Strukturen können auf Dauer krank machen
Gut am Arbeitgeber finde ich
• Das Gehalt ist angemessen und wettbewerbsfähig.
• Projektarbeit sowie E-Mail-Kommunikation stellen eine willkommene Abwechslung zum Telefonalltag dar.
• kostenfrei Wasser, Kaffee und Obstkorb
Verbesserungsvorschläge
• Es besteht Bedarf an einer gezielteren Schulung der Führungskräfte im Bereich Mitarbeiterführung. Aktuell wird der Eindruck vermittelt, dass Themen wie Zielvereinbarungen, arbeitsbezogene Feedback- oder Entwicklungsgespräche kaum Beachtung finden.
• Coaching, regelmäßige Team- oder Einzeltermine finden selten statt.
• Wenn Mitarbeitende Aufgaben außerhalb ihres eigentlichen Aufgabenbereichs übernehmen, wäre es sinnvoll, auch die Tätigkeitsbezeichnung entsprechend anzupassen. Das würde auch die berufliche Weiterentwicklung außerhalb des Unternehmens erleichtern.
• Multis wieder konstant 50/50 einsetzen somit könnte man einigen genannten Punkten unter Gleichberechtigung entgegenwirken
Work-Life-Balance
Im Telefonservice herrscht Schichtbetrieb, was die Flexibilität einschränkt. In anderen Abteilungen scheint die Work-Life-Balance besser zu sein, weshalb ich hier 4 von 5 Sternen vergebe.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden zwar angeboten. Diese sind im Arbeitsalltag jedoch kaum umsetzbar, da wir überwiegend im Telefondienst eingesetzt sind. Wirkliche Entwicklungsmöglichkeiten sehe ich in unserer Abteilung nicht. Während es in anderen Bereichen – wie z. B. bei anderen Abteilungen gibt es hier nicht mal Junior/Senior Stufen. Statt dessen bekommt hier zwar die Aufgaben eines Senior oder Projektmanagers muss aber trotzdem mit einen an der Hierarchie unten angesiedelt Titels leben damit man klein gehalten kann. Schaut man auf interne Newsletter, wirkt es, als hätte grundsätzlich jede*r Mitarbeitende Entwicklungschancen – nur wir nicht. Es entsteht der Eindruck: Wer hier unten anfängt, bleibt auch dort. Auch bei internen Bewerbungen fehlt es an Unterstützung durch die Führungskräfte.
. Empfehle jedem High Perfomer und ambitionierten diese Abteilung zu meiden. Hier gibt es sowieso keine Zielgespräche, Laufbahnplanung , keine Mentorings, keine Bindungsmaßnahmen etc. Andere Abteilungen sind da sehr weit Vorraus .
Gehalt/Benefits
• Das Gehalt ist eines der Hauptargumente für die Verweildauer im Unternehmen.
Kollegenzusammenhalt
• Teamzusammenhalt wird von Führungskräften häufig betont, wird aber im Alltag wenig gefördert. Es finden weder regelmäßige persönliche Treffen noch Teamevents statt.
• Im Team herrscht teils ein konkurrenzbetontes Klima, besonders im Hinblick auf Wechsel in andere Abteilungen
• Auch gibt es vereinzelt Hinweise, dass in bestimmten Bereichen zusätzliche Unterstützung oder neue Rollen angedacht sein könnten z.B 2.te Vertretung. In bestimmten Situationen wurde deutlich, dass einzelne Kollegen verstärkt auf eine Positionierung in anderen Bereichen hinarbeiten – zum Teil durch gezielte strategische Einflussnahme auf Leistungskennzahlen. Dieses Verhalten führt zu Misstrauen und belastet das Miteinander zusätzlich. Auch hier eine klare, frühzeitige Kommunikation und transparente Kriterien durch die Führung könnten hier deeskalierend wirken.
• Rollen und Verteilungskonflike zurückzuführen mangelnder frühzeitigen Transparenten Kommunikation , Einteilungen und pushen von Produktsparten
Kommunikation
• Informationen werden häufig nicht direkt durch die Führung, sondern über inoffizielle Kanäle kommuniziert.
• Der Wunsch nach mehr Transparenz in der internen Kommunikation bleibt unerfüllt.
• Sogar Informationen die Arbeitsbedingt für die Bearbeitung von Kundenfällen erforderlich wären werden seitens Führung nicht an das Gesamt Team kommuniziert
Gleichberechtigung
Ich nehme die Gleichberechtigung im Team als nicht durchgängig gegeben wahr – auch wenn aktuell erste positive Veränderungen erkennbar sind.
• Gleichbehandlung wird nicht immer konsequent umgesetzt. Entscheidungen und Sonderregelungen wirken teilweise personenabhängig.
• Beispiele: Unterschiedliche Reaktionen auf Regelverstöße, bevorzugte Dienstpläne oder uneinheitlicher Umgang mit gesundheitlichen Einschränkungen.
• In den letzten High Seasons ungleichmäßige und bevorzugtere Einteilung in Arbeitsbereiche einzelner Mitarbeiter
• Es gab auch Fälle, in denen bestimmte Mitarbeitende in einzelnen Produktbereichen besonders intensiv eingearbeitet und gefördert wurden – inklusive zusätzlicher Meetings und Workshops. Andere Mitarbeitende erhalten dagegen lediglich die Aussicht auf künftige Entwicklungsgespräche oder eine spätere skill-basierte Einsatzplanung, ohne dass dies zeitnah umgesetzt wird. Während einige bereits in der Hochsaison gezielt skill-basiert eingesetzt und dadurch bevorzugt behandelt werden, müssen andere weiterhin auf vergleichbare Chancen warten.
Interessante Aufgaben
• Nach längerer Zugehörigkeit und entsprechender Einarbeitung wiederholen sich die Tätigkeiten stark. Der Arbeitsalltag ist durch Routineaufgaben geprägt (z. B. Rufannahme, Weiterleitung, Rückrufnotizen).
• Aufgabenvielfalt und Weiterentwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Bereichs sind begrenzt.

