Bestenfalls mittelmäßig - und das ist wohlwollend ausgedrückt
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Flexibilität der Arbeitszeiten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Top-Bottom Mentalität
- irrationale Entscheidungen
- das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht Haltung
- fehlende Haltung, dass die Förderung der Mitarbeiter wiederum dem eigenen Erfolg zuträglich ist
- fehlendes Bewusstsein für die Notwendigkeit struktureller Veränderungen
Verbesserungsvorschläge
- das Management benötigt eine dringende Reform, sowohl fachlich als auch in sozialen Aspekten
Arbeitsatmosphäre
Lob ist rar gesät und von sehr kurzer Dauer. Versprechen des Managements werden nicht eingehalten, ähnlich wie viele Wahlversprechen in der Politik. Das schürt Misstrauen und das Gefühl von fehlender Fairness. Die gelebte Vetternwirtschaft in verschiedenen Bereichen dämpft die Aussicht auf eine langfristige Besserung stark.
Kommunikation
Es wird sich Mühe mit einer regelmäßigen Kommunikation gegeben. Die Qualität des Inhalts hat viel Optimierungspotential.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten sind weitestgehend flexibel einteilbar. Urlaub kann nahezu jederzeit genommen werden.
Vorgesetztenverhalten
Die meisten Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar und entsprechen häufig dem Gegenteil der Fachexpertise von Mitarbeitern
Interessante Aufgaben
Die Arbeitsbelastung wirkt ungleich verteilt. Es gibt wenige Performer und viele mittelmäßige Mitarbeiter.
Gleichberechtigung
Die Führungsetage besteht hauptsächlich aus männlichen Personen, sodass der starke Eindruck entsteht, dass Frauen nicht dieselben Chancen haben oder gar unerwünscht sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeiter werden eingestellt. Langdienende Mitarbeiter werden in der Regel verbal geschätzt - eine Entwicklung wird eher hinausgezögert.
Gehalt/Benefits
Gehälter werden in der Regel pünktlich ausbezahlt. Gehälter entsprechen in vielen Fällen nicht der Verantwortung. Die Übernahme von Mehrverantwortung und -leistung wird systematisch mit späteren Belohnungen verbal in Aussicht gestellt, welche dann durch geeignete Gründe ausbleiben. Es ist bekannt, dass die damit verbundene gesteigerte Unzufriedenheit einkalkuliert ist.
Image
Ich kann nicht bestätigen, dass das präsentierte Image mit der Realität übereinstimmt. Die Meinungen der Mitarbeiter über das Unternehmen sind stark gespalten. Erfahrene Kollegen sehen die Probleme, während der Großteil der Belegschaft sich in Mittelmäßigkeit suhlt.
Karriere/Weiterbildung
Aufstiegschancen sind rar gesät, häufig von Sympathie getrieben und selten mit Gehaltserhöhung verbunden, trotz der Mehrverantwortung.


