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Verivox 
GmbH
Bewertungen

85 von 281 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Arbeitsbedingungen
kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 56%
Score-Details

85 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Man kommt als Traube und endet als Rosine

2,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Verivox GmbH gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

- kostenlos Wasser, Kaffee , Tee und Drinks
- kein Dresscode
- flache Hierachien und somit auch bei Bedarf mit nächst höheren Vorgesetzten zu sprechen zu können
- Gehalt ist ok
- Sehr großzügege MobileOffice Regelung. Auf die Einhaltung der Office Präsenz wird meiner Wahrnehmung nach sowieso nicht richtig konrolliert und auch Leading by Example fehlt
- Obstkorb
- Vertrauenarbeitszeit; Kein Zeiterfassungsystem
Grundsätzlich ist der Arbeitgeber auch zu empfehlen nur nicht die langanhalten toxikalen Zustände in dieser Abteilung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Das zunehmend meiner Wahrnehmung
nach der Eindruck entsteht als ob s gewisse Führungskräfte nur weil Leitung drauf steht eine Art Autoimmunität genießen und sich ohne Konsequenzen mit ihren Mitarbeitern alles erlauben können. Machen leere Versprechungen , geben herabwürdigen Äußerungen gegenüber Mitarbeiter und werden dafür noch in Schutz genommen. Halbwahrheiten werden mehr glauben geschenkt als Wahrheiten von unteren Hierachien und das ein erkennbarer rote Faden welche sich lange durch zieht als Kommunikationproblem abgeschwächt wird obwohl im Vergleich zu vereinzelt anderen gleichen Kollegen benachteiligt wird. Und das nicht nur einmal.
- Kundendienstmitarbeiter im Office alleine abseits in einem von restlichen Belegschaft isolierten Bereich arbeiten zu lassen. Grad im Spätdienst keine Notfalleinrichtung bekannt wer noch Zugang hat falls mal was sein sollte.
- Allgemein der Umgang mit Kundendienstmitarbeiter, insbesondere mit eierlegenden Wollmilchsäuen aka Multiskillern, die parallel Mail und Telefonie machen sowieso Crossover alle Produktsparten plus Datenschutz bedienen können und noch Sales machen. Diese Komplexität wird aus meiner Sicht nicht ausreichend berücksicht oder wertgeschätzt. Obwohl es sich auch rauskristallisierte, dass einige mehr drauf als andere was auch nicht berücksichtigt wird.
Wenn man mal alle unsere Aufgaben durch KI gejagt, insbesondere die Aufgaben welche nach einer Zeit dazu kommen wie Einarbeitung, Meldung von Fehlern an Training, etc. kommt alles raus nur kein minderwertiger Kundenservice arbeitet als Title.
- Das man die Übernahme von Verantwortung in Rahmen ein Projektes wo man im System auch als Projekt namentlich als Projektverantwortliche hinterlegt nicht mal quittiert sondern die Verantwortung abgeschwächt wird.
HR seid hier mal so gut und schaut auch mal Stellenanzeigen eines Projektassistenzen oder Projektmanager etc. an . Genau so Tätigkeiten macht man aber dann heist nein entspricht nicht dem Title du hast nur mitgewirkt.
Oder das man angehalten seitens Leitungen bei Fehlern von Kollegen direkt mit diesen Feedbackgespräch zu führen bekommt man genauso wenig anerkannt.
Eine reale Quittierung der Aufgaben kann die Entwicklung außerhalb erleichtern wenn es hier in keine Perspektive in dieser Abteilung gibt.
Eine angespannte Arbeitsatmosphäre kann sich hier besonders schnell auf die Qualität der Kundenkommunikation auswirken. Kippt diese Atmosphäre, kann sich das auf den Umgang mit Kunden auswirken. Schließlich sind wir keine Schauspieler und es ist auf Dauer anstrengend Emotionen unterdrücken und 8h am Tag ein dauerlächeln aufzusetzen nur um freundlich zu klingeln. Das ist weder für Mitarbeitende noch für das Unternehmen förderlich. Es
kam schon öfter vor das Mitarbeiter weinend Kunden bedienen mussten weil Leitung einem oft den Eindruck vermittelt minderwertig zu sein

Verbesserungsvorschläge

- Handlungen einiger Führungskräfte
unter die Lupe nehmen. Es ist offensichtlich, dass gewisse Lieblinge ständig bevorzugt werden. Grenzt meiner Auffasung schon nach an CodeofCoduct. Denn auch war zu beobachten , dass Liebling mal an Leitungen Geschenke gebracht haben und diese haben als einzelne von Kollegen eine Leadaufgabe machen dürfen.
-Statt TopDown, Buttom Up oder wenigsten Gegenstrom einführen
- Es wäre aus meiner Sicht sinnvoll zu prüfen, ob alternative Führungsstrukturen wie sie in anderen Unternehmensbereichen bereits bestehen , auch hier sinnvoll wären. Somit Leitungen fachliche Führung überlassen aber kein Personal weiter fertig machen zu lassen. Das Gewisse Leitungen nicht mal Basics der Mitarbeiterführung kennen hat sich durch aus gezeigt.
- in Personalakten ehemaligen reinschauen und auf ein Muster prüfen wie hier seitens Leitungen in mehreren Fällen mit Mitarbeitern umgegangen wurde
- Bereich, Arbeitsabläufe,etc reflektieren und mal überlegen weshalb von diesem Bereich schon Mitarbeiter in andere Bereiche wechselten und weiterhin welche wechseln möchten
- alle Multis wieder konstant 50/50 einsetzen, würde Diskussion in Meetings und Hate ersparen
- Multis wie im Nachbarteam auch nach Produktsparten einordnung und mehr Struktur reinbringen
- Multis entweder gleich behandelt oder jeden für ein können bekannt machen. Vereinzelte dürfen bereits für ein „Fachwissen“ in einer bestimmter Sparte bekannt sein andere nicht . Was auch nicht sehr förderlich für das Teamgefüge ist.
- Bei Potenzialanalysen mehrere beurteilen damit die Beurteilungen nicht verzerrt werden
-Potenzialanalysen regelmäßig durchführen und Mitarbeiter nicht an einen Bogen vor über 3 Jahren kleben
lassen
- Krankenrückkehr Gespräche abschaffen. Nach nur 5 Tagen Arbeitsunfähigkeit bekommt man unter dem Deckmantel „Fürsorgepflicht“ ein Trauma in dem Gespräch verpasst.
Auch war wahrzunehmen , dass Inhalte welche man Leitungen vertraulich erzählte später bei Anfragen besonderer Tätigkeit gegen einen verwendet wurden. Tätigkeit wurden verwehrt obwohl es arbeitssicht keine Grundlage gab und dann wurden Inhalte des KRG verwendet um Mitarbeiter Aufgaben zu verwehren.
- Eine echte Interessensvertretung für Mitarbeiter einrichten die wirklich die Interessen und Rechte der kleinen Arbeitnehmer schützt
- Alle Kundendienstarbeiter wirklich alle gemäß nach der Stellenausschreibung / Stellenbeschreibungen gleich behandeln vorallem was Zuständigen betrifft . Obwohl genug Leitungen und Profs da sind bekommen plötzlich Lieblinge plötzlich durch die Hintertür eine Aufgabe die nicht zu den Zuständigkeiten eines Kundendienstarbeiters gehört sondern was eine Leitungsaufgabe ist. Wenn Führung es hier schon nicht auf die Reihe bekommt allen das gleiche zu ermöglichen sollte es bei den klaren Zuständigen bleiben statt Mitarbeitern den Eindruck zu vermitteln das gleichgestellte Kollegen vor erst recht Freunde der Leitung mehr Wert sind als andere. Daher empfinde ich als sinnvoll wenn Leitungen Ihre Aufgaben selbst machen und ein Kundendienstler das macht was im Organigramm steht .
- Junior/ Senior Stufen auch im Kundenservice einführen. Wenn Kollegen hier durch Erfahrung etc. mehr können und wiederum Neulinge oder Neulinge fachliche Themen nachfragen sind es meistens die Dienstälteren die zu erst helfen. Das zeigt das jemand der nach Einarbeitung wohl doch nicht auf dem selben Level ist wie jemand der länger als 5 Jahre dabei ist. Das sollte man auch in dieser Abteilung in den Titles sehen was auch eine Art nicht monetäre Wertschätzung wäre statt uns alle Titletechnisch gleich klein zu halten.
- Ein Tool einrichten wo man seine Skills sichtbar machen kann. Denn versucht man diese nur bei direkten Leitung sichtbar zu machen heißt das es nicht den Anforderungen der Kommunikation entspricht wenn man sein können kommuniziert
- Wenn mit auf der Seite gelobt wird man hätte hier Raum für Ideen etc. den Mitarbeiter auch den Raum geben. Ideen werden nach Egos der Teamleitungen abgebügelt obwohl es noch zuvor hies man solle sich drüber Gedanken machen
- Führungskräfte im Umgang mit Mitarbeitern, Personal und Entwicklung Schulen . Es entsteht der Eindruck das Leitung mit sehr guten Mitarbeitern überfordert und nicht weis was die mit Mitarbeitern machen die bereits in allem
gut und stark sind . Dann wird man statt entwickelt zu werden einfach fertig gemacht. Wenn schon das Wort Bildung fällt scheinen sich einige schon bedroht zu fühlen . Traurig das hier als Verbessungvorschlage zu schreiben. Sollten langjährige Leitungen selber wissen .
- An Akkordarbeitgrenzende Arbeitsanweisungen abschaffen. Durch diese arbeitet man zahlentechnisch für 2-3 Personen. Bietet hier in der Abteilung so wie nichts dann verlangt wenigstens nicht das man das doppelte des Solls machen soll

Arbeitsatmosphäre

Top Down!

Image

Außen Branding ist herrvorragend. Da kann man nichts schreiben.

Work-Life-Balance

Schichtdienst nach vorgegebenen Schichtmodellen. Dafür würde ich am liebsten nur einen Stern geben. Und ziehen einen Stern ab. Flexible schictmodelle wurden ohne Beurteilung der Bedienungen abgeschafft und starre Modelle vorgegeben.
Zwei Sterne weil auch spontane kurzsabbaticals möglich sind. Und spontane Urlaubsänderungen werden ohne wenn und aber durchgewunken.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wird geboten nur nicht die Möglichkeit diese einzubringen da Management by Direction and Control hier lebt.
Potenzialanalysebogen wurden vor Jahren durchgeführt ohne das man nochmal was von gehört hat.An so einem Bogen klebt man Jahre später immer noch indem drauf herab/heraufreduziert wird obwohl Führung hier ihren Haloeffect mit einfließen lies wodurch sich vereinzelte spürbar zu unrecht Vorteile erschleichen.Maßstäbe werden verdreht&plötzlich nicht kommunizierte Kriterien herangezogen um anschließend nur die Möhre unter die Nase gehalten zu bekommen.
Pflanzen die hier wachsenwünsche äußern werden noch seitens Leitungen aus der Erde gepackt&Wurzeln beschnitten. Bei Wechselwünschen in andere Abteilung null support.
Rate jedem Ambitionierten diesen Bereich zu meiden.Hier gibt es keine Pfade,keine Senior Titel obwohl man mehr drauf hat Neulinge und keine Perspektive und keine Teamleitungen die einen unterstützen.
Dabei wird auf der Karriereseite mit beruflicher Entwicklung & Begleitung auf Karrierieweg geworben. Nichts da.
Außer man betreibt Vetternwirtschaft dann darf man eine Leadaufgabe
übernehmen und andere Kollegen herabwürdigt fühlen lassen.

Gehalt/Benefits

Gap zum Mindestlohn wird nächstes wieder deutlich niedriger. Gut aber dafür kann das Unternehmen nichts wenn diese seitens Politik immer erhöht wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kaum Papier und einmal im Jahr wird man für soziale Zwecke bezahlt freigestellt.

Kollegenzusammenhalt

Vereinzelte Leidensgenossen da.
Gleichzeitig entsteht bei mir der Eindruck, dass Kommunikation und gegenteilige Handlungen auf Führungsebene immer wieder zu Spannungen und Verteilungskonflikten innerhalb des Teams beigetragen haben.Obwohl hier alle gleich sind & gleich arbeiten gibt es Sondergruppe die hervorstechen darf was zu Neid, Missgunst, Ellenbogenmentalität & Konkurrenzdenken sorgt. Lernt man eigentlich in jeder Basic FK Schulung. Team befindet sich eher in der Stormingphase.
Die jüngsten auffälligen Bevorzugungen im Team durch Zuweisgung von hochwertigeren Lead Aufgaben an Freunde der Führgungsebene macht einen Kollegenzusammenhalt nahe zu unmöglich.
Und das obwohl nach außen seitens Leitungen betont wird wir wären ein Team und man wolle ein harmonisches Mitarbeiter wird der Nährboden für alles andere gesetzt.
Es ist wahrzunehmen, dass vorne rum gelächelt wird und hintenrum viel gelästert wird. Sogar Leitungen lassen bei Mitarbeiter über andere Mitarbeiter ab. Auch kam es vor, dass vereinzelt Kollegen einen sehr lange ausgenutzt haben damit die das eigene nicht können nicht auffliegt um sich somit vor Leitung besser positionieren zu können.
Hier stinkt der Fisch vom Kopf.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier wird gefragt ob langdienende geschätzt oder gefördert werden. Aus meinem Team sind mir keine normale Vollzeitkräfte bekannt welche es hier länger als 6 Jahre ausgehalten haben. Rest Teilzeit und Profs.
Dienstältere werden gerne seitens Leitung ausgenutzt um neuen Mitarbeiter zu helfen. Kümmern sich um Defizite der Kollegen welche Leitung selbst erschaffen hat.
Kennen intensiv die Prozesse und haben Erfahrung jedoch werden langdienende meiner Auffassung nach eher klein gehalten und dienen als Fußabtreter.
Während man in gefühlt jeder anderen Abteilung und auch dieser Abteilung einen Senior Title bekommt gibt es hier gar nichts für ältere Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Für die direkten Vorgesetzten , die gerne mal ihre eigenen Egokomplexe mit an Gaslighting grenzenden Handlungen an untergeordneten auslassen, würde ich am liebsten 0 Sterne geben.
Die 5 Sterne gehen an übergeordnete Führung. Wenigstens dort wird der Anschein erweckt ein Mitarbeiter zu sein und bemüht ist einem das Gefühl zu vermittelt, dass man hier ein Mensch ist und kein wertloser Überrest ist.

Arbeitsbedingungen

Die Maßnahmen gemeldetem Lärmpegel
entgegenzuwirken entsprechen pädagogischen Hilfsmittel aus dem Grundschulbereich.
Auch durch weitere fehlende organisatorische Mängel bei Arbeitssicherheit entstehen dem kleinen Mitarbeiter Nachteile.
Beim Arbeitsschutz sehe ich Verbesserungsbedarf. Fragen zur Alleinarbeit und zur Notfallorganisation wurden aus meiner Sicht trotz mehrfacher Nachfrage bislang nicht zufriedenstellend geklärt. Der kleine Mitarbeiter soll diese durch Nachteile selber ausbaden. Hier wünsche ich mir klare Zuständigkeiten und verbindliche Lösungen.

Die Aufgabenstruktur ist von starrer Prozessgläubigkeit geprägt. Man arbeitet lediglich vorgegebene Listen ab, ohne jeglichen Handlungs- oder Gestaltungsspielraum. Alles bekommt man morgens mit einer Liste per Mail vorgeschrieben.

Kommunikation

Die Kommunikation von den höheren Ebenen zum Beispiel in Rahmen von All Hands, etc ist ok.
Jedoch ist die Kommunikation im Daily grenzwertig.
Es kam schon vor, dass man keine Informationen seitens Führung erhält die notwenig sind um der täglichen Arbeit nachzukommen. Es werden innnerhalb eines Teams Silogruppen geschaffen welche Zugang zu Infos erhalten. Diese werden mit dem restlichem Team seitens Führung als nicht geteilt obwohl diese für alle gleich relevant sind weil jeder die selbe Arbeit macht.
Die wöchentlichen Teammeetings gleichen einer Folge Pretty Little Liars. Leere Versprechungen werden gemacht die dann plötzlich keine Prio mehr haben und gar nicht umgesetzt werden. Damit das nicht auffliegt verschwindet Agenda ;Diskrepanzen aussagen fallen oft. Zwar sind hier letzte Wochen einige Änderungen spürbar, eine kontinuierliche Anwesenheit höhere Hierarchien in Meetings könnte hier Abhilfe schaffen.
Auch werden öfter mal Teammeeting abgesagt weil MA keine Themen hätten obwohl Führung den ganzen langen Tag in Meetings und Circles sitzt zu denen MA keinen Zugang haben. Trotzdem gibts dann von oben keine Themen. Gatekeeping rules!

Gleichberechtigung

Es entsteht der Eindruck, dass der Umgang mit Mitarbeitenden nicht immer nach objektiven Kriterien erfolgen, sondern von subjektiven Wahrnehmungen, persönlicher Nähe & Beziehung geprägt sind.
Uneinheitlichen Umgang mit gesundheitlichen Einschränkungen: Während einzelne Mitarbeitende über längere Zeit besondere Rücksicht erfahren haben mussten andere ihre Belastung weitgehend selbst bewältigen. Auch innerhalb des Teams gelten unterschiedliche Maßstäbe. Während ein Teil der Mitarbeitenden unter deutlich strengeren und teils an Akkordarbeitgrenzenden Vorgaben hat, gelten für andere sichtbar lockerere Regeln.Ob Frauen dieselben Chancen haben? Wurde mit einem männlichen Kollegen als Springer für eine Sparte kommuniziert. Nun ratet mal, wer nicht springen durfte und im stillschweigen aus der Sparte ausgeschlossen und wer stattdessen viel mehr als nur Springen machen durfte? Auch noch als Neuling ohne sich hier beweisen zu müssen. Kollegen die nachweislich Einfluss auf Ihre KPIs nahmen werden belohnt. Während einige bereits in der Hochsaison gezielt skill-basiert eingesetzt und dadurch bevorzugt behandelt werden, müssen andere weiterhin auf vergleichbare Chancen warten.

Interessante Aufgaben

Nach einer Zeit wird es langweilig. Keine Aussicht auf neue Aufgaben. Gefahr an Bored Out zu erkranken definitiv gegeben. Die einzigen Ziele seit Jahren welche messbar vorgegeben werden sind ein reines Quantitätsziel. Diese gleichen Low Hanging Fruits. Dadurch, dass es keine Aussicht und Perspektive seit Jahren in dieser Abteilung gibt ( andere Abteilungen sind uns hier sehr weiter vorraus) lohnt es sich meiner Ansicht nicht mal diese Früchte zu erreichen.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

100 % Corporate

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Verivox GmbH gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Seit dem Eigentümerwechsel angespannt

Image

Ambivalent. Im Unternehmen verstand man sich als das seriöse Portal in Mission für Verbraucher. Außen kennen alle nur den durchgeknallten Fuchs.

Work-Life-Balance

Mit Ausnahme beim Kundenservice galt eine 80% Homeoffice Regel, 1 Officetag pro Woche. Die Arbeitszeiten wurden nicht streng verfolgt, Vertrauensbasis. Solange man seine Arbeit erledigte, konnte man ohne Weiteres auch mal einen privaten Termin legen, ohne groß um Erlaubnis zu bitten. Viele Mitarbeiterinnen hatten Kinder und schätzen diese Flexibilität sehr.

Karriere/Weiterbildung

Kein Merit Increse, intransparente interne Postenbesetzung, für mich war wenig Karriere zu erkennen. Weiterbildungsmaßnahmen, Kurse, Fach-Events, gibt es punktuell durchaus. Aber in erster Linie ist man dem KI-Wahn verfallen. Am besten sollte sich einfach jeder mit KI in Eigenregie neu aufstellen.

Gehalt/Benefits

Man verdient nicht schlecht, branchenüblich. Ab dem Eigentümerwechsel schien jedoch Sparkurs zu herrschen, Gehaltserhöhungen unwahrscheinlich. Der Merit Increase Prozess wurde einfach ausgesetzt. Auch Inflationsanpassung hielt man 2026 für zu viel verlangt, schließlich habe man diese ja bereits 2021 und 2022 berücksichtigt. Interessant! Es gab aber ein nettes Paket an Benefits, Rabatt-Portal, Pluxee-Gutscheine, Vergünstigungen bei Wellpass, Deutschlandtricket, Bike-Leasing, Betriebliche Altersvorsorge.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gab Bestrebungen wie den Social Day und Mülltrennung. Ein glaubhafter Spirit für Umwelt und Soziales existiert im Unternehmen meiner Meinung nach aber nicht.

Kollegenzusammenhalt

Fast alle sind fast immer im Home Office, fürs social life tut der Job also nichts. Man ist zwar einem Team zugeordnet, innerhalb des Team arbeiten idR alle für unterschiedliche Businessbereiche / Produkte. Es ist möglich, dass man mit seinen Teamkollegen nie inhaltlich zu tun hat. Es fehlt der fachliche Austausch, das gemeinsame Denken, insgesamt das Teamerlebnis. Da helfen auch gut gemeinte Team-on-sites nicht.

Umgang mit älteren Kollegen

Die allermeisten Mitarbeiterinnen sind vermutlich zwischen 40 und 50. 60+ gibt es mW wenige. Ich hatte nie das Gefühl, dass Alter, auch junges Alter, in irgendeiner Form zu Problemen führte.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt einige sehr gute, fachlich kompetente und menschlich angenehme Führungskräfte, jedoch auch ein paar speziellere Leads. Man kann Glück und Pech haben. Die Kommunikation der Geschäftsführung fand ich zuletzt fragwürdig und unterkühlt.

Arbeitsbedingungen

Es war für alles gesorgt, Tools, Zugänge, Berechtigungen, Hardware. Zu Beginn gibt es ein umfassendes Onboarding. Dahingehend ist man gut organisiert. Es war auch stets Bereitschaft da, neue Software/Services anzuschaffen. Soetwss wurde offen besprochen, evaluiert und meistens auch schnell umgesetzt. Die Offices sind modern, technisch gut ausgestattet und öffentlich gut erreichbar. Ein Minuspunkt waren für mich die alten Dell-Laptops, die brummen wie Traktoren.

Kommunikation

Im daily business oft aufgebauscht, Abstimmungstermine in Vorbereitung auf Abstimmungstermine. Wenig über E-Mail, überwiegend über MS Teams, soweit zeitgemäß. Es gab ein Ticket-System, das aufgrund seiner Unübersichtlichkeit von der Mehrheit gemieden wurde. Was die Leadership-Kommunikation betraf: regelmäßige Formate, bei denen auch Fragen gestellt werden konnten. In Dosis und Frequenz angemessen.

Gleichberechtigung

Die Belegschaft ist divers und über Gleichberechtigung herrscht Konsens. Das Leadership ist jedoch mit wenigen Ausnahmen männlich. Abgesehen davon hatte ich das Gefühl, dass interne Besetzungen im Unternehmen nicht transparent gehandhabt werden. Dass es zB interne Ausschreibungen gegeben hätte, wäre mir nicht bekannt. Dass eine Stelle intern besetzt würde, erfuhr man immer erst, wenn sie eben schon intern neubesetzt war.

Interessante Aufgaben

Zwar wäre das Unternehmen gern dynamisch und innovativ, geht es um einzelne Rollen, ist die Haltung der Leads eher: „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Ich empfand meine Tätigkeit als sehr eintönig und habe mehrfach proaktiv versucht, weitere Zuständigkeiten und Tasks zu übernehmen. Begrüßt wurde das nicht.

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Mehrfachbewertung

Bin sehr zufrieden

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Verivox GmbH in Heidelberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

es gibt Kaffee, Wasser, Obst, Pizza. Wir haben alles an Hardware, was wir brauchen und wenn mal was kaputt geht, bekommt man sosofrt einen Austausch

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

fällt mir nichts dazu ein

Verbesserungsvorschläge

aktuell passt alles

Arbeitsatmosphäre

schönes Office

Image

es gibt immer MA, die schlecht über den AG reden

Work-Life-Balance

da muss man auch selbst etwas dran arbeiten

Karriere/Weiterbildung

wenn man zeigt, was man kann und auch Initiative zeigt

Gehalt/Benefits

naja, genug ist es nie, wenn man ganz ehrlich ist

Umwelt-/Sozialbewusstsein

wird schon darauf geachtet

Kollegenzusammenhalt

Ausnahmen gibt es immer

Umgang mit älteren Kollegen

es arbeiten alle Altersgruppen hier

Vorgesetztenverhalten

super

Arbeitsbedingungen

sind gut, ich habe alles, was ich brauche

Kommunikation

wer miteinander redet, erfährt auch etwas

Gleichberechtigung

gibt es

Interessante Aufgaben

wenn die nicht wären, würde ich die Abteilung wechseln

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Arbeitgeber-Kommentar

Janin Richter, Junior HR Generalist
Janin RichterJunior HR Generalist

Vielen Dank für deine positive Bewertung!

Es freut uns sehr, dass du insbesondere unsere Arbeitsbedingungen, die Ausstattung und die Entwicklungsmöglichkeiten so positiv hervorhebst. Auch dein Hinweis zum Informationsfluss ist für uns wertvoll – denn transparente Kommunikation ist uns wichtig.

Wir wünschen dir weiterhin alles Gute bei Verivox!
Das Verivox HR-Team

Positives Umfeld mit Potenzial für mehr Fairness und Transparenz

4,5
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Verivox GmbH in Heidelberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Der Arbeitgeber bemüht sich, transparent, ehrlich und offen zu kommunizieren.
- Es wird deutlich spürbar versucht, die Mitarbeitenden dort zu unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird.
- Diese positive Kultur hängt stark an der aktuellen Direktorin, die einen sehr guten Job macht – mit einer anderen Führungspersönlichkeit könnte das Ganze aber auch anders aussehen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Die Mobile‑Work‑Politik ist uneinheitlich und abteilungsabhängig, was ungerecht wirkt und dringend klarer und fairer geregelt werden sollte.
- Es gibt sichtbare Bevorzugung einzelner Mitarbeiter, was bei vielen Kollegen Unbehagen erzeugt und so nicht toleriert werden sollte.
• Außerdem finde ich schlecht, dass zwar alle nach ehrlichem Feedback verlangen, aber sobald dieses in Situationen gegeben wird, die nicht gerade angenehm sind, damit oftmals einfach nicht umgegangen werden kann. Das hat weniger mit dem Arbeitgeber zu tun, sondern eher mit der Kultur und Reife im Team.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht gibt es vor allem zwei Punkte, an denen noch deutlich nachgesteuert werden kann.
Erstens: Die Mobilwork‑Politik lässt Raum für Verbesserungen, da die Meinungen hier stark auseinandergehen. Während in einigen Abteilungen weitgehend im Mobile Work gearbeitet wird und nur ein Tag pro Woche im Office vorgesehen ist, sind in anderen Bereichen nur zwei Tage Remote erlaubt und das auch noch leistungsabhängig. Diese Unterschiede sind spürbar und wirken ungerecht. Das kann man regulieren, indem man Mobile Work klarer ausformuliert und nicht nur als zusätzliche Leistungsbelohnung, sondern als fair verteilte Regelung für alle verankert, beginnend bei den Beratern, nicht erst auf Teamlead‑Ebene.
Zweitens: Es gibt erkennbare Fälle, in denen bestimmte Mitarbeiter bevorzugt werden. Wer genau hinschaut, sieht das und es sorgt bei vielen Kollegen für ein starkes Unbehagen. Selbst erfahrene, ältere Mitarbeiter sagen offen, dass das so nicht geht. Hier muss eine klare Grenze gezogen werden, damit niemand systematisch benachteiligt oder schlicht übersehen wird. Wenn man will, lässt sich das ändern und es würde viel zur Stimmung im Betrieb/Abteilung beitragen.

Arbeitsatmosphäre

Das Office ist schlicht, aber modern gestaltet, lichtdurchflutet und hat seinen eigenen Charme. Das Betriebsklima ist angenehm, und die Mitarbeitenden verstehen sich untereinander teilweise sehr gut. Das Management bemüht sich spürbar, Fairness und Vertrauen zu fördern.

Image

Ich habe weder im direkten Umfeld noch in der Öffentlichkeit etwas ausgesprochen Schlechtes über das Unternehmen gehört oder gelesen. Das Image ist im Gesamtbild positiv, und man merkt, dass daran aktiv gearbeitet wird, dieses weiter aufzubauen und zu stärken.

Work-Life-Balance

Die Work‑Life‑Balance ist aktuell meiner Meinung nach ausbaufähig. Wenn man Termine hat oder kurzfristig etwas dazwischenkommt, das Kind abholen muss ect. kann man das in der Regel unkompliziert mit dem Teamleiter/ Vorgesetzten besprechen; auch auf Management‑Ebene ist das schnell und ohne viel Umstände geregelt.

Was Mobilwork angeht: Ja, Mobilwork wird grundsätzlich ermöglicht, zwei Tage pro Woche sind frei wählbar, allerdings nur, wenn die Leistung stimmt. Das führt bei einigen Kollegen zu Unbehagen.
Ich betrachte das aus zwei Perspektiven: Aus Management‑Sicht ist klar, dass bei fehlender Leistung eine engere Betreuung vor Ort sinnvoll ist, weil man im Büro weniger abdriftet und gezielter fokussiert werden kann. Auf der anderen Seite funktioniert Mobile Work auch sehr gut, wenn man es richtig organisiert, dazu braucht es nicht zwingend Präsenz. Man sollte Mobile Work daher nicht als Belohnung, sondern als Standard sehen, unabhängig von den KPIs.

Karriere/Weiterbildung

Ich war leider nur eine kurze Zeit dort und kann den Punkt daher nicht aus eigener, langjähriger Erfahrung umfassend bewerten. Was ich aber gesehen und gelesen habe, spricht dafür, dass man sich hier weiterentwickeln kann, es wird darauf Wert gelegt, dass Weiterbildung gefördert wird. Bis zu welchem Umfang und wie intensiv das im Detail umgesetzt wird, kann ich so nicht einschätzen, aber die Möglichkeiten dazu sind zumindest vorhanden.

Gehalt/Benefits

Auf Management‑Ebene: Ja, das Gehalt ist in der Regel gut, mit dem man gut leben kann. Wenn die Zahlen passen, gibt es zusätzlich noch eine Provision, was die Situation für die Führungskraft zusätzlich attraktiv macht.
Aus Sicht der Berater streuen die Meinungen. Es gibt Top‑Performer, die mit sehr gutem Geld nach Hause gehen. Dann gibt es das Mittelfeld, das auch nicht schlecht ist, wenn man sich damit zufriedengibt. Und es gibt ein unteres Feld, in dem man auf Dauer vermutlich nicht glücklich wird; weiter oben im Gehaltsband schmeckt das Paket dann deutlich besser.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird getrennt, mehr dazu kann ich tatsächlich auch nicht sagen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist sowohl auf Management, als auch auf Berater-Ebene sehr gut. Man versucht, sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen, und ist stets bemüht, dass niemand alleine bleibt. Auch standortübergreifend funktioniert das wirklich gut. Natürlich bilden sich, wie in jedem Unternehmen, gewisse Grüppchen, die Ruhigen hier, die Lustigen da, die „GYMboys“ dort, aber trotzdem ist der Zusammenhalt insgesamt stark.
Ganz ohne Schattenseiten ist es aber nicht: Das Klima ist nicht immer nur positiv, und hier sollte man aufpassen, dass sich Management und Berater nicht zu stark untereinander verbünden gar zu gut verstehen. Das kann sich für andere leider negativ und unfair auswirken. Das Thema wurde zwar angesprochen, wirklich viel geändert hat sich bisher aber eher nicht.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist sehr gut. Jung und Alt unterstützen sich gegenseitig, und die Älteren stehen mit Rat und Tat zur Seite, das wird auch dankend angenommen. Hier ist der Umgang insgesamt wirklich sehr angenehm und respektvoll.

Vorgesetztenverhalten

Ich kann tatsächlich, und das sage ich sehr selten, nur positiv über meine Vorgesetzte sprechen. Sie ist ehrlich, fokussiert, klar, humorvoll, herzlich, verständnisvoll und insgesamt ein sehr menschlicher Mensch. Selbstverständlich waren wir nicht immer einer Meinung, und gewisse Dinge haben wir unterschiedlich gesehen. Aber was Führung, Menschlichkeit und auch Humor angeht, kann ich nur Gutes berichten. Ich würde jederzeit wieder mit ihr zusammenarbeiten.
In der kurzen Zeit habe ich von ihr tatsächlich einiges gelernt, und auch einige meiner Sichtweisen haben sich verändert, dafür möchte ich mich bedanken. Für mich gehört sie zu den besten Vorgesetzten, mit denen ich bisher arbeiten durfte, und dafür bin ich sehr dankbar.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt sehr gut. Man bekommt Maus, Tastatur, zwei Bildschirme, einen Laptop sowie ein Headset – da fragt man sich fast, was man mehr brauchen sollte. Das Equipment ist modern und wird in einem top Zustand gehalten.

Kommunikation

Die Kommunikation auf Management-Ebene ist wirklich sehr gut. So etwas Positives habe ich selten erlebt. Dinge werden offen angesprochen, ohne dass es persönlich genommen wird. Die täglichen und wöchentlichen Austausche finden auf Augenhöhe statt, und man konnte seine Meinung immer ehrlich äußern, ohne dass man dabei überhört wurde. Hier kann ich nur Positives berichten. Außerdem ist man stets bemüht, die Kommunikation zu den Beratern offen, ehrlich und fachlich beizubehalten und weiter zu fördern.
Leider hat das Ganze auch einen kleinen bitteren Nachgeschmack, denn die Kommunikation bei einigen Beratern läuft eher nur mittelmäßig. Hier wird nicht immer offen gesprochen, sondern teilweise eher hinter dem Rücken, was auf Dauer nicht förderlich ist. Einige trauen sich auch nicht, etwas zu sagen, was sehr schade ist. Hier könnte man noch besser nachsteuern und den offenen Austausch weiter stärken.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird hier wirklich großgeschrieben. Niemand wird aufgrund von Geschlecht, Ethik, Herkunft oder sexueller Orientierung benachteiligt. Das Thema Vielfalt und Chancengleichheit wird ernst genommen und im Alltag sichtbar gelebt.

Interessante Aufgaben

Wer sich hier auf eine Stelle bewirbt, sollte sich bewusst sein, was diese mit sich bringt. Auf Management‑Ebene gibt es fast täglich etwas Interessantes zu sehen und zu lernen, die Arbeit ist abwechslungsreich, ein Tag gleicht selten dem anderen. Durch den starken Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung kommt man auch als Teamlead schnell in die Situation, Schulungen oder Workshops zu leiten, aber auch im Recruiting zu unterstützen und Bewerbungsgespräche zu führen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Janin Richter, Junior HR Generalist
Janin RichterJunior HR Generalist

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für diese ausführliche und wertschätzende Bewertung genommen hast.
Wir freuen uns sehr über dein insgesamt positives Feedback und die vielen Einblicke, die du hier teilst. Besonders danken wir dir für deine konstruktiven Hinweise zur Mobile-Office-Regelung sowie zu einem fairen und transparenten Miteinander. Diese Themen sind uns sehr wichtig.
Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir alles Gute und viel Erfolg. Vielen Dank für die gemeinsame Zeit!

Das Verivox HR-Team

Fehlende Weitsicht verschenkt Potential

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Verivox in Heidelberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Home-Office

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Transparenz und Kommunikation

Verbesserungsvorschläge

Klare Strategien, Mitarbeiter mehr wertschätzen

Arbeitsatmosphäre

Wegen der fehlenden Transparenz war immer eine unterschwellige nicht greifbare unangenehme Stimmung.

Work-Life-Balance

Je nach Arbeitsbereich mehr oder weniger gut, insgesamt aber okay.

Karriere/Weiterbildung

Wenige Möglichkeiten zur Weiterbildung, sehr kurzer Katalog

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittliche Bezahlung, keine fairen Gehaltsbänder innerhalb Teams

Kollegenzusammenhalt

War immer top.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Wertschätzung langjährigen Mitarbeitern gegenüber.

Vorgesetztenverhalten

Auch hier fehlende Transparenz.

Arbeitsbedingungen

Home-Office großes Plus

Kommunikation

Nicht ausreichend.

Gleichberechtigung

Management-Positionen von Frauen wurden mit Männern nachbesetzt, auf Nachfrage wurde gelacht und angemerkt, es gehe nie um Geschlecht, nur um Kompetenz - dabei wurde jemand befördert, der selbst explizit ausdrückte, dass er keine Ahnung von seinen neuen Verantwortlichkeiten hätte.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Janin Richter, Junior HR Generalist
Janin RichterJunior HR Generalist

Danke für dein offenes Feedback. Trotz der Kritik freut es uns, dass du die Home-Office-Möglichkeit und den Kollegenzusammenhalt positiv bewertet hast.
Wir wünschen dir auf deinem weiteren Weg alles Gute!

Dein Verivox HR Team

Für mich in Summe keine gute Erfahrung

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Verivox in Heidelberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Benefits, Gehalt, Standorte, Home Office

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte nach ihrer Eignung auswählen Menschen zu führen und entsprechend zu schulen und zu coachen. Nicht jeder, der fachlich in seiner Disziplin gut ist, ist automatisch auch dazu geeignet Leute zu führen.

Arbeitsatmosphäre

Mir hat die Arbeitsatmosphäre bei Verivox nicht gut getan, ich denke die Atmosphäre ist aber je nach Business Unit/Bereich unterschiedlich und sicherlich sehr subjektiv. Neben hohem Druck und unklaren Erwartungen gab es wenig Lob und Wertschätzung durch die Führungskraft selbst. In meiner Zeit wurden auch einige Leute gekündigt, was nicht unbedingt dazu beigetragen sich sicher zu fühlen. Führungskräfte zogen vor ihren Mitarbeitern über andere her - ein NoGo wie ich finde.

Work-Life-Balance

War ok. man konnte sich flexibel Zeit nehmen für Arztbesuche oder andere private Verpflichtungen. Man erhielt zwar auch früh morgens oder am Wochenende Mails, aber es gab keine Erwartung, dass dieses auch direkt beantwortet werden müssen.

Karriere/Weiterbildung

Gab kein wirkliches Karrieremodell und alle außer die Führungskräfte selbst waren auf der selben Hierarchiestufe

Gehalt/Benefits

War top und überdurchschnittlich gut - musste man aber auch teuer bezahlen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht herausragend - mir würden keine speziellen Maßnahmen einfallen außer Mülltrennung oder die Vorgabe mit dem Zug statt mit dem Flugzeug zu reisen.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Business Unit unter den Kollegen war der Zusammenhalt gut, man unterstützte sich gegenseitig und plauderte auch mal privat. Über die Business Unit hinaus herrschte aber eine teils egoistische Ellenbogenmentalität, was sicherlich auch an den individuellen Zielen lag. Selbst im Büro selbst war es schwer mit anderen in Kontakt zu kommen, weil man den Tag über in Calls/Meetings war und es wenig Raum für Austausch gab.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch hier kann ich nichts negatives sagen

Vorgesetztenverhalten

Hier liegt leider mein größer Kritikpunkt und der Punkt warum ich letztlich das Unternehmen verlassen habe. Meine Führungskraft war operativ sehr stark in den Themen involviert und hat diese stark gesteuert und beeinflusst. Es gab sehr viel Micro Management und Vorstellungen bzw Erwartungen wie Dinge bearbeitet und umgesetzt werden müssen und es gab wenig Raum für eigene Kreativität und Lösungen. Enablement oder Empowerment fanden quasi gar nicht statt.

Arbeitsbedingungen

Home Office, gute Ausstattung, tolle Benefits, Reisen an andere Standorte

Kommunikation

Insgesamt und übergreifend würde ich die Kommunikation als gut bezeichnen. Es gab regelmäßig Meetings, wo Geschäftsführung und Circles über Arbeitsfortschritte berichtet haben. Priorisierungen und Entscheidungen im Team waren jedoch undurchsichtig und nicht immer nachvollziehbar. Trotz interdisziplinärem Arbeiten blieb viel Wissen in den einzelnen Silos. Kritik die immer wieder angebracht wurde, wurde leider totgeschwiegen und es wurde wenig investierst in die Frage wie man am
Besten zusammenarbeitet.

Gleichberechtigung

Sehr diverse KollegInnen, selbst im Management. Ob Mann/Frau/Queer/Trans - alle sind willkommen

Interessante Aufgaben

Die Themen mit denen sich mein Bereich befasste war eigentlich sehr spannend, doch leider war meine Rolle bis zuletzt sehr unklar und das Problem wurde trotz mehrfachem Ansprechen immer wieder ignoriert oder vertagt. Durch die unklare Rolle waren Aufgaben und Entscheidungsgewalt sehr diffus, Erwartungen aber gleichzeitig sehr hoch gesteckt. Mir bereitete das zunehmend Angst und Unwohlsein.


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Arbeitgeber-Kommentar

Vielen Dank, für dein ehrliches Feedback.

Es ist schade, dass deine Bilanz zu Verivox nicht so ausgefallen ist, wie du es erhofft hast. Wir freuen uns aber, dass du Gleichberechtigung und Vielfalt sowie dein Gehalt so positiv bewertet hast. Deine Kritik am Führungsverhalten nehmen wir ernst und werden das intern nochmal besprechen.

Dein Verivox HR Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Mein Start bei Verivox

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Verivox Finanzvergleich GmbH in Heidelberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr viele Punkte tatsächlich von Officemoral bis hin zur Freundlichkeit. Aber auch proaktives auf jemand zukommen um Möglichkeiten zu verwirklichen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Momentan, noch nichts.

Verbesserungsvorschläge

Dafür brauche ich noch ein paar Jahre

Arbeitsatmosphäre

Sehr gemütlich und ruhig wenn man möchte

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Es ist ein Kreditvergleichsportal, jedoch steht dieses Unternehmen der Konkurenz weit vorraus

Work-Life-Balance

Zwei Schicht system balanciert sehr gut mit dem extra ausgleichstag von einem Samstag ist super!

Karriere/Weiterbildung

Alle Leitenden Positionen waren mal Kreditberater und konnten sich auch nach geringer Zeit mit Mehrwert der Firma erweisen.

Gehalt/Benefits

Ausreichend bei guter Leistung überdurchschnittlich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung wird geachtet und jobräder werden angeboten vergünstigt

Kollegenzusammenhalt

Kollegen bearbeiten gerne auch Tickets in Vertretung

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr respektvoll

Vorgesetztenverhalten

Sehr respektvoll und kommen auch proaktiv auf den Mitarbeiter zu und sind auch immer für Kritik empfänglich

Arbeitsbedingungen

Können sich einige Office Jobs eine Scheibe von abschneiden

Kommunikation

Kommunikation ist schnell und ist an Office Tagen schnell erledigt

Gleichberechtigung

Frauen und Männer in Führungspositionen das spricht positive Bände

Interessante Aufgaben

Jeden Tag etwas anderes beim Onbaording

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Arbeitgeber-Kommentar

Vielen Dank für deine ausgesprochen positive Bewertung! Es freut uns sehr, dass du dich bei uns so gut aufgehoben fühlst.

Besonders wertvoll für uns ist dein Feedback zur Work-Life-Balance mit unserem Zweischichtsystem und dem zusätzlichen Ausgleichstag. Auch deine Einschätzung zum respektvollen Führungsverhalten und der proaktiven Kommunikation unserer Führungskräfte bestärkt uns in unserem Weg.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dir weiter zu wachsen und sind gespannt auf deine Erfahrungen in den kommenden Jahren. Danke, dass du Teil unseres Teams bist!

Dein Verivox HR Team

Mehrfachbewertung

Top Arbeitgeber mit Engagement und Ehrlichkeit

4,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Verivox GmbH in Heidelberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dafür reicht der Platz nicht aus und vieles wurde schon geschrieben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Officetage zu verpflichten und das Querulanten nicht entlasten werden. Liegt aber wahrscheinlich auch an den Gesetzen.... und das Hund wegen der Hausverwaltung verboten ist.

Verbesserungsvorschläge

Keine Verpflichtungen mehr von Officetagen oder das aufdrängen von gemeinsamen office Tagen. Im Kundenservice ist das mittlerweile für die eigene psyche sehr belastend im office zu sein.

Arbeitsatmosphäre

Die Zusammenarbeit mit Arbeitgeber und Teamkollegen machen es leicht den Tag entspannt zu arbeiten.

Work-Life-Balance

Ich hatte noch nie einen Arbeitgeber der so darauf achtet das es mir als Mitarbeiter gut geht.

Karriere/Weiterbildung

Bisher hat mich mein Arbeitgeber bei jeder kuriosen Idee unterstützt und gefördert. Ein geht nicht, gibt es nicht solange es zu einem selbst und dem Job den man ausführt oder anstrebt passt.

Gehalt/Benefits

Natürlich kann man sich immer mehr Gehalt wünschen. Es gibt aber auch Betriebsrente und noch vieles mehr. Regelmäßig Pizzalunch, Obst, Tolle Sommerfeste, Sozial Days, Tolle Weihnachtsfeiern

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Jobrad und Bahnticket tolle öffentliche Anbindung

Kollegenzusammenhalt

Im Gesamten ist die Zusammenarbeit top. Man ist ein Team und die Ziele gemeinsam etwas zu bewirken machen den Arbeitsalltag spassig und effizient. Kollegen die sich wohl nicht stören jedoch genau das und tun nach außen als wären Sie gerne dabei. Lästern und Lügen dann hintenrum über alles. Statt sich einen anderen Job in einer anderen Firma zu suchen oder an sich zu arbeiten belasten sie die Zusammenarbeit und ein Team ist kein Team mehr. Dennoch muss ich sagen das die Teamleitungen das Top machen und jeden unterstützen und gleichberechtigt behandeln.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn man schon über Jahre in der Firma ist spricht das definitiv für einen guten Arbeitgeber.

Vorgesetztenverhalten

Sehr ehrlich, transparent und fördert die Entwicklung. Zeigt aber auch Grenzen wenn dadurch Guidings verletzt werden, was sehr gut ist auch wenns anderen nicht gefällt.

Arbeitsbedingungen

Dadurch das wir im Homeoffice arbeiten sind die Bedingungen top. Ich bekomm alles was ich brauche um meine Arbeit machen zu können.

Kommunikation

Ich kann immer ehrlich und konstruktiv sagen was ich denke oder wie ich mich fühle und erhalte stets Unterstützung.

Gleichberechtigung

Jeder wird gleich behandelt. Es wird nach Leistung und Verhalten aber allen voran an den Fähigkeiten eingesetzt.

Interessante Aufgaben

Immer wieder was neues und dennoch bleibt das "alltägliche" spannend und macht Spaß


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Arbeitgeber-Kommentar

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für eine Bewertung genommen hast.

Wir freuen uns zu hören, dass du dich bei uns wohl fühlst und gerne mit uns zusammenarbeitest!

Solltest du während deiner Zeit bei Verivox etwas kritisch sehen, komm gerne direkt auf uns zu.

Dein Verivox HR Team

Start Up Feeling im gestandenen Unternehmen

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Verivox Versicherungsvergleich Gmbh in Heidelberg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Zusammenarbeit mit allen Kollegen macht spaß und ist sehr entspannt. Man kann viel zusammen lachen und dann trotzdem den Fokus wieder setzen

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Verivox tritt grundsätzlich sehr positiv auf. Der Bereich ist noch nicht so bekannt und man wird meist gefragt ob man Strom macht.

Work-Life-Balance

Im Vertrieb ist man recht frei für seine Gestalltung, solange das Ergebnis stimmt.

Karriere/Weiterbildung

Verivox honoriert Leistung und Motivation. Man kann sich aktiv erkundigen und auch den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.

Gehalt/Benefits

Leistung wird belohnt und Gehaltsanpassungen kann man (in einem Rahmen) immer erhalten.

Kollegenzusammenhalt

Jeder steht für jeden ein, wenn es Probleme gibt findet man gemeinsam eine Lösung

Vorgesetztenverhalten

Man ist Erwartungsvoll gegenüber den Mitarbeitenden, bekommt aber auch immer Feedback auf das was man macht. Generell hat jeder immer ein offenes Ohr für einen. Die Kultur ist sehr angenehm.

Arbeitsbedingungen

Die verschiedenen Offices sind sehr schön und man kann dort gut arbeiten. Vor Ort ist eine gute Ausstattung zum arbeiten. Eine bessere Ausstattung für das Home Office und ein besserer PC wären super.

Kommunikation

Die Kommunikation kann manchmal etwas besser verlaufen, grundsätzlich ist Verivox aber ein sehr transparentes Unternehmen.

Interessante Aufgaben

Die Abteilung ist im Aufbau und man kann sich gut einbringen. Dadurch kann man viele verschiedene Bereiche kennenlerenen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Vielen Dank für deine Bewertung!

Wir freuen uns sehr zu hören, dass du dich bei uns wohl fühlst. Sollte dich in Zukunft dennoch mal ein Thema umtreiben, komme gerne jederzeit auf uns zu.

Dein Verivox HR Team

Kündigung nach der Probezeit – wie mit meiner Situation umgegangen wurde, hat mich tief enttäuscht

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Design / Gestaltung bei Verivox in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Homeoffice-Regelung ist sehr großzügig. Der Bewerbungs- und Onboarding-Prozess ist sehr gut. Meine direkten Kollegen waren sehr nett.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich konnte beobachten, dass der Performance-Druck bei manchen Kolleg:innen teilweise immens hoch ist und diese Kolleg:innen mitunter weit über das normale Maß hinaus leisten müssen. Die Leistung wurde zwar „anerkannt“, aber ich hatte den Eindruck, dass man an der Verbesserung der jeweiligen Arbeitsbedingungen nicht wirklich interessiert war.

Mir wurde in Bezug auf meine Angststörung nicht wirklich entgegengekommen. Zwar wurde anerkannt, dass ich offen mit dem Thema umgehe, doch konkrete Unterstützung oder Alternativen wurden mir nicht angeboten.

Es hieß durchgehend, dass bestimmte Office-Tage sowie Dienstreisen verpflichtend seien – unabhängig davon, ob jemand an einer Angststörung leidet oder nicht.

Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich bereits in Therapie und arbeitete aktiv an der Verbesserung meiner Situation. Dennoch wurde mir zum Ende der Probezeit gekündigt – mutmaßlich aus fachlichen Gründen.

Diese Entscheidung konnten jedoch weder ich noch meine Kolleg:innen im App-Team oder teilweise im Design-Team nachvollziehen, mit denen ich täglich eng zusammengearbeitet habe. Nicht alle wussten, dass ich gekündigt wurde und es wurde offiziell auch nicht so verkündet.

Verbesserungsvorschläge

Verivox ist grundsätzlich großzügig, was das Homeoffice betrifft. Dennoch würde ich mir wünschen, dass Menschen wie ich, die an einer Angststörung leiden, noch stärker berücksichtigt werden – insbesondere wenn es um Präsenzpflicht bei Team-Tagen oder Dienstreisen geht.

Zwar hieß es offiziell, dass eine Anwesenheit im Büro einmal pro Woche bzw. viermal im Monat ausreichend sei, doch im Design-Team wurde großen Wert darauf gelegt, dass man am Dienstag, dem sogenannten Team-Tag, vor Ort ist.

Die Hürde, abzusagen und nicht ins Büro zu kommen, war dadurch spürbar hoch – insbesondere für jemanden mit psychischen Belastungen.

Arbeitsatmosphäre

Ich empfand die Atmosphäre in meinem Projektteam und auch im Design-Team als grundsätzlich gut. Die Kolleg:innen waren sehr hilfsbereit und freundlich.

Übergreifend hatte ich jedoch den Eindruck, dass trotz der flachen Hierarchien deutlich zu spüren war, wer über einem steht, und dass Diskussionen nicht immer auf Augenhöhe möglich waren.

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Verivox ist bemüht, frisch und modern zu wirken – in Teilen gelingt das vielleicht auch, was jedoch eher den Mitarbeitenden zu verdanken ist. Eine richtige Start-up-Mentalität habe ich nicht wahrgenommen, da die internen Strukturen teilweise recht starr sind.

Work-Life-Balance

Insgesamt war es okay. Allerdings gab es verpflichtende Dienstreisen, die sich nicht immer mit dem Privatleben vereinbaren ließen. Eine Reise von Berlin nach Heidelberg dauert mit der Bahn meist rund acht Stunden. Wenn die Dienstreise dann auch noch mehrere Tage am Stück in Anspruch nimmt, ist das nicht für jede:n machbar – insbesondere, wenn man Kinder hat, alleinerziehend ist und keine Remote-Teilnahme an Workshops angeboten wird.

In meiner Abteilung wurde außerdem darauf geachtet, dass während der Kernarbeitszeit (10:00–16:00 Uhr) keine privaten Termine stattfinden sollen. Das erscheint mir, besonders in einer Stadt wie Berlin, wenig alltagstauglich, besonders, wenn es um Termine mit dem Kind geht. Ich hätte mir gewünscht, dass es möglich ist, Termine auch in der Arbeitszeit wahrnehmen zu können, solange das Team informiert ist und die Arbeitszeit entsprechend nachgeholt wird und Arbeitsergebnisse nicht darunter leiden.

Kollegenzusammenhalt

Wie oben bereits beschrieben, habe ich das Miteinander weitgehend als freundlich empfunden – zumindest in den Teams, in denen ich gearbeitet habe (App-Team, Design-Team).

Es gab aber auch die eine oder andere Situation, in der ich mir gewünscht hätte, dass man zunächst mit den entsprechenden Kolleg:innen spricht, bevor man ein Urteil fällt – vor allem, wenn man an der jeweiligen Situation nicht beteiligt war oder die genauen Umstände nicht kennt.

Vorgesetztenverhalten

Ich konnte aufgrund einer Angststörung Dienstreisen nicht wahrnehmen und auch nicht an jedem sogenannten Team-Tag im Büro zu sein. Meine Arbeitsleistung hat darunter aber keineswegs gelitten, da ich mit meinem Team grundsätzlich remote zusammengearbeitet habe. Da ich mittlerweile wusste, dass Dienstreisen nicht verhandelbar sind, habe ich meinen Vorgesetzten darum gebeten, sich Gedanken zu machen, ob ich deshalb um meine „Übernahme“ nach der Probezeit bangen muss. Ein paar Wochen später wurde mir dann mitgeteilt, dass ich zum Ende der Probezeit gekündigt werde. Als Grund wurden mir überraschenderweise fachliche Gründe genannt – und das, obwohl es in dem Probezeit-Gespräch ein paar Wochen zuvor absolut keine Hinweise auf eine Kündigung gab. Das grundsätzliche Feedback war sehr positiv, auch wenn es Bereiche gab, in denen ich mich verbessern konnte. Der Schlusssatz im Protokoll lautet: „Lass uns gemeinsam die UX bei Verivox ein großes Stück besser machen, und ich bin mir sicher, dass du mit deiner Expertise hierzu mit beitragen wirst.“ Daher stellt sich mir die Frage, ob ich ohne Angststörung auch gekündigt worden wäre?

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind gut. Das Berliner Großraumbüro ist modern eingerichtet, aber auch sehr schnell recht laut, sodass es für mich mitunter sehr schwer war, konzentriert zu arbeiten.

Es gibt Kaffee, Tee, man kann sich Essen in der Mikrowelle aufwärmen und ein mal pro Woche kommt einen Obstkorb.

Die Arbeitsmaterialien sind auch auf dem aktuellsten Stand. Für Online-Meetings bekommt man zudem ein Headset gestellt.

Am Potsdamer Platz gibt es verschiedene Möglichkeiten Mittags Essen zu gehen oder Essen zu holen. Die Anbindung an das Büro über den öffentlichen Nahverkehr ist sehr gut.

Kommunikation

Das Unternehmen ist in viele verschiedene Bereiche unterteilt. Teilweise könnte der Informationsaustausch zwischen den Teams besser sein, aber man ist bemüht, durch regelmäßige Austauschrunden Abhilfe zu schaffen.

Innerhalb des Unternehmens gibt es Formate, in denen Zahlen und Fakten aus dem jeweiligen Zeitraum mit allen Mitarbeitenden geteilt werden.

Gehalt/Benefits

Mein Gehalt war für Berliner Verhältnisse sehr gut.

Gleichberechtigung

Ich denke, grundsätzlich ist Gleichbehandlung im Unternehmen gegeben. Wenn man jedoch – wie in meinem Fall – mit einer Angststörung lebt und einem verpflichtende Dienstreisen auferlegt werden, ohne alternative Lösungen anzubieten, ist das aus meiner Sicht keine echte Gleichberechtigung.

Wenn man nicht reisen kann, ist die Teilnahme an bestimmten Workshops ausgeschlossen – insbesondere, wenn keine Möglichkeit zur Remote-Teilnahme vorgesehen ist. Man hat dann schlichtweg Pech gehabt.

Ich hätte mir hier mehr Flexibilität gewünscht – insbesondere schon bei der Planung von Workshops. Es sollte berücksichtigt werden, dass Kolleg:innen aus verschiedenen Gründen nicht vor Ort teilnehmen können. Das ist vergleichbar mit der Erwartung, dass eine Person im Rollstuhl zur Arbeit kommt, ohne sicherzustellen, dass das Gebäude barrierefrei zugänglich ist.

Interessante Aufgaben

Ich war für das UX Design der Verivox-App zuständig und habe die Aufgaben als sehr motivierend und spannend empfunden.

Musste aber auch mit manchen Einschränkungen umgehen. Mein Team (App) musste während meiner Zeit bei Verivox ohne Product Owner:in/Manager:in auskommen müssen, was zur krassen Überbelastung bestimmter Teile des Teams geführt hat und so die Produktivität deutlich eingeschränkt hat. Das Problem war bekannt, wurde allerdings zu meiner Zeit nicht gelöst. Ich habe an mehreren Stellen auf das Problem aufmerksam gemacht.


Karriere/Weiterbildung

HilfreichHilfreich?4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, deine Zeit bei Verivox zu bewerten. Es tut uns leid zu hören, dass deine Erfahrungen nicht durchweg positiv waren.

Wir versuchen, so gut wie möglich auf die individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden einzugehen, etwa durch unsere sehr liberale Mobile Office Policy. Regelmäßige Office-Tage sind jedoch für einen nachhaltigen Team-Zusammenhalt enorm wichtig.

Um auch an diesen Office Tagen fokussiertes und konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen, stehen unseren Mitarbeitenden Fokusräume und kleinere Büros zur Verfügung. Diese können jederzeit genutzt werden.

Dein Verivox HR Team

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.