545 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
545 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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545 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe den Eindruck, dass die Entscheidung gegen mich bereits vor dem Probearbeitstag gefallen war. In diesem Fall wäre es fair gewesen, auf den Einsatz zu verzichten. Darüber hinaus empfinde ich eine Wartezeit von drei Wochen ohne Rückmeldung nach einem Probearbeitstag als unangemessen. Hier sehe ich Verbesserungspotenzial im Bewerbungsprozess, insbesondere in Bezug auf Transparenz und Kommunikation.
Ich habe lange überlegt, ob ich diese Bewertung schreibe, aber ich finde, sie ist für andere vielleicht hilfreich. Gerade für Frauen um die 30.
Ich war dort im 3 Gespräch, bzw. im AC mit mehreren Personen im Raum. Und ich muss sagen: Ich habe mich von Anfang an nicht wirklich wohlgefühlt. Die Stimmung war sehr angespannt, fast schon distanziert, und ich hatte direkt das Gefühl, dass ich mich eher rechtfertigen muss als dass man mich wirklich kennenlernen möchte.
In dem Gespräch wurden mir teilweise Fragen gestellt, die für mich einfach unter die Gürtellinie gingen. Es fing damit an, dass mich eine Person gefragt hat, ob ich richtig Deutsch verstehe. Hintergrund dieser frage war offenbar, dass in meinem Lebenslauf Deutsch nicht als erst Muttersprache aufgelistet war. Auf meine Nachfrage, warum diese Frage gestellt wird, kam die Antwort, dass meine Wortwahl im Gespräch sehr gewählt wirkte und deshalb dieser Eindruck entstanden sei. Was hat so eine Frage in einem Gespräch zu suchen, wenn dieses doch eigentlich dazu da ist, das herauszufinden.
Dann wurde es sehr schnell sehr persönlich. Mein Alter wurde thematisiert und ich wurde direkt gefragt, wann ich denn eine Familie plane. Auch solche Themen haben in einem beruflichen Verfahren keinen Platz und haben die Situation noch unangenehmer gemacht.
Am meisten beschäftigt mich aber bis heute eine andere Situation: Ich sollte ausführlich über meinen Lebensweg erzählen und habe dabei bestimmte familiäre Themen bewusst ausgelassen. Danach wurde ganz konkret nach meinem Vater gefragt, weil er in meiner Erzählung nicht vorkam.
Es sollte wohl selbstverständlich sein, dass Menschen unterschiedliche und oft sehr sensible Gründe haben, bestimmte Personen aus ihrer Lebensgeschichte nicht zu erwähnen! Genau deshalb ist für mich völlig unverständlich, wie man in einem Bewerbungsgespräch so eine Nachfrage stellen kann. Das ist völlig ohne Feingefühl im Umgang mit persönlichen Grenzen.
Ich habe relativ schnell gemerkt, dass ich mir das so nicht vorstellen kann und war am Ende tatsächlich erleichtert über die Absage am nächsten Tag.
Im Nachgang wurde am Telefon versucht, einzelne Punkte zu relativieren. Für mich hat das aber nichts mehr an meinem Eindruck aus dem Gespräch geändert.
Ich nehme für mich vor allem mit, dass ich künftig früher auf mein Bauchgefühl hören werde und auch eher klar sage, wenn mir ein Gespräch zu weit geht. Dieses Mal bin ich ehrlich gesagt, obwohl ich innerlich schon längst ausgestiegen war.
Ich habe mich beworben und dafür auch im Karriereportal registriert. Daraufhin kam eine Eingangsbestätigung, dass man die Bewerbung schnellstmöglich prüfe. Soweit, so gut. Nach circa drei Wochen hatte sich der Status geändert zu "First Interview - Spirit Assessment". Für mich war damit klar, dass ich wohl zeitnah eine Einladung zu einem ersten Gespräch erhalten werde. Allerdings habe ich zu diesem Statusupdate keine Mail erhalten, sondern musste selbst im Portal nachschauen.
In diesem Status "hing" meine Bewerbung dann über mehrere Wochen, ohne jemals eine Einladung zu erhalten. Als ich dann nach insgesamt vier Wochen in diesem Status erneut reingeschaut habe, kam die große Ernüchterung: Der Status hat sich geändert zu "Abgelehnt". Nicht mal zur Ablehnung habe ich eine Nachricht / E-Mail erhalten.
Ich bin sehr enttäuscht, dass man sich plötzlich umentscheidet und doch ablehnt, obwohl man scheinbar zunächst zumindest ein erstes Interview geplant hatte. In Zeiten von Digitalisierung und KI dann nicht mal Statusupdates, geschweige denn die Absage schriftlich per E-Mail zu schicken, finde ich doch sehr ernüchternd. Insgesamt ist der Prozess sehr ernüchternd einem Unternehmen dieser Größenordnung und dieses Images nicht würdig.
Professioneller Vertrieb im B2B
Ganz dringend HR-Prozesse beschleunigen
Prozess generell etwas schneller gestalten, insbesondere die Vertrags/Angebotserstellung.
Es wäre schön, wenn im Bewerbungsgespräch die Key-Facts des Pratikums wie Vergütung, Arbeitszeiten usw. erwähnt werden würde.
Ich hatte auch nicht wirklich die Möglichkeit am Ende nochmal Fragen zu stellen. Das Gespräch wirkte sehr kurz angebunden. Allerdings wurde sich auf Rückfrage nochmals Zeit genommen und alle meine Fragen wurden beantwortet
Nichts :)
Ich habe mich am 30.09.2025 auf die offene Stelle als HR Business Partner bei Vodafone beworben. Direkt nach Versand erhielt ich zwar eine automatische Eingangsbestätigung, doch seitdem – über zwei Monate später – keinerlei weitere Rückmeldung oder Kontaktaufnahme.
Ein solches Vorgehen vermittelt den Eindruck mangelnder Wertschätzung gegenüber Bewerber:innen. Gerade von einem internationalen Konzern mit eigener HR-Expertise hätte ich einen professionellen, transparenten und strukturierten Prozess erwartet.
Besonders kritisch empfinde ich:
- Fehlende Kommunikation: Keine Zwischeninformation oder Statusmeldung zum Bewerbungsprozess.
- Mangelnde Wertschätzung: Bewerber:innen investieren Zeit und Mühe, erhalten jedoch keinerlei Feedback.
- Unprofessioneller Eindruck: Ein Unternehmen, das sich als moderne Tech-Company positioniert, sollte auch im Recruiting zeitgemäße Standards einhalten.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Bewerbungsprozesse bei Vodafone nicht ernsthaft betreut werden. Dies wirft Fragen zur Unternehmenkultur und zum Umgang mit potenziellen Mitarbeitenden auf.
So verdient kununu Geld.