Der Glanz ist verblasst. Bei Baumann arbeiten zu können ist das Nonplusultra. FEHLANZEIGE !
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt leider nicht vieles.
Das Gehalt kommt pünktlich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Wertschätzung, die Bezahlung, der Umgang.
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation!
Das Unternehmen sollte sich von alten Strukturen lösen, von alten Abläufen, die schon lange nicht mehr zeitgemäß sind.
Verbesserungsvorschläge und Ideen zulassen. Den Umgang mit den wertvollen Säulen des Betriebs, den operativen Mitarbeitern, verbessern, auf sie eingehen und miteinbeziehen.
Kommunikation
Die Kommunikation ist extrem schlecht.
Kollegenzusammenhalt
Zu 95% würde ich den Zusammenhalt, bzw. das Teamwork als gut ansehen.
Work-Life-Balance
Ist in dieser Branche eher unüblich. Dessen sollte man sich bewusst sein.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetzenverhalten ist sehr schlecht. Sehr herablassend. Bei dieser Betriebsgröße, bzw. in dieser Branche ist das völlig unangemessen.
Interessante Aufgaben
Auch wenn sich viele Dinge wiederholen, so gibt es hier immer wieder herausfordernde Aufgaben, bei denen man gefordert wird.
Gleichberechtigung
Findet hier so gut wie gar nicht statt.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Älteren werden teiweise trotz ihrer Erfahrung, aber wegen zu hoher Lohnkosten, nicht mehr vernünftig behandelt. Zumindest nicht die, die auch gerne mal Einwände oder Verbesserungsvorschläge einbringen. Ältere Kollegen, die ( mittlerweile in Rente weiterarbeitend) zuvor immer einfach nur die Arbeit ohne Fragen weitermachen sind allerdings gerne gesehen.
Arbeitsbedingungen
Die Bedingungen sind branchentypisch etwas rauh zuweilen. Chemiewerke mit ihren Auflagen zu Arbeitsschutz sind das eine. Wetterbedingt angemessene Kleidung gibt es nicht für jedermann. Keine leichte, luftigere Kleidung im Sommer, sondern immer nur Chemiestandard. Leider wiederholt schlechte Wahl der Arbeitskleidung insgesamt. Im Winter gibt es auch keine spezielle Kleidung für Alle. Meist nur für langjährige Parterremitarbeiter oder für Fahrer der "großen " Transportabteilung ausgegeben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gab einige Versuche, einen "grünen" Abdruck zu hinterlassen. Jedoch wurden auch hier viele Anregungen und Vorschläge seitens der Mitarbeiter ignoriert. Somit ist man lediglich bei kleinen Dingen, wie E-Autos geblieben.
Gehalt/Benefits
Die Kluft bei den Gehältern im operativen Bereich klafft weit auseinander. Während man Quereinsteiger als Begleitfahrzeugfahrer( zumeist Rentner) zu 15€/ Std. einstellt, so werden Fachkräfte mit jahrelanger/ jahrzehntelanger Erfahrung mit oft 16,50€ bis 17€ abgespeist. Die Wertschätzung der Erfahrung und die Verantwortung spiegelt sich in keiner Weise im Gehalt wieder. Es gibt zumindest seit mindestens sechs Jahren keine Benefits. Kein Urlaubsgeld, kein Tankgutschein, Spesenzahlung ist ausbaufähig. Weihnachtsgeld gibt es ebenfalls nicht, allerdings gab es in den letzen Jahren immer ein Weihnachtsgeschenk in Gutscheinform.
Image
Das Image war früher gut. Für Außenstehende hat der Betrieb immer noch sein Ansehen. Realistisch gesehen gehören prestigeträchtige Kraneinsätze, bzw. große Transporte mittlerweile der Vergangenheit an. In der Schwerlastbranche gehört man mittlerweile nicht mehr zu den Großen.
Karriere/Weiterbildung
Grundlegend ist der Wille zur Weiterbildung da. Die Fehlende Struktur lässt leider immer wieder Aus- und Weiterbildungen fehlschlagen. Fristen werden versäumt, Mitarbeiter werden geschult in Bereichen, die sie nicht brauchen. Kranfahrer machen Stsplerscheine, Parterremitarbeiter oder Kraftfahrer, die es benötigen werden jahrelang nicht geschult. Die Schulungstage im Januar sind grundsätzlich sehr gut, zum Teil aber nicht bedarfsgerecht ausgerichtet. Grundsätzlich herrscht ein großes Potenzial an Erfahrung im Bereich Schwertransport und Kran sowie Montage. Jeder, der engagiert ist, kann hier von erfahrenen Spezialisten lernen.