Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 23.8.2026
Die Voith Group erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein gemischtes Gesamtbild. Besonders positiv sticht der Kollegenzusammenhalt hervor: Kolleg:innen beschreiben die Zusammenarbeit als verlässlich und unterstützend, auch in schwierigen Phasen. Die Work-Life-Balance sowie Gehalt und Sozialleistungen werden ebenfalls mehrheitlich positiv bewertet – flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und tarifgebundene Vergütung gelten als Stärken des Unternehmens.
Deutlich kritischer äußern sich Mitarbeiter:innen zum Vorgesetztenverhalten und zur internen Kommunikation. Viele berichten von mangelnder Führungskompetenz, Vetternwirtschaft und einem autokratischen Führungsstil, während andere ihre direkten Vorgesetzten als gut und kollegial erleben – hier zeigt sich ein klarer Widerspruch innerhalb der Bewertungen. Die Kommunikatio...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei der Voith Group erhält gemischte Bewertungen. Während einige Mitarbeiter:innen ihre direkten Vorgesetzten als kollegial, respektvoll und unterstützend erleben, äußern viele Nutzer:innen deutliche Kritik an höheren Führungsebenen. Häufig genannte Kritikpunkte sind ein autokratischer Führungsstil, fehlende fachliche Kompetenz sowie Vetternwirtschaft, bei der Loyalität über Qualifikation gestellt wird. Zudem empfinden einige Mitarbeiter:innen den Druck von oben als belastend, da er an Mitarbeiter:innen weitergegeben wird, ohne dass diese Entscheidungen beeinflussen könnten.
Mehrere Bewertungen beschreiben, dass sich die Führungsqualität über die Jahre deutlich verschlechtert habe. Gleichzeitig berichten andere von guten Erfahrungen mit ihren direkten Vorgesetzten auf Abteilungsebene. Diese widersprüchlichen Einschätzungen verdeutlichen, dass die Führungsqualität stark von der jeweiligen Ebene und dem Bereich abhängt, was den ausgewogenen Gesamteindruck dieser Kategorie erklärt.
Die Bewertungen zu den interessanten Aufgaben bei der Voith Group fallen gemischt aus. Viele Nutzer:innen heben die Vielfalt der Tätigkeiten sowie die anspruchsvollen Produkte und internationalen Kund:innen als positiv hervor. Tägliche Herausforderungen und Wachstumsmöglichkeiten werden ebenfalls gelobt, sofern man sich aktiv einbringt.
Jedoch äußern einige Nutzer:innen Bedenken: Der Aufgabenbereich schrumpfe aufgrund fehlender strategischer Ausrichtung und mangelnder technologischer Weiterentwicklung. Interessante Aufgaben seien zwar vorhanden, gingen aber zunehmend verloren. Kritisiert wird auch, dass Arbeit unnötig für die Schublade erledigt werde und der Gestaltungsspielraum begrenzt sei. Einige Bewertungen deuten auf einen Rückgang der Innovationskultur hin, wobei Routine die Oberhand gewinne. Insgesamt spiegeln die Meinungen ein zwiegespaltenes Bild wider: Potenzial ist erkennbar, wird aber nicht vollständig ausgeschöpft.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Voith Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der einen Seite beschreiben einige Bewertungen das direkte Arbeitsumfeld als angenehm und respektvoll, mit gutem Zusammenhalt im Team – auch standortübergreifend. Positive Aspekte wie gut gestaltete Büros, Grünflächen und eine freundliche Atmosphäre werden ebenfalls erwähnt.
Dem gegenüber stehen deutlich kritische Stimmen: Einige Nutzer:innen berichten von einer angespannten Stimmung, die sie auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens, den Verkauf von Geschäftsbereichen und die Angst vor Stellenabbau zurückführen. Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass sich die Unternehmenskultur innerhalb kurzer Zeit von Vertrauen und Wertschätzung hin zu Unsicherheit und Misstrauen verschoben habe. Auch die Führungsebene steht in der Kritik: Konformistisches Führungsverhalten sowie fehlende Transparenz trotz entsprechender Kommunikationsversprechen werden als Belastung für das Arbeitsklima genannt.
Die Kommunikation bei der Voith Group wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln sie, dass wichtige Unternehmensinformationen zu spät oder unvollständig ankommen – mitunter erfahren Mitarbeiter:innen Neuigkeiten zuerst über externe Presseberichte oder inoffizielle Kanäle. Einige Nutzer:innen empfinden die verbreiteten Inhalte als wenig substanziell, während relevante Kennzahlen zurückgehalten werden. Auch fehle es an Transparenz bei grundlegenden Veränderungen, und konstruktives Feedback scheine ohne sichtbare Wirkung zu bleiben.
Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv, darunter zur standortbezogenen Kommunikation, die als regelmäßig und offen beschrieben wird. Allerdings weisen selbst diese Stimmen darauf hin, dass die Kommunikation der Zentrale oft an Substanz mangele oder beschönigend wirke. Die Einschätzungen variieren je nach Bereich und Hierarchieebene, doch der Gesamteindruck bleibt: Transparenz und eine verlässliche Informationsweitergabe von oben nach unten fehlen aus Sicht vieler Nutzer:innen weitgehend.
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