Verweis auf die wirtschaftliche Lage – möglicherweise komplett gestrichen wird. Zwar kann man Boni in schlechten Zeiten in Frage stellen, aber:
- Die Prämie wurde explizit als fester Gehaltsbestandteil kommuniziert (1,2 Monatsgehälter garantiert).
- Auf Nachfrage wurde erklärt, dass man nur mit Prämie auf IG-Metall-Niveau komme.
- Sie war also nie leistungsabhängig, sondern ein fester Teil des Gehaltsmodells.
- Ein echter Bonus darf variieren – ein fest zugesicherter Gehaltsanteil nicht.

Besonders problematisch: Das Grundgehalt ist nur für Einsteiger attraktiv, erfahrene Mitarbeitende verdienen deutlich weniger als bei der Konkurrenz. Auch in guten Zeiten gab es keine echten Boni, nur die besagte Aufstockung.


Image

Kommunikation

Interessante Aufgaben

15Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Holger Heit, Referent Personalmarketing
Holger HeitReferent Personalmarketing

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

danke für deine Aktualisierung der Bewertung. Du ergänzt darin sehr konkrete und gleichzeitig schwerwiegende Vorwürfe. Deshalb möchten wir diese Punkte nicht unkommentiert stehen lassen und sie aus unserer Sicht einordnen bzw. klarstellen:
Die Darstellung, es habe „traumhafte“ Gehaltserhöhungen gegeben oder einzelne Personen hätten sich „unverhältnismäßig bereichert“, weisen wir entschieden zurück. Auch die Unterstellung von Arroganz oder Unehrlichkeit halten wir für deutlich überzogen und nicht angemessen.

Richtig ist: Leistung und Entwicklung sollen bei Vector auch in herausfordernden Zeiten gesehen und honoriert werden. Deshalb gab es bei einem Teil der Mitarbeitenden kleine Gehaltsanpassungen. Ebenso wird es Beförderungen immer geben – unabhängig davon, ob die wirtschaftliche Lage gerade besonders gut oder etwas schwieriger ist. Entwicklung darf nicht komplett stillstehen, nur weil die Rahmenbedingungen schwieriger sind.

Gleichzeitig ist uns bewusst, dass Vergütungsthemen derzeit sehr sensibel sind und Entscheidungen dazu transparent und nachvollziehbar sein müssen. Genau deshalb nehmen wir deine Kritik ernst. Pauschale Vorwürfe, die den Eindruck erwecken, hier habe es flächendeckend unsolidarisches oder unfaires Verhalten gegeben, entsprechen aus unserer Sicht jedoch nicht der Realität.

Herzliche Grüße

Holger

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Um das Bild abzurunden, möchten wir den Kommentar vom September 2025 auf die erste Bewertung hier stehen lassen.
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Lieber Kollege oder liebe Kollegin,

zunächst einmal vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Da steckt so viel drin, dass wir, um den Rahmen nicht zu sprengen, nur kurz antworten. Aus unserer Sicht muss einiges geradegerückt werden. Deshalb sollten wir uns unbedingt mit dir austauschen, denn einige deiner Aussagen sind nicht zutreffend. Fangen wir an:

Zuallererst: Die Gehaltszufriedenheit der Vectorianer:innen ist außerordentlich hoch – kununu hat uns dafür mit dem Siegel „Top Rated 2025 Gehaltszufriedenheit“ gewürdigt. Nur 3 % der Arbeitgeber wurden damit ausgezeichnet. Bei vielen Unternehmen, die nach IG-Metall-Tarif zahlen, fällt die Zufriedenheitsquote deutlich niedriger aus als unsere mit 88 %.
Zur Prämie: Diese wird NICHT gestrichen, sondern nur die Bonusvorauszahlung reduziert. Für das Geschäftsjahr 2025 erhalten alle Mitarbeitenden in 2026 einen Company Bonus (so heißt die Prämie offiziell). Dieser ist ein variabler und kein fester Gehaltsbestandteil. Seine Höhe war schon immer flexibel und ist an das Betriebsergebnis gekoppelt. In den Anstellungsverträgen ist die Erfolgsprämie als „Sonderzahlung“ aufgeführt. Kolleg:innen mit langer Betriebszugehörigkeit kennen die mögliche Bandbreite des Bonus: Im Jahr 2009 konnte aufgrund der Weltfinanzkrise „nur“ 1,0 Monatsgehalt ausbezahlt werden. Bereits ein Jahr später fiel der Bonus um ein Vielfaches höher aus.

Nichtsdestotrotz tut das schon weh. Das gibt es nichts zu beschönigen. Allerdings sollte man diese Maßnahme in Relation zu dem setzen, was gerade bei anderen großen, tarifgebundenen Arbeitgebern und auch im Mittelstand passiert. Stichworte: Kurzarbeit, Entlassungen, Arbeitszeitreduzierung mit entsprechenden Gehaltseinbußen, Streichung von Benefits, weniger Homeoffice … Mitarbeitende anderer Unternehmen könnten mit einer Bonusreduzierung wie bei uns wahrscheinlich gut leben. Der Einkommensverlust bei Kurzarbeit ist bspw. deutlich höher. Allen neuen Kolleg:innen haben wir bei der Einstellung mitgegeben, dass unser Company Bonus die Stellschraube für schlechte Zeiten ist. Die erwähnten Stellschrauben anderer Arbeitgeber wollen wir nicht nutzen müssen. Solidarisch heißt, dass wir ALLE von den Mitarbeitenden bis zu den Managern, diese Einbuße gemeinsam tragen und uns gleichzeitig ALLE weiterhin an unserer Arbeit, unserem Gehalt und unseren Benefits erfreuen dürfen.

Nun noch ein paar kurze Anmerkungen zu deinen weiteren Punkten.
> Arbeitsatmosphäre: Deine Behauptung „es wurde nahezu jede Bewerbung angenommen“ und „viele Stellen wurden doppelt oder unnötig besetzt“ ist falsch. Es wurde und wird immer bedarfsgerecht geplant und besetzt.
> Karriere/Weiterentwicklung: Unser Job-Level-System zeigt die Entwicklungspfade auf, über 1.000 interne Weiterbildungsangebote und unzählige weitere bei externen Anbietern plus die Selfstudy-Plattformen mit 30.000 Kursen sorgen für eine breite Weiterentwicklung. Die interne Jobbörse mit aktuell 25 Angeboten, auch mit Führungsfunktion, findest du im Intranet.
> Vorgesetztenverhalten: Betriebszugehörigkeit und Alter können ein Indikator für einen großen Wissensschatz und passende Erfahrung sein, müssen es aber nicht. Deswegen ist ein Bestandteil unseres Auswahlverfahrens ein strukturiertes Interview. Allen internen Bewerber:innen werden die gleichen Fragen u.a. zu Themen der Führung gestellt. Unsere Führungsmannschaft, von Teamleiter:in bis zur Geschäftsführung, macht aber auch ohne Frage die starke Fachlichkeit aus, diese ist definitiv damals wie heute ein wichtiger Aspekt der Führungsverantwortung bei Vector.
> Umgang mit älteren Kollegen: Vector scheint für erfahrene Kolleg:innen sehr attraktiv zu sein. Denn sonst würde die Ehrung der Jubilare in den Firmenversammlungen nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen;-)
> Work-Life-Balance: Du kannst auch 5 Tage pro Woche ins Homeoffice, musst dann aber schauen, dass du in anderen Wochen mehr im Büro bist, um auf die 33 % Präsenszeit pro Monat zu kommen. Zudem ruhen wir uns nicht auf einem Branchenstandard aus, sondern versuchen mit der Regelung alle abzuholen. Es gibt nämlich durchaus Kolleg:innen, die sich mehr Anwesenheit im Büro wünschen und motivierter und produktiver arbeiten können mit anderen Gleichgesinnten um sie herum. Das Gesamtpaket an Work-Life-Balance-Möglichkeiten beschränkt sich zum Glück nicht nur auf den flexiblen Arbeitsort, sondern geht weit darüber hinaus.

Jetzt ist die Antwort doch länger ausgefallen als geplant. Wahrscheinlich sind für dich trotzdem noch nicht alle Themen abschließend geklärt. Die Türen bei Vector sind immer offen. Wende dich gerne wegen weiterer Details an deine zuständige Personalreferentin oder den Personalreferenten oder eine andere Person deines Vertrauens. Das würde uns freuen.

Herzliche Grüße

Holger

Außen „Du“, innen „Top-Down“

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Vector Informatik GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Technologische Exzellenz: Vector ist Marktführer in vielen Bereichen. Die Aufgaben sind fachlich anspruchsvoll und am Puls der Zeit.

Sicherheit durch Stiftungsmodell: Das Unternehmen ist vor feindlichen Übernahmen geschützt, was für eine langfristige Stabilität sorgt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Diskrepanz zwischen Marketing-Anspruch und Führungsalltag:
Vector investiert viel in das Image einer modernen, agilen „Du-Kultur“. In der täglichen Praxis zeigt sich jedoch oft ein sehr traditionelles, strikt hierarchisches Top-Down-Verständnis. Das „Du“ bis in die Geschäftsführung täuscht über starre Entscheidungswege hinweg.

Diskrepanz zwischen verbaler und finanzieller Wertschätzung:
Es herrscht eine frustrierende Entkoppelung von verbaler Wertschätzung und finanzieller Anerkennung. In Feedbackgesprächen wird man als „wichtige Stütze“ oder „wichtiger Wissensträger“ gelobt, doch dieses Lob dient primär der Motivation ohne finanzielle Konsequenz. Gehaltsanpassungen wirken wie eine „Blackbox“: Es fehlen transparente Kriterien und klare Bänder. Wer die fachliche Last trägt, wird oft mit vagen Aussagen über „unternehmensweite Runden“ vertröstet, während Eigeninitiative bei Gehaltsverhandlungen meist im Sande verläuft.

Führung als Lotterie:
Es mangelt an einem durchgängigen, professionellen Mindeststandard für Führungskräfte. Ob man in einem wertschätzenden, modernen Umfeld arbeitet, ist reines Glücksspiel und hängt massiv von der individuellen Persönlichkeit des Vorgesetzten ab. Es scheint, als würden Fachkarrieren oft ungeprüft in Führungskarrieren übergehen, ohne dass strategisch geschult wird.

Fehlende Sicherheit in Feedback-Prozessen:
Das Instrument des Führungskräftefeedbacks ist gut gemeint, aber prozessual mangelhaft umgesetzt. Wenn kritische Ergebnisse in Workshops direkt zwischen dem betroffenen Vorgesetzten und dem Team besprochen werden – ohne externe, neutrale Moderation durch HR –, fehlt jeglicher Schutzraum. Anstatt zur Besserung führt dies oft zu einer Wagenburg-Mentalität der Führungskraft oder gar zu subtilen Repressalien. Wer ehrlich ist, trägt das volle Risiko.

Schein-Partizipation und „Survey-Bias“:
Die Einbeziehung der Mitarbeiter wirkt oft wie eine Alibi-Veranstaltung. Man wird zwar zur Teilnahme an Umfragen (z. B. Great Place to Work) ermuntert, doch die Auswertung auf kleiner Teamebene hebelt die Anonymität faktisch aus. Das führt zu einem Bias: Mitarbeiter bewerten absichtlich positiver oder nehmen gar nicht mehr teil, um keinen Rechtfertigungsdruck gegenüber dem Vorgesetzten zu erzeugen. Die daraus resultierenden Top-Rankings spiegeln somit eher den Grad der Anpassung als die tatsächliche interne Zufriedenheit wider.

Verbesserungsvorschläge

1. Führungsstandards professionalisieren: Einheitliche Konzepte entwicklen und verbindliche Leadership-Trainings.

2. Echte Partizipation: Feedback-Schleifen institutionalisieren, bei denen die Umsetzung (oder begründete Ablehnung) von Mitarbeiter-Input transparent getrackt wird.

3. Transparente Vergütung: Einführung klarer Gehaltsbänder und Kriterien für Aufstiege, die sich an Verantwortung und Leistung orientieren, statt an Verhandlungsgeschick.

4. Schutzräume schaffen: Feedback-Prozesse und Umfragen müssen so anonymisiert und moderiert werden, dass keine Angst vor Repressalien besteht.

Arbeitsatmosphäre

Die "Du-Kultur" täuscht über strikte Top-Down-Strukturen hinweg.

Work-Life-Balance

40h-Woche als Standard ist im regionalen Vergleich (IGM) eher starr.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Durch die Stiftungsstruktur und lokales Engagement sehr positiv besetzt.

Karriere/Weiterbildung

Viele Kurse verfügbar, aber echte Karriereschritte wirken oft willkürlich/undurchsichtig.

Kollegenzusammenhalt

Meist gut.

Vorgesetztenverhalten

Führung ist reines Glücksspiel; Feedback kann oft zu Verschlechterungen statt Besserung führen.

Arbeitsbedingungen

Top Ausstattung, sehr gute Kantine, moderne Büros.

Kommunikation

Viel Marketing-Sprech und Umfragen, aber wenig ehrlicher, ergebnisoffener Austausch.

Gehalt/Benefits

Top-Benefits (Kantine/Fitness), aber intransparente Gehaltsentwicklung für Leistungsträger.

Gleichberechtigung

Oberflächlich gegeben, aber Aufstieg oft von Nähe zu Führungskräften abhängig.

Interessante Aufgaben

Individuell


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Arbeitgeber-Kommentar

Holger Heit, Referent Personalmarketing
Holger HeitReferent Personalmarketing

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses ausführliche und differenzierte Feedback genommen hast. Besonders freut es uns, dass du unsere technologische Ausrichtung, die anspruchsvollen Aufgaben und die Stabilität durch das Stiftungsmodell positiv hervorhebst.

Gleichzeitig nehmen wir deine kritischen Hinweise, auch zur Wahrnehmung von Hierarchien trotz gelebter Du-Kultur, sehr ernst. Wo hohe fachliche Expertise und Führungsverantwortung in einer Rolle zusammenkommen, entstehen mitunter besondere Spannungsfelder. Gerade deshalb sind klare Führungsstandards und gute Rückmeldeschleifen wichtig.

Womit wir uns schwertun, ist die Pauschalität deiner Bewertungen. Eine Zuspitzung mit Totalurteilen wie „Top-Down“, „Lotterie“, „Blackbox“, „Alibi-Veranstaltung“ und „Survey-Bias“ wird der Gesamtsituation im Unternehmen nicht gerecht. Gerade durch die Anonymität bei kununu kann hier jede und jeder die eigene Bewertung zu Vector als Arbeitgeber abgeben. Mit aktuell 779 Bewertungen ergibt sich ein breites Bild von Vector als Arbeitgeber. Dieses Bild ist differenziert, insgesamt aber klar positiv – aktuell mit 4,4 Sternen im Durchschnitt. Das deckt sich auch mit unseren internen Mitarbeitendenumfragen.

Zu deiner umfangreichen Kritik und deinen Verbesserungsvorschlägen möchten wir dir gerne persönlich Rückmeldung geben. Deinen Verbesserungsvorschlag zur transparenten Vergütung würden wir beispielsweise folgendermaßen kommentieren: „Verhandlungsgeschick ist bei uns nicht die Grundlage für die jährliche Gehaltsentwicklung. Diese orientiert sich an konkreten Rahmenbedingungen, Verantwortungsumfang und individueller Leistung innerhalb definierter Spielräume. Gleichzeitig sehen wir, dass wir bei der Transparenz und Verständlichkeit einzelner Prozesse und Kriterien noch klarer werden können und wollen.“
Das ist nur ein Beispiel für einen deiner vielen Punkte. Würden wir jeden Aspekt einzeln beantworten, würde das den Rahmen eines kununu-Kommentars sprengen.

Nutze deshalb gerne den direkten Kontakt zu deiner Personalreferentin oder deinem Personalreferenten. Auch die Türen unserer Geschäftsführer stehen dir offen. Das ist keine Floskel, sondern eine ausdrückliche Einladung, dich mit belastenden Themen zu melden. Unser Ziel ist es, dir Antworten zu geben.

Herzliche Grüße

Holger

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