6 von 11 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von der Präsenz der Geschäftsführung abhängig. Statt einer Vertrauenskultur herrscht ein Klima der Anspannung und des Konformitätsdrucks, sobald der Vorgesetzte vor Ort ist. Zudem wird der Alltag durch eine hohe Fehlerlast aus der Vergangenheit belastet: Da Probleme nie nachhaltig gelöst werden, entsteht permanenter Stress durch wiederkehrende Altlasten.
Dissonanz zwischen Außenwirkung und Realität: Während das Produkt und die Branche ein sehr positives, werterhaltendes Image vermitteln, ist die interne Kultur von einer harten Gangart und wenig Anerkennung geprägt. Der anfängliche Eindruck eines leidenschaftlichen Umfelds weicht im Alltag einer eher nüchternen, teils missgünstigen Atmosphäre. Die nach außen hin nostalgisch wirkende Musikwelt findet in den internen, eher traditionell-maskulin geprägten Managementstrukturen leider keine Entsprechung.
Die Work-Life-Balance ist faktisch kaum vorhanden. Es wird lediglich das gesetzliche Minimum an Urlaubstagen gewährt, wobei die Genehmigung oft hürdenreich und unflexibel ist. Besonders belastend ist die unausgesprochene Erwartung einer ständigen Erreichbarkeit (Notfall-Support), die weder vertraglich klar geregelt noch finanziell gewürdigt wird. Die starre Präsenzkultur führt dazu, dass unverhältnismäßig viel Lebenszeit für den Job geopfert wird.
Entwicklungsmöglichkeiten sind praktisch nicht vorhanden. Anfragen für externe Weiterbildungen, Konferenzen oder Seminare bleiben leider oft unbeantwortet, was eine professionelle Weiterentwicklung innerhalb der Arbeitszeit unmöglich macht. Wer fachlich am Puls der Zeit bleiben möchte, muss dies komplett in die Eigeninitiative im privaten Rahmen verlagern, da das Unternehmen keinen Raum für persönliches Wachstum einräumt.
Die Vergütung ist unterdurchschnittlich und orientiert sich stark am Mindestlohn; etwaige Ausnahmen wirken oft nur zeitlich befristet. Besonders kritisch ist die mangelnde Zuverlässigkeit: Finanzielle Zusagen werden teils nicht eingehalten, und es kam zu Fällen, in denen Gehaltsbestandteile willkürlich einbehalten wurden. Sozialleistungen oder Benefits (wie VWL, Tankgutscheine oder Internetpauschalen) sind nicht vorhanden. Eine finanzielle Planungssicherheit ist hier kaum gegeben.
Dem Unternehmen fehlt eine erkennbare Seele und soziale Verantwortung. Es gibt keine Mission, die über das rein Operative hinausgeht. Besonders kritisch sehe ich die verpasste Chance, in wirtschaftlich guten Zeiten in moderne Umweltstandards oder die eigene Mitarbeiterschaft zu investieren. Stattdessen wurden Ressourcen entzogen, was heute zu einem massiven Investitionsstau und einer mangelnden Identifikation führt.
Der Zusammenhalt ist zweigeteilt: Es existiert ein eingespielter Kern, doch das Gesamtgefüge ist stark angekratzt. Besonders kritisch ist die bewusste Förderung von Gruppenbildungen und internem Konkurrenzdenken. Informationen werden oft als Machtmittel zurückgehalten, statt sie im Team zu teilen. Durch intransparente Einzelgespräche mit der Geschäftsführung wird Missgunst geschürt, was eine einheitliche Teamausrichtung unmöglich macht.
Nicht beurteilbar, da fast ausschließlich eine mittelalte Belegschaft im Team ist. Kollegen im fortgeschrittenen Alter kurz vor der Rente waren nicht präsent.
Das Verhalten der Führungsebene ist von mangelnder Verbindlichkeit geprägt. Zusagen bezüglich der langfristigen Zusammenarbeit werden oft nicht eingehalten; stattdessen erlebt man eine hohe Fluktuation kurz vor Ende der Probezeit. In Besprechungen findet kaum ein echter Dialog statt, und auf fachliche Rückfragen oder Anregungen erhält man oft über lange Zeiträume keine Rückmeldung. Probleme innerhalb des Teams werden weitgehend ignoriert, statt sie aktiv zu lösen.
Die technischen Arbeitsbedingungen sind unzureichend. Ein sachgemäßes Arbeitsgerät wurde mir erst nach 2,5 Monaten zur Verfügung gestellt, was den Einstieg massiv erschwert hat. Notwendige Investitionen in Hardware oder Softwarelizenzen werden oft blockiert, wobei der Fokus rein auf den Anschaffungskosten liegt, statt den wirtschaftlichen Nutzen durch Zeitersparnis zu bewerten. Durch diese veraltete Infrastruktur und sehr personalintensive Arbeitsweisen lässt das Unternehmen bewusst Potenziale liegen und verpasst den Anschluss an moderne Standards.
Die Kommunikation ist leider sehr ineffizient. Zwar gibt es wöchentliche Abstimmungen, diese bleiben jedoch rein mündlich. Es fehlt an schriftlich fixierten Anforderungen und technischen Sachverstand auf Managementebene. Da grundlegendes Prozesswissen und technisches Verständnis fehlen, werden Aufgaben oft unpräzise delegiert. Die Kommunikation ist zudem stark stimmungsabhängig und folgt keiner klaren Struktur, was eine professionelle Zusammenarbeit erschwert.
Eine durchgängige Gleichberechtigung ist im Arbeitsalltag schwer greifbar, da die Behandlung der Mitarbeiter oft situativ und nach aktuellem Bedarf der Geschäftsführung variiert. Es entsteht der Eindruck, dass Freiräume und Wertschätzung eher von der momentanen Wichtigkeit bestimmter Aufgaben oder der aktuellen Stimmungslage abhängen als von objektiven Leistungsmerkmalen. Das führt leider dazu, dass engagierte Kollegen mitunter weniger Gestaltungsspielraum erhalten, was dem allgemeinen Betriebsklima und der Motivation entgegenwirkt.
Vielseitige Aufgaben durch Einblicke in Einkauf, Logistik und Buchhaltung. Die inhaltliche Arbeit macht Spaß, wird aber durch ineffiziente und veraltete Strukturen überschattet. Mehr Eigenregie bei der Aufgabenwahl und Mitbestimmung bei der Prozessgestaltung hätten die Motivation deutlich gesteigert.
Das es äußerst leicht fällt, ihn zu verlassen. Es gibt keinerlei Loyalitätsprobleme, die einen für andere Arbeitgeber zurückhalten könnten.
Das jemand die Geschäftsführung inne hat, der zwar Inhaber der Firma ist, aber von Führung absolut keine Ahnung hat.
Ich gebe keine kostenlosen Tipps mehr. Der Geschäftsführer würde ja auch nicht darauf hören ... und sowieso sind alle anderen schuld.
Seit der Geschäftsführer selbst übernommen hat, der in niemanden Vertrauen hat und alles besser weiß, wurde es zunehmend toxischer. Verantwortlichkeiten wurden ohne Sinn und Verstand durcheinander geworfen, so dass die armen Leutchen, die eh schon Druck ohne Ende haben, nur noch mehr belastet wurden.
Ausfälle vom Webshop, Lieferverzögerungen, Wahl des Lieferdienstes etc. kratzen am Image. Webdesign von 2010 und Arbeitsabläufe von 1990. Einziges Glück für die Firma ist, dass sie exklusive Künstler hat, die es sonst nirgends gibt und Schallplatten kann man ja auch nicht überall kaufen.
Nein. Beispiel: Wenn dem Geschäftsführer etwas bezüglich Urlaub nicht versteht, fragt er nicht nach, sondern lässt den Urlaubsschein einfach liegen. Homeoffice siehe oben.
Ich musste gerade lachen. Es werden ja noch nicht mal Leute eingestellt, die auf dem aktuellen Stand des Wissens sind.
Dazu kann ich jetzt nicht allzuviel sagen. Ich kann gut verhandeln, mein Gehalt war angemessen. Aber Aussage vom Geschäftsführer war, dass ich mehr bekomme als alle und mehr als doppelt so viel wie die meisten. Fühlt sich also (für mich persönlich) nicht besonders gut an, weil mein Gehalt dem entspricht, was ich in vergleichbaren Jobs hatte und habe.
Habe ich niemals etwas davon gehört. Aber fristlose Kündigungen von Leuten, die krank geworden sind, sprechen nicht von Sozialbewußtsein. Beispielsweise hat sich ein Mitarbeiter Corona eingefangen und weil er (schon vorher) Herzprobleme hatte, wurde er zwei Wochen krank geschrieben. Schon in den ersten Tagen wurde er vom GF angerufen, "wann er denn mal vorbei kommen könne [also in die Wohnung des Mitarbeites] und sich mit ihm über die Krankheit unterhalten könne". Klare Aussage vom Kollegen "Wir können uns gerne unterhalten, in Mörschbach, sobald ich wieder gesund bin". Am selben Abend wurde die fristlose Kündigung rausgeschickt. Ging vor Gericht und natürlich recht positiv für den Kollegen aus.
War besser, aber seit der Geschäftsführer selbst übernommen hat, gibt jeder seinen eigenen Druck an die anderen weiter. Wenn zum Beispiel etwas erledigt werden muss, wird nicht verständlich erklärt, sondern "musst Du doch selber wissen".
Hier mal ein teils/teils. Wenn es die Chance gibt, gegen einen jüngeren ersetzt zu werden, ist das jederzeit eine Option. Der Umgang mit Älteren mit Bleiberecht ist gut. Firma ist aber überwiegend jung.
Gibt ja schon genug Beispiele. Aber mal ein weiteres: Es gab ein Thema, das unbedignt besprochen werden musste, weil es sich in der Form negativ (bis sehr negativ) für die vertretenen Künstler ausgewirkt hätte - falsche Verkaufsstatistik. Da ich nicht direkt mit dem Geschäftsführer reden konnte, habe ich jemanden gebeten, mal bei ihm vorbei zu gehen um mir einen Termin zu machen. Der wurde mit viel Geschrei wieder aus dem Büro verscheucht und ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen, diesen Kollegen dorthin geschickt zu haben.
Ach je. Schmutz an jeder Ecke. Teils sehr hochwertige Arbeitsplätze (vor allem die Bildschirme), aber auch sehr altes Material. Kommt halt darauf an, wie lieb man einen hat. Aber ja: Sauberkeit. Irgendwie gehört auch dazu, wo Mörschbach liegt (siehe google maps). Und in Mörschbach selbst ist es Randlage. Es gibt im Gebäude kaum bis keinen Mobilfunkempfang. JWD, Pampa oder wie auch immer man das nennen mag. Für die Randlage ohne Öffi-Anbindung sind die Parkplätze eher peinlich (und wenn es mal geregnet hat, ist die Hälfte unbrauchbar). Ich habe vieles schon verdrängt...
Seit der Geschäftsführer selbst übernommen hat, ist die Kommunikation nur negativ.
Beispiel, was für sich steht: Dez. 2023 hat - vom Geschäftsführer genehmigt - jeder das Recht bekommen, einen Tag im Monat Homeoffice zu machen. Vielleicht kann man sich noch an den Jan. 2024 erinnern, an dem wir alle eine offizielle Katastrophen-SMS bekommen haben, in der dringend empfohlen wurde, zuhause zu bleiben. Die damalige Betriebsleiterin hat jeden angerufen und gesagt, wir sollen an diesem Tag den Homeofficetag nehmen. Am Freitag drauf gab es ein sogenanntes "Stand-Up" (das übliche Meetingformat), in dem der Chef verkündete, dass die Betriebsleiterin von Ihrem Posten enthoben war (später wurde daraus eine fristlose Kündigung), weil sie das ohne seine Zustimmung entschieden hat (was nicht stimmte, es gab positive Whatsapp-Kommunikation dazu, die auf Anweisung des Geschäftsführung gelöscht werden sollte). Zudem wurde der Homeoffice-Tag gestrichen, außer wenn man mal Samstag oder Sonntag von zuhause arbeiten möchte (Sa/So ist kein regulärer Arbeitstag hier) oder wenn man krank ist. Ja, super. In einem Satz aus einem ohnehin schon grenzwertigen Benefit eine Bestrafung machen... kann er gut!
Der Geschäftsführer behandelt nicht alle gleich. Selbst unter den Leuten, die sich mit ihm arrangieren können. Gleichberechtigung gibt es aber im Sanitärbereich: Eine Unisex-Toilette, die sich alle teilen können.
Vielleicht noch ein Lichtblick mit den zwei Sternen. Labelarbeit ist grundsätzlich eher interessant wegen der Künstler. Gibt aber auch andere Labels.
Gleitzeit
Schlechte, bis gar keine Kommunikation
Von oben anfangen professioneller zu werden. Die Mitarbeiter wertschätzen, statt immer wieder Personen schlecht zu machen.
Ständige Überlastung der meisten Mitarbeiter
Schlechtes Image? Kann ich nachvollziehen
Was ist das?
Karriere nicht möglich, Weiterbildung wird nicht angeboten
Jeder ist sich selbst der Nächste
Kaum ältere Mitarbeiter
Gute Vorgesetzte verhalten sich nicht so, wie dort
Kein Vertrauen vorhanden
Nur vereinzelt, aber nie ehrlich
Oft ungerecht verteilt
Immer das gleiche
Branche
Die Geschäftsleitung
Die Geschäftsleitung sollte getauscht werden
Wird von der Führung bewusst vergiftet
cholerische Anfälle, schlechter Umgang mit Menschenwürde, keine Gleichberechtigung
Von ganz oben erst gar nicht gewünscht
Zu viele Überstunden notwendig. Alles unbezahlt und verfallend. Kein Dank. Urlaub kann praktisch nicht voll genommen werden.
Wird untersagt. Schön klein halten.
Beides eher schlecht
Nein, könnte ja 0,001 Prozent Profit kosten
Nicht vorhanden. Bewusst von oben durch gezielte Einzelgespräche und Bevorzugung verhindert
Wer hier lange ist tut mir leid
Purer Egofilm
Ekelhaft
Soll nicht statt finden
Frauen werden schlechter bezahlt
Zuvielen Aufgaben, kaum Zeit dafür
Die Atmosphäre zwischen einigen wenigen ist angenehm. Allgemein ist die Stimmung sehr schlecht, was leider auch aufgrund der Führungsebene.
Sich danach im gleichen Bereich zu bewerben ist aufgrund des Images der Firma unmöglich.
Die Meisten hier müssen trotz Arbeitsaufgaben, die locker im Homeoffice durchführbar wären stundenlang in den tiefsten Hunsrück fahren. Es gibt nur die Mindestanzahl an Urlaub.
Gibt es nicht.
Der Betrieb wird mit Manipulation und Angst geführt und Angestellte gezielt ausgespielt. Arbeitnehmerrechte gibt es nicht.
Okay.
Erschreckend. In akzeptables Verhalten gegenüber den Angestellten insbesondere auch Frauen.
Bezahlung im unteren Bereich und keine Weiterbildungsmöglichkeiten.
Es gibt keine Kommunikation zwischen den Abteilungen und eine gestörte Kommunikation zwischen Führung und Personal.
Nicht gelebt und nicht vorhanden.
Das geben von kreativen, neuen Impulsen ist nicht möglich.
Hund kann mitgebracht werden, gute technische Ausstattung der Arbeitsplätze
Katastrophales Führungsverhalten, bedenkliche hygienische Zustände der Räumlichkeiten, Bezahlung, starke Bevorzugung von manchen Mitarbeitern
Sich von einem Konkurrenten übernehmen lassen
"Ausgewählte Mitarbeiter" erhalten Vorteile, etwa die Möglichkeit auf Homeoffice oder sich nach Belieben und ohne Sanktionen gegenüber ihren Kollegen äußerst unkollegial zu benehmen (man wird angeschrien, es wird die Nutzung von Arbeitsmitteln verweigert etc.)
Jung und dynamisch ist diese Firma nur nach außen hin, intern sieht alles äußerst anders aus
Hier gibt es wenig zu beanstanden
Nicht vorhanden
Am unteren Ende angesiedelt ohne wirkliche (daher merkbare) Möglichkeiten der Steigerung. Auch hier bekommen nur "Ausgewählte Mitarbeiter" etwa Weihnachtsgeld, Andere wiederum nicht.
Siehe oben
Hier gibt es wenig zu meckern, ansonsten siehe oben
Katastrophal, absolut nicht transparent und sehr stur.
Gute technische Ausstattung, katastrophale hygienische Zustande der Büro-, Sanitär- und Pausenräume
Trotz teilweise geregelter Zuständigkeit für diverse Aufgabenbereiche wird der "Ball" immer wieder abgespielt und am Ende landet die Arbeit dann meist bei Demjenigen, welcher die Mund nicht aufmacht.
"Ausgewählte Mitarbeiter" werden stark bevorzugt, sei es bei der Aufgabenverteilung, ihrem Verhalten im Betrieb (gegenüber anderen Kollegen). Weiterhin wird man als Nichtraucher benachteiligt, Raucher machen öfters und ohne Nachteile Pausen.
Es gibt nur wenig Abwechslung, auch wenn die Stellenanzeigen ggf. etwas Anderes suggerieren