Nicht zu empfehlen woanders hingehen so schnell wie möglich
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wellpass, Belonio Gutscheine, Edenred Karte, Ahcour und seine Kantine und das Office Management bis alle gekündigt haben oder gekündigt worden sind
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
So viele von den besten Kollegen und Leuten sind letztes Jahr gekündigt worden. Das macht einem richtig viel Angst weil das wirkt willkürlich und nicht rational. Es werden auch Personen umgeschoben von A nach B ohne Plan und Verstand. Kommunikation. Post und Sendungen / Lieferungen funktioniert nicht mehr. Mal die Verwaltung mit Leuten ordentlich ausstaffen und nicht alle rauskündigen, die wirklich mal was können. Nilo health ist auch einfach gekündigt worden das einzige was für die Psyche und mentale Gesundheit da war gabs Keine Kommunikation dazu
Verbesserungsvorschläge
Nicht Leute grundlos kündigen und nichts kommunizieren und dann mitten in der Nacht oder Monate später (Marketing Team komplett gekündigt, keine Kommunikation, Bereichsleiter von heute auf morgen kündigen und dann nicht richtig sagen warum). Überhaupt mal was zu Kommunikation lernen und dann wen einsetzten der wo das kann. Richtige Gehaltsentwicklungen. Richtige Führungskräfte. Leute menschlich behandeln. Mal dafür sorgen dass Lieferungen und die Post wieder funktioniert, das Office Manag. muss mal wieder besetzt sein, sitzt seit Monaten keiner mehr am Empfang. Habe Zweifel ob das Unternehmen überhaupt Erin professioneller Laden sein will.
Arbeitsatmosphäre
Es kommt ganz auf den Bereich an, in dem man arbeitet. Da gibt es zwei Bereiche (Teechn. Engineering und Projekt Solutions) und je nach dem in welchem Team (jetzt Squat, da man aktuell versucht das Spotify-Modell für Unternehmen einzuführen) man ist ist die Atmosphäre mal besser mal schlechte. Glückssache. In unserm Bereich aktuell viel Kurzarbeit, kaum neue Aufträge, Angst. Vorgesetzte wirken verloren und planlos.
Kommunikation
War schon mal um viel besser. Man bekommt seit Mitte 25 als normaler Projektmitarbeiter gar nix mit einfach. Wie es scheint will man auch gar nicht viel kommunizieren. Gibt auch sonderbare Nachrichten von der Geschäftsführung per TEAMS mitten in der Nacht über wichtige Sachen, was total seltsam rüberkommt. Da man eher in der Oberfläche vom Kunden unterwegs ist, noch schwieriger. Das Intranet ist ein Witz, keiner kümmert sich.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen auf den gleichen Stufe sind alle sehr gut. Die Führungskräfte sind in unserem Bereich "Vorgesetzte" und generell kommt man eher zufällig in Führungsrollen. gibt kein Auswahlprozess oder gezielte Entwicklung dahin. Chaotisches Hin- und Herschieben von Personen und Verteilen von Titeln.
Work-Life-Balance
Kommt auch drauf an in welchem Bereich man ist. Von Kurzarbeit bis zu 300h+ unbezahlte Überstunden (Vertrauensarbeitszeit macht das möglich) ist alles möglich. Vertrauensarbeitszeit ist eher Freikarte dafür dass man die Leute maximal lange arbeiten lässt und Arbeit dann unbezahlt bleibt auch nicht abgebaut werden kann. Ein, zwei Vorgesetzte haben mal versucht Leute zum Abbau zu bewegen is halt schwierig wenn man im "Townhall" (so eine Art Betriebsversammlung) aber von der Geschäftsführung gesagt bekommt dass man noch mehr Mehrarbeit ohne Gegenleistung leisten muss damit das Unternehmen sich über Wasser halten kann. Ganz schwieriges Thema. Lieber immer Gleitzeit.
Vorgesetztenverhalten
Is einiges umstrukturiert worden, die Führungskräfte sind jetzt "Manager" oder gleich ganz weggestrichen worden. Die Rolle hat jetz ein Haufen Aufgaben und Verantwortungen aus Personal bekommen weil dort fast niemand mehr arbeitet. HR ist aber Sachbearbeiter und stellt wohl ab und zu wen ein, Stellen gibt es auch fast keine mehr weil das Unternehmen einspart wo es geht. Die Manager verstecken ihren Frust darüber auch gar nicht groß was ich recht ehrlich finde. Da man Führungskraft aus Zufall wird bringen viele gar nicht die Fähigkeiten und Kompetenzen für so eine Führung mit. Wenn man Pech hat landet man bei unempathischen Techno-Kraten ohne Gespür für Leute. Führungskräfte sollen wenn möglichst zu 100% selber Geld reinbringen und in Projekten arbeiten, das macht die Sache nicht besser. Führungskräfteentwicklung gab es keine die letzten Jahre.
Interessante Aufgaben
In unserem Bereich fast null, Dienstleister für Automobilhersteller halt, momentan fast ohne Beauftragungen.
Gleichberechtigung
Schwierig zu beurteilen bei den Kollegen im Projekt mal schauen was rauskommt wenn Entgelttransparenz kommt beim Thema Pay Gab, Frauen gibt. es glaub keine mehr in der obersten Führungsriege. Weibliche "Manager" genau 2 und naja der Rest Männer weiß, mittelalt. War auch mal anders.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es kaum welche. Das Alter im Durchschnitt ist sicher unter 30. Günstiger und arbeiten mehr ohne die Überstunden ausbezahlt zu bekommen oder Urlaub.
Arbeitsbedingungen
Das Gebäude braucht Renovierung. Großraumbüros unruhig und laut, manche Gänge verlassen wegen Kurzarbeit die früher voll besetzt waren (Team Smart Charging). Teilweise wird wochenlang nicht geputzt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung, Wasserspender von SWM, Solarstrom, E-fahrzeiuge im Fuhrpark
Gehalt/Benefits
Keine Gehaltserhöhungen seit mehreren Jahren. Eine Beförderung bedeutet nicht dass das Gehalt angepasst wird. Keine Gespräche zu Gehältern. Bei Fragen danach wird man geblockt damit dass keine guten Projektumsätze da sind und für Gehaltserhöhung man mehr Geld beim Kunden verdienen muss. Ganz bitter wenn man nach 4,5 Jahren noch das Einstiegsgehalt hat und dann Kurzarbeit kommt. Trotz viel Leistung, viel Einsatz, neue Projekte ans Land gezogen, Übernahme von Verantwortung und formale Beförderung mit Projektleiteraufgaben zum Beispiel.
Image
War auch schon mal besser. Der CE-O versucht stark das Image als gut nach Außen darzustellen für den ganzen Konzern, aber alles nur Schein kein Sein.
Karriere/Weiterbildung
Gibt keine Laufbahnen mehr und keine Karrieremöglichkeiten. Alle Manager Stellen sind mit alt ein gesessenen Mitarbeiter besetzt. Weiterbildung nur am Abend nach Feierabend oder am Wochenende auf meine eigene Kosten (kein Budget), selbst wenn es vom Kunden verlangt wird. Personalentwicklung gleich Null. Da hilft auch kein OJR oder Spotify Modell weil sich auch keiner mehr mit Personalentwicklung auskennt. Gehe davon aus dass sobald es wieder mehr Stellen bei anderen Firmen gibt viele gehen werden.